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Autor Thema: [Kapitel I] Vento - inaktiv  (Gelesen 8498 mal)

Beschreibung: Ein Dieb in Tiefwasser

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Lhósson

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[Kapitel I] Vento - inaktiv
« am: 19.10.2009, 22:45:02 »
Die Morgensonne streift sanft die mit Reif bedeckten Dächer der Stadt Tiefwasser. Es sind die ersten Vorboten des nahenden Winters und so wie es aussieht wird es ein sehr harter Winter werden. Denn schon jetzt kann die Sonne nicht einmal zur Mittagszeit den Reif von den Dächern vertreiben und es sind noch 6 Tage bis zum Fest des Mondes.
Unter den grau-weiß gefärbten Dächern schlafen noch die meisten Leute. Nur ein paar Händler, Seeleute und Wachen wandern durch die Straßen der Stadt. Viele von ihnen in Mäntel gehüllt, der sie vor dem Frost schützt, welcher ihren Atemluft in weißen Nebel verwandelt.
So auch im Hafenviertel. Dem wohl heruntergekommenen Viertel der Stadt. Das Reich der Diebe und des Gesindels.

Dort in einem Haus nahe des eigentlichen Hafens beginnt diese Geschichte. Es ist kein schönes Haus mit den vielen Löcher im Dach und dem Rissen im Mauerwerk, aber es bietet einer großen Familie ein zu Hause. Die Familie besteht aus einer über in die Jahre gekommenen Dame Alsa ihren zwei leiblichen Kindern Barnta und Jiltro, jeweils von einem anderen Mann, und gut einem duzend anderer Kinder unterschiedlichsten Alters. Bei ihr fanden die Kinder einen Mutterersatz und einen warmen Herd, wenn sie gewisse Aufgaben erfüllten. Aufgaben wie Hütchenspiele, Würfelspiele und natürlich dem stehlen von Geld und anderen Wertsachen. Die Dame Alsa hatte sich über die Jahre eine richtige Diebesbande herangezogen.
Die Anführer der Bande sind der 35 Sommer zählende Barnta und 31 Sommer zählende Jiltro. Sie haben die Geschäfte der kleinen Diebesgilde übernommen als sie alt genug waren. Doch stehen sie immer noch unter der Fuchtel von Alsa, welche mit ihren 56 Jahren noch sehr agil ist. Die meiste Zeit kümmert sich die alte Dame aber um die jüngsten Kinder oder genießt ihren Ruhestand.

An diesem Tag, dem 24. Uktar stand Kete, ein 16 jähriges Mädchen mit Sommersprossen im Gesicht und langen schwarzen Zöpfen, am Herd und bereitete das Essen für die Bande zu. Ihr halfen die anderen Mädchen. Dies lag daran, dass die Mädchen und Jungs getrennt von einander schliefen. So weckten sie sich nicht gegenseitig auf. Mit in der Küche saß die alte Dame Alsa, in den Armen das jüngste Namenlose Mitglied der Familie. Barnta hockte nahe des Herds. In den Händen hielt er eine Einladung des Fürsten der Diebe von Tiefwasser. Seit Tagen grübelte der breitschultrige Mann über den Brief. Schließlich wollte er nicht zum Gildenfürsten da er genau wusste was ihm blühte. Er hatte es gewagt den Gildenfürsten um seinen Zehnt zu betrügen. Keiner im Haus wusste es und so war es nicht verwunderlich, dass sich alle über die plötzliche Nachdenklichkeit des sonst so hartherzigen Mannes wunderten.

Jiltro war nicht mit in der Küche. Er liebte es durch das Haus zu schleichen und nach Fehlern der Kinder aus schau zu halten oder sie zu verursachen. Heute hatte er dafür gesorgt das Kete nicht dazu kam die Jungs zu wecken und dafür hatte er sich etwas ganz besonderes Ausgedacht. Kaum hatte er Kete in die Küche getrieben, stellte er einen Eimer Wasser hinaus. Zu der Zeit waren die ersten Sonnenstrahlen dabei das Blau der Nacht leicht zu erhellen.

