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Autor Thema: Kapitel 1 - Essembra  (Gelesen 17508 mal)

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Idunivor

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Kapitel 1 - Essembra
« am: 21.11.2009, 14:07:17 »
Neue Tränen

Kapitel 1 - Essembra

1. Tarask im Jahr des Aufstiegs des Elfenvolkes 1375 TZ

Bedrohung in der Finsternis (Anzeigen)

Die Nachricht wurde über einfache Boten verbreitet. Nichts hatte nach der Anwerbung darauf hingewiesen, wann die fünf zum Einsatz kommen würden. Doch jetzt erhält ein jeder von ihnen einen Brief, der das königliche Siegel trägt, in den Händen. Sein Inhalt ist immer der gleiche, wenn auch die Handschriften variieren: "Zur Mittagsstunde in den Hallen, die euch genannt wurde. Kommt allein."
Alle fünf Rekruten der N'Vaelahr wissen was hiermit gemeint ist, denn als sie angesprochen wurden ob sie Myth Drannor in einer Art dienen wollten wie es die wenigsten tun, als Soldaten die im Schatten wandeln und nicht offen in die Schlacht ziehen, war einem jeden der gleiche Ort genannt worden. Das Anwesen der Familie Ildacer, deren Mitglieder entweder im Krieg der Tränen gefallen oder in der neuen Heimat Immerdar geblieben sind.
So kommt es auch, dass am Fuß des Baumes keine Wachen warten und niemand fragt wohin sie sich begeben als die fünf Helden nach und nach eintreffen. Erst auf den noch immer stark verfallenen Terrassen, die in den Wipfeln des riesigen Baumes ruhen, treffen sie auf andere Elfen. Ihrer Gestalt nach sind die Soldaten die sie oben erwarten als königliche Wachen zu erkennen und die meisten tragen auf ihren Schilden und Rüstungen die Zeichen von elfischen Adelshäusern, die einst vor Jahrhunderten in Myth Drannor herrschen. Doch jetzt ist nichts mehr von dem ehemaligen Zwist geblieben, die weißen Tauben des Iliathor Clans finden sich einträchtig neben dem schwarzen Drachen der Neirdres. All diese Elfen haben sich mit dem gemeinsamen Ziel vereint den Traum von Cormanthyr wieder Wirklichkeit werden zu lassen und sind bereit auch ihr Leben für seine Erfüllung zu opfern.
Doch keiner von ihnen spricht ein Wort zu den fünf N'Vaelahr, die nacheinander hier hinauf steigen. Sie weisen nur stumm auf einen Raum, dessen Eingang von Wurzelwerk verschlossen wird. Sobald jemand nahe genug herantritt gleiten die Wurzeln wie von Zauberhand zur Seite, denn die alte Magie des Hauses Ildacer wirkt noch immer in ihrem Inneren.
Hier drinnen findet sich ein einzelner Mondelf, der in einem bequemen Polstersessel sitzt, dem gegenüber genau fünf weitere Sessel darauf warten, dass die Helden in ihnen Platz nehmen.
Auf dem blauen Wappenrock, den der Elf über der Rüstung trägt, ist auch das Wappen seines Hauses, ein achtstrahliger, silberner Stern, abgebildet. Den Rekruten der N'Vaelahr ist er bekannt, hatte er doch persönlich einige von ihnen angeworben. Aber auch die anderen kennen ihn, denn er bekleidet den Rang eines Penaal in der Akh'Velahr und ist somit einer der hochrangigsten Offizieren ganz Myth Drannors. Katar Nachtstern sitzt mit ausdrucksloser Miene in seinem Stuhl und wartet darauf, dass auch der letzte der fünf Streiter eintrifft, damit er beginnen kann ihnen zu erklären wieso er sie hat rufen lassen.
« Letzte Änderung: 21.11.2009, 14:07:48 von Idunivor »
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Faelar

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Kapitel 1 - Essembra
« Antwort #1 am: 21.11.2009, 15:40:50 »
Mit den Schatten der Bäume verschmelzend folgt Faelar den Anweisungen. Alles ist im Vorfeld geklärt worden und nun ist es endlich soweit. Für einige Augenblicke bleibt Faelar fast voller Andacht vor dem Anwesen stehen, so hat man außen hin zumindest das Gefühl. Trauer, Verlust, Vergessen. Und senkt bei seinen Gedankengängen- fast schon wie jemand der einer Zeremonie folgt- seinen Kopf. Faelar ist pünktlich dort angekommen, vielleicht schon fast etwas zu pünktlich. Aber das ist nun mal seine Art, an der sich im Laufe der Jahre wenig verändert hat.

