Autor Thema: Galdran und die Defias  (Gelesen 1816 mal)

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Radumar

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Galdran und die Defias
« am: 29.04.2009, 09:49:53 »
Erinnert Ihr euch noch an Galdran? Ein Gnomenillusionist der in Myth Drannor dabei war. Ich betreibe zur Zeit ein Mail-RPG mit ihm. Es ist angesiedelt in der Welt von WOW,nutzt weitgehend D&D 3.5 mit ein paar Anpassungen an die WOW-Welt. Evt mag ja jemand mitlesen. :)

Radumar

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Galdran und die Defias
« Antwort #1 am: 29.04.2009, 10:00:00 »
Kapitel 1: Ankunft in Sturmwind


Eine warme Frühlingssonne scheint auf die Stadt Sturmwind herab. Geschäftig eilen die Leute hin und her, Händler, Wachen, Reisende. An allen Ecken und Enden wird fleißig geschreinert und gemauert. Insbesondere im Hafen, wo Galdrans Schiff angelegt hatte, war viel los. Mühsam findet der kleine Gnom seinen Weg zwischen eiligen Reitern, beladenen Bauarbeitern und hoch bepackten Lastkarren. Hier eine Treppe, dort eine Rampe, endlich das Stadttor. Lärm schallt ihm entgegen, wird immer lauter während er sich dem Marktplatz nähert.

Links lugt der Hauptturm der Kathedrale über die Dächer, eines der größten Gebäude welches er bisher gesehen hat. Dort drüben schien Der Königspalast zu sein, linker Hand die berühmte Bibliothek. Ein wenig seltsam mutet das Gefängnis an, ein unförmiger Klotz im Wasser wo zwei der vielen Kanäle der Stadt sich kreuzen.

Der Marktplatz. Es ist leicht zu sehen welch relativ fortschrittliche Stadt Sturmwind ist. Eine Bank, ein Auktionshaus, eine Gaststätte, mehrere Läden, auf dem Platz in der Mitte etliche Marktstände, dort drüben ein Verwaltungsgebäude. Aber sein Ziel befand sich mehr linker Hand, nahe dem Tor welches zum Haupteingang der statt führt. Trias Käsespezialitäten. Dorthin wollte er. Elling Trias hieß der Mann, dem zu helfen er einem guten Freund versprochen hatte. Verstand sei gefragt, eine Waffe oder Zauber zur rechten Zeit, aber vor allem die Gabe zu beobachten und kombinieren. Galdran war gespannt …


GALDRAN

lässt fasziniert seinen Blick über die ihm noch fremde Stadt schweifen. Falls er etwas besonders schönes oder seltsames entdeckt, versucht er es sich für spätere Illusionen gut einzuprägen – dasselbe gilt, falls ihm Angehörige ihm nicht vertrauter Rassen begegnen sollten, die von seiner eigenen Größe nicht zu extrem abweichen. Der Gnom spaziert weiter, bis er den Käseladen erreicht und wirft erstmal von außen einen unauffälligen Blick hinein, ob er Herrn Trias ausmachen (und erkennen) kann und ob dieser gerade allein ist. Solange er nicht wusste, worum es im Einzelnen ging, war es sicher besser, Vorsicht walten zu lassen.

Wenn der Besitzer gerade allein ist, läuft Galdran hinein und spricht ihn munter an: Seid gegrüßt, Meister Trias. Und einen schönen Gruß von einem gemeinsamen Freund ... er meinte, es wäre nett, wenn ich euch mal besuchen würde. Und Ihr könntet etwas Unterstützung brauchen. Ich hoffe, nicht beim Schleppen von Käselieferungen - ich bin schließlich nur ein kleiner Gnom.


SL

An sich war das Gemisch der Bevölkerung so wie Galdran es erwartete. Menschen. Viele Zwerge, eindeutig mehr als normal, viele Handwerker dabei. Elfen, die Haut dunkler mit einem Stich ins blaugrüne, größer und viel Muskulöser als daheim. Keine Halbelfen. Gnome ein paar. Und dort am Marktstand ... Goblins. Nun ja. Sie preisen einen Jahrmarkt an der vor der Stadt sein soll. Sicher lohnenswert anzuschauen.

Ein Blick in den Laden. Ja, nach der Beschreibung war das Elling Trias. Mitte vierzig, ein Bein nachziehend, klare blaue Augen, eine scharfe Nase. Er lächelt und bittet Galdran mit nach oben zu kommen.
Max? Kümmere Dich mal um die Kundschaft, ich hab oben zu tun.
Eine schmale Treppe hinauf, der starke Geruch von kräftigem Käse schlägt Galdran entgegen. Elling deutet auf einen Platz und beginnt zu erzählen:

Gut. Ich will es kurz machen. Es ist nicht gut wenn Ihr zu lange hier seid. Um es vorweg zu sagen, ich arbeite für gewisse Stellen in der Stadtverwaltung und es gibt grundsätzlich Rückendeckung bei unserem kleinem Problem. Aber es scheint undichte Stellen zu geben, deshalb müssen wir vorsichtig sein. Kontakt bitte vorerst nur zu mir oder Architekt Osric. Er hat sein Büro im Stadtarchiv am Kathedralenplatz.

Doch nun zu unserem Problem. Es gibt seit einiger Zeit immer wieder Überfälle auf Händler und Reisende im umliegenden Ellwynwald und in den angrenzenden Hügeln von Westfall. Übeltäter scheint eine recht große Bande von Räubern zu sein, welche sich Defiasbruderschaft nennt. Wir konnten bisher nicht viel über sie heraus bringen und die sehr mangelhaften Erfolge der Wache deuten darauf hin, dass sie Informanten in der Stadt haben. Meine Bitte an Euch wäre daher im ersten Schritt möglichst viel über die
Bandenaktivität im Ellwynwald rund um den Ort Goldhain und die Nordhainabtei heraus zu finden. Wie stark ist die Bande, wie ist sie organisiert, welche Stützpunkte nutzt sie. Wir wollen gezielt zuschlagen können und erst einmal das Umland sicher machen, bevor wir uns Westfall zuwenden, wo anscheinend die größere Ansammlung dieser Räuber zu finden ist.
Insbesondere interessieren uns natürlich auch Kontakte der Räuber in die Stadt, Anführer und Ziele. Denn das erbeutete Geld scheint irgendwohin abzufließen und das deutet auf ein größeres Ziel hin.
 


GALDRAN

runzelt die Stirn und streicht nachdenklich über sein spärliches weißes Haar.
Hmm, da habt ihr ja wirklich einen Haufen Wünsche ... aber ich werde sehen, was ich tun kann. Erstmal: habt Ihr eine möglichst gute Karte von Stadt und Umgebung, inklusive Ellwynwald und Goldhain ? Ich bin hier nicht ortskundig, das ist ein Manko, das ich schnell überwinden möchte.

Wurden denn schon Mitglieder der Bruderschaft gefasst, oder getötet? Falls jemand hier schon in Haft ist,  könnte ich vielleicht etwas durch Magie von ihm erfahren ... aber ich denke, das hättet Ihr auch schon geschafft. Aber falls es Defias-Leute gibt, lebend oder tot, die ihr schon kennt - vielleicht kann ich eine Beschreibung bekommen? Könnte bei der Suche helfen ... außerdem, Ihr wisst, ich liebe Illusionen - vielleicht wär damit ja was zu machen. Wisst ihr, ob es ein reiner Menschenklub ist, oder sind auch andere Rassen Mitglied ?

Vielleicht könnt Ihr mir auf der Karte auch einzeichnen oder zumindest zeigen, an welchen Plätzen genau die bisherigen Überfälle erfolgt sind ? Vielleicht lässt sich daraus etwas erkennen.
Vielleicht könnt Ihr mir auch Personen nennen - z.B. in Goldhain - die bereits überfallen wurden ? Sofern sie noch leben, können sie mir vielleicht auch etwas Nützliches mitteilen. Wurde immer viel erbeutet, oder scheint man die Opfer rein nach Zufall
und Gelegenheit ausgewählt zu haben?

Galdran hat erstmal genug gefragt und wartet gespannt auf die Antworten.


SL

Elling breitet eine Karte aus, nicht so das was Galdran sich erhofft hatte, aber wenigstens gab sie einen Überblick über den Wald. Ja, es wurden schon welche getötet und gefangen. Mit ihnen reden dürfte zum jetzigen Zeitpunkt schlecht sein wegen der Geheimhaltung. Beschreiben kann ich welche. Es sind übrigens zum größten Teil Menschen, aber auch ein paar Zwerge. Hier in Ellwyn sind keine anderen Völker aufgetreten, aber in Westfall sollen auch Gnolle und Kobolde dazu gehören. Eventuell gibt es die Möglichkeit über die Kobolde und Gnolle im Ellwynwald mehr darüber zu Erfahren. Elling deutet auf zwei Stellen der Karte wo die jeweiligen Wesen leben.

Die Überfälle fanden vor allem statt auf den Straßen die von Goldhain nach Ost und West führen. Die Route nach Nordhain scheint noch relativ sicher zu sein. Es gibt mehrere fahrende Händler die unangenehmen Kontakt hatten und letzte Woche wurde der Schmied von Goldhain überfallen auf seiner Rückkehr aus dem Rotkamm im Osten.
Es wurden bisher nur relativ wohlhabende oder leichte Opfer überfallen. Wer sich nicht wehrt, dem passiert im Allgemeinen nichts weiter. Zumindest hier, in Westfall sollen sie deutlich aggressiver auftreten. Ich nehme an dass es Informanten der Defias in den meisten Orten gibt.



GALDRAN

lässt sich noch die Beschreibungen geben und wirkt dazu eine Illusion
(Phantombild, die er nach den Anweisungen Ellings so lange anpasst, bis sie das original wirklich treffen; dann prägt er sich die Gesichter so gut wie möglich ein.

Ich danke euch. Ich denke, ich werde mich südlich von Goldhain mal etwas umschauen. Ich melde mich bald wieder. Ach so -- die Gefangenen: Ist da eventuell einer bei, der demnächst entlassen werden könnte, aus Mangel an Beweisen oder gegen Kaution usw. ? Wäre doch einen Versuch wert, mich an den ranzuhängen ...

Wenn nicht: Falls ein Gefangener in Galdrans Größe dabei ist, bittet Galdran auch um Namen und weitere Infos über denjenigen, und wo er geschnappt wurde ... vielleicht könnte er sich ja als "geflohener Gefangener" ausgeben  ...

Nachdem Galdran sich verabschiedet hat, begibt er sich aus der Stadt, macht sich per Ring an geschützter Stelle unsichtbar (so gut es hier halt geht :)  und beginnt einen ersten Erkundungsflug über den Wald südlich von Goldhain bis hin zum Fluss im üden ... und wirft auch einen neugierigen Blick auf die gegend mit dem verheißungsvollen Namen "Dämmerwald" ...


SL

Elling hilft so gut es geht beim Erstellen der Illusion. Nach möglichen Entlassungen will er sich umhören, einen Gefangenen in Galdrans Größe gab es wohl im Moment nicht.

Das Land unter Galdran wirkt friedlich, Wälder und Wiesen fruchtbar und gesund. Außer relativ vielen Wölfen und ein paar Bären schien es keine natürlichen Gefahren zu geben. In Nordhain gab es ein paar kleinere Weinberge, südlich der Hauptstraße einige größere Bauernhöfe. Die Bevölkerung schien zum größten Teil aus Menschen zu bestehen, doch an den besagten Stellen sieht der Gnom auch Lager von wild wirkenden Gnollen und bei einigen Minen hässlich aussehende Kobolde. Neben Gold und Nordhain waren nur zwei größere Ansiedlungen zu finden. Eine kleine Festung im Westen und ein Holzfällerlager und Gestüt im Osten. Dazu zwei Türme, der eine ein Wachturm, der andere offenbar von Gnomen bewohnt.

Am Fluß selbst fallen ihm noch zwei Dinge auf. Ein Anlegeplatz für Flussschiffer an dem viel los ist und weiter östlich ein Bauernhof der recht verwahrlost wirkt, obwohl dort Leute zu sehen sind.  Der Dämmerwald, so der erste Eindruck, scheint keine angenehme Gegend zu sein. Galdran spürt förmlich dass es kälter wird, die Sicht wird schlechter. In der Mitte des Waldes schien etwas Dunkels nur darauf zu warten dass Unvorsichtige näher kamen. Und im Nordwesten des Waldes scheint alles von Untoten überrannt zu sein. Zum Glück hielt der Fluss mögliche Gefahren auf, bisher.


GALDRAN

verzieht sein Gesicht in Abscheu, als er auf die zahlreichen Zombies hinabstarrt. Sein Bedarf an Untoten war seit der Schlachten in Myth Drannor wirklich mehr als gedeckt - zumal man Untote ja nichtmal durch nette Illusionen irgendwie beeinflussen konnte. Der Gnom zieht in der Luft eine elegante Wende und fliegt wieder zurück über den Fluß nach Norden. Galdran versucht abzuschätzen, wie lange der Flugzauber noch wirkt
(notfalls wird der Zauber erneuert) und will noch einen näheren Blick auf die Festung und die Wachtürme werfen. Zunächst fliegt Galdran zur Festung und versucht zu sehen, was für Wesen (Rasse) dort sind. Wenn möglich, nähert er sich leise und langsam einigen Wachen und versucht etwas zu belauschen. Sollte ein Fenster, ein Tor usw. offen sein ... nun ja ... Besichtigungstouren waren schon immer ein Hobby der Gnome.


