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Autor Thema: [IC] Kapitel 1 - Wispern im Gestrüpp  (Gelesen 35327 mal)

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Sidkar

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[IC] Kapitel 1 - Wispern im Gestrüpp
« Antwort #615 am: 16.01.2012, 17:30:10 »
Sidkar kehrt zu seinen Gefährten zurück und zieht die Augenbrauen zusammen. "Wir können versuchen den Fluss zu überqueren, wissen jedoch nicht, was dieser merkwürdige Fluss uns antun könnte, wenn wir mit dem Wasser in Kontakt konnen. Oder wir können dem Weg folgen und treffen mit etwas Pech wieder auf diese Pilze. Da diese Pilze aber keinen bleibenden Eindruck hinterlassen haben, würde ich den Fluss erst einmal meiden." Sidkar dreht sich um und belässt die brennende Fackel in seinem Besitz. Schnell nähert er sich diesen Gesteinsformationen und wirft aus einiger, hoffentlich sicherer, Entfernung die Fackel zu der Gesteinsformationen, um zu prüfen, ob dort weitere Pilze auf sie warten[1].
 1. Lauschen 21, Entdecken 18, Wurf der Fackel in die Gesteinsformation 9

Luther Engelsnot

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[IC] Kapitel 1 - Wispern im Gestrüpp
« Antwort #616 am: 17.01.2012, 17:30:00 »
Doch die Fackel ist zu schlecht geworfen und landet nicht wirklich so, dass Sidkar einen besseren Blick auf die Gesteinsformationen werfen kann. Stattdessen prallt die Fackel gegen eine der Felswände und bleibt am Rand, mitten in der Höhle liegen. Sie würden also so voran gehen müssen oder Sicherheit auf der anderen Seite des Flusses suchen.
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Gormann

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« Antwort #617 am: 18.01.2012, 04:34:10 »
Gormann gesellt sich zu Sidkar nachdem dieser mit seinem Fackelwuft keinen besonderen Effekt erzieht. "Sollte man nicht am Geruch erkennen können, ob hier Pilze lauern? Vorhin verbreiteten die doch einen ziemlichen Faulgestank."Der Barbar zieht kurz das Tuch was er sich auf den Rat des Waldläufers vor Mund und Nase gebunden hat zur Seite und zieht Luft in seine großen Lungen.

Luther Engelsnot

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[IC] Kapitel 1 - Wispern im Gestrüpp
« Antwort #618 am: 19.01.2012, 17:37:35 »
Gormann nimmt das Tuch ab und nimmt tatsächlich wieder den leicht egelerregenden Geruch wahr. Allerdings schwächer als zuvor und er bringt ihn nicht erneut um das Ringen seines Mageninhaltes. Vielleicht hat er sich wie der Rest dran gewöhnt. Vielleicht sind sie auch nicht direkt hier. Aber der Gestank ist definitive nicht verschwunden.
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Tonks

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« Antwort #619 am: 20.01.2012, 09:42:57 »
Tonks schmunzelt bei den Worten des Cyrers. Während sie sich an ihm vorbeizwängt, haucht sie ihm ins Ohr. „Ich glaube, die werden durch ein gewisses Vakuum ganz gut im Sockel gehalten…“
Danach beginnt sie endlich, die glitschigen Steine – vorsichtig, und einen nach dem anderen – nach Sidkar empor zu klettern, wobei sie sicher geht, dass sie hin und wieder effektvoll mit den Brüsten wackelt, um Sidkar auch eine gewisse Aussicht zu geben. Erst zu spät erkennt sie, dass es nicht Sidkar ist, der oben helfend auf sie wartet, sonder Gormann. Angewidert zieht sie ihre Bluse nach oben und richtet sich wieder auf, als sie die obere Ebene erreicht hat. Die Enttäuschung, dass Sidkar ihr keines Blickes gewürdigt hat, lässt ihre Wangen kurz feuerrot werden, was sie jedoch geschickt zu beseitigen weiß. Doch nun ist nicht der rechte Zeitpunkt, um dies zu thematisieren. Möglicherweise würde Sidkar an anderer Stelle für seine Ignoranz büßen müssen, ja, das wäre ein adäquaterer Plan.

