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Autor Thema: Kapitel 2: Morgensonne  (Gelesen 93371 mal)

Beschreibung: Die Geschichte geht weiter...

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Mika

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Kapitel 2: Morgensonne
« Antwort #2220 am: 13.03.2013, 21:53:59 »
"Danke." Sagte Mika, die sehr froh war, dass die gesamte Gruppe zur Hilfe bereit war. Für einen Moment vergaß sie dabei den Geist und die grauenhafte Falle, an der es scheinbar kein Vorbei gab.

Sekunden später war dann auch das Problem gelöst. Die junge Bardin war sich nur nicht sicher, ob ihr die Art und Weise gefiel. Aber sie redete sich ein, dass alles gut wird, solange sie für die Geister hier unten halfen. Denn, so vermutete Mika, die Tür samt Falle war verschwunden, nachdem alle bereit waren, die Geister des Paktes zu unterstützen.
Doch auch mit der Hilfe der Geister, stand nun wohl das größte Problem vor der kleinen Truppe. Jetzt wurde es ernst, noch ernster, als zuvor schon. Und vorher war schon der ein oder andere knapp mit dem Leben davon gekommen.
Aber nachdenken half nichts und deshalb versuchte Mika dies so gut wie möglich zu vermeiden und konzentrierte sich lieber darauf, dem Wandler Dok´Hae möglichst leise zu folgen[1]. Mika wollte sich bis zur nächsten Ecke vorpirschen und einen Blick dahinter werfen. In der Hoffnung möglichst gut das neue Gebiet kennenzulernen. Sie wollte erst den Feind entdecken und dann vielleicht die Chance bekommen, einen Angriff zu planen.
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Entdecken 1d20 = (10) +4  Gesamt: 14

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Sternenblut

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Kapitel 2: Morgensonne
« Antwort #2221 am: 14.03.2013, 23:46:03 »
Mika und Dok'Hae bemühten sich, in Deckung zu bleiben und dabei einen Blick um die Ecke zu erhaschen. Ihr Vorhaben war von Erfolg gekrönt: Am Ende des langen Ganges stand ein Mann, der ihnen den Rücken zuwandte, und mit den Fäusten gegen einer Mauer klopfte, die sich vor ihm erhob. "Hey, das ist nicht lustig, lasst mich gefälligst wieder rein! Hat Jorgaz wieder eine Schriftrolle ausprobiert? Man, Leute, jetzt macht schon!"

So amüsant - und chancenreich für die Gruppe - diese Situation sein mochte, wurde auch klar, was wohl ohne die Hilfe der Geister passiert wäre. Denn der Mann war mit einer Lanze bewaffnet, und so weit von der Gruppe entfernt, dass er problemlos hätte Alarm schlagen können, wenn sie den Gang einfach so betreten hätten - um sich dann mit seiner Lanze zu verschanzen, vermutlich in einem engen Türdurchgang, in dem man ihn nicht so ohne weiteres hätte erreichen können.
"Ein Blick in die Welt beweist, dass Horror nichts anderes ist als Realismus." - Alfred Hitchcock

Mika

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Kapitel 2: Morgensonne
« Antwort #2222 am: 15.03.2013, 22:54:17 »
Als Mika sah, dass dort einer von Karaks Schergen von den Geistern auf dem Präsentierteller dargereicht wurde, drehte sie sich zum Rest der Gruppe um und trat auf diese einen Schritt zu - etwas weiter weg von der Ecke.
Als sie die Aufmerksamkeit der Gruppe hatte, begann die junge Bardin zu gestikulieren. Zuerst zeigte sie um die Ecke, in Richtung der Stimme, deren Ursprung bisher nur Dok´Hae und Mika gesehen hatte. Kurz machte sie Pause und zeigte dann ihren Zeigefinger. Dieser verharrte kurz in der Luft, bevor Mika ihre Erklärungen fortführte.
Zuerst hob Mika ihren Bogen und deutete einen Schuss an. Dann zeigte die Bardin auf Lemnor und Liguar, bevor sie wieder Richtung Gang und Stimme wies. Die letzte Geste war eindeutig. Bei der hatte Mika wenig Angst, dass sie missverstanden werden könnte, denn sie nahm ihren Zeigefinder, strich damit direkt vor ihrem Hals entlang. Direkt danach ließ sie ihren Kopf beiseite fallen, streckte die Zunge raus und verdrehte die Augen.
Wieder folgte eine kurze Pause, dann schaute sie ihre Gefährten an, streckte ihren Daumen nach oben und nickte. Sie hoffte nun, dass das Einverständnis der Gruppe kam und der Plan schnell umgesetzt werden konnte.
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Djarrissa