SL

Die Festung ist besetzt von Menschen. Sie tragen zweierlei Uniform. Zum Einen sieht Galdran die bekannten Uniformen der Stadtwache, zum Anderen Ritter in rot-weißen Rüstungen mit Wappenröcken auf denen eine rote Flamme auf weißem Grund zu sehen ist. Es ist schnell erkennbar, dass die beiden Gruppen sich nicht wirklich mögen oder schätzen. Ein Teil der Festung ist magisch gesichert, wohl gegen genau das was Galdran grade betreiben will.
Vor der Festung unterhält sich eine junge Kriegerin - sie trägt eine
Plattenrüstung aus Mithril und eine viel zu groß wirkende Zweihandaxt
auf dem Rücken, dazu einen blauen Wappenrock mit einem Baum darauf - mit
einem Feldwebel der Stadtwache. Als Galdran sich vorsichtig nähert, bekommt er mit dass sie sich über einen Kerl namens Hogger unterhalten, den die junge Frau wohl ausschalten will.
Eine Bewegung erregt Galdrans Aufmerksamkeit. Dort, die Äste. Da steht ein Mann mittleren Alters und beobachtet die junge Frau. Auf einmal sieht er hoch, blickt Galdran direkt an, legt den Zeigefinger auf die Lippen und lächelt.


GALDRAN

runzelt die Stirn. Wieso konnte er Mann ihn sehen? Womöglich ein Untoter? Oder nur ein sehr erfahrener Illusionist, so wie er selbst? Das musste er herausfinden ... andererseits, das gespräch war auch nicht uninteressant. Galdran lächelt erstmal freundlich zurück und hört zu, ob noch etwas Wichtiges gesagt wird, danach geht er (wenn möglich, ohne Fliegen - man muss ja nicht gleich alles verraten) in Richtung des Mannes, um ein Gespräch mit ihm anzufangen und begrüsst ihn leise mit den Worten

Seid gegrüsst, mein Herr. Nett von euch, dass Ihr mich nicht verraten habt. Aber ich frage mich, aus welchem Grund ? Ihr seid sicher auch nicht zufällig hier und scheint euch auch für diese Kriegerin zu interessieren. Wisst Ihr, wer sie ist? Und wie kommt es, dass Ihr mich sehen konntet ? Normale Menschen können das eigentlich nicht, und überhaupt ... ääh... oh, verzeiht bitte, ich nehme an, es ist nicht höflich, einen
Fremden gleich soviel zu fragen, aber ich bin nur ein kleiner neugieriger Gnom.



SL

Das Gespräch geht noch einen Moment darum wo Hogger wohl zu finden sei -
nämlich im Waldstück weiter südlich, dort hatte Galdran Gnoll-Lager gesehen - und wie viel Begleiter er so habe. Dann beginnt die Kriegerin ihre Ausrüstung vorzubereiten, die Axt noch einmal zu schleifen und das Pferd zu satteln. Der Mann war nicht allein, das spürte Galdran. Er sah niemanden, aber da war jemand ... oder etwas. Gespielt erschüttert antwortet der Fremde:
Fürwahr ein Gnom. Und so viele Fragen auf einmal. Ich sehe Euch weil mir ein Zauber dies erlaubt. Man kann ja nie vorsichtig genug sein in den unsicheren Zeiten. Und ja, ich kenne sie. Das ist meine Nichte Darjana. Meine Tante hat mich gebeten auf sie aufzupassen heute und offenbar war Ihre Eingebung richtig. Die kleine Darjana möchte also Hogger erlegen. Wie verzweifelt muss Marshall McBride sein dass er ein Kind für etwas anheuert woran seine Leute seit Wochen scheitern. Ähm, das mit dem Kind habt Ihr nicht gehört. Sonst könnt es passieren dass mir Darjana mit der Axt einen Scheitel zieht. Sie möchte unbedingt ernst genommen werden.
Mit einem Seufzen sieht er zu wie die Kriegerin aufsitzt und los reitet, geht selber ein Stück weiter weg zu seinem abseits wartenden Pferd und sitzt auf.


GALDRAN

fliegt im Zickzack neben dem Mann her. :-)
So wartet doch bitte einen Moment! Ist dieser Hogger zufällig ein Gnoll, und hat er Kapitalverbrechen begangen, dass der Marshal ihn unbedingt unschädlich machen will? Vielleicht kann ich euch ja helfen, auf eure Nichte achtzugeben, und Ihr könntet mir währenddessen noch ein bisschen erzählen ... das wäre furchtbar nett von euch.
Wisst Ihr, Gnome können sich nicht so viel auf einmal merken, und wenn Ihr mir noch mehr von Hogger, eurer Nichte und dem Marshall erzählen würdet, würden andere Dinge dafür zwangsläufig rausfliegen, so was wie "Kind" und so ... Was meint Ihr? Zwei Magiebegabte können sicher mehr ausrichten als einer allein.

Radumar

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Galdran und die Defias
« Antwort #2 am: 26.05.2009, 09:58:00 »
SL

Der Mann schmunzelt einen Moment, dann muss er kurz aber laut auflachen. Galdran spürt dass da ein Knoten platzt. Dieser Mann lacht nicht wirklich oft.
Eine gute Argumentation. Nun, Hogger ist Anführer einer recht großen Bande Gnollräuber, die im Grenzgebiet Ellwynwald/Westfallhügel operiert. Sie sind - für Gnolle - erstaunlich diszipliniert, was wohl vor allem Hoggers Verdienst ist. Es soll viele gute Schützen in seiner Bande geben und sogar eine Handvoll Schamanen. Die Wache hat mehrfach versucht seiner habhaft zu werden, hat aber wohl bisher nur Prügel bezogen. Und die tollen und stolzen Scharlachroten sind sich bisher zu fein tätig zu werden. Die müssen ja ihre Zeit damit verbringen Kanonenfutter für den Norden zu rekrutieren und gegen unser einer zu hetzen. Also gegen Zauberkundige.
Ein kurzer Seitenblick
Besonders gegen Gnome. Ihr wisst schon, lichtloses Volk und so weiter. Galdran weiß zwar nicht aber vermutlich wird er bestätigend nicken.

Na mal schauen. An sich will ich nur im Notfall eingreifen. Darjana mag keine Hilfe und von mir besonders wenig. Bei einer normalen Bande hätte ich auch keine Probleme sie ziehen zu lassen. Lasst Euch nicht täuschen. Sie kann ein echt verdammt zähes Miststück sein und mit dieser niedlichen Axt kann sie übel zulangen. Ich hab einmal gesehen wie sie damit 8 untote Krieger auf dem Rabenfriedhof erschlagen hat. Sie hat die Waffe einem Häuptling der Klingenhauer abgenommen, drüben im Brachland. Und der und seine Leibwachen haben sie vermutlich nicht freiwillig rausgerückt. Aber Hogger scheint wie gesagt ein anderes Kaliber zu sein. Das zeigt
schon seine Arroganz aus dem Rotkamm herüber zu kommen und praktisch vor den Mauern der Stadt sein Unwesen zu treiben.


Darjana hat inzwischen die Hauptstraße überschritten und nähert sich dem Gnollwald. Bei einem Bauernhof in der Nähe stellt sie ihr Pferd ab und folgt einem Bachlauf. Galdrans Begleiter lässt ebenfalls sein Pferd zurück und schleicht hinterher. Nun liegt irgendeine Art Tarnmagie auf ihm, denn er ist schwierig zu erkennen. Galdran sieht ihn noch, aber aus mehr als 20 Schritt Abstand wären wohl bestenfalls Schlieren vorhanden. Durch den Anblick abgelenkt verpasst er fast wie die Kriegerin auf zwei Wachposten der Gnolle trifft, die sofort anfangen sie mit Armbrüsten zu beschießen. Einem Bolzen weicht sie aus, der andere prallt vom Schulterpanzer ab, dann ist sie heran. Mit zwei wuchtigen Schlägen schickt sie den einen zu Boden. Der andere wendet sich zur Flucht, kommt aber nur wenige Meter weit bevor Darjana ausruft: Stell Dich dem Licht und einen Zauber wirkt. Der Gnoll wird von einer Lichtspirale umhüllt, stoppt seine Flucht und stellt sich erneut dem Kampf. Zumindest für 2 Sekunden, denn solange dauert es bis Darjana mit einem Hieb die zur Abwehr hochgehaltene Armbrust und den Schädel ihres Gegners spaltet.
Rasch eilt sie weiter ...

GALDRAN

Die Scharlachroten? Gegen Zauberkundige, im Allgemeinen? Wieso das? Ähm egal, ist im Moment nicht so wichtig. Hmm ... dann dürfte dieser Hogger mit seiner Truppe wohl zu dieser geheimnisumwitterten Defias-Bruderschaft gehören, von der ich gehört habe? Kennt Ihr diese Gerüchte? Die soll ja sehr zahlreich sein und weit gestreut operieren. Nicht verkehrt, wenn Eure Nichte da was tut, denk ich.
Galdran schaut nicht nur auf die Tarnmagie seines Begleiters, sondern versucht auch immer noch das andere "Etwas" zu erkennen, das er bei ihrer Begegnung zu spüren glaubte. Als die Kriegerin die beiden Gnolle im Handstreich erledigt, bleibt dem Gnom die Kinnlade offen.
Donnerwetter! Eure Nichte ist wirklich nicht schlecht. Und auch noch Klerikerin, oder irre ich mich? Ich bin beeindruckt.

Galdran eilt einige Meter weiter neben seinem Begleiter her. Sollte der Flugzauber enden, versucht er zu Fuß Anschluss zu halten. In Gedanken geht er bereits seine Kampfzauber durch. Wenn es hier zur Begegnung mit der Bruderschaft kommen sollte, so musste es ihm gelingen, einen oder mehrere Mitglieder lebend gefangen zu nehmen und zu verhören. Kurz muss Galdran lächeln, als ihm einige "Verhörszenen" aus Myth Drannor einfallen ... 

SL

Der Fremde schaut Galdran grübelnd an. Das wäre eine Möglichkeit, stimmt. Ich hab zwar noch nichts davon gehört dass die beiden Gruppen zusammen arbeiten, aber an sich ist es unwahrscheinlich dass es nicht wenigstens einen Waffenstillstand gibt wenn zwei so große Banden sich ein Gebiet teilen. Sonst hätte es bestimmt
schon Revierkämpfe gegeben.

Für einen Moment glaubt Galdran eine Frauengestalt zu sehen, dann ist sie wieder verschwunden. Nun hatte das "Etwas" für ihn wenigstens eine Form.
Sie ist eine Kriegerin des Lichtes, eine Paladina. Und damit manchmal noch unangenehmer als meine Tante, die als Priesterin die Gegend bereist.

Darjana bewegt sich auf die Westseite des Baches und nähert sich einer großen, unübersichtlichen Lichtung. Hier und da stehen Bäume und Buschgruppen, verteilt dazwischen Lager mit Gnollen. Mindestens zwanzig, tippt Galdran, eher dreißig. Dazu sicher noch mehr Wachen im umgebenden Wald. Eine beeindruckende Bande. Lederrüstungen, Amrbrüste, Speere, Schwerter. Nur Männer. Dort drüben ein Heiler der sich bei einem abseits stehenden Zelt um drei Verwundete kümmert. Weitere Magiekundige sind nicht offensichtlich. Keine Wachhunde, wenigstens etwas Gutes.
Darjana wendet sich wieder nach Süden, folgt dem Rand des Lagers, weicht geschickt einer weiteren Wache aus. Am Südrand der Lichtung, in Sichtweite des großen Flusses, stehen drei Zelte dicht zusammen. Sechs, acht Gnolle befinden sich dort. Fünf normale Vertreter, zwei die wohl Schamanen sind nach dem Klimbim den sie mit sich rumschleppen. Und mitten unter ihnen ein riesiger Gnoll, groß wie ein Oger, ein gewaltiger Kopf mit beeindruckenden Zähnen, neben ihm eine Keule die wohl nur Flecke hinterlassen würde wenn sie einen Gnom träfe. Die Gnolle beraten sich ... mit einem Goblin in Begleitung von zwei Menschen.

GALDRAN

Ich schau mal, was die da hinten reden - oder wird Eure Nichte in den nächsten Sekunden zum Alleinangriff übergehen ?
Falls nicht, fliegt der Gnom langsam (um die Tarnung nicht zu gefährden) etwa 2 Meter über dem Boden auf die sich beratende Gruppe zu und sucht sich in Hörweite einen möglichst geschützten Platz zum Lauschen.

SL

Der Fremde nickt Galdran nur zu und schon ist der Gnom unterwegs. Da er nicht genau weiß wie gut seine Tarnung ist und ob noch mehr Leute sie durchschauen können, geht er nicht zu dicht heran und bleibt im Schutz der Bäume. Soweit Galdran verstehen kann sprechen der große Gnoll - es ist tatsächlich Hogger - und der Goblin über Transporte von Waffen. Aus Westfall sollen Metallwaffen und Rüstungen geliefert werden über den Fluss. Dafür verlangt der Goblin dass die Gnolle zusätzliche Minenarbeiter und Wachen stellen. Die Verhandlungen ziehen sich eine Weile hin. Zum Glück handelt die Kriegerin noch nicht sondern wartet ab. Endlich scheinen sie fertig zu werden, der Goblin und seine Begleiter machen sich bereit zum Aufbruch.

GALDRAN

ist enttäuscht, dass es nichts über die Bruderschaft zu hören gab.  Obwohl es ihn in den Fingern juckt, sich in den drei Zelten noch etwas umzusehen, ist ihm die Gefahr der Entdeckung vorerst noch zu groß. Er fliegt also erstmal wieder zu dem Fremden zurück und wartet ab, ob Darjana in nächster Zukunft etwas unternimmt.

Schade, war nicht besonders aufschlussreich. Der Goblin gehört wohl nicht zu denen, er ist nur fürs Waffen liefern da. Sagt  - ist Darjana wirklich so verr- äh, ich meine, ist sie so mutig, dieses Lager gleich angreifen zu wollen, oder wird sie auf eine Gelegenheit warten, Hogger allein oder zumindest mit weniger Leuten zu erwischen ? Wenn sie hier loslegt, such ich mir lieber schon mal einen passenden Platz. Da Ihr dann sicher auch was unternehmt, sollten wir sowieso nicht zu dicht zusammen sein – wir müssen es den Schamanen ja nicht zu einfach machen. 

