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Autor Thema: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht  (Gelesen 17035 mal)

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Idunivor

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Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
« am: 17.05.2010, 21:08:15 »
Kapitel 3 - Jäger in der Nacht

1. Flammleite im Jahr des Aufstiegs des Elfenvolkes 1375 TZ

Ein erster Schritt (Anzeigen)

Es vergingen viele Zehntage, bevor die verblieben N'Vaelahr wieder etwas von Katar Nachtstern hörten. Von neuem rief der Peenal sie zu einem Treffen zusammen, aber dieses Mal nicht im alten Anwesen der Familie Ildacer, sondern in einem bereits zu großen Teilen in Stand gesetztem Wohnbaum, der der Familie Ammath gehörte.
Doch auch bevor sie die Nachricht erhalten hatten, war den N'Vaelahr bereits klar gewesen, dass irgendetwas im Gange war, denn viele Kompanien waren binnen des letzten Zehntages in Marsch gesetzt worden. Caelreth hatte bereits mitbekommen, dass der Vetter seines Vaters, der Hohe Friedensbewahrer Neldor Maerdrym, den Tempel, dem er vorstand verlassen und sich ebenfalls in den Wald begeben hatte. Viele der Corelloniten hatten ihn begleitet und es bestand kein Zweifel, dass Myth Drannor sich auf eine neuerliche große Offensive vorbereitete, eine Offensive die jener in nichts nachstand, die nach Wiederkehr der Kriegsklinge begonnen und einen großen Teil des Cormanthor in Elfenhand gebracht hatte.
Dennoch hatte keiner von ihnen den Marschbefehl erhalten und dieses Rätsel löste sich also in der Nachricht von Katar Nachtstern, der sie bat ihn im Anwesen der Ammaths zu treffen.
Nur wenige Mondelfen standen hier wache und sie alle trugen die vier schwarzen und die vier weißen Halbmonde des Hauses Ammath auf ihren Wappenröcken. Offensichtlich waren sie über die Ankunft der Gäste informiert, denn keiner von ihnen machte Anstalten die N'Vaelahr aufzuhalten. Stattdessen wurden sie in einen geräumigen Wohnraum in dem verschiedene Sessel und Sofas verteilt waren geführt.

Diese Mal sitzt ihnen nicht Katar allein  gegenüber, sondern eine Mondelfe leistet ihm Gesellschaft, die die N'Vaelahr als Alea Ammath erkennen. Außerdem sind neben Aeryn, Filidan und Cealreth zwei weitere Elfen anwesend. Einerseits die Sonnenelfe, der die N'Vaelahr bereits am Grab von Faelar begegnet waren und außerdem ein kleiner dunkelhaariger Mondelf, dessen Kleidung ein wenig in Unordnung ist. Ruhig bedeutet Katar den N'Vaelahr und den zwei Fremden sich zu setzen, bevor er zu sprechen beginnt: "Ein wenig Zeit ist vergangen, seit ihr erfolgreich von eurem Auftrag zurückgekehrt seid und inzwsichen ist ein weiteres Gesicht aus eurer Runde verschwunden. Deshalb möchte ich euch Talindra Laelithar und Taeglyn Sternenschritt vorstellen, die die Lücken füllen werden, die durch den Willen der Seldarine entstanden sind.
Ihr werdet sicher schon bemerkt haben, dass die Dinge erneut in Bewegung geraten und ein weiteres Mal bedarf Myth Drannor eurer Hilfe. Die Erfolge, die ihr beim letzten Mal erzielen konntet sprechen für euch, doch dieses Mal wird euer Auftrag gefährlicher und zugleich wichtiger sein.
Der Waffenmeister führt eine große Offensive gegen die Drow, die den Elfenhof besetzen aus und viele Männer und Frauen sind hieran beteiligt. Die Jaelre werden dieser Streitmacht wenig entgegensetzen können, doch auch aus anderer Richtung droht Gefahr, die Auzkovyn sammeln sich im Süden und die Verstrickten Bäume brauchen Schutz. Wir haben ein Bataillon dorthin entsandt um den Wald zu halten, aber Sehanine hat einer ihrer Dienerinnen eine Vision gesandt, die von einer schleichenden Gefahr berichtet. Wir möchten, dass ihr euch ebenfalls zu dem Lager begebt um mit dem Wissen um die Warnung Sehanines die Situation zu beobachten."

