• Drucken

Autor Thema: Rhonins Exil  (Gelesen 12336 mal)

Beschreibung: Allein im Feindesland

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Tael

  • Moderator
  • Beiträge: 4647
    • Profil anzeigen
Rhonins Exil
« am: 08.12.2009, 22:08:33 »
Der Grauelf Rhonin war gestranded, gestrandet in einer ländlichen Gegend im tiefsten Westen von Glorion nahe des Westkammgebirges, das die natürliche Grenze zwischen dem Reich der Elfen und dem der Menschen darstellte.
Rhonin war hier noch nie gewesen und wanderte nach der Flucht aus seinen heimischen Höhlen über die kalte und Trostlose Oberfläche der Welt.

Ein Bauernhof nach dem anderen zieht an ihm vorbei, niemand öffnet ihm, niemand ist freundlich zu ihm.
Ihm wird weder Wasser noch Brot gewährt, mit seinen spitzen Ohren macht er den Menschen angst.

Dann kommt ein größeres Dorf in Sicht...
« Letzte Änderung: 14.12.2009, 20:43:02 von Tael »

Rhonin Weißleben

  • Beiträge: 653
    • Profil anzeigen
Rhonins Exil
« Antwort #1 am: 08.12.2009, 22:18:50 »
Mit tief ins Gesicht gezogener Kapuze hastet Rhonin vollkommen orientierungslos weiter. Geboren und aufgewachsen in einer liebevollen und aufopferungsvollen Welt ist er die Ablehnung, die diese Welt für ihn bereithielt, nicht gewohnt, und so vergehen Stunden und Tage, während  der dumpfe Schmerz, durch Schmach, Demütigung,  Hunger und Durst hervorgerufen, weiter an die Oberfläche dringt.
Die kargen Rationen neigen sich dem Ende entgegen, und auch der Jagderfolg ließ in den letzten Tagen sehr zu wünschen übrig.

Muss weiter... was ist das? Eine weite und unübersichtliche Kolonie... wenn ich mich geschickt anstelle, vielleicht kann ich dann für einige Tage dort unterkommen.....weiter.....

Der Elf hält weiter auf das Dorf zu und sucht währenddessen nach einer geeigneten Deckung, um sich um seine Maskierung zu kümmern.




« Letzte Änderung: 08.12.2009, 22:26:01 von Rhonin Weißleben »

Tael

  • Moderator
  • Beiträge: 4647
    • Profil anzeigen
Rhonins Exil
« Antwort #2 am: 09.12.2009, 15:22:16 »
Rhonin findet einen kleinen Baumhain auf halber Strecke zum Dorf, als er sich dort verstecken will vernimmt er Stimmen.
Drei Menschenkinder spielen lachend zwischen den Bäumen.
Das eine spielt ein Monster das den anderen beiden mit Kriegsgeheul hinterherrennt.
Zwischen all den lauten Rufen und dem Gelächter versteht Rhonin in einer Spielpause aber eines ganz klar und deutlich:
"Warum muss ich immer den bösen Elfen spielen? Ich will auch mal der Bauer sein dessen Kinder entführt werden, oder der Paladin der das Monster umbringt und so zum Helden wird."
"Weil du der hässlichste von uns bist, Julio, ist doch klar.", antworten die beiden anderen und rennen lachend davon, Richtung Dorf.
Nun ist Rhonin wieder allein.

Rhonin Weißleben

  • Beiträge: 653
    • Profil anzeigen
Rhonins Exil
« Antwort #3 am: 09.12.2009, 17:09:48 »
Die bösen Elfen? Drow? Nein, nicht hier. Nicht an der Oberfläche.. Diese Kinder meinen mich!
Resignierend vor Trauer sinnt er sich wieder auf sein eigentliches Ziel, nämlich in das Dorf zu kommen; hektisch schaut er sich um, und befindet zufrieden, dass er vollkommen allein unter den Weiden steht.
"Ras' Kalor melon Thalar!"[1]
Die spitzen Ohren werden glatter, die Gestalt schrumpft etwas zusammen und wirkt nun im Gegensatz zur hochelfischen Grazie ein wenig gedrungen. Die Hautfarbe geht nun ein wenig mehr ins Beige über, so wie es sich für einen Menschen geziemt.
Rhonin fährt sich über das Gesicht, befühlt die Ohren und nickt zuversichtlich.

Wenn das nicht klappt, dann bekomme ich ernsthafte Probleme.

So getarnt eilt der Magier auf das Dorf zu.
 1. Selbstveränderung
« Letzte Änderung: 09.12.2009, 20:20:59 von Rhonin Weißleben »

Tael

  • Moderator
  • Beiträge: 4647
    • Profil anzeigen
Rhonins Exil
« Antwort #4 am: 09.12.2009, 17:38:10 »
Das Dorf besteht aus sieben größeren Gebäuden die um einen Brunnen angeordnet sind.

