Autor Thema: [Prolog:] Für Gold und Freiheit  (Gelesen 1750 mal)

Beschreibung: Söldner und Sklaven

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Sensemann

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[Prolog:] Für Gold und Freiheit
« am: 22.06.2009, 17:13:55 »
Abenteuereinstieg für Thamam al'Taphayet und Durriken:
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Sensemann

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[Prolog:] Für Gold und Freiheit
« Antwort #1 am: 23.06.2009, 08:37:56 »
Die magisch gekühlte Luft, der Duft von frischen Rosenblüten sowie das süßliche Parfüm und der prunkvolle aber dennoch nicht überlastete Raum, aber vorallem die freundliche Stimme von Prinzessin Almah - einer der jüngeren direkten Untergebenen der Paktmeister, welche sich einreiht in eine riesige mächtige und stolze Linie von Adeligen, welche den geheimnisvollen Stadthaltern dienen oder dienten, dessen junges und charismastisches Aussehen durch ihre feinen Gewänder nur noch abgerundet wird, schenken der Audienz, trotz seiner hohen Brisanz und Wichtigkeit über das Dasein der Audienzbittenden eine angenehmes Umfeld.
Entspannt, fast freundschaftlich, aber dennoch respektvoll distanziert und mit einem gewissen Grad an Autorität, fast ungewöhnlich für die Menschen dieser Gegend, empfängt die junge Adelige, welche umringt ist von Eunuchen mit Osirion, welche als Leibwächter die wunderschöne Frau beschützen, aber auch ihr mit großen Straußenfedern Luft zufächern und auf Wunsch etwas Tee oder Obst anreichen, eine Hand voll Sklaven und Zwangsarbeiter, welche er schweres Dasein beenden möchten, indem sie für die Prinzessin arbeiten und begandigt werden, sollten sie diese junge Adelige namens Almah zufrieden stellen.

Doch die meisten Gnadengesuche werden von der gutherzigen Frau mit den strahlenden blauen Augen mit einer gewissen Strenge, aber auch mit einer gewissen Traurigkeit, abgeschmettert.
Doch vielleicht würden die nächsten beiden Gnadengesucher mehr Glück haben.
« Letzte Änderung: 03.08.2009, 01:32:24 von Sensemann »
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Thamam

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[Prolog:] Für Gold und Freiheit
« Antwort #2 am: 24.06.2009, 00:29:33 »
Als Thamam den gekühlten Raum betritt, bleibt er einen kurzen Augenblick stehen und schließt seine Augen. Der Raum war gefüllt mit einem Duft, den er schon lange nicht mehr so intensiv wahr genommen hat. Es dauerte einen weiteren Augenblick, bevor der Sand und der Staub in seiner Nase und in seinen Atemwegen ihn die volle Pracht des Rosendufts wahrnehmen ließ. Dann öffnete er die Augen und sein Blick ging durch den Saal und wanderte nur kurz mit einem uninteressierten Blick über die prachtvollen Gegenständen, bevor er sein Augenmerk auf die edle Schönheit wendete. Sein Atem stockte für einen Augenblick, als er sie erblickte. Denn sie war der Grund, warum er hier her geschickt wurde. Und ein wenig Hoffnung keimte in ihm auf. Könnte sie sein Sklavendasein beenden und ihn wieder zu das machen, was er sein wollte und was ihm die Arbeit als Sklave immer klarer werden ließ, das er sich seine Freiheit in jeder Nacht herbeisehnte und jede Nacht ihn seine Freiheit ein kleines Stück näher brachte.  

