Autor Thema: Die Abenteuer des Sangius (Auf Eis)  (Gelesen 3937 mal)

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Tael

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Die Abenteuer des Sangius (Auf Eis)
« am: 18.02.2009, 09:26:23 »
Sangius befindet sich im Umland von Korth, wo er wie üblich gelangweilt auf neue Anweisungen wartet.
Ein Bote klopft zögerlich und als der Unsterbliche die Tür öffnet sieht er einen kleinen Jungen weglaufen, auf der Türschwelle seines Versteckes liegt ein Brief.
Der Absender verkündet das dies ein Brief von Onkel Charl sei, doch Sangius weiß natürlich das dieses Schreiben von der Zentrale kommt.

Mein lieber Sorroth,
Anbei sende ich dir eine Karte anhand derer du ein vortreffliches Reiseziel erkunden sollten, doch achte darauf dich nicht totzulachen, man erzählt sich im Volksmund es Spuke im Wald. Aber wenn jemand keine Angst vor Geistern hat, dann ist das ja wohl mein lieber Neffe oder?
Der Dame geht es gut, sie lässt dir ausrichten das es ihr wichtig ist das du uns nach deinem Kurzurlaub besuchst, und sie ist ungeduldig dich endlich wieder in die Arme zu schließen.
In Liebe, dein Onkel Charl.

Anbei findet Sangius eine schlecht gezeichnete Karte, doch durch die bezeichnung Eiswasserfluss und Karrnforst weiß der Untote welche Stadt in Küstennähe gemeint ist.
Eisstamm, die einzige Stadt in der sumpfig Gegend in der der Eiswasserfluss den Karrnforst durchquert.

Sangius

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Die Abenteuer des Sangius (Auf Eis)
« Antwort #1 am: 24.02.2009, 16:50:49 »
Sangius geht zur Tür und er hebt den Brief auf. Im Zwielicht des finsteren Hauses sieht er wie jeder x-beliebige Mensch aus, der dort drin wohnen könnte. Das Haus ist im Inneren ungewöhnlich dunkel. Sangius legt wenig wert auf großartiges Licht. Er schaut noch kurz etwas nach draußen. Nach dem er die Informationen verarbeitet hat, geht bei seinem abgeschieden liegenden Haus in ein etwas dunkles Eck und gibt sich ein Aussehen, dass das eines blonden Jünglings aussieht mittles seines magischen Verkleidungsgegenstandes.

Eine Kapuze ist trotzdem weit in das Gesicht von Sangius gezogen, als er nach draußen geht. Als er alles dabei hat, was für den Auftrag wohl von Nutzen sein könnte, geht Sangius direkt nach den Anweisungen nach Eisstamm und verliert wenig Zeit.

Derweil macht sich Sangius etwas Gedanken über die versteckte Botschaft in dem Brief auf dem Weg nach Eisstamm.

Tael

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Die Abenteuer des Sangius (Auf Eis)
« Antwort #2 am: 24.02.2009, 19:01:46 »
Sangius steht vor seiner Hütte vor der großen Hauptstadt des ehemals so großem Karnath, und lenkt seine Schritte in ebendiese, den Gedanken nachhängend wer seine Zielperson sein könnte.
Am Stadttor angekommen passiert er dieses ohne Probleme, immerhin hat er mehrere gefälschte Ausweise, obwohl man sich über das Wort gefälscht streiten könnte, wo sie doch von königlichen Beamten hergestellt wurden.
Nichtsdestotrotz eröffnen sich mehrere Möglichkeiten nach Eisstamm zu kommen, per Kutsche wäre sicherlich die bequemste Sache, per Pferd wäre geringfügig schneller, mit der Bahn und dann auf dem Fluss wäre dafür am bequemsten, aber was am schnellsten ginge müsste man doch mal erfragen.
So lässt sich Sangius in der wuselnden Menschenmenge bis zum großen Bahnhof tragen, perfekt mit der Masse verschmelzend ist er sich sicher das ihn niemand verfolgt, wer würde es schon hier so nahe der Zentrale wagen eine Blutklinge zu ermorden, abgesehen von einer anderen Blutklinge, aber Sangius war noch nicht lange genug im Geschäft um ein lohnendes Ziel abzugeben, als Unterster in der Hackordnung würde ihn niemand vernichten müssen um aufzusteigen, doch eines Tages würde sich Sangius eine Schwachstelle in der Deckung eines Vorgesetzten finden können, und schon wäre er die drecksarbeit los, die ewigen Hafenarbeiten die zu viel gesehen hatten, die kranken Prostituierten die das falsche Bettgeflüser vernommen hatten, die Straßenkriminellen die ihren Tribut nicht zahlen, das waren doch keine Herausforderungen für einen Untoten.
Schließlich erreicht Sangius den großen Platz vor dem Bahnhof, welcher von einigen polierten Soldaten bewacht wurde, allesamt am leben um dem Pöbel die Unansehnlichkeit der blanken Knochen und des verrottenden Fleisches zu ersparen.
Sangius wartet geduldig in der Schlange an einem Schalten um den schnellsten Weg nach Eisstamm zu erfragen.
Ziel ihrer Reise, Liqudität und Ausweis bitte., wird der getarnte Nekropolit vom Bahnbeamten unwirsch gefragt.
Dieser fette Stinkende Mann schwitzt wie ein Schwein und seine Uniform ist fleckig und zu eng, der Schnäußer soll ihm Autorität verleihen, lässt ihn aber nur noch feter erscheinen, schniefend schaut er Sangius ungedunldig an.
Beeilen sie sich bitte.
, wird von hinten gedrängelt.

