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Autor Thema: Kapitel 1 - Essembra  (Gelesen 19509 mal)

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Filidan

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Kapitel 1 - Essembra
« Antwort #300 am: 29.03.2010, 22:28:22 »
Filidan lauscht den Ausführungen von Faelar und ist wieder ein mal beeindruckt wie redegewand der Elf ist, das Deskar sogleich ein Geständnis ablegt. Nun war es wohl an der Reihe den Urheber des ganzen zu stellen, wobei Filidan sich sicher ist das dies wohl nicht ganz so einfach werden würde, wie Deskar einzuschüchtern.

"Wir sollten alle dem Schlachtenwächter folgen, die Wachen werden Deskar fest setzen bis das geklärt ist."

Damit macht Filidan zumindestens seinen Schild bereit um bei Bedarf nur noch seine Waffe ziehen zu müssen.

Idunivor

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Kapitel 1 - Essembra
« Antwort #301 am: 30.03.2010, 10:41:55 »
Deskar sitzt noch immer zusammengesunken in dem Stuhl, während die N'Vaelahr teilweise beginnen den "Eber" zu verlassen um Schlachtenmeister Opul zu folgen. Währenddessen nickt Dux Custodis, als Filidan davon spricht Deskar festzusetzen: "Geht ihr nur, wir werden uns darum kümmern und Deskar in Gewahrsam nehmen."
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Dirty South

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Kapitel 1 - Essembra
« Antwort #302 am: 30.03.2010, 11:21:51 »
Nicht weniger als überrascht als Caelreth und Filidan, wie sehr sich Deskar selbst belastet, schüttelt Cullen beinahe ungläubig den Kopf. Noch mehr verwundert ihn allerdings der Aufwand der um die Drow betrieben wurde. Dunkelelfen hatten nirgendwo einen guten Ruf und besonders in den Talländer waren sie verhasst. Warum man die Priesterin nicht gleich umgebracht hatte versteht der Damaran nicht. Wirklich gestört hätte es wohl niemanden...

Sich seinen Waffenbrüdern anschließend wirft der Söldner noch einen Blick gen der Burg. Da die Hinrichtung nicht für heute anberaumt ist,  mussten sie nicht zuerst die Unschuld der Frau verbreiten um sie rechtzeitig vom Block des Scharfrichters zu holen.

Mit grimmigen Gesicht folgt Cullen den Schlachtenwächtern. Was Melnar wohl zu sagen hat...

Faelar

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Kapitel 1 - Essembra
« Antwort #303 am: 30.03.2010, 13:51:01 »
Von Faelar ist gegenüber den anderen nur noch ein kurzes Nicken zu sehen. Ansonsten ist er wieder recht schweigsam gewesen. Doch seine Aufgabe im Sinne des Penaals und dessen Befehle hatte er wohl so gut es ging, erfüllt. Auch wenn es für ihn persönlich kein leichter Auftrag ist. Doch eines wollte er dem Kommandanten noch sagen:

"Falls Ihr hier vor uns fertig und auch schon wieder zurück seid Herr Kommandant, dann lasst bitte einen Heiler für die Dunkelelfe rufen, der mächtige Heilungsmagie auf sie wirken kann, um die Vergiftung aufzuheben. Dies dürfte ja auch in ihrem Interesse sein, falls sie trotz des Giftes wenigstens halbwegs bei Verstand ist, und sie dürfte sich nicht großartig dagegen wehren, wenn man sich Ihr gegenüber erklärt. Bitte behaltet sie zu ihrer eigenen Sicherheit dann immer noch in Schutzhaft bis wir eingetroffen sind! Wenn jemand sie mit solch einem hinterlistigen Plan umbringen wollte, muss sie wichtige und auch glaubhafte Informationen haben! Egal, wie abstrus sie im ersten Augenblick auch immer noch klingen könnten, selbst wenn sie von dem Gift wieder befreit worden ist."

Dann verabschiedet sich Faelar vom Kommandanten und folgt mit schnellen Schritten den anderen zu Melnar.