Aber sein Zögern machten sich die Anderen zunutze und stürmten an ihm vorbei, um möglichst schnell ihr Gesuch um Gnade oder Anstellung anzubringen. Schließlich machte sich auch in ihm ein wenig Enttäuschung bereit, als vor ihm so viele der Gnadengesuche abgelehnt wurden. Sein Blick hebte sich und er sah erneut der schönen Adligen in die Augen. Während er nachdachte, welche Worte er wählen sollte, wurde ihm schnell klar, das er in diesen Dingen nicht sehr bewandert war. Aber er konnte einen kurzen Augenblick von Trauer bei ihr erkennen, als sie erneut das nächste Gnadengesuch ablehnte. Und wenn er auch sich nicht gut mit dem Verhalten der reichen und adligen Gesellschaft auskannte, so kam ihm dieses Verhalten eher seltsam vor.

Als er dann vor ihr stand und nun an der Reihe war, sein Gesuch anzubringen, hebte er sein Augenmerk. Als ihn die Prinzessin fragend und auch ein wenig erwartungsvoll ansah, spürte er die Wärme in sein Gesicht steigen. Mit beschämten Augenblick und wohl hochrotem Kopf, wenn dies seine grünliche Haut überhaupt zuließ, sah er sie erneut einen Augenblick an, während er kurz an die Wüstenblumen denken mußte, die überall hervorstechen würden. Aber so ein Vergleich würde ihn wohl den Kopf kosten. Und nur zu gerne hätte er sich auf den Boden geworfen und um Gnade gebeten, aber sein Stolz siegte für einen Augenblick. Er kniete sich auf ein Knie nieder, bevor er mit zittriger Stimme verlauten ließ. "Habt Dank, das ihr einen so niederen Diener empfängt. Ich bin nur einen kurzen Augenblick davor, mein Leben so unwürdig zu verbringen, wie es mein Vater wohl getan hat. Aber dennoch weiß ich, das jeder sein Schicksal in eigenen Händen hält und eine zweite Chance verdient habt. Und wenn es auch nicht mein Wunsch ist, als Held aus dieser Stadt hervorzugehen, so ist nun mein sehnlichster Wunsch der Durst auf Freiheit wie nach einem Aufenthalt in der Wüste ohne Wasser, dem Wunsch gewichen Euch zu dienen." Erstaunt über seine gewählten und unbedachten Worte, was würde schon eine Prinzessin über Durst wissen, senkte er erneut sein Blick zu den Füssen der Prinzessin, in Erwartung darauf, das die Wachen und die anderen Anwesenden ihn entweder niederstrecken oder in schallendes Gelächter ausbrechen werden.
« Letzte Änderung: 24.06.2009, 00:33:55 von Thamam »

Sensemann

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[Prolog:] Für Gold und Freiheit
« Antwort #3 am: 24.06.2009, 12:35:50 »
Prinzessin Almah zuckt kurz zusammen, als der Orkblüter mit zittriger Stimme, aber dennoch laut brüllend förmlich um Gnade bettelt.
Doch Thamam hinterlässt Eindruck bei Prinzessin Almah, welche verspielt ihr kurzer Zusammenzucken überspielt und leicht verführerisch ein paar Trauben aussaugt, ohne die Kerne und die Haut dabei zu schlucken.
Mit sanfter Stimme, ohne herrischen Ton, aber dennoch mit einer gewissen Arroganz und Reserviertheit, entgegnet die Prinzessin, wobei zum ersten Mal ihre engelsgleiche seidensanfte Stimme zu hören ist:
"Ehrliche Worte dringen durch Euch in meinen Ohren, Sklave, doch sagt mir doch bitte ersteinmal wie ihr heißt und warum ihr ein Sklave geworden seid?
Und warum beim Grab meines toten Vaters schreit ihr?
Nicht, dass ihr damit Eure Rede nicht einen gewissen Grad an Hingabe, Ehrlichkeit und Besonderheit schenkt, aber es klingt fast drohend und dies wollt ihr doch nicht, oder?"
Worauf die hübsche junge Frau ihre vollen roten Lippen zu einem Lächeln formt und etwas gelassen sich auf ihren Liegesitz zurücklegt, auf welchem sie auf der Seite liegend, Thamam einige Treppenstufen unter sich empfängt, um sich vor ihren Dienern frischen Tee reichen zu lassen und dabei den Blick vom halborkischen Waldläufer zu nehmen, obwohl sie auf eine Antwort von diesem wartet.
Dies ist als ein deutliches Zeichen zu sehen, nicht als Respektlosigkeit, sondern eher als Hinweis, dass Thamam sich genau überlegen sollte, was er antwortet, denn es droht ihm abgewiesen zu werden, wenn er die Aufmerksamkeit der Abgesannten der Paktmeister verspielt, denn insgesamt hatte der verurteilte Zwangsarbeiter Glück, dass seine Worte überhaupt Gehör gefunden haben.
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Thamam

