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Autor Thema: [Inplay]  (Gelesen 8589 mal)

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Sensemann

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[Inplay]
« am: 20.02.2009, 09:34:31 »
Die Rote Hand des Schreckens
« Letzte Änderung: 24.06.2009, 13:45:27 von Sensemann »
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Sensemann

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[Inplay]
« Antwort #1 am: 20.02.2009, 16:47:23 »
Herzlich Willkommen in Grauwall - dem Tor nach Droaam, dem letzten Ort von einigermaßen Zivilisation hinter den westlichen Grenzen von Breland und dem Eingang ins Reich der Monstervölker:



Es war wieder einmal ein langer Tag ohne Gnade in Graywall gewesen: Ein Tag, an dem das Recht des Stärkeren wieder einmal über allem gestanden hat, den Gnade, Mitleid und Menschlichkeit gibt es hier genauso wenig wie die Friedensgesetze von Thronehold.
Selbst jetzt im Jahre 999 nach Gründung des Königreiches wirkt Droaam immernoch so, als würde sich dieses Land im Krieg befinden.
Truppen von Gnollen, Ogern und Goblins kontrollieren jedes Fleckchen Erde und patrollieren die Strassen und Gassen der Stadt, während Hobgoblins, Werartige und Medusas die Stadttore, die Stadtmauer und die Sklavenarbeiter kontrollieren und bewachen und während mächtige Trolle und Kriegstrolle, Minotauri und Harpien die alte Handelsstrassen und das Land außerhalb der Stadt bewachen, vorallem in Richtung Breland, denn auch jetzt noch wird fast täglich an der Grenze gekämpft, als hätte es nie einen Tag der Klage und ein Kriegsende gegeben.
Und so zieht noch heute die Grenze gezogen aus Blut und als brennende Front sich im Osten von Grauwall und durch die Berge und durch das Ödland von der Monsternation von Droaam.
Aber dennoch ist Grauwall täglich am wachsen, denn nirgends auf Khorvaire kann man sich als Kriegsverbrecher, Flüchtling oder Schwerverbrecher wohler fühlen als hinter dem massiven Mauer in einer der Stadt ohne Gesetze und Anstand, wenn man nicht ausgerechnet nach Sturmkap in Xen'drik fliehen möchte natürlich.
Doch was in anderen Städten voller Gesetzlosigkeit und Korruption durch Verbrechergilden geregelt wird, wird hier durch eine strenge militärische Struktur und Anwesenheit von riesigen Kriegstruppen geregelt, welche Gewalt und Brutalität walten lassen als Richter und Henker zugleich.
In keinem anderen Land ist das Leben eines normalen Humanoiden so wenig wert wie hier in Droaam, es sei denn man ist ein Halbork vom Haus Tharashk oder ein mächtiger Priester einer finsteren bösen Gottheit oder eines Staubfürsten bzw. Dämons.
Nur Gold kann jemand hier länger am Leben lassen, wenn man sich dadurch einige Söldner und Leibwächter leisten kann.
Dennoch suchen hier viele Abenteuergruppen ihr Glück auf der Suche nach Relikten aus der alten Zeit der mächtigen Hobgoblinnationen, aber auch nach mächtigen Waffen aus der Zeit des letzten Krieges oder nach illegalen Dingen auf dem Schwarzmarkt, denn hier gibt es wirklich alles zu kaufen: Gifte, Drogen, Waffen aus Byeshkstahl, Todesmagie, exotische Reagenzien und Menschenfleisch - also alles, was ein Kind der Schwestern von Sora Kell sich wünschen kann.
Selbst Artefakte und mächtige alte Bücher sind hier unter der Stadt, welche fast noch ein paar tausend Jahre älter ist als Sharn, zu finden.
Jedoch sollte jeder normale Humanoide damit rechnen, dass sie sein schnelles Glück auch sehr schnell wieder wenden kann und er entweder in einem Kochtopf, auf einem Ritualtisch oder einer Folterbank, in einer Miene oder Fabrik als Sklave oder gehäutet und geschlachtet als Nutztier wie ein Dreihorn enden kann.
Dies wird jedoch jedem Besucher dieser Stadt und dieser Nation deutlich schon vor Auge geführt, wenn man sich anschaut, dass Zähne hier ein geläufigeres Zahlungsmittel sind als Münzen aus Gold, Kuper oder Silber.
Vorallem Zähne von Monstern oder Riesen sind hier nicht nur aus Prestigegründen und als Schmuck, sondern als Währung sehr viel wert und man kann sich damit schnell ein paar Lustsklaven oder Zwangarbeiter kaufen.