Er ist am heutigen Tage schwarz bekleidet wie es sehr oft auch der Fall ist. Kleidung, die sein anschmiegsames, magisch verzaubertes Mithralkettenhemd verbirgt. Schwarzes langes Haar hängt Faelar über seinen Schultern. Zielstrebig scheint er dann seiner Bestimmung entgegen zuschreiten. Nur einen kurzen Moment hält er inne und mustert Faelar die vier Personen, die nicht lange nach ihm eingetroffen sind. Zwei weitere Elfen, ein Halb-Elf und ein Mensch. Er nickt ihnen kurz, aber bedächtig zu, senkt dabei leicht die Schultern, gibt sich aber ansonsten jedoch recht schweigsam und setzt seinen Weg fort. Ihr Ziel ist für Faelar klar gewesen.

Auch vor den Leuten im Inneren senkt Faelar kurz sein Haupt und nimmt dankbar ihren Hinweis durch entsprechende Gestik entgegen. Faelar ist ganz beeindruckt, dass nach so langer Zeit die Magie des Hauses Ildacer offenbar immer noch funktioniert.

Drinnen angekommen steht Faelar vor der Person zunächst reflexartig stramm. Dann verbeugt er sich tief und respektvoll vor Katar Nachtstern zur Begrüßung. Faelar wartet geduldig bis der Rest eingetroffen ist und man sich hinsetzen darf. Derweil steht er recht stramm und steif im Raum herum bis dieser Zeitpunkt letztlich gekommen ist. Trotz Respekt und Anstand scheint Faelars Miene die ganze Zeit recht ausdruckslos zu sein.  
« Letzte Änderung: 21.11.2009, 15:43:38 von Faelar »

Dirty South

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Kapitel 1 - Essembra
« Antwort #2 am: 22.11.2009, 13:09:10 »
Nach den Tagen der Ruhe, der Erholung und der Pflege von geschlagenen Wunden, lässt der Brief Cullens Herz höher Schlagen. So macht er sich auf...

Die Pfade zwischen den gewaltigen Bäume bringen immer noch tief greifendes Staunen und Respekt in die grauen Augen des Menschens. All diese Monumente der Elfen mit ihrer Zeitlosigkeit und Grazie erwärmen das Herz des Söldners wie er es von sich nie gedacht hätte.

Und von daher kommt es, dass kein gewohnt mürrischer Ausdruck auf seinen Zügen liegt, sondern Neugierde sie ziert was geschehen mag.

Durch das Haus der Ildacer zu Katar Nachtstern gelangend, verneigt sich Cullen leicht vor ihm und stellt sich neben den bereits anwesenden Elfen und verharrt dort bis auf weiteres.

Filidan

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Kapitel 1 - Essembra
« Antwort #3 am: 22.11.2009, 18:59:28 »
Filidan erst sei gestern in Myth Drannor. Die letzten Tage hatte er bei seiner Mutter verbracht, die eine Woche von hier in einem kleinen Dorf lebte und seid dem sie der Vater von Filidan verlassen hatte, wohl kaum fröhlicher war als in den letzten Tagen.

Er war etwas betrübt das ihn dieser Brief erreicht hatte, und er so keine Zeit mehr mit seiner Mutter verbringen konnte und dennoch war er dem Rufe gefolgt und stand nun mit den Anderen zusammen vor Katar Nachtstern. Er hatte schon befürchtet das seine letzten Eskapaden ihm die ein oder andere Schelte einbringen würden, jedoch war es wohl kein Ärger in dem Sinne wie er ihn erwartet hatte, der nun auf ihn zukommen würde.

