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Autor Thema: [Archiv][IG] Die Schatten warten...  (Gelesen 39588 mal)

Beschreibung: Der Ingamethread

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Reaven

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Die Schatten warten...
« Antwort #75 am: 25.09.2009, 21:20:03 »
"Wäre auch was Neues gewesen..."
Reaven schaute auf den Kommlink, die Geldübertragung war längst abgeschlossen.
"Du hast dein Geld, auf Nimmerwiedersehen.", sagte er und schaute dem Informant in die Augen. Er hatte es sich angewöhnt, immer erst seinen Partner gehen zu lassen, frei nach dem Motto "Drehe deinen Rücken niemals..."

Nachdem sich der Informant davon gemacht hat, fuhr er erstmal von diesem verlassenen Ort weg. Man wusste nie, was dort so herumlungert. Während der Fahrt bildeten sich einige interessante Pläne in seinem Kopf. Wieviel die unterschiedlichen Parteien dafür wohl zahlen würden? Oder sollte er sich gar einschleichen und die Rolle des Coyoten übernehmen? Er könnte das Dokument zu Gesicht bekommen und DAS wäre der Erfolgsgarant für seine Story.

Erstmal muss ich rausfinden, ob dieser Solvain die Routen tatsächlich dabei hat.

Mit einem Schlenker brachte Reaven seine Maschine zum Wenden.
Auf zum Clownshat.

Dort angekommen fuhr er natürlich nicht direkt vor Eingangstüre... Reaven hielt erstmal in respektvollen Abstand an und peilte die Lage.

Daishy

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Die Schatten warten...
« Antwort #76 am: 25.09.2009, 21:43:46 »
Trotz des merkwuerdigen Namens, sah die Kneipe nicht heruntergekommen aus. Die Gegend war zwar keine Luxusgegend, aber weit davon entfernt eine Squattergegend zu sein und auf seinem Weg zu der Kneipe war Reaven sogar an einigen Reihenhaeusern vorbeigefahren. Von seiner Position konnte der Reporter nur einen Teil des Innenlebens sehen, doch dieser war relativ gut gefuellt. Die Einrichtung war modern und ein riesiger Tridschirm hing an der Wand. So wie es schien lief gerade eine Sportuebertragung, zu dem passte auch die Geraeuschkulisse, die in regelmaessigen Abstaenden aus dem Eingang hervordrang.
Neben der Kneipe befand sich Parkplatz, auf dem schon mehrere Wagen und Motorraeder standen, GridLink sei dank konnte man selbst mit Alkohol im Blut noch heil nach Hause.
« Letzte Änderung: 25.09.2009, 21:46:13 von Daishy »
...Mit Optimismus und Zuversicht in die Apokalypse!

Reaven

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« Antwort #77 am: 25.09.2009, 22:05:50 »
Reaven hatte befürchtet, dass die Kneipe gut gefüllt war. Denn das waren sie meistens, sollte es nicht gerade wirklich ein hässliches Loch sein. Durch den Umstand beruhigt, niemand potenziell gefährliches in seiner Nähe zu sehen, suchte er sich eine dunkle Stelle. Ein letzter Blick um sich herum, dann begab er sich in den virtuellen Strom der Matrix.
Zügig bewegte er sich durch die Matrix, doch nahm er weiterhin alles um sich herum wahr. Nach ein paar Sekunden hatte er ihn bereits gefunden: Micheael Solvain.
Der Typ ist tatsächlich dort und wetten tut er auch noch... Die SK Centurios Essen spielen gegen die Los Angeles Bolts, da wunderts mich nicht mehr, wenn die Kneipe voll ist... Auf einen Sieg der Centurios hofft er also. Drekssack...Hoffen wir mal, dass er gut abgelenkt ist..
Reaven lud seine Programme und begann vorsichtig, die Firewall abzutasten in der Hoffnung ein kleines Leck finden zu können, durch das er schlüpfen kann.[1]
 1. 7d67d6 = (2, 4, 3, 4, 5, 2, 4) Gesamt: 24(Cracking 3 + Ausnutzen 4)

