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Autor Thema: Tael (gestorben)  (Gelesen 8248 mal)

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<Loki>

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Tael (gestorben)
« am: 24.06.2009, 12:14:51 »
So warst du nun auf einem Schiff gelandet, mit einem Auftrag aus deiner Heimat, auf dem Weg in eine Zukunft, die wohl selbst ein Wahrsager nicht voraussagen konnte, da du zu einem Kontinent segeltest, von dem noch niemand auf deiner bisher bekannten Welt jemals gehört hatte.
Der Kapitän, mit Namen Eragon, war ein ruhiger Kerl, er stellte sich euch als alter Seebär vor, der anscheinend schon seid 40 Jahren immer dieselbe Strecke abfuhr, immer von einem Kontinent zum anderen.
So schätztest du ihn auf zwischen 50 und 89 Jahren.
Er hatte lange weiße Haare, tiefe, dunkle Augen und einen wahren Strich als Mund, allerdings keine einzige Falte im Gesicht, was den Altersunterschied bei deiner Schätzung ausmachte.
Er trug ein riesiges Gewand, was allerdings danach aussah als ob darunter noch 5 weitere Mäntel und Umhänge oder vielleicht sogar eine Rüstung wären.
Er erklärte dir, dass dies nur sei, damit er mehr wie ein dicker Seebär aussehe, weil er sonst nicht soviel auf den Rippen hätte.
Dazu trug er eine ziemlich kurze Hose, was bei einer Frau wahrscheinlich ziemlich attraktiv gewesen wäre, sah bei ihm fast schon abstoßend aus, sowie fröstelte dich allein der Anblick, wo auf dem Schiff vielleicht 2 Grad plus herrschten bei einer ordentlichen Windstärke von 5.
Während der Fahrt und beim Steuern des Schiffes zottelte er ständig an seinem Bart herum, als ob er über etwas nachdenken würde und schaute meist in die Luft oder an die Schiffsdecke, anstatt aufs Meer, doch es schien keinen Einfluss auf die Orientierungsfähigkeiten des alten Menschen zu haben.

Dann sprach der Kapitän zu dir:
"Nicht viele reisen zwischen diesen beiden Kontinenten hin und her, wenn ich es mir recht überlege, bist du der erste seid, …, och, bestimmt 10 Jahren, sonst fahr ich hier alleine rum.
Dieses Land ist arg gebeutelt von herrschsüchtigen Königen oder Kaisern, es gab mal eine Zeit, da lebten 11 Auserwählte auf diesem Kontinent, sie waren die 11 Auserwählten eines Gottes, sie herrschten über die 10 Reiche friedlich und in Einklang mit sich und untereinander, doch mit der Zeit lösten sie sich in Luft auf und verschwanden, hässliche Kreaturen machten sich in ganz Logard auf den Weg Teile der Welt für sich zu beanspruchen, so sind eine Vielzahl an Bergen oder Wäldern unbetretbar für den normalen Menschen.
Doch sind dies meist nur Gerüchte, von denen ich euch nicht weiter erzählen kann und es auch nicht will.
Hier hast du eine Karte von Alagaesia, ihr werdet sie bestimmt gebrauchen können, damit habt ihr immerhin einen kleinen Anhaltspunkt wo ihr euch befindet, es sind zwar nicht viele Dinge eingezeichnet, aber das wichtigste dürfte enthalten sein.
Carvahall ist wirklich die einzige nennenswerte Stadt, dorthin solltet ihr reisen.
Es leben dort ungefähr 400 Einwohner aller Völker.
Ich bin mir sicher, dass du in der Nähe der Stadt auf dir Gleichgesinnte treffen wirst, das Böse lauert im Buckel, ein Gebirge, in das niemand gehen darf, der König selber hat es strengstens verboten und bestraft es mit der Todesstrafe, wenn einem nicht sowieso der Tod im Buckel erwartet. Auch wenn ich glaube, dass die, die so sind wie du, genau darin ihre Aufgabe sehen, in dieses Gebirge zu ziehen"

