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Autor Thema: [IC] Kapitel 1 - Wispern im Gestrüpp  (Gelesen 79893 mal)

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Sidkar

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[IC] Kapitel 1 - Wispern im Gestrüpp
« Antwort #660 am: 06.03.2012, 12:52:44 »
"Er dachte also, dass es er es nicht nennen müsste, da es für Gelehrte klar wäre und es den Rest nicht wirklich zu interessieren habe. Er hat uns an der Nase herumgeführt, damit wir auch wirklich hier reingehen. Er wusste es vorher und dennoch wirft er uns unsere Unwissenheit vor. Ein typischer Elf, ich hätte es mir denken können."
Sidkar fühlt sich wie in den alten Tagen, man nutzt seine Expertise, seinen Überlebensdrang und sein Wissen aus, um mit gefährlichen Dingen zu hantieren. Diesem Elf ging es nicht um das blanke Wissen, sonst würde er nicht so mit diesem Thema umgehen. Er sagt nichts, und das liegt nicht an irgendeiner Form der Unwissenheit, sondern die Unwissenheit seiner Gegenüber verhindert das Hinterfragen seiner Taten, sie verhindern, dass man dieses Wissen nach außen trägt. Saraphilon geht geschickt und berechnend vor.

Sidkar zieht sich aus dem Gespräch zurück. Ling hat ihm das erste Mal die Augen geöffnet. Sidkar ist auf dieselbe Falle reingefallen, auf die er als Adliger reinfiel und auf die er als Soldat reinfiel, sogar als einfacher Führer einer Gruppe durch die Dschungel fiel er darauf rein. Es ist doch so deutlich, dass für das vielleicht nicht einmal benötigte, sondern nur interessante Wissen Menschen und andere Humanoide, die nicht einmal etwas davon haben werden, sterben müssen. Saraphilon opfert sie seiner Neugier oder vielleicht sogar der Hoffnung, die Macht dahinter zu verstehen und zu nutzen. Sidkar entfernt sich ein paar Schritte von der Gruppe, um nachzudenken.

Luther Engelsnot

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[IC] Kapitel 1 - Wispern im Gestrüpp
« Antwort #661 am: 09.03.2012, 17:17:26 »
Saraphilon schaut zu Ling und schüttelt den Kopf.
„Euch steht es natürlich frei zu gehen, schließlich möchte ich euch nicht dazu zwingen bei dieser Ausgrabung beizuwohnen. Allerdings möchte ich tatsächlich nicht solch einen Fund einfach versiegen lassen und wenn doch, ist dies keine alleinige Entscheidung von mir. Die anderen Professoren werden sicherlich ebenso interessiert sein. Außerdem haben wir nicht umsonst Experten versammelt, diese Ausgrabung wird schon seit jeher mit besten Wissen und größtmöglicher Vorsicht ausgeführt. Zumindest soweit es die Ausgrabung und die daraus resultierenden Funde betrifft.“
Als sich dann jedoch Tonks einschaltet, mit merkwürdigen Unterstellungen und einem ebenso bedränglichen Ton, hebt der Elf im ersten Moment beschwichtigend die Hände, um dann jedoch davon abzulassen.
„Ihr beweist nur wie kurzsichtig und selbstzentriert ihr seid. Wenn ihr auch nur den Hauch einer Ahnung über meine Kultur hätten oder gar so etwas wie Empathie, wüsstet ihr, dass es mir nur um den Erwerb von Wissen geht, die Vervollkommnung eben dieses für alle folgenden Generationen. Die Vergangenheit kann uns ebenso viel lernen wie die Zukunft und wenn wir unsere eigenen Wurzeln verleugnen oder gar nicht kennen, kann daraus ebenso Schaden entstehen wie aus den falschen Handlung im Umgang mit solcherlei Funden.“

Sidkar und Unbekannt nehmen keine weitere Gefahren wahr, als sie sich von der Gruppe entfernen. Entweder scheinen nicht alle Bewohner dieses Höhlensystem so aggressiv wie die merkwürdigen Pilze oder sie sind schlicht zu weit weg oder gar bereits tot.
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Gormann