Daishy

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Die Schatten warten...
« Antwort #78 am: 25.09.2009, 22:31:03 »
Nach einigen Sekunden hatten die Programme ihre Arbeit erledigt und eine Luecke in die FIrewall geschlagen. Mit aktiviertem Taeuschungsprogramm filtert Reaven durch die Datenspeicher des Kommlinks. Vorbei an alten Rechnungen, Kontodaten, Kontakten bis er an einen Bereich kommt, der sich von dem Rest abgrenzt. Bei genauerer Betrachtung scheinen die Pakete Karten, Koordinaten und aehnliche Sachen zu enthalten. Einige Pakete haben ein kleines Schloss und sind scheinbar verschlossen, aber viel faszinierender ist ein grosses Paket im Hintergrund. Vorsichtig naehert sich Reaven dem Paket und seine VOrsicht schien berechtigt. Mit einem digitalen Laecheln zog er sich wieder zurueck, als die kleine Zuendschnur hinter den Karten hervorblitzen sah.
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Reaven

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« Antwort #79 am: 25.09.2009, 22:54:50 »
Reaven hatte die Lage schnell verstanden und sogleich Abstand von dem Paket mit der Bombe genommen. Dass war eine Nummer zu groß für ihn... Dafür begann er sogleich die restlichen, nicht verbombten Daten zu kopieren. Er vermutete, dass in dem besonders geschützten Trakt wohl die Routen für den nächsten Tag liegen würden, doch womöglich hatte er doch noch Glück und die Route war doch unter den gedownloadeten Karten dabei. Er müsste sich die Karten erst einmal genauer anschauen... Doch zuerst hatte er noch einen besonderen Plan: Der Anruf soll morgen plötzlich auf einem ganz anderen Kommlink eingehen...

Reaven machte sich daran, den Kommlink umzuprogrammieren...

« Letzte Änderung: 25.09.2009, 23:12:07 von Reaven »

Daishy

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Die Schatten warten...
« Antwort #80 am: 26.09.2009, 10:34:30 »
Longfeather bleibt stehen und dreht sich ihr mit einem zufriedenem Gesichtsausdruck zu. Um die Abmachung zu besiegeln, reicht auch er ihr die Hand. "Das Paket bleibt hier in Denver, allerdings ueber die leidigen Grenzen hinweg. Aber keine Sorge, alles weitere werdet ihr morgen frueh aus erster Hand erfahren.". Nochmals warf der Mann einen Blick in den Nachthimmel. "So, nachdem meine AUfgabe fuer den heutigen Abend erfuellt ist, fuerchte ich ich muss mich von euch verabschieden, Miss Cassedy. Aber wir werden uns bestimmt wiedersehen, daran zweifle ich nicht.". Mit einem letzten Kopfnicken verabschiedete sich der Schamane und falls Cassedy keine weiteren Fragen hatte, verschwand er wenig spaeter in einer der Seitengassen.



Vorsichtigt tastete sich Reaven durch die einzelnen Systeme des Kommlinks, bis er schliesslich das gefunden hatte, was er gesucht hat: Die Rufumleitung. Nachdem er sich vergewissert hatte, dass alle seine Programme noch ihren Dienst taten, machte er sich seinerseits daran eine kleine Bombe in dem System zu installieren. Einige Minuten spaeter betrachtete er sein Werk zufrieden und verschleierte die SPuren seiner Arbeit. Morgen frueh um vier Uhr, frueh genug wie er hoffte, wuerde das Kommlink eine dauerhafte Rufumleitung aktivieren und alle SPuren dieser Anrufe aus dem System loeschen. Und um acht Uhr wuerde sich das ganze System von selbst tilgen.
Nachdem er sein Motorad in das Gridlink geklingt hatte und sich auf dem Heimweg befand, machte er sich daran die Dateien zu sichten. Viele davon brachten nicht wirklich etwas, weil sie zum Teil veraltet, ganz normale Karten, oder von Randgegenden Denvers waren, aber Reaven fand, zu seinem Glueck, auch ein paar Karten, die scheinbar alte Tunnelsysteme und Kanalisationen aufzeigten, die ueber die Grenzen Denvers fuehrten und noch nicht geschlossen worden waren, oder schon wieder aufgebrochen. Zufrieden genoss Reaven den Rest der fahrt. Er hatte was er brauchte und musste jetzt nur noch auf einen Anruf warten. Was er dann weiter machen wuerde...darueber wollte er sich morgen frueh gedanken machen.
« Letzte Änderung: 26.09.2009, 10:50:27 von Daishy »
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Thunderstrike

