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Autor Thema: [IC] Kapitel 1 - Wispern im Gestrüpp  (Gelesen 37084 mal)

Beschreibung: Es beginnt...

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Sidkar

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[IC] Kapitel 1 - Wispern im Gestrüpp
« Antwort #255 am: 11.12.2010, 16:16:10 »
Sidkar nickt seinen Gefährten dankbar zu, als er und Jerake endlich einigermaßen in Sicherheit sind. Er stürzt mit dem Neuling hinter einen Baum in Deckung und antwortet dann zuerst Ling, während er sich von Jerake löst und die ihre Verbindung zu Boden gleiten lässt und seinen Bogen hervornimmt. Es ist ein beeindruckender Bogen, über sechs Fuß in seiner Länge und damit fast genauso lang, wie sein Besitzer. Die Sehne scheint verstärkt zu sein und ebenso ist zu sehen, dass das Holz deutlich mit Metall verstärkt worden ist. Obgleich er schmucklos ist, scheint er ein besonderes Stück zu sein.
"Ich werde keinen Hinterhalt nutzen, ich werde sie direkt von hier aus erschießen."
Seine Anwort fällt kurz aus, denn der ehemalige Soldat hat keine Lust viele Worte zu verlieren, und schon gar nicht möchte er über Hinterhalte und dergleichen nachdenken. Er will sich für seine Schmerzen revanchieren. Er nimmt Pfeile hervor und beginnt sich zum Schießen bereit zu machen.

"Zerstört die Brücke, wir suchen uns einen anderen Weg. Ich geb euch Deckung", ruft der Kundschafter und gibt Galbars Plan dementsprechend Recht. Der Waldläufer sieht es als sinnvollste Methode an, sich unter Umständen geordnet zurückzuziehen. Und so beginnt er damit aus der Deckung hervorzukommen und schießt zwei schnelle Pfeile auf die Echsenwesen. Jerake beachtet er für den Moment gar nicht weiter.

Luther Engelsnot

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[IC] Kapitel 1 - Wispern im Gestrüpp
« Antwort #256 am: 14.12.2010, 00:10:05 »
Während Sidkar über den Regen hinweg das Feuer eröffnet und leider nichts trifft, eröffnen auch wieder die Echsenmenschen das Feuer. Dabei sehen sie jedoch wie Galbar sich an den Seilen der Brücke zu schaffen macht. Sie konzentrieren ihr Feuer auf ihn und zu seinem Glück hält der Baum etliche Pfeile ab, doch drei der Echsenmenschen schaffen es irgendwie trotzdem ihn zu treffen. Schmerzhaft dringen zwei Pfeile in seinen Arm und einer in sein Bein. Sofort schießen Schmerzen durch seinen Körper und er spürt einen leichten Schwindel einsetzen. Doch dann tritt noch eine weitere schwarze Echsenmenschengestalt an den Rand des Dschungels und seine rechte Hand lodert hell in Form einer Flamme, welche den immer wieder auftreffenden Regen zischend verdampfen lässt. Er zischt etwas und wirft die Flamme in Richtung Galbar, doch der Regen macht den Effekt zunichte ehe er treffen kann. Die Flamme in der Hand jedoch lodert weiter. Danach bleiben die Echsenmenschen am Rand stehen und legen die nächsten Pfeile auf.
Galbar muss derweil frustriert feststellen, dass die Knoten der Brücke sehr fest sitzen und wer auch immer sie gebaut hat, eine ordentliche Arbeit verrichtet hat.
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Tonks

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[IC] Kapitel 1 - Wispern im Gestrüpp
« Antwort #257 am: 14.12.2010, 08:47:08 »
"Da seht ihr! Verdammtes Echsenpack!", flucht die Wechselbalg unter ihrem Atem und eilt in die Nähe des Brückenknotens. Sie hat keine Geduld für die halbdiplomatischen Vorgehensweisen von Galbar. Die Brücke muss weg, bevor diese jämmerlichen Ausgeburten auf die Idee kommen, die Schlucht zu überqueren. Dieser dämliche Druide hätte mit seinem Schwert dem Seil den Garaus machen und nicht noch versuchen sollen, den Knoten rauszuknebeln. Wie sollte dies auch funktionieren, lastet doch das Gewicht der gesamten Brücke auf dem Seil?

