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Autor Thema: Angst und Schrecken  (Gelesen 23253 mal)

Beschreibung: Das Inplay

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Sensemann

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Angst und Schrecken
« Antwort #525 am: 07.12.2010, 10:36:30 »
Alles hält nun den Atem an. Auch Norna lauscht auf jedes noch so kleine Geräusch, doch sie hört nur das schnelle und laute Rauschen ihres eigenen Atems. Ihre rechte Hand nestelt nervös an dem Säurefläschchen, welches sie noch immer in der Hand hält. Sobald sich der nächste Feind in Reichweite zeigt, wird sie es nach ihm schleudern.

Doch noch immer zeigt sich weit und breit kein Monster - nur ein weiteres lauteres Poltern ist kurz zu hören, während etwas Staub von der Decke rieselt.

"Bleibt zusammen Leute, wer weiß woher das Biest kommt."
Rahu spürt das unerträglich Böse schon so sehr, dass es ihn schmerzt.
Verwirrt und forschend schaut er sich um. Zu allen Seiten, nach oben und nach unten. Wo mochte der Schrecken stecken? Würde er durch die Decke brechen oder aus dem Boden, wie ein tollwütiger Xorn? Oder aus einer der Zellen kommen?
Doch das Offensichtliche mag dem Halbelfen nicht einfallen...

Und dabei sind Rahu's Vermutungen fast auf dem richtigen Weg, doch statt sein Wissen richtig anzuwenden, macht er mit seinen erneuten Aufforderungen - sich zu sammeln - die ganze Situation nur noch viel schlimmer.
Denn der wahre Schrecken von Aashügel würde nicht so chaotisch gegen die tapfere Gruppe vorgehen wie der falsche Schrecken in den Kämpfen vor einigen Minuten.
Es würde sehr bald Tote geben!

Ralis beschleicht ein immer mulmigeres Gefühl. "Wo steckt das Ungetüm denn?", fragt er in die Runde, ohne eine Antwort von seinen Kameraden zu erwarten, die tatsächlich weiterhilft.
Er berührt sein heiliges Symbol, stimmt sich auf den von ihm beschworenen Tausendfüßler ein und befiehlt ihn zu ihm zu kommen.
Dann befolgt er Rahus Aufforderung und schließt zu ihm, Garnug und Gwenael auf.

Dem stupide blickenden Halbork geht es wie Rahu, die allgegenwärtige Präsenz des Bösen, das sie nicht sehen können, lässt ihn verzweifeln.
Mehr aus Gewohnheit denn aus Überlegung, nimmt er den Stab, den er schon einmal in dieser Stadt ausgiebig benutzt hat und berührt zunächst sich selbst. Die Woge des Guten, die über ihn schwappt, lässt seine Hoffnung steigen und seine Augen funkeln.

Norna saugt plötzlich erschrocken die Luft ein und holt schon zum Wurf aus mit ihrem Säurefläschchen als sie im letzten Moment erkennt, dass das plötzlich erscheinende riesenhafte Ungeziefer bloß ein von Ralis herbeigerufener Tausendfüßler ist. Langsam senkt sie ihren Arm wieder und bedenkt den Elfen mit einem vorwurfsvollen Blick.

Gwenael schluckt ein weiteres seiner Reagenzien, das es ihm erlauben würde, seine Bomben mit höchster Effizienz einzusetzen. Er schaut nervös um sich - was plant der Schrecken von Aashügel, welch schauerliche Angriffe werden sie aushalten müssen?

Doch was nützt den Ermittlern und Jägern des wahren Schrecken von Aashügels jegliche Aktivierung von Magie, Vorbereitungen, Absprachen und Taktiken, wenn sie aus dem, was sie über den gefürchteten Schrecken von Aashügel wussten, nichts machten?

Niemand der Abenteurer und Ermittler konnte sich scheinbar an die bereits herrausgefundenen Fakten vom ersten Tatort erinnern:
  • wurde niemals gesehen, da wohl unsichtbar
  • saugt scheinbar seine Opfer aus
  • bedeckt seine Opfer mit klebrigen giftigen Schleim
  • zerstört ganze Gebäude bzw. kann Gebäude so beschädigen, dass sie einstürzen können
Wobei vorallem der letzte Fakt wohl völlig in Vergessenheit geraten war.

