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Autor Thema: Gefallener Stern - Tedras Abenteuer [mitlesen ab 18]  (Gelesen 17705 mal)

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Leolo

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Marsember, die Stadt der Gewürze.

Von den Schiffen am Hafen aus sah Marsember wunderschön aus. Felsinseln ragten hoch über die Masten hinaus wenn ein Schiff in den Hafen einfuhr und dann kam ein Geflecht aus Inseln und Kanälen. Jetzt im Frühling blühten unter den Brücken die die Inseln Verbanden allerlei duftende Blüten deren Geruch jedem Seemann schon die Vorstellung der Mädchen in den Schenken in den Geist trieb.

Marsember war berühmt für seine Düfte, für die Gewürze und Parfüme die sich mit dem Geruch des Drachenmeers verbanden.

Doch hier, etwas oberhalb der Kanäle im altem Hafen war es anders. Ausgetrocknete Kanäle und zerfallene Brücken hatten sich einer Graslandschaft ergeben. Selten kamen Händler entlang dieser Wege, und wenn dann hatten sie meist ein genaues Ziel. Im dunkel einer halb in der Erde versunkenen Brücke waren Käfige aufgebaut, Käfige für Marsembers besondere Waren.

Frauen, Kinder - nackt und zusammengepfercht harrten auf ihre Versteigerung. Tedra hatte diesen Moment lange erwartet. Schon seid ihrer frühesten Kindheit wusste das Mädchen wie es war verkauft zu werden. Ihre Mutter - wenn man Nancine so nennen konnte war eine Hure, eine Hafennutte welche ihr so oft von besseren Zeiten vorschwärmte das Tedra sich daran gewöhnt hatte alles würde immer schlimmer werden und wäre nur früher einmal gut gewesen.

Früher...da hatte Nancine einen Gewürzprinzen zum Liebhaber, sprach sie.
Früher...da lebte sie mit einem Händler, erzählte sie.
Früher...da passte jemand auf sie und Tedra auf, damit niemand sie schlug.
Früher...da war es ihr noch nicht egal wenn ein Freier nach ihr das Mädchen nahm.

Und früher hätte sie sich vielleicht noch wehren können dagegen das man sie in einen Käfig sperrte, zu Sklaven welche man an Händler aus der Raurinwüste verkaufte. Die Sklaven im Käfig waren kaum 3 Beutel der Wüstenleute wert, 3 Beutel jenes Staubs den man so gewinnbringend als Droge an reiche Händler verkaufen konnte.

Nachdem Nancine verschwunden war hatte Tedra drei Tage lang bei einem Händler betteln müssen damit er ihr verriet wo die Sklaven verkauft wurden. Tedra erfuhr was ihrer Mutter widerfahren war: 3 ihrer Freier hatten sie - nachdem sie mit ihr angestellt hatten was sie wollten - schlicht mitgenommen und verkauft. Nun würde sie bald auf ein Schiff der Wüstenleute gebracht werden.

Und Tedra mit ihr. Als sie sich an die dunkle Brücke mit den verborgenen Käfigen anschleichen wollte hatte sie eine Wache abgefangen und gleich zu den anderen gesperrt. Der Händler musste sie verraten haben, die Sklavenhändler hatten wohl auf sie gewartet. Wenigstens war sie mit ihrer Mutter vereint, was auch immer jetzt passieren würde. Nancine war nicht in einem der Käfige, und auch nicht nackt wie Tedra und die anderen sondern trug ein dünnes Metallhalsband, ein Hemdchen und einen Lederschurz vor ihrer Scham. Sie kauerte mit entrücktem Blick neben dem Anführer der Sklavenhändler der ihren Kopf tätschelte und dabei seine Waren begutachtete.
« Letzte Änderung: 28.05.2009, 01:06:19 von Leolo »
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Tedra