Oder man kann sich damit etwas Blutgin, Schlangenblutwein oder einen Braten aus Elfenfleisch kaufen, wobei es einige Weisheiten zu dem Thema Essen hier gibt:
1. "Wenn es bis eben noch gelebt hat, wird es gut schmecken - wenn es sogar noch auf Deinem Teller lebt, ist es noch besser!"
2. "Wenn es Dich nicht umbringt, dann ist es gut für Dich!"
3. "Das beste Essen isst Dich nach dem Essen selber!"
Wobei gerade auch Trollfleisch eine Spezialität ist, welche niemals ausgeht, da Trolle sehr gute Fleischlieferanten sind, welche täglich geschlachtet werden können, ohne zu sterben.
Aber vorallem frische dampfende Eingeweide, angebütete Echsen- und Schlangeneier und Insekten sind auf der Strasse und an den Ständen als schnelle Hausmannskost beliebt, während andere Bewohner, darunter Blut der Vol-Anhänger auf frische lebendige Jungfrauen schwören, während lebendig gebratene Feenwesen gerne zwischendurch verspeist werden, vorallem von Leuten mit kleineren Geldbeuteln.
Gemüse, Obst und selbst einfache Yaskwurzeln findet man jedoch genauso wie alkoholfreies Tal selten bzw. fast nirgends.
Und so kann man in den unzähligen Tavernen nicht nur gut sich mit Alkohol und Drogen die Sinne benebeln, sondern außerdem das Essens seines Lebens genießen, sofern man die erste Kneipenschlägerei und den Kampf um seinen Sitz- oder Stehplatz überlebt oder gar noch vor der Schänke zwangsrekrutiert als Jäger, Soldat oder Sklave, selbst als Monsterhumanoider aus Droaam selber.
Doch auch trotz allen negativen Aspekten ist dieses Stadt noch sehr viel besser und zivilisierter als die Städte weiter im Westen von Droaam.
Hier können wenigstens Humanoide aus anderen Nationen evtl lebendig die Stadt auch wieder verlassen, denn Xorchylic ist im Gegensatz zu den drei Schwestern ein gnädiger Tyrann und Diktator.
Der Gedankenschinder lässt nicht grundlos Leute öffentlich foltern oder hinrichten, zumindest nicht täglich und nicht tagsüber ständig.
Xorchylic übergibt ein Teil seines Befugnisse als Stadthalter sogar ab an das Haus Tharashk, aber nur um heimlich mehr Zeit zu haben seine Pläne als neuer Herrscher von Droaam weiter voran zu bringen.
Selbst Graywall, welches immer größer wird, trägt nun als uralte goblinoide Stadt immer mehr die Handschrift des psionischen Insektes, denn alte Gebäude werden immer häufiger umgebaut, militärisch befestigt und aufgestockt für die steigenden Bewohnerzahlen, wobei der außerirdische Baustil des Stadthalters sich immer mehr mit den alten Baustil der runtergekommenen Gebäude vermischt.
Doch die meisten Gebäude wirken einfach nur einsturzgefährdet, steinalt und wie große Müllberge, denn selbst Armenviertel anderer großerer Städte und Metropolen sind nicht so runtergekommen.
Überall kleben Exkremente und blutiges stinkendes Gedärm, teilweise als Graffiti an den Wänden und als Rangzeichen für Strassen und Häuser bzw. ihre Bewohner, während viele alte Statuen unsittlich verunstaltet worden sind und jeden normalen Menschen an Blasphemie vor Schreck sterben lassen würde.
Es war heute wieder mal ein extrem heißer Spätsommertag und die alte Stadt und ihre Bewohner ächzen und stöhnen noch lange nach Sonnenuntergang über die Hitze des Tages.
Der Gestank in den Strassen ist auch nun, wobei sich die Monde am Himmelsdrachen zeigen, unerträglich und brennt in den Lungen und in den Augen, während Insekten und Stechmücken andersweitig plagen.
Schwarzer Rauch, Verwesung und der Geruch von Abfall und Ausscheidungen liegen schwer in der staubtrockenen Luft, zumal frische Luft schwer in die Stadt in der trockenen und regenlosen Sommerzeit gelangt.
Wasser, selbst das dreckigste und verseucheste Wasser, ist zur Zeit eine Mangelware, doch die Bürger der Stadt protestieren nicht, da sie sonst nur ihren Weg nach Dolurrh schmerzhaft beschleunigen.
Müde ziehen etliche Lindwürmer und andere fliegende Monster bzw. Wächter ihre Kreise über der schlafenden und fast vollkommen unbeleuchteten Stadt, während von überall die Geräusche von wütenden Monstern, Schreie von immernoch arbeitenden Sklaven und von Saufgelagen und Steitereien zu hören sind, aber auch schwache Gesäge von den Harpienbardinen überall in der Stadt.

