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Autor Thema: Kapitel 1, Gruppe 2.2: Verlorene Zeit  (Gelesen 7641 mal)

Beschreibung: Einstieg für Revjak und Linguas

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Araki

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Kapitel 1, Gruppe 2.2: Verlorene Zeit
« am: 15.11.2009, 13:25:00 »
Mit leeren Augen starrte Revjak an die steinerne Decke, während die Weißen um ihn herum das Experiment vorbereiteten. Er wusste, dies war einer der Tage, an denen er nicht würde entkommen können. Sie hatten ihm dieses rote Serum injiziert, das in seinen Adern brannte wie Säure, und das ihn daran hinderte, das Bewusstsein zu verlieren, oder sich auch nur in sich selbst zurückzuziehen.

Er hörte, wie sich die Weißen darüber unterhielten, dass sie ihn noch umdrehen mussten, später, wenn sie an seiner Wirbelsäule arbeiten würden. Einer der Weißen legte schon die Messer zurecht, damit sie ihn aufschneiden konnten.

Schweiß lief über Revjaks Stirn. Er gab sich alle Mühe, die Angst zu verdrängen. Aber das rote Serum löste Panik in ihm aus, reine, unverfälschte Angst vor dem unerträglichen Schmerz, der vor ihm stand. Drei Mal hatten sie dies bisher mit ihm gemacht. Es waren die schlimmsten Erfahrungen seines bisherigen Lebens gewesen. Und an einem dieser Tage hatten sie ihm auch die Sukkubus eingepflanzt.

Er bemühte sich, die Gedanken daran zu verdrängen, an seine eigenen Schreie ebenso wie an die der Sukkubus. Er starrte an die Decke, konzentrierte sich auf die Form einzelner Steine, ein verzweifelter Versuch, sich abzulenken, auch wenn er schon jetzt wusste, dass es nichts nutzen würde.

Einer der Weißen stellte eine Kiste auf einen kleinen Tisch neben seiner Liege.
"Sein persönlicher Besitz", erklärte einer der Weißen.
"Gut. Gelingt es, seine Erinnerungen an diese Stücke zu löschen, können wir bald seine ganze Persönlichkeit löschen. Danach werden wir die Verschmelzung zum Abschluss bringen."

Einer der Weißen beugte sich über Revjak. "Er hat Angst", kommentierte er emotionslos.
Ein anderer beugte sich ebenfalls über den Kleriker. "Gut. Das vereinfacht den Prozess. Schließe seine -"
Der Weiße unterbrach sich. Die beiden Männer blickten sich an. Was war das in ihrem Blick? Überraschung?

Ohne ein weiteres Wort legten die Weißen die Dinge beiseite, die sie in Händen gehalten hatten. Zwei von ihnen räumten die verschiedenen Instrumente zusammen und brachten sie aus dem Raum. Nur wenige Sekunden später war Revjak alleine. Das Einzige, was die weißen Männer in dem Raum gelassen hatten, war die Kiste mit seinen persönlichen Sachen.

Hilflos lag er auf seiner Liege, festgeschnallt, während das Serum sein Blut zum Kochen brachte.

Oh wie gerne wäre ich jetzt da, in meiner körperlichen Gestalt. Alleine mit dir, während du wunderbar hilflos bist.

Er hörte das Kichern der Sukkubus in seinem Geist, doch trotz ihrer Worte spürte er, dass sie ebenso überrascht war wie er selbst.

Araki

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Kapitel 1, Gruppe 2.2: Verlorene Zeit
« Antwort #1 am: 15.11.2009, 13:29:36 »
Linguas sah sich in dem Raum um. Er war gerade aufgewacht. Er kannte den Raum.
Er saß am Boden einer Hohlkugel. Oben an der Decke, etwa sechs Schritt über ihm, waren Ketten angebracht. Normalerweise wachte er dort, an den Ketten, auf, mit schmerzenden Armen. Wieso hatten sie ihn nicht gefesselt?

Er blickte sich um. Die einzige Tür war im Boden selbst eingelassen, direkt unter seinen Füßen. Dann fiel ihm etwas auf. Normalerweise hatten die Weißen immer ein großes, silbernes Schloss an die Tür angebracht. Das Schloss fehlte.

Kein Weißer war zu hören oder zu sehen. Nur er, die Ketten und die vermeintlich offene Tür.

Revjak

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Kapitel 1, Gruppe 2.2: Verlorene Zeit
« Antwort #2 am: 15.11.2009, 15:14:37 »
"Hmm, ich denke wir werden uns hier mit Gewalt befreien müssen, meinst du nicht?"
Ohne eine Antwort abzuwarten spannte Revjak seine Arme an, mit dem Ziel seine Fesseln zu lockern, oder gar zu sprengen.
Seine Arme spannten sich an, die Muskeln in seinen Armen rebellierten als sie gegen die Fesseln kämpften.