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Kapitel 2: Morgensonne
« Antwort #2223 am: 16.03.2013, 21:38:25 »
Djarrissa hatte zu Mikas Aufforderung, ich um die Tür zu kümmern, genickt und ein leises Grummeln von sich gegeben, als sie ebenfalls scheiterte. Sie trat einen Schritt zurück, als die Tür verschwand und die Stimme zu hören war. Sie wartete ab, wie die anderen darauf reagieren würden. Als Dok`Hae und Mika vorspähten, sah man ihr etwas Unzufriedenheit an. "Warum lassen sie mich nicht? Habe ich schon zuviele Fehler gemacht?", dachte sie und schwieg. Mikas Gesten erinnerten sie an die Zeichen, die sie mit ihren Mitkämpfern bei den Überfällen auf die Sklavenfänger ausgetauscht hatte. Sie trat zu den Brüdern und flüsterte: "Sie möchte, dass ihr vorschschleicht und den einzelnen Feind erlegt." Gleich darauf schlich sie fast auf Mikas Höhe und nahm einen Pfeil mit in die Bogenpfote. Mit der freien kommunizierte sie zu Mika: Sie deutete auf die Brüder und Dok'Hae, machte dann eine Vorwärtsbewegung, die im gleichen Winkel wie die Ecke zum Feind abknickte. Dann zeigte sie auf Mika, Drexxor und sich, begann die gleiche Vorwärtsbewegung, knickte aber nicht ab, sondern schnippte in den Winkel, um dann mit dem ausgestreckten Kralle einen Bogen in alle anderen Richtungen zu beschreiben. Ihr schiefgelegter Kopf schien auf eine Bestätigung oder Verneinung zu warten. Außerdem lauschte sie nach anderen Feinden.
« Letzte Änderung: 12.09.2014, 21:31:09 von Djarrissa »

Mika

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Kapitel 2: Morgensonne
« Antwort #2224 am: 19.03.2013, 21:37:30 »
Mika nickte, nachdem Djarrissa ihren Plan mit wilden Gesten erläutert hatte - wie sie es gerade auch schon getan hatte. Sie selbst machte sich daraufhin auch bereit.
Als die Bardin soweit war, schaute sie Djarrissa und Drexxor an, um zu sehen, ob es losgehen konnte. Dann warf sie einen Blick auf die Nahkämpfer. Nachdem sie sich der Bereitschaft der Kämpfer versichert hatte, nahm sie nochmals Augenkontakt mit den beiden Schützen auf.
Nach den vielen Rückversichernden Blicken war sich Mika sicher, dass es klappen würde. Deshalb machte sie mit ihrem Kopf eine Bewegung Richtung der Ecke, die Djarrissa vorgeschlagen hatte und rückte kurz darauf mit erhobenen Bogen vor.
Kaum das Mika in den Gang getreten war und den rufenden Halunken sah, spannte sie den Bogen und gab einen Schuss ab. Gleich darauf zog sie sich voll in die Ecke zurück und presste sich gegen die Wand, damit die Nahkämpfer freie Bahn hatten.
« Letzte Änderung: 19.03.2013, 21:37:43 von Mika »
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Sternenblut

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Kapitel 2: Morgensonne
« Antwort #2225 am: 23.03.2013, 18:53:10 »
Klammheimlich schaffte es die Gruppe, den Gang zu betreten, ohne den Vasallen Karaks auf sich aufmerksam zu machen. Die Fernkämpfer setzen zum Angriff an, die Nahkämpfer bereiteten sich auf einen schnellen Spurt zu ihrem Gegner vor.

