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Autor Thema: [Inplay] Part I: Es ist nicht alles Gold das glänzt  (Gelesen 21856 mal)

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[Inplay] Part I: Es ist nicht alles Gold das glänzt
« Antwort #195 am: 28.06.2009, 19:16:47 »
Shandro traut seinen Augen nicht. Irgendetwas ist seltsam hier....ob es an der Dröhnung liegen mag ? Träge, aber nicht unaufmerksam huschen Shandros stecknadelkopfgroße Pupillen hin und her und inspizieren gründlich den Hof aber auch den Flur, während er auch versucht irgendein Geräusch wahrzunehmen, welcher hier nicht hingehört.
Dass hier irgendetwas nicht stimmen kann ist dem Halbling wohl bewusst, und deshalb gleitet er auch ersteinmal in Deckung und beschränkt sich aufs Beobachten, bereit dazu sofort einen Pfeil loszulassen, wenn sich irgendjemand zeigt, der offenkundig feindliche Absichten hat...

Als sie verschlafen Joshua die Treppen runter folgt tippt sie ihm auf die Schulter: ,,Joshua woher weiss der Informant wo er uns finden konnte? Wusste doch nur unsere Hakennase und seine 2 Knechte." Dann murmelt sie ein Paar Worte vor sich hin. Mal schauen was uns jetzt erwartet, ich hoffe es ist echt nur ein Informant sonst sizt uns der Killer schon im Nacken. Kurz bevor sie an der Tür ankommt murmelt sie noch was vor sich hin. So jetzt hab ich mich mal abgesichert

Auch Padnora macht mich mürrisch murmelnd auf den Weg, Joshua hinab in den Hof zu Folgen. Ihr Genervtheit steht ihr ins Gesicht geschrieben, aber dennoch will sie ihr bestes versuchen. Auch sie versucht, die Umgebung so gut wie möglich zu inspizieren. Dabei bereitet sie sich schon darauf vor, einen ihrer heiligen Zauber zu sprechen, sollte sie Feindseeligkeit irgendeiner Art erkennen.

"Spührt ihr auch diese Aura? Falls jemand Magie zu unserem Schutz wirken kann, wäre jetzt vielleicht der passende Augeblick." Während Joshua dies sagt, schaut er sich nocheinmal penibelst um. Vorsichtshalber zieht Joshua schoneinmal einen der Wurfsterne um potenzielle Angreifer damit zu überraschen.

Nachdem sich alle in der Tür des Innenhofes versammelt haben, kann sich Pandora dem Zauber geistig widersetzen, der die Person auf der Bank schützt. Ein Illusionszauber, der das Aussehen ändert. Statt eines Mannes sitzt ein Rabe in Wirklichkeit vor dem kleinen Brunnen.
Ansonsten kann aber niemand etwas weiters wahrnehmen.
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[Inplay] Part I: Es ist nicht alles Gold das glänzt
« Antwort #196 am: 08.07.2009, 17:28:24 »
Also das ist ja nun echt komisch. Der bewegt sich ja kein Stück. ,,Ist da noch jemand?" flüstert Darella ihren Mitstreitern zu. Auf die Frage nach Schutzzaubern wirkt Darella Magierrüstung auf Joshua. ,,Ich hab eine Magierrüstung auf euch gewirkt, ich hoffe ihr meintet so etwas." flüstert sie ihm zu.

Joshua nickt Darella kurz zu und sagt: "Ja, das wird bestimmt helfen." Magie. Woher soll ich wissen was das macht. Fühlt sich auf jeden Fall gut an.
"Ich schau mir den Informanten mal näher an."
Mit diesen Worten bewegt er sich auf die Gestalt zu, achtet jedoch dabei noch immer auf jegliche Gefahren.

Die Hure holt langsam ihre Waffe hervor, wobei sie dies sehr diskret und ohne jegliche Drohgebärde vollzieht. Man sieht ihr an, dass sie zwar vorsichtig ist, aber nicht wirklich in Alarmbereitschaft. Still bleibt sie an ihrem Platz stehen, jederzeit bereit, einen Zauber zu wirken, sollte es darauf ankommen, denn mit der anderen Hand umgreit sie noch immer ihr Heiliges Symbol.