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[Prolog:] Für Gold und Freiheit
« Antwort #4 am: 26.06.2009, 00:54:02 »
Überrascht von den Worten, die in dieser Halle so laut widerhallen, schweigt Thamam für einen kurzen Augenblick und man sieht ihm an, das er es nicht gewohnt war in solchen Räumen vorzusprechen. Während er dann doch sieht, das die Prinzessin wohl ein wenig überrascht ist von seiner gewaltigen Stimme, aber dies mit einem engelsgleichen Lächeln überspielt. Umso mehr scheint er über ihre Reaktion erstaunt, wie gelassen und ruhig sie darauf reagiert, während er ihren Worten andächtig lauscht.

Als sie zu Ende gesprochen hat, räuspert er sich leise, um seine Stimme unter Kontrolle zu bringen. Fast flüsternd versucht er seinen Namen zu erwähnen. "Nun, verzeiht mir." Aber er bemerkt sofort, das dies nun zu leise für den großen Raum ist, da seine Stimme in dieser Lautstärke wohl kaum bis ans Ende des Raumes gelangen könnte, vielleicht gerade noch zu dieser edlen Dame. Dann versucht er erneut die richtige Lautstärke zu finden, mit der man sich in einer solchen Halle mit einer Adligen unterhalten würde.

"Verzeiht mir, ich bin es nicht gewohnt in solchen Hallen vorzusprechen" während er anschließend eine kurze Pause macht bevor er weiter spricht. "Man nennt mich Thamam al'Taphayet und des einzigen Verbrechens, dessen ich mich schuldig gemacht hat, war, das ich den Kaufmann schützte und nicht dessen Handelsware. Leider wurden ihm seine gewählten Worte zum Verhängnis und auch hier bin ich wohl schuldig, das ich nun ihn nicht mehr schützen konnte vor seinen eigenen Gefolgsleuten, die nach Vergeltung dürsteten. Während die restlichen Söldner über sein Hab und Gut herfielen, entschied ich mich auf den Weg nach Katapesh zu machen, um dort mein Glück zu versuchen. Leider war die Wache anderer Meinung. Und so kam es, das sie mich schuldig sprachen und mich zum Sklavendienst verurteilten. Aber wenn ihr mich begnadigt, werde ich mit meiner ganzen Kraft Euch zu Diensten sein."

Während seine letzen Worte durch den Raum hallen, kann man ihm ansehen, das er, obwohl er seine Strafe durchaus aktzeptiert hat, seinen Stolz und sein Glaube an seine Fähigkeiten während diesem Dienst nicht verloren hat. Dann wendet er sein Augenmerk wieder auf die Prinzessin, während er hofft, das seine Stimme die richtigen Worte und die passende Lautstärke gewählt hat und vor allem das Interesse der Adligen an seinen Fähigkeiten gefunden hat.
« Letzte Änderung: 26.06.2009, 01:04:49 von Thamam »