Linguas Silberzunge

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Kapitel 1, Gruppe 2.2: Verlorene Zeit
« Antwort #3 am: 15.11.2009, 16:15:08 »
Linguas musterte aufmerksam seine Umgebung und hob vorsichtig eine Braue. Dies konnte nicht mit rechten Dingen zugehen. Er kannte all diese Räume nur war eer meistens Bewustlos, wenn er von einem zum anderen gebracht wurde, deshalb kannte er sich speziell in diesem natürlich nicht aus. Aber es war egal. So eine Chance vergehen zu lassen währe eine absolute Dummheit gewesen. Er rieb sich seine Armgelenke und atmete auf, das keine Fesseln daran waren. Auch wenn es nach so langer Zeit mit ihnen dennoch höllisch wehtat.
Er tastete instinktiv nach seinem Halsband, seinem einzigen Besitz.
Dann griff er zu der Lucke und versuchte vorsichtig sie zu öffnen und hindurch zu spähen. Was war hier nur los?
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Araki

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Kapitel 1, Gruppe 2.2: Verlorene Zeit
« Antwort #4 am: 16.11.2009, 09:16:00 »
Oh ja,  mein starker Held, befreie uns, neckte ihn die Sukkubus. Die Fesseln gaben kaum nach. Es erschien zwar nicht unmöglich, sich zu befreien, aber er würde noch einige Versuche benötigen. Immerhin waren die Fesseln dazu bestimmt, ihn auch dann festzuhalten, wenn er sich vor Schmerzen krümmte oder gegen seine Peiniger ankämpfte.

Gar nicht schlecht, aber ich schätze, du musst dich noch mehr anstrengen. Soll ich uns in der Zwischenzeit ein wenig unterhalten?
Die Bilder, die ihm im gleichen Moment durch den Kopf gingen, waren nicht gerade das, was ihm im Augenblick half, sich zu konzentrieren.


Vorsichtig öffnete Linguas die Luke. Das Metall war seltsam warm, ansonsten bemerkte er im ersten Moment aber nichts ungewöhnliches. Als die Luke dann aufschwang, zuckte er kurz zurück.
Flammen. Hitze. Unter ihm befand sich ein kleiner Raum. Eine schwere Metalltür und ein offener Gang führten aus dem Raum heraus. In dem Gang brannte Feuer, loderndes Feuer, das den ganzen Gang erfüllte. Die Hitze ließ die Luft unter ihm wabern.
Hitze. Feuer. Wie lange hatte er diese Dinge nicht mehr gesehen und gespürt? Er konnte sich nicht erinnern.

Dann entdeckte er es. Am Rand der Flammen sah er ein Bein. Es gehörte zu einem Körper, der in den Flammen lag, und von dem vermutlich nicht viel übrig war.

Linguas Silberzunge

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Kapitel 1, Gruppe 2.2: Verlorene Zeit
« Antwort #5 am: 16.11.2009, 15:40:49 »
Der Wahrsprecher hob eine Braue. War dies dort unten sein Retter gewesen? Offensichtlich war er in den Flammen verbrannt worden. Vielleicht wurde er entdeckt? In seinem Kopf bildeten sich die verschiedensten Szenarien, was passiert sein konnte. Es könnte unter Umständen auch ein Wächter sein, der ihn gerade herausholen wollte und von diesen Flammen überrascht wurde. Aber woher kamen sie?
Es half alles nichts, er musste erst die Situation genauer untersuchen. Als erstes musterte er die Flammen wovon sie genährt wurden oder ob sie magischen Ursprungs sein konnten. Dann lief er um die Lucke herum um vielleicht einen besseren Blick auf den Körper und dessen Zustand zu erlangen. Anschließend fasste er mit der Hand durch die Lucke und versuchte am Rand derer die Decke abzutasten ob dort vielleicht noch eine Schnalle oder vielleicht sogar eine Leiter oder ein Seil vorhanden war.
Es schadete bekanntlich nie ersteinmal mehr zu erfahren.
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Revjak

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Kapitel 1, Gruppe 2.2: Verlorene Zeit
« Antwort #6 am: 16.11.2009, 19:57:59 »
Ich weis nicht ob es funktioniert, doch ich habe einen Plan. sagte Revjak in Gedanken zu der Sukkubus. Doch damit es klappt würde ich dich bitten die Bilderflut mal ein bisschen einzudemmen, denn deine Eskapaden interressieren mich immoment nicht.
Dann schwieg er und lies seine Seele tief zu dem Kern seines Glaubens hinab, eine Quelle der Stärke und Macht.
Als er sie berührte kam ihm eine gewaltige Flut an Energie  entgegen, er musste sie nur noch in seinen Körper leiten, zu den Armen und Beinen.
Sofort nachdem die Energie in seinem Körper war wölbten sich seine Muskeln, wurden dicker und stärker, als ob ein Gott in seinen Körper gefahren wäre.

