Autor Thema: Totentanz - Wenn Tote reden könnten  (Gelesen 4977 mal)

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Joshua Elmind

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Totentanz - Wenn Tote reden könnten
« Antwort #15 am: 30.04.2009, 19:02:16 »
Joshua denkt kurz über die Nachricht nach.
"Falls der Mörder hier nicht gänzlich verschiedenes Verhalten an den Tag legt, wäre es durchaus möglich, dass es sich um eine Täuschung handelt, Baldum."

Daraufhin wendet er sich Regge zu: "Vielleicht ist es nur jemand anderes, der eine Rechnung mit eurem Vater offen hatte und die Gelegenheit für günstig hielt. Hatte euer Vater Feinde?" Oder habt sogar ihr euch mit ihm gestritten? Der Beutel in eurer Hand scheint den Schmerz ja vorerst zu mildern.

"Falls ihr noch etwas findet Baldum, so gebt uns Bescheid. In diesen Fall könnten selbst Kleinigkeiten überaus wichtig sein. In der zwischenzeit würde ich mich dem anderen Ermittlern widmen, sodass ich herausfinden kann, was sie schon wissen."

Daraufhin dreht er sich zu dem erstaunlich stillen Jendar um: "Habt ihr noch weitere Fragen? Ansonsten würde ich sagen, wir schauen einmal, was wir bei der anderen Leiche herausfinden können." Angeblich kann diese Pandora ja mit den Toten reden. Das wäre wohl sehr aufschlußreich. Schade das Baldum dies bei dieser Leiche nicht in Erwägung zieht.
Nach diesem Gedanken dreht er sich nocheinmal zu Baldum um und sagt::
"Wo wird die Leiche hingebracht, wenn ihr mit ihr fertig seid? Wenn ihr nichts dagegen habt, würde ich sie gerne zum Friedhof geleiten."

The Divinity Within

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Totentanz - Wenn Tote reden könnten
« Antwort #16 am: 02.05.2009, 14:08:45 »
"Soetwas habe ich auch schon in Erwägung gezogen. Doch was spricht dafür, dass es tatsächlich jemand anderes war? Habt Ihr schon Hinweise dafür gefunden?"
Der Zwerg macht einen aufgeregten Eindruck, offenbar ist er stark interessiert daran, dem Ganzen Spuk mit Mördern und Opfern ein baldiges Ende zu bereiten. Da Joshua erst seit kurzem den Ermittlungen beigetreten ist, antwortet Jendar zusammenfassend, sodass auch der Mönch auf diesem Wege eine Zusammenfassung der Geschehnisse erhält.
"Wir haben im Haus von Likberg eine eigenartige Säge gefunden in deren Knauf ein roter sowie grüner Edelstein eingefasst sind. Unsere Priesterin hat sie an sich genommen, glaube ich, und war der Meinung, dass es sich dabei ebenfalls um einen Hinweis auf den Kult Vols und ihrer Diener der Smaragdklaue handelt.
Außerdem gab es einige rätselhafte Spuren, die mit der Hausmagd zu tun hat, die unser dem Wahnsinn verfallener Paladin in die Freiheit entlassen hat und einen getöteten Kriegsgeschmiedeten, den ich versteckt im Brunnen gefunden habe. Es handelte sich dabei um den Gärtner Likbergs.
Die Wachen vor Ort meinten, die verrückte Nachbarin hätte das Hausmädchen entgegen ihrer eigenen Aussage zur Tatzeit in Likbergs Haus gesehen. Doch nur die Neun wissen, wo sich das Mädchen jetzt aufhält, wenn sie nicht bereits die Stadt verlassen hat. Die Nachbarin haben wir bis jetzt noch nicht befragt, die Uhrzeit schien nicht Recht."
Nachdem sich alle Anwesenden die Zusammenfassung angehört haben, antwortet Regge auch auf Joshuas Fragen.
"Als Feinde würde ich das nun nicht bezeichnen, aber sicherlich hatte mein Vater Konkurrenten. Allein da kommt schon fast ein halbes Dutzend zusammen. Er hat für Likberg und ein paar andere Holzfäller die vertragliche Organisation übernommen und war daher verantwortlich für die Qualität des Holzes, das dann weiter verkauft werden sollte."
Während Regge Flygg gesprochen hatte, hat Baldum ein schwarzes Tuch über die Überreste des Vaters gezogen, auf dem ein Oktogramm eingestickt ist.
"Er bleibt erst einmal hier. Der Großteil der anderen Opfer befindet sich in einem Nebenraum, verzaubert, bis jemand entscheidet, was mit ihren Überresten geschehen soll."
Dass der Flygg-Spross damit offenbar angesprochen wurde, ignoriert dieser rigoros, und fügt seinen vorigen Ausführungen stattdessen noch etwas hinzu.
"Mir fällt gerade ein, dass mein Vater sich mit Likberg gestritten hatte, doch soweit ich weiß, haben sie sich wieder vertragen. Außerdem gab es vor anderthalb Wochen ein paar Unruhen unter den Arbeitern meines Vaters, warum weiß ich jedoch nicht genau. Ich halte mich so gut es geht aus dem Geschäft heraus."
"I am the resurrection and the life. He who believes in me will live, even though he dies; and whoever lives and believes in me will never die."