Eine Bande Kinder läuft lachend durch die Gegend während die Frauen an einer großen Tafel neben dem Brunnen ein gemeinsames Abenmahl vorbereiten.

Ein dicker Bauer bemerkt Rhonin als erstes.
Lächelnd geht der Bauer schnellen Schrittes auf Rhonin zu.
Einen wunderschönen guten Abend mein Freund, ich kenne euch nicht, ihr seht aus wie ein Wanderer, kommt kommt.
Der Bauer nimmt Rhonin fest am Arm und führt ihn zur Mitte des Dorfes.
Freunde, das hier ist ein Reisender, er ist heute abend mein Gast, an so einem schönen Tag ist es unsere Pflicht die Geschenke der Bewahrerin zu hüten und Gastfreundschaft zu zeigen.
Ich bin Gromir, das ist meine Älteste Friela, mein Ältester, Jovin, meine......

Nach zwanzig Namen ohne das man Rhonin zu Wort kommen ließ starren vierzig Augen gespannt auf seinen Mund wie er denn heißt und ob er zum Essen bleiben will.

Rhonin Weißleben

  • Beiträge: 653
    • Profil anzeigen
Rhonins Exil
« Antwort #5 am: 09.12.2009, 17:57:22 »
Mit ernster Mine verbirgt der Magus seinen Zorn. Die Innenseite der Unterlippe blutet sicher schon in Strömen, doch nach außen hin wirkt er gefasst, obgleich er sich sanft über den Bauch streichelt, um das Chaos darin zu besänftigen.
Pah! Gastfreundschaft! Am Liebsten würdet ihr alle doch lieber aus dem Bauch des 'bösen Elfen' einen Braten bereiten. Ach wenn es nur so wäre, höchstwarscheinlich würdet ihr mich einfach abstechen wie ein Schwein, und mich dann irgendwo verscharren, wo ich euch kein Unglück bringen kann. Heuchlerisches Pack; wie ihr mich alle anwidert...
"Vielen Dank, ich nehme euer warmherziges Angebot für heute Abend freilich dankend an, und wäre über ein üppiges Abendessen in freundlicher Gesellschaft, sowie einem Zimmer für die kalte Nacht natürlich sehr erfreut."

Brennt...
« Letzte Änderung: 09.12.2009, 18:36:10 von Rhonin Weißleben »

Tael

  • Moderator
  • Beiträge: 4647
    • Profil anzeigen
Rhonins Exil
« Antwort #6 am: 09.12.2009, 22:14:54 »
Die gute Mine zum bösen Spiel hält, Rhonin bekommt reichlich Essen und Trinken und ihm wird ein Bett am Kamin versprochen, denn heute hat dieses Dorf Nachwuchs bekommen.
Stolz zeigt Grimir seine jüngste Tochter herum, jemand spielt Musik und eine Bäuerin singt dazu. Ausgelassenes Tanzen begleitet von viel Alkohol lässt das Fest bis tief in die Nacht gehen.
Um Mitternacht verabschiedet sich Rhonin, denn die betrunkenen Bauern fangen an ihn auszufragen und er ist schon seit dem Morgengrauen auf den Beinen.

Noch vor dem Morgengrauen vernimmt Rhonin laute Schreie und hört das prasseln von Feuer und das Krachen von einstürzenden Gebäuden.
Als er aus dem Fenster sieht erblickt er etwas Widerliches. Ein großer geflügelter Dämon verspeißt gerade genüsslich das neugeborene Menschenkind, in der anderen Hand hält er den Kopf der Mutter, die Wirbelsäule bis zum Becken herausgerissen.
Drei der sieben Häuser brennen, eines ist schon in sich zusammengefallen.
Körperteile liegen in der Gegen herum, der Dämon ist voller Menschenblut und die letzen Überlebenden rennen panisch schreiend davon.
Einige Dorfbewohner sind auch noch nicht tot und schreien im Sterben nach ihren Göttern, nach ihrer Mutter oder einfach nur noch vor Schmerzen...

Rhonins Wunsch ist in erfüllung gegangen, das Dorf brennt!