Filidan trägt seine langen blonden Haare in einem Zopf auf dem Rücken und seine blauen Augen strahlen wie ein klarer Bergsee. Er ist von eher kräftiger Statur und obwohl er wohl die elfische Geschicklichkeit geerbt hat, so fehlen ihm ein wenig die elfischen Züge. Auch seine Ohren sind für einen Elfen vielleicht etwas zu kurz geraten, so das ihn wohl kaum jemand für einen reinrassigen Elfen halten wird.

Seine silberne Brustplatte, ergänzt durch silberne Arm und Beinschienen strahlen ebenso wie die elfische Dünnklinge im Licht der Lampen und so bildet lediglich der dunkle Holzschild auf seinem Rücken einen direkten Kontrast, als er den grauen Mantel bei Seite legt.


Caelreth

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Kapitel 1 - Essembra
« Antwort #4 am: 23.11.2009, 00:56:19 »
"Nein bitte geh nicht Caelreth!" Myrielta hatte Tränen in den Augen als sie ihren Verlobten anschrie "Hast du nicht gesagt es wäre endlich vorbei? Dass du jetzt nur noch Dienst im Tempel tun wirst? Das waren deine Worte." der Angesprochene verzog traurig sein Gesicht "Was für ein Diener des Elfenvaters wäre ich wenn ich einer solchen Bitte nicht nachkommen würde? Bitte sorge dich nicht Liebste, ich werde heil zu dir zurückkehren. Haben wir nicht beide die Wirren des Fey'ri Krieges überstanden? Dann wird Corellon auch diesmal seine schützende Hand über mich halten. Ich werde meinen Teil dazu beitragen dass diese Unternehmung gelingt. Wenn die Drow endlich bezwungen sind,  dann haben wir endlich das friedfertige Leben dass wir uns so sehr wünschen. Ich liebe dich Myrielta, aber du wusstest was es bedeutet einen Diener des Elfenvater als Verlobten anzunehmen." leidenschaftlich küsste Caelreth seine Liebste, dann gürtete er sich mit dem Schwert und schulterte den Rucksack um sich auf den Weg zu machen. Auch wenn es ihm schwer fiel Myrielta so in Sorge zu sehen, so begrüßte er es doch wieder in Kampf und Abenteuer auszuziehen. Er bevorzugte es so dem Elfenvater zu dienen, anstatt den tristen Dienst im Tempel zu verrichten.

So macht er sich denn auch auf den Weg das verlassene Haus der Familie Ildacer aufzuschen. Von den Wachen lässt er sich in das Innere des alten Anwesens weisen. Freundlich nickt er Katar zu und nimmt seinen Helm ab, wobei er die für einen Mondelfen ungewöhnlichen, blonden Haare offenbart. Die hellen Gewänder unter der silbernen Brustplatte sind von der Reise etwas schmutzig. "Möge Corellon über dieses Treffen wachen. Ich grüße euch Katar Nachtstern." sagt er und nimm in einem der Sessel Platz, zuvor legt er jedoch den Rucksack ab und legt das Langschwert über die Knie. Gespannt umher blickend wer der Einladung noch folgen wird.

Aeryn

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Kapitel 1 - Essembra
« Antwort #5 am: 23.11.2009, 18:45:10 »
Aeryn war gerade von einem mehrtägigen Erkundungsgang zurückgekehrt, als die Nachricht eintraf. Es war sicher kein Zufall, dass sie zu einem Zeitpunkt kam, wo die junge Nilaa der Akh'Velahr in der nächsten Zeit keinen Dienst hatte. Es würde sich nun einiges ändern in ihrem Leben, das war der Waldelfin schon klargewesen, als man ihr das Angebot gemacht und sie es angenommen hatte. Ihr lag es nicht daran durch die Position zu Ruhm zu gelangen, einen höheren Rang hätte sie auch in den Streitkräften schon längst haben können. Seit Jahrzehnten kämpfte sie bereits gegen die Feinde ihres Volkes und hier sah sie eine Möglichkeit, in diesem Kampf voranzukommen. Diese Möglichkeit musste sie ergreifen.