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Gefallener Stern - Tedras Abenteuer [mitlesen ab 18]
« Antwort #1 am: 28.04.2009, 01:11:12 »
Tedra ist dreckig und verwarlos, die hübschen blonden Locken sind unter einer dicken Kruste aus schmutzigem Fett verfilzt.
Terda hatte früh gelernt sich unattraktiv zu machen um den Nachstellungen der Freier zu entkommen. Je heftiger man stank und je häßlicher man aussah, desto mehr Ruhe hatte man. Aber auch wenier zu Essen.
Ihre Mutter hatte ihr wenig beigebracht, außer wie man Freier befriedigte und möglichst viel Trinkgeld abkassierte.
Doch Tedra hatte sich das eine oder andere bei diversen Straßenjungen abgeguckt und konnte für ihr Alter schon recht geschickt sein wenn es darum ging Leute machen zu lassen was sie wollte.
Das sie hier keine Chance hatte war ihr sofort klar, Flucht bedeutete den eigenen Tod oder im besten fall die Mutter im Stich zu lassen und nie wieder zu sehen.
Das kam für Tedra nicht in Frage, egal was für eine gebrochene Frau ihre Mutter auch immer war, oft hatte sie die Prügel eingesteckt die für ihre Tochter bestimmt war, oft hatte sie Extraschichten geschoben, oder eher gelegen und geritten, um sie beide zu ernähren.

Tedra überlegte sich noch einmal genau was sie ihrer Mutter schuldig war und schmiedete einen möglicherweise etwas zu simplen Plan.
Erst einmal still verhalten, hier drin konnte sie nur hoffen und beten das ihrer Mutter nichts zustieß.
Wenn sie dann verkauft würden versuchen mit ihrer Mutter zusammen verkauft zu werden, oder wenigstens nach ihr um mitzubekommen wer sie kauft.
Dann ganz einfach den neuen Besitzer umlegen und ihre Mutter befreien, zusammen würden sie fliehen und ein glückliches Bauernleben führen...

Ob denn so einfach wird... sagt die gefangene Dirne leise zu sich selbst..

Dann beobachtet sieweiterhin ihre Mutter, helfen kann sie ihr ja nun leider nicht, aber ihre Mutter scheint ob ihrer überragenden Schönheit eine Extrabehandlung zu bekommen. Das kann Tedra nur recht sein.

Leolo

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Gefallener Stern - Tedras Abenteuer [mitlesen ab 18]
« Antwort #2 am: 28.04.2009, 01:30:09 »
Es dauerte lange bis Tedra begriff welche Sonderbehandlung man ihrer Mutter zukommen liess. Die Männer hatten Nancine irgendeine Droge gegeben - soviel schien klar. Was Tedra aber nicht verstand ist das Geschehen in der Nacht.

Erst banden die Sklavenhändler Nancine einen Knebel um - dabei hatte Tedras Mutter doch bisher kein Wort gesagt! Dann fesselten sie die schöne Hure vor dem flachem Grubenfeuer so fest das sie sich kaum mehr regen konnte.

Doch anstatt Nancine nun zu vergewaltigen liessen die Händler sie einfach nur liegen, und spielten Würfel bis die Sonne unterging und noch Stunden danach. Die Nacht war die schlimmste welche Tedra bisher erlebt hatte. Sie musste stehen, so eng drängten sich die Leiber der anderen Sklaven an sie im Käfig doch an Schlaf war so oder so nicht zu denken. Nancine schrie und brüllte unter ihrem Knebel und zerrte an den Fesseln voller Panik. Die gedämpften Laute ihrer Mutter und die Tränen in ihrem vom Feuer erleuchtetem Gesicht brannten sich in Tedras Gedanken. Nancines Körper schien verkrampft und zitterte und ihre Augen waren weit aufgerissen. Als sie endlich ruhe zu finden schien wirkte Nancines Blick ausgetrocknet als hätte sie keine Tränen mehr und sie lag so starr da als wäre sie tot. Nur ab und an zuckte sie noch auf, wie aus einem alptraumhaftem Schlaf.

Die Nacht war schon fast vorrüber als auch Tedra es nicht mehr aushielt und ihr die Augen zufielen. Nur wenige Momente später - so schien es ihr, auch wenn Stunden vergangen sein mussten - wurde das junge Mädchen davon geweckt das die Händler Wasser mit Eimern auf die nackten Sklaven spritzten.