Sensemann

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[Prolog:] Für Gold und Freiheit
« Antwort #5 am: 26.06.2009, 14:11:38 »
"Nichts als dumme Ausreden und leere Worte also...", raunt die junge Adelige etwas entnervt dem Halbork entgegen, wobei sie dabei kurz sich eine Wasserschale mit frischen Zitronenwasser reichen lässt, ihre Hände darin badet und wäscht, wobei sie kurz auch ihren Hals damit benetzt, und anschließend mit einem Tuch sich die Hände und ihren Hals übergründlich trocknet.
"Ich habe schon so oft diese Geschichten voller Unschuld gehört und so viele Eide und angebliche ehrliche Versprechen bekommen  wie Honig förmlich um meinen Mund geschmiert.
Doch haltet mich nicht für so dumm, Sklave Thamam al'Taphayet!
Ich bin immun gegen solche Leute, die den Teufel auf der Zunge tragen!"
Woraufhin ihre engelsgleiche Miene sich verfinstert und sie mit der Zunge schnalzend dem Orkblütler befiehlt:
"Erklärt mir also...und überlegt Euch Eure Antwort gut, Sklave, warum ich Euch begnadigen soll und zu einem Diener von mir machen sollte, ohne die Angst zu haben, dass ihr mich vergiftet oder im Schlaf bestiehlt oder gar erwürgt?
Wenn es nur um Eure Freiheit Euch geht-die kann ich Euch schenken: Durch den Henker!"
Das ihr letzter Satz und ihr anschließend aufgelegtes Lächeln eine Kälte in sich trägt, welche vielleicht nur unter Drow oder Dämonen zu finden ist, sollte genauso wie der Inhalt ihrer Worte den Halbork Angst machen.
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Durriken

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« Antwort #6 am: 27.06.2009, 11:53:20 »
Der sehnige Mann mit der sonnenerbrannten Haut und der schweren Kette, die um seine Hüften geschlungen war, hatte sich die Szene mit wachsendem Zorn und kalter Verachtung angesehen. Weder die erfrischende Kühle noch der Duft oder die Freundlicheit, die die Lady zunächst auszuzeichnen schien, konnten seine Gefühle vertreiben, die er nun mühsam unterdrückt, während der Orkblüter sein Gnadengesuch vorträgt. Die Wache, die ihn durch die Stadt hierhergeführt hat, erntet einen kalten, durchdringenden Blick von dem Glaidiator, in den er all die Verachtung legt, die seine Seele beherrscht. In Ketten haben Sie uns geschlagen. Mit Ketten werden wir sie schlagen. Curt alter Gaukler! Ich hol Dich hier raus! Und dann werden sie bezahlen! Was würde Curt wohl tun? Ich muss mich bremsen, sonst war alles umsonst.
 Die Freiheit durch den Henker!


Der letzte Satz der jungen Adligen durchbricht die Gedanken des Varisianers, wie er am Besten vorgehen könnte. Eine heiße Welle des Zorns durchzuckt ihn und seine Augen werden starr und kalt.  Ohne nachzudenken tritt er neben den Halbork, der sich soeben vor der schönen Frau erniedrigt hat. Nur, weil er ein Halbut ist! Er gehört hier nicht her, genauso wenig wie ich!
Sein Mund öffnet und schließt sich, ohne dass er etwas sagt. Das Gesicht und das Lächeln Curts halten ihn von der Beleidigung ab, die ihn vermutlich das Leben gekostet hätte. Mit Mühe schluckt er seine Gefühle hinunter. Innerlich fügt der grauhaarige Varisianer dem gesammelten Hass und Zorn weiteren Brennstoff hinzu, den er irgendwann im Namen der Freiheit und für Sarenrae entzünden wird. Bald.

"Ich werde auf ihn Acht geben, bis er seine Freiheit verdient hat!" Durriken verbeugt sich und schluckt die Verachtung hinunter, die er für sich angesichts dieser Unterwerfung und Demütigung empfindet. "Hohe Lady, ich schwöre es beim Leben meines Freundes, Curt, den freizukaufen der Grund ist, Euch bedingungsos zu dienen. Wenn Ihr mir die Gnade gewährt."

