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Autor Thema: I. Tod in Port Krez - Kapitel III: Die Hinweise verdichten sich  (Gelesen 19100 mal)

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Nathan Grey

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Auch Furios gelingt es ebenso wie Nriu'kli, sich schnell an die Fersen von Richard zu heften und Schritt um Schritt aufzuholen. Von der Angst getrieben, lassen sich Richards Pläne gut erahnen.

Sofort stürzt Nriu'kli hinter dem Flüchtenden her und kann ihn grade noch in einer Seitengasse verschwinden sehen, also ruft er Kil'rak zu "Er ist dort vorne abgebogen!" sofort verarbeitet er Zwerg, welcher sich ein wenig in dieser Gegend auskennt diese Information und teilt Furios mit, dass er wenn er die nächste Gasse rechts abbiegt und danach über einen Zaun hüpft, welcher am Ende er Gasse ist, er direkt bei dem Flüchtenden raus kommt. Dieser Anweisung folgend sprintet Furios los und schwingt sich geschickt über den mannshohen Zaun, rollt sich auf der anderen Seite wie eine Katze ab und kann Richard einige Meter vor sich sehen und sofort die Verfolgung wieder auf.

Als eine größer Gruppe von Leuten die Straße versperrt, schafft es Kuonu, mit bestimmenden aber höflichen Worten, das sie den Weg freigeben, so das die Verfolgung von Richard nicht in stocken kommt.

Phoebe weiß zwar noch nicht so recht, was überhaupt los ist, aber als sie den Flüchtenden entdeckt und sieht, dass man sich offenbar anschickt, ihn zu verfolgen, sprintet die Halblingsfrau auch los, wobei sie sich geschickt um und über die Hindernisse bewegt, um den Mann einzuholen.

Furios hat schon fast auf Richard aufgeschlossen, als er sich kurz nach hinten umschaut, wo seine Freunde bleiben. Doch in diesem Augenblick biegt Richard um die nächste Ecke und ist verschwunden.

Nriu'kli mobilisiert nun ebenfalls all seine Kräfte um den Mann einzuholen, wobei ihm seine militärische Ausbildung sehr zu Gute kommt. Sein Körper ist gestält und beinahe explosionsartig steigert sich die Geschwindigkeit mit der der Kämpfer hinter dem Fliehenden hereilt.

Schnell hohlen die anderen auf und können den Flüchtling um eine Ecke biegen sehen, während Furios ein kleines Stück weiter gradeaus gerannt ist, Furios dreht um und schliesst zu seinen Kameraden auf, welche grade in die Gasse einbiegen in welche Richard gelaufen ist. Im Moment können sie ihn nicht sehen, aber die Gasse ist kurz und er könnte überall sein.

"Du hast mich einmal getäuscht, ein zweites Mal passiert mir das nicht", denkt sich Furios und geht zielsicher in die Tür, von der er sicher ist, dass Richard sich dahinter versteckt hat.

"Nanu mein Freund, du hast es aber eilig. Ich wurde leider etwas aufgehalten und konnte dir nicht gleich folgen. Aber der Störenfried hat es doch vorgezogen das Weite zu suchen. ... Ach ja, wo waren wir stehengebliegen? Genau, wir wollten uns zu meinen Freunden setzen, ob sie noch etwas über deinen Verfolger herausgefunden haben. Du hast Glück, sie sind auch gerade eingetroffen, nun kannst du sicher einiges erfahren, das dir vielleicht hilft deinem Verfolger aus dem Weg zu gehen." In seiner üblichen umsorgenden Art und Weise, in der er seinen Gegenüber wie eine Spinne einfängt und nicht mehr herauslässt, hält er Richard so lange hin, bis die restlichen Gefährten eintreffen. "Dies ist mein Freund Richard", stellt er ihn vor. "Er hat ein paar Schwierigkeiten mit eurem Gast in der Schwarzen Möwe. Ihr könnt ihm doch sicher weiterhelfen.... Aber Richard, vielleichst erzählst du uns erst einmal etwas mehr darüber, mit wem wir es bei dieser Person zu tun haben. Je mehr wir wissen, desto besser können wir dir helfen", wendet Furios mit einem Satz das Blatt und schiebt Richard den Ball zu.
« Letzte Änderung: 01.01.2010, 13:06:56 von Nathan Grey »

