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Autor Thema: Kapitel 1  (Gelesen 33554 mal)

Beschreibung: Waffenbrüder wider Willen

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Rayf

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Kapitel 1
« Antwort #15 am: 27.04.2010, 14:31:31 »
"Problemen Rationalität abzugewinnen?" Stirnrunzelnd fixiert Rayf die beiden Neuankömmlinge mit den Zauberwaffen. "Habt Ihr verstanden, was Euer Meister meint? Drückt er sich immer so seltsam aus?"

Tael

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Kapitel 1
« Antwort #16 am: 27.04.2010, 15:06:04 »
Der Elf mit dem brennenden Stab wird begleitet von einem großen fremdländischen Menschen der ein leuchtendes Schwert führt das länger ist als jede Klinge die Rayf jemals gesehen hat.
Der Zwerg führt ein Beil das leuchtet und glitzert als seien alle Edelsteine der Welt in seinem Inneren vereint.

Die beiden Adler können nichts erkennen, das wie ein Narr gekleidet mordent durch die Gegend rennt.
Die Festung besteht aus einem runden, mannshohen Wall und dem großen steinernen Turm in der Mitte. Dazwischen liegen ein Brunnen und ein Stall.
Niemand befindet sich auf diesem Hof und in den schmalen Fenstern kann Rhonin auch nichst entdecken.

Rhonin Weißleben

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Kapitel 1
« Antwort #17 am: 27.04.2010, 15:11:59 »
Unverrichteter Dinge dreht das Duo ab. Zu nahe an die schmalen Fenster heranzusteuern wäre ein zu hohes Risiko bei zu geringem Nutzen.
« Letzte Änderung: 27.04.2010, 15:22:37 von Rhonin Weißleben »

Ansuz

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Kapitel 1
« Antwort #18 am: 02.05.2010, 22:11:28 »
Grandios! Jetzt verkehrt der Elf auch noch mit Uzgrimnr!
So mühelos, wie er den Weißen Winden in das Himmelsgewölbe folgt, könnte er trotz der offenkundigen Feindschaft zwischen ihm und dem manifestierten Alptraum glatt einer der ihren sein. Seine Gestalt wechselt er ebenso mühelos und die gleiche unheimliche Ausstrahlung umgibt ihn wie Fackelschein.
Zugegebenermaßen verfügt auch Ansuz Volk über Zugang zu den geheimen Kräften, die im Erdenleib ruhen, doch sind sie weise genug, solche Energien in Form von Runen oder großen Strukturen zu erden und nicht mehr als nötig darüber zu sprechen. Wozu sollten sie unnötig gebraucht werden, beschenkt sie der Große Geist doch so großzügig mit seinen Gaben, zumal ihre Arme kräftig und ihr Verstand wach ist.
Das Spitzohr wirft mit Zauberei geradezu um sich. Zusammen mit seinem Schoßadler ergibt er ein beunruhigendes Bild, wie er so mühelos um die Türme des großen Gebäudes schwebt, als wöge er nicht mehr als ein Fledermausflügel. Bilder von plötzlich viel zu hohem Gras und dem Gefühl eines  weit entfernten Tastsinns ziehen an Ansuz vorbei.
Umso erboster blickt er den Menschling an, als dieser andeutet, er würde Rhonin dienen. Die einzigen Meister, die ein Zwerg anerkennt, sind seine Ahnen und der Große Geist der Berge, Vater ihres Geschlechts. Ganz gewiss gehören dazu keine verbrannten Druiden, übergeschnappte Menschlinge oder fliegende Baumkuschler.
”Nicht Meister!”, schnappt er. Dann fügt er etwas leiser hinzu:”Nein, nicht verstanden! Sprache fremd!”
Stirnrunzelnd blickt er sich nach dem erwähnten Mörder um, allein schon deswegen, um sich nicht wieder mit der Sprachbarriere befassen zu müssen. Über all die Anschuldigungen, die gegen den Geflüchteten erhoben werden, wundert er sich nicht. Wer mit Schindern paktiert, tut auch alles andere, was jedes andere Geschöpf abstoßen würde. Davon abgesehen handelt es sich um einen weiteren Menschling, also ein Geschöpf, dass seiner bisherigen Erfahrung nach kaum zu nachvollziehbarem, überlegten Handeln neigt.
”Wo Mann mit Uzgrimnr?”, grollt er übellaunig, während er den Gerüsteten von oben bis unten mustert. ”Wo Klinge?”, will er zudem wissen, während er erklärend Grombil tätschelt. An dem Menschling entdeckt er keine Waffe, wie er sie selbst trägt – und genau deswegen sind sie schließlich hier.

Rayf

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Kapitel 1
« Antwort #19 am: 03.05.2010, 10:32:45 »
Angesichts der Verständigungsversuche des Zwerges kann Rayf nur hilflos mit den Schultern zucken. "Meister nicht da... Also Ihr nicht können sprechen allein. Richtig?", versucht er es in der abgehackten Sprache des Fremden. "Klingen habe ich keine." Unterstützend hebt er den Morgenstern, dessen stachelbesetzter Kopf den Zwerg beinahe im Umfang übertrifft, und stemmt die Waffe dann in den Boden, wo er mit der Wucht einer alchemistischen Sprengladung Gras und Erde beiseitewirft.