Joshua Elmind

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Totentanz - Wenn Tote reden könnten
« Antwort #17 am: 02.05.2009, 16:05:20 »
Alles überaus verwirrend.
"Wir werden sobald wir näheres wissen euch darüber in Kenntnis setzen, Baldum. Es war überaus freundlich von euch, uns zu so später Stunde zu empfangen. Solltet ihr indess Neues erfahren, dann schickt uns einen Boten."
Erneut widmet sich Joshua Jendar:"Habt ihr ein Gasthaus oder dergleichen als Unterkunft? Wenn ja, so wäre es vielleicht hilfreich, wenn Baldum den Namen kennen würde."

Abwartend schaut Joshua zu Baldum und wartet, ob der Zwerg noch etwas wichtiges zu sagen hat. Dieser verzauberte Ort bereitet ihm noch immer unbehagen und so würde es ihn nicht stören, nun das Anwesen Likbergs aufzusuchen.
Kurz geistert ein zusammenhangloser Fetzen durch Joshua's Kopf:
Oder besser noch wäre ein gutes saftiges Stück Dreihorn.

Shandro Gelholm

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Totentanz - Wenn Tote reden könnten
« Antwort #18 am: 02.05.2009, 21:17:14 »
Die Überreste auf dem kleinen Schild an der Statue beachtet der Halbling nicht weiter.
Als Shandro außer dem merkwürdigen Brummen keinen Laut mehr vernehmen kann, drückt er leise die Tür auf und huscht unauffällig in das Innere des Gebäudes. Dort bewegt er sich so verstohlen ihn seine pelzigen Füße zu tragen vermögen auf die nächste Tür zu, und lauscht auch dort...

The Divinity Within

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Totentanz - Wenn Tote reden könnten
« Antwort #19 am: 03.05.2009, 11:15:06 »
@Joshua
"Der Tempel der Neun steht Euch und jedem anderen zu jeder Zeit offen. Wenn sich etwas neues hier ergibt, dann werde ich Euch umgehend benachrichtigen." Der Zwerg lächelt wieder freundlich, wobei die drei Zöpfe seines Bartes wie belebt hin und her tanzen. Auch Jendar nickt dem Zwerg dankend zu.
"Baldum hat uns ein Gasthaus vorgeschlagen gehabt und da wir bis jetzt keines haben zur Unterkunft, wird es vielleicht ganz günstig sein, da auch einzukehren. Dann weiß er auch, wo wir zu finden sind, oder wo er wenigstens eine Nachricht hinterlassen kann. Mit dem Brief von Kommandant Nolte sollten wir auch kostenlos Unterschlupf erhalten."

Auch der junge Flygg macht sich offenbar zum Aufbruch bereit, wobei er sich von den Anwesenden verabschiedet.
"Baldum, ich danke Euch für Eure Hilfe. Die Nacht ist fast vorbei und erschien mir heute sehr lang, zumal mein Geist noch nicht alles verarbeiten konnte. Ich denke, ich werde mich zunächst ersteinmal wieder nach Hause begeben und sehen, ob ich vielleicht noch etwas finde, dass der Sache hier Aufklärung verschafft. Möglicherweise wurde ja noch ein neuer Brief hinterlassen von den Mördern, auch wenn ich nicht so recht überzeugt bin.
Falls die Ermittler noch etwas von mir oder meinem Vater brauchen, sind sie jederzeit zu unserem Anwesen eingeladen.
Ich komme dann nach dem Morgengrauen wieder zu Euch, Priester Baldum. Dann weiß ich vielleicht auch, wo wir Vater zur Ruhe betten können."