Falls sein Begleiter der Ansicht ist, dass es gleich losgeht, sucht Galdran sich einen Platz, wo er nicht in Schusslinie der Paladina ist, aber trotzdem nahe an den Zelten und den Schamanen, so dass er diese im Bedarfsfall mit seinen Zaubern - insbesondere "Fog of Nightmares" - erreichen kann.

SL

Der Mann seufzt. Sie ist eine Paladina und damit von Haus aus verrückt. Vermutlich wird sie noch ein paar Minuten warten ob sich die Situation verbessert, aber dann auch die fünf Gnolle angreifen. Wie ich sie kenne wird sie Hogger ihren Zauber auflegen der eine Flucht verhindert, dann die beiden Schamanen töten weil ihre Rüstung nicht groß hilft gegen Magie. Und dann auf Hogger einschlagen und hoffen dass sie ihn fällen kann bevor zu viele Helfer kommen. Ich könnte einen Schwächungszauber auf Hogger legen, das ist unauffällig und würde schon mal helfen. Könnt Ihr vielleicht Ausschau halten nach Gnollen die dazu eilen? Und die aufhalten?

GALDRAN

seufzt leise.
Sie wird also alles daransetzen, ihn zu erschlagen, anstatt ihn gefangen zu nehmen? Dachte ich mir ... nur, WENN er zur Bruderschaft gehört, werden sie sich nach Hoggers Tod doch todsicher neu etablieren, nur mit einem anderen Unterschlupf, unter einem anderen Anführer, und vor allem deutlich vorsichtiger ... und der Ärger geht vom neuen los. Solange er lebt, könnte man ihn verhören und er könnte uns zu seinen Komplizen führen. Ich würde gern versuchen, das eurer Nichte zu erklären, aber nach allem, was Ihr erzählt, schätze ich, dass sie einem überraschend auftauchenden Gnom, der ihr was von Taktik erzählen will, nicht besonders
aufgeschlossen gegenübersteht ... richtig?

Also gut, Ihr schwächt ihn, und ich werde versuchen, den Nachschub abzuhalten. Wobei das möglicherweise weniger unauffällig wird als euer Schwächungszauber ... aber egal, wenn sie auf mich sauer ist, ich gehöre ja nicht zur Familie.


Der Gnom begibt sich mit langsamem Flug und der Unsichtbarkeit erneut langsam ins Lager, schaut sich um, wo die meisten Krieger/Gnolle sich aufhalten bzw. aus welcher Richtung am ehesten mit Verstärkung zu rechnen wäre. Wenn möglich, lässt er sich auf einem Baum im Lager nieder, von wo aus er einen guten Überblick hat und freie Bahn für seine Zauber. (Nebenbei versucht er zu schätzen, wann sein Flugzauber aufhören wird).

SL

Nun ja, sie ist 17 und Paladina. Ich denke das erklärt einiges zu ihrer Diskussionsfähigkeit, oder? Aber was das verhören angeht: wir können uns ja den Goblin schnappen. Den kenne ich, das ist der Lademeister von Jarods Steg. Das er ein Schlitzohr ist, war mir klar, aber Schmuggel von Waffen für Gnolle?

Galdran hat kaum seine Position eingenommen, als Darjana die Geduld verliert. Sie hat zu Beginn Glück und wird nicht bemerkt, bis sie heran ist und einem der Schamanen den rechten Arm mitsamt Schulter abschlägt. Jaulend geht er zu Boden. Schnell wirkt sie einen Zauber auf Hogger, schlägt einem der Gnolle mit der Faust auf die Nase und geht dann zum Angriff auf den zweiten Schamanen über. Der schaut ein wenig verdutzt und wirkt einen Zauber, aber irgendwie quälend langsam. So bleibt Darjana mehr als genug Zeit ihn mit dem Axtgriff zu treffen und beim Zaubern zu unterbrechen. Inzwischen haben sich aber die anderen Gnolle gefangen, kreisen ihre Angreiferin ein und schlagen zu. Hoggers Keule kann die Kriegerin nicht voll ausweichen, wird an der Schulter getroffen und weggeschleudert.
Nun muss sich Galdran aber um seine eigenen Gegner kümmern, denn von links kommen zwei Wachen heran geeilt und am nächsten Feuer schauen 3-4 Gnolle hoch und herüber, unterhalten sich in einer bellenden Sprache, laufen aber nicht sofort los.

GALDRAN

fragt noch schnell, wo der Lademeister generell zu finden ist bzw. wo genau der Steg ist, dann nimmt er seine Position ein (möglichst im Baum). Sowie er ankommt, nimmt er das Aussehen eines Halblings an (Change Self) -- sofern es auf dieser Welt welche gibt. Sonst halt das eines anderen Gnoms, der sich aber deutlich von seinem eigenen unterscheidet, nur damit ihn später nicht jemand wiedererkannte, dem hier eventuell die Flucht gelang. Sofern noch Zeit bleibt, wirkt er auch noch ein "Schutz vor Bösem" auf sich.
Galdran wirkt dann erstmal "shadow monsters" und lässt ein paar eigene Gnolle (so viele wie ihm möglich) hinter seinem Baum erscheinen, die dann sofort hervorspringen und die heraneilenden Gegner attackieren sollen.

SL

Der äußerlich veränderte Gnom (OOC: keine Halblinge) schaut zu wie vier "seiner" Gnolle aus den Büschen springen und mit gezogenen Waffen auf die beiden verdutzten Wachen zulaufen. Es entbrennt ein wildes Handgemenge, dem sich bald auch die vier Gnolle vom nächsten Lager anschließen wollen. Unterdessen hat Darjana Hogger mit einem Zauber kurzfristig betäubt und rammt dem zweiten Schamanen die Axtklinge in den Magen. Sie wuchtet ihn hoch und schleudert ihn auf einen der anderen Gnolle. Der fünfte Gnoll sticht mit einem Speer zu und kann Darjana an der Hüfte verwunden.

GALDRAN

Der Gnom grinst befriedigt über den Erfolg der Schattenmonster und schaut sich um, ob noch unmittelbare Gefahr für ihn selbst droht. Ist dies nicht der Fall, schaut er, ob noch irgendwo ein Schamane rum läuft. Falls ja, kriegt der erstmal einen tödlichen Alb. Ansonsten ein "slow" auf die versammelten Gegner von Darjana. 

SL

Befriedigt beobachtet Galdran dass seine Illusionen bei diesen vermutlich nicht allzu intelligenten Gnollen "gut ankommen". Ein herbei eilender Schamane macht kehrt als der Alp ihn attackiert und die 5 Gnolle da unten prügeln sich munter weiter mit ihren Schattenkollegen. Dann der Verlangsamung ihrer Gegner kann Darjana unterdessen die beiden Gnollwachen ausschalten und steht nur noch Hogger gegenüber. Sie erneuert ihren Antifluchtzauber und umkreist vorsichtig ihren Gegner. Offenbar hat sie erkannt dass dieser ein anderes Kaliber war. Mehreren Hieben weicht sie geschickt aus und versetzt ihm kleinere Hiebe die auf die Beine zielen.

GALDRAN

schaut sich erstmal in Ruhe um, wie die Lage im Lager steht. Sollten noch weitere ernstzunehmende Gegner sich nähern, werden sie verlangsamt. Ansonsten schaut er, ob er noch jemanden von Rang entdecken kann, der wichtig genug aussieht, dass er eventuell etwas Nützliches wissen könnte. Wenn nichts in der Richtung ist, beobachtet der Gnom weiter den Kampf zwischen Darjana und Hogger und hält sich bereit, einzugreifen, falls das Blatt sich deutlich gegen Darjana wenden sollte.

SL

Allmählich entsteht an den näheren Feuern Unruhe. Der Kampflärm ist wohl doch zu hören. Noch macht sich keine weitere Gruppe auf den Weg, aber lang wird es nicht mehr dauern. Ein Stück weiter weg fällt Galdran ein Gnoll auf, kleiner und zierlicher als die anderen, der mit ein paar Wachen langsam durchs Lager geht und mit den Gnollen spricht. Er wird von den anderen Gnollen unterwürfig behandelt. Darjana wird von Hogger weiter wild attackiert. Dieser ist seit ein paar Sekunden von einem schwarzroten Lichtschimmer umhüllt, wirkt wieder schneller und gesünder. Mit zwei wuchtigen Hieben kann er die Kriegerin zu Boden schicken und will ihr den Garaus machen. Bevor Galdran reagieren kann, fährt die Keule herab und kracht gegen ein magisches Kraftfeld. Darjana webt mit der linken einige Muster, güldene Schlieren umhüllen sie für ein paar Sekunden, dann steht sie wieder auf und - in dem Moment als die Barriere sich auflässt - schmettert sie dem wütenden Hogger ihre Axt in die Brust. Er wankt, geht aber noch nicht zu Boden. Darjana setzt mit schnellen Hieben nach, treibt Hogger vor sich her.

GALDRAN

ruft noch ein paar neue Schattengnolle, die er im Gebüsch erscheinen lässt, damit niemand merkt, dass sie "aus dem Nichts" kommen -- einen davon lässt er dann hinterrücks auf Hogger losgehen, die anderen schickt er zu dem zierlicheren Gnoll. Galdran wartet noch kurz ab, wie die neue Attacke von Hogger aufgenommen wird und eilt dann möglicht unsichtbar bzw.  unauffällig hinter den anderen Shadowgnolls her zu dem kleineren Gnoll.

SL

Hogger wird von dem Angriff seines "Kollegen" überrascht, zwar nicht schwer getroffen aber abgelenkt und bietet Darjana so die Möglichkeit ihm 2-3 weitere Treffer zu verpassen. Unterdessen gibt es den ersten Rückschlag. Der zierliche Gnoll sieht Galdrans Kreationen und - mit einem bösen Grinsen auf der Schnauze – bannt sie mit einer Handbewegung. Anschließend schaut er sich suchend um.


GALDRAN

verzieht sein Gesicht sorgenvoll, als er das sieht. Irgendwas sagt ihm, dass er die Kriegerin jetzt sich selbst überlassen sollte ... dieser Gnoll mochte seine ganze Aufmerksamkeit erfordern. Galdran sucht im Gebüsch (oder was sich sonst anbietet) Deckung, sofern möglich, und wirkt dann einen tödlichen Alb auf den Gnollschamanen.
(OOC: ARRGH nein ist ja dämlich ... wenn er die Phantommonster erkennt, dann sicher auch den Alb ... wenn ich noch ändern kann, Feuerball ... wenn nich dann nich)

SL

Der Feuerball fliegt auf den Schmächtigen zu, trifft ihn voll, wirft seine Begleiter herum. Doch auf das Ziel selbst ist die Wirkung erbärmlich. Er scheint nicht völlig immun gegen die Feuermagie zu sein aber ein wenig mehr als ein paar angesengte Haare hätte sich Galdran schon gewünscht. Der Schmächtige erschafft blitzschnell einen fliegenden ... Holzpfahl? 2 Fuß hoch und armdick fängt dieser an seinen Herrn zu umkreisen. Ein zweiter glühender Holzpfahl folgt. Dabei versucht er heraus zu finden wo Galdran sich genau befindet. Durch den Feuerball hat er eine ungefähre Ahnung. Allerdings wird er abgelenkt. Ein kleinerer Feuerball zischt von weiter rechts auf eine der Wachen des Schmächtigen zu und lässt ihn jaulend aufschreien. Kurz sieht Galdran die Gestalt seines Begleiters zwischen den Bäumen verschwinden. Ein rotschwarzer Hund hoppelt hinter ihm her.

GALDRAN

fragt sich, was es mit den Holzspielzeugen auf sich haben mag, kommt aber nicht zu einer befriedigenden Erkenntnis - vermutlich irgendeine Art von Schutzzauber, sofern es keine Angriffsvorbereitung war ... Nun gut, der Gnoll war offenbar intelligent genug, Illusionen zu durchschauen, war vielleicht gar selbst der llusionszauberei fähig. Dazu weitgehende Immunität gegen Feuermagie ... möglicherweise waren auch Zauber der niederen Grade generell sinnlos. Aber das musste man wohl ausprobieren. Vielleicht half hier ja Elektrizität ... ? Galdran lässt einen Blitzstrahl (lightning bolt) auf den Schamanen zurasen und bewegt sich in den Büschen sofort einige Meter zur Seite, um möglichst zu verhindern, dass er Opfer eines schnellen Gegenzaubers wird, nachdem seine Position erneut verraten ist.

SL

Vermutlich entfährt Galdran ein Fluch als er die "Wirkung" seines Zaubers sieht. Wenige Meter vor dem Ziel ändert der Blitz seine Richtung und fährt in den Holzpfahl der sich knisternd auflöst. Blitzschnell erschafft der Schmächtige einen neuen und hüllt sich dann in eine Hülle knisternder Energie. Unterdessen bewegt sich der zweite, glühende Holzpfahl ein Stück auf Galdran zu und beginnt dann wahllos das Gebüsch mit kleinen Feuerkugeln unter Beschuss zu nehmen.

GALDRAN

Bei allen Dämonen Myth Drannors -- was ist denn das ?? Der Gnom fliegt knapp über dem Boden weiter zur Seite, versucht in Bewegung zu bleiben, um kein Ziel zu bieten - natürlich dabei möglichst sich vom Holzpfahl entfernen. Dabei murmelt er verärgert vor sich hin. Wie interessant, Holz zum Angriff und zur Abwehr ... blöde Schamanenmagie. So was haben sie uns auf der Akademie natürlich nicht erzählt ... die kriegen was zu hören.

Galdran fragt sich, ob der Schamana auch fliegen oder schweben kann  ...
wenn nicht, könnte hier ein Angriff nützen, der nicht direkt den Schamanen selbst, sondern seine Umgebung beeinflusst. Der Gnom wirkt "Graben" (als shadow evocation) und versucht damit eine Grube direkt unter dem Gnoll entstehen zu lassen. Sollte er wirklich hineinfallen, versucht er mit dem Zauber die Grube gleich wieder zuzuschaufeln. Galdran denkt dabei nicht ohne ein grimmiges Lächeln an das Desaster, das entstanden war, als er diesen Trick in Myth Drannor versucht hatte .... aber es konnte ja nicht immer schiefgehen.