Danke Curt! Was sind schon ein paar Wochen weitere Demütigung und Erniedrigung vor den Sandfressern im Gegenzug für Deine und hoffentlich auch seine Freiheit!
Der Kettenschwinger ist froh, nicht gröblich gelogen und dennoch ohne Beschimpfungen um Gnade für sich und den Halbork gebeten zu haben. Für die Befreiung aus den Ketten der Sklaverei ist ihm jedes Mittel recht. Nach seinen Worten berührt er das Halblut an der Schulter und tritt zwei Schritte zurück, um sein Urteil mit leerem Blick zu erwarten.

Sensemann

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« Antwort #7 am: 27.06.2009, 12:19:26 »
Prinzessin Almah zuckt erneut zusammen, wie auch schon beim sonderbaren und lauten Gefühlsausbruch von Thamam, als Durriken mit als seiner körperlichen Präzens nach vorne tritt.
Sichtlich irritiert und deutlich eingeschüchtert durch den stämmigen Menschen, zumal sogar ihre Leibwächter sich schützend, aber dennoch dabei unauffällig, um sie in der Nähe positionieren, öffnet die junge Adelige, welcher trotz ihrer eigentlich Gutmütigkeit und angeeigneten Reserviertheit ihre viel zu hohe Macht mal wieder zu Kopf gestiegen ist, leicht entwaffnet und sprachlos ihre vollen roten Lippen, zumal die Worte des Varisian ihre Wirkung nicht verloren haben.
Völlig verstummt braucht die junge Frau aus Katapesh etliche Herzschläge und schwere Atemzüge, um wieder die Fassung zu gewinnen und antworten zu können, wobei sie ihre Lippen mit ihrer kleinen Zunge kurz dafür mit Feuchtigkeit benetzt, um sie typisch für eine Keleshite ein paar Worte für einen Konter zu überlegen, denn schließlich ist für die Keleshite wie alles im Leben nur ein Geschäft, welches verhandelt werden muss, und dies ohne sein Gesicht zu verlieren oder klein Bein zu geben.
Mit einem stechenden fast tötenden Blick antwortet sie daraufhin spitz:
"Ah, wenn dies nicht der Sklave namens Durriken ist! Ich wurde über Euer Kommen und Euren Gesuch informiert!"
Worauf die junge Adelige ersteinmal eine kurze Redepause macht, um ihrer Worten mehr Wirkung zu verleihen.
Provokant richtet sich die Prinzessin aus ihrer liegenden Position auf, setzt sich hin, schlägt ihre Beine übereinander, wobei dabei sogar etwas planke Haut zu sehen ist, und legt leicht verführerisch und verträumt schauend ihren Kopf in ihre zarten Handflächen:
"Also schön...ich werde Euch eine Chance geben, Euer Dasein zu verbessern und Euch von Eurem Sklavendasein zu befreien...ihr werdet mich auf meine Karawane, welche heute Abend beginnt begleiten und mir dienen!
Solltet ihr jedoch mein Misstrauen oder mein Missfallen Euch Euer Handeln während der Reise verdienen oder mich in irgendeiner Art enttäuschen, so seid Euch sicher, dass Euch beide das noch am selben Tag den Kopf kosten wird!"
Wobei die junge Prinzessin ein ziemlich gut gespieltes Lächeln aufsetzt und ohne ein weiteres Wort zu zulassen die beiden Sklaven ersteinmal hinfortwinkt mit einem emotionslosen "Und nun geht! Ich werde nach Euch rufen lassen, sobald wie aufbrechen!"
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Thamam

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« Antwort #8 am: 28.06.2009, 11:36:04 »
Irritiert durch die Worte der Adligen, die sich offensichtlich für Thamam von dieser Anhörung der Sklaven nur langweilt, steht Thamam einen kurzen Augenblick ratlos und stumm da. "Meine Worte haben wohl ihre Wirkung verfehlt. Dabei habe ich meine Schuld eingestanden, das ich sowohl die Ware des Kaufmanns als auch ihn selbst nicht beschützen konnte. Weder vor den Gnollen, die unsere Karawane überfallen haben, noch vor den Söldner, die in ihrer Goldgier alles an sich genommen haben. Vielleicht sollte ich noch ein wenig an der Wahl der Worte arbeiten."