Im Regierungsviertel namens Karda, was ins die Handelsprache/Khorvair soviel übersetzt heißt wie "Der Thron", ist es ruhig geworden, denn die Gedankenschinderschutztruppen und die Znir Pakt-Einheiten haben nur ihre eigenen Gebäude und Barracken zu bewachen, da in diesem Viertel keine Tavernen und keine Tempel sich befinden, sondern nur kleine durch Grottenschratte gesicherte Drachenmalhausenklaven, militärische Gebäude und die Festung von Grauwall - dem Hauptsitz des Stadthalters.
Die Festung trägt den Ruf, dass sie uneinnehmbar wäre fast, wie noch sicherer als Dreadhold, aber dennoch findet die nächste wichtige Unterredung im Schutze der tiefsten Gänge und Gewölbe der Burg statt, welche extra magisch abgeschirmt worden sind vom mächtigen Gedankenschinder, welcher die Macht der drei gottgleichen Hexen mehr fürchtet als die Spionage durch eine andere Nation.

Xorchylic erwartet ohne Leibwächter, wobei fünf schwer gepanzerte und gerüstete Kriegstrollbarbaren stinkend nach Schmierfett aus gelben Unterhautfett von Menschen gemacht und schwer schwitzend vor der Tür im feuchtwarmen fast schwülen Gang trotz dem tiefen Stockwerk unter der Erde zum Schutz postiert stehen und schwer atmen, wobei ihr Atem nach Verwesung riecht, die vier Helden im einem hell durch Drachensplitter beleuchteten Kellerraum, welcher scheinbar als Folterkammer früher genutzt wurde für Gefangene:
Der mächtige Gedankenschinder steht vor einem dunkelrot-gepolsterten Thron aus Gold und Menschenschädeln, während vor ihm ein nakter Mensch mit leeren glasigen Blick kniet, dessen Gehirn er gerade genüsslich aussaugt und dabei unmenschliche Geräusche von sich gibt.
Schnell ist der mächtige fast über zwei Meter große Gedankenschinder jedoch damit fertig, als die vier Auserwählten eintreten, wobei der Mensch leblos umkippt.
Xorchylic betrachtet mit seinem insektenartigen Facettenaugen die vier Auserwählten, während seine Tentakel immernoch Hirnmasse aus sich selbst schlürfend sich ausrichten und langsam bewegen, als hätte sie ein Eigenleben.
Hinter den vier Auserwählten Droaam's schließt sich die massive Tür aus Adamantid magisch durch die Kraft des lillahäutigen Auftraggebers, dessen bläuliche Gewänder aus Schöngebe perfekt zu seiner Hautfarbe passen.



Wie von Geisterhand erscheint auf einmal ein schwerer Tisch aus schwarzen Marmor, dessen Beine mit Schädeln mit Edelsteinen in den Augenhöhlen verziert sind, und vier schwere Stühle aus Eisenholz vor dem Thron aus dem Nichts, während der schwere Thron aufeinmal sich selbst zum Gedankenschinder am Tisch bewegt, damit dieser sich langsam und majestätisch setzen kann.
Doch die unvorstellbare psionische Kraft der Kreatur aus Xoriat ist noch nicht zu Ende.
Erst nachdem auch noch Kelche aus Zwergenschädeln mit frischen Blut-Gin, kalter Braten aus Gnomfleisch nach dem beliebtesten Rezept der Kobolde von Droaam, fritierte Sumpfschnecken und Fliegenpilzbrot aufgetischt ist und ein plüschiger schwarzer Samtbeutel mit Zähnen und ein altes ledriges Buch aus Menschenhaut auf dem Tisch dank Magie ihren Platz gefunden haben, ist der Externar zufrieden und bittet mit seinen langen spinnenbeinartigen und mit langen messerscharfen Nägeln bewehrten Fingern und einer langsamen Handbewegung wortlos die vier, noch untereinander unbekannten, Auserwählten an, sich zu setzen, zumal niemand der vier Humanoiden genau weiß, was dieser mächtige Gedankenschinder, Diener Khybers und Stadthalter von Grauwall von ihnen möchte.
Mittels Gedanken, doch weiterhin ohne Worte begrüßt der Gedankenschinder durch reine Emotionen die vier Bewohner und Soldaten Droaams, welche sich ihm ersteinmal alle scheinbar mit Namen und Rang vorstellen sollen, zumal sich die vier Helden ja auch untereinander noch nicht persönlich und höchstens vom Sehen kennen.
Der außerirdische Illithid faltet dabei wartend seines langen dünnen Finger vor sich zusammen, während seine leuchtenden unmenschlichen Augen emotionslos und fremdlich die vier Helden mustern, und lehnt wartend in seinem Thron zurück.
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Trug

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« Antwort #2 am: 23.02.2009, 18:54:11 »
Trug ging wie immer nach einem gewonnen Kampf in Richtung seines Zimmers nahe der Arena, als ihm ein Dutzend monströse Bewohner Droaams auflauerten. Ein lautes Brüllen entwich seiner Kehle und die schwächeren unter ihnen, einige Orks und Hobgoblins, streckte der Minotaurus schnell nieder. Als die drei mit Keulen bewaffneten Trolle auf ihn eindrangen, bekam er jedoch schnell Probleme, ohne große Schwierigkeiten nahmen sie ihm seine große Axt ab und Trug versuchte sie stattdessen mit seinen Hörnern aufzuspießen, doch dieses Unterfangen war zwecklos. Ihre Wunde schlossen sich schneller als er sie treffen konnte und schließlich trafen ihn mehrere Hiebe in Folgen schwer ins Gesicht und er ging bewusstlos zu Boden.
Der Gladiator wachte erst auf, als er sich schon auf der Straße befand, die Hände mit schweren Ketten auf den Rücken gebunden. Wie es aussah hatte er sich in der Arena wohl einen Feind gemacht, der ihn nun für seinen Erfolg zahlen ließ. Da Flucht keine Option war blieb dem Minotaurus nichts anderes übrig als sich von den Trollen zu dem Ort bringen zu lassen, der das Ziel der Reise war.
In der fremden Stadt angekommen brauchte Trug eine gewisse Zeit um zu erkennen, wo er sich nun befand, doch die Anwesenheit so vieler in seinen Augen schwacher Wesen ließ nur einen Schluss zu er musste nah an der Grenze sein und ihm viel nur eine Stadt ein, die dem Bild entsprach, das er nun vor sich sah: Grauwall.