Baldum fügt dem nicht mehr viel an, er verabschiedet sich ebenfalls von Regge.
"Momentan fehlt mir leider jede Idee, wie es weiter gehen kann. Es ist mittlerweile spät, und die Morgenmesse ist auch nicht mehr fern und heute wird es da wieder viel zu bereden geben, das Unruhe auslösen wird und den Bewohnern. Sofern Ihr Euch ungestört noch irgendwo umsehen müsst, dann solltet Ihr dies tun, solang die Nacht Euch noch verbirgt. Was bei Tageslicht in dieser Stadt  geschehen wir, kann ich Euch nicht garantieren."
Nachdem er Joshua und Jendar ein paar Hinweise auf den Weg gegeben hat, spielt der Zwerg nervös an einem unscheinbaren Ring an seinem Finger.
"Braucht Ihr sonst noch etwas? Ich würde mich ansonsten für zwei Stunden zur Ruhe begeben."

@Shandro

Die nächste Tür die dir in die Quere kommt, ist die Tür des kleinen Seitenschiffs. Der schmale Anbau, den man auch von außen sich an den Tempel anschließen sieht, macht sonst einen unscheinbaren Eindruck.
Während du auch hier dein Ohr an die Tür hälst, wobei im Inneren des Tempels nun das merkwürdige Brummen lauter ist, als noch draußen, hörst du auf der anderen Seite der Tür leises rhythmisches Murmeln, welches immer wieder wiederholt wird von mehreren bassigen Stimmen. Dass es sich dabei um Gebete handelt, ist recht schnell zu vermuten.
Noch während Shandro an der Tür lauscht, kann er hinter sich aus Richtung der Treppe, die nach unten führt, das Knallen einer anderen Tür vernehmen und Schritte, die langsam und ohne Eile die Treppe hinaufstapfen.
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Joshua Elmind

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Totentanz - Wenn Tote reden könnten
« Antwort #20 am: 04.05.2009, 17:19:59 »
"Dann hoffe ich das meine neuen Gefährten schon etwas erfahren haben. Gehabt euch wohl und noch eine gute Nacht wünsche ich."
Keinerlei Anhaltspunkt wer sich im Auftrags Vol's in diesem kleinen Ort herumtreibt. Ich hoffe Jendars Priesterin wird erfolgreicher sein, als ich.
Nocheinmal neigt Joshua das Haupt vor Baldum, dann dreht er sich um und bewegt sich zum Eingang.
"Wir finden schon selbst heraus, oder nicht Jendar?"

Shandro Gelholm

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Totentanz - Wenn Tote reden könnten
« Antwort #21 am: 05.05.2009, 00:35:00 »
Verflixter Scheiß !
Als Shandro die Schritte kommen hört übernimmt ein jahrelang trainierter Automatismus sein Denken und Handeln. Rasch sucht er sich eine schattige Ecke, möglichst nicht im Blickfeld einer Person, die die Treppe hochkommt, von der er die Schritte vernimmt.
In diese Ecke duckt er sich dann rein, presst sich gegen die Wand und verschmilzt mit dem Schatten.

The Divinity Within

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Totentanz - Wenn Tote reden könnten
« Antwort #22 am: 05.05.2009, 19:42:07 »
@Joshua

Nachdem Regge den Raum über den gleichen Weg verlassen hat, wie die Ermittler ihn betreten haben, verneigt Baldum sich leicht vor den beiden verbliebenden Männern. "Ich wünsche Euch selbiges und eine erfolgreiche Nacht obendrein. Die Neun werden sich Eurer sicherlich annehmen."
Anschließend winkt Baldum einem der anderen anwesenden Zwerge, wobei dieser zu dem Tisch hinübereilt und gemeinsam de Leiche von Flygg-Senior mit Hilfe einer Bahre in eines der angrenzenden Zimmer transportiert. Während des Gespräches haben sich alle Anwesenden so zerstreut, dass nur noch ein Zwerg in diesem Raum verblieben ist und der nun im Laternenschein fleißig in einem Buch herumkratzt.
Jendar nickt nur zögerlich und flüstert leise an Joshua gerichtet zurück.
"Wo der Halbling inzwischen wohl steckt? Ob er noch einen anderen Weg gefunden hat? Vielleicht sollten wir draußen nach ihm sehen."
Um etwas ungestörtert Reden zu können, geht Jendar den Weg soweit zurück, bis zu der Stelle, an der sie dem Messdiener Jorug das erstemal begegnet sind.