Nun stand er mit diesem Eimer eiskalten Wasser im Raum der Jungen und sah durch den Raum. So wie auch der Raum der Mädchen war dieser Raum nur 5 mal 5 Schritt groß. Es standen zwei große Betten im Raum, ein paar fast in sich fallende Truhen und ein Tisch mit ein paar Stühlen. Je vier der acht Jungen lagen unter einer viel zu dünnen Decke dich an einander gedrängt in den Betten. Immer zwei ältere und zwei jüngere zusammen. Jiltro sah von einem Bett zum anderen. Dann blieb sein Blick am rechten Bett hängen. In diesem Bett schlief sein Liebling, ein 11 Frühling zählender Junge. Ihn und dessen Freud bestrafte er besonders gerne. Sie wahren zwar die Zugpferde der Diebesbande doch neidete er ihre Gewandtheit im stehlen.

Mit einem breiten Grinsen auf dem Gesicht hob Jiltro den Wassereimer und ging zum Bettrand. Kurz durch atmend ließ er das Grinsen verschwinden und machte ein ernstes Gesicht. Dann Goss er den gesamten Eimer direkt über seinen Liebling und dessen Freund aus und keifte: „Ihr elenden Bastarde Vento und Ignas die Sonne ist schon aufgegangen und ihr wagt es noch zu schlafen!“
« Letzte Änderung: 01.02.2010, 17:56:14 von Lhósson »

Priest

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[Kapitel I] Vento
« Antwort #1 am: 19.10.2009, 23:07:07 »
Vento lag erst seid nicht einmal 4 Stunden in seinem Schlafplatz den er sich schon seid er denken konnte mit Ignas teilte.  Die restwärme hatte den kleinen Jungen kaum warm genug gehalten das er maximal die Hälfte der Zeit schlafen konnte. Er wurde in letzter Zeit immer wieder gehtzt und gejagt, außerdem taten seine Narben immernoch weh, die er vor einigen Tagen zugefügt bekommen hatte.
Umsomehr schockten ihn und Ignas der Aufschlag kalten Wassers auf seinem Körper. Er zuckte hoch und begann vor schreck kurz aufzuschreien, was wohl zweifelsfrei die anderen Kinder wecken würde. Dann warf er die nun klatschnasse Decke von sich und stand in seinen nassen Leinentüchern und mit tropfendem Haar vor Jiltro. In einer Hand hatte er bereits seinen selbstgefertigten Dolch geklemmt, noch hinter seinem Körper verborgen, aber dennoch leicht von sich gestreckt. Jeder wusste, das er, wie fast alle die schon längere Zeit dabei waren, immer eine Waffe mit sich trugen. Vento musste sich zusammenreißen nicht zu versuchen Jiltro anzugreifen oder anzubrüllen. Stattdessen starrte er ihn mit seinem fast noch Kleinkindhaft wirkenden, nun puderrotem Gesicht an und brüllte ihn aus dem Affekt hin an.
"Was sollte das?", kurz nachdem er es gesprochen hatte, merkte er was er da getan hatte und wich zurück, hinter Ignas schutz suchend. Wohlwissend das ihm das noch mehr Prügel einbringen konnte. Aber immerhin war Ignas nun Erwachsen und Körperlich konnte er fast mit Jiltro mithalten. Das hatte Vento immerhin schon gelernt.

Lhósson

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[Kapitel I] Vento
« Antwort #2 am: 19.10.2009, 23:29:34 »
Ignas und auch die zwei anderen Kinder die nur minder nass wurden, sahen zu Jilto. Sie warteten waren alle bereit auf dessen Reaktion zu reagieren. Ignas Jilto aufzuhalten und die zwei Kinder aus dem Bett zu huschen. Jilto knirschte mit den Zähnen. Man sah es ihm an, dass er Vento am liebsten den Eimer über den Schädel gezogen hätte. Doch sagte er nur mit fester Stimme: „Da ihr alle verschlafen habt, werdet ihr heute jeder ein Silberstück mehr stehlen. Wenn nur einer von euch achten nicht den Tagessoll erfüllt, bekommt keiner von euch Essen. Habt ihr verstanden?“ Er sah sich zu den anderen Kindern um. Alle nickten zitternd. „Sind eure Mäuler zugewachsen?“ schrie er. „Verstanden“ tönte es aus den Kehlen der Kinder als seien sie ein Chor.
Jilto sah zurück zu Ignas und Vento. Mit ernstem Gesichtsausdruck sah er die beiden an. „Ignas, du als der beste Dieb wirst mit den Anderen sofort nach dem Frühstück los ziehen und du Vento wirst bevor du gehst diese Schweinerei hier aufräumen“ mit diesen Worten lies Jilto den Eimer fallen und ging aus dem Zimmer.

