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Autor Thema: 3. Akt - Hagen, der Jäger  (Gelesen 17569 mal)

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Larciel

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3. Akt - Hagen, der Jäger
« Antwort #15 am: 17.12.2009, 10:44:28 »
Bruder Williams mahnende Worte wiederum brachten Larciel aus der Fassung. "A-aber nein, so habe ich das doch gar nicht gemeint..." Er wollte nicht wirklich zugeben dass er kaum älter war als er aussah, wobei er dies eigentlich für keine Schande hielt. Ein wenig trotzig murmelt er dann "Wenn ihr unbedingt mit diesem ernsten, unglücklichen Ausdruck auf eurem Gesicht sterben wollt, dann bittesehr. Ich habe nicht so wie ihr gelernt Reden vom Untergang der Welt zu schwingen, darüber dass man alles Schlechte im Leben tolerieren kann, weil die Bösen dereinst in der Hölle braten werden. Alles was ich kann ist Menschen mit meiner Musik glücklich zu machen - wenn meine Kunst auch an euch verschwendet ist, hört noch einmal zu bevor ihr euer Leben aufgebt denn ihr wisst nicht was ihr verliert."
Nach dem letzten Wort wendet er sich ohne auf Antwort zu warten um und betritt vor den beiden anderen das Gebäude. Wenn er ganz ehrlich war machte es Spass zu reden, auch wenn es Worte des Streites waren, es war immerhin seine Sprache und er wusste dass dies keine Verschwendung war. Nichts zu sagen wäre Verschwendung dieser wertvollen Zeit in der er jemanden zum Reden hatte.
Good things happen when you live long.

Navun'Ylahc Vytharia

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3. Akt - Hagen, der Jäger
« Antwort #16 am: 17.12.2009, 17:31:39 »
Octavian

Mit mächtiger Stimme brüllt der Ventrue die beiden anstürmenden Wachen an. Einer der beiden stoppt kurz, zittert etwas, ehe er die Richtung ändern - und flieht.
"Bleib hier, Dimitri! Verdammt!"
Einen Moment bleibt auch die andere Wache stehen, als würde sie überlegen, Octavian alleine zu verfolgen, oder auf die anderen zu warten. Mit einem geschickten Sprung überquert Octavian den morschen Zaun eines nahen Gärtchens und bevor er fast in der Dunkelheit verschwindet, setzt die Wache zur Verfolgung an. Nicht jedoch, ohne vorher den Wachtrupp geschätzte 80m vor ihm mit Handzeichen auf den Fliehenden aufmerksam zu machen.
"Hier rüber! Schneidet ihm den Weg ab!"

Nur leise bekommt Octavian die Rufe des ihm folgenden Wachmanns mit. Zu sehr pocht das verbleibende Blut in seinen untoten Adern.  Gefasst werden, das darf nicht in Frage kommen! Doch die Schritte hinter ihm werden leiser, verstummen schließlich. Ohne stehen zu bleiben rast Octavian weiter durch Hinterhöfe und Nebengassen. In der Hoffnung, nicht auf den anderen Trupp zu treffen. Dann hört er Schritte, Gerenne. Direkt vor ihm. Mit einem verzweifelten Sprung hechtet der Ventrue hinter eine nahe Scheune und kann erleichtert feststellen, dass die Wachen vorbeilaufen. So wie die Schritte des Wachtrupps, wird auch das Pochen in seinen Adern immer leiser. Doch er spürt etwas anderes. Das Tier. Seine Hände fangen an zu zittern, wheren sich gegen seinen Willen, sein Körper fängt an zu brennen und er merkt, wie er die Kontrolle verliert, merkt, wie ihm der Hunger zu Kopf steigt, wie er sein Bewusstsein brechen will. Nein! Mit unbändigem Willen gelingt es dem Ventrue, das Tier noch einmal zurückzudrängen.

Nach ein paar Minuten des Wartens, um zu schauen, ob die Luft rein ist, macht er sich schlussendlich auf zur Burg Vysehrad...

