Autor Thema: Totentanz - Wenn Tote reden könnten  (Gelesen 4996 mal)

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The Divinity Within

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Totentanz - Wenn Tote reden könnten
« am: 27.04.2009, 19:38:11 »
- Grün wie der Neid -
"I am the resurrection and the life. He who believes in me will live, even though he dies; and whoever lives and believes in me will never die."

The Divinity Within

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Totentanz - Wenn Tote reden könnten
« Antwort #1 am: 27.04.2009, 20:17:47 »
Die Herren der Ermittlergruppe wenden sich also weiter in Richtung Norden, um den Spuren des Zwerges zu seinem Tempel zu folgen.
Während der Körper des Paladins nun vermutlich den Fluss hinunter treibt und der Sägemüller sein Rad wieder in Betrieb nimmt, durchqueren die Abenteurer die Straßen der Stadt, wobei nichts so richtig daraufhin deuten will, dass ein oder mehrere Mörder ihr Unwesen in der Holzfällerstadt treiben.

Nach wenigen Minuten erreichen sie schließlich die Rückseite des Tempels, wobei sie an der empor gereckten Statue des Streiters Barcass Bloodbelts vorbeikommen, der sein Schwert in den nächtlichen Himmel bohrt, als ob er wolle, dass sich die Himmelskörper wie Blut und Gedärm auf die Welt ergießen.
Die Umgebung des Tempels ist ruhig, wobei der Platz jedoch weiterhin von brennenden Laternen umringt ist, nur dass sich diesmal der Betrieb der Abendmesse nicht mehr über die Pflastersteine erkleckert. Nur wenig deutet generell daraufhin, dass dies ein Ort des Lebens während der Zeit des Tages ist.
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Joshua Elmind

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Totentanz - Wenn Tote reden könnten
« Antwort #2 am: 28.04.2009, 08:53:04 »
"Nun denn. Dann wollen wir mal hoffen, dass wir dem Mörder hier auf die Spur kommen können. Wenn denn dieser arme Mann überhaupt vom gleichen Mörder heimgesucht wurde und das ganze nicht sogar nur ein trauriges Unglück war."

Bedächtigt geht der Mönch an der Statur vorbei, nicht ohne der Statur kurzzeitig einen bewundernden Blick zuzuwerfen.

Jendar Berett

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Totentanz - Wenn Tote reden könnten
« Antwort #3 am: 28.04.2009, 09:23:40 »
Auch Jendar schenkt der Statue einen nachdenklichen Blick und bleibt bei ihr stehen.
"Ist das nicht jener Streiter, der selbst zum Opfer des Mörders wurde? Wer war er eigentlich? Warum haben sie ihm ein Denkmal errichtet?"
Fragend blickt er seine Begleiter an.
"Und wann und wie wurde er getötet? Vielleicht sollten wir Baldum auch danach fragen..."

Shandro Gelholm

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Totentanz - Wenn Tote reden könnten
« Antwort #4 am: 28.04.2009, 23:32:46 »
"Ja...Wer war das noch gleich..." murmelt Shandro, die Hände in den Hosentaschen.
Gepfählt am eigenen Denkmal, Ironie des Schicksals.
"Weiß nicht mehr....Aber das steht in dem Wisch, den uns der Chef gegeben hat drin. Wie, ja das weiß ich noch. Man hat ihn mit dem Arsch auf sein eigenes Schwert gespießt.", der Halbling deutet auf die Waffe der Statue und kratzt sich am Kopf. "Der Kopf fehlte aber auch, soweit ich weiß."
Er zuckt mit den Schultern.
"Also ich schlage vor ihr klopft mal bei dem Zwerg. Ich werde mich im Hintergrund halten. Ich bin mitgekommen, um mich für einen eventuellen Plan B umzusehen." grinsend zwinkert er Jendar zu.

Joshua Elmind

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Totentanz - Wenn Tote reden könnten
« Antwort #5 am: 29.04.2009, 09:08:28 »
Plan B? Ich hoffe er begeht keinen Fehler. Und wenn doch übersehen ihn die Wachen vielleicht, wenn er sein Mund nicht zu weit aufreißt.
"Er war ein Kriegsheld und ihr solltet nicht zu laut über ihn spotten, denn viele der Anwohner von Woodhelm verdanken ihm ihr Leben. Wie er gestorben ist, weiß ich leider auch nicht mehr genau. Und nun lasst uns endlich hinein gehen."
Kurz schaut Josua den Halbling skeptisch an, schenkt ihm dann aber ein möglichst freundliches Lächeln und entblößt erneut seine gelben Zähne und leiste fügt er hinzu:
"Auch euch, Herr Gelholm, viel Glück bei eurer Suche für Plan B."

