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Autor Thema: Hens Reise  (Gelesen 18384 mal)

Beschreibung: Die Reise ins Ungewisse

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Tael

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Hens Reise
« am: 09.12.2009, 15:34:33 »
Hens ist eine sehr eindrucksvolle Gestalt, wie er in seiner glänzenden Rüstung und dem Banner des Jerôme auf Hexenblut in die Stadt Denerei an der nördlichen Grenze von Glorion einritt.

Die Stadt war als wichtigster Handelsposten in den letzen Jahren zu Ansehen und Wohlstand gekommen, doch wurde sie ihrem Ruf als schöne Hafenstadt nicht gerecht.
Die Hoffnung auf Arbeit und Sicherheit hat viele Flüchtlinge und Arme in die Stadt getrieben, so dass sich die Einwohnerzahl in den letzen Jahren verdoppelt hat, wobei fast alle Neuankömlinge in der dreckigen Zeltstadt wohnen die sich wie ein Ring um die Stadtmauern gelegt hat.
So dreckig und stickig es außen ist, umso schöner sind die neugebauten Villen und Kontore der reichen Händler, die diese Stadt beherrschen.

Aus einem Handelsposten entstanden, war Denerei seit jeher kein Adelssitz, und nun wo es so ertragreich und wichtig war, verstanden es die Händler ihren Einfluss zu bewahren, indem sie großzügige Steuern zahlten.

Der Hafen war voller dreckiger Arbeiter die auf Arbeit lungerten, aber irgendwie war kein einziges Schiff im großen Hafenbecken, nur ein paar kleine Fischerboote lagen am Pier, aber Fisch verkaufte scheinbar niemand.
Insgesamt war die Stadt seltsam ruhig und still, niemand lachte, niemand unterhielt sich lebhaft, fast so als ob ein Schweigegelübde abgelegt worden wäre.

Natürlich kamen viele Händler auf Hens zu, denn er sah reich aus, nach einem guten Kunden.
Sie boten dem Kleriker erlesenste Waren aus aller Herrenländer an, von den meisten Dingen und ihren Herkunftsländern hatte Hens noch nie gehört.

Hens Reise
« Antwort #1 am: 09.12.2009, 18:02:16 »
Hens hatte nun seid fast einem Tag sein Heimatreich verlassen, war auf seiner Erkundungsreise durch dieses ihm unbekannte Land, bisher nur durch kleinere Dörfer gekommen und betrat nun die erste größere Stadt, die ihm als größte Handelsstadt an der Grenze genannt worden war.
`Hier könnte ich vermutlich mein gesamtes restliches Leben verbringen indem ich die ärmeren Geschöpfe hier verpflegen würde...
Diese Zeltsiedlung da außerhalb der Mauer war ja in einem bedauernswertem Zustand, ich hoffe mal, ich finde hier etwas Passenderes.`

Als er dann bemerkt, wie reich die Stadt und einige ihrer Bewohner dann im Gegenteil lebten, bleib er kurz stehen.
`Ja, solch eine Villa entspricht schon eher meinem Verständnis von einem anständigen Zuhause. Wobei dies sehr verwerflich ist, dass die Schere zwischen Armut und Reichtum so weit auseinander geht.
Naja, schauen wir einmal wie sich die Tempel hier gestalten. Und vorallem mal sehen welche Götter hier angebetet werden. Ob es wohl so eine Vielzahl wie in meiner Heimat gibt?`