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« Antwort #81 am: 26.09.2009, 14:27:20 »
"So ihr habt genau 2 Möglichkeiten wie das ganze hier aus gehen kann. Erstens ihr geht einfach weiter und gebt den 15NY Stick aus den ihr hier auf dem Boden gefunden habt aus."  Thunderstrike holt einen Credstick mit nur noch 15NY raus.
"Oder zweitens ich Blitzeuch weg wie Karl Kombatmage!" Um die Hände von Thunderstrike bilden sich blitze die über seine Hände zucken. "Nein Besser ich werde mich für euch aus geben." Thunderstrike  sinkt auf den Boden läst seine Zauber fallen,  konzentriert sich kurz um einen Masken Zauber zu wirken. Um das aus sehen des noch nicht eingeschüchterten Gangers an nimmt.
"Wenn ich so wie du aus sehe laufe ich hier rum werde mich mit euren Rivalisierenden Gangs anlegen."  Das Ganger Gesicht über Thunderstrike lächelt böse.

Daishy

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Die Schatten warten...
« Antwort #82 am: 26.09.2009, 17:39:37 »
"Fuck, das ist doch einer!", rief einer der Ganger jegliche Selbstbeherrschung bei zwei der drei war weg. Ohne sich um den Credstick zu kuemmern, liefen sie von dem Parkplatz und verschwanden so schnell wie moeglich aus der Sichtweite des Magiers. Auch der letzte schien zu schwanken, wollte sich aber gerade nach dem Credstick buecken, als Thunderstrike noch etwas drauflegte. Das war auch zuviel fuer den letzten und er liess den Stick dort wo er wa und zog sich eilig zurueck. "Sei froh, dass wir nur so wenige heute sind!", rief er ihm noch zu, bevor er verschwand.
Zufrieden nahm der Magier den Credstick vom Boden und widmete sich wieder seinem Restessen. Die Kleine an der Kasse schien das Spektakel beobachtet zu haben, denn sie warf ihm ziemlich eindeutige Blicke zu, doch Thunderstrike entschied die Gelegenheit vorerst zu verschieben. Zum einen musste er frueh raus und zum anderen war sie aller Wahrscheinlichkeit nach nichtmal volljaehrig.
Bis zum naechsten Morgen verlief alles ereignislos und so checkte er puenktlich um fuenf Uhr morgens seine Ausruestung und sorgte vorher noch fuer magische Unterstuetzung, bevor er sich auf seine Maschine setzte und sich auf den Weg machte. Eine Stunde spaeter kam er an seinem Zielort an. Schon von weitem konnte er die Neonschrift des Denims sehen. Langsam rollte die Maschine auf den Parkplatz.



Ein paar Sekunden blickte Cassedy dem verschwindenden Schamanen noch hinterher, bevor sie kopfschuettelnd wieder in RIchtung der Disko verschwand. Kurze Zeit schaute sie sich noch das Treiben an, bevor sie sich auf den Heimweg machte. Einige Zeit ging ihr noch der Auftrag durch den Kopf und sie war gespannt, was sie erwartete.
Am naechsten morgen kramte Cassedy ihre Sachen zusammen und machte sich in dem eleganten Sportwagen auf dem Weg zum Denim. Wenig spaeter lenkte sie den Wagen auf einen freien Parkplatz. Neben wenigen anderen Wagen standen unter anderem auch ein paar LKWs in der Gegend, die wohl diverse Laeden belieferten und ein paar kleinere Vans, mit verschiedenen Aufdrucken.