Klüngel

Es ist merkwürdig. Talc hatte sie bis dato immer am Tor abgefangen. Die ganze Burg ist beunruhigend still, als würde sie sich auf etwas vorbereiten...
Vorsichtig huschen Bruder William, Stefan und Larciel zu dem Nebengebäude, in dem bisher immer die Versammlungen abgehalten wurden. Links neben der normalen Tür, etwas versteckt hinter Buschwerk, geht eine steinere Treppe nach unten. Das muss der Keller sein, von dem Bernhard gesprochen hat. Die Tür ist abgeschlossen. Nach mehrmaligem Klopfen schließlich öffnet sich ein kleines Guckfenster. Talc's Stimme ertönt, flüsternd.

"Ihr seid es. Einen Moment."
Man hört im Hintergrund, wie ein Riegel von der Tür gehoben wird, ehe sich die nietenbeschlagene Eisentür öffnet.
Der Ghul Severus sieht nicht gut aus. Ausgezehrt, mit tiefen Augenhöhlen blickt er die Drei an.
"Folgt mir."
Von seiner Wortkargheit scheint er allerdings nichts verloren zu haben. Durch erdige Steingänge führt Talc das Klüngel vorbei an Spinnennetzen und kleinen Fackeln zu einer Holztür. In diesem Loch soll Severus also seine normale Zuflucht haben? Larciel mag es kaum glauben. Andererseits: Wahrscheinlich ist das hier unten nur seine Notresidenz.

Talc öffnet die Tür mit einem leichten Quietschen, bedeutet das Klüngel, einzutreten, und verschwindet den Weg, den sie gekommen sind.
Der unterirdische Raum ist nur mit wenigen Fackeln ausgeleuchtet und steht in krassem Gegensatz zum prunkvollen Ballsaal ein Stockwerk höher. Notdürftige Stühle stehen auf dem erdigen Boden, der den Schächten in der Silbermine wohl in nichts nachsteht. Sie scheinen nicht die ersten zu sein. Und am Verhalten der bereits erschienenen Kainskinder, alle außer Octavian, ist zu erkennen, dass niemand besonders glücklich ist, hier zu sein, während der Sperrstunde, und nicht in der sicheren Zuflucht. Die Angst ist insbesondere Beatrice ins Gesicht geschrieben.

Surgoss trägt die Kleidung einer armen Frau mit zerissenem Kleid, Kopftuch und lediglich Sandalen. Auch ihr Kind trägt bäuerliche Kleidung und sieht einem verängstigtem Welpen nicht unähnlich. Wie weit muss es gekommen sein, wenn sogar die eitle Toreador auf ihr Aussehen verzichtet?

Mit stillem Erleichtern nimmt Stefan zur Kenntnis, dass auch Alaches anwesend ist. Doch dank seiner blassen Haut und dem gelegentlich vernebelten Blick kann man deutlich erkennen, dass wenig Blut hat und sein Tier mit aller Macht bekämpft.

Bernhard ist in die Lumpen eines Leprakranken gehüllt, die so intensiv nach Krankheit riechen, dass weder Mensch noch Kainit ihm näher als zehn Schritt zu kommen vermag.

Allein Vater Johannes trägt zur Feier des Tages die Robe eines Bischofs, samt Stab und Bibel. Auf den ersten Blick vielleicht merkwürdig, auf der anderen Seite kann man sowas wohl auch als offensive Verteidigung verstehen...

Nach etwa zehn weiteren Minuten wird auch Octavian durch die Tür gebeten. Er sieht etwas mitgenommen auch, was wenig verwunderlich ist, hat doch jeder unter massivem Blutmangel zu leiden.
Nach wenigen Augenblicken erscheint dann Severus, ihm stehen die Sorgen ins Gesicht geschrieben.