Als Sidkar schließlich über seine Beobachtungen redet, schießen Tonks einige amüsante Gedanken durch den Kopf. Wir könnten ja jemanden das Flusswasser testen lassen, jemanden unnützes, wie den Eierkopf, denkt sie sich und schmunzelt still vor sich hin. Auch wenn es ihr sehr schwer fällt, so entschließt sie sich doch, diese Gedanken für sich zu behalten. Der Blecheimer wäre wohl auch keine große Hilfe in diesen Belangen, und der Fleischklops könnte eventuell wenigstens als Schutzschild herhalten. Also ignoriert sie diese erquickenden Vorstellungen und wendet sich der Gruppe zu.

„Also dann…auf zu den möglichen Pilzen. Bitte geht mir außerdem etwas aus dem Weg, sofern möglich, wir sind alle besser bedient, wenn ich freie Schussbahn auf diese Missgeburten habe!“, weist sie ihre Gefährten an und blickt erwartungsvoll auf Sidkar.

« Letzte Änderung: 20.01.2012, 09:43:12 von Tonks »
"Eberron ist eine unmoralische Kloschüssel und irgendwann werden wir alle runtergespült" - Tonks'sche Erkenntnis

Sidkar

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[IC] Kapitel 1 - Wispern im Gestrüpp
« Antwort #620 am: 22.01.2012, 17:09:28 »
"Dann weiter.", sagt Sidkar lakonisch ohne sich zu seinen Gefährten umzudrehen und bewegt sich vorwärts, um wieder die Fackel einzusammeln. Er behält die Waffe bei sich und zum Schlag bereit, als er weiter vorrückt. Dabei hält er die Augen und Ohren offen[1], gefasst darauf, dass ihnen wieder diese merkwürdigen Pilze begegnen können. Aber es ist die bessere Variante einen bekannten Feind zu bekämpfen statt dem Unbekannten zu begegnen. Die Gefahr mit den Pilzen, wenn sie in ähnlicher Anzahl vorkommen, wie beim letzten Male, ist durchaus kalkulierbar.
 1. Lauschen 25, Entdecken 16

Unbekannt

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[IC] Kapitel 1 - Wispern im Gestrüpp
« Antwort #621 am: 22.01.2012, 17:38:11 »
Nachdem Unbekannt mitbekommen hat das möglicherweise ein weiterer Kampf gegen die Pilze bevorsteht teilt er seinen Gefährten mit: "Zu wissen das ein Kampf bevorsteht ist ein großer Vorteil gegenüber denen die nur vermuten das ein Kampf bevorsteht. Kampf direktive 96B empfiehlt in einer Situation wo man sich nicht sicher sein kann ob ein Objekt nur ein Stein oder ein Getarnter Feind ist diesen aus der Ferne zu beschießen so das man erkennt ob es ein Stein oder ein Feind ist."

Luther Engelsnot

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[IC] Kapitel 1 - Wispern im Gestrüpp
« Antwort #622 am: 22.01.2012, 22:12:58 »
Die Gruppe rückt weiter vor und Sidkar übernimmt die Führung, um das Geheimnis der Höhle zu lüften. Stück für Stück rücken sie voran und kaum hat Sidkar die Höhle richtig betreten, als sie plötzlich einige der Felsen bewegen und sich als weitere der gefährlichen Pilze offenbaren. Insgesamt vier Stück, doch bei weitem nicht alle merkwürdige aussehenden Felsen.
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Luther Engelsnot

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[IC] Kapitel 1 - Wispern im Gestrüpp
« Antwort #623 am: 30.01.2012, 20:30:02 »
Mit ungeahnter Geschwindigkeit stoßen die merkwürdigen Pilze, überzogen mit altem Gestein, Erde und anderen pflanzlichen Kleinteilen vorwärts. Sie scheinen dabei viel aggressiver zu sein, als die letzten ihrer Art und zwei krachen direkt in Sidkar, um diesen zu treffen und zu zersetzen. Die anderen beiden schließen jedoch nur auf, um die Gruppe direkt am Engpass einzukeilen. Sie scheinen dabei jedoch zu stürmisch vorzugehen und der ehemalige Kundschafter entgeht der schmerzhaften Berührung.

Ling stellt sich schützend vor den Professor. Er ist vielleicht sein Krieger aber in seiner Kindheit hat er einige Male mit einer Schleuder geübt, natürlich rein sportlich ohne die Absicht jemals ein lebendes Wesen zu verletzen. Er nimmt die Schleuder die er sich irgendwann in Wyrmwacht gekauft hat und läd diese mit einer Kugel, die er in das Kampfgetümmel entläßt in der Hoffnung keinen seiner Weggefährten zu treffen.