Ohne ein Wort, denn Worten waren hier nicht notwendig, geht Aeryn in das alte Haus, welches als Treffpunkt ausgewählt worden war. Sie nickt den Wachen freundlich zu, ihr Cooshee Begleiter stets dicht neben ihr gehend, während sie eintritt und zunächst den Innenraum und die Anwesenden mustert. Fang beginnt sofort zu knurren, als er die Anwesenheit eines Nichtelfen spürt, der Elfenhund war allem und jedem gegenüber misstrauisch. Sofort beruhigt Aeryn das bullige Tier, es gab sicherlich einen Grund dafür, dass ein Mensch zu diesem Treffen eingeladen worden war. Schon bald würden sie mehr erfahren. Die Waldelfin geht zu einem freien Sessel am Rand und setzt sich, nachdem sie den Gastgeber mit einer höflichen Verneigung begrüßt hat. Fang trottet neben sie und macht es sich auf dem Boden gemütlich, die Ohren gespitzt und stets wachsam, selbst hier.

Idunivor

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Kapitel 1 - Essembra
« Antwort #6 am: 23.11.2009, 19:17:00 »
Katar bedeutet jenen, die stehen geblieben sind sich ebenfalls zu setzen, während er Caelreths Worte mit einem Nicken zur Kenntnis nimmt. Sobald alle Platz genommen haben atmet der Mondelf einmal tief durch und beginnt dann zu sprechen: "Ihr seid hier, da ihr euch bereit erklärt habt den N'Vaelahr beizutreten, die jene Aufgaben übernehmen, für die die Streitkräfte nicht geeignet sind.
Euer erster Auftrag wird euch ins Schlachtental führen, nach Essembra um genau zu sein. Wir haben die Nachricht einer Dunkelelfe erhalten, die angeblich Informationen besitzt, die für uns von Wert sein sollen. Unseren Quellen nach zu Folge ist sie eine Priesterin Eilistraees. Mehr Details über sie haben wir nicht und unsere Versuche uns magisch mit ihr in Verbindung zu setzen sind bisher fehl geschlagen. Sie hat um eine Eskorte nach Myth Drannor gebeten, da sie scheinbar fürchtet, dass sie die Reise durch den Wald nicht überstehen würde. Die ganze Nachricht war recht kryptisch gehalten, wie man es von den Tänzerinnen gewohnt ist und sie hat uns nur über Umwege erreicht, washalb sie bereits einige Tage alt ist. Wir sind recht sicher, dass die Priesterin sich nach wie vor in Essembra befindet, also werdet ihr euch dort hin begeben und herausfinden, worum es hierbei geht. Eine Dunkelelfe wird im Schlachtental nicht gerade auf offene Arme gestoßen sein, also seid gefasst, dass die Bevölkerung nicht auf eurer Seite stehen wird, falls es Probleme gibt. Es ist von elementarer Bedeutung, dass ihr die Beziehung zu Schlachtental in keiner Weise gefährdet, sie sind ein wichtiger Verbündeter für uns und wir können es uns nicht leisten sie zu verärgern.
Begebt euch also nach Essembra, findet heraus, was die Drow weiß und bringt sie falls erforderlich her. Noch Fragen?"

Man merkt Katar die militärische Ausbildung ohne Zweifel an, selbst für einen Elfen klingen seine Worte kühl und er scheint sehr auf Effizienz bedacht. Langsam mustert er einen nach dem anderen, während er auf eventuelle Nachfragen wartet.
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Faelar

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Kapitel 1 - Essembra
« Antwort #7 am: 23.11.2009, 20:06:35 »
Faelar hebt vorsichtig seine Hand nach oben und als ihm Katar Nachtstern das Wort erteilt, sagt er mit ernster, emotionsloser und monotoner Stimme: "Ehrlich gesagt traue ich Dunkelelfen nicht, auch wenn sie vorgeben irgenwelche Eilistraee-Anhänger zu sein. Doch meine persönliche Meinung wird den klaren Befehlen der N'Vaelahr keinesfalls im Wege stehen. Die Befehle werden bestimmt von großer Wichtigkeit sein, um die es hier geht. Ich nehme einmal an, dass auch Ausspähungen nicht funktioniert haben? Können wir uns sicher sein, dass sie noch am Leben ist, wenn kein magischer Kontakt zu ihr hergestellt werden konnte? Gibt es eine bestimmte Kontaktperson, an die wir uns in Essembra wenden sollen wegen dieser Dunkelelfe, Penaal Nachtstern?"