"Ihr seid alle gekommen, gut. Ich fange ohne Umschweife an. Ich rief euch zusammen, um euch folgende Botschaft zu bringen. Prag ist verloren. Die Sterblichen, die diese Stadt überhaupt erst mit meiner Hilfe errichten konnten, wenden sich gegen ihren rechtmäßigen Herrscher. Nichts scheint den tobenden Mob davon abhalten zu können, uns zu jagen und zu vernichten, selbst wenn wir uns in die Schatten der Legenden zurückziehen.
Ich habe beschlossen, aus diesem bitteren Kelch nicht weiter zu trinken. Wenn es einen von Euch nach der Herrschaft über diese Stadt gelüstet, so hat er meinen Segen, wenn auch nicht mein Neid.
Unsere Zeit in dieser Stadt scheint vorüber. Ich rate einem jeden von euch, sich in dem hintersten Winkel seiner verborgendsten Zuflucht zu verbergen, bis dieser Wahnsinn von den Nebeln der Zeit verschluckt wurde.
Bis dahin will ich mich zurückziehen, nicht nur aus der Regentschaft, sondern aus der Stadt. Es wird von nun an sinnlos sein, sich mit seinen Problemen an mich zu weden, doch dafür mögt ihr meinen Segen haben, meine Gesetzte nach eigenem Gutdünken zu ändern.
Das war es, was ich Euch mitzuteilen hatte. Es wäre vermessen, Euch ein Lebewohl zu wünschen, darum will ich mich mit diesen Worten verabschieden:
Einmal sind wir bereits gestorben, lasst uns auch diese Prüfung bestehen. Sie kann kaum schlimmer sein, als der Tod."

Es vergehen Momente... Minuten, in denen sich nichts rührt. Irgendwie scheint alles ein wenig surrealer geworden zu sein...
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Larciel

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3. Akt - Hagen, der Jäger
« Antwort #17 am: 17.12.2009, 18:41:03 »
Hatte er Williams Warnung schon pessimistisch gefunden, so war er von der Depri-Stimmung die ihn im Inneren dieses Kellers erwartete geradezu schockiert. Severus' Worten nach zu urteilen waren die alle bereit zu sterben... einfach so? 'Wir sind doch eh schon gestorben. Na dann, kein Problem es nochmal zu tun !' Ungläubig schüttelt Larciel den Kopf. Das konnte nicht deren Ernst sein! Gut dass er noch alle Tassen in seinem Schrank hatte, waren sie auch von den letzten Monaten etwas durchgeschüttelt und angeschlagen.
"Was haltet ihr davon?" fragt er William, die düstere Stille durchbrechend.
Zugegeben, die anderen Vampire sahen nicht gut aus und auch er selbst hatte schon bessere Nächte gesehen, aber war das ein Grund so tief im Selbstmitleid zu versinken? Larciel konnte dies nicht gutheissen. Er wollte noch nicht sterben - nicht ein zweites Mal, nicht in so kurzer Zeit.
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Stefan

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3. Akt - Hagen, der Jäger
« Antwort #18 am: 17.12.2009, 19:27:25 »
Stefan ist ebenfalls etwas überrascht wie sie empfangen werden.

Zwar war es in letzter Zeit schwieriger geworden zu jagen und die Kontakte zu Menschen aufrecht zu halten, aber deswegen gleich die ganze Stadt aufzugeben, hält Stefan doch für etwas übertrieben.

"Ich respektiere eure Entscheidung, auch wenn ich es bedaure die Stadt nicht mehr unter eurer Herrschaft zu wissen.

Wisst ihr etwas über die Pläne der Inquisition oder ist eure Entscheidung ohne ein aktuelles Ereignis gereift?

Wie werdet ihr auf die aktuelle Situation reagieren?"

Die letzte Frage stellt Stefan an alle anwesenden Vampire.

Vieleicht ist es tatsächlich besser, sich schnellsmöglich aus dem Staub zu machen. Aber vielleicht ist es auch die Chance die Stadt an sich zu reissen... der bekloppte Malkavianer steht hier in seiner Priesterrobe, als ob er gar nicht versteht was hier vor sich geht. Die Kinder Malkav's sind es kaum wert als Unseresgleichen bezeichnet zu werden...

Octavian

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3. Akt - Hagen, der Jäger
« Antwort #19 am: 17.12.2009, 19:57:36 »
Octavian, der sichtlich mitgenommen ist vom allgemein herrschenden Blutmangel, hätte mit dieser Mitteilung nicht gerechnet, sogar als letztes gerechnet. Eher hätte er Severus zugetraut einen Schlachtplan zu ersinnen, als einfach den Rückzug anzutreten.