Jendar Berett

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Totentanz - Wenn Tote reden könnten
« Antwort #6 am: 29.04.2009, 09:25:12 »
"Der Wisch? Was für ein Wisch?"
Jendar schaut Shandro verwirrt an.
"Wir sollten uns mal in Ruhe zusammen setzen und unsere Informationen austauschen..."
Seine Neugier ist von dem dürftigen Halbwissen, das seine Begleiter zum Besten geben, bei weitem noch nicht befriedigt, und er nimmt sich im Stillen vor, den Zwergenpriester gründlich auszufragen. Entschlossen wendet er sich dem Haupteingang des Tempels zu.
"Dann kommt, wollen mal sehen, ob hier noch geöffnet ist."
Er probiert das schwere Portal.

The Divinity Within

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Totentanz - Wenn Tote reden könnten
« Antwort #7 am: 29.04.2009, 10:52:50 »
Während sich etwas Mondlicht auf dem polierten Stein des Schwertes der Statue bricht, kann Jendar das Portal problemlos aufziehen. Dahinter kommt die bereits bekannte Halle zum Vorschein, die jetzt jedoch verlassen daliegt. Noch während Jendar das schwere Tor berührt und der erste Spalt erscheint, dringt aus der Halle heraus erneut das tiefe Vibrieren des sonderbaren Instrumentes, welches sich jedoch nicht mehr auf der Empore befindet sondern irgendwo aus dem Inneren des Tempels brummt.
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The Divinity Within

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Totentanz - Wenn Tote reden könnten
« Antwort #8 am: 29.04.2009, 16:47:22 »
Joshua und Jendar verschaffen sich ungehindert Eintritt zum Tempel, während weiterhin und unaufhörlich das tiefe Vibrieren weitererklingt, das kaum zu hören und hauptsächlich nur zu spüren ist. Desto weiter sie sich in den Tempel hineinbewegen, desto schwerer wird es einen bösen Gedanken zu fassen oder gar an ihre Waffen zu denken. Stattdessen macht das Brummen den Kopf frei von beschwerenden Gedanken, während der flüchtige Geruch von Weihrauch und einigen ätherischen Ölen verschiedener Waldpflanzen den Körper entspannt.
Die hölzernen Bankreihen sind verlassen, nichts deutet daraufhin, dass hier heute Abend noch eine Messe stattgefunden hat, bei der sich Familie und Freunde um das Seelenheil ihres Angehörigen gedacht haben. Nur der schmale Teller, in dem die persönlichen Gegenstände verbrannt wurden, steht sauber gereinigt in einer Ecke und macht einen unscheinbaren Eindruck.
Während die immerbrennenden Laternen hoch über den Köpfen der Ermittler ihr Licht verströmen, entdecken sie rasch mehrere Gänge, die weiter in verschiedene Räume führen. Eine führt zu einem kleinen Turm, der sich an die Seite des Tempeldaches anschließt. Ein weiterer Gang führt vermutlich in ein kleines Nebenschiff des Tempels, welcher jedoch von einer geschlossenen Tür blockiert wird.
Der dritte Gang führt jedoch in die Tiefe.
Weißer Marmor ziert hier die Wände, wobei hier einige immerbrennende Fackeln aufgehängt wurden, und führen einige Meter in das Erdreich. Das dumpfe Vibrieren wird langsam lauter, bis es aus jeder umliegenden Wand zu drängen scheint. Schließlich endet diese Treppe vor einer geschlossenen Tür. Unter dem Türspalt ist ein sich bewegender Schatten zu erkennen.
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Shandro Gelholm

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Totentanz - Wenn Tote reden könnten
« Antwort #9 am: 30.04.2009, 13:03:03 »
"Na, der Wisch eben. Da stand drauf, wer schon alles abgemurkst wurde. Keine Ahnung, wer ihn grad hat, einer von den anderen vermutlich. Oder er liegt halt noch im Büro vom Chef..." entgegend der Halbling Jendar schulterzuckend.

Shandro kauert sich hinter die Statue, während die anderen beiden eintreten.
Hm, hier ist es also offen.
Sobald die Tür wieder zufällt, schleicht der Halbling hervor und inspiziert das Schloss mit einem raschen Blick. Dann lauscht er an der Tür und wartet ab, was sich dort drinnen tut.