Katar macht eine kurze Pause und Augenblicke später ergreift Alea das Wort: "Euer Befehl lautet dafür zu sorgen, dass die Auzkovyn unserer Truppen nicht überwältigen können. Wir wissen selbst nicht, was diese Vision genau zu bedeuten hat, aber um die Moral der Truppen nicht zu gefährden muss sich dennoch geheim gehalten werden. Der einzige mit dem ihr dieses Wissen teilen dürft ist Daried Selsherryn, der Kommandant des Lagers. Wir haben ihr bereits informiert, dass wir ihm eine Gruppe Kämpfer senden werden, die er mit besonderen Aufgaben betrauen kann, die über das hinaus gehen, was man gewöhnlichen Soldaten zumuten kann."
Mit einer einfachen Geste öffnet die Mondelfe ein kleines Kästchen, das auf einem der Tische ruht, und offenbart den Blick auf fünf etwa handteller-große, grüne Edelsteine, die in einem magischen Licht funkeln.

Ohne sonderlich mit der Wimper zu zucken fährt die Mondelfe fort: "Dies ist etwas woran ich lange gearbeitet habe, diese Ai'kiira N'Vaelahr werden es euch ermöglichen jeden Tag einige Minuten eurer Wahrnehmung aufzuzeichnen und sie mit Hilfe ihrer Magie an jeden anderen der einen solchen Stein trägt zu senden. Außerdem ermöglichen sie in begrenztem Maß telepatische Kommunikation zwischen den Trägern, solange sie sich sehen können. Die einzige Außnahme von dieser Regel bilden Katar und ich, da wir ältere und mächtigere Steine, die diesen ganz ähnlich sind, tragen, wird es euch möglich sein uns eure Gedanken und Wahrnehmungen schon dann zu senden, wenn ihr euch auf unsere Namen fokussiert. Hiermit sollte es euch ohne Schwierigkeiten möglich sein uns und so der Königin und ihren Beratern von den Ereignissen im Lager zu berichten und euch im Notfall untereinander zu beraten ohne Aufmerksamkeit zu erregen."
« Letzte Änderung: 08.12.2010, 19:43:06 von Idunivor »
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Talindra Laelithar

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Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
« Antwort #1 am: 18.05.2010, 22:28:52 »
Die Gesichter von  Aeryn, Filidan und Cealreth kommen der Sonnenelfe schon ziemlich bekannt vor. Für eine Elfe sind die paar Monate, die dazwischen lag, so als ob ihr Treffen mit ihnen erst gestern gewesen, wenn man Talindras hohes Lebensalter bedenkt, auch wenn sie für elfische Verhältnisse noch recht jung ist. Das Schicksal und die Seldarine hatten es offenbar gewollt, dass sie mit den drei anwesenden Personen, die damals auch auf Faelars Beerdigung waren, gemeinsam für eine höhere Sache und zum Wohle des Elfenvolkes in den Kampf ziehen würde. Außerdem musste der Tod Faelars gerächt werden, was wohl ganz in seinem Sinne wäre.

Aufmerksam hört Talindra den bisherigen Ausführungen zu. Voller Faszination und fast schon Ehrfurcht schaut die elfische Magierin dann die Ai'kiira an. Doch dabei vergisst sie nicht Katar Nachtstern noch eine Frage zu stellen: "Wie genau lautete denn die Vision der Fürstin der Träume, Penaal? Womöglich könnte sich dies für uns ja noch einmal als wichtig herausstellen, selbst wenn deren Sinn momentan noch nicht einwandfrei entschlüsselt werden kann."

Idunivor

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Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
« Antwort #2 am: 18.05.2010, 22:36:10 »
Der Mondelf nickt auf die Frage der jungen Elfe hin und setzt dann zu einer Antwort an: "Die Priesterin, der die Vision zu Teil wurde, beschrieb sie als dunkle Schwingen, die über dem Wald in der Umgebung der Verstrickten Bäume kreisten. Die Waldelfen haben sich in ihrer Siedlung so gut verschantzt, wie sie können, während die Truppen Myth Drannors in einem weiteren Lager Stellung bezogen haben. Die Waldelfen verfügen nicht über ausreichend Soldaten um mehr als ihre Siedlung schützen zu können und wir können es uns nicht leisten den Wald aufzugeben indem wir uns gemeinsam mit den Waldelfen eingraben. Aber irgendeine Gefahr schwebt über ihnen, die über das Erwartete hinaus geht."
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Taeglyn

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Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
« Antwort #3 am: 20.05.2010, 09:12:09 »
In seinen Stuhl zurück gelehnt nutzt der Mondelf die Zeit seine Kameraden zu mustern und sich so einen ersten Eindruck zu verschaffen. Er selbst nickt ihnen freundlich zu als sein Name genannt wird und murmelt dabei höflich eine Willkommensfloksel.

Als dann die Ai'kiira N'Vaelahr offenbart werden, so setzt sich Taeglyn schlagartig auf und blickt voller Bewunderung auf die Steine. Viele Schätze von magischer Natur hatte er in den Jahren vor dem Krieg in Händen gehalten, doch diese hier sind eindeutig nicht bei den Geringeren unter ihnen anzusetzen.

