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Autor Thema: Das Buch der Abenteuer: Prolog  (Gelesen 29005 mal)

Beschreibung: Das Abenteuer beginnt

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Archoangel

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Das Buch der Abenteuer: Prolog
« am: 27.08.2009, 22:13:17 »
Viele hatten sich nach dem Aufruf gemeldet; viele wollten König Kasimir diesen wertvollen Dienst erweisen; viele waren bereit, für Ruhm und Ehre den weiten Weg auf sich zu nehmen, um eine gefährliche Aufgabe zu lösen.

Aber ihr wart von allen Bewerbern schließlich übriggeblieben, denn euch hatte der König auserwählt...
« Letzte Änderung: 28.08.2009, 23:45:18 von Archoangel »
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Archoangel

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Das Buch der Abenteuer: Prolog
« Antwort #1 am: 28.08.2009, 23:46:18 »
Euer Auftrag lautet, das Pergament des Königs zu finden und an den Hof zurückzubringen.

Das Pergament, öffnete euch der König bei der geheimen Unterweisung, sei ein wertvolles Schriftstück, auf dem die Ahnenlinie seiner Familie, die schon seit Jahrhunderten über Nostria herrsche, verzeichnet sei. Der Familienstammbaum sozusagen, der von Generation zu Generation weitergereicht wurde und nicht weniger als seinen legitimen Anspruch auf den Thron Nostrias darstelle.

Und nun sei das Schlimmste eingetreten! Sein Vetter Wendolyn, der auf Burg Andrafall über die gleichnamige Provinz herrsche, habe die Schriftrolle nicht wie vereinbart zurückgebracht, nachdem er zu Hause seinen Zweig in das Pergament habe eintragen lassen. Zwei Boten, im Abstand von einem Monat nach Andrafall geschickt, seien ebenfalls nicht zurückgekehrt. Aber nun dränge die Zeit, da sein ältester Sohn, der von ihm in nicht allzu ferner Zukunft den Thron erben würde, nächsten Monat heiraten wolle, und die Schriftrolle für das Zeremoniell von entscheidender Wichtigkeit sei ...

« Letzte Änderung: 29.08.2009, 14:43:21 von Archoangel »
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Archoangel

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Das Buch der Abenteuer: Prolog
« Antwort #2 am: 29.08.2009, 14:43:36 »
Er könnte zwar mit einem Heer nach Andrafall ziehen, aber eigentlich gibt es keinen Grund Fürst Wendolyn gegenüber misstrauisch zu sein. Schließlich mochte ja auch ein Unglück geschehen sein, und wenn er dann mit Waffengewalt die Herausgabe des Pergamentes fordere, könnte das zu schweren Mißstimmungen im Lande führen.

Nein, eine kleine Gruppe, tapferer, talentierter Männer sollte die Lage der Dinge erkunden, das Pergament finden und an den Hof zurückbringen. Und in euch, fügte er dann noch hinzu, hätte er die richtigen Leute für dieses gewiß nicht ungefährliche Unternehemen gefunden.
« Letzte Änderung: 29.08.2009, 18:58:37 von Archoangel »
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Archoangel

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Das Buch der Abenteuer: Prolog
« Antwort #3 am: 29.08.2009, 18:58:52 »
Fünf Tage ist dieses vertrauliche Gespräch nun her. Fünf Tage in denen ihr eure Begleiter auf dieser Mission näher kennen gelernt habt. Drei Tage ging es mit einem Boot flussaufwärts, danach zwei weitere die Handelsstraße gen Norden. Immer seltener waren Gehöfte und Weiler auf dem Weg zu sehen, immer werhafter wurden diese Zeichen menschlicher Besiedlung, immer weniger Reisende begegneten euch auf der Straße, die bald ein Weg und bald nur noch ein außgetretener Trampelpfad war. Noch heute abend solltet ihr, wie euch ein fahrender Händler berichtete, den kleinen Wehrweiler Merklingen erreichen - das Ende der Handelsstraße. Und morgen früh werdet ihr dann zur Burg aufbrechen. Aber zwischen euch und der Burg liegt noch ein großer Wald, den die Einheimischen hinter vorgehaltener Hand den Wald ohne Wiederkehr nennen ...
« Letzte Änderung: 30.08.2009, 00:34:36 von Archoangel »
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Archoangel

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Das Buch der Abenteuer: Prolog
« Antwort #4 am: 30.08.2009, 00:35:01 »
7. Efferd, 4 Hal, nachmittags.