Idunivor

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Kapitel 1 - Essembra
« Antwort #304 am: 30.03.2010, 20:20:37 »
Der Kommandant nickt nur bei Faelars Bitte und wandte sich Halmen zu um diesen eingehender zu den Ereignissen zu befragen, auch wenn es bisher den Anschein hatte, dass Deskars Vater nichts von den Taten seine Sohnes wusste.
Indessen hat sich Opul draußen bereits auf sein Pferd geschwungen um gen Essembra zu reiten. Als er jedoch sieht, dass die N'Vaelahr ihm allesamt folgen, steigt er wieder ab und greift sich stattdessen die Zügel, während Bravnen seinem Reittier die Sporen gibt und davoneilt: "Ich sehe, dass ihr mich sofort zu begleiten wünscht. Wenn wir Glück haben, dann ahnt Melnar noch nichts davon, dass seine Machenschaften aufgeflogen sind. Wir sollten aber dennoch nicht allzu viel Zeit verlieren Bravnen wird einige Männer holen um sein Haus zu umstellen."
Zielstrebig schreitet der Schlachtenmeister sein Pferd neben sich führend in Richtung der Stadt und nach einem kurzen Marsch erreichen die beiden Kleriker des Tempus und die N'Vaelahr die Tore. Sie halten sich jedoch nicht lange dort auf, sondern setzen ihren Weg zu Melnars Haus weiter fort. In Sichtweite des Tempels von Tempus, der hauptsächlich durch das große Zeichen über der Tür zu identifizieren ist hält der Schlachtenmeister an. Dort wartete bereits Bravnen auf seinen Vorgesetzten und die fünf Gesandten Myth Drannors. Begleitet wird er von einem Dutzend Bewaffneter, bei denen es sich teils um Soldaten Essembras und teils um Anhänger des Tempus zu handeln scheint. Diese Truppe hat sich im Umkreis eines der Häuser versammelt. Opul spart sich die Rede vor der Tür, die Dux Custodis vor dem "Eber" gehalten hatte und nimmt stattdessen die Axt vom Rücken und stürmt mit erhobener Waffe durch die Tür. Aus dem Inneren erklingt ein Schrei und die N'Vaelahr, die nicht mit einem solch Ungestümen Vorgehen gerechnet hatten erkennen, sobald sie dem Schlachtenmeister folgen, dass ein Mann von mindestens sechzig Wintern zusammengekauert unter einem Tisch kniet. Es scheint sich aber nicht um Melnar zu handeln, was dadurch klar wird, dass Opul ihn wütend anblickt und nur "WO IST DEIN HERR?" ruft. Der alte Mann deutet einfach nur in Richtung der Treppe und Opul verschwendet wieder keine Zeit und stürmt in den ersten Stock. Da sie diesmal besser darauf vorbereitet waren, folgten die N'Vaelahr dem Schlachtenmeistet umgehend und sahen so noch, wie er einen Mann, der nur wenig Jünger als der Diener im Erdgeschoss war mit seiner freien Hand gegen die Wand drückte, während die andere das Axtblatt an seinen Hals hielt: "Gebt mir einen Grund euch am Leben zu lassen Melnar! Ihr seid des Hochverrats schuldig und ihr wisst, dass ich in der abwesenheit des Fürsten das Recht habe euch jederzeit zu richten. Also sprecht Melnar, sagt was ihr den Drow geliefert habt. Wir haben bereits Deskars Geständnis und er hat euch schwer belastet. Was habt ihr also mit den schwarzen Teufeln getrieben?"
Der Mann scheint zwar sichtlich verängstigt und stammelt nur leise vor sich hin: "Nichts, gar nichts habe ich getan. Deskar lügt. Ich bin unschuldig."
Opul scheint jedoch nicht geneigt Melnars Worten glauben zu schencken und sie sind tatsächlich nicht sonderlich überzeugend. Die Schneide von Opuls Axt rückt noch näher an den Hals des Händlers und die Angst in seinen Augen wird von Sekunde zu Sekunde deutlicher. Schließlich scheint der Selbsterhaltungstrieb die Oberhand zu gewinnen und Melnar beginnt zu sprechen: "Ich habe ihnen Waren geliefert, sie haben mir Umengen an Gold geboten und ich habe sie ihnen besorgt. Aber ich habe niemals Informationen über dir Truppen Essembras oder andere Dinge, die ihnen geholfen hätten die Stadt zu erobern verraten. Hauptsächlich habe ich Nahrung verkauft."
Während Melnar spricht und alle sechs Versammelten ihn gebannt anstarren fällt Aeryns Blick auf seinen rechten Handrücken. Aus dem Nihts ist dort ein Mal aufgetaucht, das langsam zu glühen beginnt. Schnell breiten sich rot glühende Adern über die Haut des Mannes aus und schnell wird auch Opul darauf aufmerksam. Während Melnar vor Schmerz zu schreien beginnt flucht der Kleriker und rattert ein Gebet herunter, das wie Caelreth sofort klar ist dazu dienen sollte sämtliche Magie, die auf Melnar lag, auszulöschen. Allerdings scheint dies nur wenig Auswirkungen zu haben, denn die Adern breiten sich weiter aus und Melnars Kleidung beginnt erst zu qualmen und schließlich züngeln die ersten Flammen an seinem Körper entlang. Um nicht in Gefahr zu geraten weicht Opul einen Schritt zurück, während die ersten Adern Melnars Hals und schließlich sein Gesicht erreichen. Beinahe ein Dutzend von ihnen hält auf die Augen zu und in dem Moment in dem sie sie erreichen, schlagen Flammen aus den AUgenhölen des Mannes und seine Schmerzensschreie nehmen so gewaltige Ausmahße an, das sie sicherlich auch außerhalb des Gebäudes zu hören sein müssen. Von einem Augenblick auf den anderen verstummen sie dann jedoch und auch sämtliche Flammen erlöschen, während der leblose Körper des Verräters zusammenbricht. Opul schüttelt den Kopf, während er angewidert auf die qualmenden Überreste blickt: "Bei Tempus, er ist einen Pakt eingegangen, derm it dem Blut der Äußeren Ebenen besiegelt wurde. Er wusste vermutlich nicht einmal, dass er die Drow nicht verraten konnte, selbst als er es wollte. Möge seine Seele niemals Frieden finden, denn seine Verrat reichte tiefer als sie jeder von uns hätte träumen lassen."
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Aeryn