Langsam reitet er weiter, er genießt es förmlich wie sehr die Leute zu ihm aufschauen wenn er vorbereitet und auch als die Händler ihn langsam immer mehr belagern, genießt er es als eine Art Entspannung nach der doch sehr anstrengenden Reise.
Er schaut sich jeweils die Waren der Händler an und weist schließlich freundlich ab, dass er im Moment noch keinen Bedarf hat, aber später sicherlich zu diesem Händler wiederkommt, sollte er einmal solche Waren benötigen.
Schließlich sucht er sich allerdings doch den einen oder anderen Händler aus, welcher ein wirklich sehr kostengünstiges Angebot hat, kauft diesem etwas ab und nutzt die Gelegenheit um diesen weiter anzusprechen.
"Guter Herr, ich hoffe, dass die Ware, die ich so eben erstanden habe, mir hilfreich sein wird. Aber bitte sagt, habt ihr einen kleinen Moment, mir einige Fragen zu beantworten?
Bitte sagt mir, wo ich hier in dieser Stadt, Denerei richtig? einen Tempel von einem Gott finden kann oder gibt es sogar mehrere?
Außerdem könnt ihr mir eine noble Gaststätte empfehlen, wo ein edler Mann gut bewirtet wird und wo sich auch vorbildlich um mein Pferd gekümmert wird?"

Dabei schaut er den Mann, dem er womöglich gerade den sinnlosesten Schrott abgekauft hat, freundlich an.

Tael

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Hens Reise
« Antwort #2 am: 09.12.2009, 22:24:12 »
Der Gewürzhändler gibt so einem großzügigen Kunden gerne Auskunft. Immerhin hat Hens für drei Gold Gronblatt, ein Gewürz aus dem tiefen Süden erstanden, das angenehm herb und gleichzeitig frisch riecht, wnen man es mit den Fingern zerreibt.
Der Tempel der Stadt ist in der Garnison zu finden, dem örtlichen Kriegskloster von dem aus die Paladine des Wächters die Grenze und die Stadt bewachten.
Ein nobles Gasthaus gibt es auch nahe beim Kloster. Zum meditierenden Mönch wird es genannt und ist für seine Ruhe und Diskreiton bekannt.
Während Hens sich noch mit dem einen oder anderen Händler unterhält kommt ein außerordentlich fetter, in feinste golddurchwirkte Gewänder gehüllter Mann auf einem edlen Schimmel angeritten.
Alle machen ihm ehrwürdig Platz und verbeugen sich sogar, selbst die reichen Gewürz- und Stoffhändler senken die Häupter.
Hochnäsig wird der reiche Dicke von von einem Jüngling am Zügel durch die Gegend geführt.
Der Junge sieht übel zugerichtet aus, obwohl sicherlich älter als sieben Sommer ist er kleiner als so manches Kind und sein Gesicht ist geschwollen vor lauter Schlagmalen und offenen Wunden.
Das Gespannt kommt auf Hens zu.
« Letzte Änderung: 09.12.2009, 22:24:55 von Tael »

Hens Reise
« Antwort #3 am: 09.12.2009, 22:55:57 »
Hens bedankt sich bei dem Händler für die Auskunft.
Als er den Mann auf sich zukommen sieht, verkrampft er innerlich.
`Was für eine Person ist das? Wie behandelt er den Jungen? Ist dies etwa eine der Obrigkeiten der Stadt?
Naja, warten wir einmal ab was er von mir will.`

Hens versucht sein Gesicht ähnlich hoch zu erheben wie der ihm entgegenreitende Mann und erwartet ihn, dabei mit den Augen soweit es geht von oben bis unten musternd.
Dann murmelt er schnell noch einige kleine Worte und betrachtet den Mann nun mit völlig anderen Augen, die Auren von möglichen magischen Gegenständen wahrnehmend.[1]
 1. Magie entdecken

Tael

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Hens Reise
« Antwort #4 am: 09.12.2009, 23:00:57 »
Magische Auren kann der Kleriker nicht erkennen, dafür aber sehr klar und deutlich den beleidigten Blick im Gesicht des Fetten.
Er Klatscht in die Hände und der Junge stolpert auf Hens zu.
Ssss...Sssir, ihr mümümüsst Platz mamachen, für den Lolollllord.
Flehend blickt der mishandelte Junge dich an.