Midget machte sich direkt auf den Heimweg, nachdem er seinen Extraauftrag erledigt hatte und Splendid Bescheid gegeben hatte. Obwohl er wenig Schlaf brauchte, wollte er ihn lieber jetzt etwas vorgreifen. Man wusste nie, wann man das naechste Mal dazu kam etwas zu schlafen.
Um kurz vor fuenf war er schon wieder wach und packte seine Sachen zusammen, da er mit der Metrobahn einen kleinen Umweg nehmen musste, bevor er am Denim angekommen war und so mischte er sich in das bunte Voelkchen von Leuten, die von ihrer Nachtschicht kamen und denen, die gerade erst anfingen zu arbeiten. Nachdem er bald 1,5 Stunden unterwegs war, konnte er in einiger Entfernung ebenfalls den riesigen Neonschriftzug sehen, der das Denim ankuendigte.



Auch Splendid verbrachte noch etwas Zeit in der Kneipe, rauchte in Ruhe zu Ende und bestellte sich noch ein Bier, bevor er sich ebenfalls auf den relativ kurzen Heimweg machte.
Am naechsten morgen musste auch Splendid sich beeilen, dass er noch die Metro zu seinem Bestimmungsort erreichte. Er gehoerte nicht ganz zu dem Klientel, dass um diese Uhrzeit mit der Metro unterwegs war, aber gluecklicherweise waren auch Kontrollen um diese Zeit wohl nicht so haeufig, so dass er seine Endstation unbehelligt erreichte. Nach 10 Minuten Fussmarsch war auch er an seinem Zielort angekommen



Reaven befand sich schon seit geraumer Zeit in der Naehe des Denims und hielt gebannt sein Head-Ups-Display im Auge. Noch wusste er nicht, wann was passieren wuerde und in seinem Gehirn bildeteten sich schon tausend Alternativplaene. Doch puenktlich um sechs Uhr begann ein kleines Icon zu blinken. Hektisch befahl er seinem Kommlink die Textdatei in den Vordergrund zu bringen. "Hey! Wir brauchen einen Coyoten. Kyle hat mir deine Nummer gegeben und meinte du bist gut und hast nichts zu tun. Um sieben im Denim, nem Schuppen im PuebSek. Frag bei dem Barkeeper nach dem Paket.".
« Letzte Änderung: 01.10.2009, 14:27:54 von Daishy »
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Felodin

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« Antwort #83 am: 28.09.2009, 11:18:02 »
Zuhause angekommen, verbringt der Runner den restlichen Abend damit seine Ingram auseinander zu nehmen, ordentlich zu pflegen und zu überprüfen ob alles in Ordnung ist. Gemütlich nebenbei Musik hörend, raucht er schließlich noch einen und lässt sich dann auf seine Matratze fallen um noch ein wenig Schlaf zu finden bevor der Auftrag startet.

Am nächsten morgen, packt der Norm noch ein weiteres Zusatzmagazin ein, man konnte ja nie wissen ob man es nicht brauchen würde und macht sich schließlich auf den Weg.

Vor dem Zielort blickt sich Splendid noch einmal genau um, ehe er dann in die Bar maschiert und zum Tresen schlendert. Seinem Gusto folgend bestellt sich der Runner einen Synthwhiskey und wartet einmal ab was geschieht.

Thunderstrike

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« Antwort #84 am: 01.10.2009, 11:46:19 »
Thunderstrike steigt von seiner Harley und geht auf den den Schupen zu.
Er wirft noch mal einen blick auf die Konaktdaten auf seinem Kommlink die ihm  Turali der Butler gesendet hat.
"Sieben Uhr Denim, Check, dann wollen wir mal." der Magier  aktiviert seine Diebstahlsicherung der Harley und geht ins Denim.
Im laden selber schaut er sich kurz um zur "Orientierung" und geht auf die Bar zu und bestellt ein FlaschenBier.
Thunderstrike zahlt eben und nippt nur an dem Bier schaut sich nun noch mal die Gäste und den Laden an.