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[IC] Kapitel 1 - Wispern im Gestrüpp
« Antwort #662 am: 11.03.2012, 13:41:06 »
"Auch gut. Dann ist unsere Aufgabe erfuellt." spricht der Barbar und macht sich wieder auf den Weg zur anderen Seite auf dem seine Kamaraden sind. "Gehen wir wieder zurueck ins Lager und ueberlassen hier anderen ihre Arbeit." Der Auftrag war zwar nicht lang doch der Professor sollte ihnen die Belohnung nicht mehr vorenthalten. Der Weg zur dieser Stelle ist ja nun von allen Bedrohungen beseitigt oder war da noch etwas auf dem Weg? Mit Hilfe seiner Spinnenkletterfaehigkeit kommt Gormann wieder auf der anderen Seite an und nickt kurz den anderen zu und macht sich auf den Weg aus dem sie gekommen sind.

Ling Tar Do

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[IC] Kapitel 1 - Wispern im Gestrüpp
« Antwort #663 am: 11.03.2012, 14:42:10 »
Ling sucht Gormann schnell mit Blicken ab und spricht dann eine einfache Schutzformel auf ihn[1]. Er war etwas überrascht, dass seine Gefährten ebenfalls Bedenken äußerten und überlegte, ob er noch einmal versuchen sollte, den Professor umzustimmen, oder ob er schweigen sollte. Er entschied sich dann für einen Mittelweg. "Bedenkt, dass der Weg zur Erleuchtung im Einssein besteht. Wissen kann da, wenn überhaupt, nur eine erste Hilfe bedeuten und die alten Meister betonen, dass es dem einfachen Menschen auch möglich sein soll, durch Aufmerksamkeit und stete Übung Erleuchtung zu erfahren ohne auch nur eine Seite gelesen zu haben. Mir ist wohl bekannt, dass einige, die an die Götter glauben, der Ansicht sind, dass gerade in der Begegnung mit dem Absonderlichen die Schöpfung am deutlichsten ist, denn so erkenne man das Chaos aus dem der Mensch erwachsen war[2]. Doch, nein, ich kann dieses Argument nicht gelten lassen. In meiner Tradition gibt es keinen Autor, der es in erwägung zieht, von den Dämonen zu lernen. Doch entscheidet selbst."
 1. Schutz vor Bösem
 2. z.B. Aeropagit oder Hugo von Sankt Viktor (lese gerade 'Der Namen der Rose')
« Letzte Änderung: 11.03.2012, 14:43:31 von Ling Tar Do »

Luther Engelsnot

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[IC] Kapitel 1 - Wispern im Gestrüpp
« Antwort #664 am: 12.03.2012, 17:13:25 »
Saraphilon nickt bei Gormanns Worten.
„Vorerst sollten wir umkehren. Wenn ihr jedoch bereits seid, würde ich eure Hilfe natürlich erneut in Anspruch nehmen, nur der Sicherheit wegen, denn immerhin könnte ja etwas passieren, selbst wenn wir vorsichtig sind.“
Danach wartet der Professor und wundert sich, als Ling doch noch nicht zufrieden ist. Das Entfernen von Sidkar scheint er dabei nicht zu bemerken oder keine Bedeutung beizumessen.
„Bei den Ahnen...warum glaubt ihr, dass Menschen überhaupt den wahren Weg zur Erleuchtung erreichen können? Eure Rasse hat den falschen Ausblick auf die Reise und die falsche Vorstellung. Ihr seid viel zu kurzlebig, kurzlebiger als wir, und fürchtet oft genug den Tod. Erleuchtung erreicht man nicht durch das Verschwenden seiner kostbaren Zeit. Man muss Perfektion erreichen, die Gunst der Vorangegangenen gewinnen und den Übergang zur nächsten Stufe erwarten. Menschen haben schon immer eine falsche Ansicht gehabt. Jedoch möchte ich euch eine Gegenfrage stellen, ist es falsch Wissen aller Art zu sammeln? Aus allen Blickrichtungen zu betrachten? Etwas aus einem festen Standpunkt zu sehen, macht einen nur Blind. Nur wenn man etwas von allen Seiten betrachtet, kann die Gesamtheit offenbart und ein Bruchstück davon erfasst werden. Ist eine Entdeckung böse, nur weil ihr glaubt der Entdecker ist fehlgeleitet? Oder kann nicht jeder von Wissen profitieren, egal wer der Entdecker ist?“
Lässt der Professor sich trotzdem auf eine Diskussion ein, scheint aber von Lings Ansicht wenig überzeugt.
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Ling Tar Do

