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Autor Thema: Erster Satz: Das Orakel von Tiefwasser  (Gelesen 20026 mal)

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Red XIV

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Erster Satz: Das Orakel von Tiefwasser
« am: 07.02.2009, 20:53:34 »
Erster Satz: Das Orakel von Tiefwasser


Tulin und Vesin:
Als wenn der Korridor ein wütender Drache wäre, der voller Grimm dass Tulin und Vesin seinem zuschnappenden Maul entkommen sind, den beiden einen Odem hinterhergespieen hätte, werden die Zwergenbrüder von einer dicken, hellen Staubwolke umhüllt. Nachdem sich der Dunst soweit gelichtet hat, dass beide wieder etwas sehen können, erblicken sie unter Husten eine zerklüftete, reifbedeckte Berglandschaft, in der hie und da einige Bäume und Sträucher stehen. An einem riesigen, leeren Flussbett steht ein eigenartiges Gebilde, das einem steinernen Tor ähnelt. Der Rundbogen, wie auch die zwei Torflügel, die von einer leicht geschwungen Linie voneinander getrennt sind, ist mit kunstvoll gefertigten, steinernen Kletterpflanzen verziert, die sich um das gesamte Tor schlingen und es zu verschließen scheinen.
Unvermittelt fangen die steinernen Pflanzen an sich zu bewegen, sodass sich das Portal ungehindert öffnen können. Aus dem gleißenden Licht, dass aus dem Tor hervorscheint, fliegen plötzlich zwei Großlinge heraus, die hart auf den Boden prallen. So schnell wie sich das Portal geöffnet hat, schließt es sich auch wieder, um dann von den steinernen Kletterpflanzen fest verschlossen zu werden.
Im selben Moment scheinen die Großlinge stöhnend zu sich zu kommen. Einer der beiden schaut sich um, bis sein Blick auf den Zwergenkriegern haften bleibt.

Faghira und Neriglissar:
Als wenn die Reise durch das Portal ihren Sprung in keinster Weise unterbrochen hätte, fliegen Neriglissar und Faghira aus dem Portal, dass sich augenblicklich nach ihrem Aufprall mit dem harten Boden schließt. Nachdem sich ihre Augen an die Helligkeit gewöhnt haben, finden sich beide in einer zerklüfteten Landschaft wieder. Hie und da wächst ein Baum oder ein Strauch, deren Blätter, Äste und Stämme über und über mit Raureif bedeckt sind. Auch das Gras des harte Bodens, das den Aufprall so gar nicht gemildert hat, ist mit einer Schicht aus Reif, Eis und Schnee bedeckt.
Das Wüstenmädchen und der Zerebromant fühlen sich, als wären sie soeben aus einem Traum gerissen worden. Die Gefühle, die sie bei der Reise durch das Portal erlebt haben, sind bereits verblasst, als wenn seitdem eine Dekade verstrichen wäre.
Neriglissar, der als erster die Fassung gewinnt, schaut sich genauer um. Ein leeres Flussbett erstreckt sich über mehrere Dutzend Schritte hinter dem Portal und rechterhand erhebt sich eine steile Felswand in den Himmel ragt, an deren Fuße sich ein quadratische Öffnung befindet, die hellen Staub speit. Unweit davon erheben sich kleine, bärtige Wesen, die scheinbar aus Mehl bestehen. Hustend klopfen sich die Zwerge den Staub von Kleidung und Bart.