Von seinen Trollwachen wurde er direkt in die Verließe geführt, wo man ihm schließlich in Gegenwart von fünf großen Kriegstrollen seinen Handschuh, in dem seine Axt verstaut war wiedergab und auch seine Fesseln löste. Sekunden später stößt man ihn grob durch die Tür, wo er den letzten Momenten des Ekelerregenden Mahls des Gedankenschinders beiwohnt.
Selbst auf dem Großen Fels hatte man schon von Xorchylic gehört. Er wird zu Recht gefürchtet und macht Trug besonders nervös. Der Barbar mag Wesen, die er nicht versteht nicht. Wenn er einem Riesen gegenübersteht, dann kann er wenigstens sehen, wie groß dieser ist und weiß, dass Trug ihm an Körperkraft und Kampfkraft vermutlich unterlegen war. Darauf kann er sich dann einstellen, aber außer einer Aura der Gefahr sieht man diesem Illthiden rein gar nichts an. Er bleibt ein Rätsel für den Minotauren und Trug mag Rätsel überhaupt nicht.
Nun, da Xorchylic ihn begrüßt tritt Trug misstrauisch vor, während er einen Seitenblick auf die drei übrigen Anwesenden wirft. Der Minotaurus knurrt den Gedankenschinder einmal zornig an, bevor er sich zu seiner vollen Größe aufrichtet und so den Illthiden um mindestens dreißig Zentimeter überragt: „Warum habt ihr Trug den Wilden, den größten Gladiator des Großen Felsens, her gebracht?“
Trug blickt jedoch sofort zu Boden, er mag zwar nicht sonderlich schlau sein, aber er ist dennoch kein Narr. Wenn nur die Hälfte, der Geschichten über Xorchylic stimmten, dann war er noch immer um ein vielfaches mächtiger als Trug es jemals sein würde.
Also lässt der entführte Gladiator sich schwer auf einen der Stühle plumpsen und wagt es nicht den Blick erneut auf den Illthiden zu richten. Stattdessen mustert er misstrauisch die drei anderen Anwesenden und versucht sie einzuschätzen.
Die beiden Halb-Orks würdigt er nur eines kurzen Blickes, sie waren so klein und zierlich, dass sie seiner Körperkraft sicher nicht gewachsen sein würden. Doch der Anblick des Trolls beunruhigt den Trug, zu nah ist noch die Erinnerung an die drei Trolle, die ihn auf dem Großen Fels auf offener Straße gedemütigt und anschließend in Ketten durch halb Droaam geschlürt hatten. Dieser sah immerhin nicht ganz so gefährlich aus und Trug war zuversichtlich, dass er mit ihm im Zweikampf fertig werden würde, das Blatt seiner Axt konnte schließlich nicht umsonst in Flammen aufgehen und so Wunden schlagen, die niemals verheilen würden.
Die drei waren jedoch vermutlich nicht der Grund, warum er hier war und so wendet Trug sich wieder dem Gedankenschinder auf der anderen Seite des Tisches zu, auch wenn er nicht wagt ihn direkt anzublicken.

Barracuda

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« Antwort #3 am: 23.02.2009, 19:41:58 »
Sofort als er die Macht des Herrschers über Grauwall spürt, lässt Barracuda nach der emotionalen Begrüßung den Respekt vor dieser Erscheinung sein Hirn dominieren. Er vermutet, dass eine Vorstellung nicht wirklich nötig sein wird, da der Psioniker sicherlich in seinem Hirn wie in einem offenen Buch lesen kann. Dennoch ist ihm klar, dass die monströsen Gestalten neben ihm diesen Vorteil nicht genießen können und so öffnet er schließlich doch den Mund, wobei seine teilweise zerfetzten Stimmbänder seine Stimme in ein schauriges Knacken und Kratzen verwandelt. Während seiner Vorstellung erhebt er sich wieder aus dem schweren Stuhl und verneigt sich vor dem Außerirdischen.
„Man ruft mich Barracuda, Diener des Hauses Tharashk, Krieger und Verteidiger der Grenzen Droaams. Schlächter alles Guten und Untertan des Raffers. Ich fühle mich geehrt meinen Geist in der Nähe des Herrschers über Grauwall zu wissen.“
Sobald er die Nachricht erhielt, die ihn in das Refugium Xorchylics rief, brach er ohne Umschweife auf, wobei er zunächst misstrauisch war, als er die einem Kerker ähnlichen Räumlichkeiten erblickte. Dennoch war er gespannt, was der Außerirdische sich von ihm wünschte. Was er ihm wohl befehlen würde. Denn warum er ausgerechnet ihn, Barracuda, hierher rief, erschien ihm schleierhaft. Denn sicherlich würde er sich nicht die Mühe machen ihn herbringen zu lassen, nur damit er enden sollte wie der jämmerliche Mensch, der noch vor wenigen Augenblicken dem Gedankenschinder als Nahrung diente.
Am Ende war er erfreut, einen weiteren Verwandten seiner Rasse hier zu sehen. Vor allem, dass es sich dabei um eine Frau handelt. Der Troll macht keinen üblen Eindruck, auch wenn er den Mund nicht geöffnet hatte, außerdem hat Barracuda für solche Artgenossen stehts etwas Säure im Gepäck sicherheitshalber. Nur der Minotaurus gefällt ihm nicht so recht. Vor allem zweifelt er daran, dass Xorchylic so begeistert von dieser Begrüßung sein wird.
Nachdem er sich vorgestellt hat, setzt er sich wieder hin und beobachtet leicht vor sich hin lächelnd abwartend die Situation und ob der Minotaurus bei seiner Unfreundlichkeit demnächst leblos zusammen sacken wird.