Die Kinder standen aus den Betten auf und zogen sich an. Auch Ignas stand auf und zog sich die nassen Sachen vom Leib. Seufzend sagte er „Vento, langsam müßtest du an seine Gemeinheiten gewöhnt sein.“ Dabei trocknete er sich ab und zog sich seine trockene Hose an.
« Letzte Änderung: 19.10.2009, 23:31:21 von Lhósson »

Priest

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[Kapitel I] Vento
« Antwort #3 am: 21.10.2009, 22:52:50 »
Vento versteckte sich weiterhin hinter Ignas, welcher ihm allerdings weniger Schutz bot als erhofft. Der kleine Dieb verzog das Gesicht als Jiltro ihnen auchnoch einige Gemeinheiten mehr an den Hals hetzte. Er rief mit allem Hass und Verachtung die er noch hatte, laut und verständlich Verstanden und stapfte mit bösem Blick zu der Ecke in der die Stoffetzen lagen, welche sie als Lappen benutzten. Seine Augenringe waren deutlich erkennbar und man brauchte nich viel Fanatasie um sich vorzustellen wie er in einigen jahren aussehen, würde sollte es so weitergehen wei bisher.
Als Jiltro sich entfernt hatte und Ignas ihn ansprach blickte er für einen Moment grimmig und wischte weiter, bis er schließlich erwiederte.
"Gewöhnen? An diesen Sklaventreiber? Wieso sollte ich. Und wieso tust du immernochnichts gegen ihn? Du bist genausogroß und stark wie er. Du könntest ihm Respekt beibringen. Stattdessen lässt du dir alles gefallen.", er Wrang das Tuch mit aller Kraft und einem starrem Gesichtsausdruck aus, als würde er jemanden erwürgen.
"Wenn ich stark genug bin, wird er uns sein Bruder noch was erleben."

Lhósson

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[Kapitel I] Vento
« Antwort #4 am: 21.10.2009, 23:27:25 »
„Ja das wirst du und dann? Dann stehst du vor zwei Leichen, wirst von der Stadtwache gejagt und landest am nächsten Baum.“ Ignas ballt die Hände zu Fäusten „Das ist nicht das Ende was ich mir für uns beide Wünsche. Darum mache ich nichts gegen die Beiden. Es muß einen besseren Weg geben.“ Der junge Mann lockert die Fäuste und dreht sich zu den Kindern um. „Los geht schon runter! Ich komme gleich nach.“ Einige der Kinder nicken die anderen sagen einfach ja.

Nachdem nur noch Ignas und Vento im Raum sind, geht Ignas zu Vento und hockt sich neben ihn. Den blick auf eines der morschen Beine des Bettes gerichtet sagt er mit gesenkter Stimme: „Vielleicht habe ich für uns einen Ausweg gefunden. Ich habe mit einen Karawanenhändler aus Amn gesprochen. Er würde uns für zusammen 3 Goldstücke mit nach Amn nehmen. Er bleibt noch bis zwei Tage nach dem Fest des Mondes in der Stadt. Was hältst du davon?“

Priest

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[Kapitel I] Vento
« Antwort #5 am: 22.10.2009, 00:04:13 »
Die Antwort von Ignas war offensichtlich nicht die die Vento hören wollte. Er grummelte nur weiter vor sich hin, warf den Lappen in eine Ecke und griff nach dem Haufen Lumpen welche er seine Kleider nannte. Während er sich anzog redete Ignas weiter mit ihm.
Als dieser die Kinder nach unten schickte, wurde der Junge schon etwas misstrauisch und sah sich verstolen um ob es noch irgendwelche Lauscher gab.
Das Angebot von Ignas schien ihn sehr zu interessieren und zauberte ein Grinsen auf sein Gesicht. Dann flüsterte er zurück.
"Ich war zwar nochnie in Amn aber schlechter als hier kann es wohl kaum sein. Aber vorher spielen wir diesen Ideoten noch einen kleinen Streich. Damit wir ihm in Erinnerung bleiben."