Nachdem die Pilze auf Sidkar losgehen handelt Unbekannt sofort und bewegt sich mit dem Gezogenen Zweihänder an Gormann vorbei und versucht den nun vor ihm stehenden Pilz mit einem Schlag zu Halbieren.

"Ich nehm meine Position gleich wieder ein.", sagt Sidkar ruhig, während er sich hinter Gormann zurückzieht. Dabei entlässt er die Fackel aus seiner Hand und wirft sie nach dem Pilz, der ihn angehen will. Fast gleichzeitig lässt er sein Beil fallen und zieht seinen Zweihänder aus der Halbscheide. Es wäre nicht sinnvoll, nur mit einem Beil in einer Position zu kämpfen, in denen er von allen vier, deutlich aggressiveren Pilzen angegriffen werden kann. Das wird er wahrscheinlich mit dem Leben bezahlen, weshalb er Gormann und Unbekannt den Vortritt lässt, die deutlich besser mit dieser Art der Bedrohung zurecht kommen. Aber danach würde er diesmal auch mit dem Zweihänder beim Zerschlagen der Pilze helfen.

Die Pilze nähern sich so schnell daß sie Sidkar erreichen bevor Gormann nach an die Frontlinie kommt. Für einen Moment ist es so als könnte Gormann Stimmen hören, vertraute Stimmen, die ihm manch mal helfen und manch mal nicht.
"Er ist dir nun ausgeliefert. Gib ihm einen Stoß und das Weib ist ihren kleinen Beschützer los. Dann kannst du sie dir holen. Danach holst du dir sein schickes Schwert. Du hast doch gesehen wie er sich über dich lustig gemacht hat, der Wicht. Nun ist die Zeit gekommen es ihm heimzuzahlen."
Für einen Augenblick denkt Gormann zu sehen, wie sich Sidkar zu ihm umdreht. Sein Gesicht aus wie eine hämische Grimasse, die ihn im Schein der Fackel auslacht, ganz so als würde er Gormann dazu einladen ihm einen Stich mit dem Schwert in den Rücken zu geben. Wie auf ein Stichwort macht sich Gormanns Drachenmal durch ein brennendes Jucken auf dem Oberschenkel  bemerkbar. "Komm schon. Schlag mich, du schafst es ja doch nicht. " verhöhnt ihn die verzerrte Visage des Cyraners.

"Nein." Gormann schuttelt sich die Stimmen aus dem Kopf. Die Bedrohung ist eine andere und Sidkar ist ein wichtiger Verbündeter diese Situation zu überleben. Die Säure dieser Pilze sind sehr gefährlich, für Gormann ohnehin mehr als ein Schwert oder ein Dolch. Der Barbar drängt zwei Schritte vor und stellt sich neben den Waldläufer ohne dem rechten Fungus eine Öffnung zu bieten. Er gibt acht nicht auf glitschige Steine zu treten wie sie in der Nähe des Flusses zu finden sind, aber er ist noch weit genug von Fluß entfernt. Vor seinen neuen Gegner baut er sich auf, nimmt sein großes Zweihandschwert und läßt es auf den Pilz herniederkrachen.

Es ist kein guter Beginn für die kleine Gruppe, denn nur Gormann kann überhaupt einen Feind treffen. Das wuchtige Zweihänder trifft den Pilze und reißt ein großes Loch in das organische Gewebe. Säure tritt aus, doch es weder stirbt das Wesen durch den Treffer noch explodiert es.

Der Professor bleibt weiterhin hinten und verfolgt den Kampf ohne sich weiter einzumischen. Es ist offensichtlich, dass der Professor die Gruppe für kompetent genug hält. Vor allem nach ihrer letzten Auseinandersetzung.
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Luther Engelsnot

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[IC] Kapitel 1 - Wispern im Gestrüpp
« Antwort #624 am: 02.02.2012, 18:04:30 »
Die Pilze jedoch preschen uneingeschränkt vorwärts. Urplötzlich dehnen sich drei von Ihnen aus und versuchen ihre Opfer zu umschlingen oder wenigstens in die Fluss zu treiben. Nur der verwundete Pilze formt seine Masse, um Gormann mit voller Wucht zu treffen. Gormann entgeht dem direkten Schlag.