The Divinity Within

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Totentanz - Wenn Tote reden könnten
« Antwort #10 am: 30.04.2009, 13:24:22 »
Sein Ohr an das Holz der Tür legend, kann Shandro kurzzeitig die Schritte seiner Gefährten in einem offenbar großen Raum wahrnehmen, da jedes Geräusch länger klingt, als es sollte.
Doch sobald sein Ohr das Holz berührt, wird es von dem gleichen seltsamen Vibrieren erfasst, das jeder, der die Heiligen Hallen betritt, überall im Körper spüren kann, doch welches kaum zu hören ist.
Dieses Vibrieren macht es dem Halbling auch schwer, sich auf das Innere der Anlage zu konzentrieren, doch am Ende ist er sich sicher, dass dort drin Stille herrscht momentan.
Das Schloss macht ansonsten einen groben und einfachen Eindruck, kaum den geübten Fingern eines erfahrenen Diebes wert, wäre es denn verschlossen.
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Joshua Elmind

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Totentanz - Wenn Tote reden könnten
« Antwort #11 am: 30.04.2009, 14:42:15 »
Irgendwie unheimlich hier drin. Dieser Zwerg scheint weit mächtiger zu sein, als ich dachte.

"Meister Baldum? Seit ihr hier? Wir würden gerne noch einmal die Leiche von Flygg untersuchen." Kurz wartet Joshua einen kleinen Moment ob sich die Tür öffnet.

Umgeben von dem mächtigen Summen kommt Joshua noch ein Gedanke:
Ich hoffe Baldum hat wirklich nichts mit den Morden zu tun. Sonst könnte das ganze sehr übel für uns ausgehen. Aufmunternd nickt er Jendar zu. "Nach euch, mein werter Herr."

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Totentanz - Wenn Tote reden könnten
« Antwort #12 am: 30.04.2009, 15:54:05 »
Der Schatten unter der Tür verharrt einen Augenblick, während das Brummen in dem Gemäuer nicht abreißt.
Schließlich greift Jendar nach der Tür und schiebt sie auf, nachdem keine weitere Reaktion aus dem Inneren kommt. Die offene Tür gibt schließlich einen Blick auf einen weiteren Gang preis, der ebenfalls von Fackeln beschienen ist. Offenbar ist der unterirdische Tempelbereich größer, als man von außen annehmen könnte.
Im Gang steht ein überraschter Zwergenpriester, der sich jedoch schnell wieder fängt.
"Herzlich willkommen in den Heiligen Hallen. Ein Besuch zu solchen Stunden ist sehr ungewöhnlich. Ich bin der Messdiener Jorug."
Der Zwerg, der eine ähnliche Frisur hat wie Baldum, jedoch nur einen geflochtenen Bartzopf, überlegt offenbar kurz, nachdem er sich leicht vor den Neuankömmlingen verbeugt hat.
"Unser Oberer Walsson hat uns aber vorgewarnt, dass eventuell einige hohe Gäste zu dieser Stunde hier erscheinen und willkommen ist jedermann zu jeder Zeit. Daher würde ich Euch gleich zu unserem Obersten bringen, sofern Ihr nichts einzwenden habt."
Doch der Zwerg wartet nicht allzu lange eine Reaktion ab, sondern steuert sogleich auf die Tür zu seiner Rechten zu. Sie ist nur mit einem großen eisernen Ring als Öffner versehen worden und kurz dahinter zeigt sich eine weitere Tür dieser Art. Auch jene öffnet der Messdiener, worauf sich schließlich eine flache Halle eröffnet, in der zwei weitere Messdiener wie auch Baldum ihre Arbeit über verschiedenen Tischen verrichten. Zwischen den Zwergen ragt eine vierte Person empor, ein Mensch, der jedoch keinem der Ermittler bekannt ist. Er unterhält sich leise mit Baldum, der die Leiche auf dem Tisch vor sich intensiv untersucht.

Jorug führt Joshua und Jendar schließlich zu Baldum, verbeugt sich vor seinem Herren und verabschiedet sich schlussendlich wieder von den beiden Ermittlern.
"Ich dachte es mir fast, dass wir uns bald wiedersehen würden. Ihr seid willkommen."
Baldum lächelt von seiner Arbeit hoch, die Überreste Filius Flyggs, wobei er einen Blick mit dem Mann neben sich tauscht.
"Ich denke die Höflichkeit gebietet es, dass ich Euch vorstelle: Die Ermittler die von unserem geliebten Kommandant Nolte mehr oder weniger zur Aufklärung der Mordfälle berufen wurden, Sir Joshua Elmind und Sir Jendar Berett."
Mit einer seiner knubbligen Hände, unter denen sichtbar ein paar trockene Blutreste kleben, deutet er für den fremden Mann auf die beiden angsprochenen. Danach deutet er auf den Fremden.
"Und hiermit darf ich vorstellen: Regge Flygg, Sohn von Filius Flygg. Er hat mich bereits hier erwartet, als ich mit den anderen in der Halle antraf. Er hatte einen Brief bei sich."
Mit einem Nicken deutet er Regge an, den Brief zu überreichen, welchen er zögernd aus seinem Umhang zieht und schließlich den Ermittlern hinhält.
"Er war nicht überrascht, als er seinen Vater in diesem Zustand sah."