Die warme Efferdsonne scheint gnädig auf euch herab, als ihr über einen grünen Hügel voller Kornblumen schreitet. Auf der anderen Seite erkennt ihr gepflegte Felder – meist bereits abgeerntet, doch hie und da sind noch Kürbisse und Kartoffelpflanzen zu erkennen – und dahinter eine hölzerne Palisade hinter der sich vielleicht drei Dutzend Hütten verbergen. Der Lärm der kleinen Gemeinde wird sanft vom Winde bis zu euch getragen.


Zu eurer rechten schlängelt sich ein kleiner Bach – kaum mehr als zwei Schritt breit - durch die sanfte Hügellandschaft, zu eurer linken erblickt ihr einen kleinen Hain voller Apfelbäume; ein paar Gestalten dazwischen deuten darauf hin, dass die Ernte bereits begonnen hat. Der Weg dem ihr folgt wirkt viel gepflegter – er wurde wohl erst jüngst von Unkraut und Blättern gereinigt; Steine im Abstand von einem Schritt begrenzen den Weg, der direkt auf das einzige Tor der Palisade zuführt. Es ist offen und kaum, dass ihr bemerkt wurdet, kommen auch schon einige Dörfler – begleitet von aufgescheuchtem Federvieh und der ein oder anderen Sau – nach draußen geeilt, um zu schauen, wer da kommen mag.


Als ihr näher kommt, bemerkt ihr die enttäuschten Gesichter manch einer Frau – offensichtlich seid ihr nicht der erwartete Besuch. Eine ganze Schar Kinder tanzt vergnügt auf und ab, während einige Männer – grimmig drein blickend – Mistgabeln und Dreschflegel bereit halten. Die Dörfler wirken etwas seltsam und erst auf den zweiten Blick erkennt ihr, was euch stört: sie alle ähneln einander sehr – wie Geschwister, oder Vettern … aber wie sollte es auch anders sein, in dieser abgelegenen Gegend.

Was den Blick auf diese Idylle stört, sind die dunklen Wolken hinter dem Dorfe, die den Blick weiter gen Reiserichtung behindern. Doch halt! Als ihr näher kommt bemerkt ihr, dass das keine Wolken sind, die euch die Sicht nehmen: es ist der Wald; große dunkle, ja fast schwarze Stämme, deren Nadelkleid das Licht geradezu absorbieren, stehen dort – Reih' um Reih' - kaum 300 Klafter hinter Merklingen. Ein unangenehmes Gefühl schleicht sich in eure Herzen, als ihr gebannt auf dieses so unnatürlich wirkende Stück Natur blickt – eine klirrende Kälte, eine Furcht, die die Zehen hochzieht und nach und nach einen eisigen Griff um euch legt … nur schwer könnt ihr den Blick von diesem faszinierenden Grauen wenden. Kaum blickt ihr wieder auf das Dorf und die nun deutlich sichtbaren Gesichter der Menschen, weicht die Panik auch schon wieder aus euren Gedanken.
« Letzte Änderung: 06.09.2009, 11:32:56 von Archoangel »
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Archoangel

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Das Buch der Abenteuer: Prolog
« Antwort #5 am: 30.08.2009, 20:57:04 »
Die Dorfbewohner entspannen sich als ihr näher kommt. Offensichtlich hat sich die Meinung durchgesetzt, dass Räuber wohl kaum offen, bei Tageslicht auf das Tor zulaufen würden, ohne die Waffen zu ziehen.