"Wascht euch ihr Rattengesichter! Los los, und wehe ich finde noch Dreck an euch nichtsnutzigen Schandflecken!" rief der Anführer grinsend.
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Tedra

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Gefallener Stern - Tedras Abenteuer [mitlesen ab 18]
« Antwort #3 am: 28.04.2009, 01:38:47 »
Tedra versucht sich so weit wie möglich zu säubern, sie will ja immerhin mit ihrer Mutter verkauft werden.
Tedra versucht alles um die Namen der Wachen, oder zumindest des Anführers herauszubekommen, im Stillen schwört sie dann ewige Blutrache und das jede Träne ihrer Mutter mit einem Tropfen Blut vergolten werden muss.
Dann ist Tedra eine Weile von Angst beherrscht, Angst vor ihren dunklen Gedanken, Angst um ihre Mutter, Angst vor der Zukunft.
Natürlich versucht Tedra zu ihrer Mutter zu gelangen, aber große Hoffnungen macht sie sich nicht, hoffentlich gibt es bald etwas zu essen, dann könnte sich eine gute Gelegenheit bieten Kontakt aufzunehmen.
Tedra versucht sich auch den Mund auszuspülen, aber auch das wird wahrscheionlich nur ein Traum bleiben.
Sollte sie bis zum Sklavenmarkt keine Gelegenheit haben ihre Mutter zu sprechen hat sie sich schon einen kleinen Plan zurecht gelegt wie sie zusammen mit ihr verkauft werden könnte.
die Zeit wird zeigen ob Tedras Mut nicht einfach nur die Dummheit eines kleinen Mädchens ist das für ihre Dreistigkeit bezahlen muss.
Wiederum mit traurigen Gedanken versucht Tedra weiterhin nicht aufzufallen um keine Probleme zu bekommen.

Leolo

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Gefallener Stern - Tedras Abenteuer [mitlesen ab 18]
« Antwort #4 am: 28.04.2009, 01:51:17 »
Ghengis - der Anführer der Händler - schien Tedras Gedanken gelesen zu haben, denn er begann Sklavinnen zu ihrer Mutter zu schicken. Eigenhändig prüfte er die Sklaven, und teilte sie in zwei Gruppen ein. Nancine begrüsste die Mädchen und beruhigte sie offenbar, und auf den ersten Blick schien es ihr wieder besser zu gehen.

Schon nach den ersten drei Sklaven die so eingeteilt wurden war Tedra klar das es um gutes Aussehen ging. Alle jungen, hübschen Mädchen wurden zu ihrer Mutter gestellt - die meisten der kleinen Jungen oder unauffälligen Mädchen in eine andere Reihe. Als Ghengis sie prüfte riss er sie brutal am Haar und seine Hand grabschte nach Tedras Busen, prüfte wie fest er war und tat ihr mit sichtlicher Genugtuung weh. Seine Finger griffen in ihre Scham und sie musste erdulden das er ihre nicht mehr vorhandene Jungfräulichkeit erkundete.

Einen Augenblick schien er zu überdenken ob sie hübsch genug war, und ihren Körper gegen ihr Gesicht abzuwägen. Dann deutete er mit einem Kopfnicken zu der zweiten Gruppe, der Jungen und der unscheinbaren Mädchen.
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Tedra

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Gefallener Stern - Tedras Abenteuer [mitlesen ab 18]
« Antwort #5 am: 28.04.2009, 01:58:17 »
Tedra wäscht sich nocheinmal gründlicher, und betont weiblich,wie man sich an Männer ranmacht ist das einzige was man in einem Puff wirklich gut lernen kann, versucht Tedra mit einem flehenden Seitenblick in richtung ihrer Mutter klar zu machen was sie will.
Sie reckt und streckt sich und dreht sich dabei im Kreis so das er auch alle weiblichen Stellen an ihr bewundern kann, die grade in die Blüte ihres Wachstums stehen.
Ein leises "Bitte" hauchend schaut sie Ghengis auf die Füße und zeigt auf ihre Mutter.

