Autor Thema: Kapitel I  (Gelesen 5586 mal)

Beschreibung: Wie alles begann...

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Luzian Eisenauge

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Kapitel I
« Antwort #15 am: 06.04.2010, 17:23:56 »
Luzian mustert noch einmal die Unfallstelle und runzelt die Stirn. Dann setzt der Magier sich langsam wieder in Bewegung. War das wirklich zufall gewesen oder hatten sie einen Saboteur unter sich? Er beschließt von nun an sich eher in der Mitte des Trosses zu bewegen. Weiter weg von Dingen die möglicherweise auf ihn fallen könnten.
Schach.. und Matt

Rogav a Nûr

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Kapitel I
« Antwort #16 am: 06.04.2010, 20:07:33 »
Sir Steven nutzt die Zeit der Ruhe für ein Gebet. Er wird ein wenig davon überrascht das es nun weitergeht, aber bei dem Tempo des Trosses fällt er nicht weit zurück.  Schnell orientiert er sich neu. Die Opfer dieses Unfalls wären sicher diejenigen mit denen er am ehesten Kontakt knüpfen könnte. Also sucht sein Blick nach Torgarson. Als er ihn findet beeilt er sich zu ihm auf zu schließen.
Seid nochmal bedankt für euer schnelles eingreifen heute morgen. Mir war gerade aufgefallen das sich das Rad vor mir lockerte als es auch schon brach. Sagt was treibt euch in den Krieg. Seid auch ihr ein Streiter für Ruhm und Ehre wie ich? Aber lasst mich mich erst mal vorstellen. Mein Name ist Sir Steven von Winterfell, Paladin des Heironeus, für dessen Ruhm und Ehre ich streite."
Der Zwerg wandert hinab ins Tal
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Und Mut erwacht, wenn Gold ihm lacht!
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Torgarson

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Kapitel I
« Antwort #17 am: 07.04.2010, 20:50:49 »
"Ihr zieht in den Krieg um Ruhm und Ehre zu erlangen?" fragt Torgarson abwertend. "Dann seid ihr ein Narr. Ein Krieg bringt nur Tod und Verderben." sagt er nun eher betrübt und nach einem Moment fügt er dann noch etwas hinzu. "Ich bin Torgarson."

Luzian Eisenauge

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Kapitel I
« Antwort #18 am: 08.04.2010, 01:18:13 »
Still hört Luzian das Gespräch seiner Kameraden an, bis er schließlich doch antwortet.
"Nur ein Narr kämpft, aber wenn man es tut will ich erstens gewinnen und zweitens etwas davon haben. Insofern kann ich Sir von Winterfell verstehen. Auch wenn ich Ruhm und Ehre als einen etwas... unbefriedigenden Preis bezeichnen würde."
Schach.. und Matt

Rogav a Nûr

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Kapitel I
« Antwort #19 am: 08.04.2010, 10:13:46 »
"Ihr mißversteht mich beide. Nicht für persöhnlichen Ruhm kämpfe ich. Durch meine Taten soll der Ruhm Heironeus gemehrt werden. Und dies kann nur durch Ehrenhaftigkeit und Mut im ANgesicht des Feindes erreicht werden. Und sollte ich dereinst sterben so ist mir ein Platz an seiner Tafel der Helden gewiß. Dann werde ich dort in den göttlichen Reichen Seite an Seite mit den Heerschaaren des Guten gegen das Böse kämpfen. Das ist ein Preis der sich nicht mit Gold aufwiegen läßt, auch wenn ich hoffe das ich dies noch nicht so bald erreichen werde."
Hinter seinen Worten hört ih mehr als nur auswendig gelernte doktrien. Vor  scheint ein fanatischer Anhänger seines Glaubens zu stehen. Jemand der in der Lage ist Männern auf dem Schlachfeld Mut einzuflösen aber nicht davor scheut in der ersten Reihe den Angriff zu führen.
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Rathok

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Kapitel I
« Antwort #20 am: 08.04.2010, 15:26:16 »
Rathok der wärend der Pause nur still dastand. Läuft dicht hinter den Drei anderen. "Ihr Lacht über Ruhm und Ehre doch auch ich Suche nichts anderes hier. Denn mein Wunsch ist es hier einen Namen zu finden der mich weiter bringt. Vergesst dies nicht Namen haben macht Ich besitze einige, doch nennt mich Rathok. Was verschlägt euch in dieses Traurige Geschäft, wollt ihr Reichtum den werdet ihr nicht finden, außer ihr wollt Blut verkaufen. Davon werden Mengen fließen.Wenn ihr jemanden findet der es Kauft sagt mir bescheid."
« Letzte Änderung: 04.05.2010, 12:46:04 von Aruen »