Lhósson

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[Kapitel I] Vento
« Antwort #6 am: 22.10.2009, 00:21:44 »
„Ja aber zuerst müssen wir die 3 Goldstücke zusammen mit unserem normalen Soll auftreiben. Das wird eng in nur einer Woche.“ Ignas sah vom Bettbein zu Vento „Zusammen werde wir es schaffen. Als Abschiedsgeschenk bekommen die beiden dann ihren Streich.“ mit einen breiten Grinsen auf den Lippen richtet sich Ignas auf. „So nun aber runter. Die Anderen lassen uns sonst keinen Krümeln übrig.“ Er nahm noch sein klammes Hemd zur Hand und ging zur Tür. Dort wartete er auf Vento.

Während dessen tummelten sich unten die Kinder um den großen Küchentisch. Kete servierte Alsa und ihren beiden Söhnen zuerst etwas von der heißen Rübensuppe und dem alten Brot. Dann erst füllte sie die Schüsseln der anderen Kinder. Als nur noch Vento und Ignas fehlten, füllte sie sich etwas in ihre Schüssel ein. Sie schlürfte ihre Suppe am Herd sitzend. Im Topf selbst war gerade noch eine Kelle übrig. Jilto hatte auf eine extra volle Suppenschüssel bestanden.

Priest

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[Kapitel I] Vento
« Antwort #7 am: 22.10.2009, 02:44:52 »
Vento nickte nur eifrig. Eine Woche und insgesammt über 5 Goldstücke sammeln war im Armenviertel fast unmöglich, das wussten sie beiden. Er grübelte einen Moment und zog sich schoneinmal seine zu großén Schuhe an und stopfte die Schafwolle in die freien Schlitze. Dann Zog er sich seinen Mantel an und rückte ihn zurecht, die Socken für Erwachsene steckte er ein, falls er später einmal seine Hände wärmen müsste. Er sah sich schnell um und verstaute in einem Innenfach des Mantels schnell seinen Silberdolch, welchen er in einem Versteck unter einer Diele aufbewart hatte. Eine Mütze hatte er bisher nicht, eine Sache mehr die es zu stehlen galt. "Dann müssen wir einfach nur die Beste Woche seid über einem Jahr haben. Kann doch nicht so schwer sein.", er grinste erneut und nickte auf Ignas Antwort hin.
Sie gingen nach unten und der Blick Ventos wanderte über die Kinder, sein Blick zeigte abschätzung aber auch Besorgtheit. Nur die kleine Familie am Ende des Tisches versah er mit giften Blicken, die er sich allerdings erst dann erlaubte, als er wusste, das er unbewobachtet war. Vom Essen war beileibe nicht genug übrig. Vento überlegte einen Moment.
"Nimm du das Essen Ignas, ich gehe raus und beginne schoneinmal. Am Besten mit einer Kruste Brot. Wir treffen uns. Mit hungrigem Magen, frierend und total übermüdet machte sich Vento auf den Weg aus dem Haus heraus und sondierte die Lage. Hier würde er zwar kein Gold finden, aber vielleicht eine Kruste Brot oder einen Fisch. Ihm war gerade alles Recht, was seinen Magen füllen würde. Er hatte knapp eine Stunde Zeit bis zum üblichen Treffpunkt mit Ignas in der Nähe des Marktplatzes in ihrer Stammgasse.

Lhósson

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[Kapitel I] Vento
« Antwort #8 am: 22.10.2009, 08:57:26 »
Zwar war die Sonne schon weiter gewandert aber so Früh am Morgen war die Gasse vor dem Haus noch dunkel, dunkel und kalt. Von rechts wehte der Wind vom Hafen hinein in die Gasse. Man konnte gerade so ein stehendes Fass neben einer Kiste erkennen. Zur rechten Seite führte die Gasse weiter in die Stadt. Dort sah man ein umgestürztes Fass neben einem noch stehenden, aus welchem das Hinterteil eines fressenden Hundes schaute. Rechts und links an die Häuser gelehnt, erkannte man einige kleine und große Müllhaufen.