Tonks geht so nahe heran, dass sie ihre Kräfte gegen die Seile benutzen kann, doch versucht, in Deckung zu bleiben - sollten doch andere als Fleischschilder herhalten. Sie konzentriert sich auf den Knoten und würgt ihre Wut auf Galbar hervor, die sich in einer Ladung Kristallsplitter manifestiert, die sie auf den Knoten jagd, gepaart mit einem entsetzlich qualvollen und schrillen Schrei.
« Letzte Änderung: 14.12.2010, 08:53:48 von Tonks »
"Eberron ist eine unmoralische Kloschüssel und irgendwann werden wir alle runtergespült" - Tonks'sche Erkenntnis

Galbar

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[IC] Kapitel 1 - Wispern im Gestrüpp
« Antwort #258 am: 14.12.2010, 14:11:45 »
Nachdem der erste Scimitarswung daneben ging und mehrere Pfeilenden aus verschiedenen Körperteilen des Druiden ragten entschließt sich Galbar dazu erstmal volle Deckung hinter einem Baum zu nehmen. Ein Brennen zieht durch seinen Körper und er kann sich nicht erinnern in seinem Leben schon mal annähernd so verwundet gewesen zu sein, wie in diesem Moment.
"Tirink Arthula horio kurmatan mouril." in der Sprache der Druiden erfleht Galbar erneut den Beistand der Geister des Waldes und Arawai ist ihm wohlgesonnen. Sein Körper Spucken langsam und aber schmerzvoll die Giftpfeile aus den Wunden, die sich zu schließen beginnen, als zu seiner Entsetzen hinter ihm psychokinetische Energie Baum und Seilpfetzen um die Ohren schleudert. Galbar zuerst für einen erneuten Angriff der Echsenmenschen, bis er den zufriedenen Ausdruck auf Tonks gesicht sieht, die mit erhobenen Händen das Seil anvisierte.
« Letzte Änderung: 14.12.2010, 14:35:45 von Galbar »

Luther Engelsnot

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[IC] Kapitel 1 - Wispern im Gestrüpp
« Antwort #259 am: 14.12.2010, 16:00:08 »
Während Galbar das brennen in seinem Körper merkt und eine schwere Mattheit sich seiner bemächtigt, reißt Tonks die Seile regelrecht in Stücke mit ihren Splittern und die drei Seile der Brücke stürzen mit den abgetrennten Enden in die Tiefe der Schlucht. Doch der Fall wird schnell gebremst, da die Seile auf der Seite der Echsenmenschen noch intakt und festgebunden sind. Die drei Seile baumeln auf der anderen Seite der Schlucht, während die Echsenmenschen böse zischen beim Anblick der zerstörten Brücke. Sie feuern eine letzte sinnlose Salve ab, welche irgendwo in der Schlucht landet, und der Echsenmensch mit der Flamme in der Hand, wirft diese erfolglos nach Tonks ehe alle wieder in den Dschungel verschwinden. Die Trommel ersterben kurz darauf.
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Ling Tar Do

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[IC] Kapitel 1 - Wispern im Gestrüpp
« Antwort #260 am: 14.12.2010, 18:02:43 »
Ling beobachtet, wie sich die Lage entwickelt und ihm scheint, dass Sidkar Recht behält. Ein Kampf scheint unausweichlich. "Wir wissen, dass Ihr den Menschen töten würdet und wir haben Mitleid mit ihm, denn er ist wie wir und wir wollten dieses Schicksal nicht erleiden. Wir können ihn Euch nicht zurückgeben. Wenn unsere Entscheidung einen Kampf bedeuten muss, dann muss es so sein, außer es gibt einen anderen Ausgang.", ruft Ling den Echsenwesen auf drakonisch zu.