Der Schlag des Waldläufers ist nicht ausreichend. Der Zweihänder trifft nicht mit genügend Schwung und nicht mit genügend Kraft, so kann der Pilz ihn umschlingen und ernsthaften Schaden zufügen. Der Kundschafter beißt die Szene zusammen und merkt, dass die freie Bahn durch Tonks nicht genutzt wurde. "TONKS, STEH DA NICHT SO DUMM RUM!", ruft er der Psionikerin zu. Sonst hat sie doch auch nie so lange gebraucht, um ihre Gegner platzen lassen zu wollen. Und jetzt ist aus dem taktischen Manöver ein Schuss in den Ofen geworden, weil das Fräulein sich zu schade gewesen ist. Sidkar zieht sich einen Schritt weiter zurück, um die Pilze von einander zu trennen und nicht weiter Gefahr zu laufen, in den Fluss gestoßen zu werden. Eigentlich hat er dem Ungetüm ausweichen wollen, aber er hätte dies mit einem Bad bezahlt. Nochmal wird er den Weg nicht für Tonks frei machen und sich lieber um seinen eigenen Kampf kümmern. "Und wieder werden sie es mir anlasten, die unnötigen Schmerzen..."

Gormann der sich auf den Pilz vor ihn konzentriert hat ist von der nahezu koordiniert wirkenden Bewegung der Pilze überrascht und kann sich einem Umschlingungsangriff nicht erwähren. Vergeblich versucht er diesen Pilz mit einem Schlag anzuwehren wie es ihm im vorherigen Kampf noch geglückt war. Gefangen durch die glitschige und Stinkende Masse des Pilzes ist nun aber der Spaß wirklich vorbei.
Gormann bekommt nur schlecht Luft und beißt die Zähne fest zusammen. Er fühlt sein Herz immer schneller werden und nach kurzer Zeit senkt sich ein bekannter roter Schleier vor seine Sicht. Es ist der Kampfrausch der Barbaren der ihn in dieser Stunde wieder zu mehr Kraft verhilft. Seine Muskeln werden sichbar größer und fester, Adern schwillen an. Mit ganzer Kraft wehr er sich des schleimigen Ungetüms und stößt es in die Richtung aus der es geschlittert[1] ist.

Als einer der Pilze Versucht sich um den Kriegsgeschmiedeten zu schlingen Versucht er diesen einfach bei dem Versuch zu erschlagen doch leider war der Schlag nicht fest genug und so klammert sich das wessen um Umbekannt. Da dieser mit der Möglichkeit gerechnet hat ist dieser bereit sich aus der Umarmung zu befreien doch scheitert er dabei mit der schieren Kraft gegen die Geschicklichkeit des Wesens.

Das abermalige Auftauchen der giftgrünen Ungeburten vermag Tonks nur beiläufig aus der Ruhe zu bringen. Mit einer unheimlichen Gleichgültigkeit erhebt sie die Hände und kreiert mit routiniertem, gar müdem Gesicht die gewohnten Kristallspäne, die sie mit einer zornigen Geste auf den Pilz in der Lücke zwischen Sidkar und dem Kriegsmoloch donnert.

Die Gruppe wehrt sich so gut es geht, doch Unbekannt wird trotzdem verschlungen von einem der Pilze. Sidkar und Gormann können sich jedoch befreien und den Feinden vorher noch etliche Wunden zufügen. Doch erst Tonks Kristallsplitter zerfetzen einen der Feinde. Dieser explodiert in einer gewaltigen Eruption und verteilt Säure wie grünen, ekligen Schleim über die Gruppe.
 1. oder wie nennt man die Bewebung von Schnecken?
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Luther Engelsnot

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[IC] Kapitel 1 - Wispern im Gestrüpp
« Antwort #625 am: 06.02.2012, 01:32:53 »
Die Pilze scheinen durch die Wunden vorsichtiger zu werden. Die zwei direkt bei Gormann werfen ihre amorphe Masse gegen den Barbaren und treffen. Einer trifft und verätzt mehr von der Haut des barabarischen Mannes. Unbekannt derweil wird von allen Seiten getroffen und sein Körper langsam zersetzt.

Gormann läßt sein Schwert erneut kreisen, doch dank des Kampfesrausch und seiner verschlechterten Reaktionsfähigkeit rutscht er mit seinem seinem linken Bein auf dem glitschigen Untergrund aus und geht auf ein Knie. Der kräftige Schwertstreich saust seinerseits an dem Gegner vorbei und in den Boden. So schnell es geht versucht sich Gormann wieder aufzurichten

Als der Pilz neben ihm Explodiert hat Unbekannt glück den ein Teil des Schadens kann er dadurch verhindern das er möglichst viel des ihn umklammernden Wesens zwischen sich und die spritzenden Säure bringt. Den Angriff des Pilzes nimmt der Kriegsgeschmiedte in Kauf und nutzt die nun entstandene Möglichkeit dieses Wessen von dem Körper zu bekommen und sich ab jetzt wieder frei bewegen zu können. Dabei fragt sich der Krieger: "Warum verdammt noch mal diese Pilze Skelette oder Echsenmenschen währen mir Wesentlich lieber als diese nervigen Säureviecher."

