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Autor Thema: Kapitel I - Flüsternder Schnee  (Gelesen 13123 mal)

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Ultan

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Kapitel I - Flüsternder Schnee
« Antwort #150 am: 14.06.2010, 22:22:57 »
"Meine Kräfte reichen nicht aus um eine magische Krankheit zu kurieren.
Doch die Stadt Phlan ist nur wenige Tagesmärsche entfernt, dort könntet ihr Hilfe finden. Wenn ihr Glück habt, war euer Körper auch zäh genug die Krankheit abzuwehren und ihr seid nicht infiziert."

Vaêl

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Kapitel I - Flüsternder Schnee
« Antwort #151 am: 14.06.2010, 23:24:31 »
Vaêl wacht aus seinen Gedanken auf und hebt abwehrend die Hände.

"Beruhigt euch. Ich habe mir eure Wunden genauer angesehen und werde sie auch in den nächsten Tagen beobachten. Derzeit zeigt ihr keine Symptome und ich versichere euch, alles in meiner Macht stehende zu tun, damit das auch so bleibt. Phlan ist allerdings trotzdem eine gute Idee. Wir sollten uns ausruhen und dann so schnell wie möglich aufbrechen."

An die Dunkelelfe gewandt:

"Ihr würdet uns den Weg zeigen, oder?"

Ultan

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Kapitel I - Flüsternder Schnee
« Antwort #152 am: 15.06.2010, 00:57:32 »
"Ja, das scheint wirklich eine gute Idee zu sein. Wir sollte so schnell wie möglich aufbrechen, denn ich befürchte die Wendigo Plage des Waldes ist noch nicht gebannt.
Korigard war ein erfahrener Waldläufer, der in jedem Wind und Wetter einen klaren Kopf behalten konnte. Es erscheint mir schwer vorstellbar, dass ein Mann seines Kalibers Verzweiflung und Wahnsinn anheim fällt und sich in eine dunkle Kreatur der Wildniss verwandelt. Wenn er aber nicht die Wurzel, sondern nur ein Zweig ist...

Lasst uns einfach so schnell wie möglich von hier verschwinden, ja?"
« Letzte Änderung: 15.06.2010, 00:58:39 von Ultan »

Kâdir Zinopolous

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Kapitel I - Flüsternder Schnee
« Antwort #153 am: 15.06.2010, 14:39:41 »
In seiner beklemmend stillen Art bleibt Kâdir auf dem Stuhl sitzen und richtet den starren Blick an Vâel. Missmutig massiert er seinen linken Arm. "Gut. Dann ist Phlan unser nächstes Ziel. Ihr habt ein Auge auf Mondwanderer und mich, Helsang? Dann werden wir wohl warten, bis die Nacht hereinbricht, und hier rasten. Hoffen wir, dass wir ungestört bleiben."

Jon Faust

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Kapitel I - Flüsternder Schnee
« Antwort #154 am: 15.06.2010, 15:28:35 »
Bolmur sieht in die niedergeschlagenden Gesichter seiner Runde.

"Seht dies als Prüfung, als Herausforderung. Eure Zähigkeit wird auf die Probe gestellt, wenn euer Körper standhält habt ihr bestanden und wenn nicht, würdet ihr eh eines Tages an eurer fehlenden Härte elendig sterben. Jetzt ist nur die Frage, die sich bald herrausstellen wird: Habt ihr das Zeug zum Abenteurer?"
« Letzte Änderung: 15.06.2010, 15:29:51 von Bolmur »

Kâdir Zinopolous

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Kapitel I - Flüsternder Schnee
« Antwort #155 am: 15.06.2010, 17:06:39 »
Kâdir schnaubt bei Bolmurs Worten kurz auf. Wortlos greift er sich sein Werkzeug, das noch immer auf dem Tisch liegt, und beginnt es zu säubern. Nach einigen verschwiegenen Momenten schaut er Bolmur ernst an. "Dein Abenteuer wird schnell vorbei sein, Junge, sobald hier oben nicht mehr alles richtig mitspielt,", murmelt der gealterte Soldat bedrohlich und tippt sich mit dem Zeigefinger an die Schläfe, während seine dunklen Augen blass und traurig auf dem Nordmann ruhen. Missmutig wendet er sich ab, lehnt sich in seinem Stuhl zurück und widmet sich seinem Werkzeug.