Mit einem Blick zu Alea Ammath, greift er behutsam nach vorne und hebt einen der Smaragde empor, kneift das linke Auge zu und betrachtet fasziniert wie sich das Licht an den polierten Kanten bricht.

In sich hinein lauschend, wartet er einige Herzschläge ob der Stein ihm antwortet.

Idunivor

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Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
« Antwort #4 am: 20.05.2010, 09:26:21 »
Tatsächlich kann Taeglyn in Kontakt mit dem Stein treten, denn in dem Moment in dem er ihn berührt spürt er das leise Eche eines Willens, der ihn darum bittet den Stein auf seine Haut zu drücken. Alea nickt kurz als der Mondelf nach dem Ai'Kiira greift: "Diese Steine sind sehr viel schwächer als gewöhnliche Kiira, noch sind sie ohne Prägung und begierig sich mit jemandem zu verbinden. Um dies zu tun müsst ihr sie einfach auf eure Haut drücken und sie werden sich mit eurem Körper verbinden und zu einem Teil von euch werden. Ihr könnt sie jedoch jederzeit entfernen und dabei werdet ihr dann auch die Prägung, mit der ihr sie versehen habt, aufheben, sodass jeder auf sie zugreifen kann. Aber solange sie mit eurem Körper erbunden sind könnt nur ihr auf ihre Kräfte zugreifen und ihre Position am Körper nach Belieben verändern. Sollte euer Körper während ihr den Ai'Kiira tragt getötet werden, wird der Stein alle Informationen die in ihm gespeichert sind vernichten. Ähnliches gilt, falls jemand versucht ihn gewaltsam aus eurem Körper zu entfernen."
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Aeryn

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« Antwort #5 am: 20.05.2010, 09:33:12 »
Aeryn nickte, als der Peenal ihren neuen Auftrag beschrieben hatte. “Wir werden Augen und Ohren offenhalten, um diese Gefahr rechtzeitig auszumachen und abzuwenden!” sagt sie pflichtbewusst.

Diese Gedankensteine werden uns bei dieser Aufgabe sehr hilfreich sein. Vielen Dank!” sagt Aeryn, nachdem sie den Ausführungen der Magierin gelauscht hatte.

Dann wendet sie sich den beiden Elfen zu, die sie noch nicht näher kannte.

Aeryn Mondschatten, Kundschafterin. Und das ist Fang.” Die Waldelfin verneigt sich leicht zur Begrüßung.

Taeglyn

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Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
« Antwort #6 am: 20.05.2010, 13:59:16 »
Ein sanftes Lächeln stiehlt sich auf die Lippen des Glücksritters und mit einem Gedanken begrüßt er den Stein.

Alea lauschend, lässt Taeglyn den Smaragd sinken als Aeryn das Wort ergreift und verneigt sich anschließend seinerseits.

"Taeglyn Sternenschritt werde ich genannt. Ich besitze einiges an Vorbildung was das Betreten von und Bewegen in unterirdischen Anlagen betrifft."

stellt sich der schmalbrüstige Mondelf schmunzelnd vor.

Caelreth

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Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
« Antwort #7 am: 20.05.2010, 17:42:51 »
Die vergangenen Zehntage hatte Caelreth in relativer Ruhe und Frieden verbracht, Tempeldienst verrichtet und die Zeit mit seiner Verlobten genossen, fern von den Kämpfen um den Cormanthor, wenngleich er auch zuweilen Verwundete versorgen musste. Die Nachricht, dass seine Dienste wieder gebraucht würden, nahm er einerseits mit Stolz aber auch mit Sorge auf ... wieder musste er Myriela allein zurück lassen. Unbewaffnet und nur in leichten Gewändern begibt er sich daher zum Anwesen der Ammath, wo er seine früheren Gefährten herzlich begrüßt. Aeryn und Fillidan hatte er nicht viel gesehen, beide weilten nicht so oft in Myth Drannor wie er selbst. Fillidan begrüßt er mit einem festen Händedruck, während er Aeryn eine freundliche Umarmung schenkt. "Es ist schön euch unversehrt zu sehen, eine Schande, dass auch noch Cullen von uns gegangen ist." auch den beiden Neulingen schenkt er einen freundlichen Gruß, die Sonnenelfe zumindest erkannte er sogleich wieder, während er meinte den Mondelf im Tempel auch schonmal gesehen zu haben.