Luzian Eisenauge

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Kapitel I
« Antwort #21 am: 08.04.2010, 16:36:07 »
Luzian wendet sich langsam um und mustert den vierten Gesprächsbeteiligten etwas.
"Gründe gibt es vielfältige. Die Welt ist erbarmungslos und wir sind nichts als kleine Steinchen die von ihrer Strömumg mitgespühlt werden. Ich für meinen Teil heiße Luzian, genannt das Eisenauge. Mich führt der Kampf in diese Truppe, auch wenn mich das vielleicht als Narren abstempelt. Es ist der einzige Sinn in meinem Leben.", in seiner Stimme war keine Bitterkeit zu hören. Nur Gefühlskälte, so als wusste er das es traurig ist was er sagte, aber sich damit schon vor langer Zeit abgefunden hatte.
Schach.. und Matt

Torgarson

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Kapitel I
« Antwort #22 am: 11.04.2010, 21:05:25 »
"Doch wenn die Reise so weiter geht, wie sie angefangen hat, dann werden wir wohl erst am Schlachtfeld ankommen, wenn der Kriegt bereits zu Ende ist." versucht er die Situation aufzulockern in der bereits von Ruhm, Ehre und dem Sinn des Lebens gesprochen wird.

Leszran

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Kapitel I
« Antwort #23 am: 02.05.2010, 18:42:16 »
-- 5. Tag des Marsches Richtung Süden, Abends --

Schon einige Meilen hatte der Zug von Soldaten hinter sich gebracht
und die kühlen Hügel des Westen gerieten schon ausser Sicht.
Vor den Abenteurern erstreckte sich Flachland mit vereinzelten Bäume in näherer Umgebung und
ein dichter dunkler Wald am Horizont.

Die Dämmerung hing am Himmel, als das Kommando zur Rast gegeben wurde.
Zum Schutz gegen die kühle Brise wurden die Karren vom Weg geführt und als
mehrere Wagenburgen zusammengeführt. Feuer wurden entfacht, Essen und Trinken verteilt.
Es wurde gespeisst und geredet.

Der unerfahrene, bleiche Unteroffizier, welcher beim Unfall des Wagens zuständig war,
ritt in gemässigtem Tempo durch die Scharen und kontrollierte seine Soldaten,
um sich zu vergewissern das alles rechtens zulief. Als er zufrieden mit seinen Männern und der gut
aufgebauten Wagenburg war machte er kehrt und ritt zurück ins Offizierszelt, welches in etwa in der Mitte
der ersten Wagenburg stand, in welche auch die 5 Abenteurer rasteten.
Er stieg ab, befestigte die Zügel seines Streitrosses an einem Pflock, schaute sich
verstohlen um und betrat dann das von Innen schwach beleuchtete Zelt.

Die Abenteuerer sassen zusammen mit ein paar anderen Milizsoldaten an einem Feuer.
Der Unteroffizier war ihnen nicht entgangen.

Rogav a Nûr

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Kapitel I
« Antwort #24 am: 02.05.2010, 19:12:47 »
"Offizier müßte man sein..." meint Sir Steven stöhnend. Der lange Marsch der letzten Tage steckt ihm in den Knochen. "Aber ich will mich nihct beschweren. Ich denke dort werden Entscheidungen getroffen bei denen ich eh kaum mitreden könnte. Ob dieser unsympatische Kerl von heut Vormittag sich jetzt Anschuldigungen anhören muß wegen der Geschichte mit den Wagen?" Er streckt sich nochmal ausgiebig. "Aber uns ist ja Heironeus sei dank nichts passiert. Trotzallem würde ich es begrüßen wenn bald die Nachtruhe ausgerufen würde. Ich fühl mich redlich erschöpft."
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Sir Leon

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Kapitel I
« Antwort #25 am: 02.05.2010, 20:28:54 »
Der Anwesenheit des Offiziers bewusst beugt sich Sir Leon zu Sir Steven hinüber und flüstert ihm: "Sir Steven ich weis nicht ob es ihnen bewusst ist aber eure Aussage könnte auf die falschen Ohren getroffen sein."

Nach seiner Bemerkung wendet er sich wieder seinem Essen zu. Wobei er den in einen weißen Mantel gehüllten Rathok nicht aus den Augen lässt, als versuche er ihn einzuschätzen.

Rogav a Nûr

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Kapitel I
« Antwort #26 am: 02.05.2010, 21:01:59 »
"Ihr meint das ich erschöpft bin? Wem würde es nach einem langen Marsch nicht so gehen? Aber glaubt mir sollte ich jetzt angegriffen bin ich immer noch in der Lage mich angemessen zu wehren." Mit diesen Worten klopft er auf das Schwert neben ihm. "Oder meint ihr meine Stimme hat laut genug getragen um dort in das Zelt zu schallen?" Er deutet in Richtung des Offizierzeltes in das der Unteroffizier verschwunden ist. "Die haben bestimmt besseres zu tun als meinen Worten zu Lauschen." Obwohl es der Situation und seiner Person nicht wirklich angemessen scheint bricht er in Gelächter aus. "Da sitzen wir hier am Feuer und machen uns Sorgen. Nein nein. Sorgen müßen wir uns doch wohl nicht machen. Wir sitzen hier mitten in einer kleinen Armee und haben den Beistand der Götter mit uns. Was sollte uns schon passieren?" Er lacht wieder, auch wenn es diesmal ein wenig gekünstelt wirkt. Wahrscheinlich ist es ein Versuch die Moral auf der Wanderung hochzuhalten. Nicht zum erstenmal zeigt er dieses, einem Gotteskriegers leicht unwürdiges Verhalten. Oft haben die Gefährten in den letzten Tagen Sprüche aus seinem Mund gehört die sie eher einem Zwergensöldner als einem Krieger Heironeus gut zu Gesicht stehen würden.
« Letzte Änderung: 02.05.2010, 21:02:23 von Sir Steven von Winterfell »
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Luzian Eisenauge