Haskeer

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« Antwort #4 am: 23.02.2009, 23:14:02 »
Haskeer läuft durch die Straßen Grauwalls und bahnt sich seinen Weg durch die Straßen nach Karda. Die Halb-, aber auch reinblütige Orks, Gnolle, aber auch die wenigen Menschen und Zwerge denen er begegnet schupst er dabei mehr oder weniger rücksichtslos aus dem Weg, wissend, dass er weit über ihnen steht. Aber auch die meisten Oger, Minotauren und auch Trolle müssen es sich gefallen lassen unsanft aus dem Weg geschoben zu werden, wenn sie ihm im Weg sind. Nur wenigen, weicht er selbst aus, er scheint ein instinktives Gefühl dafür entwickelt zu haben, wer ihm sein Verhalten nicht nur übel nimmt, sondern dafür auch die Macht hat es ihm auf die ein oder andere Art heimzuzahlen. Entsprechend kommt er je näher er seinem Ziel kommt auch immer langsamer vorwärts, schließlich nimmt die Zahl der Mächtigeren hier von Schritt zu Schritt zu. Wenigstens wurden die Leute auf den Straßen dafür weniger, denn es gab kaum jemanden, der sich freiwillig auf den Weg zum Gedankenschinder machte, wenn es sich nicht vermeiden ließ.

Als er sich auf den Weg ins Innerstes des Komplexes des Gedankenschinders macht, muss er kurz seine Abscheu unterdrücken. Er hasst Kriegstrolle. Er hasste es, wie sie auf seine Art herab sahen, weil sie stärker waren und noch schwerer zu töten, als seinesgleichen. Irgendwann würde er ihnen zeigen, dass auch einer von ihnen durch seine Hand fallen konnte, doch noch war es leider nicht soweit. Beim Betreten des Raums betrachtet er fasziniert, wie der Gedankenschinder seinem Opfer das Hirn aussaugt. Bei dem Gedanken an Menschenfleisch läuft ihm das Wasser in Mund zusammen, doch davon wird, und wenn er ehrlich ist will, er wohl nichts bekommen. Doch das Gnomenfleisch, was ihnen kurz darauf serviert wird, ist ein mehr als guter Ersatz. Die Begrüßung ist für ihn recht ungewöhnlich und er genehmigt sich zunächst erstmal einen kräftigen Schluck aus dem Zwergenschädel, bevor er sich den anderen vorstellt, auch wenn er den Halbork auf Grund von dessen Worte ein wenig komisch anschaut. "Haskeer", stellt er sich im erstaunlich flüssigen Khorvaire vor. "Leutnant und Assassine der Stadtwache."

Jasik

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« Antwort #5 am: 24.02.2009, 10:37:41 »
Jasik hat den Ruf in die Hallen des Herrschers von Grauwall erfreut zur Kenntnis genommen. Sie ist nicht naiv, aber sie glaubt auch nicht, dass man sein Essen förmlich zu sich in die Hallen einlädt. Sie geht durch den kerker ähnlichen Palast und ist eher interessiert als, dass sie die Umgebung beunruhigt. Sie weiß sich in den Händen ihres Gottes und so geht die Druidin mit einem interessierten Blick in die große Halle, in der der Gedankenschinder sein Mahl gerade beendet, als sie eintreten. Eher aus pathologischem Interesse überlegt sie, wie viel das bedauerliche Opfer des Herrschers von Grauwall noch mitbekommt, bevor sein Geist endgültig vergeht.
Mit einem amüsierten Blick hört sie die Vorstellungen der anderen Anwesenden. "Der Minotaurus hat Angst oder ist sehr dumm." Es macht ihr nichts, dass ihre Gedanken von dem Wesen vor ihr gelesen werden können. Es weiß so wie so, wenn es sich eingeladen hat, dann weiß es auch, dass sie nicht dafür bekannt ist, ihr denken in Gefahr ein zu stellen.
Die Druidin verneigt sich vor dem Herrscher von Grauwall und eher für die anderen Besucher als für den Gedankenschinder stellt sie sich vor:
"Ich bin Jasik, oberste Druidin des Hüters in Grauwall. Es freut mich hier sein zu dürfen und dieses fantastische Mahl essen zu dürfen."

Sensemann

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« Antwort #6 am: 25.02.2009, 17:36:31 »
Ein quietschendes und gurgelndes Geräusch, welches wahrlich an einen Tintenfisch oder eine valenarische Riesenheuschrecke erinnert, entfährt dem mächtigen Gedankenschinder, welcher jedoch kein Wort an die vier Auserwählten direkt richtet, da möglicherweise seine Stimme alleine schon die Helden nach Dolurrh befördern würde.
Es klingt fast so, als würde der mächtige Außerirdische aus Xoriat zufrieden lachen, denn zumindest seine schleimigen Tentakel heben sich kurz an vor seinem Maul und es sieht so aus als würde er grinsen.
Just in diesem Moment hören alle vier Helden eine ohrenbetäubende und schreckliche Kopfschmerzen bringende Stimme in ihren Köpfen und ihren Gehirnen.
Die unmenschliche Stimme eines gottgleichen Externares, welche für alle Auserwählten verständlich ist egal welche Sprache sich sprechen oder verstehen können, denn es ist eine Stimme, welche sich über Gedanken und Emotionen verständigt.
Die Auserwählten sehen Gedanken und Bilder des Gedankenschinder in ihren Köpfen, als wären es ihre Eigenen.
Es sind Bilder, welche die saftigen Wiesen und weiten Wälder der friedlichen Eldeen Reiche zeigen, wie sie langweiliger nicht sein könnten für die vier Monster und den Gedankenschinder:

Aber auch die weiten Sümpfe und Moorlandschaften, welche für ihre friedlichen Druidenzirkel, vorallem die Waldhüter, Feenwesen und für Wandler bekannt sind und Hass in den Köpfen der Helden hervorruft:

Und Brindol - eine der größeren Städte in dieser Einöde als endlosen Wäldern und grünen Wiesen, wo es so viele Menschen zu unterjochen und zu versklaven geben würde:

Es sind aber auch schrecklichen Bilder von einer Invasion, welche scheinbar die Eldeen Reiche heimgesucht haben und sich in die Köpfe der Auserwählten schmerzend drängen, aber gleichzeitig die Gruppe freudig erregt.
Eine Invasion, welche von Hobgoblinstämme aus dem Gebirge von Byeshk, geführt wird.