SL

Mit einem lauten Wutschrei schlägt Darjana mit aller Kraft zu und sSchmettert Hogger zu Boden. Erschöpft sinkt sie auf die Knie, nur um mit Entsetzen zu beobachten wie Hogger sich verwandelt. Die Gestalt bricht auf wie eine morsche Hülle und eine 8 Fuß hohe geflügelte und pechschwarze Gestalt erscheint. Mit panischen Schreien ergreifen die anderen Gnolle die Flucht, einzig der Schmächtige bleibt. Als Darjana wankend auf die Beine kommt und die Gestalt auf sie zustapft, legen sich Ketten aus Rauch um den Dämon, hüllen ihn ein.
Komm her Darri. Das hält nur 20 Herzschläge. Komm da weg. Er ist zu stark. Darjana schaut zu Galdrans Begleiter, der zwischen den Bäumen
aufgetaucht ist, schüttelt noch ein wenig benommen den Kopf.

Unterdessen hat Galdran unter dem Schamanen einen Graben gewirkt. Dieser fällt zwar hinein, ist aber in Windeseile wieder oben, läuft auf der bröckelnden Erde wie auf Felsen und schwebt nun 1 Fuß über dem Boden. Grinsend fängt er an einen Blitzzauber zu wirken, den Blick auf Galdran gerichtet. Im letzten Moment taucht der rotschwarze Hund auf, macht eine beißende Bewegung. Um den Schamanen tauchen kurz Schlieren auf, der Zauber wird unterbrochen.  Eine neue beißende Bewegung und der Schamane purzelt zu Boden. Der glühende Pfahl nimmt den Hund unter Beschuss was bei diesem aber nicht mal Brandspuren hinterlässt.

GALDRAN

erklärt ab heute Hunde zu seinen Lieblingstieren.  Galdran hat langsam Mühe, seine Gelassenheit und Ruhe zu bewahren. Als nächstes versucht er einen "Fog of Nightmares" um den Schamanen herum in der Hoffnung, dass dieser höhere Zauber auch für diesen Gegner ein Problem darstellt oder ihm notfalls wenigstens eine Weile die Orientierung nimmt. Sollte der Gnom daraufhin eine kurze Atempause haben, versucht er ein Dismissal auf den Dämonen, der aus Hoggers Gestalt hervorgebrochen ist.
Oh Leira, große Göttin, du bist hier so weit entfernt ... aber bitte bitte, steh mir bei. Das hier ist etwas viel für einen kleinen Gnom.

SL

Endlich Erfolge. Der Nebel hüllt den Schamanen ein und scheint ihn tatsächlich abzulenken. Er kommt auf jeden Fall nicht heraus und außer einem kurzen Blitzen ist nichts zu sehen von ihm. Und Galdrans Dismissal wirkt wie erhofft. Der Dämon brüllt wütend auf und verschwindet. Erschöpft lässt sich Darjana zu Boden fallen.

GALDRAN

seufzt erleichtert auf. Zumindest eins der beiden Probleme war vom Tisch. Nur was tun mit dem anderen? Galdran mag noch nicht ganz glauben, dass die Gegner des Schamanen im Nebel, Schattenmonster oder selbst ein tödlicher Alb, den Gnoll wirklich erledigen.
Der Gnom eilt schnell zum Rand der Nebelzone und lauscht auf die Geräusche daraus, um festzustellen, wo der Schamane sich aufhält. Sowie der Schamane den Nebel verlässt (falls), versucht er einen hinterhältigen Angriff mit seinem magischen Kurzschwert, dessen Spitze er, sofern die Zeit bleibt, noch schnell mit Lähmgift tränkt.
Sollte der Holzpfahl ihn "erkennen" und wieder beschießen, nimmt Galdran sich zähneknirschend die Zeit und versucht seine Magie zu bannen. Was der Gnoll kann, konnte er schon lange ...

SL

Der Holzpfahl ist zu Boden gesunken. Aus dem Nebel sind keine Geräusche zu hören. Der Hund - seine Nähe bereitet Galdran Unbehagen und Gänsehaut -
eilt hinein und lässt Geräusche hören die der Gnom am ehesten als Wohlbehagen interpretiert. Du solltest vorsichtiger sein mit dieser Art Magie. Sie ist nicht
ungefährlich.
Mit einem Pfiff lockt er den Hund - der nur widerwillig gehorcht – heraus und entlässt ihn mit einer Handbewegung. Ein knurrendes Danke ist zu hören als Darjana sich heran schleppt. Die Miene zeigt deutlich dass sie sich lieber die Zunge abbeißen würde. Nach all den Kämpfen und Zaubern herrscht nun eine unnatürlich wirkende Ruhe. Einzig die Toten bezeugen dass es keine Einbildung war.


GALDRAN

(OOC: wer hat das mit vorsichtig sein gesagt - mein "Begleiter" ?)

Der Gnom grinst erleichtert. Naja, der Zauber ist immerhin aus meiner Hauptschule, der Illusion -- und ich hab ihn immerhin schon im Kampf eingesetzt .... ähm ... einmal. Alles andere schien bei dem Kerl ja nichts zu nützen. Was denkt Ihr denn, hätte passieren können? Jeder außerhalb des Nebels sollte eigentlich sicher sein. Oder meintet Ihr den Dismissal?

Das führt mich zu der Frage: was war das für ein Dämon - dieser Hogger? Habt Ihr das gewusst? Wer mag ihn gerufen haben?

Der Gnom beendet den Nebelzauber mit einer Handbewegung und schaut sich nach dem Schamanen um. Sollte er trotz des Hundes wider Erwarten noch aktiv sein, bleibt es beim Angriff mit dem Schwert. Falls er schwerverletzt ist, leistet Galdran erste Hilfe, fesselt ihn aber und versucht ihn auszuhorchen. (Sollte er verschwunden sein, stößt Galdran einen Fluch aus und blickt den Hund mißtrauisch an.)

SL

(OOC: Ja, der Begleiter)

Der Nebel verfliegt, der Schamane ist fort. Damit war zu rechnen. Schamanen verfügen oft über Fluchtzauber. Er wird schon meilenweit fort sein. Nun ja, das Ziel ist mehr oder weniger erreicht, Hogger vertrieben, vorerst zumindest. Lang wird es natürlich nicht dauern bis er durch das dunkle Portal einen Weg zurück gefunden hat und eine neue Hülle für seine Spielchen. Es war fast zu vermuten das so etwas dahinter steckt wenn ein Gnoll sich so taktisch verhält wie Hogger und so stark ist.
Der zerknirscht drein schauenden Darjana klopft er aufmunternd auf die Schulter:
Sieh es positiv. Du hast diese Bande zerschlagen und zumindest für eine Weile den Bauern der Gegend ein wenig Ruhe gebracht.

Zu Galdran erläutert er nachdenklich:
Illusionen, nun ja. Aber solche aus Schattenmagie. Durchsetzt mit negativen Gefühlen. Das ideale Lockmittel für Dämonen. Über kurz oder lang sicher ein probates Mittel um auf extravagante Weise Selbstmord zu begehen. Die Chance ist natürlich klein, aber halt vorhanden. Und bei solch einem Nebel sicherlich deutlich größer als bei kleineren Gaukeleien.
(OOC: der Hund ist wech, das meinte ich mit entlassen. War natürlich was magisch beschworenes)

Man sollte arkane Magie sowieso sein lassen. wirft Darjana ein.
Onkel Andro hat natürlich Recht dass diese Art Magie besonders gefährlich ist, aber grundsätzlich beinhaltet jede Art arkaner Magie Gefahren für die Seele. Auch wenn Onkel Andro das nicht einsehen will.

GALDRAN

@Darjana:
Eben, euer Onkel hat recht, vorerst haben wir einen Erfolg erzielt. Äh, du hast ihn erzielt, meine ich. Wir haben dir ja nur etwas den Rücken freigehalten.

Galdran wird ernst.
Nun, letztendlich kann jede Magie gefährlich sein, wenn sie mit Unbesonnenheit oder Bosheit gewirkt wird. Da Magie aber immer wieder von bösartigen Wesen missbraucht wird, bleibt halt mitunter nichts anderes übrig, als ebenfalls Magie einzusetzen, um dem entgegenzutreten. Und Magie kann ja oft nützlich sein - oder auch unterhaltsam. Wenn ich an Illusionen denke ... Egal. Aber sagt - Andro. Was wisst Ihr über diesen Dämon, oder diese Art? Ihr scheint über ihre Gefährlichkeit gut Bescheid zu wissen ? Habt ihr schon öfter mit solchen Dämonen zu tun gehabt?
Ich nehme an, auch Ihr kennt kein Mittel, um herauszufinden, wohin der Schamane geflohen ist oder etwas gegen diesen Dämon zu unternehmen - beziehungsweise seine Rückkehr zu erkennen oder zu verhindern ?

Galdran schaut sich etwas niedergeschlagen um, ob hier noch irgendwer lebend rum liegt, den man über die Bruderschaft und über Hogger aushorchen könnte.

SL

Androphias nimmt Hoggers Keule auf und reicht sie Darjana. Hier. Gib sie dem Marshall als Beweis und erkläre ihm was mit Hogger war. Aber lass mich bitte aus der Sache raus.
Dann fährt er fort an Galdran gerichtet:
Darjana hat nicht ganz Unrecht. Magie verführt. Zu mehr Gebrauch. Zu unbedachterem Gebrauch. Zu eigennützigem Gebrauch. Nach und nach verdirbt sie die Seele. Das liegt in der Natur arkaner Magie. Es ist nicht die Frage des ob sondern des wann.
Galdran wird klar dass hier nicht philosophisch gesprochen wird sondern von handfesten Überzeugungen. Sollte es in dieser Welt Dinge in Bezug auf Magie geben die anders waren als sonst?
Ich habe oft gegen Dämonen gekämpft, ja. Leider hilft Erkenntnis und Bannmagie nicht dauerhaft, die Reichweite ist zu gering, die Tarnung dieser Biester zu gut. Auch ohne wahnsinnige Beschwörer gibt es durch das dunkle Portal zu viele Möglichkeiten für ihn wieder hierher zu gelangen. Aber wohl erst in einigen Monaten, vielleicht sogar Jahren. Kampf und Verbannung werden ihn arg geschwächt haben. Zeit ist gewonnen. Zeit um sich anderen Gefahren zu widmen. Es gibt davon wahrlich genug.
Magie um den Schamanen aufzuspüren, ich verfüge nicht darüber, kenne leider auch niemanden. Hoffen wir dass er für eine Weile Ruhe gibt. Bei den Gnollen sind Schamanen eher geistige Führer, Berater der Häuptlinge. Er wird also einen neuen Kriegshäuptling brauchen hinter dem er sich verstecken kann. Aber jetzt lasst uns gehen. Hier scheint niemand mehr zu leben und wir wollten doch nach diesem Goblin sehen.


GALDRAN

fragt sich, was dieses dunkle Portal genau sein mag ... aber er hält es für besser, nicht danach zu fragen - auch nicht zum Einfluss der Magie. Diese beiden waren wohl recht vertrauenswürdig, dennoch mussten sie nicht wissen, woher er kam.
Der Lademeister von Jarods Steg ? Ja, gehen wir. Der ist im Moment ja wohl der einzige lebende Anhaltspunkt, der uns geblieben ist. Dann seid so gut und führt mich ... ich kenne den Weg leider nicht. Moment noch.

Galdran schaut sich noch kurz um, ob bei den drei "Hauptzelten" noch Dinge zu finden sind, die dem Schamanen gehört haben könnten - eventuell Zauberzutaten, magische Gegenstände, oder auch interessante Papiere. Dann folgt er den beiden anderen.

Radumar

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Galdran und die Defias
« Antwort #3 am: 18.06.2009, 14:33:52 »
Kapitel 03 a:   Defiasmine


Es dauert nicht lang, dann stehen Galdran und Androphias am Fluss nahe dem zuvor vom Gnom schon entdeckten Landesteg. Darjana hatte sich aufgemacht zum Marshall um von Hogger zu berichten.
Das Treiben sieht recht harmlos aus. Zwei Boote liegen am Steg, Kisten werden vom einen auf das andere umgeladen. Vier-fünf Arbeiter, die Boote hatten nur jeweils 3-4 Mann Besatzung. Dazu insgesamt 3 Wachen und eine Doppelpatrouille ums Haus, in welchem der Goblin verschwunden war.


GALDRAN

blickt Androphias nachdenklich an.

Was meinst du ? Ich könnte mich wieder tarnen und sicher an den Wachen vorbei ins Haus kommen - nur bezweifle ich, dass wir den Gnom lautlos überwältigen und dann auch noch aushorchen können. Weißt du, ob dieser Gnom eventuell irgendwelche besonderen Fähigkeiten hat?
Wenn die Wachen dazukommen, wären die sicher nicht das Problem -- aber dann sind da auch noch die Arbeiter ... ich möchte nicht, dass die weglaufen und überall erzählen, dass wir beide hier den Lademeister überfallen haben, und ebenso wenig möchte ich sie töten müssen, falls sie sich einmischen ... wir wissen schließlich nicht, ob sie mit drinhängen oder einfache, unwissende Arbeiter sind.

Weißt du, ob der Lademeister hier nur arbeitet oder auch wohnt? Sonst könnten wir warten, bis er nach Hause geht, da hätten wir bestimmt weniger Publikum -- Publikum mag ich eigentlich sowieso nur, wenn ich Illusionsbilder vorführe. :-)

Ich denke jedenfalls, erstmal kundschaften wäre gut, so oder so -- entweder getarnt, oder ich könnte einen Hellsichtzauber benutzen, um in die Hütte zu schauen.


Galdran wartet die Antwort seines Begleiters ab und schaut sich alles genau an. Waren die Arbeiter alle Menschen, oder auch Gnome bzw. andere Rassen? Gibt es noch mehr Häuser, in denen sich jemand aufhalten könnte?