Sofort beginnen seine Gedanken zu rasen, wie er den größten Nutzen aus dieser Situation ziehen könnte, aber anscheinend scheint er nicht der Einzige zu sein dem es so geht. Den anders vermag Octavian die Frage Stefans nicht zu deuten, wer verschwindet damit Alaches oder ich die Regentschaft übernehmen kann?

Entspannt lehnt Octavian sich zurück und wartet auf die Antwort der Anderen, die ihn auch brennend interessiert.

Bruder William

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3. Akt - Hagen, der Jäger
« Antwort #20 am: 18.12.2009, 01:34:01 »
Bevor der Prinz anfängt zu allen zu sprechen, wendet sich William erneut kurz auf italienisch zu Larciel (Anzeigen)

Nachdem der Prinz seine Rede beendet hat und Stefan eine Frage in den Raum gestellt hat, zu der Octavian eine Körperhaltung einnimmt, so als würde ihn die Antworten ebenfalls interessierten, steht William auf und nimmt eine Position ein aus der alle anderen Personen im Raum ihn gut sehen und verstehen können. Mit gefalteten Händen spricht er zu den Anwesenden.
[1]
Präsenz(Ehrfurcht) gegen 2 Personen (Anzeigen)
 1. Dies bedeutet unter Ausgabe von 2 Willenskraftpunkten kann dem Effekt widerstanden werden, ansonsten neigt die betroffene Person dazu sich der Meinung des Rederns anzuschließen.
 2. Matthäus 16,26
« Letzte Änderung: 21.12.2009, 12:40:24 von Bruder William »

Stefan

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3. Akt - Hagen, der Jäger
« Antwort #21 am: 18.12.2009, 10:56:51 »
Stefan scheint noch einen Moment auf die Reaktion der übrigen Vampire zu warten, bis er auf den Vorschlag von William antwortet.

Wenn Alaches ebenfalls die Stadt verlässt, dann sind die Toreador so oder so in der Überzahl. William weiß ich nicht ganz einzuschätzen, jedoch dürfte es sehr schwer werden die Stadt zu regieren wenn schon Severus vor der Inquisition flieht. Das Angebot die Stadt als Prinz zu regieren scheint eher ein Zeichen zu sein das Severus hier kein Land mehr sieht und wenn die anderen Vampire das auch so sehen, dann sollte ich vielleicht wirklich aus der Stadt verschwinden...

Was nützt es ein Pferd reiten zu dürfen, wenn es bereits tot ist.


Beim letzten Gedanken kann sich Stefan ein kurzes Lächeln nicht verkneifen.
« Letzte Änderung: 19.12.2009, 14:13:16 von Stefan »

Larciel

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3. Akt - Hagen, der Jäger
« Antwort #22 am: 21.12.2009, 10:22:12 »
Gespannt hört Larciel der Rede zu. Wenn er William so reden hörte schämte er sich richtig für seine Worte zuvor. Der Mönch war viel vernünftiger als er gedacht hatte ...und der neue Prinz. Moment, was? Erst nun, da er es gehört hatte kam es richtig an: Severus hatte abgedankt und seinen Thron jedem angeboten, der bereit war ihn zu nehmen. Scheinbar brauchten auch Vampire, obwohl sie so lange lebten, keine Zeit um über ein solches Angebot nachzudenken.
Musste er William nun also mit 'Eure Majestät' ansprechen? Die Vorstellung gefiel Larciel gar nicht, er würde sich lieber weiter mit ihm auf Italienisch und Französisch unterhalten. Andererseits hatte er nicht das Gefühl dass der Mann in der Kutte viel Wert auf Formalitäten legte, wahrscheinlich war es sein ehrlicher Wunsch für Ordnung in dieser von der Inquisition geschädigten Stadt zu sorgen. Er erschien eher wie ein pflichtbewusster Ritter als wie ein König der sich in seinen bunten Gewändern vorm Spiegel drehte. Ein untypischer Herrscher. Mit diesem Gedanken sah Larciel sich um, neugierig was die anderen darüber denken mochten.
« Letzte Änderung: 08.01.2010, 23:28:58 von Larciel »
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Navun'Ylahc Vytharia

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3. Akt - Hagen, der Jäger
« Antwort #23 am: 21.12.2009, 13:38:29 »
Mit der rechten Hand am Kinn antwortet Severus erst auf die Frage Stefans.