Leolo

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Gefallener Stern - Tedras Abenteuer [mitlesen ab 18]
« Antwort #6 am: 28.04.2009, 02:07:38 »
Ghengis hatte sich schon dem nächstem Mädchen zugewandt, als er bemerkte das Tedra sich nicht in ihre Reihe bewegte. Erst griff er zu der schmalen, ledernen Peitsche an seinem Gürtel, erbost über ihre Unbotmässigkeit. Dann aber wirkte ihr Charm doch. Die Bewegungen ihres Körpers schienen dem Händler zu gefallen, und er musterte sie interessiert.

Als sie sich dreht packt er ihr an den Hintern und massiert ihn grinsend während er ihr zuschaut. Schliesslich sieht er es ein, und nickt in Richtung ihrer Mutter - Tedra zu dieser schickend.

Nancine hat das ganze über Tedras gesamte Aktion hinweg beobachtet und nimmt das junge Mädchen sogleich in ihre Arme.

"Was machst du nur hier?! Du hättest nicht hier herkommen sollen..." sprach sie, doch ihre Stimme sagte etwas anderes aus, pure Freude Tedra zu sehen.
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Tedra

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Gefallener Stern - Tedras Abenteuer [mitlesen ab 18]
« Antwort #7 am: 28.04.2009, 08:08:35 »
Wenn ich nun auch zufälig auf demselben Seelenverkäufer gelandet bin wie du, will ich wenigstens gemeinsam mit dir verkauft werden, und meinen Körper hast du doch schon seit ein paar Jahren verkauft, da ist ein Hinterngrapschen doch echt lächerlich...
Tedra kann die Angewohnheit ihrer Mutter mit jedem Satz einen Seitenstich zuzufügen nur schwer unterdrücken.
Was haben die Kerle dir gegeben, du hast ausgesehen als ob du stirbst, was war das, bist du krank?
Tedra Sorgen sind echt und ohne Häme.
Wie konnte es eigentlich kommen das du hier gelandet bist, ich dachte du hättest keine Schulden mehr.
Naja, Hauptsache wir werden gemeinsam verkauft, solange wir noch zusammen sind ist alles in ordnung...

So wartet Tedra auf alles was da kommen mag...

Leolo

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Gefallener Stern - Tedras Abenteuer [mitlesen ab 18]
« Antwort #8 am: 01.05.2009, 10:16:50 »
Es war nur ein Gift. lächelte Nancine
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Die schöne Hure wollte Tedra gerade weiter trösten als ihr Blick zu einem der Sklavenhändler fiel, der ein blaues Kleid in seiner Hand hielt und angeregt mit Ghengis diskutierte. Irgendetwas an dem Stoff kam Tedra bekannt vor, bis ihr endlich klar wurde wo sie ihn schon einmal gesehen hatte.

Die Sachen welche der Sklavenhändler vor Ghengis ausbreitete stammten aus ihrem Zimmer im Bordell, aus der Kiste die Nancine stets so sorgfältig verschlossen hielt. Nur einmal hatte sie Tedra das schöne Kleid anprobieren lassen, doch das Gefühl des feinen Stoffs auf ihrer Haut hatte sich in die Gedanken des Mädchens gebrannt. Es war so leicht, so erregend luftig und wunderschön.

Diese dreckigen Schufte hielten Tedras Erbe in den Händen! Das einzige was Nancine ihr vermachen könnte. Damals hatte ihr Nancine verboten auch nur daran zu denken den teuren Stoff zu verkaufen um etwas zu essen zu haben - sie hatte lieber sich einmal mehr irgendwelchen Kerlen hingegeben als es zuzulassen. Und nun hatten die Sklavenhändler das ganze geraubt!

Irgendwie mussten sie in das Zimmer gekommen sein...