Noch während Joshua sich vorsichtig an den seltsamen Vogel annähert, den bis jetzt jedoch nur weiterhin Pandora als solchen erkannt aber ihren Mitstreitern noch nicht mitgeteilt hat, zahlt sich alsgleich seine Vorsicht aus. In dem Moment, in dem seine Gestalt neben dem Brunnen in der Nähe der immer noch unbeweglichen Illusion erscheint, ertönt das Peitschen zweier Armbrustsehnen, genau wie das verräterrische Knistern von Magie. Da seine Kameraden ihn trotz seiner Warnung und dem aus-dem-Bett-holen alleine vorgehen lassen, konzentriert sich der gesamte Hinterhalt nun auf den Mönch. Der kann seine Wurfsterne nur in die gegenüberliegenden fast zu weit entfernt liegenden Fenster schleudern, aus denen die Armbrustbolzen auf ihn zu jagen und beten, dass er trifft.

Doch die Armbrustbolzen gehen an dem wendigen und durch Magie geschützten Mönch harmlos vorbei und zersplittern mit großer Wucht an den Steinfließen des Brunnens und Bodens.
Allerdings überkommt den Mönch ein mulmiges Gefühl, als seine Finger plötzlich taub werden und ein Teil ihrer Kraft schwindet...
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[Inplay] Part I: Es ist nicht alles Gold das glänzt
« Antwort #197 am: 17.07.2009, 01:28:24 »
Was zum Teufel geht da vor. Dieser verwegene Mönch.... Shandro beschließt diesem etwas Schutz zu verschaffen vor den für Shandro noch unbekannten Angreifern. Zunächst gibt er aber den beiden Damen ein Zeichen, sich durch das Gebäude zu bewegen. Dann zieht er, Josh hinterhereilend, einen Zauberstab, der es vermag die Sicht der Angreifer komplett zu blocken, wo auch immer sie sich befinden mögen. Er versucht irgendwelche Angreifer zu erkennen während er läuft. Kurz vor Joshua kommt er dann zum stehen und wirkt den Zauber, woraufhin sich der Hof mit einem dicken, undurchsichtigen Nebel füllt.

Während der Shuriken des Mönches weit vom Fenster entfernt in der Holzvertäfelung stecken bleibt, tauchen die Nebelschwaden den Innenhof des Gasthauses plötzlich in eine magische Ruhe. Vorher kann Shandro ebenfalls die beiden Schützen entdecken, die Joshua ins Visier genommen hatten. Doch kurz darauf, verschwinden sie schon im dichten Nebeltreiben, aus dem jetzt nur noch das gedämpfte Plätschern des Brunnens tönt und die Steine und Bänke mit einem Feuchtigkeitsfilm überzieht.

Wütend ob des hinterhältigen Angriffs geht Joshua so schnell es geht durch den Nebel um den Armbrustschützen nicht entkommen zu lassen.
Kurz springt er über das Hinderniss hinweg und greift dann nach dem Armbrustschützen in dem Fenster, um ihn zu Boden zu schleudern.
Noch bevor er jedoch den Nebel verlässt sagt er zu Shandro: "Schneidet ihnen den Weg rechts ab."

Doch der Mönch unterschätzt die Vorbereitung ihrer Feinde auf diesen Hinterhalt.
Nachdem er wieder aus dem Nebel aufgetaucht ist und nun wieder ein gutes Ziel für feindliche Angriffe und Zauber darstellt, greifen seine Hände in die Leere des Fenster, nur damit er kurz die blitzende Klinge eines Schwertes wahrnimmt. Sie wird ihm nicht gefährlich, spricht jedoch eine Warnung aus, seine Feinde mit größerer Vorsicht zu behandeln. Zumal der Attentäter den Vorteil seiner Deckung für den unbedachten Angriff ausnutzt, und stattdessen fast den durch Todesmagie geschwächten Mönch zu Boden schickt.