Tael

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Kapitel 1
« Antwort #20 am: 03.05.2010, 12:04:26 »
Alle die Wahrnehmung 15 schaffen sehen Folgendes: (Anzeigen)

Rayf

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Kapitel 1
« Antwort #21 am: 03.05.2010, 12:53:06 »
"Also gut", sagt Rayf, und seine Blicke folgen dem verstümmelten Torso, der sich durch das Gras schleppt. "Vor allem solltet Ihr mir sofort sagen, was das dort ist, oder der Erschaffer wird es durch mich und meinen Morgenstern in Klumpen hauen!"

Ansuz

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Kapitel 1
« Antwort #22 am: 03.05.2010, 18:14:54 »
”Was zum...!, entfährt es Ansuz beim Anblick der herankriechenden Abscheulichkeit[1]. Sofort packt er Grombils Griff mit beiden Händen, zieht sie zu sich heran und schätzt ab, wie lange das Biest noch brauchen wird, um zu ihnen aufzuschließen. Gleichzeitig wirft er schnelle Blicke nach allen Seiten, um weitere Überraschungen zu vermeiden. Ein Zwerg lässt sich nicht weder einfach noch gerne überrumpeln.
Als er ihr Ziel erkennt, stellt er sich breitbeinig über den geschundenen Leichnam, den sie so zu begehren scheint. Rhonin hat irgendetwas damit vor, also muss er bewahrt werden, als sei er geehrter Ahn und nicht bloß ein toter Menschling[2]. Der Elf weiß hoffentlich, was er tut.
”Ihr lang Beine! Schneller! Lasst kommen und kommt von Seite!”
Hoffentlich haben sie das verstanden. Es ist immer besser, schwerfällige Gegner zu möglichst langen Märschen zu zwingen, um sie auszulaugen. Erschöpfte sind sie leichter zu besiegen, erst recht, wenn sie geflankt oder ganz umgangen werden. Zumindest der geistlose Menschling, dem das wiederholte Zaubern ausgelaugt zu haben scheint, dürfte mehr als genug Reichweite für solche Manöver haben. Wozu hat er schon eine solch absurd dimensionierte Waffe.
Leise beginnt er, ein Gebet an den Großen Geist zu sprechen. Irgendwie hat er das Gefühl, dass etwas nicht stimmt. Wer dazu fähig ist, Uzgrimnr auf seine Seite zu ziehen, der wird sich nicht damit zufrieden geben, einen nahezu unbeweglichen Haufen Fleisch auf eine so kampfstarke Gruppe wie die ihrige zu hetzen. Das gäbe keinen Sinn.
Fieberhaft durchwühlt er sein Gedächtnis nach brauchbaren Fakten, die er am Herdfeuer oder von seiner Ollam gehört haben mochte[3]. Ein geädeterter, wandelnder Schinken fällt schließlich auf.
”Nicht gut. Nicht...das falsch! Nicht bloß so! Mehr da als da!”, versucht er seine Gedanken zu erklären, die  Axt in Richtung der Monstrosität ausgestreckt.
 1. WE 23
 2. INI 2
 3. Religion 15, denk ma, der is untot
« Letzte Änderung: 03.05.2010, 18:15:15 von Ansuz »

Rhonin Weißleben

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Kapitel 1
« Antwort #23 am: 03.05.2010, 21:33:55 »
Eeeeeeeeeeeeeeeee...
Aus den Wolken heraus erspäht das Adlergespann den wabernden Abschaum rohen Fleisches.

Was für eine Abscheulichkeit..
Nur mit Mühe kann er den Würgereflex seies viel zu kurzen Halses unterdrücken.

Ganz gleich, wenn es beginnt den Körper zu konsumieren, dann sinkt die Chance auf eine Wiederbelebung  empfindlich ab; das Monstrum muss aufgehalten werden.

Rhonin geht in den Sturzflug über, zieht einige Kreise und lässt sich dann hinter dem Berg von Gotteskrieger nieder. In gewohnt humanoider Form kniet er jetzt hinter dessen rechtem Bein.[1]
 1. dismiss polymorph
« Letzte Änderung: 03.05.2010, 21:34:38 von Rhonin Weißleben »

Tael

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Kapitel 1
« Antwort #24 am: 04.05.2010, 10:25:10 »
In der Sprache der Hölle spricht der neugeborene Teufel[1]:
Kirino muss Leiche fressen, Kirino muss Leiche fressen, Meister hat Kirino Beine versprochen, Kirino muss Leiche fressen...
Den Singsang klingt für alle der Sprache Unkundigen wie das Blubbern eines Diharrökranken, dreckig und abstoßend, aber eher nicht wie eine Sprache.
Das Wesen scheint Ansuz nicht gehört zu haben, auf jeden Fall reagiert es nicht und kriecht langsam weiter auf die Leiche zu.
Der Böse Mensch darf nicht leben, Kirino muss seine Leiche fressen, Menschen sind Böse und müssen alle sterben, Kirino wird alle Menschen fressen...
 1. ein Lemure, wissen alle die Wissen Ebenen 15 Würfeln
« Letzte Änderung: 05.05.2010, 09:41:21 von Tael »

Rhonin Weißleben

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Kapitel 1
« Antwort #25 am: 04.05.2010, 11:08:44 »
Jetzt verstehe ich..