Rhonin Weißleben

  • Beiträge: 653
    • Profil anzeigen
Rhonins Exil
« Antwort #7 am: 09.12.2009, 22:30:19 »
Was zum... okay, Vorsicht! Wohlkalkuliertes Handeln ist der Schlüssel zum Erfolg.
Rhonin nutzt das Chaos und schleicht sich vorsichtig hinter das Haus, während er krampfhaft versucht, sich sein umfangreiches Wissen über die Kreaturen dieser und jener Welten in Erinnerung zu rufen.[1]
 1. Wissen(Die Ebenen) 22

Tael

  • Moderator
  • Beiträge: 4647
    • Profil anzeigen
Rhonins Exil
« Antwort #8 am: 09.12.2009, 22:31:13 »
Rhonin erkennt sofort worum es sich handelt.
Er hat es mit einem Vrock zu tun, einem wiederlichem Geschöpf aus dem Abyss.
Dieser Dämon liebt es mit seiner großen Stärke seine Opfer in die Luft zu reißen und aus großer Höhe fallen zu lassen.
Zu dritt können Vrocks einen verheerenden Dämonentanz aufführen der Tod und Verderben säht.

Rhonin Weißleben

  • Beiträge: 653
    • Profil anzeigen
Rhonins Exil
« Antwort #9 am: 09.12.2009, 22:39:40 »
Der Elf beißt sich auf die Lippen. Hah.Wie ich es mir dachte, Struktur ist alles.
Einige Gestiken, leise Worte, die im Flüsterton enden, und der Magus ist wie vom Erdboden verschluckt.[1] So getarnt läuft Rhonin eilig um das Haus, um den Vrock hinter einer Hausecke hervor zu beobachten.

Flüsternd gibt er Elf weitere, diesmal offenbar böswillige Worte von sich, und ein leuchtender dunkelbrauner Strahl entspringt den Fingerspitzen des Elfen.[2]

 1. mächtige Unsichtbarkeit
 2. Schwächestrahl

Tael

  • Moderator
  • Beiträge: 4647
    • Profil anzeigen
Rhonins Exil
« Antwort #10 am: 09.12.2009, 22:47:14 »
Der Strahl trifft den Dämonen in den Rücken, er dreht sich um, kann aber nichts entdecken.
Er hebt ab und fliegt auf das Dach des Hauses zu hinter dem Rhonin sich versteckt hat.

Rhonin Weißleben

  • Beiträge: 653
    • Profil anzeigen
Rhonins Exil
« Antwort #11 am: 09.12.2009, 22:55:19 »
Rhonin eilt auf die entgegengesetzte Seite des Hauses. Die Flammen umtanzen seinen Leib wie zu einem Dance Macabre, doch der geübte Arkanist weiß seine Konzentrationsfähigkeit zu fokussieren. Mit einer Handkante deutet er an seinen Leib zu zerteilen. Dazu einige Worte gesprochen, beginnt sich sein Leib tatsächlich in einen festen und in einen ätherischen Teil zu spalten.[1]

Ich muss ihn am Boden erfassen....
 1. Verschiebung.  (Unsichtbar: 9 runden, displaced 10 Runden)

Tael

  • Moderator
  • Beiträge: 4647
    • Profil anzeigen
Rhonins Exil
« Antwort #12 am: 09.12.2009, 23:02:04 »
Der Vrock hat scheinbar etwas gehört.
Er landet nur drei Meter von Rhonin entfernt auf dem Boden und beginnt zu schnüffeln, den Kopf der Frau hat er immer noch in der Hand.

Rhonin Weißleben

  • Beiträge: 653
    • Profil anzeigen
Rhonins Exil
« Antwort #13 am: 09.12.2009, 23:08:54 »
Unter dem zweifachen Tarnmantel formt sich ein fieses Lächeln.
HAH! Jetzt habe ich dich.

"Ki'Bur, Souleino, s'AMATKA!"[1]

Nun würde der Vrock wohl nicht mehr seine Nase brauchen, um zu erahnen, wo der Elf sich aufhält, so laut schallt der Ruf in die Nacht hinaus.
Aber der Elf verharrt auch nicht an seinem Platz, sondern bleibt auch in Bewegung und entfernt sich einige Meter von der Bestie.


 1. Schwarze Tentakel. unsichtbar: 8rnd, displaced: 9rnd
« Letzte Änderung: 18.12.2009, 13:00:21 von Rhonin Weißleben »

Tael

  • Moderator
  • Beiträge: 4647
    • Profil anzeigen
Rhonins Exil
« Antwort #14 am: 09.12.2009, 23:17:49 »
Der Vrock wäre ohne Probleme im stande diesen Tentakeln zu entkommen, aber der Schwächestrahl hat ihn härter getroffen als er erwartet hätte, so bleibt er am Boden und kann nicht abheben.
Deshalb schreit er seine ganze Wut in einem lauten und schrillen Ausbruch von dunkler Magie heraus.[1][2]
 1. Lähmender Schrei, Zäh gegen 22 Schadden oder 1 Rudne gelähmt sein.
 2. Bitte Zaubernamen auf englich wenns geht, und vor allem IMMER den Zaubergrad dazuschreiben, ich such mich tot.

  • Drucken