Und so sind vorallem Gwenael, Ralis, Rahu und Garnug, wobei Ralis von der ganzen Sache nichts wissen konnte (da er nicht dabei war), aber auch Norna, wobei die Hexe und ihre Fledermaus nicht direkt im Krisenzentrum stehen, wobei Norna scheinbar selbst den herabkommenden Staub und das Poltern nicht als Warnung gesehen hatte, welche für ihre Vergesslichkeit nun teuer zu bezahlen und büßen müssen, denn das dichte Zusammenstehen macht es für den unsichtbaren Schrecken nun sehr einfach seinen ersten Angriff auf die Helden und Abenteurer zu verrichten.

Und so stürzt - die Ausgeburt von Yog Sothoth hatte dies wohl seit Beginn des Kampfes begonnen vorzubereiten und nutzt dabei die günstige Position der eng stehenden Helden aus - durch die Macht des wahren Schreckens die Decke bzw. fast die gesamten Stockwerke darüber und damit gefühlt das halbe Gebäude über den Köpfen der Helden ein, welcher nicht nur dadurch bedroht werden erschlagen, sondern auch lebendig begraben zu werden.

Nur Norna und Allatu haben dabei wie schon gesagt etwas Glück, wobei es auch für die Hexe und ihren Vertrauten nun um Leben oder tot geht.
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Sensemann

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Angst und Schrecken
« Antwort #526 am: 09.12.2010, 20:24:49 »
Und so kommt es wie es kommen musste:
Unter ohrenbetäubenden Lärm und wilden Gepolter und Beben bricht die Decke über den Köpfen der überraschten Helden zusammen, wobei es nur Norna und ihrem Fledermausvertrauten gelingt (wobei Norna dennoch sich eine schmerzende Prellung zu zieht) nicht unter dem ganzen Schutt, Geröll und Gestein begraben zu werden, während Rahu, Ralis, Garnug und Gwenael sich in der prekären Lage - verschüttet zu sein und langsam deswegen zu ersticken - sich leicht verletzt wieder finden.

Und als der aufgewirbelte Staub sich legt, ist es bereits für den Tausendfüßler von Ralis zu Ende: Das Insekt hat bereits erschlagen diese Ebene wieder verlassen.

Mit aller ihm zur Verfügung stehenden Kraft versucht Rahu das Geröll von sich herunter zu schieben. Doch kräftemäßig am Ende, ist ihm klar, dass er ohne Einsatz seiner Göttin es nicht schaffen würde. Also bittet er Pharasma um Hilfe in der Not und sammelt seine Kräfte für einen weiteren Befreiungsversuch.

Schneller als Gwenael überhaupt realisieren kann, was geschieht, stürzt die Decke mit unbarmherziger Härte auf ihn herab und begräbt ihn unter einem erdrückenden Haufen Schutt. Seine Knochen krachen, alle Luft wird aus seinen Lungen gequetscht und für einen Moment scheint sein Bewusstsein zu schwinden und die Schwärze ihn einzuholen. Doch die scheinbar hoffnungslose Lage weckt ungeahnte Kraftreserven in dem mageren Alchemisten. Ein kleiner Schimmer schwachen Lichts drängt zu ihm durch und mit aller Kraft drückt er sich gegen die Gesteinsbrocken, die langsam seinem Körper nachgeben. Stück für Stück - und Ruck nach Ruck - bröckelt der Wall, unter dem er begraben liegt, bis er schließlich mit einem letzten Tritt ein großes Wandstück beseitigt und aus dem Schutt krabbelt. Doch würde dies ihm helfen? Wo sind seine Gefährten - haben sie überhaupt überlebt? Er sieht lediglich Norna, die sicher über dem Einsturzgebiet schwebt. "Norna", stöhnt er schwächlich, als er sich aufrichtet - vielleicht würden sie gemeinsam stärker sein, sollte der Schrecken von Aashügel sich nun einzeln über sie hermachen wollen.