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Kapitel 1 - Essembra
« Antwort #305 am: 30.03.2010, 23:57:51 »
Aeryn seufzt leicht.

Es ist leider noch nicht zuende, uns fehlt immer noch der Vergeltungsuchende.

Doch bedenkt jenen der erweist sich als wahrer Grund,
er sucht nur Vergeltung zu geeigneter Stund.

Ärgerlich, dass wir von Melnar nicht mehr allzuviel erfahren werden...

Faelar

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Kapitel 1 - Essembra
« Antwort #306 am: 31.03.2010, 00:43:53 »
Faelar sieht angewiedert zu wie der Händler letztendlich dann verstorben ist und sagt dann später noch:

"Wer sich aus Habgier mit den Drow einlässt, muss wohl manchmal ein unschönen Preis bezahlen, wenn die jeweilige Person diesen Scheusalen zu unbequem wird.

Ich denke im übrigen, dass wir es hier mit einem sehr mächtigen arkanen Zauberwirker der Dunkelelfen des Cormanthorwaldes als Gegner zu tun haben, der im Hintergrund die Fäden spinnt. Mein Gefühl sagt mir, dass derjenige, der die Dämonen gerufen ist, genau der war, der Melnar mit dieser mächtigen Magie belegt hat. Vielleicht handelt es sich bei ihm um einen Beschwörer, aber das ist nur geraten. Wichtig ist, warum er die Priesterin tot sehen wollte und dafür Melnar als Werkzeug benutzt hat. Wichtig ist auch, warum er einen solch mächtigen Dämon einfach ganz allein verheizt hat. Momentan stehen wir da noch vor einem großen Rätsel, wie das alles überhaupt zusammenhängt und was überhaupt mit all dem bezweckt werden sollte.

Salyue hat womöglich die letzten Informationen, die wir brauchen um das kryptische Gedicht von Corellon Larethian endgültig komplett zu lösen. Ihr Vergiftung muss geheilt werden und sie muss eingehend befragt werden. Wir sollten so langsam wieder zum Kommandanten zurück. Vielleicht ist er auch schon wieder im Wachhaus."