Bis ein weiterer Sklave vortritt und mit seinem präsentem Auftreten, die Aufmerkamkeit der Prinzessin als auch der Wachen auf sich zieht. Für einen Augenblick sieht er erstaunt zur Seite, denn solche Umgangsformen mit Adligen hatte er vorher noch nicht gesehen. Und auch die Adlige scheint für einen Augenblick beunruhigt zu sein, als er seinen Blick wieder voller Spannung auf diese wendet, um deren Reaktion ersehen zu können. Als sie sich dann wieder gefaßt hat, zwingt sich Thamam ein Lachen oder Grinsen zu unterdrücken, wohl wissend, das ihm dies dann seinen Kopf kosten würde. Erleichterung macht sich in ihm breit, als die Adlige ihnen eine weitere Chance gibt und die beiden Sklaven in ihren Dienst stellt.
 
Irgendwie war er dann doch erleichtert, das die Adlige zu seinem Glück nicht ganz der Bedeutung seiner Worten gelauscht hat oder sie einfach nur ihre Wirkung verfehlt haben. Denn wie sollte sie dann einen solchen Söldner, der bei seiner letzten Aufgabe versagt hat, erneut eine ebensolche Aufgabe erneut auftragen. Aber schließlich hatte er sein Ziel erreicht und so wie Durriken aufgetreten ist, scheint es nicht nur an den Worten gelegen zu haben, sondern wohl auch an seinem Auftreten, oder vielleicht auch an seiner Rasse. Schnell wird Thamam jedoch klar, das die Prinzessin nun das Gespräch als beendet sieht und so verbeugt er sich höflich, mit einem kurzen Dank. "Habt Dank" bevor er sich dann zurückzieht.  
« Letzte Änderung: 28.06.2009, 11:43:53 von Thamam »

Durriken

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« Antwort #9 am: 28.06.2009, 18:59:44 »
Ein Anflug von Feuer flackert für einen Moment in den leeren Augen des Gladiators als die Lady ob seines Auftretens sichtlich zusammenfährt. Er hatte es also noch nicht verloren...

Dennoch ist Durriken trotz der Freude über die unangenehme  Wirkung seiner Worte auf die dreckige Sklavenhalterin, die sie in seinen Augen bei all ihrer Schönheit und Koketterie ist, erleichtert. Erleichtert über die Chance für den fremden Halbork und ihn selbst. Trotz seiner Verachtung für die Sklaverei an sich und für 'Herren' und 'Herrinnen' weiß er, dass seine Worte ihm durchaus Schläge, den Galgen oder Schlimmeres hätten einbringen können.  

Das Orkblut scheint ebenfalls nicht auf den Kopf gefallen zu sein und so wiederholt der Varisianer dessen Dank an Prinzessin Almah mit gesenktem Haupt, bevor er sich abwendet. "Habt meinen Dank. Wir werden Euch nicht enttäuschen."

Seinen verächtlichen Blick und das Feuer, dass darin brennt spart er sich für die Wache auf, die ihn hierher begleitet hat. "Wohin jetzt?" seine Stimme ist beherrscht und ruhig. Ganz im Widerspruch zu seinem Blick und ganz so, als würde er seine Stellung als Sklave akzeptieren und demütig um einen Befehl bitten.

Danke Curt, ohne Dich hätte ich das nicht geschafft, sondern diesen Affen meine Kette spüren lassen. ... Und dafür bezahlt.  Die Gedanken an frühere Bestrafungen und an den Schmerz verdüstern das ohnehin nicht freundlich zu nennende Antlitz des Kämpfers, während er die Anweisung der Wache erwartet.

Sensemann

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« Antwort #10 am: 01.07.2009, 11:19:21 »
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