Und dann, auf ein Zeichen, flogen sie: Pfeile, Bolzen, Dolche - und fast alle trafen. Der Mann wurde von der Wucht der Angriffe gegen die Mauer geworfen, und schrie schmerzerfüllt auf. Taumelnd drehte er sich dann um, während er versuchte, die in seinem Rücken steckenden Waffen mit den Händen zu erreichen. Gerade wollten sich die Nahkämpfer zum Angriff bereit machen, als Lemnor offenbar noch eine Idee kam: Er hatte sich von dem Steinhaufen, der Mika erwischt hatte, einen Brocken mitgenommen, und warf ihn mit all seiner Kraft dem Räuber entgegen. Mit vor Erschrecken geweiteten Augen starrte der Verbrecher auf den fliegenden Steinbrocken, doch er war bereits zu mitgenommen, um auszuweichen - und so traf ihn der Stein mit voller Wucht gegen die Stirn.

Erneut wurde er gegen die Mauer geworfen, an der er dann bewusstlos zusammensackte.

Ihr erster Gegner hatte keine Chance gehabt - und sofern der Schmerzensschrei nicht durch die Mauer gedrungen war, waren ihre eigentlichen Feinde noch nicht gewarnt.

Und noch immer waren die Geister mit ihnen: Kaum war der Mann an der Mauer zusammengesackt, öffnete sich der Erdboden unter der Mauer, und die Barriere verschwand genau so, wie es zuvor die Tür getan hatte. Dahinter verbarg sich eine schwere Holztür, die sie vermutlich endgültig in Karaks Reich bringen würde.
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Djarrissa

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Kapitel 2: Morgensonne
« Antwort #2226 am: 25.03.2013, 18:40:46 »
Die Katzenfrau ließ ein leises Knurren hören, als schon wieder einer ihrer Pfeile sein Ziel nicht fand. Zum Glück sprangen die anderen in die Bresche und der Bandit schaffte es kaum, einen Schrei auszustoßen. "Im Vergleich zu seinem vorigen Gezeter war das auch nicht viel lauter, trotzdem sollten wir vorsichtig sein.", dachte Djarrissa und ging sanfter Pfote an die Holztür. Sie kontrollierte kurz den Banditen auf Lebenszeichen und stabilisierte ihn gegebenenfalls, dann las ihren Pfeil auf, holte den metallenen Trichter wieder hervor und lauschte damit am Holz. Dann steckte sie ihn weg und wartete auf Mika, um mit ihr gemeinsam Tür und Schloß zu untersuchen.
« Letzte Änderung: 12.09.2014, 21:31:16 von Djarrissa »

Mika

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Kapitel 2: Morgensonne
« Antwort #2227 am: 26.03.2013, 21:00:27 »
Mika wusste nicht, was Djarrissa mit dem Haufen Dreck machte, der gerade von Pfeilen, Dolchen und Steinen zu Boden gerungen worden war, aber eines wurde ihr schnell klar, die Katzenfrau schaute nicht nach nützlichen Sachen. Aus diesem Grund prüfte Mika kurz, ob sich an Hals und Händen, bei den Waffen oder in den Taschen nützlich Gegenstände fanden. Viel Mühe gab sie sich dabei nicht, denn die Zeit drängte nach dem verschwinden der Wand - aber wichtig war ein schneller Blick[1].

Nachdem Mika alles Nützliche gesichert hatte, folgte die Bardin ihrer Gefährtin zur Tür. Auch sie legte kurz das Ohr an die Tür, um erstmal zu erlauschen, ob auf der anderen Seite jemand warten würde.
Erst danach schaute sie, ob es an der Tür vielleicht Fallen gab - selbst wenn sie dies nicht mehr wirklich erwartete. Kurz flüsterte sie Djarrissa dabei zu: "Lass uns kurz nach Fallen schauen."
 1. http://games.dnd-gate.de/index.php/topic,4464.msg834054.html#msg834054
« Letzte Änderung: 26.03.2013, 21:00:55 von Mika »
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Sternenblut

