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Autor Thema: Kapitel 1: Eindringlinge  (Gelesen 13174 mal)

Beschreibung: Der In-Game-Thread

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Yurai

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Kapitel 1: Eindringlinge
« Antwort #15 am: 02.08.2009, 15:11:55 »
Yurai gab es nach kurzer Zeit auf auf Kickhis Schulter zu strampeln und piekste stattdessen mit einem Finger immer wieder gegen die gleiche Stelle an seinem Bauch.

"Ich will den Weißen Mann sehen!", machte sie sich bemerkbar und nahm ihren Blick nicht von der Leiche des toten Weißen Mannes in einiger Entfernung. Ihr Körper versteifte sich an Kickhis Schulter, so dass ihr Körper nun nicht länger schlaff über seiner Schulter hing, sondern sie mit geradem Oberkörper in sein Gesicht sehen konnte.

"Ich kann von hier aus gar nichts sehen", begann sie sich zu beschweren.

Gorstag Schwarzholz

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Kapitel 1: Eindringlinge
« Antwort #16 am: 02.08.2009, 20:50:20 »
"Oh ja gestählt, zu einem harten Block Stahl, der unbeweglich herum steht.
Aber da der Herr so freundlich bittet."

Gorstag dreht die klinge in einer Hand herum und wirft, mit dem Heft vorraus die Waffe dem Bulligen zu.
"Und verzeiht mein Auftreten, aber ich hielt es für angemessen, mich den Umständen entsprechend zu kleiden, schleißlich befinde wir uns hier in aller bester Gesellschaft. Wenn ich aber gewusst hätte, dass man meine Erscheinung solchen Unmut hervorruft, hätte ich euren befehl natürlich verweigert, um euche meinen Anblick zu ersparen, hoher Herr.
Aber ich möchte vorwschalgen, die Kleine wieder abzusetzten schließlich, scheint sie wieder bei Bewusstsein zu sein, falls ihr meine Meinung hören möchtet."

Plötzlich änderte sich der Ton in seiner Stimme, sie war viel kälter, bestimmter und irgendwie auch lebendiger. Auch seine Züge zeigten eine deutliche Änderung, es schien als würde die abgehalfterte Gestalt vor euch langsam wieder aufleben.
Der Bullige weiß was er will, das mag ich, aber er ist mir zu... steif? Ich weiß nicht recht.
Sehe ich genauso, wie du Nithrak. Aber wir werden ja noch sehen, was von ihm zu halten ist.

"So, wenn wir jetzt die Formalitäten geklärt hätten, würde ich vorschlagen, dass wir uns endlich verziehen und da es nur eine Möglichkeit gib da auch lang."
Dann begab sich Gorstag zur Tür und spähte lurz nur um die Ecken, um zu sehen, was und ob das Feuer dort angerichtet hatte, bzw. ob die Weißen schon Verstärkung geschickt hatten.
Glaubst du wirklich, dass wir entkommen könnten, Nithrak?
Noch nicht, aber wenn es nur ein Spiel der Weißen ist, warum sollen wir ihnen den Gefallen nicht tun und mitspielen, viel zu verlieren haben wir doch nicht, oder? Und es ist alle mal besser, als immer in der dunklen Ecke in der Zelle zu hocken.
Jeder Meister des Krieges muss es lernen, seine Freunde wie seine Feinde richtig einzuschätzen.
Mit der Zeit zahlt es sich aus, beide genau zu kennen.

Pavel

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Kapitel 1: Eindringlinge
« Antwort #17 am: 03.08.2009, 00:32:15 »
Pavel ergötzte sich währenddessen an dem tot der fünf weißen Männer. Es war für ein Genuß ihre verbrannten und toten Körper zu sein. Das Schicksal hat es gut mit ihm gemeint. Da sollte man auch nicht überheblich werden und bedauern, dass die Fünf nicht noch qualvoller zu Tode gekommen sind oder dass Pavel sie nicht richten konnte.

Mit einem Funkel in den Augen schaut Pavel zu Yurai. Dann ein bißchen zu ihrem Ohr, als sie noch auf der Schulter des Mannes gewesen ist. Fast schon wollte er seine Zähne nehmen und herzhaft in einem Moment ihrer Ablenkung zubeißen. Da hielt ihn eine innere Stimme davon ab: "Deine Gedanken sprechen für dich. Doch wäre das in der momentan Situation nicht schlau. Sie kann dir immer noch als Kanonenfutter nützlich sein und dir immer noch deine Überlebenschancen erhöhen. Außerdem könnte dir wohl unter Umständen dieser selbst ernannte Großschwertmeister irgendwie zur Gefahr werden; irgendetwas scheint ihn diese Göre mehr zu interessieren, als er zugeben will. Er schaut recht kräftig aus. Zudem hat nun wahrhaft anderes Priorität!"