"Ich weiß nichts genaues über die Pläne der Inquisition, da selbst mein Einfluss immer mehr schwindet. Ungewissheit ist mein Feind und ich kann es mir nicht leisten aufgrund von Torheit mein Unleben wegzuwerfen. Doch jeder kann die Zeichen in der Stadt sehen. Ich habe noch viele Jahre des Unlebens vor mir und Prag wird sich wieder fangen. Dann werde ich zurückkehren."

Als William seine Rede hält, ist es totenstill im Raum. Niemand antwortet direkt darauf. Es ist, also würde sich jeder gegenseitig belauern und abwarten, was passiert, ehe Severus das Wort ergreift.
"Wie Ihr wollt. Ich werde nicht im Weg stehen."

Das scheint alles zu sein. Die anderen Kainiten im Raum blicken abwartend, misstrauisch vielleicht, auf Bruder William. Lediglich Vater Johannes scheint den Ernst der Lage nicht ganz zu begreifen. Doch dann meldet sich Maria zu Wort.

"Ihr werdet das bereuen. Zieht Euch warm an."
Dann mischt sich auch Alaches ein.
"Und wie genau wollt ihr die Ordnung wiederherstellen?"
Es ist eine rhetorische Frage, das spürt Bruder William. Etwa so, als würde sich der Tremere über ihn lustig machen.
« Letzte Änderung: 21.12.2009, 13:39:20 von Sapphire »
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Octavian

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« Antwort #24 am: 21.12.2009, 17:26:21 »
Zuerst scheint auch Octavian etwas überrumpelt, doch schnell schießt ihm ein Gedanke nach dem anderen durch den Kopf.
Welche Ordnung? Er hatte immer noch das Siegel der Inquisition, sollte er warten ob Wiliam das Ruder rumreißen könnte und ihn dann an die Inquisition liefern? Sollte er selbst in Prag bleiben? War es das Risiko wert?

Also schien die Inquisition Octavian erneut eingeholt zu haben. Sicher ist er sich nicht was der nächste Schritt wäre. Ersteinmal würde er wohl die nächste Nacht abwarten. Je mehr Vampire Prag verlassen desto geringer die Chance selber entdeckt zu werden, desto früher war der Spuk verrüber, also würde er die Entscheidung vom nächsten Tag, besser der nächsten Nacht, abhängig machen.

Bruder William

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3. Akt - Hagen, der Jäger
« Antwort #25 am: 07.01.2010, 20:09:48 »
"Ich habe nur versucht zu helfen, doch wenn ihr verehrte Madame Surgoss meiner Hilfe nicht bedürft, dann übernehmt ihr doch das Amt des Prinzen. Wie der ehrenwerte Herr Severus zuvor gesagt hat, steht er dem nicht im Weg."[1]

Dann blickt sich der Bruder unter den Anwesenden um.

"Ich biete jedem an, dass er gerne das Prinzenamt haben kann, wenn er es denn aufrichtig möchte, um der Stadt zu helfen und sich nicht nur mit einem Titel zu schmücken, der in diesen aufgewühlten Zeit wohl weniger Wert sein wird als je zuvor."[2]

Sein Blick wandert kurz hinab zu seinem Kreuz.

"Und mit Gottes Hilfe wird sich die Stadt erholen und die Rückkehr ihres Herrschers begrüßen"[3] dabei dreht er sich zu Severus und deutet eine leichte Verbeugung an.