Ein langer schlaksiger Mann mittleren Alters tritt aus der Menge hervor; er trägt bessere Kleidung und einen Filzhut mit Pfauenfeder (der wohl vor zwanzig Jahren schon abgetragen aussah). Sein von Lachfalten durchpflügtes Gesicht mit den wachsamen blauen Augen mustert euch genau. Schließlich öffnet er den Mund und offenbart perfekte, wenn auch ein wenig gelbliche Zähne und spricht euch an:

„Heda Reisende, im Namen der Leute von Merklingen will ich euch willkommen heißen. Ich bin Ulfried der Dorfschulze. Selten verirrt sich ein Reisender zu uns und nun seid ihr schon der dritte Besuch in kaum einem Mond. So ihr es wünscht, könnt ihr die Nacht im Schutz der Palisade verbringen, denn auch wenn die Goblins sich seit Jahren ruhig verhalten, treibt sich eine verwegene Bande von Vogelfreien hier herum, deren Anführer der kühne Karlfried ist ...“ offensichtlich erwartet er, dass ihr ob dieses Namens zittert – da dies nicht der Fall ist, wird er etwas erstaunt wirken, wenn er weiter spricht „ Wiedemauchsei“ murmelt er „ Ihr könnt im alten Gasthof unter kommen. Und sicher wisst ihr auch Neuigkeiten aus der Welt zu berichten. Kommt erst einmal herein, wir wollen bald die Pforte schließen – ehe es dunkel wird.“

Und damit wird das Volk hinter den Wall gehen, die Bauern senken die provisorischen Waffen und es scheint, als würden nur noch die neugierigen Blicke der Kinder von euch Notiz nehmen. Aber auch die ein oder andere junge Frau blickt versteckt nach den heldenhaften Gestalten, wenn sie sich nicht beobachtet fühlt ...
« Letzte Änderung: 30.08.2009, 22:06:06 von Archoangel »
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Bingor Stolzfuß

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« Antwort #6 am: 30.08.2009, 22:15:59 »
Bingor eilt mit einem breiten Lächeln im Gesicht auf Ulfried zu, fällt ihm um den Hals - oder, bei seiner Körpergröße wahrscheinlicher den Bauch - weicht etwas zurück, reicht ihm die Hand, klimpert demonstrativ mit den Zehen und stellt fest: "Hallo! Ich bin Bingor... STOLZFUSS... und das (zeigt mit dem Daumen nach hinten) sind meine Freunde. Das ist lieb von dir, dass wir in deinem Gatshaus wohnen können! Gibt es da auch Speisen und Getränke?"

Malan

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Das Buch der Abenteuer: Prolog
« Antwort #7 am: 30.08.2009, 22:24:03 »
Ich folge Bingor langsam, halte mich aber eher im Hintergrund, und versuche der zu sein, an den man sich in der Regel nicht errinnert. Ich bin einfach ruhig und schaue mich gut, aber nicht auffällig, um. Ausserdem schau ich mir die Pfauenfeder an, die der DOrffritz an seinem Hut trägt, und setzte mir in den Kopf das sich sowas an meinem Hut auch machen würde. Falls die anderen nicht sofort folgen, nehmen ich (klein und unscheinbar) den Weg ins Dorf auf mich und frage ohne irgenwie unheimlich zu wirken, "wo sich denn das besagte Gasthaus befände".
« Letzte Änderung: 30.08.2009, 22:24:52 von Pi_oul »

Geth von Waldsteyn

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« Antwort #8 am: 30.08.2009, 23:22:42 »
Gutmütig lächelnd wartet Geth Bingors Auftritt ab und tritt dann selber zu Ulfried heran.

"Travia zum Gruße. Ich bin Geth und wie mein Freund", Geth deutet dabei auf Bingor, "bereits sagte, werden wir gerne euer Angebot annehmen und die Nacht in eurem Gasthof verbringen. Es geht doch nichts über ein richtiges Bett, nach harten Tagen auf der Straße."
« Letzte Änderung: 01.09.2009, 20:50:02 von Serath »
"Ehre und Aufrichtigkeit sind die wirkungsvollsten Waffen im Kampf gegen den Namenlosen und seine Schergen. Lügen, Täuschung und Hinterlist sind die Werkzeuge des Bösen. Wer sich ihrer bedient - auch im Namen des Guten - wandelt selbst auf dem dunklem Pfad."