SL

Androphias überlegt:
Stimmt, wir sollten nicht zu direkt vorgehen. Erkunden wäre eine Möglichkeit. Ich vermute mal dass er hier auch wohnt, da über dem Büro sind ja noch Räume. Aber wissen tu ich es nicht. Mach Du das mal. Ich schau mich solange in der Gegend ein wenig um.

Bei den Matrosen und Arbeitern handelt es sich nur um Menschen. Außer dem Hauptgebäude gibt es noch ein großes Lagergebäude und zwei kleine Schuppen, einer davon bewacht.


GALDRAN

ist einverstanden, tarnt sich wieder mit seinem Ring und pirscht sich mit langsamen Bewegungen näher an das Haus des Lademeisters heran. Dabei achtet er auf den Rhythmus der Patrouille, um den richtigen Zeitpunkt abzupassen, einen Blick durchs Fenster zu werfen. Sollte es möglich sein, am Haus hochzuklettern zur Ebene über dem Büro, wird das danach auch gemacht.


SL

Tatsächlich findet Galdran eine Stelle an der er hinauf klettern kann.
Ein Blick durchs Fenster: der Goblin ist mit irgendwelchen Büchern beschäftigt, kritzelt Zahlen hinein.
Geschwind hinauf und durch ein offenes Fenster. Dahinter liegt ein Schlafraum, mehrere Betten. Niemand anwesend. Wohl ein Raum für die Arbeiter. Lauschen an der Tür, nichts zu hören. Ein Gang, 2 weitere Türen, eine steile Leiter nach oben, eine Treppe hinunter. Die linke Tür ist verschlossen, hinter der rechten sind Stimmen zu hören, ein Mann und eine Frau unterhalten sich über Essen und ein Lebensmitteleinkäufe.


GALDRAN

hört eine halbe Minute oder so zu, ob das Gespräch wirklich so belanglos bleibt. Danach: Erstmal blickt der Gnom bei der linken Tür durchs Schlüsselloch, wenn möglich. Sofern dort keine Geräusche zu hören sind (und durchs Loch ggf. niemand zu sehen ist), versucht Galdran "Schlösser öffnen". Wenn er hineinkommt und niemand da ist, zieht er die Tür hinter sich zu und durchsucht den Raum zügig, aber leise.

Danach: die Leiter hinauf, erstmal nur einen kurzen Blick werfen.
p.s. an der linken Tür natürlich auch nach Fallen schauen, ggf. erst zu entschärfen versuchen (Mechanismus ausschalten).


SL

Tatsächlich gibt es eine Giftnadel als Sicherung. Nicht sehr kompliziert aber ausreichend um Gelegenheitsdiebe abzuhalten. Galdran kann die Nadel umgehen, das Schloss knacken und ins Zimmer huschen. Es handelt sich um ein recht unaufgeräumtes Schlafzimmer. Überall liegen Klamotten herum, es riecht muffig, Essenreste teilweise mehrere Tage alt. Der Größe der Sachen nach zu urteilen wohnt hier der Goblin.
Nach einem schnellen Durchsuchen konzentriert sich Galdran auf die verschlossene Truhe unter dem Fenster. Hier muss er sich schon mehr anstrengen um Fallen und Schloss auszutricksen, wird dafür aber auch mit einigen Fundstücken belohnt.
Eine sorgsam eingewickelte, magische Holzmaske. Zwei Marken der Stadtwache.
Eine Schatulle mit Geld. Ein paar Beutel mit Kräutern und Pulvern. Eine sorgfältig gereinigte und eingeölte schwere Pistole. Zwei Bücher mit allerlei Initialen und Zahlen dahinter.



GALDRAN

rümpft angeekelt die Nase - eine Goblinbehausung, und Goblin-Besitz ....
dennoch kann der Gnom seiner Neugierde nicht widerstehen und nimmt die Maske an sich. Hoffentlich würde man es für einen gewöhnlichen Einbruch halten, und nicht für eine Ermittlung gegen die Bruderschaft.

Galdran nimmt die Kräuter kurz unter die Lupe (Kräuterkunde), auch die Pulver (Alchemie). Wenn nützlich, werden die auch mitgenommen. Die Pistole bleibt da. Die Bücher werden noch näher untersucht - nur Initialen und Zahlen, oder noch mehr Inhalt (klare Worte)? Der Gnom notiert sich erstmal die Initialen mit den größten Zahlen (sind es nur runde Zahlen, oder evtl. Geldbeträge?).

Falls es möglich ist, die beiden Fallen wieder einzubauen und das Türschloss wieder herzurichten, so dass nicht mehr erkennbar ist, dass jemand eingedrungen (ohne große Gefahr der Fallenauslösung!), dann tut Galdran dies beim Verlassen des Raumes - sonst wird die äußere Tür nur zugezogen.
Dann wirft Galdran einen Blick die Treppe hinauf (leise schleichen).


SL

Bei den Kräutern und Pulvern handelt es sich um verschiedene Rauschmittel und Gifte, einige tödlich, eines ein Schlafmittel. Es stehen in dem Buch auch teilweise noch Kürzel, wohl Notizen wofür Geld geflossen ist, diese bleiben für Galdran aber erst mal unverständlich. Aber es sieht schon so aus als hätte jemand Ein und Auszahlungen festgehalten, angefangen von kleinen Summen bis hin zu 4-Stelligen Beträgen. Galdran ist sich einigermaßen sicher alles wieder unauffällig hingekriegt zu haben als er das Zimmer verlässt.
Auf dem Dachboden findet er nichts Interessantes vor. Gerümpel aller Art ist hier angehäuft. Wenn es spannendes zu finden gibt, dann wäre er vermutlich eine ganze Weile mit der eventuell nicht völlig lautlosen Suche beschäftigt.


GALDRAN

grinst befriedigt über seine neuesten Beutestücke - davon war einiges sicher mal gut zu gebrauchen.
Den Dachboden verlässt Galdran schnell wieder und schleicht die Treppe halb hinunter, um möglichst zu sehen/zu hören, ob der Goblin unten die einzige person ist oder ob noch andere Wesen da sind. Er geht aber so oder so nicht weiter, geht dann oben zurück zu "seinem" Fenster und klettert zurück nach unten (wieder achten auf die Patrouillen).

Dann unauffällig zurück zu Androphias und ihm erzählen. Er zeigt ihm dann auch die Maske und fragt ihn, ob er so was schon mal gesehen hat und eventuell ihren Zweck kennt.

Radumar

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Galdran und die Defias
« Antwort #4 am: 18.06.2009, 14:35:02 »
Kapitel 03 b:   Defiasmine

SL

Bis auf den einen oder anderen Arbeiter scheint sich unten nur der Goblin aufzuhalten. Moment. Da ist ein Stiefel zu sehen.
Grad meint der Goblin: Okay, ich brauch noch ein paar Minuten. Iss was, kümmere Dich um Dein Pferd. Dann bringst Du den Brief zur Jangomine. Lass Dir nicht soviel zeit wie letztes Mal und bring mir die Antwort. Nach einem "Alles klar, Chef" geht der Mann hinaus.
Galdran kann das Gebäude ungesehen verlassen. Leider kann Androphias mit der Maske nicht viel anfangen.


GALDRAN

Schade. Nun, ich untersuche sie später genauer. -- Ach so, sagt dir der Name Jangomine etwas? Vielleicht jemand aus der Bruderschaft ? Der Goblin schickt gleich einen Boten mit einer Nachricht zu ihm. Ich würde ihm gern unauffällig folgen.
Kommst du mit, und kann ich bei dir mit reiten? Sonst flieg ich halt ...
aber wir wollen ja
nicht öfter Magie wirken als nötig. Kennst du eigentlich persönlich Magier, die durch den Gebrauch der Magie verdorben wurden? Hat das lange gedauert? 


(Galdran hofft, noch mehr von der hiesigen Magiewirkung zu erfahren, ohne zu verraten, dass er aus einer anderen Welt kommt :-))

SL

Androphias lacht.
Das ist keine Person sondern ein Ort. Die Jango-Mine. Sie liegt im Norden der Westfallhügel. Ein nicht ganz ungefährliches Gebiet mit Gnollen und Dieben in der Gegend. Wir können reiten, ja. Das mit der Magie lass uns ein andermal besprechen, das dauert etwas länger.

Sie müssen noch eine Weile warten, dann taucht der Bote auf seinem Pferd auf. Am Anfang reitet er flott und sie müssen zusehen ihn nicht zu verlieren. Zum Glück macht er aber in Goldhain Rast, stattet sich mit Essen und Wein aus, reitet dann recht gemütlich weiter. Sorglos als wäre es ein Sonntagsausflug. An einer Brücke, nicht weit der Festung wo Galdran Darjana das erste mal sah, stehen ein paar Soldaten. Offenbar kennen sie aber den Boten und winken ihn durch. Auch Androphias, der unbesorgt weiter reitet, bekommt nur ein paar doofe Sprüche wegen seines Begleiters zu hören, darf dann aber weiter.

Ich komm hier recht oft vorbei, weil ich viele Wildrosen brauch für Heiltränke. Die gibt es im Grenzgebiet der Hügel zuhauf. Wenig später passieren sie eine weitere Brücke und der Wald wird abgelöst von einem weiten, hügligen und wenig bewachsenen Gebiet. Hier und da sind Bauernhöfe zu sehen, auf einen davon hält der Bote gerade zu.
Das ist die Farm von Bauer Saldean, einem der wenig die hier noch aushalten. Da hinten auf dem Hügel ist die Westwacht, dort ist ein Vorposten von Sturmwind. Und dort rechts in den Hügeln liegt die Jangomine.


GALDRAN

Gefällt mir nicht hier. Allein schon diese Wachen an der Brücke.
Warum stehen die eigentlich da? Ernsthafte Gefahren könnten die paar eh nicht aufhalten. Gehören die zur Westwacht?

Hmm, ich dachte, er würde wirklich zur Mine reiten und nicht zu einem Bauernhof in der Nähe ... na gut, schauen wir mal, wie nah wir rankommen können. Wenn es aussieht, als würde er hier eine Weile bleiben wollen, schleich ich mich mal wieder ans Fenster. Ansonsten - wenn er weiter reitet zur Mine, bleiben wir dran - wenn nicht, dürfte er hier den Brief abgegeben haben. Dann glaub ich wäre es schön, an den brief zu kommen -- so oder so, ich schätze, ich werde in der nächsten Zeit noch viel Spaß mit Rumschleichen haben.



SL

Die Wachen sind mehr dafür da um Präsenz zu zeigen. Wirklich etwas bewirken tun sie nicht. Die Masse der Soldaten ist nun mal im Krieg in Nordend, da bleiben kaum Kräfte für hier.
Ich würde vorschlagen wir warten erst mal ob er weiter reitet.
Tatsächlich dauert es nur wenige Minuten, dann ist der Bote wieder unterwegs. Am Sattelknauf sind nun zwei tote Hühner befestigt. Weiter geht es auf die Mine zu. Bald tauchen die ersten Probleme auf. Linker Hand ist ein Bauernhof, der verlassen aussieht. Zumindest sind die Felder verwildert.

Weiter rechts sind mehrere kleine Zeltlager zu sehen und dort laufen Gnolle herum. Der Bote reitet zwischen Bauernhof und Gnollen weiter. Wenn sie ihm auf diesem Weg folgten, würden die Gnolle sie sicher entdecken.



GALDRAN

(OOC: kann ich ein Verbessertes Trugbild auf uns legen, so dass die Gnolle denken, wir wären auch Gnolle? Würde ja "einseitig" reichen, solange links niemand auftaucht ...

Wenn nicht: Wie schnell ist der Bote jetzt -- Könnten wir Anschluss halten, wenn ich Invisibility auf uns lege und wir entsprechend langsam reiten müssten, damit uns keiner sieht?

Sonst schlage ich Androphias vor, nur ihn + das Pferd unsichtbar zu machen, und er soll halt gemächlich folgen, während ich Fliegen wirke (natürlich mit Unsichtbarkeitsring) und dem Boten von oben folge -- da sollte es leichter sein, ihn im Auge zu behalten).


SL

(Ooc: sollte gehen, solange die weiter weg sind. Für die Mine wird das nicht reichen)

Durch Galdran getarnt können die beiden die Gnolle passieren, folgen dem Boten weiter und sehen wie er wenig später den Eingang der Mine erreicht.
Ein halbes Dutzend Gestalten treiben sich davor herum. Einer kümmert sich um das Pferd während der Bote hinein geht.
Ich fürchte da musst Du allein hinter her. Ich such mir da drüben ein Versteck.


GALDRAN

Schade, dass du nicht mitkommen kannst. Gut, ich versuche es unsichtbar - hoffentlich ist da drin nicht wieder so ein blöder Schamane, der mich trotzdem erkennt und gleich irgendwas auf mich schleudert ... hast du eigentlich eine Möglichkeit, mich irgendwie im Auge zu behalten oder zu kontaktieren - ich meine, nur für den Fall, dass ich nicht wiederkomme ?
Das wäre beruhigend.
   

Der Gnom verabschiedet sich dann von Andro und schleicht so schnell es getarnt geht Richtung Eingang der Mine, versucht die Gestalten (alles Gnolle ?) mit möglichst viel Abstand zu umrunden und folgt dann dem Boten. Wenn die Akustik es dort erlaubt (viel Hall und so?), würde Galdran versuchen, nah aufzuschließen, also 2-3 Meter hinter ihm, so dass er eventuell eine Chance zum mit Durchschlüpfen hat, falls der Bote eine Tür durchschreiten sollte, die hinter ihm geschlossen wird.