Der Brief ist nur eine einfaches zusammengeknicktes Schriftstück.
In roter Farbe steht geschrieben:
"Sein dem Leben unwürdiges Blut dient nun der Herrin des Lebens."
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Joshua Elmind

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« Antwort #13 am: 30.04.2009, 17:12:36 »
Hohe Gäste? Erwartet er noch jemand außer uns? Vorsichtig auftretend folgt Joshua dem jungen Zwerg und Jendar. Immer wieder blickt er sich neugierig im Tempel um ohne seine Schritte merklich zu verlangsamen.
Ein wirklich großer Tempel. Wer hätte gedacht, soetwas in Woodhelm zu finden? Ich zumindest nicht.

Bei Baldum angelangt verneigt sich Joshua kurz und lächelt dem Fremden kurz zu.
"Mein ehrliches Beileid, Herr Flygg. Wir werden unser bestes tun, um eures Vaters Tod aufzuklären."
Baldum in die Augen schauend, schüttelt Joshua den Kopf und sagt: "Ihr ehrt mich zusehr, Priester. Ich besitze keinen namhaften Rang, also dürft ihr das Sir vergessen."

Zögernd nimmt er den Brief entgegen. "Ist das Blut oder tatsächlich Farbe? Und was wisst ihr über die Herrin des Lebens, Baldum? Ich muss zugeben, mein Gedächntnis lässt mich hier im Stich."
Kurz wirft er einen Blick auf die Leiche und fügt dann noch hinzu: "Und habt ihr schon etwas herausgefunden? Außer, dass er von eine unangenehme Begegnung mit ein paar Dutzend Baumstämmen hatte."
Erschreckt schaut er ins Gesicht des Sohnes. Ich hoffe, dass war jetzt nicht unhöflich.

The Divinity Within

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Totentanz - Wenn Tote reden könnten
« Antwort #14 am: 30.04.2009, 17:51:59 »
Da offenbar Joshua das Wort ergreift, widmet der Priester ihm den Großteil seiner Aufmerksamkeit.
"Ich denke schon, dass es sich um Blut handelt, wobei ich mir aber nicht sicher bin ob von Tier oder einem Menschen-Ähnlichem. Dafür reichen meine alchemistischen Fähigkeiten nicht mehr. Für den Inhalt des Briefes jedoch schon... Mit der 'Herrin des Lebens' bezeichnen die Anhänger Vols ihre Königin, einen Lich. Wenn sie sich sogar nicht selber so bezeichnet. Sie heißt Erandis d'Vol und kontrolliert die Machenschaften der gesamten gottlosen Organisation. Das einzige woran sie glauben, ist das eigene Blut in ihren Adern und das Schicksal, was Vol für sie auserkoren hat. Die Feiglinge wollen sich nur vor Dolurrh drücken."
Der Zwerg bekundet seine Missachtung für den Kult mit einem kehligen Knurren, das nicht mehr so ganz aus seiner Stimme verschwinden will.
"Dass ihre Diener nun offenbar in Woodhelm Fuß fassen wollen, ist erschreckend. Auch wenn sie dafür seltsame Methoden anwenden und mir der Sinn dessen nicht erschließt. Warum mitten in Breland beginnen wollen, obwohl unsere Grenze doch so nah an Karrn liegt?
Ihr seht, es gibt denk ich noch genug zu tun für Eure Ermittlergruppe und damit unserem geliebten Kommandant Nolte nicht langweilig wird. Jetzt hat er erst Recht endlich einen triftigen Grund aus Wroath Verstärkung hierher zu bestellen."
Mit einem Kopfschütteln wendet Baldum sich dann wieder der Leiche zu.
"Ich konnte bisher noch keinen Hinweis finden, dass er durch etwas anderes umgekommen ist, als durch ertrinken oder die Wunden der Baumstämme. Falls ihn jemand ins Wasser gestoßen hat, dann lebendig und mit all seinem Geld."
Regge Flygg hält den Geldbeutel hoch, den er offenbar als Hinterlassenschaft seines Vaters bereits an sich genommen hat.
"Ich habe allerdings einen Schnitt in seiner Handfläche gefunden, der mir verdächtig scheint. Eventuell ist das sein Blut, welches sich auf dem Brief befindet."
Falls Regge die Worte des Priesters und Joshuas irgendwie Schmerzen zubereiten, dann versucht er sich nichts anmerken zu lassen. Da öffnet er jedoch dann das erstemal den Mund.
"Den Brief, den Ihr in den Händen haltet und der das Leben meines Vaters besiegelt hat... Ich fand ihn heute Nacht unter unserer Haustür. Ich bete, dass Ihr die Mörder bald finden und zur Rechenschaft ziehen werdet."
"I am the resurrection and the life. He who believes in me will live, even though he dies; and whoever lives and believes in me will never die."