Er überreichte dir die Karte und wandte sich dann weiter dem Steuer zu, brummte ein kleines Liedchen vor sich her, dass euch fast die Ohren abfielen und ihr unter Deck flüchtetet in eure Schlafgemächer.
Am nächsten Morgen als du erwachtest, lagst du schon am Ufer und als du zum Kapitän gingt, lächelte er euch fröhlich entgegen.
“Ich weiß wie gefährlich diese Welt dort draußen ist, also nutzt diese Tränke weise und verschwendet sie nicht, ihr werdet sie brauchen.
Nun verabschiede ich mich von euch, mit dem Gefühl im Magen euch irgendwann mal wieder zu sehen.“

Er drückte dir 5 Heiltränke mittlere Wunden heilen in die Hand und legte dann wieder ab, wohl wieder auf dem Weg zu deinem Heimatkontinent, damit war dein Schicksal wohl besiegelt, deine letzte Möglichkeit zum Umkehren war davon gefahren.
Du blicktest dich kurz um und als du dann wieder zum Meer zurück den Blick schweifen ließest, war das Schiff, welches dich hergebracht hatte, schon im Nebel verschwunden.
So machtest du dich also auf den Weg, doch wohin......?
Du erblicktest zu deiner Rechten ein riesiges Gebirge und zu deiner Linken flaches Land, die Richtung in der Carvahall liegen sollte.
« Letzte Änderung: 14.07.2009, 23:46:50 von <Loki> »
Nur ein toter Fisch schwimmt mit dem Strom!!!

Tael

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Tael
« Antwort #1 am: 24.06.2009, 20:44:49 »
Frohen Mutes macht Tael sich auf den Weg, die Silberflamme sollte scheinbar recht behalten, hier gab es viel zu tun, viel vorzubereiten und viel Böses zu vernichten.
Carvahall klingt vernünftig, Tael sieht keinen Grund den buckel zu betreten, die Gesetze eines fremden Landes zu brechen käme ihn nicht in den Sinn, denn neben der Verteidigung seines eigenen Rufes hatte er noch den glorreichen Ruf der silberflamme zu verbreiten, das tut sich als gesuchter Schwerverbrecher nicht sher gut.

Mit einem Lied auf den Lippen schlendert Tael davon, froh endlich wieder festen Boden unter den Füßen zu haben.
Tael hatte sich artig mit Verbeugung bei dem Kapitän bedankt, fünf Heiltränke waren ein äußerst wertvolles Geschenk, vor allem auf einer Reise ins ungewisse.
Tael hält nach einigen Metern wieder an und sucht nach etwas das er als Zielscheibe für seinen Bogen nutzen kann, Baum oder Strauch würden es tun.
Dann kniet Tael nieder, legt sein Schwert zur Seite und spannt einen Bogen auf die Sehne seines Langbogens.
Ich Tael, ein Paladin der Silberflamme, schwöre hiermit, alles Besudelte und Korrupte von dieser Welt hinwegzubrennen und nur das reine Gute übrig zu lassen, auch wenn andere Götter diese Welt erschaffen haben, wir die Gereinigten werden sie, durch das hinwegfegen alles Bösen und unreinen, vollenden!
Dies ist mein Schwur an das neue Land das unter meinen Füßen liegt, ich werde dich erst verlassen wenn du gereinigt bist oder meine Seele mit der Silberflamme verschmolzen ist solltest du mir keine neue Aufgabe offenbaren!

Dann schießt Tael den Pfeil ab, ein Symbol der Kriegserklärung an alles Böse, eine Tradition wie die Flamme selbst.

Zufrieden und durch seinen Glauben gestärkt macht Tael sich pfeifend auf in dieses ominöse Cavahall.

<Loki>

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Tael
« Antwort #2 am: 24.06.2009, 21:42:04 »
Gebirge 10.Tag 3.Monat 16Uhr

