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Autor Thema: Kapitel 1 - Betrüg den Teufel und stiehl sein Gold!  (Gelesen 13488 mal)

Beschreibung: Der Goldene Goblin öffnet die Tore und lädt zum großen Glücksspielturnier ein

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Razi

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Kapitel 1 - Betrüg den Teufel und stiehl sein Gold!
« Antwort #45 am: 17.09.2009, 13:25:40 »
Razis Blick folgte kurz der Hand der schönen Priesterin und blieb für einen Augenblick ruhen bevor er Kayleigh wieder in die Augen sah. "Ich freue mich auch, dass ich beiwohnen konnte." Da bohrte sich ihm Rendal's Ruf nach der Gendarmerie ins Ohr. "Es werden sicher noch andere unsere Hilfe benötigen. Ich glaube der rothaarige Halbork hat auch gerade nach mir gerufen." Mit einem zwinkern zum Abschied ging Razi auf Rendal zu.

Kayleigh

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Kapitel 1 - Betrüg den Teufel und stiehl sein Gold!
« Antwort #46 am: 18.09.2009, 10:31:34 »
Der Blick der Priesterin machte deutlich, dass sie sehr wohl bemerkt hatte, wo Razi's Blick hängen geblieben war. Das Lächeln der Frau war eine Mischung von amüsiert und geschmeichelt.
"Lass uns schauen, wem wir noch helfen können. Deiner Mutter ist gedient. Wenn du nichts dagegen hast, werde ich dich begleiten." Kayleigh ging daher neben dem Mann zu dem Halb-Ork, der ihr bereits wegen der kleinen Episode mit der Calistria-Priesterin ein Begriff war.
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Mihalyi

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Kapitel 1 - Betrüg den Teufel und stiehl sein Gold!
« Antwort #47 am: 25.09.2009, 19:32:41 »
"Das bekommt man doch auch so hin!", brüllt Mihalyi dem Halb-Ork entgegen. Während sie immer noch wutentbrannt zu dem Magier schaut.
 
"Du scheinst dich im Glück zu wiegen, Magierlein, dass ich dich lediglich Sauls Leuten überlasse und dich nicht selber exkutiere. Aber wenn du glaubst, dass ist ein Akt der Gnade von mir, dann bist du ein Narr. Irgendeiner der Anwesenden hier, wird der gegenüber nachtragend sein. Du weißt nicht wer und wann du getötet wirst von einem der Anwesenden, aber ich bin mir recht sicher, dass du getötet wirst. Aber ich weiß auch, wer noch große Lust haben wird, dich zu töten. Wiederum bin es nicht ich. Warum mir also die Hände schmutzig machen? Die Rache wird obsiegen! Ich würde an deiner Stelle dein restliches Leben nicht mehr ruhig schlafen, falls du überhaupt noch lange zu leben hast.", speit Mihalyi gegenüber dem Magier noch aus und schaut ihn mit funkelnden Augen und einem siegessicheren Grinsen ins Gesicht.

Eando Kline

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Kapitel 1 - Betrüg den Teufel und stiehl sein Gold!
« Antwort #48 am: 26.09.2009, 00:03:30 »
"Schade um das Schwein wäre es jedenfalls nicht."

Mihalyi erkannte die aufgebrachte Stimme Saul Vancaskerkins, der gerade von oben die Treppe heruntergestürzt kam, und wutentbrannt auf den Magier losging.

"Wer hat dich geschickt, WER HAT DICH GESCHICKT!" Seine gesunde Hand krallte sich um den Hals des Gefangenen, und wenn ihn nicht zwei seiner Leute geistesgegenwärtig zurückgerissen hätten, hätte die Szene wohl ein schlimmes Ende genommen. Blaurot im Gesicht, fiel der Magier, wild nach Luft schnappend zu Boden, während Saul nur mit Mühe zu beruhigen war. Und als hätte sein Erscheinen einen Bann gelöst, geschah nun genau das, wovor er sich wohl gefürchtet hatte. Langsam hatten die Anwesenden Gäste ihren Schock überwunden. Nun wurde ihnen klar, dass das Turnier wohl ein unerwartetes Ende gefunden hatte. Und damit einher ging der Gedanke, dass sie ihre Einsätze alle umsonst getätigt hatten.