Pavel schaute dann nachdenklich weg, als er auch schon die Worte des im Sterben liegenden Soldaten vernahm. Sein Leid war ihm egal. Und dass obwohl er ihn offensichtlich retten wollte. Es war schließlich seine Entscheidung das ganze hier zu veranstalten! So müssen auch die entsprechenden Konsequenzen getragen werden, wenn man solch eine Gefahr eingeht.

Als Pavel etwas von einem Portal gehört hat, wurde er hellhörig. Wo konnte dieses rettende Portal nur sein? Pavel kramte in seinem Gedächtnis und schaute sich gleichzeitig um, was er so alles wahrnehmen konnte. Falls es zu Dunkel für ihn in diesem war, würde er eine innere Anrufung an den dunklen Prinz schicken, dass er es ihm ermöglichen würde auch im Dunkeln sehr gut sehen zu können.

Pavel versuchte dann auffällige Stellen zu erblicken und ging im Kopf noch mal die potentiellen Ausgänge aus diesem Trakt durch.

Zu dem Gespräch zwischen den beiden Streithähnen sagte Pavel nur mit rauer, leiser Stimme: "Wir sollten uns wirklich beeilen! Das kostbare Gut der Zeit darf nicht vergeudet werden!"

Wenn Pavel gar nichts weiter ein- und auffällt, würde er einfach zu dem Ausgang gehen, der ihnen am nächsten lag und wenn die Tür dann geöffnet ist, dort durchgehen.

Kickhi

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Kapitel 1: Eindringlinge
« Antwort #18 am: 03.08.2009, 10:42:35 »
"Wenn du schnell genug laufen kannst und mich nicht bremst lass ich dich runter, aber du lässt den Weißen da jetzt liegen und folgst mir auf der Stelle, der mit der Glatze hat recht, Zeit haben wir nicht."
Das Gerede vom Sterbenden vernimmt Kickhi aber ignoriert es fürs erste, das war weder der richtige Ort noch die richtige Zeit ein Rätzel zu lösen.

Das er das Schwer nun bekam stimmte ihn optimistischer, auch das Mädchen war wohl auf und konnte gehen, sein Herr war gütig mit ihm.
"Entschuldigt meine Unhöflichkeit, aber wir haben keine Zeit für Etiquette, aber wir befinden uns im Krieg."
Kickhi setz das Mädchen ab, hält es aber an der Hand fest und zieht sie hinterher falls sie nicht freiwillig mitkommen sollte.

Kickhi von Blutherz geht in eine defensive Kampfstellung in der das Schwert für eine Parade vorbereitet und schreitet vorwärts richtung Ausgang.

Yurai

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Kapitel 1: Eindringlinge
« Antwort #19 am: 03.08.2009, 17:09:59 »
Yurai seufzte und ließ sich von Kickhi mitziehen. Sie hätte sich so gerne einmal den Weißen aus der Nähe angeschaut. Der Gedanke daran das der Tod auch die Weißen Männer zu holen schien übte einen nahezu unwiderstehlichen Reiz auf das Mädchen aus. Sahen sie aus wie diue aufgeschnittenen Experimente oder eher wie die wenigen Insassen die geschafft hatten sich auf verschiedenste Weise selbst das Leben zu nehmen?

In Gedanken zählte Yurai die Toten mit an denen sie vorbeikamen.

1.... 2...

Der Sterbende hätte sie fast aus der Reihenfolge gebracht. Für einen Moment blickte Yurai verärgert drein ehe sie das erste Mal die beiden anderen Insassen wahrnimmt die offensichtlich dem Mann folgten auf dessen Schulter sie sich noch vor Kurzem befunden hatte. Sie konnte sich nicht erinnern die Beiden schon einmal hier gesehen zu haben. Aber das musste ja nichts heißen. Das Mädchen wusste das es ab und an Dinge vergaß. Vielleicht kannte sie die Beiden ja doch schon.

3... 4...