Nancines Stimme riss Tedra aus ihren Gedanken. Die Auktion begann. Immer mehr Leute kamen heran, betrachteten die Sklaven und Sklavinnen. Wesen die Tedra noch nie gesehen hatte waren dabei, mit fischartigen Köpfen und glitschiger Haut - ein gehörnter Mann dessen Blick sie frösteln liess als er über ihren Körper wanderte - Männer mit schmutzigen sonnengegerbten Gesichtern und etlichen Tätowierungen....

Eines der Fischwesen nahm einen kleinen Jungen und - kostete von seinem Arm! Der Schrei des Jungens wurde nur dumpf von der Hand eines Sklavenhändlers überdeckt die sich auf seinen Mund legte.

Nancine blickte jedoch nur zu einem herüber, einem dunkel berobtem Kerl der sein Gesicht nicht zeigte und der bei Ghengis stehend Nancines blaues Kleid in die Hand nahm.

Ich glaube nicht das wir zusammen verkauft werden...


flüsterte sie Tedra leise und stockend zu.
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Tedra

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« Antwort #9 am: 01.05.2009, 11:08:50 »
Tedra klammerte such fest an den Arm der Mutter und war zu keinem klaren Gedanken fähig, ihre Mutter sollte für immer verschwinden? Sie allein lassen? Aber Tedra kannte doch niemanden, niemanden in dieser fremden Stadt, verlassen und verkauft.

Mutter, sollten wir nicht zusammen verkuft werden werde ich alles tun um dich zu finden, alles, und wenn ich über Leichen gehen muss wird erst der Tod mich aufhalten nach dir zu suchen, ich hab dich lieb, pass auf dich auf.

Die Tränen und das Schluchzen ersticken weitere Worte und so warten Mutter und Kind auf die Auktion...

Leolo

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« Antwort #10 am: 01.05.2009, 11:40:09 »
Die Auktion stellte schnell heraus welches Glück Tedra doch gehabt hatte als sie zu Nancine in die Gruppe wollte. Nahezu alle der Kinder und unscheinbaren Mädchen aus der anderen Gruppe wurden an Fischwesen verkauft, an diese Bestien welche offenbar nur Futter suchten. Einige andere schienen als Arbeitsklaven an schlichte grobschlächtige Kerle verkauft zu werden welche vor allem darauf achteten ob die Sklaven kräftig genug wären.

Die andere Gruppe, mit Nancine und Tedra bestand offenbar aus Mädchen die Lustsklaven werden sollten. Hier griffen vor allem Piraten zu, unscheinbare Diener die für ihre Herren einkauften und diejenigen welche Tedra als weitgereist vorkamen.

Drei Männer hatten schnell interesse an ihrem jugendlichem Körper gefunden. Da war ein glatzköpfiger Seemann mit seiner Crew, über dessen Gesicht etliche Tätowierungen liefen. Der gehörnte Mann mit dem seltsamen Blick der auf ihrer Haut zu brennen schien. Und ein kleiner schmieriger Diener der seine Hände nicht von ihr lassen konnte - stets unter dem Vorwand die Ware zu prüfen. Die Seeleute zwangen Tedras Mund auf und packten sie hart am Hals, drehten und wendeten ihren Körper. Einzig der gehörnte hatte sie noch nicht einmal angefasst, ansonsten fiel ihr schnell keine Stelle ihres Körpers ein die nicht den prüfenden Händen ausgesetzt gewesen wäre. Schlimmer jedoch erging es Nancine. Der vermummte kam zu ihr herüber, und alle anderen Käufer um sie herum wichen zur Seite sobald sie unter die Kapuze des Mannes blickten. Angstvoll blickte ihre Mutter zu dem Fremden auf, als dieser in seltsam vertrautem Ton die Hure ansprach.

Hallo Nancine.

Dann griffen zwei Sklavenhändler ihre Mutter und schleppten sie davon ohne das der Fremde auch nur gesagt hätte was er für sie bezahlen würde.

Die Piraten bei Tedra dagegen fragten einen der Sklavenhändler.