Jetzt wollen wir doch mal sehen, ob die Fesseln uns noch aufhalten können.
Wie auf ein Kommando spannten sich die Muskeln in seinen Armen erneut an.

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« Letzte Änderung: 16.11.2009, 20:00:21 von Revjak »

Araki

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Kapitel 1, Gruppe 2.2: Verlorene Zeit
« Antwort #7 am: 19.11.2009, 06:45:24 »
Linguas starrte auf die seltsame Szenerie unter sich. Die Flammen züngelten über den bloßen Stein, ohne dass das Feuer eine Nahrungsquelle zu brauchen schien. Entweder war der Gang mit einem Ölteppich versehen, der das Feuer in Gang hielt, oder es musste einen weniger natürlichen Ursprung haben.

Von dem Körper war nicht mehr viel zu sehen. Lediglich das Bein, das bis knapp unter das Knie aus dem Feuer ragte, war noch einigermaßen unversehrt. An dem Bein war ein schwerer Stiefel zu sehen. Es war gut möglich, dass es genau die Art von Stiefel war, die auch die Weißen trugen. Genau konnte er es aber nicht sagen, denn meist waren die Beine der Weißen von ihren langen Roben verdeckt.

Als er die Decke des Gangs unter ihm abtastete, konnte er nichts weiter ungewöhnliches finden. Der Stein hatte sich durch die Flammen leicht erwärmt. Ein Sprung nach unten wäre ungefährlich, es waren kaum mehr als zwei Schritt, die er überwinden musste. Und die Flammen waren weit genug entfernt, um ihm nicht direkt gefährlich zu werden.



Mit aller Kraft riss Revjak an den Fesseln, die ihn an der Liege hielten. Der kraftvolle Ruck sprengte die Fesseln zwar nicht, doch immerhin löste sich offenbar ihre Verankerung ein wenig: Er konnte seine Hände einige Zentimeter weiter auf und ab bewegen. Noch ein, zwei weitere Versuche, dann würden sich die Fesseln vermutlich lösen.

Linguas Silberzunge

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« Antwort #8 am: 19.11.2009, 15:20:10 »
Linguas überlegte eine Weile während er sein Amulett fest umklammert hielt. Jede Berührung damit schenkte ihm ein klein wenig Mut, er strich darüber, sah sich die Szenerie wieder und wieder an. Schließlich sprang er herunter und hastete so schnell er konnte Richtung des Tores um zu versuchen es zu öffnen. Ständig sah er sich dabei um, ob nicht doch irgendetwas oder jemand kommen würde. Jedes Züngeln der Flammen ließ ihn zusammenzucken. Feuer.. Feuer.. er hasste Feuer.
Falls die Türe aufgehen sollte, sah er sich erst schnell um und hastete, wenn die Luft rein war aus dem Gang heraus.
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Araki

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« Antwort #9 am: 19.11.2009, 15:48:19 »
Die Metalltür ließ sich tatsächlich ohne große Probleme öffnen. Sie war von dem Feuer warm geworden, aber noch nicht so heiß, dass man sie nicht mehr hätte anfassen können.
Dahinter lag ein großer Raum, etwa vier mal sechs Schritt groß, die Decke ebenso hoch wie in dem Gang, aus dem er gerade kam.

In dem Raum befanden sich eine Liege und ein Tisch, auf dem eine Kiste stand. Doch das war nicht alles: Auf der Liege war ein Mann festgeschnallt, der offensichtlich gerade versuchte, sich loszureißen.

Eine einzelne weitere Metalltür führte an der gegenüberliegenden Wand aus dem Raum heraus.

Linguas Silberzunge

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« Antwort #10 am: 19.11.2009, 16:00:04 »
Linguas näherte sich vorsichtig dem angeschnallten Mann. Er hatte schon öfter andere Insassen gesehen und war sich ziemlich sicher das die meisten nicht gerade die freundlichsten Gesellen waren. Seine Haltung war leicht gebeugt, seine Augen weit aufgerissen und seine Linke Hand umklammerte immernoch sein Amulett. Er wirkte wie ein verängstigtes Kind. Die restliche Kleidung war schlicht, in weiß gehalten, mit einigen wenigen roten Flecken. Aber natürlich nicht die Kleidung, die die Weißen normalerweise zu tragen pflegten.
Was war aber nun, wenn dieser Kerl ein Verbündeter war? Er hatte keine Wahl und musste das Risiko eingehen und erblickte die Sachen von Revjak. Er ging hastig hinüber und streckte seine rechte Hand vorsichtig danach aus, er suchte nach etwas um die Fesseln zu öffnen. Dann erblickte er das Schmiedewerkzeug und griff nach einer möglichst scharfen Zange.
Vorsichtig ging er auf den Mann zu und versuchte seine Fesseln zu lösen.
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Revjak

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« Antwort #11 am: 19.11.2009, 17:23:43 »
Komisch einer der frei rumläuft. dachte Revjak bei dem Anblick des hageren Menschen. Was sie wohl mit ihm angestellt haben?