Sonderbare Hobgoblins, welche eigentlich für Droaam kämpfen und den Töchtern von Sora Kell dienen sollten, aber nun einen anderen Banner ihr Eigen nennen.

Diese Hobgoblins dienen scheinbar lieber einer schrecklicheren Macht: Der Tochter Khybers persönlich.
Hass gegenüber diesen Hobgoblins und ihrer Göttin Tiamat, aber auch abgrundtiefer Hass, tiefer als Khyber selbst, gegenüber den Töchtern von Droaam, hervorgerufen durch den Gedankenschinder, macht sich in den Helden breit.
Doch im gleichen Moment spüren die Abenteurer Mut, Freude und Glück, als hätten sie eine entscheidene Schlacht gewonnen und wären reicher als alle Drachenmalhäuser zusammen.
Sie sehen sich einen Auftrag erfüllen, welcher nun vor Ihnen liegen wird.
Den Auftrag, diese Hobgoblins für ihren Verrat an Droaam mit ihrem Blut und ihrem Leben bezahlen zu lassen.
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Haskeer

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« Antwort #7 am: 25.02.2009, 22:46:28 »
Während er genüsslich das Bein eines Gnoms abnagt, wartet Haskeer eigentlich darauf, dass sich auch der Minotaure vorstellt, doch scheinbar schein dieser stumm zu sein oder nicht reden zu wollen. Doch der Gedankenschinder ergreift vorher die Initiative. Die Bilder, die dieser zunächst in seinem Kopf hervorruft erfüllen ihn mit Langeweile. Was nütze es fruchtbare Länder zu haben, wenn es dort niemanden gab, den er drangsalieren konnte? Als jedoch Feen und Druiden hinzu kommen hellt sich sein Gemüt auf. Die Ersten waren auf jeden Fall lecker und die zweiten waren aus seiner Sicht Opfer, die existierten, damit er nicht aus der Übung kommen würde. Als Xorchylic die Stadt vor ihren Augen erscheinen lässt, denkt er zunächst, dass dies ihr Ziel sein wird. Eine große Stadt voller Fleisch wäre sicher auch ein lohnenswertes Ziel. Doch das, was ihnen kurz darauf zugewiesen wird ist sicher nicht schlechter. Zwar schmeckten Hobgoblins lange nicht so gut wie die bleichhäutigen Menschen, doch sie begangen den Frevel sich den Töchtern Sora Kells auf ihren eigenen Gebiet zu widersetzten und anderen Herrschern zu dienen. Sowas konnte nicht hin genommen werden. Seit mehreren Jahren schon war es seine Aufgabe eben diese Untertanen der Vetteln zu töten und auch in diesem Fall würde er sicher keine Ausnahme machen. Und wenn man der Schlange der Aufständigen den Kopf aufschlug, fügte sich der Rest meist von alleine wieder. Vielleicht konnte er sich sogar selbst zum Anführer der Hobgoblins machen und eine Weile über sie herrschen. "Wisst ihr, wo genau wir das Lager der Aufständischen finden, damit wir ihren Anführern die Köpfe abschlagen können?", fragt er das Wesen aus Xoriat respektvoll. "Und wollt ihre Köpfe zur Verzierung eures Thrones?"

Barracuda

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« Antwort #8 am: 26.02.2009, 01:45:11 »
Leichter Glücksgefühle kann sich der Halbork nicht erwehren, als er das unangetastete grüne Land und die widerliche Saftigkeit der Natur sieht. Die Aussicht darauf, wie dies ersteinmal aussehen würde, wenn es brennt und überall die Leichen derer verteilt liegen, die seiner Axt zum Opfer gefallen sind, dies würde tatsächlich seinen Appetit anregen und die Lust in seinen Lenden wecken. Die Bilder danach bestätigen seine Fantasien, die der Gedankenschinder in seinem Hirn verstreut, auch wenn ihm der vorangehende Kopfschmerz nicht sonderlich gefällt. Aber er hatte schon schlimmeres erlebt als dieses. Vermutlich...
Er wartet das Wechselbad der Gefühle ab, die der Außerirdische in ihn projeziert, zumindest hofft er das. Normalerweise überkommen ihn solche Glücksgefühle erst, sobald er knöcheltief in dem Blut und den Eingeweiden seiner Feinde stehen kann. Doch kann er sich nicht ganz richtiger Freude erwehren, als ihm der Herrscher schließlich offenbart, welche Aufgabe er ihm, den Barracuda, nun anvertrauen will. Eine Aufgabe ganz nach seinem Geschmack.
"Ich werde sie mit Stumpf und Stiel ausrotten, darauf habt Ihr mein Wort." fügt er mit geraspelter Stimme seine Worte dem des Trolles an, wobei die Ringe in seinem Hals leise vor sich hin klacken.
Ein ganzer Hobgoblinstamm... Unvorstellbar die Menge an Schädeln die sie dabei sammeln würden können. Unvorstellbar die Menge an armen Seelen, die der Raffer dank ihm in Empfang nehmen wird. Unvorstellbar die Menge Gold, das ein ganzer Hobgoblinstamm auf Raubzug durch die Eldeen Reiche erobert haben muss, und das jetzt auf Barracuda wartet...
Sein Appetit wird bei dem Gedanken unerträglich, sodass der Speichel sich zwischen seinen Hauern einen Weg suchen will. Um der ganzen Sache vorzubeugen, stopft er etwas von dem Fliegenpilzbrot in sich hinein und saugt die Flüssigkeit auf.
Jetzt versteht er, warum der Herrscher über Grauwall extra ihn hat her befehlen lassen.