Hens Reise
« Antwort #5 am: 09.12.2009, 23:12:48 »
`Interessant, er sieht also lediglich pompös aus, aber es scheint nicht viel dahinter zu stecken. Naja schauen wir mal, ob er sich aus der Reserve locken lässt.`
Hens manövriert Hexenblut zur Seite, schaut dann nach unten zu dem Jungen und spricht diesen an, ohne den Mann auf dem Pferd nun zu beachten:
"Aber sehr gerne mein Junge. Wenn du wünscht, dass ich zur Seite trete, dann werde ich dies für dich selbstverständlich tun."
Dabei betohnt er das dich mit besonderer Kraft um deutlich zu machen, dass er nur mit dem Jungen gesprochen hat.
« Letzte Änderung: 09.12.2009, 23:14:28 von Hens von Apothekopolis IV »

Tael

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Hens Reise
« Antwort #6 am: 09.12.2009, 23:21:25 »
Ein Raunen geht durch die Menge, doch nichts geschieht außer das der Junge Hens dankbar ansieht bevor er zurück zum Pferd humpelt um die Zügel zu ergreifen und das Pferd weiter die Straße entlang führt.

Die umstehenden Händler sind verstummt, selbst noch als der Dicke verschwunden ist sind alle still und nur der Händler von dem Hens gerade etwas gekauft hatte traut sich ihn anzusprechen, der Rest hält ein paar Schritte Abstand.

Wisst ihr denn nicht wer das gerade war? Das war zwar mutig von euch, aber warum spielt ihr mit eurem Leben, in eurem Spiel gibt es nichts zu gewinnen, aber alles zu verlieren.

Hens Reise
« Antwort #7 am: 09.12.2009, 23:31:20 »
Hens schüttelt gelassen den Kopf:
"Nein, bitte sagt mir wer dies war. Auf mich machte er allerdings nur den Eindruck, dass er ein herzloser reicher Kerl ist, der seine Untergebenen wie der letzte Dreck behandelt. Dies ist keine Person, die sich meinen Respekt verdient.
Aber bitte klärt mich auf, erzählt mir etwas über die Person."

Tael

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Hens Reise
« Antwort #8 am: 10.12.2009, 00:05:09 »
Das ist einer der drei Händlerfürsten die die stadt unter sich aufgeteilt haben, sein Metier sind die feinsten und edelsten Luxusgüter die diese Grenze passieren.
Wann immer ihr Gewürze, Stoffe, Seifen, Hölzer oder ähnliches Kauft, seid gewiss das es entweder durch seine Schatzkammer oder die eines seiner Lizensiers gegangen ist. Seine Monopolstellung hat er sich auch dem Nichts erarbeitet und hat dabei viele Konkurrenten im Staub liegen lassen, wirtschaftlich sowie wörtlich.
Niemand legt sich mit ihm an, die Stadt gehorcht seinem Wort, vor allem hier am Hafen gehören ihm die meisten Kontore.
Und was ihm nicht gehört das kauft er oder pachtet es indem er die anderen Händler dazu bringt für ihn zu arbeiten.

Seid vorsichtig, wer sich ihm in den weg stellt steht bald niemandem mehr im Weg... Er muss euch für einen Paladin gehalten haben, die Götter sind das einzige was dieser Mann achtet, das ist auch gut so, das sorgt dafür das er die Gesetze achtet.
So viel Gerede macht meinen Mund trocken, ich könnte euch auf einen Schlauch Wein einladen und euch meine Waren zeigen, nur die edelsten und besten Gewürze kann ich euch bieten.