Dann wendet sich Faelar zum Schluss hin noch dem Schlachtenmeister zu: "Möglicherweise ergibt ja eine Befragung von Melnars Leiche noch ein paar interessante Details, Schlachtenmeister Opul. Allerdings mache ich mir da irgendwie keine allzu großen Hoffnungen, aber einen Versuch ist das ganze zumindest wert. Zuvor würden wir aber noch versuchen wollen, so viel Informationen wie möglich herauszufinden."
« Letzte Änderung: 31.03.2010, 00:53:19 von Faelar »

Idunivor

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Kapitel 1 - Essembra
« Antwort #307 am: 31.03.2010, 11:46:43 »
Opul schüttelt noch immer angewidert den Kopf, während er auf das verkohlte etwas hinab blickt, das einmal Melnar gewesen war. Schließlich blickt der Schlachtenmeister Faelar an: "Ich fürchte, dass die Magie der Götter nicht mehr bindend sein könnte bei einem derart verunstalteten Körper. Aber wir werden es dennoch versuchen. Fürs erste müssen wir mit der Dunkelelfe sprechen, denn sie kann vielleicht erklären, was es mit dem ganzen hier auf sich hat."
Langsam befestigt der Schlachtenmeister seine Axt wieder auf dem Rücken und langsam kommen weitere Schlachtenwächter und Soldaten nach oben. Auch Bravnen ist unter ihnen und blickt den Schlachtenmeister erwartungsvoll an. Dieser gibt seinem Untergebenen, während er selbst sich zum Gehen wendet, Befehle: "Befragt den Diener, er könnte vielleicht etwas wissen. Und haltet die Alarmbereitschaft der Truppen aufrecht, wer weiß, was wir mit diesem Ereignis aufgeschreckt haben. Mich würde nicht wundern, wenn die Drow über das infromiert worden wären, was hier geschehen ist."

Opul verschwendet erneut keine Zeit und verlässt das Haus in Begleitung der N'Vaelahr. Er führt sie direkt zum Anwesen Fürst Illmeths und in Begleitung des Schlachtenmeisters ist es dieses Mal kein Problem für die fünf Gesandten hinein zu gelangen. Ihnen wird nicht einmal eine Wache zur Seite gestellt, da die Anwesenheit des hochrangigen Tempusklerikers den Torwächtern scheinbar bereits Versicherung genug ist. Zum zweiten Mal betreten die N'Vaelahr das Anwesen, allerdings werden sie nicht wie beim letzten Mal in den Warteraum vor dem Büro des Majordomus gebracht sondern stattdessen begeben sie sich in den Keller des Anwesens. Faelar wird anhand der arkanen Symbole, die er an den Wänden erkennen kann schnell klar, das dieser Ort gegen Ausspähung gesichert sein musste und hier unten wohl auch Kommunikationsmagie blockiert werden musste, was die Frage klärte, wieso niemand in Myth Drannor Kontakt zu der Dunkelelfe hatte aufnehmen können.
Schließlich gelangen die sechs Besucher zu einem Zellentrakt, der von vier Männern bewacht wird. Die Türen von drei der Acht Zellen sind geschlossen, während die übrigen fünf offen stehen. Direkt zur linken des Eingangs ist die safrangelbe Robe eines Gond-Priesters zu erkennen, zwischen den Wappenröcken zweier Stadtwachen. Dux Custodis war ohne Zweifel Faelars Aufforderung nachgekommen und hatte jemand geschickt um die Dunkelefe von den Ausweirkungen des Giftes zu befreien. Gerade als Opul auf die Zelle zugehen möchte, kommt auch schon der Priester wieder hinaus, gefolgt von einer Dunkelefe und den zwei Wächtern.
Das Erscheinugsbild der Dunkelelfe ist für die N'Vaelahr kaum überraschend, da sie ja bereits wussten, dass es sich um eine Tänzerin im Mondlicht handelte. Doch selbst wenn sie es nicht gewusst hätten, wäre es ihnen jetzt klar geworden, da sie um den Hals eine Kette trägt an der eine aus Mithral gefertigte Drowdame, die mit einem Schwert in der Hand vor dem Vollmond tanzt hängt.