Respektvoll verneigt er sich dann vor dem Penaal und Alea Ammath, um dann auf einem Sofa Platz zu nehmen. Die Nachricht über die bevorstehende Offensive überrascht Caelreth nicht großartig, dies hatte sich bereits angekündigt. Ehrerbietig greift er nach einem Kiira und bedankt sich "Habt vielen Dank für dieses Geschenk, ich hoffe es wird uns gute Dienste leisten." mit ernstem Blick schaut er seine Vorgesetzten an "Ich werde alles in meiner Macht stehende tun um auch dieses Vorhaben zu einem guten Abschluss zu führen. Möge Corellon weiter seine schützende Hand über uns halten." er nutzt den Augenblick um sich auch mit Taeglyn bekannt zu machen.

"Caelreth aus dem Hause Maerdrym, Gottesdiener und Vorkämpfer des Elfenvaters. Willkommen in unserer Einheit!"

Filidan

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« Antwort #8 am: 21.05.2010, 09:53:21 »
Filidan hatte in derletzten Woche seine Mutter für ein paar Tage besucht und ihr zumindestens in Teilen berichtet was sich zugetragen hatte. Besondere Details die er geheim halten musste, lies er bei seinen Erzählungen natürlich aus und dennoch freue es seine Mutter das sie ihren Sohn ein paar Tage für sich hatte.

Der Tod von Faelar war recht spurlos an Filidan vorrüber gegangen, denn es war nicht der erste Gefährte der beim Kampf gegen die Dunkelelfen sein Leben lassen musste. Und es war zuwenig Zeit vergangen als das er Faelar als einen echten Freund bezeichnen konnte.

Mit einem Augenblizeln reisst er sich aus seinen Erinnerungen und blickt in die Gesichter der beiden neuen Mitglieder ihres Trupps:

"Mein Name ist Filidan."

Dann entsinnt er sich an eine Aussage die Caelreth gerade getätigt hat über Cullen.

Ich hatte mich schon gefrag wo der Mensch wohl abgeblieben ist. Diese Frage werde ich mir für später aufheben, denn die anderen scheinen wohl über den Tod von Cullen bescheid zu wissen oder wollen das Thema hier niht anschneiden.

Talindra Laelithar

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Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
« Antwort #9 am: 21.05.2010, 14:10:25 »
"Wie Penaal Nachtstern schon gesagt hat, ist mein Name Talindra Laelithar. Einige werden mich von einem nicht allzu freudigen Ereignis aus der Vergangenheit, zumindest vom Aussehen her schon kennen.", dabei schaut Talindra für einen kurzen Augenblick etwas gedankenversunken, bis sie dann mit ihren Worten wie folgt fortfährt: "Ich bin Faenaar und Illusionistin der  Akh'Faer. Zwar liegen mir alle Seldarine am Herzen, aber vorallem eben die Fürstin der Träume Sehanine Mondbogen gilt meine besondere Verehrung. Mit ihrer Kraft, der Kraft der Illusion, versuche ich die Elfenlande so gut es geht vor dem Bösen und der dunklen Brut zu beschützen. Mein Schwerpunkt liegt also auf subtilen Formen der Magie, allen voran freilich auf Illusionsmagie, erwartet also nicht unbedingt, dass ich auf dem Schlachtfeld mit irgendwelchen Feuerbällen oder Blitzstrahlen um mich werfen werde. Ansonsten stehe ich Euch selbstverständlich auch noch mit meinem Wissensschatz so gut es mir eben möglich ist zur Seite."

Sobald Katar Nachtstern und  Alea Ammath es gestatten die Ai'kiira entgegenzunehmen und sie eine Verbindung mit dem Körper eingehen zu lassen, würde Talindra dies auch tun.
« Letzte Änderung: 21.05.2010, 14:12:07 von Talindra Laelithar »

Idunivor

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Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
« Antwort #10 am: 21.05.2010, 15:09:01 »
Auf eine weitere Geste von Aelas Hand hin, schweben auch die übrgien vier Ai'kiira aus der kleinen Schachtel zu den N'Vaelahr, die sie tragen sollten. Sie bleiben direkt vor ihnen in der Luft hängen, in der Erwartung ergriffen zu werden, während Katar mit seinen Erläuterungen fortfährt: "Ihr werdet noch heute aufbrechen. Mit Hilfe eines der Portale, die Myth Drannor mit dem Verstrickten Tal verbinden, werdet ihr in den Nähe des Stützpunktes gelangen. Ihr werdet dabei das letzte Truppenkontingent begleiten, dass zu dem Lager aufbricht. Sie warten in den Westfeldern auf eure Ankunft. Ihr könnt uns jederzeit mit Hilfe der Ai'Kiira erreichen, aber jetzt solltet ihr aufbrechen, das Portal kann nicht unbegrenzt offen bleiben. Lisse`alus ent laema`lalaith tenna lle aelouva.[1]"
Da der Penaal nur wenig Zweifel daran gelassen hatte, dass es an der Zeit war aufzubrechen, begeben sich die N'Vaelahr umgehend zu den Westfeldern. Noch bevor sie das Anwesen verließen, drückte ein jeder von ihnen den Ai'Kiira auf seine Haut und tatsächlich sanken die Steine einfach so, ohne Schmerzen zu verursachen, in das Fleisch ein, bis nur noc etwas ein Drittel von ihnen zu sehen war. Wie von Alaea angekündigt, brauchte es nur einen einfachen Gedanken um den Stein an einen anderen Ort zu bewegen.
Während die N'Vaelahr sich noch an die anfangs etwas merkwürdige Präsenz des Steines in ihren Gedanken gewöhnten, erreichten sie bereits die Westfelder, wo eine volle Einheit Akh'Velahr auf sie wartete, zumeist gehüllt in strahlende auf Immerdar geschmiedete Panzer. An ihrer Spitze wartet eine junge Mondelfe, die auf die N'Vaelahr zutritt, sobald sie ihrer Gewahr wird.