Daishy

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« Antwort #85 am: 01.10.2009, 14:58:29 »
Abends mochte die Gegend gut besucht sein, um diese Zeit jedoch war nicht viel los. Splendid konnte von draussen nur ein paar Leute entdecken und die meisten davon waren damit beschaeftigt Waren ein- oder auszuladen. Auch in den umliegenden Haeusern schien der Tag noch nicht angebrochen zu sein. Im Inneren des Denims sah es nicht anders aus. Das ganze Etablisement, das von aussen bei weitem nicht so geraeumig ausgesehen hatte, war fast leer. Zu seiner Linken war ein, durch ein Podest abgegrenztes Restaurant das wohl auch als Bar fungierte, denn er konnte sowohl Personen mit alkoholischen Getraenken die zum Abschluss einer langen Nacht noch ein Glaesschen kippten, als auch Personen mit einem Fruehstuecksteller entdecken. Waehrend er sich auf den Weg zur Bar machte, liess er seinen Blick nochmal schweifen. Die andere Seite des Denims schien ein soetwas wie ein Casino zu sein. Er konnte eine Buehne entdecken, diverse Tridschirme die die Waende zierten, aber auch diverse Spieltische, die die freie Flaeche durchbrachen. Dieser Bereich schien jedoch momentan geschlossen zu sein, denn die einzigen Personen die SPlendid entdecken konnte, waren blauuniformierte Mitarbeiter einer Reinigungsfirma.
Hinter der Theke stand eine Normfrau, die, ihrem momentanen Aussehen nach zu urteilen, schon wesentlich laenger als acht Stunden hinter dem Thresen stand. Mit einem Nicken quitiert sie die Bestellung von Splendid und bringt ihm wenige Zeit spaeter ein kleines Glas des Whiskeys.

Wenige Zeit spaeter betritt Thunderstrike den Laden. Bevor er jedoch dazu kommt sich umzusehen, spuehrt er das bekannte Kribbeln in seinem Koerper und als geuebter Magier wusste er sofort, dass scheinbar gerade eine astrale Gestalt durch seinen Koerper gelaufen war. Keine Sekunde spaeter tauchte auch schon ein kleiner verschwommener Ball vor ihm auf. Ein Watcher. In einem unangenehm quietschigen Tonfall, den die meissten an den Tag legten, begann er zu sprechen. "Sehr geehrter Besuch des Denim. Wir freuen uns sie als Gast in unserem grossartigen Casino begruessen zu duerfen, muessen sie jedoch darauf hinweisen, dass wir aktives Mana entdeckt haben. Aufgrund unserer Sicherheitsrichtlinien berechtigt uns dies dazu, sie fuer den Rest ihres hoffentlich entspannenden Aufenthalts unter Beobachtung zu halten. Vielen Dank fuer ihr Verstaendniss. Geniessen sie ihren Besucht!". So schnell wie er gekommen war, war er auch wieder verschwunden.
An der Bar angekommen, sass nur eine andere Person an dem Tresen und nippte von seinem Whiskey. Und genauso schnell wie diesen, brachte sie auch Thunderstrike sein Bier, bevor sie wieder damit begann, hinter der Bar aufzuraeumen.
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Reaven

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« Antwort #86 am: 04.10.2009, 10:59:57 »
Reaven hatte in seiner bescheidenen Bude die gefundenen Routen ein wenig recherchiert. Er hoffte inständig, dass er, sollte er sie wirklich brauchen, auch benutzen kann, sonst wars das am Ende wohl mit ihm. Danach machte er seinen Beitrag fertig, mit allen nötigen Infos, die er momentan gefunden und erfahren hatte. Sollte er nicht in einer Woche zurück sein, wird der Beitrag von alleine in die weite Welt gehen... als letztes Lebenszeichen von ihm.

Nachdem ihn die Nachricht erreicht hatte, machte er sich sogleich auf den Weg zum besagten "Denim". Er war für seine Verhältnisse sehr nervös, was er jedoch zu verbergen versuchte. Als er in die Kneipe eintrat, schaute er sich kurz um, bevor er sich an eine eher einsame Ecke des Tresen saß.


Cassedy

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« Antwort #87 am: 10.10.2009, 00:01:20 »
Bevor Cassedy für einige Tage die Stadt verläßt muß sie noch was für "den Notfall" besorgen. Deswegen fährt sie noch bevor sie Denim besucht, bei einem Freund. " Hi, hast du ein wenig Stoff für mich ?" Wenig später reicht er ihr einen kleinen Beutel.

Cassedy versteckt ihn in einer Seitentasche ihre Bluse. "Nichts ist entspannender als eine gute Prise Deepweed vorm Einschlafen."