Die Elfe tritt auf die Neuankömmlinge zu und mustert erst den Schlachtenmeister und will schon etwas sagen, als ihr Blick auf die drei elfen, den Halbelf und den Mensche fällt: "Eilistraee sei dank, Myth Drannor hat Hilfe geschickt. Dann ist vielleicht von nicht alles verloren."
« Letzte Änderung: 31.03.2010, 16:20:09 von Idunivor »
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Caelreth

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Kapitel 1 - Essembra
« Antwort #308 am: 01.04.2010, 14:48:14 »
Von der folgenden Entwicklung ist Caelreth wahrhaft schockiert, doch kann er Faelar nur zustimmen: Wer sich mit Dunkelelfen einlässt, der darf sich nicht über solch ein Ende wundern, Caelreth hatte ja von Anfang an mit einer Beteiligung der beiden Drowhäuser gerechnet. Weitere Worte hält der schockierte Priester für unnötig und folgt so gemeinsam mit seinen Mitstreitern zum Anwesen des Fürsten. Erleichtert stellt er fest dass die Dunkelelfe von dem Gift bereits geheilt und wieder bei Verstand ist, denn er hätte dafür keine Magie bereit gehabt.

"Caelreth Maerdrym, Priester des Elfenvater aus Myth Drannor." stellt er sich vor und deutet auf sein heiliges Symbol "Wir sind äußerst froh diese Verschwörung aufgedeckt zu haben, wie es scheint wollten die Drow des Cormanthorwaldes euren Tod. Myth Drannor hatte uns eigentlich geschickt euch in unsere Stadt zu begleiten. Wollt ihr uns etwas darüber berichten was ihr unserer Stadt mitzuteilen habt und warum die Drow euch dafür tot sehen wollen? Oder sollen wir mit dieser Besprechung warten, bis wir Myth Drannor erreicht haben?" fragt Caelreth die Dunkelelfe.

Idunivor

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Kapitel 1 - Essembra
« Antwort #309 am: 01.04.2010, 15:23:02 »
Die Drow lauscht den kruezn Erläuterungen des Priesters und setzt dann umgehend zu einer Antwort an: "Ich fürchte die Entwicklungen der letzten Tage haben gezeigt, dass wir nicht die Zeit haben um nach Myth Drannor zu gehen, da die Drow bereits über mich informiert sind und wohl nicht so lange warten werden. Ich habe eure Stadt kontaktiert, da einige meiner Schwestern und ich vor einem etwa einem Zehntag, zwei Tagesreisen von Essembra entfernt im Wald auf ein Lager der Drow gestoßen sind. Wir konnten in Erfahrung bringen, dass sie daran arbeiten ein dauerhaftes Portal einzurichten mit dessen Hilfe sie große Truppenkontingente hinter eure Linien bringen und so die Hauptstreitmacht Myth Drannors einkesseln oder aber Essembra und Myth Drannor selbst attackieren können. Meine Schwestern sind geblieben um die Drow abzulenken in der Hoffnung, dass ich Essembra erreiche und Myth Drannor warnen kann. Nun, wie ihr ja bemerkt habt waren die Drow mir einen Schritt voraus, denn noch bevor ich ankam hatten sie jemanden hier engagiert, der mich vergiftet um zu verhindern, dass ich euch warnen kann. Es ist mir erst zu spät aufgefallen und das erste woran ich mich erinnern kann ist, dass dieser Priester dort mich mit seiner Magie von dem Gift befreit hat.
Dies ist nun zum Glück geschehen, aber dennoch müssen wir umgehend aufbrechen. Wenn wir das Lager erreichen, bevor das Portal voll einsatzfähig ist,wären wir in der Lage die ansässigen Truppen zu töten und das Portal zu deaktivieren. Bisher können sie nur wenige Truppen herholen und ihre Besatzung sollte sich auf weniger als zwei Dutzend belaufen, wenn meine Schwestern nicht zu schnell überwältigt wurden. Allerdings waren einige Yuguloth unter ihnen, die zu besiegen schwierig ist. Die Drow wollen sie vermutlich einsetzen um das Schlachtental anzugreifen, da hier die Zahl der geweihten Waffen und Kleriker weit geringer ist als in Myth Drannor oder in den Verstrickten Bäumen."
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Faelar

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Kapitel 1 - Essembra
« Antwort #310 am: 01.04.2010, 16:15:30 »
Faelar hält sich etwas im Hintergrund. Sein Blick ist für einen kurzen Moment voller Verachtung und er würde auch die Dunkelelfe nicht lange anschauen, sondern dann bloß noch zu Boden schauen hinter Caelreth. Einerseits ist Faelar von dem taktischen Wert der Dunkelelfe überzeugt, doch in Wirklichkeit hasst er jede Form von Dunkelelfen, unabhängig von ihrem derzeitigen Glauben, den sie scheinbar haben. Doch Faelar hat seine Befehle und er wird sie zähneknirschend wohl auch befolgen. Auch wenn Verzweiflung und Bitterkeit von seinem Herz Besitz ergriffen haben, auch wenn er dies nun versuchen wird, so gut es geht nach außen hin zu verbergen. Bevor er die Priesterin konkret vor sich sah, war es für Faelar etwas leichter zu verdrängen wer und was sie ist, obwohl er es natürlich von Anfang an schon genau gewusst hat.