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Kapitel 2: Morgensonne
« Antwort #2228 am: 31.03.2013, 20:47:37 »
Tatsächlich hatten die Sonnengeister die Seele des Mannes noch nicht mit sich genommen, und Djarissa schaffte es, ihn zu stabilisieren - kurz, bevor er seinen letzten Atemzug ausgehaucht hätte. Währenddessen kümmerte sich Mika um die Ausrüstung des Mannes. Das offensichtliche war natürlich seine Lanze, ein sehr gutes Machwerk, das wohl auch einen guten Preis erzielen würde, wenn man es verkaufen würde. Daneben trug der Mann noch eine silberne Kette um den Hals, an dessen Ende ein kleines Fläschchen baumelte. Darin befand sich eine dunkelrote Flüssigkeit, sowie ein kleines weiß leuchtendes Licht, das die Flüssigkeit mit silbernem Funkeln erfüllte. Es war wunderschön anzusehen, auch wenn sein Zweck nicht erkennbar war. Offenbar allerdings war es nichts, was zum Trinken gedacht war, denn das Behältnis wies keinerlei Öffnung auf.

Als Djarissa anschließend die Tür abhörte, konnte sie auf der anderen Seite mehrere Stimmen hören. Die Tür schien allerdings sehr dick zu sein, so dass sie keine einzelnen Worte verstehen konnte. Es schien aber ein Gespräch stattzufinden, und die Männer auf der anderen Seite schienen guter Laune zu sein.

Die nähere Untersuchung der Tür ergab eine einzelne Falle, die beim Öffnen der Tür ausgelöst würde. Eine kleine Ampulle befand sich zwischen Tür und Rahmen, und das Glas würde beim Öffnen zerdrückt. In der Ampulle würde sich also wohl entweder eine Säure oder ein Gift befinden, oder eine alchemistische Substanz, die sich in ein Gas verwandeln würde. Was genau es war, konnten Mika und Djarissa nicht feststellen.[1]
 1. Mika, bitte einmal entschärfen - SG 22
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Mika

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« Antwort #2229 am: 01.04.2013, 12:07:03 »
Mika sammelte schnell die Kette und die Lanze ein. Die Kette konnte vielleicht auf lange Sicht nützlich werden - sie sah so aus, als könnte sie mehr, als nur gut aussehen. Bei der Lanze, so hoffte Mika, könnte sich auch früher eine Verwendung finden. Denn es war nicht ausgeschlossen, dass sie auf dem Weg Hilfe fanden - je nachdem, in welcher Ecke der Räumlichkeiten die Gefängnisse waren. Die Kette verschwand in einer Tasche, die Lanze wurde an den Rucksack gebunden.

Und dann war die Falle dran, die Mika bei der Tür entdeckt hatte. Damit gerechnet hatte die Bardin wirklich nicht, aber es half nichts. Entschärft musste das Ding werden.  
"Siehst du das?" Fragte Mika die Katzenfrau ganz leise und zeigte auf die kleine Phiole, die im Türspalt zu sehen war. "Hilfst du mir kurz?
Mit Djarrissa an ihrer Seite, wollte Mika die Phiole aus der Tür entfernen. Zum einen, um die Falle zu entschärfen, zum anderen, um die erste Waffe in der Hand zu halten, wenn die kleine Truppe auf Karak und seine Schergen treffen würde[1].
"Wir müssen auf jeden Fall versuchen, die Phiole zu bekommen, denn das Zeug darin, dass soll Karaks Helfern um die Ohren fliegen, nicht uns." Sagte Mika leise zu ihrer Helferin.
 1. http://games.dnd-gate.de/index.php/topic,4464.msg834931.html#msg834931
« Letzte Änderung: 01.04.2013, 18:35:15 von Mika »
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Sternenblut

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Kapitel 2: Morgensonne
« Antwort #2230 am: 01.04.2013, 13:16:17 »
Mühsam versuchte Mika, die kleine verborgene Phiole zu packen zu kriegen - wer auch immer sie dort angebracht hatte, wusste, was er tat, so viel stand fest. Schließlich schaffte sie es aber, den kleinen Behälter zu greifen - doch dann, im letzten Moment rutschte sie doch wieder ab. Djarissa allerdings reagierte sofort, stützte ihre Hand und verhinderte so, dass Mika die Phiole wieder verlor. Gemeinsam zogen sie dann an dem Behälter, und schließlich hielt Mika ihn in ihren Händen.

Die Falle war entschärft, und das Gift - oder was auch immer es war - war nun in ihrem Besitz.