Ararath

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Erster Satz: Das Orakel von Tiefwasser
« Antwort #1 am: 09.02.2009, 13:07:25 »
Erschöpft, aber lebendig liegt der Zerebromant auf dem rauen Boden. Er riecht zunächst die klare, kalte Luft die ihn umgibt. Das ihm nicht mehr der unnatürliche Gestank dieses Wesens in die Nase steigt, beruhigt ihn. Auch der Raureif der seine Lippen benetzt, obwohl dieser seinen Aufprall unangenehm gedämpft hat, ernüchtert sein Herz. Für einen Augenblick dachte er, dass er von der Entropie nun vollkommen verschlungen werden würde, doch etwas - war es vielleicht das Schicksal? - hatte ihm noch eine zweite Chance gegeben. Jedenfalls befinden sich beide noch in ihrer Welt. Die Schriften der Alten warnen jeden Adepten der Arkana davor nolens volens durch ein Portal zu schlüpfen.
Lathanders Strahlen treffen ihn direkt ins Antlitz. Kurz blinzelt er, doch dann hört er schon das Gestapfe und Gebrumme von irgendwelchen Wesen.
Sein Blick trifft die merkwürdig anmutenden kleinen Wesen, Zwerge sicherlich, die jedoch in Staub gebadet zu haben scheinen. In Chult wären sie jetzt schon tot, aber nach Allem, was ihn seine Studien über Zwerge gelehrt haben, sind diese Vertreter der nördlichen Hemisphäre nettere Zeitgenossen. Obwohl der Brauch in Staub zu baden ihm sehr merkwürdig erscheint.
“Faghira, steh bitte auf.” Sagt er kaum hörbar zu seiner Begleiterin, als sein Blick auf sie fällt und er steht vorsichtig auf.
Gebrochene Rippen, ein halb zerfleischtes Gesicht und ein benebelter Verstand. Hoffentlich haben diese raue Wesenheiten noch Benehmen oder vielleicht sind sie auch mit etwas Gold zufrieden zu stellen. Nach den Erlebnissen zuvor, hat Neriglissar kein großes Verlangen, diesen Ort in ein flammendes Inferno zu verwandeln.
“Seid gegrüßt Wanderer. Erlaubt mir, dass ich uns vorstelle.”
Ruft er den Kriegern in der Handelssprache entgegen, wobei die Zwerge einen leichten, fremdländischen Akzent wahrnehmen.

Pooka

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Erster Satz: Das Orakel von Tiefwasser
« Antwort #2 am: 09.02.2009, 15:20:32 »
Der Aufprall auf den harten Boden schmerzt, doch ist es gerade dieser Schmerz, welcher der jungen Frau aufzeigt, dass sie wohl doch noch nicht gestorben ist. Trotzdem bleibt sie, die Augen geschlossen haltend, auf der kalten Erde liegen. Noch immer tobt ein Sturm von Gefühlen in ihr. Noch immer haben sie Angst und Entsetzen nicht gänzlich losgelassen. Und dann ist da noch diese seltsame Reise durch dieses seltsame Portal.
In ihrer Kapuze regt sich Da’il, ein Glück, dass sie nicht auf ihn gefallen ist. Plötzlich reißt die vertraute Stimme Neriglissars sie aus ihrer Starre. “Faghira, steh bitte auf.” Seine Stimme ist leise und klingt deutlich geschwächt. Langsam öffnet das Wüstenmädchen die Augen. Der Zerebromant hat sich bereits erhoben. Auch Faghira steht nun auf, wenn auch zögerlich, denn auch ihr tut von Sturz einiges weh, auch wenn sie keine schweren Verletzungen zu haben scheint. Mit geschickten Bewegungen richtet sie ihr Kopftuch und ihren Schleier, die etwas verrutscht sind. Dann greift sie in ihre Kapuze und holt den Marder hervor. Auch Da’il sieht etwas mitgenommen aus, doch gibt er ein leises Quieken von sich, was ihr wohl sagen soll “Keine Sorge, mir geht’s gut”. Faghira schmiegt den gehörnten Marder an ihr Gesicht, so unglaublich erleichtert ist sie, dass ihm nichts geschehen ist, obwohl er so tapfer für sie beide gekämpft hat. “Schukran” murmelt sie und gibt ihm einen Kuss auf die Stirn.
Doch abermals wird sie von der Stimme des Magiers aus ihren Gedanken gerissen. Er scheint mit jemanden zu sprechen. Während sie Da’il wieder auf ihre Schulter setzt sieht auch sie nun die beiden weißen Gestalten, die nicht weit von ihnen entfernt stehen. Sie reißt die Augen auf, so etwas hat sie noch nie gesehen. Sollten diese erneut böse Geister oder Dschinn sein? “Neriglissar … was?” ängstlich spricht sie ihren Begleiter an, dann versagt ihr die Stimme.