Bingor Stolzfuß

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Das Buch der Abenteuer: Prolog
« Antwort #9 am: 31.08.2009, 06:37:49 »
Mit dem rechten Arm hakt sich Bingor an Ulfrieds Bein ein und macht Anstalten weiterzugehen, darauf hoffend, dass dieser sich auf den Weg zum Gasthaus macht: "Ja, wir wissen viele tolle Geschichten, Freund Ulrich! Wo gibt es nochmal dieses leckere Bier?"

Geth von Waldsteyn

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Das Buch der Abenteuer: Prolog
« Antwort #10 am: 31.08.2009, 12:42:13 »
Geth geht ebenfalls neben Ulfried her.

"Geschichten und Neuigkeiten können wir tatsächlich einige berichten, aber die erzählt es sich, wie mein kleiner Freund schon anmerkte, am besten bei einem Krug Bier und einem kräftigen Essen. Dann könnt ihr uns auch über diesen Karlfried berichten."
« Letzte Änderung: 01.09.2009, 20:50:22 von Serath »
"Ehre und Aufrichtigkeit sind die wirkungsvollsten Waffen im Kampf gegen den Namenlosen und seine Schergen. Lügen, Täuschung und Hinterlist sind die Werkzeuge des Bösen. Wer sich ihrer bedient - auch im Namen des Guten - wandelt selbst auf dem dunklem Pfad."

Maduun

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« Antwort #11 am: 31.08.2009, 15:24:17 »
Ich lasse meinen Blick über die Menge schweifen, halte nach 2 Dingen vermehrt Ausschau; zum einem nach einem Knaben ca 13 oder 14, dem ich meinen Rucksack in die Hand drücke, ferner 1 Heller, und sage:
"Folge meinen Gefährten und bringe meine Sachen in den Gasthof und lass dir nicht einfallen, dir etwas auszuleihen" zu meinen Kameraden  gewandt, "Ich schaue mich etwas um, redet ihr mit dem guten Mann."
; das andere das ich suche ist jemanden, der uns anders ansieht als die anderen Bauern. Mit einem Blick der abwägt, uns beurteilt, wer und was wir sind. Falls ich so jemanden finde, gehe ich direkt und schnell auf ihn zu.

Falls ich keinen sehe, der mir auffällt, suche ich die Schmiede auf. (Frage nach dem Weg oder folge dem Klang ode Geruch der Schmiede.
« Letzte Änderung: 31.08.2009, 15:28:08 von Khoon »

Archoangel

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« Antwort #12 am: 31.08.2009, 16:37:31 »
7. Efferd, 4 Hal, früher Abend.

Merklingen ist in der Tat ein kleines verschlafenes Nest: die drei Dutzend Häuser und Hütten stehen recht dicht beieinander und bilden grob einen Kreis. In der Mitte des Dorfes befindet sich das einzige Gebäude, welches zum Teil aus Stein besteht. Da Ulfried mit euch genau dorthin schreitet, scheint es sich um den Gasthof zu handeln. Interessanterweise  ist dieser Gasthof ein Rundbau mit Schießscharten an der Stelle von Fenstern und einem Eisenbeschlagenen Tor, welches jedoch offene steht. Auch das zweite Stockwerk ist größtenteils aus Stein, an manchen Stellen jedoch hölzern. Das Dach - das so gar nicht zum Bau passen will, ist ebenfalls wie die besseren Häuser des Hauses aus Holz; auch die Schindeln wecken den Blick des Beobachters: nur auf den ersten Blick sind die Schindeln der Häuser aus schwarzem Schiefer. Wenn man genauer hinschaut erkennt man, dass es sich um ein sehr dunkles, fast schwarzes Holz handelt.

Der Wehrturm scheint also eher das Überbleibsel einer unbekannten Vergangenheit zu sein. Gerade Maduuns geübter Blick eines Führungsoffiziers wird dies offenbaren: du schätzt den Turm auf wenigstens 400 Jahre.

Ein Knabe der sich um dein Gepäck kümmert ist schnell gefunden - und der Heller verschwindet schneller in die mannigfaltigen Schichten seiner Gewandung, als es manch einer für möglich halten würde. Malan muss unweigerlich an sich selbst in seiner Jugend denken: der Knabe hat Talent, soviel ist sicher.