SL

Während an den Zelten ein Stück weiter weg nur Gnolle zu sehen waren, sind es hier hauptsächlich Menschen die am Arbeiten sind. Als Galdran dem Boten folgt, geht es durch mehrere normale Minenschächte, ohne Türen irgendwelcher Art, ein paar kleinere Höhlen, entlang einem schmalen Gleis auf dem kleine Loren hin und her geschoben werden. Anscheinend wird hier Eisen abgebaut. Es ist laut und stickig, die Gefahr entdeckt zu werden ist gering. Hier und da lässt der Bote sich den Weg weisen und landet schließlich in einer größeren, natürlichen Höhle in welcher Werkzeug gestapelt ist und ein paar Tische und Bänke stehen. Einige Arbeiter machen hier Pause, trinken Wasser und essen was.

An dem hintersten Tisch sitzt eine kräftige Frau, welche den Brief vom Piermeister entgegen nimmt. Sie liest ihn ruhig, nickt dann, holt sich Schreibzeug raus und kritzelt eine Antwort zusammen.
Sag ihm, dass ich die Arbeiter möglichst bald brauch, sonst komm ich in Verzug mit der Erzlieferung für Mondbruch. Und da sind noch nicht mal die Sachen drin die wir für die Gnollwaffen brauchen. Und ich brauch mehr Holz, stabiles aus dem Dämmerwald, nicht wieder diesen Birkenmist aus dem Ellwyn.
Mindestens 50 Klafter. Geld gibt's wenn das Holz hier ankommt.
Sie kauft ihm dann noch für einen netten Preis die beiden Hühner ab und schickt den Boten dann wieder los.


GALDRAN

versucht aus 1-2 Meter Distanz mitzulesen, was im Brief steht, während die Frau auch liest. Wenn es geht, auch, was sie zurück schreibt.

Dann folgt Galdran dem Boten wieder vorsichtig nach draußen, wo er sich zurück zum Platz begibt, wo Andros zurückgeblieben war.


SL

Bei all dem Krawall ist es für Galdran kein Problem die Briefe mitzulesen.
Leider ist der Inhalt nicht sehr spannend. Es wird nur die Vereinbarung geschildert die er mit Hogger getroffen hat. Wann wie viele Waffen wohin geliefert werden sollen und wie viele Arbeiter die Gnolle für wie lange stellen, wie viele davon für die Jangomine und wie viele für den Goldbruch.
Die Frau antwortet indem sie ihre Bedenken notiert, dass die Eisenvorräte langsam erschöpft sind und es jetzt immer länger dauert dieselben Liefermengen zusammen zu stellen.

Wieder bei Androphias:
Ich denke Du hattest doch recht. Das riecht alles sehr nach Defias.
Wobei ich mich frage wofür sie soviel Leute und Baumaterial brauchen. Und wenn die Leute da drüben und die Gnolle dahinten alle dazu gehören, dann ist die Bruderschaft deutlich größer als ich angenommen habe.
Was machen wir jetzt? Goldbruch ist eine andere Mine, aber ich glaub nicht dass es dort mehr in Erfahrung zu bringen gibt als hier. Wir könnten uns einen einzelnen Arbeiter schnappen und ausquetschen. Aber vermutlich weiß der nicht viel. Oder wir gehen zur Westwacht und schauen ob wir da was erfahren können. Ich kenn da den einen oder anderen. Oder wir gehen nach Mondbruch. Das war früher ein großes Dorf, ist aber an sich schon vor Jahren verlassen worden nach einem größeren Murlocangriff. Ich dachte es wäre immer noch leer.



GALDRAN

Da sind wir uns einig ... von Goldbruch und Arbeitern aushorchen halte ich auch nicht viel. Westwacht und Mondbruch könnte was bringen. Was denkst du, wollen wir uns aufteilen?
Du lotest deine Quellen in Westwacht aus und ich fliege mal rüber nach Mondbruch ... müsste ich mit meiner Karte eigentlich finden. Wir brauchen nur einen Treffpunkt für hinterher. Hmmm wie lange dauert das wohl -- sagen wir, in 6 Stunden wieder hier?
(OOC: oder andere Zeit nach Entfernung halt)

Und wenn nur einer wiederkommt, schaut er nach, was der andere so treibt
Was meinst du?


Wenn Andro zustimmt, wird losgeflogen.

Radumar

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Galdran und die Defias
« Antwort #5 am: 18.06.2009, 14:36:27 »
Kapitel 03 c:   Defiasmine

SL

Hier find ich es nicht so spannend. Erkunde lieber Mondbruch und komm dann auch zur Westwacht. Da ist es sicher und wir können entscheiden ob wir ins Gasthaus gehen oder zurück reiten nach Sturmwind. Nachdem sie sich über einen Treffpunkt geeinigt haben, reitet Andro los.

Galdran überfliegt recht leeres Gebiet. Kojoten, Wildschweine, eine Sorte großer Raubvögel um die er lieber einen Bogen macht. Zweimal bemerkt er etwas das wie ein Windelementar ausschaut. Die Bauernhöfe sind verlassen.
Endlich kommt Mondbruch in Sicht. Galdran fliegt zuerst einen großen Bogen um den Ort. Dort ein Teich, da links und dort drüben zwei Gnollager.
Dort ein menschliches Arbeitskommando beim fällen der letzten Krüppelbäume.
Dort hinten schimmert das Meer, ein Leuchtturm ist zu sehen, linker Hand ein Bootsanleger mit 3-4 kleinen Booten.
Der Ort selbst dürfte früher 200-300 Einwohner gehabt haben. Gut die Hälfte der Häuser, darunter drei große Gebäude, wirkt noch intakt. Entgegen Andro's Meinung ist das Dorf aber nicht leer. Hier und da sind Leute zu sehen und an allen Zugängen gibt es Doppelposten.


GALDRAN

wird langsamer, um die Tarnung sicherzustellen, und landet ganz langsam und gemütlich mitten im Dorf, ohne sich mit den Doppelposten zu befassen  :-)

Falls es ein wichtig aussehendes Gebäude gibt - groß, relativ prachtvoll, eventuell noch Extrawachen o.ä. - schaut Galdran, ob er irgendwo durch ein offenes Fenster eindringen kann, um dort ein bißchen zu suchen oder an Türen zu lauschen ...


SL

Eines der großen Häuser scheint früher ein Rathaus o.ä. gewesen zu sein und wird wohl nicht mehr groß genutzt. Das zweite ist ein Gasthaus. Dort wird gekocht, Leute lungern herum, durch die Fenster sieht Galdran Schlafräume.
Spannendes bekommt er nicht zu hören.
Das dritte Haus schließlich ist ein großes Lagerhaus. Ein Tor ermöglicht es Wagen hinein zu kommen. Eine gelangweilte Wache steht davor. Durch das hoch angebrachte Fenster sind Kisten zu sehen, Werkzeug, links ein Stapel Kohle.
Ein größerer Tunnel führt in den dahinter liegenden Berg.


GALDRAN

schleicht (bzw. fliegt knapp über dem Boden) langsam an der Wache vorbei in das Lagerhaus, sucht sich eine Stelle, die möglichst nicht einsehbar ist (oder wo zumindest niemand in Sichtweite ist) und öffnet mal ein zwei Kisten, um sich den Inhalt anzuschauen.

Dann fliegt er ein Stück in den Tunnel und schaut mal, was dort geschieht.


SL

In den Kisten befinden sich Waffen. Schwerter, Speer- und Pfeilspitzen, einfach geschmiedete Brustplatten und Armschienen, Axtköpfe. Alle nagelneu.
Als Galdran in den Tunnel vordringt wird es schnell recht unübersichtlich.
Tunnel, Loren. Dort wird Erz gebrochen. Da drüben scheint eine Schmiede zu sein. Linker Hand dröhnt eine Kreissäge. Ein größerer Tunnel führt weiter hinein, wird aber bald von einem Tor verschlossen vor dem ein fetter Oger rumlungert.


Galdran

schaut, ob es einen Platz gibt, wo er clairvoyance wirken und einen Blick hinter das Tor werfen kann - ohne dabei direkt im Blick der Ogerkugel  zu sein und für ihn sichtbar zu werden.


SL

Galdran findet eine versteckte Ecke und wirkt den Zauber. Allerdings ist er ein wenig enttäuscht, denn zu sehen ist nur der Anfang eines sehr verwinkelten Ganges, der grad genug Platz bietet für die Schiene einer Lore. Schon nach 30 Schritt ist nichts mehr zu sehen.


G

Frustriert zieht der Gnom sich zurück und schaut sich in dem Dorf noch ein wenig um, ob er hier Personen entdeckt, die scheinbar von Rang sind oder hier die Befehlsgewalt haben. Wenn ja, bleibt er hier etwas in der Nähe und versucht etwas spannendes mitzuhören.


SL

Die Leute im Dorf scheinen Fußvolk zu sein. Dort an der Schmiede wurde noch gearbeitet und ein paar Leute hin und her gescheucht. Dort am Gasthaus wurde Ruhe befohlen um sich auszuruhen für abends, wenn der Kahn entladen werden sollte.
Eine 4er Gruppe wird losgejagt um Patrouille zu reiten und "den Turm" zu kontrollieren. Alles nicht so wirklich faszinierend.


G

sehnt sich langsam nach einem gemütlichen Raum mit einem warmen Feuer

Also, der Gnom folgt noch der Patrouille und schaut, welcher Turm gemeint ist (der Leuchtturm?). Sollte der Turm sich als interessant erweisen, versucht Galdran neugierig wie er ist dort auch reinzukommen. Ansonsten fliegt er enttäuscht zurück zu Andro.


SL

Sehr merkwürdig. Auf halber Strecke zum Turm - dieser steht am Fluss der die Westfallhügel vom Dämmerwald trennt - verziehen die drei sich hinter einige Büsche und reiten wenig später weiter, nun in einer Art Uniform mit einem Wappenrock darüber der ein flammendes Schwert zeigt. Sie legen den restlichen Weg zurück und reiten offen auf den Turm zu, wo ebenfalls Bewaffnete mit dieser Aufmachung sind. Man unterhält sich kurz - alles in Ordnung anscheinend am Turm, was auch immer das heißen mag - macht eine Weile Pause und dann reiten sie in der Aufmachung ein wenig am Flussufer entlang. Schließlich legen sie, als sie weit genug weg sind, die Uniformen wieder ab und reiten zurück in Richtung Mondbruch.


G

schaut sich das Ganze fasziniert an. Entweder sollte in Mondbruch niemand wissen, dass diese Leute zur Fraktion des flammenden Schwertes gehören, oder die im Turm sollten nicht wissen, dass sie eben nicht dazugehören oder dass sie aus Mondbruch kommen -- oder auch beides ...
Der Gnom fliegt noch langsam getarnt am Turm hoch und schaut überall in die Fenster, um zu sehen, ob dort etwas Interessantes zu sehen ist oder ob dort außer den normalen Wachen sich jemand Besonderes aufhält.
Dann kehrt er zu Andro zurück und erzählt ihm, was er beobachtet hat, ob er das Schwertsymbol kennt und ob er sich einen Reim darauf machen kann.

SL

Es scheint sich nur Fußvolk im Turm aufzuhalten. Androphias lässt sich in Ruhe alles schildern:
Sehr merkwürdig. Das Wappen gehört zu Lord Escovar, einem Sturmwinder Adligen hohen Ranges. Ich hab hier schon gehört dass er den Turm erobert hat - einige Untote hatten sich dort eingenistet - und seine Leute ihn halten als Schutz gegen weitere Übergriffe der Dämmerwalder Untoten.
Entweder die Leute wollten sich da einschleichen. Das glaub ich aber eher nicht. Die Besatzung dürfte zu klein sein, da kennt jeder jeden.
Eventuell arbeitet einer seiner Offiziere mit den Leuten aus Mondbruch zusammen. Oder er hat sich Leute angeheuert ohne zu wissen wer sie sind.
Immerhin wird Lord Escovar nicht seine besten Männer hier einsetzen.


Die beiden sitzen im Gasthaus des Ortes. Ein großes Sägewerk, eine Kleine Ansammlung von Häusern, darunter ein paar Händler. Nebenan eine Mittelgroße Farm, die bewirtschaftet wird. Eine weitere Farm deren Häuser noch im Wiederaufbau sind. Alles überragt von einem mächtigen Wachturm.
Soweit Galdran sehen kann ist die Mannschaft nicht sehr groß. Es reicht zum Schutz aber vermutlich waren nicht genug Männer da um die sichere Zone weiter auszudehnen.
Die Leute in Mondbruch sind hier bekannt. Es gibt sogar Handelskontakte in geringem Maße. Ein Händler von dort kommt alle paar Tage her. Sie gelten als Kriegsflüchtlinge, die sich einfach nur weigern Steuern zu zahlen. Da der Turmkommandant nicht viele Leute hat und wichtigere Probleme, hat er sie bisher ignoriert.


GALDRAN

schaut ein bißchen verwirrt drein.

Hmmm ... dann könnte diese Frage, ob alles in Ordnung am Turm ist, bedeuten, ob es keine größeren Probleme mit Übergriffen der Untoten gegeben hat, eventuell. Oder auch nicht.
Also ... was haben wir jetzt? Ein besiegtes Lager von Banditen inklusive Hogger und Schamanen, vermutlich zu Defias gehörig, einen Goblin, der ihnen offenbar regelmäßig Waffen verkauft hat und diese Waffen wurden mit dem Metall der Jangomine gefertigt, offenbar im Austausch gegen das Bereitstellen gnollischer Arbeiter. Und die Mine liefert auch Erz und Holz an Mondbruch, zu einem uns noch unbekannten Zweck - vermutlich nicht nur für normale Waffen, sondern etwas Größeres -- vielleicht eine größere Kriegsmaschinerie, Artillerie? Für einen Krieg oder Angriff in nächster Zeit? Und wir haben diesen Lord Escovar, der eine Art Bastion gegen die Dämmerwalder Untoten befehligt, und einige Leute aus Mondbruch, die mit ihm verkehren und dazu extra seine Uniform anziehen ...


Der Gnom blickt Androphias Stirn runzelnd an.