"Der schwelige Geruch von Verrat steigt mir die Nase empor, wie ich ihn doch so gut kenne!", zischt die Hure wütend, als sie letztlich realisiert, was im Hof vor sich geht. "Nicht ungestraft sollen sie bleiben, beim Spötter!"
Sie erebt ihr Heiliges Symbol und lässt ihre andere Hand gegen Himmer zeigen, bevor sie sie in Richtung der Feinde sinken lässt. Grelles Licht sammelt sich in ihrer Faust, immer heller werden, bis es sich schließlich in einem blitzenden Strahl entladet, der auf die Fenser zuschießt. In der Hoffnng, einem der Gegner größtmöglichen Schaden zugefügt zu haben, macht sie Darella den Weg frei. "Los, streckt ihn nieder!"

Schockiert verfolgt Darella das Geschehen auf dem Hof. Da hat sich einer aber echt mÜhe gegeben uns in eine Falle zu Locken und dann noch dieser Nebel, gefällt mir gar nicht diese Situation.Nachdem Joshuas Worte vernimmt schaut sie Shandro an. ,,Sollen wir?"
Nach der Frage wirkt sie noch Magierrüstung auf den kleinen Mann

Während der Strahl der Priesterin harmlos verpufft, verschwindet der linke Attentäter aus der Fensteröffnung, genauso wie der Rabe auf der Bank, der kurzhand von der Bank hüpft und die vom Halbling beschworen Nebelschwaden ausnutzt, um sich in den Himmel emporzuschwingen.
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[Inplay] Part I: Es ist nicht alles Gold das glänzt
« Antwort #198 am: 25.07.2009, 01:35:24 »
Joshua beugt sich kurz zur Seite und versucht dann den gedungen Mörder mit mehreren schnellen Hieben zu treffen, obwohl das Fenster dazu nur wenig Angriffsfläche bietet. Danach macht er schnel einen Schritt nach Links um aus dem Blickwinkel des Schützens zu gelangen.

Na hoffentlich geht das alles gut hier, hab kein gutes Gefühl. Die Gegner haben Deckung und unser neuer Freund rennt ihnen genau in die Arme. Was solls dann geh ich halt auch mal nach draussen, bin ja schließlich unsichtbar. Da ihr Shandro vor einer Sekunde nach draussen entwischt ist folgt sie ihm und wirkt dann den Zauber auf ihn den sie vor Sekunden schonmal wirken wollte. ,,Jetzt halt kurz still" ruft sie ihm zu.

Pandora erkennt, dass sie von hier aus keinen Erfolg haben werden. "Kommt mit ihr beiden, wir müssen durchs Haus. Von hier aus sind wir dem Untergang geweiht!", zischt sie Darella und Shandro zu. Sie fragt sich, was die beiden hier eigentlich veranstalten, denn noch keiner hat in ihren Augen etwas wirklich sinnvolles getan. Dann macht sie sich als erstes auf den Weg, die Gegner von hinten anzugreifen, in der Hoffnung, jemand von ihren Begleitern folgt ihr.

"Bete, dass sie das nicht gehört haben", antwortet Shandro flüsternd. "Im Nebel kann uns außerdem keiner sehen...". Dann rennt er ins Haus, und zieht im Lauf seinen Bogen und legt einen Pfeil auf die Sehne.

Die Schläge des Mönches gehen wie er bereits ahnt ins Leere und nachdem sich die Gruppe anschickt, den Gegnern in die Seite zu fallen, geht ihnen die Einsicht in die Fenster verloren.

Erst nachdem einer der Schützen mit seiner Armbrust im abseits gelegenen Fenster erscheint und einen schlecht gezielten Bolzen in Richtung Joshua schickt, gibt sich einer ihrer Feinde wieder zu erkennen.

