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Autor Thema: Prolog: Die Karawane zieht weiter  (Gelesen 13599 mal)

Beschreibung: Wie alles beginnt...

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Tex

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Prolog: Die Karawane zieht weiter
« am: 10.11.2009, 11:31:07 »
« Letzte Änderung: 21.11.2009, 20:05:40 von Tex »
And the rain tossed about us, in the garden of the world,
But a flame arrives to guide us, cast in gold between the anvils of the stars.
- Caliban's Dream

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Prolog: Die Karawane zieht weiter
« Antwort #1 am: 22.11.2009, 10:46:57 »
4. Desnus, 4708 AR

Den ganzen Tag schon schien der Himmel sämtliche Schleusen über Korvosa geöffnet zu haben. Unaufhörlich prasselt der Regen auf die Dächer der dicht an dicht stehenden kleinen Fachwerkhäuschen, sammelt sich in den Regenrinnen und an den kleinen Kanälen in den gepflasterten Straßen und Gassen, läuft in Strömen von den Zinnen von Schloss Korvosa und an den Stufen der uralten thassilonischen Pyramide, auf deren Spitze das Schloss über der Stadt thront, herunter. Es ist beginnender Sommer - und damit Regenzeit in diesen Landstrich, wo die über der Bucht der Eroberer entstehenden Wolken sich an den Hängen der Gebirge sammeln und über Korvosa abregnen.

Unter den dreißigtausend Menschen, die die Stadt mittlerweile bevölkern, finden sich an jemen ungastlichen Tag auch vier Abenteurer, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten: Ein Halbling, der sich den elementaren Mächten der Natur verschrieben hat, ein Glücksritter und ehemaliger Söldner, eine Adlige, die mehr Gefallen fand an der Wildnis als am Hofe, und nicht zuletzt ein ehemaliger Sklave, der die Künste der Beschwörungsmagie beherrscht. Alle vier sind aus demselben Grund hier: Der Aufruf von Hauptmann Tolgrith, dem Herren des Blutschwurtales, der jedem Land, Gold und Titel versprochen hatte, der ihm bei der Bezähmung der weiten Wildnis hilft. Auch wenn sie alle ihre unterschiedlichen, persönlichen Motive haben, dem Aufruf nachzugehen, so haben sie doch nun zumindest dasselbe Ziel: Jener verwilderte, unzugängliche Landstrich inmitten des Geisteswirrgebirges zwischen Varisia und Cheliax. Und unzugänglich ist dabei durchaus beim Worte zu nehmen: Solange die Handelsroute noch nicht fertiggestellt ist und das Tal befriedet, solange verkehrt nur einmal monatlich eine Karawane zwischen Korvosa und Fort Thorn. Für einzelne Reisende ist der Weg immer noch gefährlich, sogar tödlich, und auch die Händler der Karawane sind mehr als glücklich über jene gestandenen Abenteurer, die sie auf dem Weg begleiten, denn so müssen sie keine zusätzlichen Söldner anheuern. Die nächste Karawane soll am heutigen Tag von Korvosa aus starten, und den vier Abenteurern wurde gesagt, dass man sich bitte zur Mittagszeit im Handelshof am Eadrin-Platz, im auf der östlichen Seite des Jeggare-Flusses gelegenen Stadtviertel, einzufinden habe....
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Camlo

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Prolog: Die Karawane zieht weiter
« Antwort #2 am: 22.11.2009, 11:01:15 »
Trotz des Regens pfeift der Glücksritter ein fröhliches Liedchen, während er sich durch die riesige Stadt fragt, um rechtzeitig den Handelshof zu erreichen. Wieder einmal hat er einen Lebensabschnitt hinter sich gelassen. Der Gedanke an die Taten der Bande, mit der er zuletzt durch Golarion gezogen ist, lassen das Lied für einen Moment ersterben, bevor er ebenso falsch wie enthusiastisch weiter pfeift. "Sie wissen nichts von der Karawane, die Dummköpfe. wahrscheinlich schlafen sie noch ihren Rausch in dem verdammten Kaff aus."
"Jaja, der frühe Vogel fängt den Wurm" sagt der Varisianer lachend zu sich selbst als er den Handelshof erreicht. Zu früh.
Und so sucht er zunächst einen der wenigen Stände auf, die bei diesem Wetter ihre Waren feilbieten und ersteht eine jener Brotttaschen mit Fleisch und Gemüse, die es in den kleineren Städten nicht gibt. Kauend und frohen Mutes schlendert er zu der sich langsam versammelnden Karawane und meldet sich bei dem, den er für den Anführer hält, um sich nach seinem Platz zu erkundigen.
Unter einem Balkon lehnt sich Camlo an eine Hauswand, wringt seinen Mantel aus und lässt seinen Blick über die langsam größer werdende Versammlung schweifen. "Wer von den Söldnern und anderen Gestalten wohl auch dem Ruf des Hauptmanns folgt? Der Dicke sieht nicht so aus, eher ein Söldling, der die letzten Jahre Glück gehabt hat. Vielleicht der Dunkle, da hinten? Oder die beiden, die da hinten anmarschieren. Mal sehen."  
« Letzte Änderung: 22.11.2009, 12:10:40 von Camlo »