 1. Da hätte ich gerne per Auspex ein Feedback was es bei Maria auslöst.
 2. hier ebenso eine Reaktion der Anwesenden
 3. und hier von Severus
« Letzte Änderung: 07.01.2010, 20:10:58 von Bruder William »

Larciel

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3. Akt - Hagen, der Jäger
« Antwort #26 am: 08.01.2010, 10:08:25 »
Kaum hatte William das Prinzenamt übernommen, schien er es schon wieder loswerden zu wollen und bot es seinerseits "jedem" an. Dabei gab es offensichtlich nur einen Gegenkandidaten, nämlich Maria. Der unfreundliche Tremere schien ebenso interessiert, doch so wie der aussah wäre es eher zum Lachen (oder zum Weinen) wenn er anfangen würde den anderen Vorschriften zu machen. Der sollte lieber rausgehen und sich etwas Blut besorgen, fand Larciel. Und Maria war so ziemlich die Letzte die er sich als Prinz wünschte. Mit zweifelndem Blick betrachtet er den Bruder, der gerade betont dass er (oder jemand anderes) den Job nur so lange machen würde bis Severus, der sich nun feige davonmachte, zurückkommen würde.
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Octavian

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3. Akt - Hagen, der Jäger
« Antwort #27 am: 08.01.2010, 19:44:44 »
Auf die neueren Äußerungen Bruder Wiliams guckt Octavian zuerst etwas verduzt, bevor er seine Gesichtszüge wieder unter Kontrolle hat.

"Ihr beliebt zu scherzen." unterstellt er Wiliam: "Wer nimmt in einer solchen Zeit das Amt an sich um der Stadt zu helfen? Dieser Stadt ist nicht zu helfen, und selbst wenn wie soll es bewerkstelligt werden, wenn wir vollkommen handlungsunfähig sind. Wer kann auf die Straße gehen ohne um sein nicht-leben zu fürchten? Wie wollt ihr Kontakt zu Menschen aufbauen, die uns unterstützen, wenn dies selbst dem hochgeachteten Herrn Severus nicht gelungen ist?"

"Jeder ist es nur gelegen in solchen Zeiten den Prinzentitel zu nehmen um zu hoffen, dass der Sturm über einen hinüber zieht ohne dich zu vernichten. Nur seit ihr nicht stark genug um den Titel zu halten sollte nach dem Sturm ein Mächtigerer wieder zurückkehren, also hört auf zu träumen."

Larciel

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3. Akt - Hagen, der Jäger
« Antwort #28 am: 08.01.2010, 23:27:57 »
Missbilligend schüttelt Larciel den Kopf über Octavians wenig intelligenten Einspruch. Hatte der denn überhaupt gar nicht zugehört? Wenn er den Kopf in den Sand stecken und hoffen wollte dass seine Feinde ihn so übersahen dann konnte er das doch tun. Aber nein, vorher musste er sich noch darüber beschweren dass nicht alle die gleiche Strategie verfolgten.
Desinteressiert wandert sein Blick zu den beiden die ihre Meinung bisher noch nicht kundgetan hatten. Was Johannes und Bernhard wohl von all dem hielten?
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Navun'Ylahc Vytharia

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3. Akt - Hagen, der Jäger
« Antwort #29 am: 10.01.2010, 18:11:29 »
"Ich bedarf Eurer Hilfe nicht, soviel ist sicher." Spöttisch steht Maria auf und zerrt Beatrice mit nach oben. "Tut, was ihr wollt." Mit diesen Worten eilt die Toreador aus dem unterirdischen Saal.
Bernhard und Johannes sitzen ruhig da, wobei man ersterem ansieht, dass er sich am liebsten wieder in sein hinterstes Loch verkrümeln will. Severus wirkt sehr gelassen. Als hätte er mit etwas abgeschlossen, dass ihm lange keine Ruhe gelassen hat.
Die autoritäre Stimme des Ventrue ertönt.
"Wie dem auch sei. Ihr habt meinen Segen, Bruder William. Ich beneide Euch wahrlich nicht, doch da das Amt niemand anderes will, seid ihr derjenige, der sich gerne versuchen kann. Ich denke, wir können die Versammlung beenden."

Abwartend blickt der ehemalige Herrscher Prags auf die Anwesenden.
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