Den ersten Schrecken überwunden schreitet Rhonin seitlich am Riesen vorbei einige Schritte auf den kleinen Teufel zu.
Kirino., erhebt er vorsichtig die Stimme.

Bitte entferne dich von diesem Körper.

In der Hoffnung den Teufel in ein diplomatisches Gespräch verwickeln zu können, wartet er auf eine zweifelsohne vorhersehbare Reaktion; jedes gewechselte Wort ist ein Gewinn für beide Parteien, egal wie erfolgs- oder gar inhaltslos sie sein mögen.
Trotzdem zählt Rhonin weiterhin auf die Einsatzbereitschaft seiner Kameraden, loszuschlagen, wenn es nötig ist.
« Letzte Änderung: 04.05.2010, 11:12:38 von Rhonin Weißleben »

Tael

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Kapitel 1
« Antwort #26 am: 05.05.2010, 09:46:30 »
Der Fleischklops reagiert auf Rhonins Ansprache und erhebt sein Gesicht aus dem Dreck um zu sehen wer mit ihm spricht.
Sein Gesicht sieht aus wie das eines Menschen den man gehäutet hat und die Haut dann auf die doppelte größe gezogen hat und dann lose mit der Innenseite nach Außen wieder angenäht hat.
Seine Augenhöhlen und der Platz zwischen den Lippen sind riesig, während Augen und Mund eher normalgroß bis klein sind, und somit eine Menge fleischigen Brei zwischen den Hautfalten offenbaren.
Der Meister sagt die Leiche muss weg, Meister hat Kirino Beine versprochen, Kirino muss Meister gehorchen.
Langsam kriecht der Klops weiter auf die Leiche, und damit auch Ansuz und Rhonin zu. Er ist noch mehrere Meter entfernt und bewegt sich sehr langsam vorwärts.

Rhonin Weißleben

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Kapitel 1
« Antwort #27 am: 05.05.2010, 10:31:49 »
Rhonin geht zwei weitere Schritte auf den Lemure zu, und hält den Körper gespannt aufrecht.

Dein Meister ist ein ranghöherer Baatezu, habe ich nicht recht? Deine Herren sind Verführer, die ihre Worte so geschickt wählen, dass der Andere nicht einmal ahnt, dass er nichts weiter ist als ein zum Tode geweihter Sklave. Die einzige Möglichkeit, dass du durch deinen Herrn an Beine kommen wirst, ist Teil von dessen Körper zu werden; eher wird er dich konsumieren als sich um deine Wünsche zu kümmern.

Wenn du weiter leben und so die Chance auf eine bessere Zukunft in der Wirklichkeit finden möchtest, dann folge meinen Worten, denn sie sind in Güte und Reue geboren. Ich bitte dich abermals aufrichtig: Verschone die Existenz dieses Leibes.


Der Elf lässt die Schultern fallen und wartet auf eine Antwort.

Tael

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Kapitel 1
« Antwort #28 am: 05.05.2010, 11:57:13 »
Ein wütendes Fauchen ist die einzige Antwort die Rhonin bekommt.
Der Meister ist groß und mächtig, Elf ist schwach und klein.
Meister wird Elf und alle Menschen vernichten!
Kirino hasst alle Sterblichen, haben Welt voller Schönheit und Leben und behandeln sie wie Dreck, der Meister wird diese Welt zu einem Paradies umformen, das das Paradies der hochmütigen Engel in den Schatten stellt!

Das Monster hört nicht auf auf die Leiche zuzukriechen.
Muss Leiche jetzt beseitigen, der böse Mensch darf nicht zum Leben erweckt werden, habe es dem Meister versprochen!

Rhonin Weißleben

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Kapitel 1
« Antwort #29 am: 05.05.2010, 12:38:53 »
Typisch...

Enttäuscht schließt Rhonin die Augen. Er antwortet, und übersetzt dann für seine Mitstreiter ins Glorianische:
Ich habe es im Guten versucht.. sturer Trottel. Ich habe es im Guten versucht.. sturer Trottel.

Plötzlich wendet er sich ab und geht einige Schritte an Ansuz vorbei. Im Vorbeigehen gibt der Magier seine letzte Weisung:

Bringt ihn um.[1]
 1. INI 20
« Letzte Änderung: 05.05.2010, 14:17:51 von Rhonin Weißleben »

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