• Drucken

Autor Thema: Kapitel 3 - Jäger in der Nacht  (Gelesen 20067 mal)

Beschreibung:

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Idunivor

  • Administrator
  • Beiträge: 17026
    • Profil anzeigen
Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
« Antwort #315 am: 14.11.2010, 16:36:16 »
Taeglyn merkt aber schnell, dass der Halbelf viel zu schwer für ihn ist und eilt dementsprechend nur die Axt ergreifend zu den zwei Magiern, die sich beide darauf vorbereiten ihre Zauber zu wirken. Auch Aeryn tritt schnell in einen der Kreise, nachdem sie in der Grube eine ganze Reihe toter Tiere gesehen hatte, die dort offenbar zur Belustigung der zuschauer miteinander gekämpft hatten.

Schnell schließen sich die zwei Kreise und beinahe zeitgleich stimmen Braern und Talindra die Zauberformeln an, die das Gewebe dazu bringen sie auf seinen Fäden zurück zum Kriegslager am Duathamper reisen zu lassen. Es vergehen nur Augenblicke und die sie umgehende Halle, die einst von Elfen bewohnt worden war, verwandelt sich in die aufragenden Bäume Duathampers. Alarmrufe werden laut, sobald die sechs Elfen, der Halbelf und der Coshee in dem Lager erscheinen, aber die Bögen senken sich schnell wieder, da die Wachen erkennen mit wem sie es zu tun haben.

Ein hastiger Streich (Anzeigen)
The only ones who should kill are those prepared to be killed.

Taeglyn

  • Beiträge: 574
    • Profil anzeigen
Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
« Antwort #316 am: 15.11.2010, 10:25:38 »
Sich mit der linken die immer noch blutende Flanke haltend, schenkt Taeglyn seinen Freunden ein zufriedenes Grinsen. Sie hatten es also geschafft Torinkas zu befreien...

Sicher dabei, dass sich diese Kunde wie ein Lauffeuer im Heereslager der Elfenarmee ausbreiten wird, bittet der Mondelf aber dennoch darum, dass sie möglichst rasch zu Daried Selsherryn geführt werden. Der Kerym würde auch diese gute Nachricht zu schätzen wissen.

'Eigentlich sollte uns dieser Mann wirklich gerne haben... immer bringen wir ihm Verlorenes wohlbehalten zurück...'

mutmasst der Erevangläubige gut gelaunt im Stillen.

Filidan

  • Beiträge: 266
    • Profil anzeigen
Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
« Antwort #317 am: 15.11.2010, 11:10:43 »
Filidan ist glücklich das dieser Kampf so spurlos an ihm vorrüber gegangen ist und dennoch ärgert es ihn das Kalazar entkommen konnte. Dies wäre ein hervorragender Streich gegen die Drow gewesen und hätte weitere Kampfhandlungen vielleicht nicht komplett verhindert, dafür aber sicher heraus gezögert.

"Diesen Kampf konnten wir zu unseren Gunsten entscheiden, aber die Schlacht ist leider noch nicht entschieden. Wir sollten uns ausruhen, denn der Gegenschlag des Fey'ri wird nicht lange auf sich warten lassen."

Aeryn

  • Beiträge: 1166
    • Profil anzeigen
Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
« Antwort #318 am: 15.11.2010, 11:58:01 »
Das ist richtig. Wir hätten vielleicht noch etwas mehr erreichen können, aber unsere Mission war ein voller Erfolg! Nun sollten wir uns ausruhen und auf einen eventuellen Angriff vorbereiten. Wir haben die Drow mit unserem Angriff gegen ihr Hauptquartier sicherlich in Aufruhr gebracht.

Caelreth

  • Beiträge: 516
    • Profil anzeigen
    • FR [3.5] Neue Tränen
Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
« Antwort #319 am: 15.11.2010, 16:06:25 »
Noch immer benommen und schmerzverkrümmt, kriegt Caelreth kaum ein Wort raus, sein Kopf, sein ganzer Körper einfach alles schmerzt. Erneut ruft er Corellon um Hilfe an, um sich selbst zu versorgen. Nun da sie ja offenbar in Sicherheit sind, wendet er sich auch Taeglyn zu, nachdem seine eigenen Wunden versorgt sind und lässt seinem Mitstreiter ebenfalls Heilung zu kommen, wobei nun jedoch sein Magie nahezu gänzlich erschöpft ist.

Erst jetzt bleibt ihm Zeit um sich einerseits an der Befreiung des berühmten Torinkas zu erfreuen und andererseits über Kalazars Flucht zu ärgern. "Ganz recht. Lasst uns jetzt Bericht erstatten und dann ruhen. Es war ein ereignisreicher Tag und ich bin müde und abgekämpft. Lasst uns hoffen dass die Rache der Drow noch etwas auf sich warten lässt." sagt er zu seinen Mitstreitern sowie Braern und Torinkas.

Idunivor

  • Administrator
  • Beiträge: 17026
    • Profil anzeigen
Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
« Antwort #320 am: 15.11.2010, 19:09:50 »
Die N'Vaelahr werden auch umgehend zu Kerym Selsherryn gebracht, der in seinem Besprechungsraum über einer Karte des Cormanthor brütet und direkt daneben noch eine zweite liegen hat, die nur das Lager und seine unmittelbare Umgebung zeigt. Er scheint äußerst konzentriert zu sein, blickt jedoch auf, als die N'Vaelahr und die zwei anderen Elfen den Raum betreten. Seine Miene hellt sich merklich auf, als er Torinkas in ihrer Begleitung und die Truppe vollzählig erblickt: "Wie ich sehe, war eure Mission ein voller Erfolg."
The only ones who should kill are those prepared to be killed.