Verwirrt blickt er sich um, um nach Orientierung zu schauen. Zwar hat er den einen oder anderen Meister der Kriegskunst gelesen, doch sich freilich erst wenige Male in einem echten Kampf befunden. Genauer gesagt, nur in dieser Nacht und am Abend davor. Und wieder bewahrheitet es sich, dass der der hat noch nicht so ist. Sidkar macht sich sicherlich keine Gedanken über Sun Tsu. Er hebt den Arm, wenn ein Pfeil kommt und denkt nicht nach, an welcher Seite seine Deckung offen ist. Wie tapfer er sich gegen den Pfeilhagel verteidigt.

Ling merkt, dass seine Gedanken abschweifen, wo es wichtiger wäre selbst zu handeln. "Sidkar scheint verwundet. Ich sollte ihn heilen", sagt er sich selbst, geht auf diesen zu und spricht einen einfachen Heilzauber[1].
 1. Leichte Wunden heilen auf Sidkar: 11 HP geheilt
« Letzte Änderung: 14.12.2010, 18:51:02 von Ling Tar Do »

Sidkar

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[IC] Kapitel 1 - Wispern im Gestrüpp
« Antwort #261 am: 15.12.2010, 12:34:57 »
"Danke.", sagt der Waldläufer kurz und knapp und nickt Ling zu, während er den Bogen wieder über die Schulter legt. "Glücklicherweise hat ihr Gift bei mir nicht gewirkt, sonst wäre es sicherlich böse geworden für ihn und mich. Es ist mir eindeutig zu viel los in diesen Dschungeln. Es ist hier gefährlich seit meinem ersten Schritt, den ich hier in Q'Barra tat, aber in dieser Frequenz ist es einfach Irrsinn. Irgendwas muss die Wesen aufgescheucht haben." Der ehemalige Soldat blickt mit zusammengekniffenen Augen zu Jerake, ihn musternd und über ihn nachdenkend. Dann richtet er sich wieder an alle und geht dabei auf und ab. "Ich weiß nicht so viel über wilde Völker und mit den Echsen hier hatte ich nur wenige Zusammenstöße, aber es würde mich nicht wundern, wenn sie Jerake opfern wollten, um ihre Götter zu besänftigen. Vielleicht haben sie auch mit der plötzlichen Brutalität des Dschungels zu kämpfen. Wie viele Kämpfe haben wir jetzt alleine in den letzten Stunden erlebt?"
Der Kundschafter hält inne und lehnt sich sitzend gegen einen Baum und verbindet die kleine Wunde, die nach der Heilung durch Ling übrig geblieben ist. "Wir werden noch mehr Kämpfe erleben, aber es würde mich zu sehr interessieren, was diese Wildheit auslöst. Vielleicht erfahren wir bei den Archäologen mehr oder bei nächsten Zusammenstoß fangen wir uns eine widerspenstige Echse."

