Autor Thema: Die Chronik Lautwassers  (Gelesen 1513 mal)

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Leed

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Die Chronik Lautwassers
« am: 03.07.2009, 14:33:00 »
19.Tarsak: Eine unerklärliche Wolke bedeckt den Himmel über Lautwasser. Die Alten vermuten zunächst eine Rückkehr des Winters, doch schon bald legt sich eine innere Spannung über die Stadt.

Grüngras: Die Bewohner feiern das Grüngras-Fest, bis den Kindern die Ruhe auffällt, die die Stadt einnimmt. Der Delimbyir fließt nur noch träge vor sich hin, selbst die Vögel hören auf zu singen. In der Nacht taucht der Geist zum ersten Mal auf und hält fortan alle Bewohner Lautwassers wach. Dabei legt er immer denselben Weg von den Ställen, zum Marktplatz, durch die besseren Wohnviertel, zu Silvanus' Tempel und schließlich zum besetzen Haus zurück.

12.Kytorn: Bochigon, Karl und Zook kommen in Lautwasser an. In einem Gespräch mit dem Hauptmann werden sie gebeten, sich des Problems anzunehmen und mit Silvanus' Wächter Roceris zu sprechen. Vor dem Tempel begegnen sie einer seltsamen Frau, die daraufhin in dem weinumrankten Gebäude verschwindet. Sie werden Zeuge einen Streites zwischen zwei Adepten. Einer von ihnen spricht davon, Roceris töten zu wollen, weil dieser das Unheil, das Lautwasser heimsucht, vertreiben könnte, es aber nicht tut. Er will Alzar, den Hohepriester, an die Stelle des Wächters setzen, wird aber von Zook aufgehalten. Im Armenviertel kommt es zu einer folgenschweren Begegnung mit dem Bandenanführer Maros, der in einem Kampf um einen lächerlichen Wegezoll von 8 Goldmünzen zusammen mit zwei seiner Gefolgsleute sein Leben lassen muss. Nach dieser Schlacht, die allen Beteiligten bitter aufstößt, können die Gefährten endlich mit Roceris sprechen. Dieser hat mittlerweile von einer geheimnisvollen Frau namens Araqui erfahren, was es mit dem Geist auf sich hat.
« Letzte Änderung: 11.07.2009, 16:06:46 von Leed »
Wenn du in die Zeit eingreifst, wird die Butterfliege dich bestrafen.

Leed

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Die Chronik Lautwassers
« Antwort #1 am: 11.07.2009, 16:06:52 »
Es ist einige Jahrhunderte her. Zu diesem Zeitpunkt war die wilde Grenze, Tiefwasser und die Umgebung, sowie ein gutes Stück der Westlichen Herzlande zu einem Reich vereint. Dieses Reich wurde von einem Fürsten regiert, der stets nach mehr gierte. Eines Tages jedoch wollte er das Land, das heute als die Graumantelberge bekannt ist, für sich einnehmen und stieß dort auf erbitterte Gegenwehr eines Clans arkaner Weisheit. Der Fürst wurde in dem grausamen Kampf getötet, aber auch der Großteil des Clans. Von diesem blieben nur zwei Kinder übrig. Eines der Kinder verfluchte den Fürsten zu einem ewigen Leben im Tode. Weil dieser daraufhin sein Reich als klagender Geist heimsuchte, hatte das Kind Mitleid mit den Menschen und bannte den Geist mit Hilfe eines magischen Siegels an seine ehemalige Burg, von der nur noch Ruinen übrig waren. Dieses Siegel wurde mit einem Kristall verschlossen. Zu diesem Kristall gab es noch ein Gegenstück, doch jenes ist in mehrere Splitter zerbrochen, die sich über das ehemalige Herrschaftsgebiet verstreut haben. Der andere Kristall wurde unlängst dazu missbraucht, das Siegel zu öffnen und dem Geist damit wieder einen Weg zu öffnen. Wer den Kristall an sich genommen und das Siegel gebrochen hat, ist allerdings unklar. Nur steht fest, dass er sich immer noch beim Siegel befindet. Einer der Splitter des zweiten Kristalls befindet sich in Lautwasser, weshalb auch der Geist sich in der Stadt aufhält und ein Vertreiben wenig Sinn macht, da er einfach zum nächsten Splitter-Ort wandeln würde.
Wenn du in die Zeit eingreifst, wird die Butterfliege dich bestrafen.

Leed

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Die Chronik Lautwassers
« Antwort #2 am: 26.07.2009, 00:17:12 »
12.Kytorn: Während des Gesprächs mit Roceris stoßen Cassandra und Lysie zu der Männergruppe und schließen sich ihnen vorerst an. Die Priester beschließen zusammen mit den Fünf, sich am Abend vor dem Hauptquartier der Stadtwache zu treffen und sich den Geist erst einmal genauer anzusehen. Den Rest des Tages versuchten die Fünf ein wenig zu entspannen und das war auch bitter nötig, denn am Abend wurden sie Zeuge des Geistes, der sich quälend durch die Stadt kämpfte, ununterbrochen flehend und heulend. Die Fünf trafen sich mit den Männern der Stadtwache und den Priestern, um sich den Geist im Bettlerviertel genauer anzusehen. Von den Priestern flankiert, waren die Fünf auch erst einmal sicher vor Übergriffen der Armen. Sie beobachteten, wie der Geist sich in Halbkreisen stetig dem besetzten Haus im Bettlerviertel näherte, nur um kurz zuvor zurück zu schrecken und die alte Prozedur von Neuem zu beginnen. Plötzlich wandte sich der Geist ab und kam geradewegs auf die bestürzten Abenteurer Zook und Bochigon zu, deren Beziehung zum Geist eher gespaltener Natur war. Doch dann legten sich zwei Hände auf ihre Schultern und die Angst vor dem Geist schwand. Die Heilung kam von einer fremden Frau, die sich als Araqui entpuppte. Doch es war schwer zu sagen, ob man dieser Frau wirklich einfach trauen konnte. Lysie hatte zumindest ihre Bedenken und auch Bochigon war nicht ganz wohl, denn etwas schien die junge Frau den Fünfen zu verschweigen, vor allem den Grund, warum der Geist bei ihrem Anblick so ausser sich geriet. Araqui erklärte ihnen, dass ihre Beziehung zu ihm ohne Belang sei. Außerdem verriet sie, dass der Geist sich dem Splitter nicht nähern kann. Er wird von ihm angezogen und gleichzeitig abgestoßen, denn immerhin war der Kristall einst der Schlüsselstein zu seinem Gefängnis. Doch dann tauchen plötzlich fünf Männer in dunkelroten Umhängen auf und warnten die Fünf davor, Araqui zu vertrauen, bevor sie sich hinter einer Nebelwand versteckten.
« Letzte Änderung: 26.07.2009, 00:17:39 von Leed »
Wenn du in die Zeit eingreifst, wird die Butterfliege dich bestrafen.