Jon Faust

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Kapitel I - Flüsternder Schnee
« Antwort #156 am: 16.06.2010, 21:13:22 »
Bolmur sitzt auf einem der Betten und starrt in das prasselnde Feuer.

"Ich wollte euch nicht beleidigen, ihr habt mich wohl missverstanden. Aber das tut jetzt nichts zur Sache. Wir und vor allem Kâdir und Kalokin sollten uns ein wenig ausruhen, die Dämmerung bricht langsam ein."

Der Barbar steht auf und läuft zum Fenster.

"Hoffentlich bleiben wir für diese Bestien unbemerkt."
« Letzte Änderung: 16.06.2010, 21:16:37 von Bolmur »

Kalokin

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Kapitel I - Flüsternder Schnee
« Antwort #157 am: 16.06.2010, 22:49:32 »
"Ich übernehme als erster die Nachtwache!"

Kalokin setzt sich mit angewinkelten Beinen auf den Boden und holt sein Zauberbuch hervor. Sofort ist der Halbling in seine Formeln und Sprüche vertieft.[1]

  
 1. Vorbereitung der Zauber: Grad 1: Magierrüstung, Schlaf ; Grad 0: Kältestrahl, Electric Jolt, Magie entdecken
« Letzte Änderung: 16.06.2010, 22:51:27 von Kalokin »

Ultan

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Kapitel I - Flüsternder Schnee
« Antwort #158 am: 17.06.2010, 17:36:51 »
Nach einem harten Tag finden die Gefährten endlich Ruhe. Vaêl versorgt die Wunden der Verletzen und nach einer hastigen Mahlzeit warten die Gruppe auf die Dämmerung.
Die Stimmung ist angespannt, da es nichts zu tun gibt, es aber zu gefährlich scheint vor dem nächsten Morgen aufzubrechen.
Shensen Tesseril ist nicht mit euch in der Hütte geblieben, versprach aber in den Stunden der Morgendämmerung wieder zur Gruppe zu stoßen. Anscheinend macht die beißende Kälte der Drow wenig aus.

Die Nacht verläuft äußerst unruhig. Kalokin gibt bei seiner Wache zweimal Alarm, weil er meint einen Schatten im dichten Wald gesehen zu haben, Kâdir schreckt mehrmals aus dem Schlaf auf und Vaêl übermannt die Müdigkeit erst tief in der Nacht.
Lediglich Bolmur verfällt in einen tiefen Schlaf, doch seine Träume sind erfüllt von Blut und scharfen Zähnen, so dass er sich sich unruhig auf seinem Lager hin und her wälzt.
Ab und an klingt ein schaches Heulen durch den Wald, begleitet von einem Flüstern. Doch ob es sich um eine Kreatur oder den Wind, der zwischen den Bäumen durchpfeift handelt, könnt ihr nicht sagen.

Als ihr am nächsten Morgen erwacht fühlt ihr euch wie gerädert als ihr erwacht. Von draußen scheint heller Sonnenschein herein.
Wie versprochen wartet die Dunkelelfe bereits draußen, als Bolmur, der als Letzter Wache gehalten hat die Anderen aufweckt.

Kâdir Zinopolous

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Kapitel I - Flüsternder Schnee
« Antwort #159 am: 19.06.2010, 12:44:37 »
Kâdir kann sich nicht daran erinnern, wann er das letzte Mal eine Nacht in gesundem Schlaf verbracht hat. Dennoch sieht man ihm seine innere Unruhe deutlich an. Die blassen Augen spiegeln seine tief versunkenen Gedanken wider, während er ihre Wasservorräte mit dem aufgetauten Wasser nachfüllt und daraufhin den Blechtopf in seinem Rucksack verstaut. Sorgfältig liest er die Pfeile auf, die noch in einer Ecke des Zimmers auf dem Boden verstreut liegen und steckt sie in seinen Köcher. Sicher schnürt er seinen Mantel und seine Rüstung fest, bindet sich das Tuch um und zieht seinen Rucksack an. Die beiden Bogen spannt er sich auf den Rücken und wirft noch einen kurzen Blick in den Raum. Ein kurzes Nicken signalisiert seine Aufbruchsbereitschaft.

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