Es kam zu ersten Tumulten, als aufgebrachte Gäste lauthals eine Entschädigung forderten. Während auf einen Wink Sauls, ein paar seiner Angestellten die Gefangenen kurzerhand all ihrer Wertgegenstände beraubten, heizte sich die Stimmung immer weiter auf, und kurz darauf blieb Saul nichts anderes übrig.

"Liebe Gäste, schenkt mir bitte einen Augenblick lang euer Ohr." rief er mit laut hallender Stimme von dem Podest in der Mitte des Saales aus in diesen hinein. "Ich bin genauso entsetzt über die Ereignisse wie ihr.Und nichts läge mir ferner, als euch um eure Einsätze bringen zu wollen. Im Gegenteil. Als Entschädigung für den Schrecken, den ihr erlitten habt, wird jeder von euch seinen Einsatz zurückerhalten, außerdem werde ich euch alle Chips zu einem um ein Zehntel höheren Preis ausbezahlen lassen. Ich habe bereits alles notwendige veranlasst, um euch so schnell wie möglich zu eurem Recht zu verhelfen. Vielen Dank für euer Verständnis."

"und ich bin ruiniert." fügte er leise hinzu, als er wieder herunterstieg, während sich an der Kasse schon eine Schlange bildete.

Doch es sollte noch schlimmer kommen. Auch einige seiner Angestellten, schienen von den Ereignissen genug zu haben und reichten ihre sofortige Kündigung ein. Die Mienen Sauls und Laurur Feldins, seines Clubmanagers, wurden immer griesgrämiger und als dann auch noch die Gendarmerie eintraf, und die Gefangenen nach einem kurzen Gespräch kurzerhand mitgenommen hatten, machte es ganz den Eindruck, als wäre heute der erste und gleichzeitig letzte Tag der Existenz des Goldenen Goblins gekommen. Mit saurer Miene trat er an Mihalyi heran.

"Ich bin Euch zu dank verpflichtet, Priesterin. Mir wurde von eurem tatkräftigen Einschreiten berichtet, das wohl schlimmeres zu verhindern half. Doch hörte ich auch, dass Ihr nicht die einzige wart, die sich meinen Dank erworben hat. Ihr habt sicher mehr gesehen als ich, ich war ja gar nicht anwesend. Sagt, könnt ihr mich vielleicht auf die Personen hinweisen, die wie ihr schlimmeres zu verhindern halfen?"
« Letzte Änderung: 26.09.2009, 00:04:40 von Eando Kline »

Mihalyi

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Kapitel 1 - Betrüg den Teufel und stiehl sein Gold!
« Antwort #49 am: 26.09.2009, 00:44:37 »
"Es tut mir sehr leid, dass diese beiden Leute Euch den Abend verdorben haben, Saul Vancaskerkin. Wer immer diese beiden geschickt, Saul, der war entweder sehr überheblich, dass er nicht damit gerechnet, dass irgendeiner der hier Anwesenden die beiden nicht aufhalten können würde bei dieser Masse an Menschen oder sie sollten einfach nur geschickt werden, um Euch zu schaden und es war demjenigen egal, ob etwas tatsächlich gestohlen wird, oder nicht.", Mihalyis Stimme wurde merklich leiser, so es denn die äußere Geräuschkulisse zuließ, "Glaubt Ihr, dass Clegg Zincher dahintersteckt?" 

Mihalyi hat daraufhin gar nicht auf eine Antwort gewartet, sondern nur zu Saul gesagt etwas lauter gesagt, um momentan für keine allzu große Aufmerksamkeit zu sorgen: "Was bin ich aber nur manchmal für ein vergessliches Ding. Ihr habt mir eine wichtige Frage gestellt. Mitgeholfen haben die Shelyn-Priesterin Kayleigh, ein Halb-Ork namens Rendal, ein meisterlicher Rapier-Fechter und der Halb-Elf, der den Langbogen dort trägt.", Mihalyi zeigt dann nacheinander so gut sie es kann auf diejenigen, die dabei geholfen haben diesen Überfall zu vereiteln und sagt dann noch gleich hinterher: "Ihr habt heute Abend großen Schaden durch diesen Überfall erlitten, Saul. Ich werde alles tun, was in meiner Macht steht, dass dieser Schaden so schnell es geht wieder behoben wird. Wenn Euch derjenige schaden wollte, an den ich denke, dann werde ich alles tun, damit dieser Überfall im Nachhinein sich doch noch als ein Misserfolg darstellen wird und Euer Geschäft trotzdem weiter gut laufen wird. Ich göhne ihm keinen Sieg."