Sie trägt einen Panzer aus goldenen Metallplatten, die ihr auf den Leib geschmiedet scheinen und an ihrem Gürtel hängen zwei schlanke Schwerter. Die Rangabzeichen auf ihrer Rüstung zeichnen sie als Nikerym aus, womit sie offensichtlich einen zu hohen Rang bekleidet um nur die vier Dutzend Soldaten zu kommandieren, die hier versammelt sind. Sie nickt den fünf Neuankömmlingen zu: "Aaye mellonae`amin![2] Damit sind wir vollständig, die Truppen auf der anderen Seite dürften das Portal jeden Moment öffnen."
Erst jetzt werden die N'Vaelahr des kleinen Steinkreises gewahr, der sich auf dem grünen Feld hinter den versammelten Soldaten erhebt. Von einem Moment auf den anderen beginnt der Stein in der Mitte leicht zu schimmern und die Mondelfe nickt knapp und dann wendet sie sichden Soldaten zu: "Also gut, das Portal ist offen, in achter Gruppen aufstellen und im Abstand von einer Minute hindurch treten um denen auf der anderen Seite Zeit zu lassen Platz zu machen."
Offensichtlich hatten die Akh'Velahr nur auf diesen Befehl gewartet, denn binnen Augenblicken stehen die Elfen in sechs Reihen, während die ersten Acht in den Steinkreis treten und dann alle im gleichen Moment ihre Hand auf den mittleren Fels legen. Das Leuchten des Steins breitet sich über ihre Hände in ihre ganzen Körper aus und Augenblicke später sind sie verschwunden.
Während die Soldaten wie befohlen warten und dann die nächste Gruppe in den Kreis tritt, wendet sich die Mondelfe erneut an die N'Vaelahr: "Meinen Informationen zufolge befindet ihr euch außerhalb der Kommandostrukturen und seid lediglich Kerym Selsherryn unterstellt. Mein Name ist Anerin Narlbeth, aber Aneirin reicht völlig aus. Es wird mir eine Freude sein an eurer Seite in den Kampf zu ziehen, wenn ihr mit dann jetzt durch das Portal folgen würdet, es wird nicht ewig offen bleiben, jetzt da der erste hindurch getreten ist."
Ohne auf eine Antwort zu warten macht sich die Arkerym auf in Richtung des Portales, das soeben von einer weiteren Gruppen Soldaten benutzt wurde. Dort angekommen tritt sie in den Steinkreis und bedeutet den N'Vaelahr es ihr gleich zu tun. Die meisten von ihnen waren diese Abläfe aus den Zeiten des Kreuzzuges gewohnt in denen sie des öfteren durch Portale hatten gehen müssen und so versammeln sie sich schnell um den mittleren Felsen und nachdem die vorgegebene Zeit verstrichen ist, legen sie ihre Hand auf ihn und spüren, wie das Gewebe nach ihren Körpern greift und alte Elfenmagie sie von einem Ort zu einem anderen bringt.


Von einem Moment auf den anderen finden die N'Vaelahr sich in einem weiteren Steinkreis wieder. Um sie herum ragen jetzt jedoch nicht mehr die schlanken Bäume Myth Drannors in deren Wipfeln zumeist irgendwelche Häuser oder Plattformen thronten empor, sondern stattdessen blicken die N'Vaehlar auf einen gewaltigen Wald, dessen Bäume merkwürdig inneinander verwuchert waren.
Der Steinkreis selbst befindet sich auf einer kleinen Lichtung und ist eingekreist von einigen Elfensoldaten, die ihn offensichtlich bewachen. Aneirin tritt zu einem Magier, der am Rand des Kreises steht und unterhält sich leise mit ihm, während die N'Vaelahr den Kreis ebenfalls verlassen um den nach ihnen kommenden Platz zu machen.
 1. Süßes Wasser und helles Gelächter bis wir uns wiedersehn.
 2. Grüße Kamerade!
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Idunivor