{Gassenwissen würfeln}

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[Kapitel I] Vento
« Antwort #9 am: 22.10.2009, 19:20:03 »
Gassenwissen Ergebnis 2
Vento sah sich kurz um und entschied sich das es eine gute Idee währe dort zu suchen, wo der Hund gerade wühlte. Die wussten meistens am Besten wo es etwas zu holen gab. Also machte er sich auf den Weg zu dem Müllhaufen rechts von ihm, in der Nähe des Hundes.

Lhósson

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[Kapitel I] Vento
« Antwort #10 am: 22.10.2009, 19:28:47 »
Zuerst zeigt sich der Hund nicht gestört. Je näher Vento an das Fass kommt desto besser kann er erkennen, dass der Hund an einem alten Knochen mit reichlich Fleisch nagt. Es wäre wohl auch für Vento etwas zu beißen. Doch als Vento nur noch einen Schritt vom Hund und dessen Frühstück weg ist und gerade den letzten Schritt ansetzen will, fängt der Hund an laut und deutlich zu knurren. Er steht dabei ganz still und hat sogar aufgehört zu fressen.

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[Kapitel I] Vento
« Antwort #11 am: 22.10.2009, 19:34:46 »
Vento überlegte einen Moment und überlegte, während ihm trotz der Kälte der Schweiß bereits auf der Stirn stand. Seine Haltung war erst offen und er lief einen Schritt zurück. Er musste heute einfach ein Risiko eingehen, sonst hatte er diese Woche keine Chance seine Aufgaben zu erfüllen. Er hoffte das die Glücksgottin ihm Hold war, griff nach seinem Beutel mit Steinen, nahm einen flach in die Hand und warf ihn direkt auf den Hund, bereits sofort wegzulaufen, sollte er näher kommen.

Sly Flourish angriff auf den Hund
« Letzte Änderung: 22.10.2009, 19:53:02 von Lhósson »

Lhósson

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[Kapitel I] Vento
« Antwort #12 am: 22.10.2009, 20:05:32 »
Heute ist kein guter Tag für Vento. Ihm ist die Glücksgöttin nicht holt. Nachdem der Stein um Haaresbreite am Hund vorbei flog, zog diese seinen Kopf aus der Tonne. Zähneflätschend stürmte der Hund auf Vento zu und schnappt nach dem Jungen.

Vento versuchte noch auszuweichen doch der Hund war schneller. Er erwischt Vento am Fuß und treibt seine Zähne durch das Leder des Stiefels in das Fleisch des Jungen.

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[Kapitel I] Vento
« Antwort #13 am: 22.10.2009, 20:11:38 »
Vento zuckte erschrocken zusammen. Schmerz durchzuckte sein Gesicht und Blut spritzte neben ihn. Doch das Adrenalin ließ ihn die Auswirkungen nur kurz merken. Angst durchflutete seine Züge. Er hatte gehofft das der Hund sich aus dem Staub machen würde, aber das wurde wohl nichts. Er sah sich blitzschnell um, lief vorsichtig seinen Schritt zur Seite und Sprang dann über die noch stehende Tonne, wobei er versuchte sie dabei in Richtung Hund umzuwerfen.
Anschließend nahm er die Beine in die Hand und rannte in Richtung stadt.

Shift zur Seite, Akrobatik, Bewegung rennen

Lhósson

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[Kapitel I] Vento
« Antwort #14 am: 22.10.2009, 20:22:09 »
Es gelinkt Vento über die Tonne zu springen und sie dabei in Richtung Hund zu stoßen. Der Hund bekommt die Tonne in die Seite und jault auf. Nachdem Vento einige Schritte in Richtung der Stadt gerannt ist, kann er hinter sich ein lautes Bellen hören. Der Hund hat die Jagt aufgenommen.

Am Ende der Gasse zweigt sie nach rechts in Richtung Zentrum des Hafenviertels ab und nach links in Richtung Schlossviertel.

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