 

Eando Kline

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Kapitel 1 - Betrüg den Teufel und stiehl sein Gold!
« Antwort #50 am: 27.09.2009, 11:27:39 »
"Ihr seid sehr gütig, Priesterin."

Vancaskerkins Stimme klang gepresst, doch dann begannen seine Augen zu funkeln.

"Tatsächlich bringt ihr mich da auf eine Idee, die ich gerne mit euch bereden würde. Nicht nur mit euch, sondern auch mit den anderen, die ihr gerade nanntet. Vielleicht erwächst aus diesem ganzen Schlamassel ja sogar etwas gutes.  Auf ein Wort, meine Herren!" ging er mit lauter Anrede auf Razi, Rendal und Elon zu. "Auch bei euch möchte ich mich für euer tatkräftiges Einschreiten bedanken. Und euch fragen, ob ihr vielleicht einen Moment eurer Zeit für mich erübrigen könntet. Ich möchte euch zu einem kleinen Plausch bei Brot, Käse und Wein einladen. Das gilt auch für euch, liebreizende Shelyn-Priesterin. Erweist uns doch bitte die Ehre und verschönert mit eurer Anwesenheit unsere Runde."

Suchend blickte er sich um. "Eigentlich hatte ich gehofft... aber die hat wohl auch das weite gesucht." Seufzend zuckte er die Schultern, dann wendet er sich, erwartungsvoll lächelnd und plötzlich wieder ganz energiegeladen, den von ihm eingeladenen Gästen zu.

Kayleigh

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Kapitel 1 - Betrüg den Teufel und stiehl sein Gold!
« Antwort #51 am: 27.09.2009, 22:08:25 »
Kayleigh lächelte den Besitzer des "Goldenen Goblins" freundlich an. "Es ist mir eine Ehre euch in dieser schweren Stunde behilflich sein zu können, selbst wenn es nur meine Anwesenheit ist, die euer Gemüt beruhigt."
Die Priesterin Shelyns verbeugte sich vor dem Mann und strahlte ihn an. Dann beobachtete sie die anderen eingeladenen Gäste und wartete neugierig auf die Erklärungen des Mannes, dem so übel mitgespielt worden ist. Sie selbst war auch nicht wenig geschockt durch den Raub und das damit endgültig gescheiterte Spiel, hatte jetzt aber die Hoffnung, dass vielleicht eine Aufgabe für den Mann etwas Geld in ihren leeren Beldbeutel bringen könnte.
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Rendal d'Tharashk

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Kapitel 1 - Betrüg den Teufel und stiehl sein Gold!
« Antwort #52 am: 28.09.2009, 10:15:24 »
"Natürlich stehe ich zu Diensten, Herr." sagte Rendal und machte sich an, Saul und den anderen zu folgen.

Wenn dies wirklich alles geplant war, wurde dem Mann übel mitgespielt, ich glaube ich muss ihm helfen und vielleicht hat er Informationen die den Schatten im Himmel betreffen, das wäre doch eine Fügung des Schicksals, wenn dies so wäre.

Razi

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Kapitel 1 - Betrüg den Teufel und stiehl sein Gold!
« Antwort #53 am: 28.09.2009, 11:22:23 »
Hin und her gerissen zwischen der Sorge um Ophrah, einer vielversprechenden Einladung und der unangenehmen Aussicht auf eine blamierende öffentliche Standpauke entschied sich Razi für den leichteren Weg.
"Gerne." Auf dem Weg hob er das Rapier auf, fasste Saul am Stoff seines rechten Ärmels und deutete mit dem Knauf des Rapiers, das er mit der Klinge nach unten in den Händen hielt, in Richtung Treppe. "Wein und Käse lassen sich am Besten ungestört geniessen. Nehmen wir doch etwas Abstand vom Tumult hier unten." Und gehen Ophrah aus den Augen.

Eando Kline

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Kapitel 1 - Betrüg den Teufel und stiehl sein Gold!
« Antwort #54 am: 08.10.2009, 22:28:30 »
Saul Vancaskerkin nickte, konnte sich aber gleichzeitig ein kleines Grinsen nicht verkneifen.