Ein weiteres Hindernis war überwunden. Nun lag nur noch die Tür vor ihnen - und direkt dahinter erwarteten sie wohl Karaks Schergen...
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Djarrissa

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Kapitel 2: Morgensonne
« Antwort #2231 am: 01.04.2013, 18:16:20 »
Nachdem sie sich sicher war, dass der Bandit überleben würde, beobachtete Djarrissa seine Entwaffnung. Auf Mikas Aufforderung nickte sie und half bei der Falle. "Gute Idee, sollen sie doch ihre eigene Medizin schmecken." Die Gedanken an die Qualen, die diese Leute anderen zugefügt hatten, verdrängten jedes Zurückhalten in der Wahl der Mittel gegen sie. Ihr entfuhr ein Zischen, als das Entschärfen fast in einer kleinen Katastrophe endete. Beinahe scheu zog sie ihre Pfote von Mikas Arm wieder zurück und bestätigte: "Dass ging gut. Hinter der Tür schscherzen mehrrere Männer miteinander, sie haben uns noch nicht wahrgenommen" Sie verstaute ihr Werkzeug im Gürtel, nahm ihren Pfeil und Bogen in die Pfoten und sah sich nach den anderen, vor allem Eretria, um. Sie ging davon aus, dass ihre Vorbereitungen den anderen klar machten, dass nach dem Öffnen der Tür ein Kampf wahrscheinlich wahr.
« Letzte Änderung: 12.09.2014, 21:31:22 von Djarrissa »

Amani

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Kapitel 2: Morgensonne
« Antwort #2232 am: 03.04.2013, 12:52:59 »
Nach der Ankündigung der neuen Gefahr reihte sich Dok'Hae eher hinten ein. Eine kräftig geschwungene Axt würde hilfreicher sein als der Wandler mit seiner Keule, zumal zusätzlich seine magischen Ressourcen schnell schrumpften.

"Ja ja der alte Hasenfuß." spottete seiner innere Stimme, die der Wandler so gut es ging überhörte. "Wenn du nichts sinnvolles beizutragen hast, dann halt einfach die Klappe." flüsterte er vor sich hin. Dok'Hae zog seine Keule und wartete darauf, dass die Tür aufgestoßen wurde.

Kurz drängelte er sich an die Frontreihe. Seine Hände leuchteten kurz während er Lemnor kurz am Rücken berührte. Ein leichtes Kribbeln durfuhr seinen Körper, ja er würde besser gerüstet sein.[1]
 1. Barskin +2 nat. Armor 30 min
« Letzte Änderung: 11.04.2013, 21:07:14 von Dok'Hae »

Sternenblut

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Kapitel 2: Morgensonne
« Antwort #2233 am: 04.07.2013, 00:45:22 »
Der Kampf war verheerend gewesen, beide Seiten hatten schwere Verluste hinnehmen müssen - und doch hatten die Gefährten am Ende gegen die zunächst stärker wirkenden Verteidiger gesiegt. Sie waren in Karaks Unterschlupf eingedrungen, und hatten die Mörder und Assassinen, die diesem Schwerverbrecher dienten, geschlagen - trotz all der Hindernisse, die ihnen vorher schon in den Weg gestellt worden waren...
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Djarrissa

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Kapitel 2: Morgensonne
« Antwort #2234 am: 04.07.2013, 09:20:30 »
Djarrissa sah zerzaust aus und ihre gesamte Ausrüstung war in Mitleidenschaft gezogen, doch dank Eretrias Wunderwirken ging es ihr eigentlich gut. Wenigstens einen Feind hatte sie überwunden, doch nagte ihr Zusammenbruch im Kampf an ihr. "Ich sollte über einen besseren Schutz nachdenken."Sie wanderte durch den Raum und überprüfte alle, Freund wie Feind, auf Lebenszeichen und stabilisierte sie gegebenenfalls (oder half dabei). Personen, deren Verletzungen schon nicht mehr mit einer Chance zum Überleben vereinbar waren, ließ sie aus. Sie hoffte inständig, dass Lemnor und Liguar noch zu retten waren.
"Dass ging ja gerrade noch. Ich halte Wache, ob jemand komt.", sagte die Katzenfrau mit leicht erschöpfter Stimme. Sie erhob sich und überprüfte die anderen Türen.
« Letzte Änderung: 12.09.2014, 21:31:36 von Djarrissa »

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