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Autor Thema: Kapitel 5  (Gelesen 9856 mal)

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Idunivor

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Kapitel 5
« Antwort #90 am: 23.10.2009, 13:06:52 »
Kelrinen nickt Remus dankbar zu und da er immernoch schwer verletzt ist nimmt er auch gleich noch den zweiten Trank zu sich. Anschließend hebt er sein Langschwert auf und tritt auf die Tür zu, bereit sie zu öffnen.

Tuk Grimslan

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Kapitel 5
« Antwort #91 am: 23.10.2009, 15:40:06 »
Tuk nimmt schnell noch 2 leichte Heiltränke und seine Wunden schließen sich komplett, dann begibt er sich in eine gute Position um Einsicht in den Raum zu erhalten und gleich zuzuschlagen, sobald dort Feinde drin sind. Sollte er die Kreaturen hinter der Tür für die womöglich letzte Herausforderung halten, nimmt er schnell noch den Trank Standort vortäuschen, den er in der Hand bereit hält, aber wegsteckt, wenn er ihn noch nicht braucht.

Brotor

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Kapitel 5
« Antwort #92 am: 23.10.2009, 17:38:46 »
Da hinter diesen gewaltigen Tür wohl ihr Ziel liegt, und sich die anderen bereits mit ihren Tränken geheilt haben, beschließt brotor, dass eine zusätzliche Segnung ihm bestimmt hilfreich sein könnte und so spricht er noch ein kurzes Gebet, rückt anschließend seinen Gürtel zurecht, mit all den Fläschchen und den Schriftrollen, hebt den Schild, verstaut den Schlägel um eine Hand zum Zaubern frei zu haben und wartet.
Dann entschließt er sich doch noch schnell einen weiteren Segen zu sprechen, Tuk könnte jedes bisschen Schutz brauchen, so ganz ohne Rüstung.

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« Letzte Änderung: 25.10.2009, 18:41:27 von Brotor »

Idunivor

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Kapitel 5
« Antwort #93 am: 26.10.2009, 20:31:45 »
Schließlich öffnen die Helden die Tür und sobald die beiden breiten Flügel aufgezogen sind, dringen die Kampfgeräusche lauter nach draußen. In der großen Höhle, die nur in der gegenüberliegenden Ecke erleuchtet ist, zeigt sich ein unerwartetes Bild. In einige Entfernung, wo in mehreren auf Steinpfeilern ruhenden Kohlepfannen Feuer brennen steht, vor einem Altar auf dem einer leuchtend rote Kugel ruht, eine geflügelte Gestalt.
Iridinak erkennt sie umgehend wieder, da genau dieses Wesen es war, was ihm vor geraumer Zeit nach einem Mord entkommen war. Doch es wendet sich nicht den Neuankömmlingen zu, denn es scheint vollauf mit zwei kleinere Wesen beschäftigt zu sein, die es mit ihren langen Zungen attackieren.
Der Kampf tobt heftig und keiner der Kontrahenten schenkt den Geschehnissen an der Tür beachtung. Bei genauerem Hinsehen fällt jedoch eine merkwürdige grau wabernde Masse hinter dem Altar auf, die durch einen feinen Lichtbogen mit der Kugel verbunden ist. Egal was es ist, es konnte nichts Gutes bedeuten.

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« Letzte Änderung: 26.10.2009, 20:31:56 von Idunivor »

Idunivor

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Kapitel 5
« Antwort #94 am: 30.10.2009, 18:57:10 »
Tuk ist von dem Anblick ein wenig überrascht. Soetwas hatte er nicht erwartet. Er hatte auf einen entweder leeren oder kampfbereiten Gegnern gerechnet. Aber nicht mit solch einer Situation.
Etwas perplex wartet er zunächst einen Moment ab und schaut wie die anderen reagieren.

Der Geflügelte murmel leiese kryptische Formeln und vollführt dazu mit seiner freien Hand einige Gesten. Nur Sekunden später umgibt ein ein leicht schimmerndes Feld, das dem recht ähnlich sieht, das auch Tuk einhüllt. Bisher hat immernoch niemand die Neuankömmlinge bemerkt und das Halb-Scheusal widmet sich allein den beiden vor ihm kriechenden Kreaturen.
Kelrien zieht währenddessen eine Phiole aus dem Gürtel und stürzt den Inhalt den Hals hinunter.

Brotor ist von der neuen Situation sichtlich überrascht. Das war definitiv nicht das womit er gerechnet hatte, eher mit einem Satz schwarzer Priester oder einem weiteren von den niederen Ebenen berührten, der entsetzt wäre, dass sie zu ihm vorgedrungen waren.
Aber zwei Parteien, die ihm beide wie Diener der niederen Ebenen erschienen und sich gegenseitig bekämpften? Irgendetwas stimmte hier ganz und gar nicht.
"Kann sich einer von euch das erklären?" und rückt dann doch langsam aber vorsichtig vor, während er kurz fasziniert den grauen Wirbel betrachtet.
Dumathoin, gewähr mir die Stärke dieses faule Geheimnis, dass deine heilige Erde missbraucht sich selbst zu schützen, auszumerzen, dass es nicht länger sei! während er fast unbewusst nach dem Anghänger um seinen Hals greift.

Die beiden Kreaturen schlagen mit ihren Zungen nach dem Halb-Scheusal und einer von ihnen kann es auch treffen. Der Versuch sein Gegenüber zu sich heranzuziehen misslingt allerdings.