Mit einem schrillen Aufschrei reißt Norna die Arme vor das Gesicht um sich vor den herumfliegenden Trümmerteilen zu schützen. Glücklicherweise kommt sie mit ein paar Schrammen davon, doch ihre Gefährten haben weniger Glück. Sie liegen nun unter einem Haufen Schutt begraben. Ob sie überhaupt noch leben ist ungewiss. Doch da sieht Norna eine Bewegung unter den Trümmern. Gwenael hat überlebt. Vielleicht besteht auch für die anderen noch Hoffnung. "Komm, Allatu, schnell, wir müssen ihnen helfen. Alleine können wir gegen die Bestie nicht bestehen."

Kurzfristig wird alles schwarz um Ralis, als das Stockwerk über ihm zusammenbricht. Dann kommt er durch den nicht enden wollenden Schmerz, der seinen Körper durchzieht, wieder zu sich. Sein Mund ist gefüllt mit Blut und Staub. Er spukt aus und versucht sich umzusehen, stellt dann aber fest, dass er fast vollständig von Geröll bedeckt ist und sich kaum noch bewegen kann. Verzweifelt versucht er nach Hilfe zu schreien und nimmt auch alle Kraft zusammen, um das Geröll über sich wegzuschieben.

Auch Garnug findet sich halb begraben unter Geröll und Gestein wieder, welches er nicht so einfach schafft von sich zu schieben.

Währenddessen ist Allatu ziemlich aufgeregt und schockiert von dem, was er entdeckt, denn der Schrecken von Aashügel steht direkt neben dem begrabenen Ralis und neben Gwenael Nolwenn, sodass die Fledermaus ihren Erkundungsflug nicht ganz vollziehen kann und abbrechen muss, um nicht von der großen unsichtbaren Schreckensbestie angegriffen bzw. erwischt zu werden.

Doch auch wenn Norna dank ihrem Vertrauten nun weiß, wo sich der unsichtbare Schrecken befindet, welcher es wohl irgendwie geschafft hatte trotz dem magischen Spinnennetzen, trotz der Echoortung  der Fledermaus und trotz aller Wachsamkeit der Ermittler so nah an die Helden ran zu kommen, kann die fliegende Hexe es nicht verhindern das Gwenael von den Tentakeln und deren Beißwerkzeuge der Ausgeburt von Yog Sothoth umschlungen zu werden, sodass seine Knochen brechen und sein Gedärm zerfetzt, wobei der vor unsterblichen Schmerz gelähmte Alchemist keinen Ton herrausbekommt und sich glücklich schätzen kann, dass der Schrecken von Aashügel sein Leid schnell beendet, indem er seinen Kopf abbeisst und verschlingt, anstatt ich langsam auszusaugen und damit seine Seele zu fressen.
Mit einer pulsierenden Blutfontäne geht der kopflose Leib des tapferen Mannes zu Boden.

Eben hatte Gwenael noch Glück gehabt und konnte sich befreien, doch nun ist er tot: Glück und Pech liegen manchmal sehr eng beieinander.
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Angst und Schrecken
« Antwort #527 am: 10.12.2010, 11:34:18 »
Erfüllt von Wut, Mut und Hass schafft es Garnug trotz seiner Kraft nicht sich zu befreien.
Langsam würde es eng werden für ihn.

Verzweifelt registriert Ralis, wie ihm unter dem Geröll allmählich die Luft wegbleibt und betet zu seinem Gott, dass er ihm die Kraft geben möge, damit er sich aus dieser Lage befreien kann, um dann dem Schrecken von Aashügel gegenüber zu treten, der für den Tod Olegs verantwortlich ist. Noch einmal sammelt er seine Kraft, dann versucht er die Gesteinsbrocken hochzustemmen.

Doch auch dieser Versuch ist zum Scheitern verurteilt.