Kann sie tanzen?
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Tedra

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« Antwort #11 am: 02.05.2009, 00:49:45 »
Tedra klammert sich an ihrer Mutter fest als die abgeführt werden soll und schreit laut:
Ich will bei meiner Mutter bleiben, ihr dürft uns nicht trennen!
Dann weint sie nur noch und versucht nach Leibeskräften sich an ihrer Mutter festzuklammern.
Todesangst und die noch größere Angst vor der Einsamkeit lassen Tedra keinen klaren Gedanken fassen.

Leolo

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« Antwort #12 am: 02.05.2009, 02:01:52 »
Der Fremde unter der Kapuze blickt Tedra an - oder besser gesagt das Nichts unter seiner Kapuze blickt sie an. Schlagartig hat sie das Gefühl das die Welt um sie herum dunkler wird. Dann erscheinen Augen, düstere - kalte Augen unter der Kapuze und Gesichtszüge eines Geistes.

Panik überkommt Tedra - sie hat den Drang fortzurennen und als sie ihre Mutter nur einmal loslässt reissen die Piraten ihr Opfer zurück.

Die hier ist wild. 150 Münzen! Morgen gehts über den Wall! 175 wenn sie tanzen kann.

Boten sie den Sklavenhändlern, und Tedra hatte das Gefühl das dies am anderem Ende der Welt liegen müsste. Ihr Körper zitterte, und der Drang sich niederzukauern war überwältigend. Dann - nach ein paar Sekunden war es vorbei, und das Mädchen fing sich wieder.

Nancine war verschwunden.
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Tedra

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« Antwort #13 am: 02.05.2009, 02:08:51 »
Tedra geht keuchend zu Boden und speit Magenschleim aus, mit saurem Mund keucht sie:
Warum nehmt ihr mir meine Mutter weg, warum?
Und mit dem Gedanken ganz in sich gezogen nimmt sie die nächste Zeit nicht wahr, wie in einem Alptraum gefangen sieht sie immer wieder diesen Bösen Blick vor ihrem inneren Auge. Widerstandslos lässt sie geschehen das sie verkauft wird, unbewusst versucht ihre neugierige Seite zu erhaschen was dieser Wall ist, hoffentlich meinten die Piraten nicht über das Meer.
Nachdem der unheimliche Fremde eine Weile weg ist und das Gefühl der Eisernen Faust um ihr Herz nachlässt versucht Tedra koorperativ zu sein um zu erfahren was man mit ihr machen wird.

Leolo

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Gefallener Stern - Tedras Abenteuer [mitlesen ab 18]
« Antwort #14 am: 02.05.2009, 02:26:43 »
Der Diener welcher sich für Tedra interessierte nimmt sogleich abstand als sie sich übergeben muss und auch der gehörnte Mann ist auf einmal verschwunden. So wird sie letztlich kaum für mehr als 120 Goldmünzen verkauft, weit unter Wert. Offensichtlich waren die Sklavenhändler froh das apathische zitternde und stinkende Ding loszuwerden. Ausser Tedra kaufen die Piraten noch andere Sklavinnen, 4 an der Zahl und zwingen sie in einzelne enge Kisten mit nur einem schmalem Luftschlitz. Es ist so stickig und heiss das Tedra den Geschmack ihres Erbrochenen kaum aus dem Mund bekommt und niemand gibt ihr etwas zu trinken während der nächsten Stunden. Offensichtlich wollen die Piraten die Dämmerung abwarten um Tedra und die anderen "Waren" an Bord ihres Schiffes zu schmuggeln.

Sie hört das die Piraten die See der gefallenen Sterne überqueren wollen den inneren Ozean Faeruns,  fort aus Cormyr und weit in den Osten reisen zu den Händlern die jene Drogen herstellen unter denen ihre Mutter litt. Der Wall - das ist eine Mauer welche sich an einer Engstelle quer durch den Ozean zieht. Auch wenn nicht klar wird wie solch ein Bauwerk möglich ist, und warum jemand den Ozean mit einer Mauer durchtrennen sollte - es scheint klar das Tedra in Länder gebracht werden soll wo sie ihre Mutter nie wiedersehen könnte.
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