Einem weiteren Feind begegnet Pandora, nach ihrer ungestümen Hatz über den kleinen Innenhof. Im Inneren des Gebäudes eilt sie nur wenige Fuß an dem wendigen Körper einer kleinen Schlange vorbei, deren Bewegungen unnatürlich schnell wirken. Mit giftig tropfenden Zähnen nähert sich die Kreatur den Beinen der Priesterin und zuckt mehrmals nach ihnen, wobei ihr giftiger Zahn sich ins haarige Fleisch des Hurenbeines vergräbt. Die Wunde ist nur wenig schmerzhaft, doch bewegt sich nun das Gift des Tieres durch die Blutbahn seines unachtsamen Opfers...
Doch wenigstens kann Pandora die geschlossene Tür zu dem kleinen Raum ausmachen, hinter dem sich ihre Feinde verbergen.
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[Inplay] Part I: Es ist nicht alles Gold das glänzt
« Antwort #199 am: 30.07.2009, 19:38:18 »
Als Joshua seine neuen Gefährten aus den Augenwinkeln wahrnimmt, wie sie sich in das Innere des Gebäudes bewegen, entschließt er sich zu handeln. Wir dürfen sie nicht entkommen lassen. Vielleicht wissen sie mehr über die Hintergründe als wir. Besser ich hindere diesen Magus daran, uns allen eine unangenehme Überaschung zu bereiten. Kurz denkt Joshua über die Gefahren nach, die für ihn bestehen, doch dann verdrängt er sie wie er es im letzten Krieg gelernt hatte.

Mit einem kraftvollen Sprung katapultiert er sich durch das Fenster, kommt wenige Sekundenbruchteile später wieder auf die Füße und überblickt eine wertvolle Sekunde die Situation in der er sich befindet. Dann stürzt er sich auch schon auf einen seiner Gegner.

Wagemutig springt der Mönch durch das Fenster hinein ins Gebäude und gibt sich sogleich seinen Feinden eine gefährliche Blöße. Auch wenn sich einer der Attentäter ins östlich gelegene Fenster begeben hat, sichert der andere weiterhin die beiden nördlichen Fenster, da das Zimmer nur eine begrenzte Zahl Einstiegsmöglichkeiten besitzt und somit gut kontrollierbar ist.
Der Mönch wählt das falsche Fenster, und anstatt sich einer weniger gefährlichen Viper gegenüberzusehen, wie es Pandora bereits tut, gerät er in die Reichweite eines Schwertes, welches auf den Eindringling im Fenster gut vorbereitet war. Und da der Mönch sich einen Moment der Unachtsamkeit preis geben muss, ermöglicht es seinem Feind gleich einen weiteren gut gezielten Schlag.
Dabei schlägt das beidhändig geführte Schwert des in dunkelgraue Gewänder gehüllten tiefe schmerzhafte Wunden in die Seite Joshuas. Und wie auch Pandoras Schlange wirken die Bewegungen des Meuchelmörders unnatürlich schnell.
Im Osten vor einem kleinen Ofen und zwischen ein paar Betten in der Ecke des Raumes ist nun jedoch für ihn der finstere Magier zu erkennen, der von einem Zauber verzerrt ihn aus intelligent starrenden Augen ansieht. Wenn ein Hirn den Hinterhalt ersonnen hat, dann wohl das des Magiers. Und ganz offenbar ist es nicht sein erster, so gut wie es die Helden isoliert und versprengt hat.

Damit hätte ich rechnen können. Verdammt, ein paar cm tiefer und er hätte mich glatt entzwei geteilt. Egal, das Gehirnhinter der Bande steht dort in der Ecke. Na mal sehen wie dieser verdammte Magier auf mich reagiert wenn ich direkt vor ihm stehe.
Mühsam versucht er den Schmerzensschreizu unterdrücken, scheritert dabei und bewegt sich extrem vorsichtig zu dem Magier. "ICH HAB SIE!"brüllt er aus voller Kehle, ...  Oder haben sie mich? ... aber anstatt ihm einen kräftigen Hieb mit dem Stifel in den Magen zu geben, entkorkt er eine Phiole die er auf dem Weg dorthin aus seinem Beutel geholt hat und stürzt sie sofort hinunter. Als er sie hinunter gestürzt hat kann man keinen direkten effekt sehen, doch ein leichter Veilchen Geruch liegt in der Luft.
Wieso kann man diese Tränke nicht mit ein paar Heilkräutern versehen? Ich glaube ich muss Darella mal dazu befragen. Joshua wundert sich kurz, wieso er im Angesicht des Todes derart seltsame Gedanken hat, verscheucht sie dann aber gänzlich