@Shandro
Summend kommt ein Zwerg die Steinstufen hinauf, der offenbar versucht das tiefe Gebrumme des merkwürdigen Instruments zu imitieren. Im Gegensatz zu Baldum hat dieser Zwerg nur einen Bartzopf, ist aber sonst ebenfalls in einer weiten Robe gekleidet, wie auch die anderen Diener des Tempels eine tragen. Den anderen als Jorug vorgestellt, erklimmt der Messdiener, ohne dass er irgendwie erkennen lässt, ob er Shandro entdeckt hat oder nicht, die kleine Empore, die als Bühne dient. Dort zieht er den metallenen Teller auf einem Gestellt weiter auf die Emporenmitten. Anschließend verschwindet er in einer kleinen Nische. Nicht einmal drei Herzschläge vergehen, da kann Shandro angestrengtes Schnaufen vernehmen. Kurz darauf ist auch zu erkennen warum: Jorug hat sich die Ärmel seiner Robe nach oben gebunden und zieht aus Leibeskräften ein weiteres dieser brummenden Instrumente auf die Empore, welches aber unbespielt und still sich den Händen des Zwerges widerspenstig gibt.
Noch während Jorug die Empore einrichtet kann Shandro erneut das Knallen der Kellertür vernehmen.
Diesesmal erscheint ein Mensch am oberen Treppenabsatz, der Jorug kurz zuwinkt.
"Eine erfolgreiche Messe, Jorug. Wir sehen uns später."
"Lasst Euch nicht klein kriegen, Herr Flygg. Die Götter stellen einen nie umsonst auf solch harte Proben!"
Anschließend schickt sich der Mensch an, die Halle zu verlassen, während Jorug das Holz des Instruments mit einem Tuch anfängt zu reinigen.
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Joshua Elmind

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Totentanz - Wenn Tote reden könnten
« Antwort #23 am: 05.05.2009, 20:27:31 »
Joshua folgt Jendar bis dieser stehen bleibt.
"Die Frage ist viel mehr, was der Halbling überhaupt sinnvolles finden kann. Baldum scheint ja doch recht zugänglich und entgegenkommend.
Er war ganz anders als draußen auf dem Steg, wo er die Leute zu einer Dummheit verleiten wollte: Er schien mir vernünftig. Jetzt sollten wir euren kleinen Freund ausfindig machen und herausfinden ob der Rest eurer Gefährten eine Spur gefunden hat."

The Divinity Within

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Totentanz - Wenn Tote reden könnten
« Antwort #24 am: 06.05.2009, 14:22:01 »
@Joshua

"Gut, ich wüsste auch nicht, ob es hier etwas wirklich verborgenes zu entdecken gibt. Komisch sind die Priester ja hier irgendwie schon, aber ich glaube das hat mehr mit ihrem Glauben zu tun."
Achselzuckend tut Jendar dann das Thema ab.
"Dann lasst uns wieder frische Luft schnappen, ich fühle mich unter offenem Himmel sowieso wohler, als ein paar Meter im Erdreich."
Damit machen sich beide Ermittler wieder auf den Weg zurück, wobei sie die Holztür hinter sich lassen und die Kellertreppe nach oben hin erklimmen.
Dort angekommen, ist gleich Jorug zusehen, der sich um das hölzerne Blasinstrument auf der Bühne kümmert und es reinigt.
Joshua kann auch den Halbling im Schatten sofort ausmachen, der sich vorsichtig in eine Nische drückt, damit er vom Zwerg nicht gesehen wird.

@Shandro
Kurz nachdem Regge den Tempel verlassen hat, ist erneut die Tür im Keller zu hören. Offenbar herrscht in diesem Gemäuer zu solch nächtlicher Stunde immer noch reger Betrieb.
Doch schnell erscheinen die Köpfe von Jendar und Joshua über dem Treppenabsatz.
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Joshua Elmind

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« Antwort #25 am: 06.05.2009, 15:15:31 »
Als Joshua den Halbling entdeckt schüttelt er innerlich den Kopf. Oh man, das ist also Plan B? Jürgen beim reinigen zuzuschauen?
Joshua schaut dem Halbling direkt in die Augen und schaut dann demonstrativ auf die Außentür.
Ich hoffe er versteht den Wink mit dem Zaunpfahl. Mal schauen ob ich ihn hier unbemerkt wieder herausbekomme.
Laut spricht erJorug an und stellt sich dabei zwischen den Zwerg und dem Halbling:
"Dieses Prickeln auf der Haut was man im Inneren des Tempels spührt, könnt ihr mir sagen, woher das kommt?" Schnell fügt er noch hinzu: "Und wieso müsst ihr zu so später Stunde noch das Instrument reinigen?" Joshua wirft noch einen genaueren Blick auf das Instrument um dessen Beschaffenheit herauszufinden. Ich Idiot. Ich versuche den Halbling hier rauszubringen und spreche ausgerechnet dieses Prickeln an. Ich hoffe er merkt nichts.