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Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
« Antwort #11 am: 22.05.2010, 13:12:05 »
Es vergehen noch enige Minuten bis auch die übrigen Soldaten versammelt sind, aber sobald es so weit ist, übernimmt Aneirin wieder das Kommando, dieses Mal auch über die Elfen, die hier am Portal gewartet hatten: "Also gut, sehen wir zu, dass wir hier weg kommen. Marschordnung einnehmen und dann auf zum Lager. Die Späher sollen einen Bereich im Umkreis von einem Kilometer abdecken um Überraschungen zu vermeiden."
Ohne lange zu zögern setzten sich die sechzig Elfen in Marsch und sechs Waldelfen verschwinden zwischen den verschlungenen Bäumen um die Umgebung näher zu beobachten, während der Haupttrupp sich in Richtung des Lagers aufmacht.

Wie von Katar Nachtstern angekündigt, dauert der Marsch beinahe den ganzen Tag un die Sonne steht schon sehr tief, als Duathamper schließlich in Sicht kommt. Auf den ersten Blick ist zu erkennen, dass es sich hierbei um eine alte elfische Festung handelt, denn zwischen den hoch aufragenden Bäumen in deren Wipfeln Plattformen thronen, befinden sich Reihen dichten Gestrüpps, die offensichtlich mit Hilfe von Magie dazu gebracht wurden einer Mauer gleich den Boden zu überwuchern.
Auf den oberen Plattformen, die durch Hängebrücken und einfache Seile verbunden sind, lassen sich überall elfsichen Bogenschützen entdecken, die wachsam die Umgebung im Augen behalten. Zwischen vielen braunen und grünen Umhängen leuchten vereinzelt blutrote auf, die in den Streikräften Myth Drannors sonst nur selten zu sehen waren. Sobald die N'Vaelahr gemeinsam mit den Versträkungstruppen den Gestrüppwall erreichen teilt er sich auf wundersame Weise um ihnen Einlass zu gewähren. Hinter der Schutzmauer erwarten sie die glänzenden Rüstungen von Speerträgern aus Leuthilspar, die den Zugang bewachen. Ruhig nicken sie den ankommenden Soldaten zu.
Im Inneren des Lagers sind nur wenige Elfen am Boden versammelt, weit mehr befinden sich auf den großen Plattformen, die sich oben in den Wipfeln der Bäume befinden, eineAusnahme bilden jedoch die in rote Umhänge und dunkle Panzer gehüllten Elfen, deren Gesichter meist von einem Helm verdeckt werden, dessen Visier bis über die Nase hinab reicht. Sie sind um einen der Bäume versammelt, der eine Öffnung aufweist, durch die er betreten werden kann. Aneirin befiehlt kurz dem Shaalth und den Nikym, die die angekommenen Truppen befehligen sie den Quartieren zuzuweisen und wendt sich dann an die N'Vaelahr: "Daried wird euch sprechen wollen. Er erwartet so oder so meinen Bericht, also könnt ihr mich auch direkt zu ihm begleiten. Eure Quartiere könnt ihr später auswählen."
Da kein Widerspruch erfolgt, geht die Mondelfe zielstrebig auf den zentralen Baum zu in dessen Geäst mehrere große Plattformen mit Bauten versehen sind, wie sie nur die Elfen errichten können. Gewand klettern Aneirin eine der herabhängenden Strickleitern hinauf. Die N'Vaelahr folgen ihr nacheinander, da Fang eine solche Leiter jedoch nicht ersteigen kann, bitte Aeryn den Coshee am Fuß des Baumes auf ihre Rückkehr zu warten.
Oben angekommen, führt Aneirin die Neuankömmlinge in eines der größeren Gebäude, vor dem mehrere Sonnenelfen Wache stehen, die offensichtlich aus den Reihen der Ritter entstammen, da sie selbst für elfische Maßstäbe kunstvoll gefertigte Waffen und Panzer tragen und auf diesen die Zeichen elfsicher Adelshäuser angebracht sind.
