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Autor Thema: Die Eroberung des Blutschwurtales  (Gelesen 55640 mal)

Beschreibung: Teil 2: Unterwegs im Blutschwurtal

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Fiona

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Die Eroberung des Blutschwurtales
« Antwort #960 am: 28.04.2012, 11:47:22 »
Das klingt doch nach etwas Greifbarem,” sagt Fiona. “Dann lasst uns aufbrechen, sobald wir können. Wenn die Zeit drängt, sollten wir so wenig wie möglich davon verlieren!

Unterwegs können wir uns ja noch ein paar Gedanken darüber machen, was wir am besten tun können, um den Ausbau der Straße sicherzustellen. Die Arbeiter zu schützen ist offensichtlich. Aber wir müssen auch zusehen, dass wir potentiellen Gefahren vorbeugen, solange es keine akuten Gefahren gibt.

Tex

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Die Eroberung des Blutschwurtales
« Antwort #961 am: 29.04.2012, 18:31:09 »
Auf Kerics Frage nach den Gründen für die frühere Ankunft des Emissärs zuckt Hauptmann Tolgrith nur mit den Schultern.

"Gründe wurden mir keine genannt. Ich nehme an, dass König Arabasti so schnell wie möglich diese Handelsroute als neue Einnahmequelle erschließen will, koste es, was es wolle."

Dem Hauptmann ist anzusehen, dass er selbst nicht sonderlich glücklich darüber ist, und auch so seine eigenen Vermutungen über die wahren Gründe hat - offenbar ist er jedoch nicht bereit, diese auszusprechen, wohl aus Loyalität seinem König gegenüber und dessen Entscheidungen.

Im Anschluss ziehen sich die Abenteurer zurück in die Knochige Wildsau - voller Vorfreude auf Bier, Essen und ein warmes, weiches Bett, um nach den vielen Kilometern durch das Tal etwas auszuspannen, bevor es morgen früh in den Norden geht. Doch zumindest bei Singadil ist die Vorfreude etwas getrübt: Als er in sein Zimmer kommt, beschleicht ihn das ungute Gefühl, dass irgendjemand sich an seinen Sachen zuschaffen gemacht hat. Als er genauer hinsieht, fällt sein Blick auf das Schloss der Truhe - in der er jene Habseligkeiten, die er auf Reisen nicht unbedingt braucht -, das anscheinend geöffnet, aber dann dilettantischerweise nicht wieder verschlossen wurde. Sofort durchsucht der Elf die Truhe, doch stellt er zu seiner Erleichterung fest, dass nichts fehlt...
« Letzte Änderung: 30.04.2012, 09:32:02 von Tex »
And the rain tossed about us, in the garden of the world,
But a flame arrives to guide us, cast in gold between the anvils of the stars.
- Caliban's Dream

Singadil Atani

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Die Eroberung des Blutschwurtales
« Antwort #962 am: 02.05.2012, 15:50:12 »
Das Schloss lässt Singadil grübeln. Viel hat er nicht in der Truhe lediglich einige Anziehsachen zum wechseln. Und dennoch verstört ihn dieser Eingriff in seine Privatssphäre. Und so sieht man ihn schon früh am nächsten morgen mit Ohrend in einer Ecke stehen und dem Halbling leise bericht erstatten. Es war schließlich die Aufgabe des Halblings in seinem Haus für Ordnung zu sorgen. Neben seinem Bericht bietet Singadil auch seine Hilfe an. Er nennt dem Halbling einen Zauber von dem er sich zutraut ihn von einer Schriftrolle zu lesen mit Hilfe dessen man eine Truhe sichern könnte, um eine Falle zu stellen[1] und verbindet damit die Hoffnung das Ohrend sich des Problems annehmen wird.
Und so schlendert er schließlich zu den frühstückenden Gefährten hinüber. "Dann lasst uns mal aufbrechen." Meint er gut gelaunt.
 1. Fire Trap

Elora

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Die Eroberung des Blutschwurtales
« Antwort #963 am: 02.05.2012, 22:21:08 »
"In Ordnung." Elora schiebt sich mit einer Hand ein letztes Stück Käse in den Mund und erhebt sich. Ihren Rucksack hängt sie sich mit der anderen Hand über die Schulter. "Alle Vorräte aufgefrischt? Wasserschläuche voll? Ausrüstung vollständig? Nichts vergessen? Dann mal los!" Sie winkt dem Wirt zum Abschied zu, stößt die Tür des Gasthauses auf und führt die Gruppe aus dem Fort hinaus.