Shandro lässt kurzerhand den Stab zwischen den Möbeln auf dem Gang fallen und eilt weiter, um die Ecke herum. Im Laufen zieht er Halbling einen Trank aus seinem Schultergurt. Kurz bevor er um die Ecke kommt, schaut er sich noch einmal besorgt zu Darella um. Doch glücklicherweise ist sie durch den dicken Nebel geschützt, dort, wo sie steht. Jedenfalls, vor den Angreifern im Fenster !
Als Shandro dann um die Ecke biegt, und die Schlange sieht, die gerade Pandora ins Bein gebissen hat, flucht er innerlich.
Sollten sie sich von dieser Schlange ablenken lassen ? Lieber gleich die Attentäter bezwingen ! Mit einem Handzeichen teilt Shandro Pandorra mit, dass sie warten soll, bis er die Tür erreicht hat.

Nachdem die Hure zunächst gestöhnt hat, als die Schlange sie gebissen hat (mal zur Abwechslung vor Schmerz), sieht sie Shandro herumfuchteln. Was bitte ?, denkt sie sich, spricht er aber nicht laut aus. Stattdessen drischt sie wütend auf die Schlange ein, dann geht sie vor der Tür in Stellung. Hoffentlich war es das, was Shandro mit seiner Geste sagen wollte ?

Unbeeindruckt von der Attacke, weicht die Schlange dem trägen Flegel aus, der ein Stück Holz aus dem gezimmerten Fußboden herausschlägt.

Verwirrt stolpert Darella durch den Nebel, bis sie den schmerzhaften Aufschrei von Pandora hört. Endlich mit einem klaren Ziel vor Augen nähert sie sich der Geräusch Quelle. Pandora selbst scheint mit dem kleinen Geschöpf zurecht zu kommen und so entscheidet sie sich ein magisches Geschoß auf den Armbrustschützen im rechten Zimmer zu schleudern ...

Überrascht schreit der Armbrustschütze kurz auf, als aus dem Nebel heraus eine Attacke erfolgt. Doch lässt er sich nicht davon beeindrucken und steht seinem Anführerer bei.
Während er in unheimlicher Geschwindigkeit seine Armbrust nachlädt und innerhalb von Sekunden gleich drei Bolzen auf den Mönch feuert, nimmt sein Kamerad zusammen mit der Schlange Joshua in die Zange.

"Narr, Ihr seid dem falschen Mann auf die Füße getreten. Ihr werdet zusammen mit dem anderen Müll in Dolurrh verwesen, bevor Eure Freunde Euch beistehen können..."

Mit einem schmierigen Grinsen beginnt der Magier währendessen unbeeindruckt einen weiteren Zauber zu wirken, wobei er offenbar die arkanen Künste genug beherrscht, um auch im Nahkampf ungestört Magie zu wirken. Aus seiner Hand schießt ein Strahl arkaner Energie hervor, der den Mönch nur knapp verfehlt, genau wie die Angriffe seiner Feinde. Allerdings ist klar, dass er, sobald er seine verteidigende Haltung aufgibt, sich einer erdrückenden Übermacht gegenübersieht.

Auf der anderen Seite der Tür folgt die Schlange behaarlich dem behaarten Bein der Hure, nun auf den Geschmack gekommen. Doch diesesmal erwischt sie die Klerikerin nicht.
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« Antwort #200 am: 03.08.2009, 01:42:56 »
Kurz bringt sich Joshua in eine bessere Position um der Übermacht zu wiederstehen um dann den Magier mit einem kräftigen Fausthieb versucht zu erwischen. In einer schnellen Bewegung versucht er kurz daraufhin dem Magier mit dem Fuß zu erwischen, doch dessen hin und her flimmernde Gestalt macht das ganze nicht leichter.
Laut ruft er: "Ein bisschen Hilfe wäre vielleicht nicht alzu schlecht. Er will sich nicht einfach ergeben." Leiser fügt er hinzu: "Nicht das ihr noch Gnade zu erwarten hättet."