Man merkt genau, dass Faelar die Worte 'Dunkelelfen' und 'Dunkelelfe' mit großer Verachtung ausspricht. Aber bei seinen anderen Worten die Befehle keinesfalls in Frage zu stellen, hat er Faelar Katar Nachtstern fest in die Augen geblickt. Seine ganze Körperhaltung spricht dabei für die Unterwerfung unter die gegebenen Befehle.

Faelar wird wohl nun voraussichtlich seinen tiefen Hass so gut es geht Verdrängen müssen auf dieser Mission, bei der es um eine  Eilistraee-Anhängerin geht. Auch wenn Faelar dieser Dunkelelfe freilich keine Träne nachweinen würde, falls sie schon längst einen grausigen Tod gestorben sein sollte; das würde ihn sogar vor einer sehr großen inneren, lang anhaltenden Zermürbung bewahren und auch recht angenehme Folgen für Faelar haben. Aber selbst wenn sie Nachforschungen über eine mittlerweile verstorbene Dunkelelfin nachgehen, könnte schon allein das Herausfinden der Gründe für ihren Tod für sein eigenes Volk und Myth Drannor von großer Wichtigkeit sein.

Idunivor

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Kapitel 1 - Essembra
« Antwort #8 am: 23.11.2009, 20:22:12 »
Katar erwiedert Faelars Blick ohne auch nur zu zucken, während er zu einer Antwort ansetzt: "Wir konnten sie nicht genau lokalisieren, aber das hat noch keine Aussagekraft. Sie scheint sehr auf Selbstschutz bedacht zu sein, wenn sie es nicht wagt ohne Eskorte von Essembra nach Myth Drannor zu reisen, dementsprechend wird sie sich wohl gegen Magie abgeschirmt haben oder sie befindet sich an einem Ort, der von Natur aus mit derartigen Schutzzaubern belegt ist. Lord Ilmeths Anwesen verfügt in Teilen über derartige Schuzmechanismen, falls sie sich also dort befindet würde das schon ausreichen. Bisher haben unsere Erkenntniszauber keinerlei Hinweise bezüglich ihres Ablebens ergeben, sollte sich jedoch herausstellen, dass sie tot ist, so ist es euer Auftrag die Umstände ihres Ablebens zu untersuchen und ihren Leichnam mitzubringen um ihn zu befragen. Wir haben allerdings keinen offiziellen Kontakt in Essembra, zumindest nicht für diese Art von Auftrag. Die offiiellen Kanäle würden zu viel Zeit brauchen um die entsprechenden Maßnahmen einzuleiten, weshalb man sich auch der N'Vaelahr bedient."
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Aeryn

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Kapitel 1 - Essembra
« Antwort #9 am: 23.11.2009, 21:36:13 »
Die Anhängerin der Tochter Corellons wird sicher unter unserer schützenden Hand nach Myth Drannor geleitet werden,” sagt Aeryn, die dabei versucht ihre Überraschung ein wenig zu verbergen. Sie hatte nicht damit gerechnet, dass sie von hier aus direkt auf eine erste Mission losgesandt würden. Aber wenn auch ein wenig überrascht, so empfand sie es keineswegs als negativ. Ohne Frage war es Corellon Larethian, der Schöpfer und Beschützer des Elfenvolks, der ihren Weg hierher geleitet hatte, und hier würde sie ihm dienen so gut sie es konnte.

Dirty South

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Kapitel 1 - Essembra
« Antwort #10 am: 24.11.2009, 17:27:19 »
Der breitschultrige Mensch verlagert sein Gewicht von einem Fuß auf den anderen, wobei ein leises Klirren zu vernehmen ist. Mitrollender Stimme fragt er:

"Wisst ihr wie die Eilistraee Priesterin heißt?"