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Kapitel I
« Antwort #27 am: 02.05.2010, 23:44:09 »
leise flucht Luzian bei dem Marsch des Trupps und zeigt sich mehr als froh, das sie endlich anhalten. Er zieht etwas abseits der anderen seine Schuhe aus und mustert seine Zehen. Er war zwar sein ganzes Leben lang unterwegs gewesen, aber mit einem Gnom als begleitung.. einem mit einer sehr angenehmen Reisegeschwindigkeit. Als er die Worte von Sir Steven hört verdreht er nur die Augen.
"Vielleicht sollten wir uns Sorgen machen das wir auf andere Armeen treffen die Schutz vor anderen Göttern genießen?", irgendetwas an der Naivität des Adligen zieht ihn auch an. Er war selbst einmal so unschuldig.. man ist das lang her. Ein wenig sehnt er die Zeit herbei. Dann zieht er seine Schuhe wieder an und nähert sich den anderen etwas weiter, die Arme verschränkt.
Schach.. und Matt

Rathok

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Kapitel I
« Antwort #28 am: 04.05.2010, 13:29:30 »
Rathok schaut dem Offizier unruhig nach. Er benahm sich komisch. Dies war eine Chance seine Ferigkeiten neu zu testen.
Rathok steht wie selbstverständlich auf und nähert sich dem Offiziers Zelt. Er achtet darauf kein Feuer im Rücken zu haben das ihn durch seinen Schatten verraten könnte. So bewegt er sich leise heran. Ihm war klar wenn er sich nicht versucht zu verstecken würde er nicht so auffallen und möglicherweise hört er auch noch was interessantes.

Leszran

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Kapitel I
« Antwort #29 am: 05.05.2010, 20:10:39 »
Rathok schlich sich also an das Offizierszelt und konnte sofort Stimmen aus dessen Inneren hören.
Er erkannte eine helle Stimme, als diejenige des jungen Offiziers.
"...Wir werden es niemals rechtzeitig an die Südgrenze des Herbstwaldes schaffen wenn wir den Umweg um Düster Bruch nehmen! Wir brauchen jeden Mann oder habt ihr noch nicht gehört dass unsere Truppen um 50 km zrückgedrängt wurden?
Wir verlieren die Kontrolle über unsere Grenzfesten ohne ordentliche Unterstützung!"


Eine ruhige, tiefe Stimme eines anderen Mannes antwortete:
" Ich bin mir der momentanen Lage unserer Streitmacht im Süden bewusst, jedoch kann ich kaum glauben, dass ihr tatsächlich durch diesen Sumpf wandern wollt, auch wenn es unseren Weg um etwa 2 Wochen abkürzen würde oder seid ihr wahrlich so naiv zu glauben heil durch diese düsterne Gegend zu kommen? Diese Landen sind verflucht!
Und selbst WENN uns keine Banditen oder anderes dunkles Getier überfällt, würden wir grösste Schwierigkeiten mit den Karren haben. Sie zerfallen uns ja schon auf den normalen Wegen vor den Füssen!"


Ein nachdenkliches Schweigen breitete sich im Zelt aus.

"Sie wollen mir also weismachen, dass es besser wäre unsere Kameraden im Stich zu lassen nur damit wir sicher
wie die Könige reisen, während unsere Soldaten in den vordersten Reihen sterben?"
fragte der junge Offizier mit ruhiger provozierender Stimme.
"Ich appeliere an eure Vernunft, Arlies! Seht ihr denn nicht ein, dass e- " versuchte der vorherige Sprecher zu kontern.
"Schweigt! ich sehe gar -"
"Haltet ein Herr Hauptmann!" rief eine weitere Stimme plötzlich.
"Ihr wagt es mi- "
"Nein, nein Herr Hauptmann" unterbrach ihn der Mann schnell abwehrend "ich wollte sie nicht beleidigen. Ich denke bloss dass wir einen Zuhörer haben.." mit diesen Worten öffnete sich schlagartig das Zelt und eine hühnenhafte Gestalt kam herausgetreten.
Der glatzköpfige Mann ging zu Rathok und zischte wütend "verschwindet und begebt euch auf euren Platz! Ihr
habt die Offiziere nicht zu belauschen. Zeigt Respekt, Mann!"

Seine Arme sahen aus als würde er ohne grosse Probleme mit einer Hand Rathoks Kopf zu Matsch zerdrücken können.