The Divinity Within

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« Antwort #26 am: 07.05.2009, 14:34:04 »
Jorugs Aufmerksamkeit ist bereits durch die knallende Kellertür auf Jendar und Joshua gelenkt worden, sodass er wenig überrascht von seiner Arbeit aufsieht.
"Das Prickeln, welches Ihr meint, ist ein Geschenk der Druiden an Arawai und unseren Tempel, da sie schließlich zu der neunfaltigen Heerscharr gehört. Sie haben uns drei der Instrumente überlassen, die mit einem Zauber belegt sind. Er dient vor allem dazu, zu entspannen und seinen Frieden mit sich und anderen zu finden.
Ansonsten muss man sie vor und nach Gebrauch gut reinigen und da nachehr die Morgenmesse ansteht, muss ich noch fix mit dem Lappen drüber, damit es bereit ist."
Ansonsten kann Joshua erkennen, dass das Instrument wie eine übergroße umgedrehte Panflöte wirkt. Doch statt alle Röhren einzeln anzublasen, bietet nur eine einzelne diagonal angebrachte die Möglichkeit, Luft in das Instrument zu befördern. Ob alle Röhren gleichzeitig schwingen oder einzeln angespielt werden, ist so leicht nicht zu erkennen.
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Shandro Gelholm

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« Antwort #27 am: 07.05.2009, 14:52:27 »
Shandro, dem die Situation langsam unangenehm wird, greift zu einem Trick. Er fingert in seinem Rucksack, nach einer Trockenration, wickelt diese aus und nimmt das Stück Stoff in die Hand. Dann schließlich stößt er ein lautes "Ach, da ist es ja !" aus und steht auf, während er demonstrativ den nicht vorhandenen Schmutz von seinen Knien und Oberschenkeln klopft.
"Jendar, stellt euch vor, ich habe mein Lieblingstaschentuch verloren, sowas Dummes. Aber gerade habe ich es wieder gefunden und..."
Er hält den Flicken triumphierend in die Höhe und tut mitten im Satz so, als habe er den Geistlichen, der gerade der Putzarbeit nachgeht, eben erst bemerkt. Freundlich lächelt er diesen an. "Oh, verzeiht, ich habe mich nur ein wenig umgesehen, während ich auf meine beiden Freunde gewartet habe."
Dann blickt er abermals Jendar und Joschua an: "So, dann können wir, nicht wahr ? Ihr seid fertig mit allem, ja ?"

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Totentanz - Wenn Tote reden könnten
« Antwort #28 am: 07.05.2009, 15:39:06 »
Der Zwerg zuckt sichtbar zusammen, als der Ruf durch die Halle hallt.
"Oh hallo. Ihr gehört zusammen? Auch Euch ein herzliches Willkommen und dass die Neun über Euch in dieser Nacht und allen weiteren wachen werden. Es freut mich, dass Ihr Euer Tuch wiedergefunden habt. Ansonsten hättet Ihr es Euch auch bei einem der Diener des Tempels abholen können, da es früher oder später gefunden worden wäre. Nur fürs nächste Mal."
Der Zwerg zwinkert Shandro freundlich zu. Danach wendet er sich wieder an die anderen beiden Abenteurer.
"Ich wünsche auch Euch ansonsten einen schönen Abend, sofern Ihr aufbrechen wollt. Ihr seid natürlich zur Morgenmesse herzlich eingeladen."
Abwartend sieht Jorug die Abenteurer an, bereit, sich wieder seinen Aufgaben zu zu wenden.
"I am the resurrection and the life. He who believes in me will live, even though he dies; and whoever lives and believes in me will never die."

Joshua Elmind

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Totentanz - Wenn Tote reden könnten
« Antwort #29 am: 08.05.2009, 17:19:45 »
Mit einem Kopfnicken entläßt Joshua den Zwerg um erneut seiner Aufgabe nachzugehen.

"Danke euch, junger Priester."
Zu Shandro und Jendar gewandt sagt er:
"Also lasst uns zu euren anderen Gefährten gehen." Während dieser Worte überbrückt er die Distanz bis zum Eingang.