Du machst dich also auf den Weg nach Carvahall und der Weg führt dich ohne weitere Umwege in die Richtung der Stadt.
Es führt dich durch einen kleinen Wald, aber meist durch leicht hügelliges Land.
Als du dich durch einen weiteren Wald bewegst, du konntest vorher von einem Hügel schon am Horizont die Stadt erblicken, sie müsste sogleich am Ausgang dieses Waldes auftauchen, stehen plötzlich 2 Elfen vor dir, beim genaueren Hinschauen siehst du, dass der eine wohl nur zur Hälfte elfisches Blut in seinen Adern hat.
Sie waren beide plötzlich hinter einem Baum hervorgetreten und stehen nun, beinahe starr vor dir.
Du erkennst, dass sie beide ebenfalls das Zeichen der Silberflamme tragen.
Nach einem weiteren Moment, fängt sich der Halb-Elf und erhebt seine Stimme:
"Willkommen Fremder, sagt welch Ziele führen euch hier in die Umgebung von Carvahall, vorallem da ihr aus der Richtung des Buckels kommt?"
Bevor du antworten kannst, siehst du wie sich der Elf an seinen Begleiter heranbeugt und ihm ins Ohr flüstert:
"Glaubst du, dass er der Auserwählte sein kann? Ich meine..."
Ein scharfes psst des Halb-Elfen unterbricht den Elfen jedoch.
Beide schauen dich nun voller Erwartung an
Nur ein toter Fisch schwimmt mit dem Strom!!!

Tael

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Tael
« Antwort #3 am: 24.06.2009, 22:06:10 »
Ich Sir Tael, Paladin der reinigenden Silbernen Flamme bin von weit her über das Meer gereist um das Böse zu vernichten und Recht und Ordnung zu verbreiten.
Ich bin in göttlicher Mission unterwegs, und wie ich sehe tragt ihr beide das Zeichen der Gereinigten. Seid ihr meine Brüder im Glauben, dient auch ihr der Silberflamme?
Sprecht rasch, das Böse wartet nicht.
Einheimische, mit wem habe ich die Ehre?

Tael hatte instinktiv seinen imosanten Zweihänder gezogen, eine Waffe die er von Lord Xendoros persönlich überreicht bekommen hatte.
Doch als er die Amulette der beiden Spitzohren sieht lässt er die Waffe sofort sinken.
Während Tael mit den beiden spricht durchsucht er ihre Auren nach Spuren von Besudelung.

<Loki>

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Tael
« Antwort #4 am: 25.06.2009, 00:20:22 »
Gebirge 10.Tag 3.Monat 16Uhr

Keiner der beiden leuchtet auf, als du ihre Auren betrachtest.
Dafür weiten sich die Augen der beiden als du sprichst, der Elf wird sehr nervös, während der Halb-Elf seinen Versuch die Fassung zu wahren, wohl meistern kann.
"Sir Tael, es ist mir eine Ehre eure Bekanntschaft zu machen. Womöglich seid ihr sogar die Person, auf die wir schon solange gewartet haben..., aber dazu später mehr.
Bitte, ich möchte mich zunächst vorstellen. Mein Name ist Latei, ich bin Kardinal und Hüter der Flamme unseres Ordens. Dies hier ist Studelair, ein Templar, er war es, der euch erblickte und mich umgehend informierte.
Bitte folgt mir zu unserem Versteck."
Nur ein toter Fisch schwimmt mit dem Strom!!!

Tael

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Tael
« Antwort #5 am: 25.06.2009, 07:30:31 »
Versteck? Die Silberflamme muss sich verstecken?
Auf was für einem besudelten und beschmutzen Land  wandle ich denn grade?
Sollte die Flamme meine Ankunft prophezeit haben, so wäre meine Anwesenheit hier dringender benötigt werden als gedacht, denn die Flamme hat mich hier her gesand um das Böse zu bekämpfen.
Bei der Flamme, einen Templer der Silberflamme hier anzutreffen ist wahres Glück das mir die Flamme gewährt, auch wenn ihr eher wie ein ängstlicher Bettler oder Strauchdieb erscheint, als ein Streiter der Flamme.
Außerdem es kann nur einen wahren Flammenhüter geben, die Hüterin residiert in der Flammenfeste fern von hier, wenn eure Auren nicht rein währen würde ich euch für Ketzer halten, aber ich vertraue euch und werde euch begleiten.