Hens Reise
« Antwort #9 am: 10.12.2009, 10:57:29 »
"Ein Schlückchen Wein, ja das ist eine gute Idee."
Hens steigt von Hexenblut ab und folgt dem Händler.
"Auch wenn ich es als nicht verwerflich empfinde Konkurrenten auszuschalten um sich selbst eine gewisse Position in einer Stadt aufzubauen, kann ich nicht darüber hinwegsehen, wie er diesen armen Jungen zugerichtet hat. Ich sage euch, wäre der Junge nicht gewesen und hätte der Junge vermutlich nicht für meine Dreistigkeit den Weg zu blockieren büßen müssen, hätte ich es drauf ankommen lassen.
Ich kann einfach nicht meine Augen verschließen, wenn solche Greultaten ausgeführt werden, dabei ist es mir egal in welcher Position derjenige sich befindet. Wenn er die Götter achtet, frage ich mich, wie die guten Götter dies so einfach zulassen können. Würde ich diesen Jungen so behandeln ohne dabei ein übergeordnetes Ziel zu erstreben, mein Gott würde meine Gebete sich nicht einmal mehr anhören.
Und auch was die anderen Bewohner hier angeht. Man macht Platz, wenn ein König vorbeikommt, oder ein Held, aber man macht Platz aus Respekt. Man sollte keinen Platz aus Angst vor den Konsequenzen machen. Das ist falsch...
Obwohl naja, ich muss vermutlich mehr an eure Situation denken, vermutlich war es wäre es wirklich nicht klug gewesen einfach stehen zu bleiben....
Nun ja sei es drum, für mich war es allemal eine gute Entscheidung so wie es abgelaufen ist.
Dann lasst mal sehen was ich schönes zu trinken da habt und was die Gewürze angeht, erzählt mir etwas von euren feinsten Kräutern, von den Besonderen."
Den letzten Satz fügt er natlos an das davor gesagte an, obwohl er eigentlich keine Lust hat mehr über Gewürze zu erfahren, doch denkt Hens, dass man den Händler irgendwie bei Laune halten sollte, wenn er die interessanten Informationen Preis geben soll.

Tael

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Hens Reise
« Antwort #10 am: 10.12.2009, 18:28:18 »
Der Gewürzhändler Suran führt Hens zu seinem Stand.
Dort bewirtet Surans Frau Gretina die beiden Herren freundlich und bringt ihnen einen Schlauch mittelmäßigen warmen Wein.
Dann streut Suran eine Priese Kräuter hinein und ein Aroma entfaltet sich im halboffenen Zelt das die Luft und die Glieder schweer macht, und den Appetit anregt.
Die Höflichkeitsfloskeln abhandelt erkundigt sich Suran nach Hens Herkunft und dem Kompfort seiner Reise.

Hens Reise
« Antwort #11 am: 10.12.2009, 19:33:47 »
Hens trinkt einen Schluck und sagt dann:
"Oh ich komme von weit her. Ich bin ein umherwandernder Mann, auf der Suche nach einem Ort, an dem es sich lohnt zu bleiben.
Danke der Nachfrage. Was die Reise angeht, nun auf meinem Pferd reise ich gerne, es ist der beste Komfort den ich mir vorstellen kann.
Sagt, könnt ihr mir ein wenig erklären, wie diese Stadt so funktioniert? Es gibt also 3 große Handelsmeister, die die Stadt unter sich aufgeteilt haben, aber dann eine Organisation der Paladine, die hier für Recht und Ordnung sorgt. Gibt es darüber noch einen Übergeordneten? Eine Art Bürgermeister oder sogar König? Und diese Handelsmeister, haben sie Kämpfer oder sagen wir Handlanger, die für sie die Drecksarbeit verrichten? Und die Paladine, wie sind sie aufgebaut?
Und..., oh, äh... vielleicht gebe ich euch erstmal Zeit auf die vielen Fragen zu antworten, bevor ich euch gar nicht mehr zu Wort kommen lasse."
Hens schlägt sich mit der freien Hand kurz aufs Bein und macht dann eine einladende Geste zu Suran.
« Letzte Änderung: 10.12.2009, 19:50:19 von Hens von Apothekopolis IV »

Tael

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Hens Reise
« Antwort #12 am: 11.12.2009, 07:35:41 »
Ich für meinen Teil bevorzuge das Schiff, es schwankt zwar bei Sturm sehr, aber es bringt viele Waren sicher an ihr Ziel.
Das heißt brachte, ihr habt dne Hafen ja gesehen.
Bald müssen wir mit einer Lebensmittelknappheit rechnen, ich glaube ich werde noch diese Woche die Stadt verlassen, und ihr tätet gut daran dasselbe zu tun.