Denkst du, der Lord oder sonst wer will vielleicht einen Schlag gegen die Untoten führen und braucht dafür diese ganzen Rohstofflieferungen?
Hmm, wohl eher nicht, mit normalen Waffen gegen Untote vorzugehen macht meines Wissens nicht allzu viel Sinn ....
Wir wissen, dass die Gnolle - vermutlich Defias - Waffen gekauft haben, aber nicht, ob die Lieferungen an Mondbruch auch mit der Bruderschaft zu tun haben, beziehungsweise ob es in Mondbruch überhaupt Anhänger von Defias gibt – ebenso wenig werden die Leute der Mine dazugehören, sonst bräuchte es ja keinen schriftlichen Vertrag ... Hmmm ich blicke nicht durch.
Oder Defias benutzt den Lord als Geldgeber für die Waffenherstellung?
Diese Uniformwechsler könnten eventuell im Auftrag des Lords Waffen besorgen und diese am Ende aber der Bruderschaft bringen anstatt dem Lord ... diese Verkleidungskünstler könnten schon zu Defias gehören.
Dann könnten wir uns noch mal gründlicher in Mondbruch umsehen und vielleicht jemanden finden, der etwas weiß und es erzählen will.
Der Lord selbst wird wohl nicht dazugehören ....

Hmm, im Moment scheint es mir keine eindeutige Spur mehr zu Defias zu geben, nur zu Leuten, die mit ihnen irgendwie zusammenarbeiten.
Du kennst dich hier in der Gegend viel besser aus -- was denkst du?


Galdran hat genug theoretisiert, holt erstmal Luft und blickt Andro gespannt an.


SL

Über die Defias und ihre Arbeitsweise ist leider wenig bekannt, zumindest mir. Ob sie sehr organisiert sind und deshalb untereinander mit Verträgen oder Plänen arbeiten, ob die einzelnen Teile gut kooperieren oder konkurrieren, ob sie überhaupt voneinander wissen oder nur manche eingeweiht sind. Herrje, vermutlich arbeiten viele für die Defias und wissen es nicht einmal. Über die Köpfe der Vereinigung ist nichts bekannt.
Was wollen wir nun machen? Tja, schwere Frage.

Ich fürchte weder an Lord Escovar noch seine Soldaten kommen wir so ohne weiteres heran. Da ist wohl nichts zu erfahren. Wir können versuchen uns jemanden aus Mondbruch zu schnappen und zu verhören, möglichst jemand höheres der auch was weiß. Möglichkeiten zur Befragung hab ich, hat aber den Nachteil das wir denjenigen hinterher los werden müssen. Dauerhaft.
Oder wir versuchen einzudringen in den Stützpunkt. Vielleicht gibt es weitere Eingänge. Allerdings ist dann mein Vorschlag dass wir eine Freundin ... nein, Freundin ist zu stark. Sagen wir Geschäftspartnerin der Familie ... fragen ob sie helfen will. Sie ist eine geschickte Kämpferin und vor allem vermag sie getarnt vorzugehen.



GALDRAN

Eindringen ? In den Turm des Lords, meinst du? Das wäre bestimmt spaßig ... ähm, ich meine, ja, das wäre eine Option. Aber ob wir da etwas finden, was uns hilft? Alternativ könnten wir dort ja auch jemanden verhören, aber das müsste dann schon ein ranghoher Offzier, besser der Lord selbst sein -- und ähm den Lord dann dauerhaft loswerden ... ich weiß nicht, das wäre doch ein wenig massiv -- zumal wir nicht wissen, wo genau er steht. Vielleicht ist er ein Gegner der Bruderschaft, und hat wohl einige Macht -- wäre dann unglücklich.

Oder wie hattest du dir das gedacht?
Sonst wäre ich eher für den Vorschlag mit Mondbruch. Da finden wir sicher leichter jemanden und kommen vor allem leichter rein.






SL

Andro nickt.
In Ordnung, bleiben wir also bei Mondbruch. Wollen wir uns jemanden schnappen zum Verhör? Oder erst meine Bekannte in Sturmwind suchen? Oder nach anderen Eingängen suchen?
Ich wäre dafür, wir suchen heut Nacht nach weiteren Eingängen, wenn sich die Gelegenheit ergibt krallen wir uns jemanden und ansonsten reisen wir morgen in die Stadt. Dort kann ich dann auch gleich ein paar Freunde anhauen ob sie mir etwas zu Escovar sagen können.



GALDRAN

Warum nicht, wir wollen ja nichts auslassen. :)  Machen wir es so.
Dann sollten wir uns jetzt vielleicht kurz aufs Ohr legen und am späten Abend fangen wir dann an zu suchen.


Radumar

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Galdran und die Defias
« Antwort #6 am: 18.06.2009, 14:37:43 »
Kapitel 03 d:   Defiasmine

SL

Nach einer viel zu kurzen Ruhephase geht es los. Der Himmel ist stark bewölkt, die Sicht nicht besonders gut. Während Andro den Rand des Dorfes abreitet, fliegt Galdran einen größeren Bogen und erkundet die südlich des Dorfes liegenden zerklüfteten Hügel. Neben zwei zerstörten Farmen kann er eine ausmachen die bewirtschaftet wird und einen gepflegten Obstgarten.
Hier
und da gibt es Wachen aber keine Befestigungen. Vom Meer aus, wo sich ein Anleger befindet, windet sich ein Weg in die Hügel. Er gabelt sich, führt einerseits zum Obstgarten, andererseits zu einem von unten wohl kaum auszumachenden Stolleneingang.


GALDRAN

schaut sich gründlich um, ob es für Andro einen Weg gibt, ungesehen von allen Wachen zu dem Stolleneingang zu gelangen. Dann fliegt er unter dem Schutz seiner Tarnung hinunter zu ihm und erzählt ihm von dem Stollen und ggf. wie er ungesehen dorthin kommen kann. Falls das nicht geht und Andro trotzdem mit zum Stollen will, wird Andro
auch unsichtbar gemacht.  :)   Dann fliegt Galdran schon mal vor zum
Eingang und horcht,
ob er etwas daraus hören / sehen kann.

SL

Es ist wie so oft: wenn man weiß das dort ein Weg sein muss, dann findet man ihn. Umgekehrt würde wohl jeder unbedarft vorbei kommende vorbei laufen.
Wenig später sind die beiden am Stolleneingang. Es ist dunkel, der Gang gut begehbar. Es ist recht warm hier, Dampfschwaden ziehen vorbei. Immer wieder ist ein lautes kreischendes Geräusch zu hören und zwischendurch schwere Schritte. Vorsichtig folgen die beiden dem Gang bis sich vor ihnen Licht befindet, eine Höhle. Der gang führt als breite Rampe hinab. Entschalte Baumstämme, eine Dampfmaschine welche wohl für die Hitze verantwortlich ist, drei große Sägen an denen gearbeitet wird. Bretter und Bohlen werden gesägt und auf große Karren geladen. Zwischen den Maschinen wuseln 10, 20 Goblins herum. Stampfende Geräusche. Hinter einer der Maschinen kommt ein Ungetüm hervor, gut 4m groß, aus Metall, zwei gewaltige Greifarme. Dort wo bei einem Menschen der Kopf wäre, befindet sich ein Sitz auf dem ein Goblin das Monster steuert. Es zischt und dampft bei jeder Bewegung.


GALDRAN

ist erstmal geschockt.  :-)

(flüsternd)  Was ist denn das ?? Eine Maschine oder ein Ungeheuer ?
Bei Goblins weiß
man ja nie ... brr.
Hmm, das hier sind wohl alles nur Arbeiter ... die wissen vielleicht trotzdem was, aber das hier ist kein guter Platz, jemandem eine Unterredung aufzuzwingen.
Wir könnten einem
der Karren folgen, wenn sie ihn hinausbringen. Außer hier ist noch jemand von Rang.


Der Gnom blickt sich um, ob noch weitere Aus/-Eingänge zu sehen sind.

SL

Andro flüstert:
Das ist ein Schredder. Die Goblins haben ja zwei Gruppen hier in der Gegend, Dampfdruck und Venture. Während die Dampfdruckleute eher Händler und Seefahrer sind und sich im Allgemeinen zu benehmen wissen, haben sich die Ventureleute mehr auf das Ausbeuten von Erz und Holz spezialisiert. Sie machen sich dabei viele Feinde mit ihrem rücksichtslosen Verhalten. Und sie sind bekannt dafür solche Maschinen einzusetzen. Angeblich nicht sehr sicher aber recht effektiv für bestimmte Arbeiten.

Sie beobachten das Treiben eine Weile. Links ist ein verschlossenes Tor.
Dort musste es, wenn Galdran seinem Orientierungssinn trauen konnte, nach Mondbruch gehen. Rechts führte ein großer Gang leicht gebogen aus der Höhle.
Manchmal wurde ein beladener Karren von zwei Mauleseln in die Richtung gezogen oder ein leerer zurück gebracht. Rotgelb flackernder Lichtschein war vom ende zu sehen.
Zusätzlich gibt es drei kleinere Ausgänge. Zwei führen wie es scheint zu den Unterkünften der Goblins, der dritte liegt rechts von Galdrans Position aus und ist über eine Rampe erreichbar. Ab und zu taucht dort ein Goblin auf, schaut in die Runde, brüllt irgendwelche Befehle die dank dem Lärm eh niemand versteht und verschwindet dann wieder.


GALDRAN

... der Typ da oben über der Rampe -- der scheint hier ja das Sagen zu haben.
Schauen wir uns da mal um ? Vielleicht liegt da ja was Interessantes rum, das wir uns ansehen könnten, ohne dass er uns bemerkt.
Oder wir horchen ihn aus ... wenn, dann köntne ich uns eventuell illusorisch verändern -- dann wüsste er zumindest nicht, wer bei ihm war. Ich meine, von wegen dauerhaft loswerden ... ich mag zwar Goblins nicht besonders, aber solange er uns keinen Grund liefert, können wir ja vielleicht davon absehen.


Wenn Andro einverstanden ist (zur Not auch alleine :-) , bewegt sich Galdran langsam die Rampe hinauf und sieht sich dort um.


SL

Das Aussehen wird nicht reichen. Du sprichst vermutlich zu anders als sie. Goblins haben eine merkwürdige Art zu reden. Aber Du kannst Dich da ja erst mal umsehen. Ich bleib hier und behalte die Höhle im Auge.

Vermutlich würde Galdran sogar ohne Tarnung ungesehen hin gelangen, so ist es auf jeden Fall ein Kinderspiel. Das Büro ist leider nicht so spannend. Es gibt mehrere Kreidetafeln auf denen vermerkt ist wann wie viel zu liefern ist und wie viel schon geliefert wurde. Es scheint sich um große Mengen zu handeln. Anscheinend soll heute noch eine große Lieferung Rohholz herein kommen.
Der Schichteinteilung entnimmt er dass es insgesamt rund 30 Goblins gibt in diesem Bereich, 12 davon gehören zu dieser Schicht, 6 weitere kommen ab Mitternacht dazu. Der "Boss" hat sich hingesetzt, trinkt einen übel riechenden "Tee" und schaut runter auf seine Schergen bei der Arbeit.


GALDRAN

Wie ich rede, ist doch erstmal egal -- meinetwegen klinge ich komisch für einen Goblin, aber es geht doch darum, dass sie nicht wissen, dass ich ein Gnom bin, und schon gar nicht welcher. Dafür sollte es auf jeden

Fall reichen. ...... na schauen wir einfach, was pasiert. :-) 


Nachdem Galdran das Büro besichtigt hat, kehrt er leise zu Andros zurück und erzählt ihm.

Also, leider nichts Interessantes zu sehen, aber der Kerl sitzt allein da oben -- wir könnten ihn also ohne Aufsehen überwältigen und aushorchen, mit Illusionstarnung für uns beide. Dann wissen sie zwar, dass jemand ihnen auf der Spur ist, aber sie wissen nicht wer
-- und dass jemand ihnen
ins Essen spuckt, wissen sie ja sowieso schon durch das Massaker bei Hogger & Consorten.
Von daher -- spricht was dagegen ? Was meinst du ?
Sonst kann ich auf uns beide eine Illusion legen -- ok, für einen Goblin bist du wirklich zu groß, vielleicht ein Gnoll ? -- und dann führen wir ein nettes Gespräch.


Galdran wartet Andros Antwort ab, und falls er einverstanden ist, tarnt er sie beide und dann geht's zum Büro des Chefs.


SL

Getarnt als Goblin und Gnoll dringen die beiden ins Büro ein. Der Vorarbeiter will erst aufbrausen, wird aber schnell kooperativ nachdem Andro ein paar Worte gemurmelt hat. Das folgende Gespräch überlässt er Galdran und konzentriert sich darauf die Kontrolle über den Vorarbeiter zu behalten, denn wie es scheint muss der Zauber recht häufig erneuert werden.
Offenbar gab es drei Gruppen von Goblins hier und sie gehörten tatsächlich zum Venturekartell. Gruppe eins waren die Holzarbeiter. Gruppe zwei - den Tunnel zum rotgelben Feuerschein - waren die Schmiede. Beide liefern Material zu Gruppe drei die in der Haupthöhle etwas baute. Der Vorarbeiter weiß nicht genau was, geht aber von einer großen Kriegsmaschine aus.
Und in noch einer Sache hatten sie Recht: die ganze Operation hier war Defiaswerk.


GALDRAN

grinst kurz befriedigt -- endlich wieder eine Spur!

Der Gnom versucht noch aus dem Vorarbeiter rauszubringen, wem er Rechenschaft schuldig ist, mit wem von Defias er in Verbindung steht bzw wen von Defias er alles kennt und wo er/sie zu finden ist/sind, und ob einer von denen regelmäßig hier auftaucht  --- und wohin das, was in der Haupthöhle gebaut wird, nach Fertigstellung gebracht werden soll ...
nebenbei auch, ob Lord Escovar irgendwie damit zu tun hat. Und falls er Briefe von anderen Defiasleuten hat, soll er sie bitte mal zeigen.

also, Galdran versucht noch alles rauszukitzeln, was ihn und Andro Defias näherbringen könnte, solange Andros Zauber wirken.
Nebenbei sucht Galdran sich schon mal im Büro einen harten, stumpfen Gegenstand, und sowie Andro oder der Vorarbeiter selbst erkennen lassen,

dass die Frage-Antwort-Zeit vorbei ist, kriegt der Goblin eins auf den Deez.