Ohne ein Wort lassen sie die Nikerym und ihre Begleiter passieren. So gelangen alle gemeinsam schließlich in einen recht großen Raum in dessen Mitte ein runder Tisch steht. Um diesen sind zwei Sonnenelfen, ein Waldelf und ein Mondelf versammelt, die alle vier aufblicken als Aneirin mit ihren Begleitern eintritt. Die junge Mondelfe nickt allen anwesenden knapp zu, bevor sie zur Seite tritt um den Blick auf die N'Vaelahr frei zu machen: "Kerym Selsherryn, darf ich Aeryn Mondschatten, Taeglyn Sternenschritt, Talindra Laelithar, Caelreth Maerdrym un Filidan vorstellen. Sie sind gemeinsam mit der letzten Einheit eingetroffen. Ich habe die Offiziere bereits angewiesen ihre Soldaten auf die Quartiere zu verteilen und sie in den Patroulliendienst einzubinden."
Der Sonnenelf, der in eine Rüstung aus rotem Stahl gehüllt ist und an der Seite eine feinde Dünnklinge trägt nickt zustimmend: "Sehr gut Aneirin."
Anschließend blickt er zu den fünf N'Vaelahr: "Willkommen im Militärlager von Duathapmer ich bin Daried Selsherryn, der Kommandant dieses Lagers. Dies sind Braern Echorn, der Kommandant unserer Akh'Faer, Raerth Jidolon, der Anführer unserer Späher und Torinkas Zoy'kinal, der Anführer der Dunklen Rächer, die hier stationiert sind."
Der Sonnenelf, den Daried als ersten vorgestellt hat, verneigt sich leicht, wobei er den Stecken in seiner Hand jedoch fest umfasst hält. Er ist in reich verzierte goldene Roben gehüllt und auf den ersten Blick ist erkennbar, dass es sich bei ihm um einen Magier handeln muss. Der Waldelf erinnert von sehr Ausrüstung her stark an Aeryn, denn auch er trägt einen mächtigen Bogen und einen leichten Panzer um nicht zu sehr in seiner Bewegung behindert zu werden. Er lächelt den N'Vaelahr freundlich zu.
Der dritte vorgestellte Elf zeigt keinerlei Anstalten die N'Vaelahr in irgendeiner Form zu begrüßen sondern mustert sie nur mit einem durchdringenden Blick, der keinerlei Emotionen ausstrahlt. Er ist genauso wie einige der Elfen am Boden in einen roten Umhang gehüllt und trägt ein geschwärztes Mithralkettenhemd. Über seinen Rücken hat er einen Bogen aus dunklem Holz und einen Köcher, in dem ein dutzend schwarz befiederter Pfeile ruhen, geschlungen. An seiner Hüfte hängt eine schlanke Elfenklinge in einer ebenso dunklen Lederscheide und den Helm mit dem Halbvisier, das mit arkanen Runen versehen ist, hält er unter dem rechten Arm, weshalb auch sein ganzes Gesicht zu sehen ist. Mehrere entstellende Narben ziehen sich über die Haut, was seinem Ausdruck zusätzlich Grausamkeit verleiht. Sein Hals, der ebenso gezeichnet ist und seine vernarbten Hände, lassen darauf schließen, dass der Rest seines Körpers ein ganz ähnliches Bild abgibt.
Die übrigen Anwesenden hatten sich offensichtlich schon an diesen Anblick gewöhnt, denn Daried fährt ohne lange zu zögern mit seiner Rede fort: "Es wird später Zeit für eine ausführliche Vorstellung geben, fürs erste ist es erforderlich die Taktik für die nächsten Tage zu besprechen. Meinen Befehlen zu Folge seid ihr allein mir unterstellt, also werdet ihr in Zukunft an sämtlichen dieser Besprechungen Teil nehmen.
Die Situation hat sich in den letzten Tage verschärft, den Auzkovyn ist offensichtlich klar geworden, dass Myth Drannor seine Präsenz hier verringert hat und sie werden mutiger. Wir haben bereits zwei halbherzige Versuche den Fluss zu überqueren zurückgeschlagen, aber sie werden es wieder versuchen."