Der Waldläufer hält einen Moment inne und räumt dabei seine Sachen zusammen und macht sich wieder zum Aufbruch bereit, mustert die Karte, ob sie einen gewissen Aufschluss darüber geben kann, ob und wie man die Schlucht umreisen kann. Dann spinnt er seine angefangenen Gedanken von eben weiter. "Was mir jedoch aufgefallen ist, dass wir immere Zustände ähnlich einer Trance erlebt haben, wenn man sich uns stellte oder uns überfiel, was mich sehr verwundert, denn ich kenne Ähnliches nicht." Sidkar schlägt sich abwechselnd mit den flachen Händen auf die Oberschenkel, um ein rhythmisches Trommeln nachzuahmen. "Erst das ewige Froschgequake und jetzt das Trommeln. Es kann Zufall sein oder auch die Froschwesen haben etwas geopfert und wir haben gestört oder sie wollten jemanden von uns opfern, vielleicht den Blechkasten, den sie entführt haben." Sidkar hält inne und blickt nochmal jeden seiner Gefährten an. "Wie dem auch sei, die Späher der Echsen waren schonmal auf unserer Fährte und nicht sonderlich gesprächig dabei und jetzt dürften wir sie endgültig verärgert haben, gerade wenn sie ihre Götter oder den Dschungel mit diesem Opfer besänftigen wollten. Wir sollten sehen, dass wir wegkommen."
Sidkar blickt den Fremden nochmal an. "Wie heißt du, Fremder? Schüttel dich kurz aus, hol tief Luft und dann folge uns, sonst holen dich die Echsen wieder. Und dann ist es unwahrscheinlich, dass eine zweite Gruppe Reisender wahnsinnig genug ist, ihre Leben für dich zu riskieren."
Sidkar lässt keinen Zweifel daran aufkommen, dass dies ein Marschbefehl und keine Bitte ist und so geht er dann, wie er es so gerne tut, ein paar fordernde Schritte voraus.

Jerake

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[IC] Kapitel 1 - Wispern im Gestrüpp
« Antwort #262 am: 15.12.2010, 22:46:28 »
Jerake, der sich zwischenzeitig in Deckung begeben hatte, folgt Sidkars Beispiel und sagt aus tiefsten Herzen: "Ich danke euch. Vielen Dank. Ich verdanke euch mein Leben." Nachdenklich schaut der junge Krieger hinüber zu der anderen Seite der Schlucht. "Ich danke euch für das Angebot euch begleiten zu dürfen. Einen anderen Weg einzuschlagen fällt mir sowieso schwer, denn ..." Jerake zögert kurz. Noch immer sind nur Fragmente als Erinnerungen vorhanden. Der Schmerz als ein Pfeil ihn traf. Dann die Brücke. Was lag davor. Wieso war er überhaupt im Dschungel? "... ich fürchte ich weiß weder warum diese Echsenmenschen mich als Opfergabe angesehen haben, noch wieso ich überhaupt hier bin. " Achselzuckend durchsucht er seinen Rucksack und holt seine Waffe hervor. Eine ungewöhnliche Waffe. Über 3 Meter lange Eisenkette, bespickt mit Stacheln.

Nachdenklich lässt er dann die vergangenen Sekunden Revue passieren. Den Angriff der Echsenmenschen. Die junge Frau mti dem Kristallsplittern, die seinen eigenen intuitiven Fähigkeiten so sehr ähnelt. Die unerschrokene hilfe des Mannes. Fast schon begeistert ist Jerake, ohne zu wissen warum. Soviel neues, soviel unerwartetes ... in einer Situation in der er sich kaum an seinen Namen erinnern kann.

Lilja von Rottmulde

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[IC] Kapitel 1 - Wispern im Gestrüpp
« Antwort #263 am: 19.12.2010, 00:18:11 »
Sidkars Beschluß steht fest, und die erschöpften Abenteurer machen sich durch den rauschenden Regen auf den Weg die Schlucht entlang, flußaufwärts, obwohl es schlimmstenfalls einen mehrtagigen Umweg bedeutet, sollten sie nicht in absehbarer Zeit eine andere Möglichkeit finden, die Kluft zu überqueren.
Während die Nachmittagsstunden sich dahinziehen, lässt der Regenguss kaum nach, und hört erst kurz vor dem Einbruch der Dunkelheit auf, so abrupt wie er begonnen hatte. Ohne die konstante, regelmäßige Geräuschkulisse wirkt der Urwald auf einmal ruhig, trotz der ständigen und oft lauten Tierrufen.
Die Schlucht ist bis dahin nur wenige Manneslängen enger geworden, und die einbrechende Nacht sowie die Erschöpfung zwingen die Reisenden allmählich in die Knie.
I loathe to breathe, I loathe to feel,
I loathe to know that what I hate's still real,
I'm tired of waking up into the same old shape,
I yearn to end it, but there's no escape...