SL

Lord Escovar scheint ihm nicht bekannt zu sein, aber ansonsten sprudelt es nur so aus dem Vorarbeiter heraus. Ein Oger der die Gnolle in der Mine kontrolliert, ein Taure der die Arbeiten in der Haupthöhle überwacht.
Ein
Goblin der das Kommando in der Schmiede führt. Sein direkter Chef im Schlingendorntal der ihn hergeschickt hatte. Außerhalb der Mine und Mondbruchs kannte er keine Defias, hatte aber mitgekriegt dass es viele Kontakte gab nach Sturmwind.
Die Abstände in denen Andro den Zauber erneuern muss werden nun spürbar kürzer und schließlich gibt er Galdran zu verstehen dass es nun an der Zeit ist für die Kopfnuss.
Das Holz also an der Schmiede vorbei in die Haupthöhle. Ich wollte immer schon mal einen Holzkarren durch einen Tunnel fahren. So was soll gut sein für die Allgemeinbildung. Kommst du mit? Wenn Galdran einverstanden ist, bewegen sich die beiden zum Ausgang des Sägewerks, helfen dort beim Beladen eines Karrens und führen das ziehende Maultier wenig später hinaus. Bei all dem Durcheinander, welches mangels Aufsicht durch den Vorarbeiter noch größer wird, fällt es keinem auf oder es ist den anderen Goblins egal, solange sie nicht arbeiten müssen.

Die beiden kommen mit dem Karren nur langsam und mühsam voran. Der Gang ist eng, gerade groß genug für den Karren. Vor dem Eingang der Schmiede macht Andro kurz halt, fährt dann aber weiter als zu sehen ist, dass der dortige Vorarbeiter die ganze Zeit zwischen den anderen Goblins herum hüpft und wohl nicht so nett zu befragen ist wie sein Kollege.
Es geht langsam bergab bis sie wohl auf Höhe des Meeresspiegels sind.
Endlich gelangen sie in eine Höhle in welcher zwei leere Karren stehen, jede Menge Bretter herum liegen und Kisten mit Platten und Drähten aus Metall.
Ein großes verschlossenes Tor mit vier Wachen versperrt den weiteren Weg.
Rechter Hand sind Goblins dabei Bretter unter Dampf zu biegen.


GALDRAN

(OOC: ist zu sehen, wo die Karrenladungen bislang immer hingeschleppt wurden ?
Zu den Goblins rechts ? Wenn nicht - gibt es offensichtlich nur das Tor als weiteren Ausgang ?)

Wenn klar zu sehen ist, was hier mit der Ladung passiert, macht Galdran sich schon mal ans Entladen und tut ganz normal.
Ansonsten schaut er unbehaglich zwishen Andro und dem Tor hin und her und murmelt leise "die Tarnung geht bestimmt nicht mehr lange gut. Wir sollten hier langsam verschwinden - durch die Wachen durch, wenn nötig."

SL

Während die beiden die Bretter abladen und zu den anderen legen, schauen sie sich in der Höhle um. Neben einem Durchgang zu einer Lagerhöhle gibt es Ausgänge zu Unterkünften und eine weitere schmale Tür, die verriegelt und unbewacht ist. Die Beiden sind noch am Grübeln was sie machen sollen, als das Glück ihnen hold ist. Das Tor geht auf und einige der Goblins beginnen Kisten hindurch zu schleppen. Schnell schließen sie sich an, packen sich eine Kiste und wanken brummelnd hinter den anderen her. Die Wachen würdigen sie keines Blickes. Ein Holzgerüst, eine Rampe, dann der Blick in die Haupthöhle. Sie ist gewaltig, sicher 200 Schritt im Durchmesser und 40, 50 Schritt hoch. Zu zwei Dritteln ist der Boden mit Wasser bedeckt und im Südosten befindet sich ein gewaltiges Doppeltor. Überall Holzgerüste, wimmelnde Menschen und Goblins, Maschinen, das Geräusch von Nägeln die in Holz geklopft werden.
Galdran muss sich zusammen reißen um nicht mit offenem Mund stehen zu bleiben und anzustarren was den größten Teil der Höhle ausfüllt. Ein gewaltiges, dampfbetriebenes Schiff, 80 Schritt lang und 3 Stockwerke hoch, bewaffnet mit einer großen Anzahl von Geschützen. Welcher kranke Geist dachte sich so etwas aus?

GALDRAN

(leise)
Das ist unglaublich !! Unglaublich krank! Was haben die vor ? Wer will wen damit angreifen ? Egal wer die anderen sind ... das hier sind Defias und Goblins ! Schon darum wäre ich geneigt, dieses Schiff mit einem Feuerball zu erwärmen ... aber gibt zuviel Aufsehen, fürchte ich.
Wo steckt dieser Taure, der hier das Sagen haben soll ? Hast du noch genügend Zauberkraft ? Den würde ich auch gern aushorchen.


Galdran schaut sich genauer um, ob er den Chef dieser Haupthöhle oder einen Ausgang, der zu ihm führen könnte, erkennen kann.


SL

Andro schüttelt den Kopf. So einfach wird das Schiff nicht zu zerstören sein. Das da drüben wird wohl der Vorarbeiter sein. Er deutet auf ein riesiges Tier von Wesen. 8 Fuß hoch, sicher 10mal so schwer wie die umherwuselnden Goblins, ein Stierschädel, schwarzes Fell und ein riesiger Zweihandhammer. Der Taure trägt eine Art Uniform und wird von den Leuten als Bootsmann Pein angesprochen. Wenn man ihn anspricht, denn die meisten halten Abstand zu ihm während er mal hier und mal da umherstreift und die Leute antreibt. Ein Verschwinden würde wohl sofort auffallen, ein Befragen schwierig.
Die Höhle ist sehr unübersichtlich, nicht alle Wände zu sehen. Offenbar gibt es überall Nebenhöhlen für Material und Unterkünfte. An einigen Stellen sind Holzhütten errichtet worden. Trotz des Lärms scheinen viele Leute zu schlafen. Man gewöhnt sich wohl selbst an diesen Krawall mit der Zeit.
Willst Du dich noch allein oben getarnt umsehen? Ansonsten sollten wir vielleicht verschwinden und in Sturmwind berichten was wir hier entdeckt haben. Wobei ich doch gern noch die Namen von ein, zwei der Anführer hier hätte.


GALDRAN

Ja, hätt ich auch gern ... ich schau mal, ob ich eine Räumlichkeit finde, die etwas nobler ... oder äh stiergerechter aussieht, vielleicht liegt da was Interessantes rum.
Dann komm ich zurück, und wir verschwinden.


Galdran schleicht los und sieht sich aufmerksam um (nach einer Einzelbehausung, die dem Vorarbeiter gehören könnte). Wenn er was passendes findet, wird der Raum kurz, aber gründlich durchsucht.


SL

Die Behausung des Vorarbeiters zu finden ist nicht sehr schwierig. Galdran
muss nur dem Geruch nachgehen. In der Nähe der Hauptrampe zum Schiff hinauf befindet sich eine Hütte aus der es infernalisch nach Stier stinkt. Für den Vorarbeiter war es wahrscheinlich nicht unangenehm aber Galdran tränen fast die Augen. Alles ist unaufgeräumt, Klamotten und Waffen aller Art sind im Raum verteilt. Wenn hier etwas Interessantes oder Wertvolles sein sollte, so war es gut versteckt.
Als er das Schiff hinauf schaut, entdeckt der Gnom neben all den normalen Arbeitern eine Gruppe um einen wild aussehenden Goblin mit einem mächtigen Wagenradhut, der in Begleitung einiger Leute am Rand des Oberdecks herum geht und Arbeiten beaufsichtigt. Auch scheint sich dort oben eine provisorische Hütte auf dem Oberdeck zu befinden, vor der zwei Wachen stehen.


GALDRAN

ringt kurz mit sich bzw mit seiner Neugier und verliert wie fast immer
:-) ....

Der Gnom beschliesst, dass eine bewachte Hütte vermutlich etwas Interessantes zum Inhalt haben muss und somt einen blick lohnt. Er schleicht also langsam und vorsichtig unter seiner Tarnung (sollte die Wirkungsdauer kurz vor dem Ende sein, nochmal
erneuern!) hinauf
zum Oberdeck, wobei er alle anderen Wesen möglichst mit weitem Abstand umrundet; dann nähert er sich der Hütte. Falls es eine Position gibt, von der aus er an den Wachen vorbei hineinschauen kann, so tut er es. Ansonsten schaut er, ob es an den Seiten / der Rückseite eine Öffnung gibt. Wenn auch das nicht, prüft er, ob es mit vertretbarem Risiko möglich wäre, an den Wachen vorbei (oder zwischendurch ?) in die Hütte zu schleichen.

SL

Schnell muss Galdran erkennen, dass es nur ein vergittertes Fenster gibt.
Ein Blick hinein: niemand drinnen, aufgehängte Pläne, ein unaufgeräumter Schreibtisch. Sieht alles sehr vielversprechend aus. Da die Wachen zu dicht stehen, bleibt ihm nur die Möglichkeit sich mit seinem Ring unsichtbar zu machen. Möglichst leise und ohne einen Luftzug zu verursachen schleicht er hinein. Die Wachen sind zu dicht um in den Papieren zu wühlen. Leise schaut er sich um.
Die Pläne zeigen das Schiff, was fertig ist und was noch fehlt.
Insgesamt
schien es schon recht weit zu sein. Galdran fehlte die Erfahrung um abzuschätzen wie lange es noch bis zur Fertigstellung dauern würde, aber offenbar war es im Prinzip schon fahrbereit.
Des weiteren Pläne von Sturmwind. Dort der Hafen, da eingetragen die Kanonen, Wachgebäude, Positionen von Wachen.
Ein Scharren lässt Galdran herum fahren. Ihm wird klar, dass dieser Vorhang dort keine Deko ist sondern ein Raumteiler. Er überlegt schnell. Stimmt, die Hütte war größer, ein gutes Viertel stellte wohl einen extra Raum dar.
Und
dort halten sich offenbar ein oder mehr Leute auf. Vorsichtig schleicht er hin, lauscht. Leise Atemgeräusche von zwei Leuten. Ein Blick durch einen Spalt. Ein Bett, ein Mann darauf, schlafend. Galdran prägt sich das Gesicht ein. Rechter Hand ein weiterer Mann auf einem Stuhl, gelangweilt aber wach, sehr bemüht leise zu sein.


GALDRAN

hat gerade den Gedanken "Ein Angriff auf Sturmwind" verdaut, als ihn die neue Szenerie gefangen nimmt. Zunächst prägt er sich auch das Gesicht des anderen Mannes ein. Sieht es aus, als wäre der sitzende Mann nur ein weiterer Wächter, und der Schläfer eventuell ein Gefangener ? Oder eher, als wäre der Sitzende ein persönlicher Leibwächter des Schläfers ? Da der "Wächter"
sich so
bemüht, ihn nicht zu wecken, wohl eher letztes ?
Galdran beschliesst, sich erstmal wieder zurückzuziehen, schleicht langsam zurück hinaus und zurück zu Andro. Auf dem Weg sucht er sich wieder ein Örtchen, wo er die Unsichtbarkeit aufheben kann.
Wenn er Andro (wieder als Goblin) erreicht hat:

Sieht ernst aus !! Ich war oben auf dem Deck --- das Schiff scheint schon fast startklar zu sein, und wie es aussieht, wollen sie Sturmwind angreifen -- gibt ne Menge Pläne davon.
In der Hütte sind zwei Typen -- kommen die dir bekannt vor ?


Galdran stellt sich so vor Andro, dass er möglichst unauffällig einen kleinen illusionszauber wirken kann (oder nur Zaubertrick) und zeigt Andro die Gesichter beider Männer in seiner Handfläche.

SL

Der Schlafende schien kein Gefangener zu sein, der andere wohl sein Leibwächter. Zusammen mit den beiden Wachen vor der Hütte konnte das nur bedeuten, dass Galdran hier wohl einen der Anführer vor sich hatte, vielleicht sogar den obersten Boss der Defias.
Als Galdran wieder bei Andro ist und ihm das Bild vorgegaukelt hat, muss dieser leider verneinen:
Sagt mir nichts. Aber ich lebe auch noch nicht so lange hier im Süden, eventuell bringt es mehr einen der älteren Sturmwinder zu befragen.
Lass uns mal allmählich hier verschwinden.


GALDRAN

seufzt leise.

Ja, lass uns gehen und Sturmwind warnen ... und dort jemanden befragen.
Schade ... Wenn das dort oben einer der entscheidenden Köpfe von Defias ist ...
So nahe kommen wir dem so schnell nicht wieder. Aber - was soll's, Aushorchen
geht nicht bei der Bewachung, Zauber zum Verfolgen oder Gedankenlesen hab ich
Leider auch nicht - oder hast du welche ??
... naja, und ihn auf Verdacht im Schlaf umbringen ist auch nicht meine Art.


Galdran grinst leicht bei den letzten Worten.

Okay, machen wir uns aus dem Staub.

Wenn Andro nicht noch etwas einfällt, was man mit dem mutmaßlichen Defiasführer
(magisch?) tun könnte, sieht sich Galdran nach einem Ausgang um und nach einem
Weg, auf dem sie sich möglichst unauffällig dorthinbegeben können.

SL

Da Andro spontan auch keine bessere Idee hat, verlassen die beiden die Mine auf demselben Weg wie sie hinein gelangt waren. Es dauert eine Weile und zehrt an den Nerven aber endlich erblicken sie wieder freien Himmel.
Nach einer Nacht in der Herberge der Westwacht reiten sie am nächsten tag zurück nach Sturmwind.