Falk Bauer

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Erster Satz: Das Orakel von Tiefwasser
« Antwort #3 am: 09.02.2009, 17:43:40 »
Vesin klopft sich den Staub vom Bart und Gesicht ab. „ Ahhhh Tulin war das ein  Zwergischer Spaß nicht war. Spricht Vesin laut stark heraus und klopf seinen Bruder auf die Schulter. „ Hey Tulin schau da was uns da zu Füßen liegt zwei Großlinge,  sie sind verletzt, ihre Kleidung hab ich noch nie Gesehen, mhh lass uns ihnen helfen aber sein wir Vorsichtig man weis ja nie Bruder.“ Spricht Vesin in Zwergisch zu seinem kleinen Bruder.
„ Seid gegrüßt ihr zwei die durch komische magische Portale fallen, ich bin Vesin erster Sohn des Puradin. Braucht ihr zwei Hilfe? Spricht Vesin in Handelssprache und geht vorsichtig auf die zwei zu.

Phoenix_86.0

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Erster Satz: Das Orakel von Tiefwasser
« Antwort #4 am: 10.02.2009, 20:11:12 »
Hustend und etwas außer Atem vom Sprint bleibt Tulin stehen und klopft sich ebenfalls den Staub von seinem Körper. In diesem Augenblick hört er auch schon seinen Bruder, "Ahhhh Tulin, das war ein zwergischer Spaß, nicht war." "Spaß? Das ging ja mal voll in die Hose, verdammt! Bei Moradin, fast wie damals, als wir in Nosnir Varastot die Statuen umgekippt haben, um eine Meute von Duergar zu zerquetschen, MANN, da wären wir auch fast zerdrückt worden," brummt der Zwerg mürrisch seinen Bruder an. "Naja, sei es drum, wenigstens können jetzt die Duergar keine Löcher mehr buddeln um wer weiß was zu finden!"
Allmählich legt sich der Staub, der durch die Trümmer des Tunnels entstanden ist und der Zwerg kann die Herrlichkeit der Berglandschaft, die wahrlich nur für einen felsenliebenden Zwergen schön sein kann, begutachten. Dabei entdeckt er ebenso wie sein Bruder die beiden Großlinge.
"Mmhhh, na gut, Vesin, aber sei auf der Hut, diese Großwesen scheinen nicht von hier zu sein", sagt er ebenso auf Zwergisch und beäugt dabei die Beiden argwöhnisch. In diesem Augeblick beginnt der männliche Großling zu sprechen und Vesin antwortet ihm, doch bevor irgendjemand auf Vesins Antwort reagieren kann, geht Tulin dazwischen. "Halt Fremdlinge, keinen Schritt weiter ... und du Vesin bleibst auch stehen! .... Also, wer seid ihr und was macht jemand wie euresgleichen so weit oben in den Bergen“, brummt der Zwergenkrieger leicht aufgebracht.
Söhne Varastots, vereinigt euch !!!

Tulin Varastot, 2. Sohn des Puradin

Ararath

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Erster Satz: Das Orakel von Tiefwasser
« Antwort #5 am: 12.02.2009, 14:59:47 »
Leicht irritiert steht der Magier auf schwachen Beinen da, dessen frische Wunden noch immer Schmerzen. Das Blut läuft ihm übers Gesicht und benetzt seine Robe.
“Entschuldigt, aber leider können wir euch auch nicht direkt erläutern, was wir hier oben in den Bergen zu schaffen haben. Das einzige was ich euch sicher zu verstehen geben kann, ist das wir sicherlich keinen Kampf mit euresgleichen suchen, und ich gehe davon aus, dass ihr dies auch nicht erwünscht.
Wir hatten eine schreckliche Schlacht mit einer Kreatur der äußeren Ebenen, einen mächtigen Feind der in vielen Sprachen eine Vielzahl an Namen besitzt, von denen einer schrecklicher ist als der andere. Dieser konnte selbst von meiner Begleiterin, Faghira al Nu’mja, nicht bezwungen werden.”
Der tätowierte Mann macht eine Geste in die Richtung seiner Begleiterin.
“Ich bin Neriglissar Usur, Zerebromant der hohen Arkana und Seelenkunde,” er macht dabei eine tiefe Verbeugung”,  meine Queste und Passion ist die Rettung der uns bekannten und geliebten Welt. Aus diesem Grunde waren wir auch auf der Suche nach einer Schriftrolle voll alten Wissens. Durch eine glückliche Fügung des Schicksals konnten wir im letzten Moment noch unser Leben retten, da ein uns unbekannter Mann den Dämon aufgehalten hat. Um aus dieser gefährlichen Situation zu entfliehen sind wir ohne große Gedanken durch dieses magische Portal gegangen, welches uns zu euch geführt hat...”
Der Magier stürzt auf Hände und Knie zu Boden und übergibt sich ein weiteres Mal, man hört noch ein ungesundes Röcheln.