Verdammt, sollte dies alles wahr sein, ich spüre kein Böses in ihren Seelen.
Nun ich werde sie beobachten und untersuchen ob ihre Münder die Wahrheit sprechen

« Letzte Änderung: 26.06.2009, 12:48:46 von Tael »

<Loki>

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Tael
« Antwort #6 am: 26.06.2009, 13:17:00 »
Gebirge 10.Tag 3.Monat 16Uhr

Die Augen des Halb-Elfen verziehen sich zu bösen Schlitzen. Sehr langsam, um Fassung bemüht, spricht er dann:
"Ihr wagt es mich einen Bettler oder Strauchdieb zu nennen? Und erzählt etwas von einer Flammenfeste fern von hier? Und dann wagt ihr es auch noch mich der Ketzerei zu beschuldigen. Ich sollte euch auf der Stelle bei lebendigem Laibe verbrennen lassen. Verschwindet von hier, Ungläubiger. Ihr wähnt euch auf göttlicher Mission? Unsinn, niemand hier in Logard hört die Worte der Flamme, niemand außer mir. Weit über das Meer gereist? Ich habe genug von euren Märchengeschichten. Verschwindet, lasst euch hier niewieder blicken und legt dieses gefälschte Zeichen der Silberflamme ab, ihr müsst ein Spion sein, auch wenn ihr euch dafür ziemlich dämlich verhalten habt. Übergebt mir euer Zeichen und geht oder sterbt hier und jetzt!"
Nachdem er gesprochen hat, hebt er einen Arm und schaut kurz in die Gipfel der Bäume, nickt einmal und streckt dann die andere Hand dir entgegen aus.
Während der Elf sein Langschwert gezogen hat.
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Tael

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Tael
« Antwort #7 am: 26.06.2009, 16:47:21 »
Solltet ihr wirklich sein wer ihr behauptet könntet ihr die Ehrlichkeit und die Reinheit in mir sehen, ich jedenfalls spüre eure Wahrheit und kann euch nicht für besudelte Wesen halten, solltet ihr einen ehrlichen Kampf wollen kann ich euch diesen geben, einen hinterhältigen Mordanschlag auf einen Pilgerer würde meine Vorwürfe auf Ewigkeit in Wahrheit meißeln.
So überlegt euch eure Taten, denn die Flamme in unser aller Seele sieht und weiß alles, und nach eurem Tod dürftet ihr euch vor ihr verantworten, und ist es denn euer Wunsch, so ihr ein Gereinigter seid wie euer Talisman bezeugt, die Freuden der Vereinigung mit der ewigen Flamme zu verwerfen indem ihr einen ehrenhaften Mann ermordet?
Dann sei es so.
Doch mein Vorschlag ist viel besser, ihr bringt mich zu eurer Flamme und sobald ich sie erblicke werde ich auf die Knie fallen und euch um Vergebung bitten, sollte ich sie nicht sehen können wir das immer noch in einem ehrenwerten Zweikampf austragen wie es sich unter freien Gereinigten gehört.
Des weiteren fordere ich das ihr nicht tut was ihr mir vorwerft, solltet ihr ein Hüter der Flamme sein dann wäre das ein großes Wunder, das unser Glaube uns über das große Meer hinweg verbindet ohne das wir davon ahnten.
Seht ihr meinen Wappenrock, er zeigt silberne Flamme beschützt von Schwert und Bogen, dies ist der Wappenrock meines Ritterordens der silbernen Reinheit, mein Schwur gilt der Flamme, die alles Böse hinwegfegt , und alles Besudelte und Unreine zu Asche verzehrt, auf das am Ende der Zeiten das silberne Paradies auf Erden entsteht.

Sollten dies die Worte eines Verräters oder Spiones sein?
Ich verlange eure Silberne Flamme zu sehen und ihr zu huldigen, sie zu Prüfen wäre eine Anmaßung und liegt weit außerhalb meiner Macht. Andere werden kommen, ich bin nur die Vorhut, die Inquisition wird kommen wie ein Heuschreckenschwarm der alles Böse verzehrt und nur wahre Reinheit wird verbleiben.
Also ist es nicht einmal von belang wenn ihr mich tötet, das Erschießen der ersten Schalbe hält den Sommer nicht auf, das Zertreten einer Ähre vernichtet nicht die Ernte und um die Silberne Flamme und die Reinheit in meiner Seele zu löschen bräuchtet ihr mehr Wasser als alle Ozeane der Hölle fassen können!

Nun lasst ab von eurem Hinterhalt und lasst uns unsere Brüderlichkeit testen.