"NNNEEEEEIIIIIIIINNNNNNNNN!"
Mit einem Aufschrei bäumt sich Rahu mit aller Kraft, welche ihm sein sterblicher Körper verleiht und zudem der Gunst seiner Herrin aus den Trümmern. Wie ein groteskes Bildnis eines Todesritters steht er in dem fahlen Licht, über und über mit Blut, Staub, Schutt und Asche bedeckt.
"Ich werde euch helfen, Freunde!"
Die Entscheidung trifft er schnell. Und plötzlich fliegt ihm der Kopf des Alchemisten vor die Füsse.
"Bei den Göttern! Gwenael, Nein!"
Hin und her gerissen zwischen seinen todbringenden Attacken und dem Wunsch zu helfen, schüttelt er die Furcht kurzerhand ab, welche sich in seinen Eingeweiden breit machen wollte. Er würde aufrecht kämpfen. Niemals fliehen!

Alles in Norna schreit danach, einfach zu fliehen und wegzufliegen so weit es geht. Doch gleichzeitig ist sie wie gelähmt und kann sich nicht losreißen von dem unsichtbaren Schrecken, der binnen Sekunden ein Massaker unter ihnen angerichtet hat. Fliehen hat keinen Zweck. Er würde sie finden.
Wenn Allatus Warnungen stimmen, muss die Bestie irgendwo zwischen ihm und den anderen stehen.
"Ich zeige Euch, wo er steht!", ruft sie den anderen zu, in der Hoffnung, dass die Verschütteten sich irgendwie selbst befreien würden. "Allatu, hilf mir das Trugbild genau dahin zu stellen, wo das Monster ist!"
Plötzlich erscheint das durchscheinende Abbild eines tentakelbewehrten Monsters ungefähr an der Stelle, wo die unsichtbare Ausgeburt Yog Sothoths lauert. Das Trugbild gleicht dabei einer Illustration im Pnacotic Manuscript.
Sofort keift Allatu einige hektische Anweisungen, die jedoch nur Norna verstehen kann, woraufhin die Hexe das Trugbild so gut wie möglich an Position und Ausmaß des echten Gegners anpasst.

Und plötzlich wird der unsichtbare Schrecken dank einer Illusion sichtbar:



Eine wirklich abscheuliche und ekelhafte Erscheinung des Bösen und des Schreckens, wobei die Illusion es sogar schafft den unsichtbaren Schrecken darunter für diese Runde zu irritieren, denn die Bestie fängt nur an in einem sonderbaren Singsang wie eine cheliaxianische Opernsängerin zu singen und zu heulen.
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« Antwort #528 am: 11.12.2010, 10:50:23 »
Mit letzter Kraft, da scheinbar immer mehr die Luft aus seinen Lungen und die Lebenskraft trotz all seinem Mut und Willenskraft aus seinem Körper weicht, faucht Garnug in Richtung seines Freundes Rahu immernoch nicht Herr seiner ganzen Geisteskraft zu: "Du nicht schauen nach mir, sondern Du treten Scheißvieh zur Hölle! Das sein Befehl!"

Zwar würde gerne Rahu Na'Kephat dem Befehl von Garnug wiedersprechen, doch sein halborkischer Kamerad hatte recht:
Der Schrecken von Aashügel müsste sofort angegriffen werden, bevor er am Ende noch die ganze Gruppe auslöscht, zumal die unsichtbare Bestie - was Rahu zwar nicht weiß - sowieso gerade ablenkt ist.
Und so macht Rahu zwei Schritte aus die unsichtbare, aber dennoch sichtbar gemachte, Bestie zu, wobei der Knochenritter dem Angriff der unsichtbaren Bestie schafft auszuweichen, obwohl er sich eigentlich gar nicht sieht, und dafür seine heilige magische Klinge tief ins Fleisch der finsteren und bösen Kreatur dringen lässt.
Ein fürchterliche Schrei entfährt der Bestie, welche durch den Tod des hohen Bewahrers scheinbar viele Fähigkeiten nicht nutzen kann, um diesen Kampf zu ihrem Vorteil zu beenden.

"Allatu, es funktioniert!" ruft Norna aufgeregt ihrem Fledermausgefährten zu als sie sieht, wie Rahus magische Klinge tatsächlich auf Widerstand stößt und den Gegner offenbar verletzt. Sofort konzentriert sich Norna wieder auf den Zauber und tauscht sich mit Allatu aus um auf die Bewegungen des Monsters zu reagieren.