Kickhi

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Kapitel 1: Eindringlinge
« Antwort #20 am: 06.08.2009, 10:56:07 »
Trödel nicht., fährt Kickhi das Mädchen an.
Beeilt euch, wir wissen nicht ob und wie viele Feinde auf dem Weg sind, die Explosion kann nicht unbemerkt geblieben sein.
Ich bin Kickhi Blutherz, ehemaliger Ritter seiner Majestät, mit wem habe ich die Ehre das Schlachtfeld zu teilen?

In Kickhis Hinterkopf lauert das Misstrauen, aber es nicht zu zeigen wiegt potentielle Verräter in Sicherheit.

Gorstag Schwarzholz

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Kapitel 1: Eindringlinge
« Antwort #21 am: 06.08.2009, 19:14:36 »
Gorstag stand noch immer regungslos am Ausgang und versuchte jenseits der Tür etwas zu erkennen, doch dann drehte er doch kurz seinen Kopf nach hinten.
"Lasst die falschen Floskeln und Höflichkeiten, wir sind ghier nicht auf einem königlichen Ball.
Wechselt ihr euren Ton immer so schnell? Und was euren Namen angeht, wiederholt ihn wenn wir draußen seid, falls ihr gleubt, dass er Bedeutung hat.
Schlachtfeld ist ein großes Wort für diese kleinen Gänge, aber seis drum, ihr habt zumindest damit recht, dass wir hier schleunigst raus sollten, mit nur einem unter Waffen, düfte sich schwerlich etwas gegen die Weißen ausrichten lassen.
Aber was wichtiger ist als euer Name, ob ich von irgendeinem von euch etwas anderes zu erwarten habe, als mir bloße Deckung zu gewähren?
Er ist ein 'Großschwertkämpfer' und auf mich trifft wohl etwas ähnliches zu, außer das meine Klinge etwas größer war. Aber was habe ich dir zu erwarten, Narbenstirn?"
Jeder Meister des Krieges muss es lernen, seine Freunde wie seine Feinde richtig einzuschätzen.
Mit der Zeit zahlt es sich aus, beide genau zu kennen.

Kickhi

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Kapitel 1: Eindringlinge
« Antwort #22 am: 07.08.2009, 01:31:27 »
Von mir habt ihr dreißig Jahre Kampferfahrung zu erwarten, gebt mir ein Schild und eine Rüstung und dann wollen wir sehen was die Wächter hier aushalten, ich habe auch in diesem verräterischen Widerstand gedient und nicht nur einen diener des falschen Kaisers zur Strecke gebracht.
Und jetzt werde ich hier herausmarschieren und alle die mir folgen nehme ich mit, nichts wird sich mir in den Weg stellen, wie eine unaufhaltsame Lawine aus Stahl und Blut werde ich durch die Tore brechen und meinen Hass bis in den Palast des falschen Kaisers spülen.

All das redet Kickhi leise zur Hälfte zu sich und zur Hälfte zu diesem komischen Hanswurst hinter ihm.
Dabei tastet er sich langsam in den unbekannten Gang vor.

Gorstag Schwarzholz

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Kapitel 1: Eindringlinge
« Antwort #23 am: 10.08.2009, 17:57:07 »
"Zu dumm, dass wir gerade nicht zufällig eine Rüstung samt Schild zur Verfügung haben."
Kurz wnaderte Gorstags Blick zur Wand des Ganges, als er wieder die Stimme Nitthraks vernahm.
Er spielt sich schon wieder als Anführer auf, deine Loyalität gehört aber nur dir, so wie es immer war, und mein Wohlwollen, nunja, das gehört sowieso dir. Und er ist dabei so maßlos arrogant.
"Ich weiß." kam es nur geflüstert über Gorstags Lippen.
Dann jedoch zeigten seine Züge einen AUsdruck der Überraschung, als Kickhi, sich als Lawine bezeichnet, zuckte seine eine Augenbraue weit nach oben.
Lawine, naja, auf jedenfall ist der Typ eine Katastrophe, man könnte meinen, dass er dem nächsten Weißen einfach an den Hals springen würde.
Zeigs dem arroganten Schwergewicht!
nein, Nithrak, der Feind meines Feindes ist mein Freund, amn muss ihm bloß klar machen, dass er nicht mein herr ist.
Argh, Feigling!
Viellicht, aber ich bin lieber ein lebendeer Feigling als ein toter Held.