Elora

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Prolog: Die Karawane zieht weiter
« Antwort #3 am: 22.11.2009, 15:55:38 »
Am Vorabend hatte Elora eine Blatt schmutziges Papier auf ihrem Bett gefunden, einen Anschlag, abgerissen von irgendeiner Hauswand in Korvosa oder aus einer der vielen Schenken. Ihre Bedienstete hatte es anscheinend beim Einkaufin der Stadt gesehen und an sie gedacht. Die gute Seele kannte Elora nur zu gut und hatte, als sie diesen Aushang sah, an die Tochter ihres Herren gedacht. Es war ein Aufruf von Hauptmann Tolgrith, in die Wildnis des Blutschwurtales vorzudringen.
Dankbar, endlich einen Grund gefunden zu haben, dem Fernweh nachzugeben und dem verregneten Korvosa zu entkommen, hatte sie sofort begonnen, ihre Ausrüstung zu packen. Sie kannte Tolgrith, wenn auch nur flüchtig, denn er war schon mehrmals aus geschäftlichen Gründen bei ihrem Vater zu Gast gewesen. Dass er sie wiedererkennen würde, bezweifelte sie allerdings. Zu den Abendessen damals war sie nur eine der hübschen Töchter des Gastgebers, vornehm gewandet in Samt und Seide.

Mit vollgestopftem Rucksack und Köcher beladen und einem schweren, gewachsten Wollumhang, der das Wasser abhält, kommt Elora am nächsten Tag auf dem Eadrin-Platz an. Da sie offensichtlich nicht die Erste ist und schon geschäftiges Treiben herrscht, meldet sie sich beim Anführer der Karawane als Abenteurerin, die Hauptmann Tolgriths Ruf gefolgt ist. Den Nachnamen nennt sie dabei nicht, denn das zieht erfahrungsgemäß zu viel Aufmerksamkeit nach sich, veranlasst die Leute zu gestelztem Verhalten, unsicheren Reaktionen, Hohn oder abschätzigen Bermerkungen. Einfach nur Elora, das reicht.

Dann hält sie nach einem trockenen Plätzchen Ausschau.
Sie stellt sich schließlich unter einen Balkon, lehnt ihre Ausrüstung an die Hauswand und schlägt die große Kapuze des grauen Wollumhangs zurück. “Hallo“, grüßt sie den jungen Mann, der hier ebenfalls Zuflucht von dem strömenden Regen gesucht hat, mit einem warmen Lächeln und streicht sich nasse Strähnen ihres roten Haares aus dem Gesicht. “Du reist mit der Karawane? Ich hatte schon Angst, dass ich bei dem Wetter die Einzige sein würde, die sich aus dem Haus traut.“

Hythorus

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Prolog: Die Karawane zieht weiter
« Antwort #4 am: 22.11.2009, 16:06:09 »
"Es ist wirklich bedauerlich", denkt sich Hythorus während er durch den Regen zum Treffpunkt geht. "Warum wollen diese einfältigen Menschen denn einfach nicht verstehen, welches Potential in den infernalen Kräften liegt? Es braucht doch nur einen fähigen Mann und schon konnte man Böses dazu verwenden, Gutes zu tun." Er schüttelt leicht den Kopf. Es war immer wieder das gleiche. Kaum hatte er einem Auftraggeber einen Lösungsvorschlag unterbreitet, überlegte es sich dieser noch einmal anders und schickte ihn fort. Das war bereits die dritte Absage innerhalb einer Woche. Hythorus reichte es daher endgültig. Fest entschlossen, künftig nur noch in Gegenden zu arbeiten, in denen die Probleme größer als die Bedenken gegen Beschörungsmagie waren, hatte er sich bei der Karawane ins Blutschwurtal eingetragen.  
Als der Magier den Handelshof erreicht, haben sich schon einige Personen eingefunden. Nachdem er sich angemeldet hat, beobachtet Hythorus interessiert die anderen Reisenden. Zwei Menschen fallen ihm dabei besonders ins Auge. Er erkennt sofort, dass es sich bei ihnen nicht um einfache Söldner handelt. Mit erhobenem Haupt schreitet er auf die beiden zu.
"Seid gegrüßt", eröffnet er das Gespräch. "Ich bin Hythorus. Ich nehme an, dass ihr ebenfalls mit ins Blutschwurtal reist?"