Und Norna tut gut daran den Zauber aufrecht zu erhalten.

Nur dumpf hört Ralis die Geräusche der Kampfes über sich und noch einmal nimmt er alle Kraft zusammen, um das Geröll über ihm wegzudrücken.

Doch nur, um die Wut des Schreckens von Aashügel mit voller Wucht abzubekommen, da Ralis wohl ein leichteres Ziel ist als Rahu, welcher dem Gelegenheitsangriff des Schreckens seiner Rüstung entgegensetzen konnte.
Und so findet sich der elfische Waldläufer des Meisterschützens bewusstlos, sterbend und umschlingt von blutsaugenden Tentakeln wieder, weshalb der Halbelf Rahu sich nun genau überlegen muss, was er macht, denn Ralis würde diesen Griff nicht lange mehr überleben.
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Angst und Schrecken
« Antwort #529 am: 11.12.2010, 21:04:06 »
Garnug's geschwächter Verstand verzweifelt währenddessen immer mehr an seiner misslichen Lage, aus welcher er sich einfach nicht befreien kann.

Abermals kommt ein kräftiges und langegezogenes "NNNEEEEEIIIIIIIINNNNNNNNN!" den Lippen des Knochenritters der Totengöttin als mit Ralis scheinbar der zweite Gefährte dem Schrecken von Aashügel zum Opfer fällt.
Diesmal schwingt jedoch leichte Verzweiflung und Wut mit.
Eingeschränkt an Möglichkeiten bleibt Rahu nichts weiter übrig ein weitere Angriffswelle in Richtung der Ausgeburt von Yog Sothoth zu vollziehen, um den sterbenden Elfen zu retten, doch der erste Schwerthieb schafft es nicht durch die dicke Haut der unsichtbaren und ekelhaft stinkenden Bestie zu kommen.
Und so bleibt nur der zweite Schwertstrich, um den Schrecken erneut in die Schranken zu weisen, wenn auch mehr mehr und weniger großen Erfolg.
Doch zumindest eine weitere Wunde würde die Bestie nun davontragen - und vielleicht von Ralis ablassen.

Aber selbst wenn nicht:
Klebriger Schleim und Blut haften bereits zwei Zentimeter dick an der magischen und heiligen Klinge des Halbelfen und es würden noch mehr Zentimeter, denn noch ist Rahu mit dem Schrecken nicht fertig.
Und der Schrecken auch nicht mit dem Paladin.

Doch leider kommt es so, wie es nun zu befürchten war:
Norna ist gezwungen ihren Zauber mit völliger Konzentration aufrecht zu halten, damit Rahu bzw. die Chancen der Gruppe nicht völlig versiegen, zumal es um Ralis in diesem Moment schon geschehen ist:

Der Schrecken von Aashügel lässt vom tapferen und nun leider toten Waldläufer ab, nachdem er diesem das Blut und die Seele ausgesaugt hat:
Ralis würde niemals Oleg im Reich des Meisterschützen wieder treffen.
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« Antwort #530 am: 12.12.2010, 17:34:09 »
Garnug rinnen währenddessen bereits Tränen über das Gesicht.
Tränen der Trauer und der Verzweiflung.
Er hatte versagt - sowohl vor seinem Gott als auch vor seinen Gefährten, denn weder den Glaubensbruder Ralis konnte der Halbork retten noch steht er seinem Freund Rahu in diesem aussichtslosen Kampf zur Seite.

Und so sind auch seine weiteren Befreiungsaktion völlig erfolglos.

"Ich werde bestehen in Deinem herrlichen Angesicht, Herrin!"
Voller Wut und Trauer hämmert der Halbelf sein Schwert wie ein Berserker auf den Schrecken von Aashügel.
Ihm ist klar, dass die letzten Sekunden angebrochen sind. Wie in Zeitlupe verlaufen die Sekunden.
All die Kraft und der Kampf vergebens? Hoffnungslos? Sein Freund Garnug fehlt ihm an der Seite, wollte er doch aufrecht neben ihm streiten im letzten Gefecht.
Doch es muss anders kommen und unwirklich scheinen sich die bösen Götter mit aller Macht gegen das Recht und die Ordnung zu stemmen.
Doch noch gibt Rahu nicht auf. Er würde niemals aufgeben!