"Von mir aus nennt euch eine Lawine, auch wenn es mich wundert, warum ihr dann nicht einfach durch die Wand gebrochen seid, aber wir werden bestimmt nicht zu Verbündeten, wenn ihr die Befehlsgewalt für euch fordert. Momentan haben wir alle sowieso nur eine Richtung, also reicht es wohl vorerst, wenn wir alle zufällig in die selbe Richtung unterwegs sind."
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Kickhi

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Kapitel 1: Eindringlinge
« Antwort #24 am: 11.08.2009, 00:22:56 »
Befehlsgewalt? Tut was ihr nicht lassen könnt solange ihr mir dabei nicht in die Quere kommt seid ihr mir nichts schuldig.
Ich werde hier herausmarschieren und schätze unsere Chancen höher ein als meine allein, das ist einfaches Kalkül, ihr werdet zum gleichen Ergebnis kommen, solange wir alle am selben Strang ziehen müsst ihr euch weder über meinen Umgangston noch meine ausdrucksweise mockieren, höchstens über meinen Kampfstil, aber ihr könnt gerne vorgehen solltet ihr ein Problem mit Authorität und einen Hang zum Suizid haben.

Gorstag Schwarzholz

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Kapitel 1: Eindringlinge
« Antwort #25 am: 11.08.2009, 17:49:50 »
Ich mag ihn nicht.
Ich weiß, das sagtest du bereits, Nithrak, aber ich glaube, man kann ganz gut mit ihm arbeiten, falls er nicht plötzlich dem Wahn verfällt, dass er uns heruasgebnracht hat.
Außerdem, mich hat auch noch nie jemand gemocht.
Das ist was ganz anderes.
Tatsächlich?

"Ich könnte schwören, dass ich genau das sagte, aber viellicht irre ich mich ja auch.
Gut, dann werden wir uns diesbezüglich einig, aber mich interessiert was der Glatzkopf noch weiter vorhat hat."
und dreht seinen Kopf zu diesem, wie er ebenfalls an der Tür hängt.
« Letzte Änderung: 11.08.2009, 17:50:30 von Gorstag Schwarzholz »
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Kickhi

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Kapitel 1: Eindringlinge
« Antwort #26 am: 12.08.2009, 11:14:08 »
Kickhi nickt dem Fremden kurz zu, eine kurze und klare Ansage war gut, die Frage nach dem Glatzköpfigen auch.

Pavel

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Kapitel 1: Eindringlinge
« Antwort #27 am: 12.08.2009, 12:25:46 »
"Magie, habe ich zu bieten.", antwortet Pavel mit rauerer, flüsternder Stimme, als die beiden endlich mit ihrem Gespräch fertig scheinen. Dabei ist bei Pavel ein ganz besonderer und unnatürlicher Glanz in seinen Augen zu bemerken.

"Was ich vorhabe? Alles zu töten, was mir in die Quere kommt bei meiner Flucht nach draußen. Vorallem, was die Weißen angeht."

Pavel macht dann nur eine sehr kurze Redepause, atmet durch und sagt dann noch: "Genug Kaffeekränzchen gehalten! Genug der Angst! Taten und Schnelligkeit sind wichtig, sonst wartet nur der Tod am Ende auf uns! Niemand sonst!"

Mit einem gar übernatürlichen Mut öffnet Pavel endlich die Tür zum Ausgang aus dem Zellentrakt und schaut sich dahinter um. Denn die Gespräch haben viel genug ihrer Zeit gestohlen, die sie ja eigentlich gar nicht haben in ihrer momentanen Lage.

Araki

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Kapitel 1: Eindringlinge
« Antwort #28 am: 13.08.2009, 12:00:02 »
Hinter der Tür befand sich ein den Insassen wohl bekannter Gang, der sich nach nur fünf Metern in zwei Gänge teilte. Der linke führte hinab in tiefere Gefilde des Sanatoriums. Keiner der Insassen hatte diesen Gang je betreten, doch gelegentlich hatten sie gesehen, wie einer der Weißen von dort gekommen war.

Der andere Gang führte zu den Räumen, in denen man die Experimente durchgeführt hatte. Zwanzig oder dreißig Räume waren es, teils über Seitengänge erreichbar. Und am Ende des Gangs, nach einigen Biegungen, befand sich eine Wendeltreppe, die nach oben und unten führte. Jeder Einzelne in der Gruppe hatte sie irgendwann schon einmal gesehen, allerdings befand sie sich hinter einer eisernen Tür, deren Schlüssel nur die Weißen hatten.

Kickhi

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Kapitel 1: Eindringlinge
« Antwort #29 am: 13.08.2009, 12:09:27 »
Kickhi untersucht die toten Weißen noch einmal nach einem oder mehreren Schlüsseln, vielleicht hatte auch der tote Schwertträger welche besessen.

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