Nicht das dies von besonderer Bedeutung war, aber beim ersten Kontakt konnte so eine Kleinigkeit durchaus hilfreich sein. Die anderen musternd, überlegt Cullen ob einer von ihnen wohl Kontakte ins Schlachtental und/oder zu den Gläubigen der Dunkelelfengöttin haben könnte.

Idunivor

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Kapitel 1 - Essembra
« Antwort #11 am: 24.11.2009, 19:24:31 »
Katar schüttelt bei Cullens Frage nur kurz den Kopf: "Das ist uns nicht bekannt, aber es dürfte trotzdem nicht schwer sein sie zu finden."
Ein weiteres Mal mustert der Penaal alle Anwesenden, bevor er wieder zu sprechen beginnt: "Gibt es noch weitere Fragen? Ansonsten solltet ihr besser aufbrechen um nicht allzu viel Zeit zu verlieren. Pferde stehen für euch bereit, sodass ihr die Reise schnell hinter euch bringen solltet. Ein weiteres Reittier für die Dunkelelfe wird euch ebenfalls begleiten."
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Faelar

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Kapitel 1 - Essembra
« Antwort #12 am: 24.11.2009, 19:54:53 »
Als Faelar wieder um das Wort bittet, fragt er mit dergleichen emotionslosen Stimme wie schon zuvor:

"Wurde aus der kryptischen Nachricht irgendwie ersichtlich, warum sie solch hohe Sicherheitsmaßnahmen brauchen würde?"

Dann schaut Faelar in die Runde und stellt noch folgende Frage in den Raum: "Sollten wir uns noch ein paar Minuten Zeit nehmen, damit zumindest noch ich und eine weitere Person uns etwas verkleiden können?", Faelar schaut dabei Aeryn an, "Ich würde das Verkleiden dann übernehmen und entsprechende Anweisungen geben. Es könnte ja durchaus alles eine hinterliste Drow-Falle für das Elfenvolke und seine engen Verbündeten sein. Um so weniger Aufsehen wir außerdem erregen, um so besser. Das ist zumindest meine persönliche Meinung, die ich hier in den Raum stellen möchte. In Schlachtental sind ja auch oftmals viele Abenteurer zugegen. Mit viel Glück fallen wir nicht großartig auf. Auch wenn ein elfischer Priester Corellons nicht das allerunauffälligste ist, ist es doch nicht gänzlich ausgeschlossen, dass er auch Teil einer Abenteurergruppe sein könnte. Ich halte es für unangemessen von einem Priester des Corellon zu verlangen, seinen Glauben durch eine Verkleidung zu verbergen, außer es würde für ihn kein Problem darstellen. Ansonsten würde es wohl vorerst reichen, wenn zwei Personen eher wie Halb-Elfen und nicht so sehr wie Elfen aussehen."

Idunivor

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Kapitel 1 - Essembra
« Antwort #13 am: 24.11.2009, 20:57:29 »
Katar schüttelt von neuem mit dem Kopf: "Darüber können wir nur Vermutungen anstellen, doch wenn wir die Entfernung nach Essembra bedecken und die Situation in der wir uns derzeit befinden, dass ist es nur logisch davon auszugehen, dass sie etwas weiß, was uns gegen die Drow helfen könnte und dass diese wissen, dass sie es weiß und sie deswegen ausschalten wollen. Essembra ist groß genug um Schutz vor direkten Angriffen zu gewähren und von wo auch immer sie die Nachricht abgeschickt hat, vermutlich war es für sie leichter Essembra zu erreichen als Myth Drannor."
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Aeryn

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Kapitel 1 - Essembra
« Antwort #14 am: 25.11.2009, 14:04:37 »
Es ist gut zu wissen, dass ihr über solche Talente verfügt, aber für den Moment halte ich derartige Vorsichtsmaßnahmen für nicht notwendig,” lehnt Aeryn das Angebot von Faelar höflich ab.

Dass es ein Risiko ist, sollte uns allen bewusst sein, aber ich denke es ist das Risiko wert, um mehr herauszufinden. Wir sollten auf der Hut sein, falls es eine Falle ist, aber auch entschlossen handeln, wenn die Worte der Wahrheit entsprechen.

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