Pooka

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Erster Satz: Das Orakel von Tiefwasser
« Antwort #6 am: 12.02.2009, 15:44:29 »
Skeptisch beobachtet Faghira die Konversation zwischen Neriglissar und den beiden merkwürdigen, kleinen Gestalten. Wenn so viel in der Handelssprache gesprochen wird hat sie noch immer einige Schwierigkeiten dieser zu folgen.
Als jedoch ihr Begleiter ihren Namen nennt und auf sie deutet, zuckt sie kaum merklich zusammen. Langsam wandert ihre rechte Hand hoch zu Da’il, dem sie sanft das Köpfchen streichelt. Dass sie den Mader berührt scheint sie zu beruhigen.
Doch plötzlich wird die Stimme des Zerebromanten leiser und er stürzt zu Boden, wo er sich übergibt.
“AH” mit einem spitzen Aufschrei lässt sich die junge Frau neben dem Magier zu Boden sinken. Vorsichtig legt sie ihm eine Hand auf den Rücken. Leise, sodass nur er sie hören kann spricht sie: “Neriglissar … du … ich … kann nicht … helfen … wenn ich heilen, dann … dann können Dschinn angreifen …” Sie wirft den Fremden einen bösen Blick zu. Zwar könnte sie den Zerebromanten zumindest zu einem Teil heilen, doch kann weder sie noch er sich in solch einer Situation verteidigen. Faghira hat Angst, dass die bärtigen Wesen dieses ausnutzen würden.

Falk Bauer

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Erster Satz: Das Orakel von Tiefwasser
« Antwort #7 am: 12.02.2009, 19:38:33 »
Vesin schaut seinen Bruder an als der Zerebromant um kippt. „ Tulin hast du nicht noch einen Heiltrank für ihn. Sonst kippt er uns noch aus den Latschen.“ Sprichst Vesin und sucht ebenfalls in seinem Rücksack nach einen Heiltrank.
„ Ich Glaube ich hab meinen  letzten in Nosnir Varastot verbraucht.“ Brummt Vesin bei seiner suche.

Phoenix_86.0

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Erster Satz: Das Orakel von Tiefwasser
« Antwort #8 am: 12.02.2009, 22:06:22 »
"Hmmm, ein Zerebromand also?! Von euresgleichen habe Ich schon gehört, also Ich meine, Ich habe davon gelesen, in einem Buch des Arkanen", erwidert Tulin dem Mann, während dieser eine Verbeugung vor den Zwergenbrüdern macht.
Als der Zerebromand plötzlich und unerwartet in die Knie geht, erkennt auch Tulin die Not, in der sich die beiden Wanderer befinden. "Bei Mora....", entgleitet dem Krieger noch im selben Moment.
"Warte Vesin, Ich schaue mal! Haltet aus Fremder, wenn ich mich mein Zwergenhirn nicht täuscht, habe ich noch etwas, was euch helfen kann!"
Der Krieger setzt seinen Rücksack ab, stellt ihn vor sich auf den Boden und beginnt eilig darin zu kramen. "Beim Barte meiner Schwester, wo ist er denn?! Aha, da", murmelt er und zieht derweilen eine kleine Ampulle mit einer roten Flüssigkeit heraus.
"Hier", er versucht dem Großling die Ampulle zu reichen," seit ihr in der Lage zu trinken und es auch in euch zu behalten? Ich hoffe doch, ansonsten wird euch der Trunk auch nicht helfen! Also nehmt schon!"
Söhne Varastots, vereinigt euch !!!