Endlich er diese Pilze los. Endlich kann er zum Gegenangriff übergehen, darauf hat er gewartet. Sein Schlag muss hart und präzise sein, dessen ist sich der Klageländer bewusst. Kurz überlegt er, wie er den nächsten Pilz angehen soll. Volle Kraft voraus und darauf achten, selbst nicht getroffen zu werden. Es gibt kein Verhandeln, es gibt kaum taktische Kniffe, die helfen. Schnell entledigen, ehe man zersetzt wird.

Ling befindet, dass der Professor im Hintergrund sicher genug ist und dass Sidkar seiner Hilfe mehr bedarf. Er tritt zu dem Anführer hinzu und spricht einige magische Silben. Wieder umwinden einige grüne und auch blaue Lichter seinen Körper und gehen dann auf Sidkar über. Sofort werden einige der schwereren Verätzungen geheilt. "Wie gut, dass uns die Kami der Luft und der Erde noch gewogen sind. Gegen solche Feinde kann man Hilfe gebrauchen. Gormann, braucht Ihr auch Hilfe?", sagt Ling.

Tonks nimmt mit Wohlwollen wahr, dass die Pilze langsam ihren zweifelhaften Kräften beraubt weren. Sie gleitet vorsichtig einen Schritt zur Seite, da ihre Gefährten sich wieder einmal möglichst dümmlich zwischen sie und die Gegner stellen, und nutzt die nunmehr relativ freie Schussbahn auf einen der Widerlinge. Mit einer erneut beiläufigen Bewegung schleudert sie erneut ihre Kristallsplitter durch die Luft, die schmerzlich in das Fleisch des äußersten Pilz einschlagen.

Die Gruppe wehrt sich tapfer. Unbekannt schafft es endlich sich zu befreien. Wenig später beschwört Tonks auch schon weitere Kristalle, welche den Pliz in fetzten reißen. Jedoch nicht ohne Nachwirkungen, denn erneut explodiert er in einem Schauer aus Schleim, Sekret und Säure, die schon schmerzhaft über mehrere Mitglieder der Gruppe legt. Doch auch der schlüpfrige Boden fordert seinen Tribut. Sidkar stürmt zwar vorwärts und versenkt sein Schwert in einem der Feinde, doch dabei rutscht der Kundschafter auch weg und kracht auf den Boden. Ling trifft es noch schlimmer. Der Gelehrte verliert völlig den Halt und rutscht in den Fluss. Die Fluten erfassen ihn und in wenigen Augenblick wird er weggerissen.
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Luther Engelsnot

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« Antwort #626 am: 08.02.2012, 00:09:43 »
Die beiden überlebenden Pilze werfen sich völlig emotionslos gegen Gormann und den am Boden liegenden Sidkar. Beide werden hart getroffen und die Säure ätzt sich schmerzhaft durch die Haut der beiden Kämpfer.

Nachdem er sich Befreit hat und Tonks den Pilz zerlegt hat rückt Unbekannt wieder an Gormann vorbei vor um ihn zu unterstützen und seinen Gegner zu Vernichten dabei stolpert der Kriegsgeschmiedete jedoch leicht so das der Angriff weit von seinem Ziel vorbei geht.

"Tonks! Kümmer dich um den Pilz!", der Kundschafter will aus der Not eine Tugend machen. Wenn er sich schon auf den Hosenboden gesetzt hat, ist er der, welcher Ling am nächsten ist. Ling hat Sidkar mehrfach geheilt, ihn aus den Fluß ziehen zu wollen, ist das Mindeste, was der Kundschafter nun für Ling tun kann. Zumal Sidkar den Fluss nicht nur ob der Strömung für gefährlich hält. "Ling! Nimm meine Hand!"
Wenn Sidkars Hand nicht hinreicht, wird er Ling die Fehlschärfe seines Zweihänders anbieten.

Gormanns Schwert wirbelt erneut durch die Luft und gräbt sich in den Pilz der vorher schon mit diesem Bekanntschaft gemacht hat, nachdem den auf dem Boden liegenden Sidkar angegriffen hat. Die Scharten des Schwerts sägen sich in die schwammige Oberfläche des Pilzes aus der saurer Schleim hervortritt.