"Ein paar Dämonen wurden vor kurzem vom Feind verheizt. Vielleicht waren es Yuguloth. Mir war diese konkrete Dämonenart oder was auch immer das für ein Externar war nicht genau bekannt. Gut möglich, dass diese dunklen und verachtenswerten Bestien immer noch über einige dieser Truppen verfügen bei ihrem Stützpunkt, aber womöglich nicht mehr so viele wie zuvor. Fünf der Externare wurden in den Tod geschickt. Was sonst noch geschah, kann immer noch auf dem Weg erzählt werden!", Faelars Ton klingt fast etwas angefressen und man merkt, dass er wohl nicht allzu gerne Gespräche mit Dunkelelfen führt. So gut kann er das wohl nun doch nicht nach außen hin verbergen und das zeigt auch seine Bezeichnungen für die Dunkelelfen, die er zuvor von sich gegeben hat.

Zum ersten Mal blickt Faelar dann die Dunkelelfe an, allerdings mit hochgezogener Augenbraue und spricht sie dann mit fast schon vorwurfsvoller Stimme zu Ihr: "Wenn jeder die Handelssprache der Oberwelt sprechen kann, würde ich auch diese Sprache ab jetzt vorschlagen. Ich sehe keinen einzigen Grund, warum wir das ganze hier vor den Streitkräften Essembras- an diesem Ort der höchsten Sicherheitsstufe- irgendwie verheimlichen sollten. Zudem betrifft das ganze auch Essembra und nicht bloß Myth Drannor."

Doch bevor die Dunkelelfe antworten kann, sagt Faelar auch sogleich zu Schlachtenmeister Opul: "Habt Ihr alles verstanden, was hier auf Elfisch besprochen worden ist, Schlachtenmeister Opul? Ansonsten kann ich Euch auf den Punkt gebracht, zusammenfassen, was hier alles gesprochen worden ist."

Faelar würde das dann noch machen und sagen: "Fällt Euch eine Möglichkeit ein, unsere Reise mittels Magie zu beschleunigen, Schlachtenmeister Opul? Ich bin auch gerade am Überlegen, ob nicht sechs Personen auch schon ausreichen, denn um so weniger Leute vorrücken, um so weniger werden sie auffallen, aber bloß ein paar Leute mehr wären in gewisser Weise vielleicht auch von Vorteil. Ich weiß auch nicht, ob Essembra bei der momentanen angespannten Lage noch ein paar wenige Männer entbehren kann für so einen Vormarsch zu diesem Stützpunkt. Mich würde auch interessieren, wo Fürst Ilmeth derzeit ist, aber seine Abwesenheit muss nicht unbedingt etwas mit dem Plan der Cormanthor-Drow zu tun haben."
« Letzte Änderung: 01.04.2010, 16:27:05 von Faelar »

Aeryn

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Kapitel 1 - Essembra
« Antwort #311 am: 01.04.2010, 16:42:21 »
Aeryn lauscht aufmerksam dem Bericht Salyues und stellt sich im Anschluss ebenfalls kurz vor.

Zu dem sich anbahnenden weiteren Vorgehen sagt die Waldläuferin: Wenn wir diese Drowansammlung zerschlagen wollen müssen und wir dort mit mehr von diesen Dämonen rechnen müssen, wäre es gut, wenn unsere Waffen ihre Widerstandskraft überwinden können. Ist das zu bewerkstelligen?