Camlo

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Prolog: Die Karawane zieht weiter
« Antwort #5 am: 22.11.2009, 16:45:02 »
Bevor Camlo der jungen Frau mit mehr als einem Lächeln antworten kann, gesellt sich der dunkle Mann zu ihnen. "Also hatte ich doch recht. Er passt auch nicht zu den Händlern."
Der Varisianer schenkt auch Hythorus ein Lächeln und reicht dann zunächst der Dame die Hand, um sich mit einer leichten Verbeugung vorzustellen. "Keine Sorge, das bisschen Regen. Phh. Mein Name ist Camlo." Die ungezwungene, offene Art der Rothaarigen gefällt Camlo und er hätte sich gerne noch ein bisschen mit ihr unterhalten. "Auf der Reise ist auch noch Zeit..."  Wieder schenkt er ihr ein verschmitztes Lächeln, bevor er auch dem Mann die Hand reicht. "Hythorus. Seid gegrüßt. Ja, ich reise auch in das besagte Tal. Man sagt, dort gäbe es Verwendung für Leute wie mich. Stand zumindest auf dem Aushang. Außerdem habe ich gerade nichts Besseres vor." Der bärtige Mann in dem durchnässten blauen Mantel scheint sich die Laune nicht so leicht verderben zu lassen, denn seine Fröhlichkeit wirkt echt.  
« Letzte Änderung: 22.11.2009, 17:16:21 von Camlo »

Elora

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Prolog: Die Karawane zieht weiter
« Antwort #6 am: 22.11.2009, 18:33:57 »
Elora ist angenehm überrascht von der freundlichen Begrüßungsgeste Camlos. "Wo der wohl herkommt?" "Freut mich sehr, Camlo, der keinen Regen fürchtet. Ich bin Elora", stellt sie sich vor, als sich der dunkelhäutige Neuankömmling nähert.

Sie muss zu ihm aufschauen, denn er ist fast einen ganzen Kopf größer als sie, und ihre Augen bleiben einen winzigen Moment fragend an der Robe hängen, aus der er anscheinend etwas herausgeschnitten hat. Eine geheimnisvolle Gestalt, noch dazu nicht aus Korvosa. Trotzdem schenkt sie auch ihm ein willkommendes Lächeln. "Grüße, Hythorus. Mein Name ist Elora. Scheint so, als wären wir alle aus dem gleichen Grund hier."
« Letzte Änderung: 22.11.2009, 21:12:05 von Elora »

Hythorus

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Prolog: Die Karawane zieht weiter
« Antwort #7 am: 22.11.2009, 21:02:30 »
Ein leichtes Lächeln umspielt Hythorus Lippen als er die Antworten der beiden hört. "Eine hübsche junge Frau und ein gutgelaunter Mann, das ist schon mal gut. Offenbar sind es freundliche Menschen", geht es ihm durch den Kopf. Er nickt ihnen wohlwollend zu: "Schön, dann werden wir gemeinsam reisen."