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[IC] Kapitel 1 - Wispern im Gestrüpp
« Antwort #665 am: 15.03.2012, 10:53:50 »
"Nun ja, prinzipiell ist Wissen an sich nichts Schlechtes. Doch ist Wissen nicht gleich Erleuchtung und es ist zweckfrei, wie jeder andere Verdienst auch. Bei uns im Kloster sagt man: 'Man mag Recht haben und trotzdem ein Tor sein.' Uns geht es um das Erlangen von Weisheit, wenn Euch das genehmer ist. Wissen kann hilfreich sein, geht es um die Erleuchtung, doch notwendig ist es nicht, wie ich schon sagte. Also sage ich, dass Ihr nach Wissen streben könnt, wenn Ihr es meint. Schaden tut es allenfalls dann, wenn es Euren Geist vereinnahmt und Euch bannt und verführt. So mancher Forscher ist schon den äußeren Phänomenen angehaftet und hat Dinge getan, die er sich selbst vorher nicht zugetraut hat. Insbesondere, wenn sie auch magiebegabt waren. Was macht Euch sicher, dass Ihr stark genug seid, um dieser Versuchung zu widerstehen? Und selbst falls Ihr es seid, warum sollten andere nicht durch Eure Forschung an Dämonen geschädigt werden? Um mit aller Offenheit zu sprechen, ich kann dieses Unterfangen nicht gutheißen."

Luther Engelsnot

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[IC] Kapitel 1 - Wispern im Gestrüpp
« Antwort #666 am: 18.03.2012, 13:25:00 »
Saraphilon schüttelt den Kopf.
„Menschen...und woher nehmen eure Lehrmeister die Gewissheit zu wissen, was Erleuchtung ist? Wie man sie erlangen kann? Ihr meint Wissen wäre zweckfrei wie jeder Verdienst, aber dies ist falsch. Jeder Verdienst, führt uns Näher zu unseren Ahnen, schenkt uns ihre Gunst, wenn wir Perfektion demonstrieren, Fortschritt beweisen oder ihr Werk fortführen, und bereitet uns auf die nächste Stufe der Reise vor oder ermöglichst uns sogar, irgendwann den Status zu erreichen sie abzuschließen, wenn wir würdig genug sind. Ihr glaubt eure Philosophie ist die Wahre und kann auf alle anderen Angewandt werden, aber dies ist so müßig und falsch wie der Versuch das Göttliche selbst zu verstehen. Außerdem werde ich den Fund bestimmt nicht verschweigen, ich werde sicherlich nicht lügen. Lasst uns gehen und das Gespräch, wenn schon unter besseren Bedingungen fortführen.“
Die Gruppe lässt die Kammer hinter sich, folgt dem Flussverlauf zurück und kommt mit der Hilfe aller gut voran. Am Ende kommen sie wieder an den Wachen vorbei und treten letztendlich aus dem Gebäude heraus, auf die Ausgrabungsstätte. Dort ist bereits wieder voller Betreib und unzählige Arbeiter graben die Steinstrukturen aus.
„Nun ich sollte den Fund den Anderen mitteilen und den Bau der Brücke organisieren. Außerdem muss ich noch einmal mit euch reden Gormann.“
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Gormann