"Ja, gerne, lasst uns uns in meine Privatgemächer begeben, da sind wir ungestört. Wir nehmen allerdings besser nicht diese Treppe da."  fügte er augenzwinkernd hinzu. "Die haben wir nur für die heutige Show angebracht. Zu meinen Räumen gehts hier lang. Wenn Ihr mir bitte folgen würdet?"

Vor seinen Gästen hergehend führte er sie in die große, nunmehr leere Küche hinein und von dort durch einen kleinen Pausenraum zu einer nach oben führenden Treppe hin. Oben angekommen, ging es durch einen schmalen Gang bis zu einem großen, mit bequemen Couchen ausgestatteten Raum, die um eine eine angenehme wärme verbreitende offene Feuerstelle angeordnet warn. Vancaskerkin bat seine Begleiter, Platz zu nehmen, dann ging er selbst in eine der Ecken, um dort an einem Seil zu ziehen, dass aus der Wand hervorkam und offenbar an einer Glocke befestigt war. Kurz darauf erschien auch prompt eine der noch verbliebenen Arbeitskräfte, die von Saul beauftragt wurde, einen kleinen Snack und eine Karaffe Wein hierher zu bringen.

"Ist jemand von euch verletzt? Sicherlich habe ich auch noch einen heilenden Trank für den oder die  Person, die solcher Hilfe bedarf?"

Kayleigh

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Kapitel 1 - Betrüg den Teufel und stiehl sein Gold!
« Antwort #55 am: 09.10.2009, 08:31:09 »
Kayleigh folgte dem Casinobesitzer in dessen Gemächer. Irgendwie fand sie den Abend sehr interessant. Sie hatte nie damit gerechnet, dass dieser Abend einen derartigen Verlauf nehmen würde. Als sie den Raum berreichten, setzte sich die Priesterin Shelyn's auf eine der bequemen Couchen und schlug die Beine übereinander. Dass sie dabei einen ausgesprochen gut anzusehenden Anblick bot, war der Frau bewußt und auch genau das Ziel der Übung.
Als Saul dann nach den Verletzungen fragte, sagte die Frau: "Ich glaube, niemand ist mehr ernsthaft verletzt. Ansonsten wäre es mir eine Ehre, wenn ihr eure Tränke sparen würdet, denn es waren schon genug Verluste für euch am heutigen Abend und ich habe noch die Möglichkeit die Kräfte Shelyns zu benutzen, um die Schönheit wieder herzustellen."
Die Frau schaute die anderen Gäste des Casinobesitzers dabei an, um zu sehen, ob tatsächlich jemand noch ihre Hilfe benötigte.
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Mihalyi

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« Antwort #56 am: 09.10.2009, 14:35:05 »
Mihalyi folgte Saul und als sie das Zimmer so vor sich sah, sagte sie zu ihm: "Nettes Zimmerchen, muss man schon sagen." und saß sich dort auf eine gemütlich aussehende Couch. Mihalyi wirkte grazil und anmutig hierbei.

Dabei verschlug Mihalyi auch die Beine übereinander. Der Ausblick meinte man war kurzzeitig schon recht gut, aber nicht "zu gut", darauf achtete die Calistria-Priesterin genau, da sie nämlich wenig von Unterwäsche hielt. Mihalyi hatte vor Nacktheit und Blöße generell zwar keine Scheu, aber so manches mal war die bloße Andeutung eben anziehender als gleich alles herzuzeigen; dies hatte sie zumindest in letzten Jahren ihres Lebens gelernt.

"Schmerzhafte blaue Stellen hat das magische Geschoss des Magus schon bei mir hinterlassen, aber ich würde nicht unbedingt von dem Verlust von Schönheit reden. Wenn Ihr wüsstest, auf was manche Männner stehen, Kayleigh... aber ich schweife wohl etwas ab so langsam... Sagen wir doch mal so: Wenn Ihr mich von den leichten Schmerzen befreien könnt, meinen Körper auf Eure Weise noch ein bißchen mehr verschönern könnt und mich dadurch auch noch gänzlich heilen könnt, wäre ich Euch sehr dankbar, Kayleigh."