Idunivor

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Kapitel 1 - Essembra
« Antwort #312 am: 01.04.2010, 17:29:54 »
Opul blickt kurz zu Faelar, aber an seinem Gesichtsausdruck ist bereit zu erkennen, dass er sehr gut verstanden hat, was Salyue zu sagen hatte: "Macht euch keine Sorgen, ich spreche eure Sprache recht gut."
Auch wenn der akzent des Schlachtenmeisters tatsächlich nicht allzu schlimm zu hören war, so scheint er doch gern in seinr Muttersprache weiterzusprechen: "Das was ihr berichtet macht mir sorgen und ich stimme euch zu, dass ihr etwas unternehmen müsst. Doch ich fürchte, dass die Truppen Essembras euch nicht viel Hilfe werden leisten können. Wir haben den Grund von Fürst Illmets Abwesenheit geheim gehalten, damit der Feind dies nicht ausnutzt. Er befindet sich derzeit in der Abtei des Schwertes und hält dort Kriegsrat mit den Oberen meiner Kirche. Ich habe in der Zwischenzeit das Kommando über die hier verbliebenen Truppen und ich könnte es nicht verantworten Essembra jetzt zu entblößen, zumal mir kaum mehr als eine Handvoll Krieger eures Formats geblieben sind. Ich werde aber sehen, was ich euch an Tränken und Schriftrollen zur Verfügung stellen kann, damit ihr bei dieser Sache Erfolg habt, aber ich fürchte bei der Beschleunigung eurer Reise kann ich euch nur wenig helfen, die Wälder in der Umgebung Essembras sind dicht und wir verfügen hier nicht über hinreichend mächtige Teleportationsmagie."
Salyue lauscht den Worten des Schlachtenmeisters und scheint die Sprache der Menschen gut zu verstehen, auch wenn ihr Akzent etwas stärker ist als der des älteren Mannes. Ihr blickt wandert von Faelar über Opul zu Aeryn und schließlich zu Caelreth: "Die Umgebung des Drowlagers wird so oder so gegen Telportation in irgendeiner Weise geschützt sein, also ist es riskant etwas derartiges zu versuchen. Was die Yuguloth anbelangt, die Seldarine kennen Mittel und Wege die Waffen ihrer Anhänger zu segnen, sodass sie durch die Haut der Außenweltler dringen können."
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Faelar

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« Antwort #313 am: 01.04.2010, 18:10:50 »
Zu den anderen sagt Faelar noch: "Ich könnte das dunkle Erbe, welches hier vorliegt, noch etwas mittels ein paar Verkleidungskünste verschleiern, so dass die Züge der... 'Frau' eher wie die einer normale Elfin wirken. Ich weiß allerdings nicht wie viel das Nützen wird. Der Feind wird so oder so denken, dass es sich bei der vermeintlichen gewöhnlichen Elfe um Salyue handelt. Und vielleicht haben sie wirklich noch jemanden wie diesen verräterischen Melnar hier in Essembra, der ihnen entsprechend Bericht erstatten wird. Aber ich wollte diese Idee nur einmal in den Raum stellen.

Ansonsten müssen uns in Betracht der Umstände wohl einige Tränke und Schriftrollen einfach ausreichen. Da habt Ihr schon recht Schlachtenmeister Opul. Anders wird es derzeit wohl nicht möglich sein."
« Letzte Änderung: 01.04.2010, 18:11:46 von Faelar »

Filidan

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« Antwort #314 am: 01.04.2010, 18:53:50 »
Filidan nickt bei den Ausführungen der Dunkelelfe.

Auch wenn ihr Anblick nicht gerade Filidan Freudentränen in die Augen treibt, so glaubt er doch das es in den Reihen der Dunkelelfen ebenso Abtrünnige gibt, wie sie in den Reihen der Elfen und Menschen stehen und so kann er zumindestens akzeptieren das die Priesterin augenscheinlich auf ihrer Seite steht.

"Ich halte es für eine gute Idee  sie zu verkleiden, das sollten wir auf jeden Fall tun. Wir sind so schon recht auffällig aber wenn wir mit den Pferden schnellsmöglich aufbrechen haben wir vielleicht noch die Überraschung auf unserer Seite.

Ich persönlich würde sehr viel Nutzen aus einer gesegneten Waffe ziehen gegen diese Dämonen. An sonsten wären ein paar Tränke sicher nicht fehl am Platze...

vielleicht könnt ihr einfach sehen was ihr so schnell organisieren und überhaupt entbehren möchtet, dann brechen wir sofort auf."


« Letzte Änderung: 01.04.2010, 18:54:12 von Filidan »

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