Jasik

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« Antwort #9 am: 26.02.2009, 08:57:56 »
Jasik sieht die Bilder in ihrem Kopf und sie ist verblüfft über die Klarheit, die in diesen Bildern zu finden ist und welche ohne Worte zu benutzen deutlich macht, was der Gedankenschinder von ihnen will. Über die Bekundungen des Trolls und des Mannes mit dem Namen Barracuda muss sie leicht lächeln. Es ist für sie offensichtlich, dass diese beiden sicherlich nicht für das Denken bezahlt werden. Sie scheinen nur die Schwächen unter den Gegnern zu sehen. Ungewollt steigt dabei zugleich der Respekt vor dem Mintauren. Offensichtlich ist der Mann schlauer als seine beiden Mitkämpfer, da er nicht sogleich in Freudensprünge ausgebrochen ist.
Die Druidin versucht ruhig und überlegt an die Sache heranzugehen. "Eine Strafaktion gegen die Hobgoblins der Roten Hand hört sich nach den Bekundungen von Barracuda und Haskeer einfach an. Mich würde interessieren mit was wir noch zu rechnen haben. Wer ist diese Tochter Khybers? Was für Diener hat sie, dass sie dieses Land so überrennen kann. Beherrschen sie jetzt dieses Gebiet oder sind sie noch in den Kampf um die Vorherrschaft verwickelt?"
Die Druidin sieht der ganzen Aktion mit einer gesunden Skepsis entgegen. Es liegt ihr nicht sich in eine Gefahr zu begeben, die sie nicht genau kennt. Sie weiß wenig von dem Gedankenschinder, aber sie weiß sehr genau, dass das Wesen nicht dumm ist und es daher einen Grund für die Anwesenheit von diesen vier hochkarätigen Wesen gibt. Wenn dies ein derartiger Spaziergang werden würde, säßen ein paar Frischlinge hier und nicht derartig kampferprobte Bewohner Grauwalls. Das alles sieht für sie so aus, als stünde sehr viel mehr auf dem Spiel und wäre dies alles viel schwieriger, als es sich anhörte.

Sensemann

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« Antwort #10 am: 26.02.2009, 12:37:36 »
Xorchylic, welcher immernoch emotionslos darüber hinweg sieht, dass der Minotaurus im Raum sich nicht richtig vorgestellt hat, und ihm weiterhin auch nicht auf seine Frage antwortet, wartet nicht auf weitere Fragen von Trug und beantwortet lieber die Fragen der restlichen Auserwählten.
Während dank Jasik die Helden finstere Drachen, schreckliche Dämonen, mächtige Teufel und andere Ausgeburten aus den Tiefen Khybers als Antwort vor ihren Augen sehen, welche die Eldeen Reiche überrennen, allerdings scheinbar zurückgeschlagen werden und nun noch eine viel größere Invasion mit der Tochter Kyhbers - Tiamat, die Staubfürstin der bösen Drachen - selbst planen, mit welcher sie ganz Khorviar einnehmen werden, selbst Droaam, um die Fragen der Druidin zu beantworten.
Dies sollen scheinbar die Helden verhindern, indem sie alles im Tempel von Tiamat töten, wobei der Gedankenschinder scheinbar keine Köpfe haben möchte und über Emotionen den Auserwählten zeigt, dass niemand von diesem geheimen Auftrag wissen darf, noch nicht einmal die Schwestern selbst.
Anschließend sehen die Helden ein leuchtendes Portal in ihren Köpfen, womit sie scheinbar direkt vorort reisen werden, sobald dieses Essen und diese Unterredung ihr baldiges Ende gefunden hat.
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Trug

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« Antwort #11 am: 26.02.2009, 15:55:41 »
Trug spürte weder die Vorfreude, die Haskeer und Barracuda empfanden, noch wollte er sich mit diesen Hobgoblins messen. Er war ein Gefangener und sein Weg zurück zum Großen Felsen würde wohl durch diese Horde von unwürdigen Kreaturen führen.
Nach wie vor spürt er Angst, denn der Gedankenschinder schüchtert ihn mit seiner merkwürdigen Art zu kommunizieren noch weiter ein. Als er jedoch die Bilder von Drachen und Dämonen in seinem Geist sieht hellt sich seine Stimmung zumindest ein wenig auf. Solche Gegner waren nach seinem Geschmack, denn er hatte noch nie gegen ihresgleichen gekämpft.
Dennoch verharrt der Minotaurus stumm, denn er wusste eh nichts, was er diese Kreatur fragen sollte. Er mustert ein weiteres Mal die Frau und die beiden Männer, die ihn wohl begleiten würden. Er wusste nicht, wozu sie in der Lage waren, aber der Troll sah als einziger aus, als ob er etwas leisten könnte.
Inzwischen wird dem Stiermenschen auch klar, wie lange es her ist, dass er etwas gegessen hat, weshalb er beginnt seinen Hunger an dem Mahl zu stillen. Tischmanieren waren wie man nun sieht noch nie eines seiner Stärken, denn er schaufelt das Essen einfach in sich hinein ohne auf die anderen zu achten. Erst als er durch die Nahrungsaufnahme zumindest eine Spur seines früheren Lebens wiedergewonnen hat findet er die Kraft dem Gedankenschinder zu antworten: "Trug wird tun was ihr verlangt und als Sieger wiederkehren."