"Danke das du mich befreist, es hätte doch noch ein paar Minuten dauern können bis ich mich befreit hätte und bis dahin hätten die Weißen zurückkommen können." Langsam und sich die Handgelenke reibend setzte Revjak sich auf. "Mein Name ist Revjak, wie lautet dein Name?"

Behutsam nahm er die Zange aus der Hand seines Befreiers und legte sie zu den anderen Werkzeugen, welche allesamt etwas abgenutzt und gebraucht aussahen.
Als nächstes holte er sein Kettenhemd aus der Kiste und stülpte sich dieses über den Kopf und warf sich seinen alten Reiseumhang über. Schließlich verstaute er alle anderen Gegenstände aus der Kiste in den verschiedenen Taschen, seinen Schild befestigte er am Arm.

Linguas Silberzunge

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« Antwort #12 am: 19.11.2009, 17:36:51 »
Linguas sah sich um und wirkte irritiert. Er zuckte zusammen als Revjak sich von seinem Platz erhob und musterte ihn ersteinmal genau. Er hielt abstand und ließ die Zange schnell wieder fallen. Außer seiner Kleidung und seinem Amulett schien er nichts bei sich zu haben.
"Ich heiße Sing`folgräno`akno`flagrantorfrlaxibritz", der Raum erfüllte sich mit diesem Merkwürdigen namen und energie schien davon auszugehen, aber weiter passierte nichts. Dann überlegte er einen Moment.
"Belassen wir es bei Linguas.. Beeilt euch. Wir sollten schnell hier heraus. In dem Gang hinter mir brennt ein Feuer."
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Revjak

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Kapitel 1, Gruppe 2.2: Verlorene Zeit
« Antwort #13 am: 19.11.2009, 21:31:40 »
"Wir sind da ganz eurer Meinung, ... ich meine ich bin da ganz eurer Meinung, wir sollten schnellstens hier aus der Anstalt verschwinden, wenn wir die Möglichkeit haben. entgegnete Revjak dem ihm immer suspekter erscheinenden Linguas.

Sag mal Sukkubus kannst du etwas mit seinem Namen anfangen, ich meine mit dem ersten?
"Weist du es nervt langsam, das du mich immer nur Sukkubus nennst! Mein Name ist Firlamianna." dröhnte die körperlose Stimme durch seinen Kopf, sodass ihm kurz schwindelig wurde. "Um deine Frage zu beantworten, ich kann nichts mit solchen Namen anfangen, ich habe zwar schon davon gehört, doch es waren nur Erzählungen nichts handfestes."
Als letzten Gedanken der an die Sukkubus gerichtet war dachte Revjak: Sag mal Firlamianna hast du auch einen Spitznamen, wie Bob oder so?
"Nein." war die einzige Antwort die Revjak bekam.

Nachdem er den kleinen Disput bewältigt hatte guckte Revjak sich nochmal im Raum um, ob es nicht irgendwas nützliches gab und ging dann in Richtung der Tür hinter der er den Ausgang erwartete, die hinter der keine Wand aus Flammen loderte.

Linguas Silberzunge

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« Antwort #14 am: 24.11.2009, 15:19:11 »
der junge Wahrsprecher sah sich hektisch um. In diesem Raum schien es nichts zu geben, das es Wert schien mitgenommen zu werden. Obwohl er kein besonders guter Kämpfer war, hätte er im Moment nichts gegen eine solide Waffe in der Hand gehabt. Aber man musste nehmen, was einem zur Verfügung war, also ersteinmal nichts.
Den Kerl der sich ebenfalls nach Waffen umsah war Linguas ebenfalls suspekt. So ein Versprecher war nicht normal. Was hatte es also damit auf sich? Nun, das würde sich wohl noch zeigen. Irgendwelche Spekulationen anzustellen war beinahe Aussichtslos. Von einer gespaltenen Persönlichkeit bis hin zu einem wirklichen Versprecher war die gesammte Bandbreite möglich.
Unbewusst strich Linguas über sein Amulett und lief im Abstand von etwa zwei bis drei Schritt hinter Revjak her. Sich ständig aufmerksam umsehen und grübelnd.
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