Frohgelaunt betritt parkt sie später ihr Auto vor den Club. " Dann wollen wir mal."
« Letzte Änderung: 10.10.2009, 00:03:14 von Cassedy »

Daishy

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« Antwort #88 am: 14.10.2009, 11:24:13 »
Die Minuten verstrichen und als niemand mehr den Barbereich betrat, stellte die Dame hinter der Bar die Glaeser die sie gerade gereinigt hatte in einen Schrank und drehte sich zu den vier Gestalten am Tresen um. "Ich nehme an, sie wurden von dem Paketservice geschickt? Das Paket ist jetzt fertig, sie koennen es da hinten...", dabei zeigte sie neben dem Barbereich, gegenueber des Eingangs, auf einen kleinen Flur, der scheinbar in einen hinteren Teil des Gebaeudes fuehrte, "...abholen. Raum 15."
Wuerden die vier Runner von dem Paketservice der Aufforderung nachkommen, dann fuehrte sie der beschriebene Weg den Flur entlang, vorbei an diversen Tueren, die wahrscheinlich als private Spielzimmer, Konferenzraeumen oder Gott-weiss-was dienten. Nach 20 Metern knickte der Flur seitlich ab und sie kamen ihrem Ziel scheinbar naeher. Die dezenten, aber denoch offensichtlichen, Kameras verschwanden und wurden entweder durch etwas sehr viel teureres ersetzt, oder gaenzlich weggelassen. Scheinbar wurde in diesem Bereich Wert auf die Privatssphaere gelegt. Nach ein paar weiteren Metern waren sie an ihrem Zielort angekommen. Raum 15.
Die Tuer stand offen und das was dahinterlag sah ganz und gar nicht nach einem Konferenzraum aus. Der Raum wirkte Rund und war an den Waenden behangen mit Fellen, Federketten und aehnlichen Sachen. Der Boden war ausgelegt mit einem dicken Teppich, in dessen Mitte ein sehr flache Tisch stand. Alles in allem wirkte der Raum eher wie eine Medizinhuette denn wie ein Konferenzraum. Trotz der mystisch wirkenden EInrichtung konnte man jedoch unzweifelsfrei erkennen, dass der Raum im 21. Jahrhundert eingerichtet wurde. In dem Tisch war ein hochaufloesendes Display integriert und in der Ecke, dezent hinter einem Schrank versteckt, stand ein leistungsfaehiger White-Noise-Generator. Die beiden Magier der Gruppe konnten desweiteren unzweifelhaft erkennen, dass der Raum ebenfalls magisch absolut sicher war.
Als die vier den Raum betraten, konnte sie sehen, dass er nicht leer war. An einer Seite des Tisches sass ein Mann an dem kleinen Tisch. Sein Gesicht zeigte deutlich seine indianische Abstammung, was bei diesem 'Buero' wohl auch nicht verwunderlich war. Cassedy erkannt ihren Auftraggeber sofort wieder. Er war es, der sie ueberhaupt erst eingeladen hatte. Allerdings schien er sie schon wieder vergessen zu haben, oder was Cassedy wahrscheinlicher fand, er wollte sie nicht erkennen. "Ah, der Paketservice. Und ueberaus puenktlich. So gehoert es sich fuer jemandem im Dienstleistungsgewerbe, nicht wahr? Nun denn, wollen wir beginnen?" Mit einem leisen klicken viel hinter den fuenf die Tuer ins Schloss. Mit einem Stirnrunzeln schauete der Mann noch einmal in die Runde. "Scheinbar fehlt noch jemand in dieser Runde, kann das sein? Vielleicht sollten wir noch ein paar Minuten warten, vielleicht verspaetet er sich auch nur. Moechten sie etwas zu trinken? Ach bitte, nehmen sie doch Platz." Mit diesen Worten holte der Mann eine Flasche aus einem Schrank hervor und stellte sie mit Glaesern zusammen auf den kleinen Tisch.
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Thunderstrike

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« Antwort #89 am: 14.10.2009, 12:48:16 »
Thunderstrike bedient sich an den Getränken und nimmt platz.
"Wenn keine Zeitliche Dringlichkeit hinter dem Paket liegt können wir gerne einen Moment warten."

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