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[IC] Kapitel 1 - Wispern im Gestrüpp
« Antwort #667 am: 23.03.2012, 13:44:57 »
Saraphilon verschwendet kaum Zeit und geht zu einer Gruppe von Arbeitern. Kaum ist er drot angekommen, spricht ein Vorarbeiter den Professor an. "Gud se alle wieda drauß'n z'hab'n, Provessa." Diesem fehlt bereits einiges vom Haupthaar, kann das aber durch die Augenbrauen wieder ausgleichen.
Der Elf hingegen ist fast euphorisch über die Entdeckung. "Heute ist ein großer Tag, ...." Er scheint sich einen Moment an den Namen des Vorarbeiters zu erinnern versuchen, gibt dann aber auf. Menschen leben ohnehin nicht so lange, da muß man sich nicht mit deren Namen aufhalten, wenn es doch wichtigere Dinge gibt! "Über die Details kann ich nun nicht reden aber wie brauchen lange Holzplanken, 10 bis 15 Fuß und Seil. Wir müssen eine Brücke bauen, eine richtige, kein schludriges Handwerk wie manche andere Konstruktion, und einen kleinen unterirdischen Strom überbrücken wahrscheinlich auch mit Schubkarren und anderen Geräten. Hopp, hopp, Bewegung. Tragt alles zusammen."

Saraphilon wendet sich an die Gruppe. "Wir haben nun etwas Zeit. Versorgt Eure Wunden und stärkt Euch. Ich lasse ich später rufen. Gute Arbeit bisher." fast hätte er Sidkar auf die Schulter geklopft, stoppt seine Hand aber noch rechtzeitig, während sich seine Miene plötzlich ernst wird, als wäre ihn der kurze Emotionsausbruch peinlich.
"Wache Gormann. Folgt mir bitte zum Zelt. Es gibt da ein paar Belange die der Klärung bedürfen."
Der Barbar hatte auch stark gelächelt als sie aus der Höhle gekommen sind, wenn auch nicht wegen des Funds sondern eher in Vorfreude auf die Belohnung die ich sich bald verspricht. Als der Professor ihn jedoch anspricht verfinstert sich seine Miene ebenfalls.
"Was will der? Das Geld würde er mir doch den anderen zur gleichen Zeit geben oder nicht?" Etwas missmutig folgt Gormann dem Elfen zurück ins Lager und schaut nur noch einmal zurück zu Tonks, um zu erahnen wohin sie nun wohl gehen wird.
Doch diese scheint einen spontanen Einfall zu haben oder einen anderen Gedanken, denn sie entfährt sich ohne weitere Umschweife von der Gruppe. Mit einem gehetzten Blick und ohne ein Wort an den Rest der Gruppe zu verlieren.
« Letzte Änderung: 24.03.2012, 01:07:23 von Luther Engelsnot »

Luther Engelsnot

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« Antwort #668 am: 24.03.2012, 01:10:13 »
Als sie in das große Lager zurückkehren und Saraphilon wieder sein Zeit betritt, welches wie immer von zwei zuverlässigen Wachen bewacht wird, atmet der Professor tief durch. Erst danach wendet er sich an Gormann.
„Wir müssen reden. Euer Kunststück in den Höhlen, woher habt ihr diese Gabe? Das Verständnis für Magie habt ihr jedenfalls nicht, dass weiß ich. Könnt ihr noch mehr? Ich muss es wissen, zum Wohle der Ausgrabung und um besser eure Fähigkeiten einzuschätzen. Offensichtlich seid ihr doch keine so gewöhnliche Wache.“
Mustert der Elf den großen Barbaren interessiert, wenn auch leicht misstrauisch.
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Unbekannt

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« Antwort #669 am: 24.03.2012, 11:12:46 »
Als Unbekannt die Höhle verlassen hat begibt er sich sofort zur Schmiede und beginnt dort seine Schäden zu Reparieren. Dabei nutzt der Kriegsgeschmiedete seine Erfahrung im Schmieden von Rüstungen und das Reperaturset welches sich in seinem Besitz befindet.