In der kurzen Sprechpause die Daried macht mischt sich nun der Mondelf namens Torinkas ein: "Ich habe es euch schon mehrfach gesagt Daried, es hilft nichts hier zu sitzen und zu warten. Lasst mich zwei Angriffstrupps bilden und die Rächer ans andere Ufer führen. Wir werden die dhaerauw lehren dem Ufer nicht zu Nahe zu kommen."
Der Sonnenelf atmet einmal kurz durch und blickt dann direkt den Mondelfen an: "Muss ich euch wieder daran erinnern, weshalb wir hier sind? Unser Auftrag lautet dieses Waldgebiet zu halten und die Auzkovyn sind uns mindestens fünf zu eins Überlegen, wenn nicht sogar noch mehr. Ein Angriff kann keinen Erfolg haben und auch wenn ihr dort drüben mit euren Rächern vielleicht überleben könnt, so werden sie einfach an euch vorbei schlüpfen und den Fluss überschreiten, weil ihr nicht hier seid um sie auf ihrer Seite zu halten.
Wir werden den Kampf nicht zu ihnen tragen, wir werden den Fluss halten und so Myth Drannor den Rücken frei halten."

Torinkas scheint nicht zufrieden zu sein, auch wenn seine Miene keinerlei Regung zeigt, aber die Art und Weise wie er von einem Moment auf den anderen schweigt zeigt deutlich, dass er nicht mit Daried übereinstimmt. Stattdessen ergreift nun Raerth Jidolon das Wort: "Darf ich vorschlagen die Zahl der Späher zu verdoppeln, die den Fluss überwachen und die Akh'Faer sollten ebenfalls vermehrt das andere Ufer ausspähen. Außerdem sollten die Kleriker die mächtig genug sind die Seldarine um Weisung bitten, damit wir wissen, wo die Auzkovyn als nächstes angreifen werden."
Daried nickt ruhig: "Ich stimme euch zu Raerth. Lasst die entsprechenden Befehle geben und ihr Braern werdet eure magischen Augen noch stärker als bisher auf das andere Ufer richten. Eure Rächer sollen weiterhin den Fluss patoullieren, aber ihn nicht überschreinte, Torinkas, aber ich will immer mindestens die Hälfte von ihnen hier haben um das Lager gesichert zu wissen. Aneirin, ihr werdet die Verteidigung des Lagers übernehmen und die Truppen entsprechend einteilen."
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Taeglyn

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Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
« Antwort #12 am: 22.05.2010, 14:22:38 »
Die verstrickten Wälder das erste Mal mit eigenen Augen sehend, fällt es dem Abenteurer erneut auf wie der vergangene Krieg die Gesellschaft des Elfenvolkes zu einander gebracht hatte. Vor wenigen Jahren wäre ein Sonnenelf hier wohl heraus gestochen, doch nun tummelten sie sich zahlreich unter den Waldelfen. Aus Übermut suchen die scharfen Augen nach einem  Sternenelfen aus dem fernen Yuirwald. Auch wenn ihre Vetter wohl in ihrer eigenen Heimat zu tun hatten, würde es Taeglyn freuen einem von ihnen hier über den Weg zu laufen.

Mit offenem Herzen all den Wundern seines Volkes betrachtend, lässt sich der klein gewachsene Elf an den Rittern aus Immerdar vorüber führen und betritt dann in den Baumkronen gemeinsam mit den anderen den Besprechungsraum.

Sein Marschgepäck, sowie Bogen und Köcher beiseite stellend, lässt der Abenteurer kurz die Schultern kreisen und blickt in die Gesichter der anwesenden Kommandanten. Bekannte Namen, die weithin gerühmt werden.

Bei der Nennung seines eigenen verneigt sich der Taeglyn ein zweites Mal an dem heutigen Tag.

Seine Aufmerksamkeit verweilt schließlich auf Kerym Selsherryn. Den Klingensänger genau musternd, wartet der Mondelf vorerst auf das Kommende.

Aeryn

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Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
« Antwort #13 am: 22.05.2010, 18:06:56 »
Als Aeryn durch den majestätischen Wald schreitet, wandern ihre Augen umher, um ihn in seiner ganzen Schönheit zu erfassen. Hier fühlte sich die Waldelfin wohl und auch Fang war offensichtlich guter Dinge. So motiviert schien der lange Marsch sie auch wenig zu ermüden, zumal sie derartiges durchaus gewohnt war.

Später bei der Einsatzbesprechung nickt sie den Anwesenden freundlich zu, als ihr Name genannt wird. Sie will schon etwas sagen, als von zusätzlichen Spähern die Rede ist, aber da sie davon ausgeht, dass ihnen ohnehin noch eine Aufgabe zugeteilt werden würde, unterlässt sie dies.

Am Fuß des Baumes hat sich Fang derweil ein gemütliches Plätzchen gesucht, von wo aus er das Treiben aufmerksam beobachtet.

Talindra Laelithar

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Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
« Antwort #14 am: 24.05.2010, 19:28:15 »
Talindra ist von dem Wald sehr fasziniert; er hat für sie fast so etwas wie eine mystische Ausstrahlung. Sie schaut sich daher sehr genau in der Gegend um, während sie den anderen folgt.

Oben angekommen verneigt sich Talindra zur Begrüßung vor den anwesenden Personen etwas und lauscht ansonsten nur erst einmal aufmerksam dem Gespräch.

Sie stellt demjenigen, welchen sie unterstellt sind bloß eine kurze Zwischenfrage, da die Beantwortung dieser Frage der Illusionistin durchaus weiterhelfen würde: "Existieren eigentlich Karten oder Vergleichbares, auf denen der momentane Kampfschauplatz näher dargestellt ist, Kerym Selsherryn? Das würde uns 'Neuankömmlingen' sicherlich helfen die Lage anfangs besser zu erfassen, auch wenn ich glaube, dass alles Wichtige wohl schon gesagt worden ist."

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