Während einer der Schläge seinen Weg durch die magische Verzerrung des Magiers findet, spürt Joshua den Aufprall auf hartes Leder. Unter den langen Kleidungsstücken des feindlichen Anführers befindet sich offenbar eine Rüstung, die ihm zusätzlichen Schutz verleiht. Und auf den schwächlichen Schlag hin antwortet es ihm nur mit einem höhnischen Lachen.
"Ich nehme auch keine Gnade von Toten an. Die Toten gehorchen mir allein."

Hastig gibt Shandro Pandorra noch einmal ein Zeichen, dass sie die Tür in wenigen Sekunden öffnen soll. Hoffentlich würde sie es diesesmal verstehen. Dann kippt er den Trank seine Kehle hinunter und lässt - nun unsichtbar - die Flasche achtlos fallen, während er den Korridor hinaufschleicht, und hinter einer Bank Deckung sucht. Schon legt er einen Pfeil auf die Sehne.

Wäre doch diese Schlange bloß nicht giftig, dann wäre das alles weniger problematisch ! Aber so muss Pandorra dafür sorgen, sie erstmal totzuschlagen. Doch selbst wenn sie es nicht schaffen würde, würde sie jetzt, da der Halbling endlich unsichtbar ist, die Tür für den Schützen öffnen...

Doch erneut weicht die Schlange geschwind dem schwächlich geführten Schlag aus.
Und auch die massive Holztür rückt und rührt sich nicht - abgeschlossen.

Joshua wird wohl doch noch einige Zeit alleine durchhalten müssen.

Ich hab total den Überblick verloren. So eine verdammte Scheiße! Jetz reicht es mir aber endgültig, jetzt puste ich diesen verdammten Schützen weg! Sauer bewegt sich Darella nach vorne zu dem Busch um Deckung zu haben und schickt eine Flammenkugel auf den Schützen vor ihr los.

Darellas Flammenkugel rollt zielsicher auf den Armbrustschützen zu, wobei es den holzvertäfelten Fensterrahmen in Brand steckt und auch die Kleidung des Schützen beginnt zu schwelen und kleinere Flammen züngeln an ihr empor. Doch statt sich der Flammen zu beugen, unterbricht er nur kurz das Schießen und zieht einen Trank aus der Tasche, den er zügig einnimmt.
Sein Kompagnon hingegen bearbeitet erfolglos Joshua weiterhin beidhändig mit dem Schwert, wobei er Abwehr um Abwehr des flinken Mönches austestet, abwartend, bis sich irgendwann eine gefährliche Lücke in der Verteidigung auftut.
Der Magier nutzt hingegen den Rückzug, um murmelnd einen Zauber zu wirken, der ohne sichtbare Reaktion bleibt.
Dabei hört jedoch der todesmagische Zauber auf, den er auf den Mönch gelegt hatte. Dieser spürt, wie das taube Schwächegefühl aus seinem Körper heraussuppt wie Eiter bei einer siechenden Krankheit. Kurz darauf ist er wieder Herr seiner gesamten Muskeln und Kraft.

Währendessen hat die aggressive Schlange, die zunächat bei Pandora ihr Glück versucht hat, nun ein lohnenderes, schmackhafteres Ziel gefunden, zumal ihr haariges Opfer stets vor ihr flüchtet. Stattdessen wendet sie sich nun in unheimlicher Geschwindigkeit der Hexenmeisterin zu, die  mit der Flammenkugel auf sich aufmerksam gemacht hat und sich in ihrer unmittelbaren Nähe befindet.
Und auch die Schlange neben Joshua verschwindet plötzlich unter dem Bett. Er kann nur noch erkennen, wie sich an der Wand hochkriechend durchs Fenster in den Innenhof bewegt und dann hinter Mauern und Büschen verschwindet.
Die Schlange an Darellas Bein nutzt ihre Chance. Mit zwei heimtückischen Angriffen schlägt sich ihre Zähne in das weiche Fleisch der Frau und gibt auch in ihr Blut etwas von dem lähmenden Gift, das sonst kleinere Beute schnell tötet.
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