Der Fisch war das wichtigste wovon sich die Armen und die Bettler ernährt haben, seitdem es keinen mehr gibt, brodelt die Situation und bald könnte es zu einer Revolte kommen.
Ich könnte es ihnen nicht einmal verübeln wenn sie meine Waren plündern, sie wollen nur ihre Kinder füttern, das ist weder böse noch verwerflich.
Die Paladine tuen scheinbar nichts um dieses Problem zu beheben und die Händler sind viel zu sehr auf ihren persönlichen Prophit bedacht als dass sie das was sie haben teilen würden.


Suran schaut etwas traurig aus dem Zelt, der Gewürzwein hat ihn rührselig gemacht.
Wisst ihr, ich mochte diese Stadt, früher war sie einmal ein Prachtstück, ein Paradebeispiel wie friedlicher Handel eine Grenze sichern ann ohne das Blut fließ, aber diese Zeiten sind vorbei.
Seitdem der Kaiser das Reich reformiert geht alles vor die uHunde, und selbst die verhungern bald wenn sich nichts ändert.
Nicht das wir uns falsch verstehen, ich sage nicht das der Kaiser an den Piraten Schuld ist die die Gegen unsicher machen und uns aushungern lassen, sondern nur das seine Gesetze die Situation noch schwerer machen als es früher der Fall gewesen wäre.
Wie heißt der Kaiser in eurem Reich, und ist es ein guter Kaiser?
Sind fremde Menschen, friedliche Händler wie ich in eurer Heimat willkommen, ich muss mir eine neue suchen wie es aussieht...

Hens Reise
« Antwort #13 am: 11.12.2009, 15:32:47 »
"Oh, das klingt ja nicht so schön.
Was den Kaiser in meinem Reich angeht. Ich konnte mich nicht beklagen. Oder sagen wir anders, ich würde durchaus jedem raten unser Reich zu besuchen. Wenn ihr hier wirklich weg wollt, dann solltet ihr es dort versuchen.
Ihr solltet dort keine Probleme bekommen.
Aber bitte sagt nocheinmal, Piraten sorgen also dafür, dass hier keine Schiffe mehr einlaufen können und Gesetze des Kaisers unterstützen das? Das müsst ihr mir nocheinmal genauer erklären. Die Paladine müssten doch solche Schurken wie Piraten hassen und jagen."

Tael

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Hens Reise
« Antwort #14 am: 12.12.2009, 19:40:19 »
Die Paladine haben in den letzen Monaten schwere Verluste im Kampf gegen die Piraten hinnehmen müssen.
Doch statt die Marine zu verstärken wurde diese überraschend abgezogen, niemand weiß warum oder wohin.
Die Piraten wüten seitdem ohne Gnade oder Angst, denn niemand kann ihnen gefährlich werden.
Sie haben sogar angefangen eine Stadt zu bauen, direkt vor dem Hafen hier, das ist eine Frechheit, den unschuldigen und hart arbeitenden Menschen hier ihr Hab und Gut zu nehmen und gleichzeitig zu verhindern das hier je wieder ein Schiff anlegt.
Die Großhändler sammeln schon Söldner um dieses Gesindel zu vertreiben, aber ich befürchte das diese Piraten schon viel zu zahlreich und mächtig sind um besiegt zu werden, man erzählt sich schauerliche Geschichten über den Anführer der Bande, den bösartigen Seeelfen Einohr.
Er soll viele Monster um sich versammelt haben die ihm dienen. Versteht ihr? Seemonster meine ich, Trolle und sowas.
Da ist es kein Wunder wenn kein Schiff mehr dieses Reich ansteuert, aber das ist schlimm für die hiesige Wirtschaft, ich kann den Kaiser nicht verstehen das er nicht alle seine Ritter hersendet um diese Bedrohung zu beseitigen.


Suran schaut traurig aus dem Zelt.
Könntet ihr mir eine Karte eures Reiches geben und mir eine Stadt nennen in der ich wilkommen geheißen würde?
« Letzte Änderung: 14.12.2009, 09:32:41 von Tael »

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