Ling Tar Do

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[IC] Kapitel 1 - Wispern im Gestrüpp
« Antwort #264 am: 19.12.2010, 12:13:28 »
"Ich habe den Echsenwesen gesagt, dass wir Ihnen Ihre 'Opfergabe' nicht zurückgeben werden. Ich sagte, dass er uns gleiche und weil wir nicht geopfert werden wollten, könnten wir es auch nicht zulassen, dass er dieses Schicksal erfährt. Ich glaube nicht, dass die Echsenwesen damit zufrieden sein werden.", sagt Ling unvermittelt. Deutlich traurig fährt er fort: "Ich befürchte, dass das Blutvergießen noch kein Ende gefunden hat. Sie werden erraten haben, dass wir die Schlucht überqueren wollen und sie kennen sich hier wahrscheinlich besser aus, als wir es tun. Mit anderen Worten, es kann gut sein, dass wir ihnen bald begegnen werden."

Er seufzt laut auf, "Ich schätze, es wäre besser, wir würden eine Rast einlegen und uns erhohlen. Zeigt mir Eure Wunden und ich werde sehen, was ich für Euch tun kann. Auch Ihr, Unbekannter, könnt mir Eure Verletzungen zeigen. Außerdem bedeutet der Umweg auch, dass wir unsere Rationen besser einteilen müssen. Ich habe noch fünf, wie viele habt Ihr noch?"

Sidkar

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« Antwort #265 am: 20.12.2010, 20:32:13 »
Sidkar nickt Ling zu, als er seine Befürchtung äußert, dass die Echsen zurückkehren werden. "Und deswegen brauchen wir heute Nacht, trotz jeglicher Erschöpfung, wache Augen und wache Ohren. Wir dürfen und wir können uns nicht solch einen Überfall, wie die Froschlinge ihn auf uns verübt haben, leisten. Also seid aufmerksam." Gleichzeitig hat Sidkar auch damit zugestimmt, zu rasten. Das Adrenalin der Rettung des komischen Mannes, der sich noch immer nicht vorgestellt hat, ist schon längst versiegt, Sidkar schmerzen die Knochen und er hat wenig Lust, sich noch zu bewegen. "Ich halte die mittlere Wache, damit wir uns darum schonmal nicht streiten müssen."

Sidkar sucht noch kurz eine vernünftige Stelle, um sich zur Ruhe zu begeben und breitet dann seine Sachen aus. Den Bogen lässt er jedoch gespannt, er wird auch diese Nacht in seinem Kettenhemd verbringen. Als er sich auf seinen Schlafsack setzt, blickt er nochmal den fremden Mann an, diesmal etwas unfreundlicher. "Und? Wie heißt du jetzt, Junge? So langsam müsstest du Angst und Sorge und Verwunderung aus deinem Kopf gespült haben. Dein Name dürfte dir wieder eingefallen sein."
Dann lehnt Sidkar sich zurück, bereit in den Schlaf zu gleiten, sollte sich nichts mehr ergeben und der Mann endlich seinen Namen preisgeben. Angst vor dem Mann hat Sidkar nicht, nicht solange dort draußen noch Echsen rumlaufen, die dessen Leben wollen.

Jerake

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« Antwort #266 am: 21.12.2010, 11:21:04 »
"Mein Name lautet Jerake, glaube ich." Noch immer kann sich der Krieger nicht an alles erinnern.  Achselzuckend, dankend und entschuldigend schaut er Sdikar an, geht dann jedoch hinüber zu Ling. "Ich danke euch für das Angebot. Seht, hier sind ihre giftigen Pfeile in meinen Körper gedrungen. Eure Hilfe würde meine größte Wertschätzung finden."

Dann schultert er seine Sachen, nicht ohne vorher einen prüfenden Blick in seinen Rucksack geworfen zu haben und seine Waffe griffbereit verstaut zu haben. Wenigstens weiß er nun, was er mit sich führt.