Vento

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Prolog: Die Karawane zieht weiter
« Antwort #8 am: 23.11.2009, 00:27:51 »
der Druide war nicht nur gut gelaunt, sondern richtig erfreut über den Regen. Es war als würde er den Wind der durch die Luft pfiff gemischt mit dem Wasser lieben, statt wie die meisten Stadtbewohner hassen. Noch war er nicht zu kalt und somit gab es für ihn absolut keinen Grund sich davor zu schützen. Er lief triefend nass, aber fröhlich durch die Gassen, über ihm sah man einen Wirbeln in der Luft, der hin und hersauste und mit den Tropfen zu spielen schien, immer wieder bildten sie kleine Kringel oder wurden für einen Moment gesammelt nur um dann in eine Richtung fortgeworfen zu werden. Man hörte das schnelle Flimmern der Winde aus der Richtung dieser Erscheinung.
Langsam lief der Halbling zu dem Dorfplatz und sah sich fragend um, neben ihm flatterte ein Rabe auf eine hohe Statue und sah sich offensichtlich misstrauisch um, dann öffnete er den Schnabel.
"Bist du dir sicher das es hier ist? Ich währe lieber draußen im Wald. Hier gibt es so selten saftige Würmer", hörte man ihn krächzen und anschließend herunterflattern um sich doch noch einmal umzusehen.
"Alter Vielfraß, ja ich bin mir sicher. Es war dieser Platz, aber wenn du meinst können wir ja auch die Leute hier fragen.", er tapste hinüber zu einer Gruppe von drei Menschen, welche recht unterschiedlich wirkten, tippte einen sehr großen mit Umhang davon an.
"Wir sind hier richtig wenn es um diese Sache hier geht oder?", er griff in seinen Ärmel und holte ein verschnürtes Stück Pergament hervor, welches er gleich der Gruppe offenbarte als Rekrutirierungsschreiben.
« Letzte Änderung: 23.11.2009, 00:28:39 von Vento »

Camlo

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Prolog: Die Karawane zieht weiter
« Antwort #9 am: 23.11.2009, 08:26:56 »
Camlo ist zufrieden mit der Begleitung der beiden. Der Dunkle scheint auch kein schlechter Kerl zu sein, vermutlich irgendein Zauberer oder Priester. "Das Blutschwurtal. Ob die Legenden stimmen, dass es dort Feenvolk gibt. Und ob es wirklich hilft? Hoffentlich macht es sich bezahlt." Rasch greift der ehemalige Gaukler an seien Seite, um den Sitz des Kalteisenschwertes zu prüfen, das er sich extra für diese Expedition noch gekauft hat. 
Neugierig blickt er auf den Rest der Karawane, während er das letzte Stück seiner Teigtasche  vertilgt. Da zupft schon ein kleiner Kerl an seinem Mantel. Freundlich lächelnd wirft der Varisianer einen Blick auf das Schriftstück und nickt. "Dann war ich nicht der einzige, der den Wisch abgerissen hat."
"Ja, das seid Ihr wohl. Mein Name ist Camlo und wer seid Ihr? Ein Vogelfreund? Und wer ist noch bei Euch?" belustigt betrachtet Camlo die durchnässten Federn, die in trockenem Zustand sicher schmuck wirken.
"'Wir' sagst Du, Kleiner. Entweder ein verdammt arroganter Adliger oder seine Gefährten kommen noch...
Jedenfalls scheint sich der Kleine die Laune durch das Wetter  nicht vermiesen zu lassen. Zu gerne wüsste Camlo, worauf er sich mit diesen dreien wohl einlässt. Die Frau scheint mit dem Schwert bewandert zu sein und der Glücksritter ist sich sicher, dass der Köcher an ihrer Seite in Wirklichkeit ebenso wenig leer ist wie sein Rucksack.  Worauf sich der Zauberer und der Vogelfreund verstehen, kann er jedoch nur erahnen.
 
« Letzte Änderung: 23.11.2009, 08:37:50 von Camlo »

Tex

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Prolog: Die Karawane zieht weiter
« Antwort #10 am: 23.11.2009, 15:58:38 »
Während sich die vier Abenteurer bekanntmachen, werden im Hintergrund von kräftigen Männern die drei von Maultieren gezogenen Karren der Karawane mit allem beladen, was in Fort Thorn gerade gebraucht wird: Von Nahrungsmitteln über Waffen und Rüstungen, Werkzeugen bis hin zu großen Fässern werden die Karren mannshoch beladen. Es handelt sich nur um eine sehr kleine Karawane - viele Händler trauen sich noch nicht in das gerade erst zum kleinen Teil erschlossene Blutschwurtal - und so versammeln sich nur vier Händler neben den Karren und diskutieren. In deren Nähe stehen zwei bewaffnete Söldner, die aber doch noch sehr jung und unerfahren wirken. Sollte es hart auf hart kommen, würden die Abenteurer den Schutz der Karawane übernehmen müssen...
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Elora

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« Antwort #11 am: 23.11.2009, 17:48:47 »
"Hallo", begrüßt Elora den nächsten Neuankömmling, der ihr kaum bis an die Hüfte reicht. Wie viele wohl noch kommen? Unter einer Karawane in das Blutschwurtal hatte sie sich ein wenig mehr vorgestellt, aber bis jetzt ist die Reisegesellschaft noch sehr überschaubar. Nur unter dem regenschützenden Balkon wird es langsam ein wenig eng.