Gormann

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« Antwort #670 am: 25.03.2012, 05:39:19 »
Gormann ist die Situation im Zelt mit dem Professor sichtlich unangenehm. Nicht, daß er sich von dem kleinen Elfen fürchten würde, doch fürchtet er um seinen Bonus für die Aufgabe sollte er eine falsche Antwort geben. Da ihn aber keine gute Lüge einfällt versucht er es mit Ehrlichkeit. Etwas wofür er in Vergangenheit schon oft bestraft wurde. Bevor er beginnt spricht ändert er seine Drakonische Aura in die der Präsens, da er mit Hilfe dieser etwas eloquenter erscheinen kann.
"Meine Familie waren die Shamanen unseres Stammes. Das Klettern ist eine Gabe unseres Totems. Meine Mutter war sehr viel mächtiger als ich. Meine Kräfte sind dagegen sehr bescheiden." gibt er als Antwort.

Luther Engelsnot

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« Antwort #671 am: 25.03.2012, 13:44:33 »
Der Elf nickt und schüttet sich etwas Wasser aus einer Karaffe ein, während Gorman sich erklärt.
„Interessant...und was für ein Stamm ist das? Was für ein Totem? Gehört ihr zu den Khyberanhänger der Schwarzmarschen? Das würde zumindest erklären warum sie es waren und ihr hier seid. Oder ist es etwas unbekanntes? Oder gar von noch weiter weg? Könnt ihr noch mehr als diese Klettergabe?“
Scheint der Professor den Barbaren förmlich mit Fragen zu löchern.
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Gormann

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[IC] Kapitel 1 - Wispern im Gestrüpp
« Antwort #672 am: 26.03.2012, 10:17:53 »
Der Barbar antwortet auf Drakonisch: "Der Stamm lebt auf Vask eine der Seren Inseln. Unser Totem ist Khobbyraec, die Blutschuppe.", sagt der Shamane als müßte dieser Name jedem etwas sagen. Sein Seren-Dialekt bekräftigt die Aussage. "Ich stehe immer noch Anfang die Kräfte zu ergründen. In Wesentlichen ist es möglich Auren um einen aufzubauen, die die Sinne schärfen, einen Energieschild aufbauen, einen vor Schaden schützen oder heilen. Manche meiner Vorfahren hatten auf die Fähigkeit des Säureodem oder der Immunität gegen Säure, doch dies sind Kräfte die ich bisher nicht entwickeln konnte. Mir fehlt die Anleitung und die Praxis. Khobbyraec sprach oft zu meiner Mutter, doch bisher nicht mit mir. Die Geister haben ihren eigenen Willen, vorallem wenn sie zu den Drachen gehören."
Ermutigt dadurch Drakonisch zu sprechen, greicht Gormann nach der Karaffe und nimmt sich ebenfalls etwas Waser.

Luther Engelsnot

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« Antwort #673 am: 29.03.2012, 22:38:41 »
Der Professor lässt Gormann gewähren und nickt.
„Interessant. Ich denke wir sollten eure Fähigkeiten vielleicht gewinnbringender einsetzen als zuvor. Ihr scheint mehr Fähigkeiten zu besitzen, als ich dachte und mehr als die anderen Wachen. Allein die Heilung ist nützlich und der Schutz vor Schaden, könnt ihr dies alles? In welchem Umfang? Wenn es recht ist, solltet Ihr alles erzählen, damit wir euch optimal einsetzen können. Haben eure Fähigkeiten Limits? Erschöpfen sie?“
Saraphilon scheint sehr interessiert an den Fähigkeiten von Gormann.
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Gormann

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[IC] Kapitel 1 - Wispern im Gestrüpp
« Antwort #674 am: 30.03.2012, 07:10:22 »
Als das Wort 'gewinnbringend' fällt erstrahlt Gormann förmlich in Vorfreude auf was immer ihm mehr Gewinn einbringt. Bereitwillig beantwortet er die weiteren Fragen des Professors:
"Diese Heilkräfte funktionieren leider nur bei Schwerverletzten und sie heilen auch nicht bis zur vollen Genesung, doch können sie jemanden zum Beispiel vor'm Verbluten bewahren. Es funktioniert ganz ohne Berührung. Ich bin nicht sicher ob diese Aura irgendwann erschöpft. Bisher ist es allerdings noch nicht passiert." Stolz präsentiert sich der Barbar.
"Welche neuen Aufgaben darf ich übernehmen? Da wäre auch natürlich noch die Frage des Silbers."

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