Tonks

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« Antwort #267 am: 21.12.2010, 11:33:56 »
"Da gebe ich Euch Recht, Ling!", sagt Tonks mit knirschenden Zähnen. Dieses Mal haben die Mistviecher es nicht geschafft, sie zu verletzen - dafür erinnert sie sich noch zu gut an ihre Nahtoderfahrung nach der letzten Begegnung mit den Echsenmenschen. "Wenn sie das nächste Mal unseren Weg kreuzen, sollten wir sie restlos abschlachten. Doch Vorsicht ist geboten, selbstverständlich!"
Tonks sinniert einige Momente über das süße Blutvergießen, welches sie mit ihren Kristallsplitter anrichten könnte. Ebenso anregend empfindet sie die Vorstellung, einfach die Psyche der Echsen zu zerquetschen wie ein faules Ei und ihre stinkende Hirnmasse auf dem Dschungelboden zu verteilen, wo sie mit dem gnadenlosen Regen für immer weggespült würde.

Als Jerake den mund aufmacht, wird Tonks aus ihren lieblichen Gedanken gerissen. "Jerake also", sagt sie interessiert. "Sag, warum warst du in diesem Dschungel unterwegs? Erinnerst du dich?" Tonks weiß nichts von dem Mann, allerdings könnte er...etwas mit der Sekte zu tun haben? Sie prüft sein Aussehen und versucht einzuschätzen, woher das vermeidliche Opfer kommen könnte. Sollte es sich um einen Sarloner handeln, würden ihre Alarmglocken läuten. "Wo kommst du her, Jerake?"
"Eberron ist eine unmoralische Kloschüssel und irgendwann werden wir alle runtergespült" - Tonks'sche Erkenntnis

Ling Tar Do

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[IC] Kapitel 1 - Wispern im Gestrüpp
« Antwort #268 am: 21.12.2010, 13:43:57 »
Ling verzieht schmerzlich das Gesicht, als Tonks vom restlosen Abschlachten der Echsenwesen spricht. Das hatte er nicht gewollt oder andeuten wollen. Vielmehr wollte er die Gefährten darauf einstimmen, dass sie sich darauf gefasst machen mussten, sich in Not gegen die Echsenwesen zu verteidigen. Doch er sagt nichts und besieht sich stattdessen die Wunden des Fremden. "Gegen das Gift kann ich nichts tun, doch das Schlimmste scheint bereits passiert zu sein. Seid jetzt für einen Moment still, dass die Magie wirken kann.", sagt er und wirkt auch auf Jerake einen leichten Heilzauber[1].
 1. CLW: 6 HP geheilt

Rahjan Erinor

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[IC] Kapitel 1 - Wispern im Gestrüpp
« Antwort #269 am: 23.12.2010, 10:05:28 »
Rahjan ist froh als sie die Froschmenschen erst ein mal hinter sich lassen und kramt in seinem rucksack nach etwas essbarem. Nach dem er einen Moment zur Ruhe gekommen ist, klatscht er sich mit der flachen Hand gegen den Kopf, als wäre ihm etwas eingefallen.

Rahjan, was bist du nur für ein Blödmann, als Galbar das Seil versucht hat zu durchtrennen hättest du doch etwas tun können...

Dann schüttelt er den Kopf und begibt sich zu Galbar um ihn anzusprechen:

"Es tut mir leid das ihr so verletzt wurdet, ich war im Kampf wie gelähmt und keine große Hilfe... ich habe noch einen Heiltrank im Gepäck, wenn ihr es für sinnvoll erachtet das ihr sofort wieder geheilt seid, so würde ich ihn euch überlassen."

Seine weiteren Gedanken werden jedoch vom Gespräch zwischen Ling und Tonks unterbrochen.

Das birgt sicher noch Konfliktpotential, Ling ist ein Verfechter des Lebens und möchte niemandem etwas zu Leide tun, wohingegen Tonks wohl auch nicht davor zurück schreckt über Leichen zu gehen... solange sie sich nicht gegenseitig an die Gurgel gehen.

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