Sangius

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Die Abenteuer des Sangius (Auf Eis)
« Antwort #3 am: 02.03.2009, 18:36:16 »
Trotz der Hektik an diesem Ort bliebt Sanius recht ruhig und gelassen. Den Untoten interessiert das Aussehen des Bahnbeamten auch ziemlich wenig. Er antwortet dem Bahnbeamten zügig: "Atul ist das Ziel. Ich zahle Bar.", derweil zeigt Sangius den Ausweis, der zu seiner derzeitigen Identität passt, die er angenommen hat. Auch die finanzielle Transaktion versucht er so schnell es geht zu klären, wenn alles glatt gelaufen ist.

Tael

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Die Abenteuer des Sangius (Auf Eis)
« Antwort #4 am: 02.03.2009, 18:46:37 »
Der Zug verlässt Korth in einer halben Stunde, Sangius könnte schon an Bord gehen oder damit warten, wie es ihm beliebt.
Der Zug nach Norden fährt vom Gleis mit der Nummer 1, es ist fein säuberlich ausgeschildert und Uhren hängen in allen Räumen so das die Pünktlichkeit stets gewahrt bleibt.
Der Zug schwebt bereit im Bahnhof und wartet auf all die verschiedenen Leute die einsteigen und ihr Gepäck verladen.
Alle Rassen aus aller Herren länder ist hier zu beobachten, ein chaotisches Durcheinander das doch präzise wie ein Uhrwerk läuft.

Sangius

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Die Abenteuer des Sangius (Auf Eis)
« Antwort #5 am: 03.03.2009, 23:23:58 »
Sangius taucht in der breiten Masse unter am Blitzbahnhof. Er fällt in der Vielzahl von Leuten gar nicht wirklich auf. Er ist nur irgendein Mann, der eben mit der Blitzbahn reisen will. Bisher ist alles reibungslos gelaufen. Überpünktlich setzt sich Sangius in die Blitzbahn. Für ihn gab es eh zur Zeit wenige Dingen, denen er nachgehen musste. Und so wartete er bis seine Blitzbahn endlich abfuhr.

Tael

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Die Abenteuer des Sangius (Auf Eis)
« Antwort #6 am: 04.03.2009, 07:49:34 »
Das Viererabteil füllt sich schließlich ganz, ein handelnder Zwerg aus dem Osten reist in seine Heimat zurück, ein Halbling ebenfalls, eine Elfe kehrt nach Valenar zurück.
Die kleinen Völker sind in Karnath für ihren Verrat immer noch unbeliebt bis gehasst, während Valenar bewundert wird für ihre fähigen Krieger die dem Feind Tharne gut zusetzten.
So wird wenig geredet, nur der Zwerg Thorin und der Halbling Treschno unterhalten sich oberflächlich über die Vorzüge von Wüsten und Gebirgen im Verteidigungsfall.
Das einzig Interessante ist die Fahrkartenkontrolle auf halber Strecke, bei der im Nebenabteil ein kliner Tumult ausbricht weil ein Goblin sich scheinbar in den Zug geschlichen hat, ohne zu zahlen.
Er beschimpft das Bahnpersonal als rassistisch und wehrt sich gegen seine mitnahme, lenkt aber schließlich ein als die bulligen Menschen mit Gewalt drohen, fluchend begleitet er sie zur Zugsüitze, lautstark beteurnd, seine Karte sei gestohlen worden als er schlief.

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