"Kennt ihr das Blutschwurtal? Ich war vor Monaten in den Tälern nördlich davon unterwegs. Schroffe Berge und dichte Wälder. In dem Unterholz gibt es oft gar kein Durchkommen und ein ausgewachsener Braunbär könnte zwei Schritte vor einem stehen, ohne dass man ihn sieht." In ihrer hellen, klaren Stimme schwingt ehrliche Begeisterung für diese unberührte Wildnis mit. "Das Tal selbst kenne ich aber nur flüchtig. Ich bin gespannt, wie weit der Außenposten mittlerweile gediehen ist. Allzu groß kann er noch nicht geworden sein", stellt sie mit Blick auf die drei Karren fest.

Hythorus

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Prolog: Die Karawane zieht weiter
« Antwort #12 am: 23.11.2009, 18:52:07 »
Hythorus zieht etwas verwundert über die etwas unkonventionelle Herangehensweise des Halblings die rechte Augenbraue hoch und mustert ihn abschätzend. "Er scheint recht naturverbunden zu sein", denkt er sich dabei. "Vielleicht ist er menschliche Gesellschaft einfach nicht gewohnt." Nachdem er diesen Gedanken zu Ende geführt hat, stellt er sich ebenfalls dem Neuankömmling vor. Danach wendet er sich wieder den anderen zu.
"Ich war noch nicht im Blutschwurtal", antwortet er Elora und fügt kurz darauf hinzu: "Aber nach allem was ich weiß, gibt es einladenere Ort in Varisia." Er macht eine kleine Pause. "Von daher bin ich erleichtert, dass sich einige erfahrene Abenteurer eingefunden haben. Die Wachen werden keine große Hilfe sein."   

Vento

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Prolog: Die Karawane zieht weiter
« Antwort #13 am: 23.11.2009, 19:40:59 »
Vento sieht zu der gerade herannahenden Karawane und mustert diese erst einen Moment, während er den anderen ein klein wenig, weniger Aufmerksamkeit widmete. Dann grinst er zu den anderen hoch, verneigt sich, sodass sein tropfnasses Äußeres, einie Rinsale nach unten bildet. "Mein Name ist Vento, benannt nach den Sommerwinden. Dies hier ist mein Freund Xarbrax", er deutet auf den Raben, welcher zu der Gruppe hinübersieht und schließlich auf Ventos Schulter flattert, während er alle Anwesenden interessiert mustert bis sein Blick schließlich bei einem Ring con Camlo hängen bleibt. Der Halbling macht eine Ausladende Geste und deutet über sich wo sich ein Wirbel im Regen bildet und die Regentropfen in einem Kreismuster nach unten fallen bis schließlich ein kleiner Wirbelwind sich über ihm manifestiert, welcher jedoch niemals wirklich still zu stehen scheint. "Das ist Ventros mein alter Freund.", dann schielt er hinüber zu den Leuten.
"Ja, da mögt ihr Recht haben, obwohl ich mir wegen mir weniger Sorgen um das Unterholz mache als um die Gefahren die dort lauern. Die Leute hier scheinen nicht die schlausten zu sein jeden mit solchen Zetteln hier vorzuwarnen.", er wedelt mit seinem Blatt.
"Man hätte manchen Räubern auch gleich eine Einladung schicken können. Ich mache mich auf jeden Fall bereit für derlei Probleme.
« Letzte Änderung: 23.11.2009, 19:43:01 von Vento »

Camlo

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Prolog: Die Karawane zieht weiter
« Antwort #14 am: 24.11.2009, 18:08:40 »
"Ach, die Räuber schrecken wir schon ab." meint Camlo leichthin, während er die kleine Karawane mustert. "So viel ist da auch nicht zu holen." Dann wendet er sich interessiert an Elora. "Du warst schon dort? Stimmen die Gerüchte über das Feenvolk, das dort sein Unwesen treiben soll? Ich habe mir extra noch das machen lassen." Während seiner letzten Worte schlägt der Varisianer seinen Umhang zurück und zieht eines seiner beiden Kurzschwerter ein Stück aus der Scheide. "Kalteisen. Von Meister Dareel." meint er stolz, als müsst jeder den Schmied kennen, bei dem er das gute Stück erstanden hat.  
« Letzte Änderung: 25.11.2009, 09:46:34 von Camlo »

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