Gormann zerschlägt einen weiteren der Pilze und setzt so erneut der Gruppe einen Schwall aus Säure und Schleim aus, der sich ungesund über Teile der Gruppe legt.
Währenddessen kämpft Sidkar darum Ling aus dem Fluss zu ziehen, ehe die Strömung ihn erfasst. Der Pilz nutzt jedoch die offene Deckung und trifft ihn mit voller Wucht. DIe Säure brennt sich schmerzhaft in sein Fleisch. Der Kundschafter schafft es ihn zu fassen, doch sein Griff ist nicht besonders Stark und Sidkar hat echte Probleme Ling herauszuziehen. Doch der Mönch entwickelt durch seinen Überlebensinstinkt immense Kräfte. Mit seiner eigenen Kraft zieht er sich in Richtung Sidkar, welcher zum Glück der schwerere von Beiden ist und so nicht in den Fluss rutscht. Mit Mühe schafft es Ling sich aus dem Fluss zu ziehen, doch er merkt bereits wie die Flüssigkeit seine Kleidung durchnässt hat und auf seiner Haut unangenehm brennt.
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Luther Engelsnot

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[IC] Kapitel 1 - Wispern im Gestrüpp
« Antwort #627 am: 08.02.2012, 12:06:52 »
Der letzte überlebende Pilz scheint kein Konzept von Tod, Unterzahl oder Rückzug zu kennen. Er stürzt sich lediglich getrieben durch etwas auf den am Boden liegenden Sidkar, der ein leichtes Opfer darstellt. Aber der Kundschafter ist gewandter als erwartet und entgeht dem Schlag der amorphen Masse.

Nachdem der Kriegsgeschmiedte den Letzten Schlag weit daneben gesetzt hat scheint seine Kampfroutine dieses mal voll in schwarze zu Treffen. Mit einem Großen Satz holt Unbekannt aus und schmettert seinen Zweihänder mitten durch den Gegner und das mit einer Wucht welche für viele Menschen den Sofortigen Tot bedeuten würde.

Der Kriegsgeschmiedete holt mit dem Zweihänder auf und tötet mit dem Schlag den letzten der Pilze. Ein letztes Mal explodiert ein weiterer Pilz und überzieht die Leute in direkter Nähe mit Säure. Die Gefahr ist gebannt.

Der Professor hält sich auch nach Ende des Kampfes zurück und scheint erst einmal zu beobachten wie die Gruppe mit dem Ende des Kampfes umgeht. Der Elf wirft jedoch dennoch einen fernen Blick auf die Überreste der Feinde und scheint irgendetwas zu entdecken, denn Saraphilon scheint angestrengt zu schauen.
« Letzte Änderung: 08.02.2012, 12:08:22 von Luther Engelsnot »
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Sidkar

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« Antwort #628 am: 09.02.2012, 20:43:08 »
Er hilft der Waldläufer Ling auf und wischt sich dann die Pilz- und Säurereste vom Körper und spült die Überschüsse mit Wasser aus seinem Wasserschlauch weg, während er in sich reinkrummelt und sein Beil wieder aufsammelt. "Ich frage mich, wie viele es noch von ihnen gibt. Ich werde jetzt mit gezogenem Bogen weitergehen." Sidkar wechselt auf den Bogen und versenkt das Zweihandschwert wieder in der dafür vorgesehenen Halbscheide, nachdem er Schleim und Säure davon abgewischt hat. "Alles in Ordnung mit dir, Ling? Und der Rest? Alle noch beisammen?"
Sidkars Blick fällt auf den Professor und versucht seinem Blick zu folgen. "Was seht ihr, Professor?"
Doch nur kurz folgt Sidkars Blick dem Blick des elfischen Professors, eher er wieder die Umgebung beobachtet, nicht dass die Kampfgeräusche noch wen angezogen hat[1].
 1. Entdecken 27 (natürlich 20), Lauschen 16
« Letzte Änderung: 09.02.2012, 20:44:10 von Sidkar »

Ling Tar Do

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« Antwort #629 am: 10.02.2012, 09:31:05 »
Ling streicht sich ein wenig Wasser aus der Robe. "Alles in Ordnung, denke ich. Danke..., Sidkar." Die Überraschung ist noch deutlich in seiner Stimme zu hören. Wie froh konnte Ling sein, einen solchen Gefährten bei sich zu haben. "Wie geht es den anderen? Ich habe hier noch einen Heilstab, den ich einsetzen könnte."

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