Tael hält sein Schwert mit der Spitze nach unten, ein eindeutiges Zeichen des Friedens, aber trotzdem der Wehrhaftigkeit und der Kampfbereitschaft.
(Diplomatiewurf)

<Loki>

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Tael
« Antwort #8 am: 26.06.2009, 17:37:13 »
Gebirge 10.Tag 3.Monat 16Uhr

Ein Lächeln kommt zurück und auch der Rest des Gesichtes entspannt sich sichtlich:
"Welch Freude, zumindest im Angesicht des sicheren Todes, kehrt der angebrachte Anstand zurück...
Und dass ihr nicht einen Gedanken daran verschwendet euer Zeichen abzugeben, sollte euch eigentlich auch ehren...., nun vielleicht kann ich wirklich noch einmal über eure Dreistigkeit hinweggucken...."

Bewusst langsam lässt er seine Hand sinken, dreht sich auf dem Absatz um, "Studelair, führe ihn zur Flamme, weise ihm dann ein Zelt zu, wenn er sich entscheidet bei uns zu verweilen und wenn du Sural triffst, sage ihm bitte, dass ich ihn sprechen möchte." und verschwindet wieder im Wald.
Woraufhin sich der Elf an dich wendet, seine anfängliche Aufregung ist völlig gewichen und ruhig sagt er:
"Folgt mir, Bruder Tael"
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Tael

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Tael
« Antwort #9 am: 26.06.2009, 18:08:49 »
Selbstverständlich Bruder Studelair, es ist mir eine Freude unerwartet zur Flamme pilgern zu dü+rfen, wo ich doch glaubte von ihr fortzupilgern.
Darf ich euch einige Fragen über diesen Kontinent stellen, denn dort wo ich herkomme ist nichts über die hiesigen Länder und die Menschen die hier leben bekannt.

Tael steckt seinen Zweihänder zurück in den Riemen auf dem Rücken und folgt dem Elfen, auf die Ehrhaftigkeit dieser Leute vertrauend.

<Loki>

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Tael
« Antwort #10 am: 26.06.2009, 18:13:50 »
Gebirge 10.Tag 3.Monat 16Uhr

Der Elf nickt "Natürlich, fragt. Und vielleicht erzählt ihr mir auch etwas über eure Herkunft, denn soweit hier bekannt ist, gibt es nichts anderes außer Logard. Es gibt nur diesen einen Kontinent hier. Niemand ist bisher jemals von hier aufs weite Meer hinausgefahren und hat von einem anderen Land oder gar Kontinent gesprochen. Ich kann mir höchstens vorstellen, dass ihr von einer anderen Ebene gekommen seid, aber ihr sagtet ja vom Meer...., das klingt sehr seltsam für mich, aber nun zu euch, fragt."
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Tael

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Tael
« Antwort #11 am: 26.06.2009, 18:33:54 »
Ich komme von Khorvaire, aus dem Land Tharne, dem Ursprungsort der Silberflamme.
Dort ist die ewige Flamme vor vielen Jahren, lange vor meiner Geburt entstanden als eine Paladinin sich in den Kampf zwischen einen Couatl und einen Erzdämonen eingemischt hat.
Die Mächte des Guten obsiegten und banden den Dämonen in der Silberflamme.
Die Legende besagt das an diesem Tag Tausende reine Seelen den Ruf des Guten vernahmen und sich auf die Reise zur Flamme machen, dort wo die Flamme aus einer Erdspalte drang wurde der Grundstein zur Flammenfeste gelegt, der heiligsten und schönsten Tempelfestung von ganz Eberron.
Die Flamme spricht nur zu der Hüterin der Flamme, und bisher gab es immer nur eine, deswegen verwunderte mich eure Vorstellung auch.
Wie ist es hier?
« Letzte Änderung: 26.06.2009, 18:36:56 von Tael »

<Loki>

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Tael
« Antwort #12 am: 26.06.2009, 20:51:47 »
Gebirge 10.Tag 3.Monat 16Uhr