Haskeer

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« Antwort #12 am: 27.02.2009, 00:01:06 »
Der Stier kann ja doch sprechen, schießt es dem Troll durch den Kopf, als dieser während des Essens kurz etwas von sich gibt, aus dem man mit Mühen den Namen ableiten konnte. Während er sich ein weiteres Stück Gnomenfleisch nimmt lauscht er weiter dem Gedankenschinder, bzw folgt den Bildern, Gefühlen und Gedanken, die dieser in ihm entstehen lässt. Eine sehr angenehme Art und Weise sich zu unterhalten, wie er findet, konnte man doch währenddessen auch andere Sachen nebenbei tun. Leider funktionierte das Ganze nur in eine Richtung. Die Bilder, die er sieht lassen seine anfängliche Zuversicht ein wenig sinken. Andererseits wäre ein Stamm einfacher Hobgoblins wohl keine Herausforderung für ihn. Nachdem er das Gnomenflisch in seinem Mund mit einem kräftigen Schluck Blutgin heruntergespült hat, nickt er einmal kurz zur Bestätigung die Informationen erhalten zu haben. "Gut, dass klingt ein wenig schwerer als zuvor, aber ich denke mal wir kriegen das hin. Vor allem die Idee uns Zeit durch ein Portal zu sparen ist gut. Jedoch ich denke ich spreche im Namen aller, wenn ich sage unsere Arbeit hat ihren Preis. Sicherlich, ihr könntet diesen Tempel wohl alleine dem Erdboden gleich machen, doch wir ersparen euch die Mühe und ihr könnt euch auf wichtigere Dinge konzentrieren." Danach leckt er sich einmal nervös über die Lippen hoffend sich nicht zu weit aus dem Fenster gewagt zu haben und sein Gehirn behalten zu dürfen.

Jasik

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« Antwort #13 am: 27.02.2009, 09:12:11 »
Jasik amüsiert sich königlich über die beiden Kämpfer ihrer Gruppe. Der Minotaurus und der Troll dürften sehr interessant werden, wenn sie den Abend überleben. Die Druidin greift zu einem Spieß, der ihr nach Pixiefleisch aussieht. Der exquisite Geschmack bestätigt ihre Vermutung. "Entweder sind die dumm oder mutig." Trotzdem hatte der Troll etwas angesprochen, was nicht unwichtig war. Was sprang für sie selbst dabei heraus. Die Druidin war nur intelligent genug, dies so direkt nicht zu fragen. Sie entschied sich für eine indirekte Frage an den Gedankenschinder.
"Gibt es außer der Vernichtung dieser Gruppe, etwas was euch in diesem Tempel interessiert? Etwas, was ihr noch erhalten möchte, wenn wir den Tempel säubern?" Unausgesprochen beinhaltete dies die Feststellung, dass Jasik alle Beute, sonst als der Gruppe gehörig ansah. Etwas, was ihr nur angemessen erschien für die Gefahr, welche sie für ihren Auftraggeber eingingen.
Schließlich richtete sie noch eine Frage an ihre zukünftigen Begleiter: "Was sind eure Stärken? Ich wüsste gerne mit wem ich diesen Tempel stürme."

Barracuda

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« Antwort #14 am: 27.02.2009, 11:26:54 »
Barracuda muss einen Moment schlucken als er die Bilder der wesentlich stärkeren Feinde sieht, versucht sich aber nicht viel anmerken zu lassen. Drachen und Teufel sind im Gegensatz zu ein paar dreckigen und verräterischen Hobgoblins eine ganze andere Herausforderung. Aber sicherlich wird ein Drache auch einen entsprechenden Hort besitzen. Einen hoffentlich riesigen Hort.
Nach dem Zwergenschädel greifend und ihn beim Trinken an seinen Hauern vorbeimänovrierend, beobachtet Barracuda die Reaktion der anderen. Auch die anderen scheinen zu erkennen, um was für eine Herausforderung es sich dabei handelt. Wobei hätte klar sein müssen, dass ein so mächtiges Wesen wie das vor ihnen, wohl keine Hilfe gebraucht hätte, sich eines abtrünnigen Hobgoblinstammes zu entledigen.
So lehnt er sich wieder entspannt in dem Stuhl zurück und wartet ab, was die anderen als Antworten wohl erhalten mögen. Vor allem bei der Frage des Trolls muss er sich ein lautes auflauchen verkneifen, da dessen schlechtes Gewissen durch das Lippenlecken auch ohne psionische Kräfte förmlich aus dessen Gesicht springt.
Auf die Frage der anderen Halborkin hin antwortet ihr Barracuda, wobei er den Schädel wieder auf den Tisch stellt, den Nacken in den Kopf legt und sich über die breite Narbe an seinem Hals streicht.
"Ich stecke ein, wenn andere austeilen. Und gebe ihnen anschließend mit meiner Axt Grüße für den Raffer mit auf den Weg. Ihr werdet kaum einen besseren finden, der mit seiner Waffe besser umgehen kann, als ich."

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