Mit angsteinflössender Vergeltung lässt der halbelfische Paladin seine Klinge mehrfach tief ins Fleisch des Schrecken gleiten, doch die Bestie viel einfach nicht sterben - auch wenn dies nun nur noch eine Frage der Zeit bzw. eines weiteren erfolgreichen Angriffs sein muss.

Während der unsichtbare Schrecken weiterhin Tod und Verderben über die tapferen Helden bringt, ist es alleine Rahu, der sich von der Macht seiner Göttin beseelt wie der sprichwörtliche Fels in der Brandung, dem bösen Horror entgegenstellt.
Doch plötzlich mischt sich auch Nornas Stimme unter den Kampflärm. Die Hexe deutet mit einem Finger auf den Gegner, die Augen weit aufgerissen und rezitiert erneut einen der mächtigen Bannsprüche aus dem Pnacotic Manuscript in der dunklen Sprache Aklo.

"Shunu limutuma anaku lu'ubluyi!
Shunu linishuma anaku lu'udnin!
Shunu li'iktishuma anaku luuppatari!"

Jedoch diesmal ist es nicht nur ein zitierter Spruch. Denn plötzlich beginnen sich mit jedem weiteren Wort die Schatten um den Schrecken von Aashügel zu verdichten als Norna die Magie der Finsternis anruft um aus den uralten Worten einen mächtigen Zauber zu weben.

Während sich der mächtige Zauber versucht auf den magieresistenten Schrecken zu legen, bekommt bereits Rahu nun die nächste Angriffswelle der Ausgeburt des uralten Gottes der dunklen und finsteren Unendlichkeit zwischen Sternen des Himmels ab.
Doch die Bestie schafft es nur Wunden zu schlagen, denn aufeinmal zeigt der von Norna aus dem Manuscript gewirkte Zauber zumindest kurzzeitig enorme Wirkung, sodass der Schrecken Rahu nicht mit seinen Tentakeln umschlingen und fest umklammert fesseln kann, um ihn auszusaugen.

Ein kostbares Geschenk, welches dem Halbelfen ersteinmal das Leben rettet.
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« Antwort #531 am: 12.12.2010, 22:50:12 »
Garnug versucht währenddessen weiterhin seinen aussichtslosen Kampf, um sich zu befreien, doch weiterhin völlig ohne Erfolg trotz seiner enormen Kraft und seiner Stoßgebete an den Meisterschützen.

Steh mir bei Herrin, Dein Diener braucht Deinen Beistand!
Rahu versucht weiterhin mit all seiner Macht allein gegen den Schrecken von Aashügel zu bestehen. Fast ohne Hoffnung, bleibt im bloß der feste Glaube daran, dass das Gute obsiegen muss.
"Norna, weiter so. Halte ihn auf. Lange bestehe ich nicht mehr gegen diesen Schrecken..."
Verschwitzt und abgekämpft hält er sich wacker aufrecht und kämpft weiter. Und weiter... und weiter...

"Freund Garnug, komm schon, Du schaffst das!", feuert Rahu seinen Freund an, dass dieser endlich seinen Kampf gegen das Geröll gewinnen möge.
Und der Verlust seiner Gefährten bohrt sich tief in die Eingeweide des Halbelfen. Es würde alles seine Konsequenzen haben. Und der zukünftige Weg Rahus würde ein anderer sein, als er vor einer Woche noch angenommen hätte.

Dabei würde Rahu sich sehr bald um Garnug selbst kümmern können und ihm helfen sich aus dem Geröll zu befreien, denn der erste Schwerthieb in dieser Angriffswelle des Knochenritters ist der letzte Hieb, welcher der Schrecken auf dieser Welt noch erleben wird.

Und so löst sich der Schrecken - der Nemesis der Ermittler und von Aashügel - mit einem letzten wütenden Schrei einfach auf und verlässt diese Ebene...für immer.

Die Ermittler hatten es geschafft!
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« Antwort #532 am: 12.12.2010, 22:50:58 »
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