Die Merklinger gehen wieder ihren Beschäftigungen nach und lassen sich nun nicht mehr von der Anwesenheit der Fremden stören. Aus ihrem Verhalten lässt sich eine Geduld ableiten, welche nur aus Jahren der friedlichen Langeweile erwachsen sein kann. So, oder so werden sie erfahren, was es Neues gibt, ob heute, oder morgen, ob von euch direkt, oder vom Schulzen; die Neuigkeiten werden schon nicht verschwinden.

Einige Dörfler reagieren jedoch anders als der Rest: offensichtlich die wenigen Bauern, welche nebenher noch einem Handwerk nachgehen: sie eilen zu ihren (besseren) Häusern, öffnen die Türen und tragen ihre Kunstwerke nach draußen, damit man sie besser begutachten kann; dem ein oder anderen Thaler extra scheinen auch diese Dörfler nicht abgeneigt zu sein. Maduun kann anhand er eilig herbeigetragenen Ware einen Schmied, einen Kürschner, einen Seiler und eine Krämerin ausmachen - damit ist die "Handwerkskammer" Merklingens auch schon erschöpft.

Das einzige Gebäude, jenseits der Schänke, welches sich von den anderen abhebt, ist ein ebenfalls zweieinhalb stöckiges Gebäude ihr gegenüber. Der kunstvoll geschnitzte Bau mit dem Türmchen muss eine Kirche sein; welchem Gott sie geweiht ist, ist nicht ersichtlich, aber wahrscheinlich handelt es sich um ein Travia-, oder Pheraineheiligtum - die Göttinen, die beim einfachen Volk den größten Respekt genießen; es könnte sich sogar um einen "Tempel der dreifachen Göttin" handeln: einem dem Pragmatismus entsprungene Orden, der die ländlichen Kirchen Pheraine, Travias und Rahjas locker verbindet.

"Hier" wendet sich Ulfried an die Gefährten und geht auf den Wehrturm zu "ist unser Gasthaus. Ich werde auch ein Bier vorsetzen, von dem ihr noch lange träumen werdet" sagt er voller Stolz und ehrlicher Überzeugung, während sich ein Lächeln auf seinen Lippen zeigt. "Travine, wir haben Gäste. Heiz das Feuer an und mach den Eintopf warm." Er wendet sich etwas unsicher an euch zurück: "Oder möchtet ihr etwas anderes? Sprecht nur: die Küche des Gasthausen ist weit ins Land hinein berühmt; selbst die Fuhr- und Schauerleute aus Finsterwalde und die Händler aus Froschmoorstetten sprechen nur in den besten Tönen von uns!" Ulfried strahlt euch an, als wäre gerade verkündet worden, dass Sonnwende und Mittwinter auf einen Tag gelegt worden seien und sich seine Geschenke deshalb verdoppeln!
« Letzte Änderung: 06.09.2009, 11:33:57 von Archoangel »
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Bingor Stolzfuß

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« Antwort #13 am: 31.08.2009, 16:45:11 »
Bingor interessiert nur eines: "Ist denn auch genügend Fleisch im Eintopf, Freund Ulbrecht? Und kann ich mich beim Essen auf deinen Schoß setzen? Danke, das ist nett!"

Geth von Waldsteyn

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« Antwort #14 am: 31.08.2009, 16:55:48 »
Geth betrachtet Bingor und schüttelt leicht, mit einem Lächeln auf den Lippen, den Kopf. Dann wendet er sich an Ulfried: "Wenn das so ist, dann wäre es ja eine Schande nicht von euren vorzüglichen Gerichten zu kosten. Was könnt ihr denn empfehlen? Doch lasst uns rein gehen, ich bin schon sehr gespannt auf euer Bier." Mit diesen Worten betritt Geth die Schenke und schaut sich nach einem gemütlichen Tisch um.
« Letzte Änderung: 01.09.2009, 20:59:26 von Serath »
"Ehre und Aufrichtigkeit sind die wirkungsvollsten Waffen im Kampf gegen den Namenlosen und seine Schergen. Lügen, Täuschung und Hinterlist sind die Werkzeuge des Bösen. Wer sich ihrer bedient - auch im Namen des Guten - wandelt selbst auf dem dunklem Pfad."

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