"Eure Worte sind unglaublich. Aber die Art und Weise eurer Ankunft sagt mir, dass ihr die Wahrheit sprechen müsst. Dennoch unglaublich.
Nun zunächst kann ich euch sagen, dass dieses Eberron ein heiliges Land sein muss, wenn unsere Brüder und Schwestern dort über so viel Einfluss verfügen, dass sie dort eine Feste erbauen konnten. Wir leben außerhalb der Stadt Carvahall, weil wir nicht genug sind um uns Verhör zu schaffen. Carvahall ist noch eine so weit gute Stadt, aber viele Städte hier in Logard sind vom Bösen durchtränkt. Deshalb sammeln wir hier unsere Kräfte, unenddeckt, bis wir stark genug sind, um das Böse auszumerzen und den Willen der Flamme zu verkünden und auszuführen.
Nun zur Legende, es deckt sich eine ganze Menge, auch uns ist es bekannt, wie sie entstanden ist, nur, dass dies hier in Logard geschehen ist, an dem Ort, wo ich euch nun hinführe. Und genau wie ihr sagt, kann nur eine Person die Flamme selber verstehen. Latei, ihr habt ihn gerade kennengelernt. Er ist Hüter der Flamme und gleichzeitig Kardinal."

Mit diesen Worten schwingt er sich geschickt auf einen Baum, schaut zu dir herunter und winkt dir zu.
"Kommt ihr?"
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Tael

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Tael
« Antwort #13 am: 27.06.2009, 01:23:04 »
Nun, ich lernte vieles bei meiner Ausbildung zu einem Ritter der silbernen Reinheit, doch nicht das klettern auf Bäume, habt Gedult mit mir und ich werde euch folgen können.
Tharne ist nicht nur ein Land, es ist das glorreiche Reich, regiert von der Hüterin und damit von der Flamme selbst, wir sind die ehrenwerteste Nation des alten Galifars, die alten Könige sind schwach und korrupt gewesen, sie haben das Land durch ihre Streitereien in einen hunderte Jahre dauernden Krieg gestürzt.
Doch die Silberflamme nahm sich unserer Nation an, sie übernahm die Führung und beschütze uns vor unseren Feinden, mit schnellen Bögen, scharfen Schwertern und unerschütterlichen Glauben strotzen wir allen Bedrohungen.
Unsere Feinde waren niederträchtige Goblins, Untote Soldaten Karrnath und die Kriegsgeschmiedeten Ungeheuer aus Cyre, doch haben wir all dies überstanden und sicnd nur gestärkt aus diesem Krieg hervorgegangen.
Nun widmen wir uns der Missionierung aller anderer Teile der Welt, weshalb ich hierher gesandt wurde, da die Flamme offenbarte das Hilfe hier benötigt würde. wie dringend wussten wir nicht, dann währe ich vielleicht nicht alleine.
Aber ich habe diese göttliche Mission der Flamme angenommen ich werde sie auch ausführen!
Erzähl mir mehr von dem Bösen was diese Ländereien befallen hat.

Während des Erzählens versucht Tael dem Ritter nachzuklettern und fragt sich ernsthaft wie armselig die Bedingungen für die Silberflamme hier sein mögen das der Hüter der Flamme wie ein Wegelagerer umherschleicht und seine Ritter wie Affen durch Bäume klettern.
« Letzte Änderung: 27.06.2009, 01:28:00 von Tael »

<Loki>

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Tael
« Antwort #14 am: 30.06.2009, 16:00:46 »
Gebirge 10.Tag 3.Monat 16:15Uhr

Der Elf muss dir ein bisschen zur Hand gehen, aber zusammen schafft ihr es relativ gut durch die Bäume zu laufen.
Er erklärt dir, dass dies dazu sei, damit unten kein Trampelpfad entsteht, sodass Ungläubige den Weg zur heiligen Flamme finden.
Nur wer ein reines Herz hat und dies bewiesen hat, erhält das Privileg die Flamme mit eigenen Augen zu betrachten. Bei dir würde wohl deine unglaubliche Geschichte Grund genug sein, dich zur Flamme zu führen.
"Nun, was kann ich großartiges erzählen. Wie gesagt, in Carvahall ist es noch relativ friedlich. Die Stadtwachen dieser Handelsstadt haben alles unter Kontrolle. Selbst die Tempel von Bane und Talos können keinen Einfluss erlangen.
Schlimmer sei das Land im Norden dran. In Strandor kämpfen mehrere Clane in ihren Dörfern um den Einfluss im ganzen Land und schrecken dabei vor keinerlei unmoralischen, widerwärtigen Methoden zurück."
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