Wie auch ihre Gefährten, ist Selenia doch etwas überrascht, ob des stattfindenden Kampfes. Wo kommen diese seltsamen Wesen her? Hat das Ritual vielleicht nicht ganz so funktioniert, wie es geplant war? In jedem Fall konnte es nur gut für sie sein, wenn noch weitere Gegner das Halb-Scheusal attackierten, auch wenn diese nicht so aussahen, als ob man mit ihnen zusammenarbeiten konnte... aber das war ja wahrscheinlich auch garnicht notwendig. Vorsichtig geht die Sonnenelfin einige Schritte in den Raum hinein und wirkt dabei zunächst einen Schutzzauber. Ihr Gegner würde sichtlich nicht leicht zu besiegen sein, daher gab es keinen Grund, überstürzt zu handeln.

Irdiniak schaut mindestens ebenso überrascht wie alle anderen drein. Ungläubig schaut er auf die graue Masse, dann entscheidet er, dass er mehr darüber herausfinden muss. Sofort zieht er einen weiteren Kristall aus seinem Gürtel, konzentriert sich darauf und lässt den fast sofort aschgrau gewordenen Kristall zu Boden fallen. Dann sagt er mit zitternder Stimme: "Tymora steh uns bei. Das ist ein Riss in der Ebene und verbindet uns, hinsichtlich dieser Kreaturen, wahrscheinlich mit einer Ebene voller Dämonen. Wir müssen ihn schließen auch wenn ich nicht weiß, wie wir dies tun können."

Remus zieht einen Zaubertrank und stürzt ihn hinunten.
Währenddessen scheint Askia nur zu warten bis jemand in die Reichweite ihrer Zähne kommt oder Remus ihr einen Befehl gibt.

Auch Tuk bewegegt sich schließlich in den Raum hinein, trinkt seinen Trank, auf Grund der zu kurzen Dauer allerdings noch nicht.

Das Halb-Scheusal murmelt weter leise Worte und achtet immernoch wenig auf seine beiden Gegner. Stattdessen schwellen jetzt seine Muskeln weiter an und er scheint ein ganzes Stück größer zu werden.
Augenblicke später beginnt Kelrien in den Raum zu stürmen, nachdem er Iridinaks warnende Worte vernommen hat. Dabei bewegt der Halelf sich sehr viel schneller als normal wäre und gelangt so binnen weniger Sekunden zu dem geflügelten Feind.

Idunivor

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Kapitel 5
« Antwort #95 am: 30.11.2009, 19:07:16 »
Nachdem der Riss geschlossen und die Kreaturen in Netzen gefangen waren, fliehen Selenia, Iridinak und Remus aus dem Raum, wobei sie auf dem Gang Kelrien treffen, der gerade wieder zu sich kommt. Brotor und Tuk sind jedoch jenseits der Reichweite der vier Verbliebenen, denn ihre Seelen haben sich bereits zur Fugenebene aufgemacht.
Duie drei Canoloth scheinen nicht daran interessiert oder nicht in der Lage zu sein ihnen zu folgen und so gelangen die Überlebenen ohne Schwierigkeiten zum Eingang der Höhle.
Schnell verlassen sie diesen Ort und machen sich auf  den Rückweg nach Jalanthar, niedergeschlagen durch den Verlust ihrer beiden Begleiter, die mit ihnen die Höhle betreten hatten, bleiben sie die ganze Reise über still.
Nach zwei Tagen Marsch erreichen sie schließlich Jalanthar und die Rauchwolke am Horizont lässt sie böses ahnen, doch sobald sie näher gekommen sind, erkennen sie, dass der Rauch von einem riesigen Scheiterrhaufen herrührt auf dem die Leichen hunderter Orks verbrannt werden.
Sobald die tragischen Helden in den kleinen Ort kommen tauschen sie mit Storn, der die Schlacht beinahe unbeschadet überstanden hat, Berichte über die Ereignisse aus. Erst jetzt erfahren sie, dass die Orks Jalanthar beinahe zur selben Zeit angegriffen haben, zu der sie selbst in der Höhle kämpften. Lange blieb die Situation in der Schwebe, doch schließlich konnten die Stadtbewohner nach einem harten Kampf, der beinahe ein drittel der Einwohner das leben kostete, den Sieg erringen.
Trotz der traurigen Atmosphäre, da alle Verluste zu beklagen hatten, folgte eine kleine Feier zu ehren der vier Überlebenden und der beiden Gefallenen, da kein Zweifel daran besteht, dass sie durch das Schließen des Risses großes Unheil von den Reichen abgewandt haben.
« Letzte Änderung: 30.11.2009, 19:07:44 von Idunivor »

Remus

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Kapitel 5
« Antwort #96 am: 30.11.2009, 20:32:59 »
Remus blickte etwas wehmütig auf die letzten Tage zurück, er hatte seine treue Begleiterin Askia zurück lassen müssen, konnte sich jedoch mit dem Gedanken trösten das sie für ein höheres Ziel gestorben war. Die Sicherheit der Menschen hier war wichtiger als das Wohlergehen Einzelner und so trauere er nur kurz um die Verstorbenen und blickte statt dessen nach vorne auf seine Zukunft.

Er verabschiedete sich von den Anderen, mit dem Versprechen in einigen Tagen wieder in Jalanthar zu sein, denn zunächst wolle er ein paar Tage abgeschieden, vom Leid das der Stadt wiederfahren war, verbringen.

Vielleicht ist dies nur der Anfang einer langen Reise und wer weiß, wer einem auf dem Weg begegnen wird, oder vielleicht ein Stück mit einem geht.

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