Rendal d'Tharashk

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Kapitel 1 - Betrüg den Teufel und stiehl sein Gold!
« Antwort #57 am: 09.10.2009, 22:29:19 »
Rendal folgte den anderen in Sauls Zimmer, genau wie erwartet war das Zimmer zu pompös gestaltet. Bei den Druiden im Celphiak Gebirge hatte er in Höhlen oder in einem Zelt aus Tierhäuten gewohnt.

Rendal sah so aus als ob er es nicht gewöhnt wäre, in einer Couch zu sitzen, saß er doch sehr steif darin. Auch der ANblick der beiden Damen, machte ihn nervös, versuchte er doch keinen tiefen Blick auf die Reize der beiden Frauen zu riskieren, so wie es wohl einfältige Männer in so einer Situation täten.

Das Angebot Sauls lehnte Rendal lediglich mit einem Kopfschütteln ab. Rendal musste lächeln, über die Formulierung, die Kayleigh gebrauchte, aber die Calistria-Priesterin liess ihn erröten und auch die Augen rollen, auch ein Schnauben konnte Rendal müsam unterdrücken.

Razi

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Kapitel 1 - Betrüg den Teufel und stiehl sein Gold!
« Antwort #58 am: 11.10.2009, 15:49:41 »
Razi begleitete die kleine Gruppe hin zur Besprechung. Für ihn war zwar das Spiel um des Teufels Gold verloren, doch ihm schien, als dass er gleich in ein neues Spiel einsteigen konnte. Endlich schien sich ihm das Tor zum Spiel von Rätselhafen zu öffnen, wie es auch der Turniersieg getan hätte. Nun galt es für Razi sich zu konzentrieren um einen möglichst guten Start hinzulegen.
Das Gebahren der beiden Priesterinnen nahm er zur Kenntnis, doch im Gegensatz zu Rendal nahm er deren Reize bloss als eine Spielstrategie wahr, und liess sich nicht davon ablenken. Das Angebot der Heiltränke beantwortete Razi mit einem Schmunzeln und einem angedeuteten Kopfschütteln. Dies sollte sowohl zeigen, dass er die zuvorkommenheit schätzt, doch auch dass es eher unwahrscheinlich war, dass er bei einer kleinen Rangelei wie im Saal auch nur hätte verletzt werden können.
Seine innere Anspannung gekonnt versteckend lehnte sich Razi locker im Sofa zurück und deutete mit seinen leicht hochgezogenen Augenbrauen an, dass er neugierig auf die nächsten Worte von Saul wartete.

Kayleigh

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Kapitel 1 - Betrüg den Teufel und stiehl sein Gold!
« Antwort #59 am: 12.10.2009, 08:22:22 »
Als die Priesterin Calistrias sie um Hilfe bat, stand Kayleigh auf und ging zu der Halb-Elfe hinüber. Zwar war es nicht notwendig für die schwarzhaarige Priesterin für die Heilung der Bardin aufzustehen oder sie zu berühren, aber eine derartig schönen Körper nicht anzufassen, wenn die Gelegenheit besteht, wäre eine unverzeihliche Nachlässigkeit gewesen.
Daher trat Kayleigh hinter Mihalyi und legte ihr die Hände zärtlich auf die Schultern, während sie die heilenden Kräfte Shelyns erbat. Plötzlich erklang Musik durch den Raum. Man hörte die fantastische und geradezu perfekte Stimme einer jungen Frau, die die Melodie trug. Augenblicke später sahen die anderen wieder die wunderschöne Frau, welche auch im Casino unten erschienen war und mit einem gütigen Gesichtsausdruck auf die Anwesenden schaute. Während die heilende Kraft Shelyns den Körper der Bardin erfasste, verblasste die Gestalt der Göttin wieder und hinterließ einen fast schon schmerzhaften Verlust in dem Raum.[1]
Nach der Heilung beugte sich die Priesterin nach vorne und flüsterte der Bardin ins Ohr: "Es war mir ein Vergnügen euch zu helfen." Die Priesterin genoß dabei die Aussicht die sich ihr bot, strich noch einmal über die Schultern der Halb-Elfe und ging dann wieder zu ihrem Platz zurück. Während sie sich setzte, lächelte sie Mihalyi verschmitzt an.
 1. Maßarbeit, 4HP für jeden!
« Letzte Änderung: 12.10.2009, 08:26:15 von Kayleigh »
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