Nathan Grey

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Kapitel III: Die Hinweise verdichten sich
« Antwort #1 am: 05.05.2009, 08:37:41 »
Richard ist ein wenig geschockt, als er Furios und seine Kameraden sieht. Langsam geht er rückwärts auf eine Mauer zu und bevor ihr auch nur realisiert was er dort macht, dreht sich eine Geheimtür und Richard verschwindet in dem Gebäude und ihr steht vor einer leeren Wand, welche auf den ersten Blick keine Öffnung zu haben scheint.

Erst jetzt erkennen Kuonu und Phoebe das alte Gebäude, es ist ein Lagerhaus, welches in den Gassen nur Argans Fluch genannt wird. Angeblich soll es da spuken und es sind schon mehrere Personen verschwunden, weswegen das Haus versiegelt wurde und alle Eingänge und Fenster zugemauert wurden, dies geschah vor ungefähr zehn Jahren, nachdem fünf Kinder beim Spielen in dem alten Gemäuer verschwunden waren, auch Phoebe war bei dieser Gruppe dabei, aber sie traute sich damals nicht in das verfluchte Gebäude, wurde von den anderen als Schisshase bezeichnet und irgendwie fühlte sie sich auch ein wenig schuldig, dass nicht mehr versucht hatte, die anderen von ihrer Mutprobe in dem Lagerhaus abzuhalten.

Phoebe

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« Antwort #2 am: 05.05.2009, 09:52:03 »
Phoebe eilt zu der Stelle, an der der Mann durch die Wand verschwunden ist, und schaut sich diese genau an. Dass hier eine Geheimtür versteckt ist, war ja mehr als offensichtlich, nur wie man diese öffnen kann... Spontan versucht sie es erst einmal, indem sie einfach gegen die Wand drückt. Wenn das nichts hilft, beginnt sie mit der Suche nach Öffnungsmechanismen.

Nathan Grey

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« Antwort #3 am: 05.05.2009, 11:29:12 »
Phoebe schaut sich die Wand genauer an und kann dort ein kleines Symbol entdecken, welches sie auch schon von den Schilden der Söldner kennt, anscheinend muss man einen Schlüssel in die Vertiefung des Symboles drücken, leider gelingt es Phoebe nicht das Schloss zu umgehen, weswegen die Tür verschlossen bleibt.

Phoebe

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« Antwort #4 am: 05.05.2009, 11:53:32 »
“Aha! Hier sind wir richtig,” bemerkt Phoebe während sie die anderen auf ihren Fund, vor allem auf das Symbol, aufmerksam macht. “Aber was nun? Auf Anhieb bekomme ich die Türe nicht auf, und einen Schlüssel haben wir ja leider nicht.”

Nriu'kli Ulisar

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« Antwort #5 am: 05.05.2009, 15:48:13 »
Nriu'kli sieht zu, wie die Halblingsdame die ganze Wand absucht und als sie ihn und die anderen schließlich auf das Zeichen hinweist, zieht er überrascht die Augenbrauen hoch. Sie hatten diesmal wie es aussieht Glück gehabt.
Sicherheitshalber nimmt er schon einmal seinen Schild vom Rücken und befestigt ihn an seinem linken Arm, während er sich an die anderen wendet: "Es muss einen Weg hinein geben. Wenn wir lange genug suchen, werden wir auch einen finden. Das ist der beste Hinweis den wir seid langem gefunden haben und wir sollten ihn nicht einfach so vorüberziehen lassen."
Der Eladrin nimmt nun das gesamte Gebäude genauer in Augenschein, in der Hoffnung irgendeine Möglichkeit abgesehen von der Geheimtür zu finden um einzudringen.

Nathan Grey

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« Antwort #6 am: 05.05.2009, 15:59:34 »
Anscheinend wurde das ganze Gebäude zu gemauert, Nriu'kli kann keinen Öffnung finden, durch welche die Gruppe in das Haus schlüpfen könnte. Das perfekte Versteck für eine Geheimorganisation, keiner kann rein ausser er hat den Schlüssel schiesst es dem Elfen durch den Kopf.