Tulin Varastot, 2. Sohn des Puradin

Pooka

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« Antwort #9 am: 13.02.2009, 11:28:27 »
Als der Dschinn, der etwas in der Hand hält, sich ihnen nähert springt Da’il von Faghiras Schulter und stellt sich mit gesträubten Fell dem Fremden in den Weg. Er faucht böse, so wie ein Marder eben fauchen kann, und bleckt seine kleinen, spitzen Zähne.
Auch das Wüstenmädchen reagiert wütend. Blitzartig steht sie auf “ECHTAFA, QABIEH GAESCHAH! Eqtaraba mutachem, tuma ashbaha alana hab azhaqa!”
schleudert sie dem bärtigen Wesen entgegen. Auch wenn dieser die Worte nicht versteht, so hört er doch deutlich die Feindseligkeit heraus.

Ararath

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Erster Satz: Das Orakel von Tiefwasser
« Antwort #10 am: 15.02.2009, 14:47:36 »
“Faghira… lass gut sein… sie wollen nur helfen.”
Keucht Neriglissar auf dem Boden hervor, wobei er schwer atmet und wohl auch verhindern will, dass er ein weiteres Mal erbricht.
“Ruf Da’il zurück… bitte…”
Der Zerebromant fängt stark an zu husten, sodass man fast meinen könnte, dass er sich die Lungen aus dem Leib husten muss. Tränen steigen ihm in die Augen und seine Hände verkrampfen im eisigen Boden.
Er streckt sein Hand dem Zwerg entgegen, damit dieser ihm den Heiltrank gibt.
“Gebt… mir…”, sein Sprechen wird wieder durch ein starken Hustenanfall unterbrochen.

Phoenix_86.0

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« Antwort #11 am: 15.02.2009, 19:51:31 »
Leicht irritiert davon, dass ihn ein kleines, gehörntes Nagetier anfaucht, reicht Tulin dem geschwächten Mann die Ampulle mit der klaren, roten Flüssigkeit darin. "Hier, trinkt!"
Söhne Varastots, vereinigt euch !!!

Tulin Varastot, 2. Sohn des Puradin

Falk Bauer

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« Antwort #12 am: 15.02.2009, 20:16:40 »
Vesin beobachtet alles und lacht leicht als das Nagetier seinen Bruder anfaucht.
" Tulin keine Angst vor dem Vieh." sagt Vesin und klopf sich vor lachen auf den Oberschänkel.

Pooka

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Erster Satz: Das Orakel von Tiefwasser
« Antwort #13 am: 16.02.2009, 13:48:52 »
Noch einen Moment schaut das Wüstenmädchen die beiden Fremden misstrauisch an. Dann schnalzt sie leise mit der Zunge, worauf hin der Marder wieder zu ihr zurückkehrt und sich erneut auf ihrer linken Schulter niederlässt.
Nachdem der Zerebromant sich richtig hingesetzt und den Trank entgegengenommen hat, kniet sich Faghira neben ihn auf den Boden. Doch bevor er trinken kann, legt sie ihre Hand auf seine, die das Fläschchen hält
“Nerglissar … du vertrauen Dschinn? Bitte nicht.”
Faghira sieht ihren Begleiter eindringlich in die Augen.

Ararath

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Erster Satz: Das Orakel von Tiefwasser
« Antwort #14 am: 16.02.2009, 16:54:21 »
Neriglissar schaut mit seinen saphirblauen Augen lange in das Antlitz seiner Begleiterin. Ein Blick sagt manchmal mehr als tausend Worte und so auch dieser.  Faghira versteht, dass der Zerebromant nichts törichtes tun wird und das sie ihm ohne weiteres vertrauen kann.
Prüfend begutachtet er die rote Flüssigkeit, mit seinen Augen blickt er kurzzeitig zu den Zwergen, dann öffnet er die Ampulle und fächelt den aufsteigenden Geruch des Inhaltes zu seiner Nase.

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