Tex

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Die Eroberung des Blutschwurtales
« Antwort #964 am: 06.05.2012, 18:38:20 »
Entrüstet blickt Orrend den Abenteurern nach. Singadil hatte nicht unbedingt das Gefühl, dass Orrend ihm glaubt, dass jemand an seiner Truhe gewesen sein soll. Anscheinend ist es für den Wirt der Knochigen Wildsau völlig undenkbar, dass so etwas in seinem Gasthaus geschehen könnte, im Gegensatz zu den anderen Bewohnern des Forts, immerhin hatte die ursprüngliche Gruppe eine Warnung von einem der Soldaten erhalten, dass in der Wildsau gerne auch einmal Dinge verschwinden würden. Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass der Halbling das Angebot des Magiers dankend ablehnt.

Dann bricht die Gruppe auf, um die Gegend nordöstlich von Fort Thorn zu erkunden, genauer gesagt alles östlich des Kronblattflusses und nördlich der Handelsroute. Flugs ist die große Holzbrücke überquert, dann noch eine Meile auf der Handelsroute und anschließend Richtung Norden durch den Wald. Gegen Mittag stehen die Abenteurer am Fuße des Königsfelsens, jener wie ein Zeigefinger aus dem Boden schießenden Erhebung in der Mitte des Tales. An  normalen Tagen hätte man den Felsen erklimmen können, um von dort den herrlichen Ausblick auf das Tal genießen zu können, aber heute ist die Spitze in dunklen Nebel gehüllt, kein Wunder bei dem diesigen, unfreundlichen Wetter, das die Abenteurer an diesem Tag begleitet. So steht die Gruppe nun am Fuße des Bergs und überlegen, wie sie nun weiter vorgehen sollen.

« Letzte Änderung: 06.05.2012, 18:38:54 von Tex »
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Fiona

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Die Eroberung des Blutschwurtales
« Antwort #965 am: 11.05.2012, 12:26:51 »
Da wir die gute Aussicht hier wohl eher nicht nutzen können bei dem Nebel, sollten wir uns vielleicht in nördlicher Richtung nach diesem Dunkelholz umsehen. Ich nehme mal an, dass es sich dabei um eine spezielle Baumsorte handelt. Wonach müssen wir denn Ausschau halten?” fragt Fiona in die Runde.

Und dann sollten wir uns die Gegend wohl auch allgemein noch etwas ansehen, um eventuelle Gefahren aufzuspüren, ehe die Arbeitertrupps hierhergeschickt werden können.
« Letzte Änderung: 11.05.2012, 16:00:16 von Fiona »

Singadil Atani

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Die Eroberung des Blutschwurtales
« Antwort #966 am: 11.05.2012, 17:17:06 »
Auf Fionas Frag hin zuckt der Elf nur mit seinen Schultern während er den Königsfelsen betrachtet. Wieder und wiede rtippt er mit dem Finger gegen die Lippe bevor schließlich enttäuscht die Schultern hängen lässt. Sein urspünglicher Plan von oben das Tal zu überblicken ist scheinbar auf einen anderen Tag vertagt worden.
Stumm setzt er sich auf einen Felsen und malt mit dem Stiel einer Rose im Dreck vor ihm Linien. "Wenn ich das Problem logisch angehe muß es auch ohne Aussichtspunkt eine Lösung geben. Der Hauptmann berichtete von einzelnen Pflanzen, aber nicht genug um daraus eine Zucht aufzumachen. Ein größeres Vorkommen in der Nähe der Route wäre bestimmt schon von Jägern oder Kundschaftern entdeckt worden. Folglich müssen wir uns auf den Bereich nördlich von hier konzentrieren. Wahrscheinlich sind die Wälder nordlich von hier auch von den Kartenzeichnern nie betreten worden, haben sie doch hier einen so vorzüglichen Aussichtspunkt gehabt."
"Ich denke wir haben zwei mögliche Orte wo wir ein Dunkelholzvorkommen finden könnten. Nordwestlich von hier in diesem Wald und in dem kleinen Wald jenseits des Unbewaldeten Teil des Tales nordöstlich von hier. Es wäre natürlich angenehm die Wälder einfach zu umrunden, aber ich denke wir müssen so oder so beide Bereiche untersuchen. Und damit sollten wir heute noch anfangen. Ich denke wir sollten uns in nordwestliche Richtung halten, und wenn wir dann den  Fluss erreichen gen Osten wenden und den Wald erneut durchqueren. Wenn ihr mögt kann ich ab morgen für Reittiere sorgen, auch wenn sie in zu dichtem Unterholz vielleicht auch hinderlich werden."
« Letzte Änderung: 11.05.2012, 17:17:23 von Singadil Atani »

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