Phoebe

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« Antwort #7 am: 06.05.2009, 10:10:21 »
“Ich versuche weiter diese Tür aufzubekommen...” sagt Phoebe, und macht sich dann auch gleicht ans Werk. “Gebt ihr derweil auf die Umgebung acht!”

Nathan Grey

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« Antwort #8 am: 06.05.2009, 10:23:39 »
Langsam aber sicher verzweifelt Phoebe an dieser verfluchten Tür, es will ihr einfach nicht gelingen, den Öffnungsmechanismus zu aktivieren. Aber während Phoebe so an der Tür rumwerkelt können sie und Nriu'kli ein Geräusch aus einer Nebengasse hören, welche links an dem Haus verläuft, es klingt ein wenig als würde Metall über Stein kratzen gefolgt von einem Stöhnen und Schmatzen.

Phoebe

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« Antwort #9 am: 06.05.2009, 10:32:58 »
“Verflixtes Ding! So ohne Schlüssel wird das hier nic...oh, hört ihr das auch? Jetzt aber schnell... da ist vielleicht noch so eine geheime Tür!”

Phoebe lässt dann auch gleich ab von dem Schloss und bewegt sich in den Schatten des Gebäudes und zu der linken Häuserecke, wo sie sich ersteinmal versteckt.

Nathan Grey

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« Antwort #10 am: 06.05.2009, 10:51:13 »
Geschickt schlüpft die Schurkin um die Ecke und verschmilzt mit den Schatten. In der Gasse vor sich kann sie mindestens vier Gestalten sehen, welche anscheinend aus einem Kanal kriechen und sich in den Schatten verstecken wollen. Grade schiebt die letzte der Gestalten den Kanaldeckel wieder über das Loch, was wieder dieses metallerne Geräusch macht, welche Phoebe und Nriu'kli aufgefallen war.

Kil'rak

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« Antwort #11 am: 06.05.2009, 21:27:06 »
Auch der Zwerg sieht Phoebe zu, wie sie versucht verzweifelt die Geheimtür zu öffnen. Kil'rak wollte gerade den "Zwergen-Schlüssel" benutzen, seinen Hammer...damit kommt man überall rein! Doch als er gerade zur Tat schreiten will, hört die Gruppe ein verdächtigens Geräusch...lautlos wie eine Katze verschwindet die Schurkin im Schatten. Überrascht und ratlos steht der Zwerg mit dem Hammer in der Hand vor der Geheimtür, erstaunt wie schnell sich Phobe unsichtbar machen kann....

Phoebe

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« Antwort #12 am: 07.05.2009, 10:30:36 »
Phoebe versucht den anderen mit Handzeichen klarzumachen, dass da vier Personen um die Ecke aufgetaucht sind. Sie zückt dann zur Vorsicht einen ihrer Dolche und verharrt ansonsten erstmal auf der Stelle.

Nathan Grey

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« Antwort #13 am: 07.05.2009, 10:51:47 »
Das Problem, welches Phoebe eben erst klar ist, dass sie sich so gut versteckt hat, dass selbst ihre Kameraden nicht genau wissen wo sie sich befindet. Als sie aber die Wesen genauer betrachtet kann sie humanoides etwas sehen, aus desen Rücken anscheinend zwei Tentakel wachsen und auch die übernatürliche lange Zunge schlängelt sich ähnlich durch die Luft. Die anderen drei scheinen eher sowas wie Goblins zu sein, auch wenn bei der Dunkelheit keine Details zu erkennen sind.

Phoebe

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Kapitel III: Die Hinweise verdichten sich
« Antwort #14 am: 08.05.2009, 09:50:08 »
Hmm... wo schauen die denn hin? Naja, hilft ja nichts...

Phoebe bleibt in ihrem Versteck und macht sich bereit, die Vierergruppe aus dem Hinterhalt zu attackieren, sobald sie sich um die Ecke begeben, wo sie sich verborgen hat.

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