Talindra Laelithar

  • Beiträge: 1338
    • Profil anzeigen
Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
« Antwort #321 am: 15.11.2010, 20:14:25 »
"Ja, sie war ein voller Erfolg, Kerym Selsherryn. Wir konnten auch noch die zwei Ultrolothe, einen Halbelfen und einen Drow bezwingen. Allerdings ist uns der Anführer Kalazar selbst leider entkommen. Jetzt können wir nur noch darauf warten, dass die Schlacht beginnt, außer ihr habt jetzt noch irgendwelche Aufträge für uns, Kerym Selsherryn."

Idunivor

  • Administrator
  • Beiträge: 17026
    • Profil anzeigen
Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
« Antwort #322 am: 16.11.2010, 18:42:22 »
Daried Selsherryn nickt zufrieden: "Sehr gut, ich denke ihr werdet euch nach all diesen Strapazen ausruhen wollen. Man wird euch informieren, sobald sich etwas neues ergeben hat."

Die N'Vaelahr nicken dankbar und merken erst jetzt wirklich, wieviel Kraft die Kämpfe gegen die Horden der Blutkluft sie gekostet hatten. Zufrieden ziehen sie sich in ihre Quartiere zurück, mit Ausnahme von Filidan, der zuvor Braern Echorn in dessen Räumlickeiten begleitet, damit die Bezauberung des Ultroloth, die von dem Faernaa nur unterdrückt worden war, endgültig gebrochen werden kann.

18. Flammleite im Jahr des Aufstiegs des Elfenvolkes 1375 TZ

Am nächsten morgen werden die N'Vaelahr sofern sie nicht schon wach sind, von einem Boten des Kerym geweckt, der sie zu einer taktischen Besprechung ruft. Umgehend folgen die fünf dem Ruf und begeben sich in das Besprechungszimmer, in dem bereits Kerym Selsherryn, Nikerym Narlbeth und Jidolon, Faernaa Echron und auch Torinkas Zoy'kinal versammelt sind. Der sonnenelfische Klingensänger nickt, als auch die N'Vaelahr eintreffen und erhebt dann die Stimme indem er auf die Karte deutet, die mit Hilfe einer Illusion direkt über dem Tisch erschaffen worden ist.
Sie zeigt das Kriegslager und seine Umgebung, vor allem jedoch die Gebiete östlich des Duathamper: "Die Drow bereiten sich offenbar auf einen Angriff vor, obwohl unsere Hellseher sicher sind, dass noch nicht all ihre Truppen eingetoffen sind. So wie es derzeit den Anschein hat, sammeln sie alle Truppen, die sie haben, insgesamt etwa 1000 Krieger um das Lager direkt anzugreifen. Dazu kommen nach unseren Zählungen noch einmal ungefähr 40 Daemonen, aber hier können wir nicht sicher sein, da es sich fast ausschließlich um Mezzoloth handelt und diese durch ihre finstere Magie nicht allzu leicht zu zählen sind.
Aber wir müssen wohl damit rechnen, dass sie heute Abend angreifen und der Duathhamper ist inzwischen auch ausreichend ruhig, dass sie die Furt ohne Schwierigkeiten werden durchqueren können.
Genau das wird der Moment sein, in dem wir sie dezimieren müssen, denn wenn sie erst einmal auf der anderen Seite sind und den Schutz der Bäume genießen werden wir es schwer haben sie noch aufzuhalten. Deshalb möchte ich, dass ihr und eure Akh'Faer allesamt auf den südlichen Plattformen Stellung beziehen, Braern, genauso, wie eure Bogenschützen Raerth. Dem Hagel von Pfeilen und magischen Geschossen werden die Drow nur schwer standhalten können, egal wie sehr sie es versuchen. Um die Effizienz zu vergrößern möchte ich, dass jene Magier, die mehrere Zauberstäbe besitzen, die leicht zu benutzen sind, sie auch an andere übergeben, die damit umzugehen vermögen um die magische Feuerkraft weiter zu verteilen. Ihre Armbrüste können es nicht mit unseren Bögen aufnehmen, also sollten wir dafür sorgen, dass sie so lange wie möglich außer Reichweite bleiben.
Eine sehr  viel größere Gefahr dürften jedoch die Daemonen darstellen, vor allem für die Zauberwirker. Sie werden schnell zuschlagen sobald sie ein lohnendes Ziel entdecken, weshalb ich jedem Zauberer eine Reihe von Leibwächtern zur Seite stellen möchte. Ich überlasse es euch die Krieger so zu verteilen, dass sie möglichst viele schützen können. Außerem müssen die Zugänge zu den Plattformen entsprechend geschützt werden und die Männer und Frauen aus Leuthilspar sollten sich der Verteidigung der Stellungen am Boden widmen, da diese Postitionen, falls sie angegriffen werden sollten, schnell einer Übermacht gegenüberstehen werden, da die Bogenschützen dann nur noch bedingt Hilfe bringen können. Und was die Rächer anbelangt,..."

Bevor Daried aussprechen kann, fällt ihm Torinkas ins Wort: "Werdet ihr es uns überlassen, wie wir unsere Kräfte einsetzen, da wir wenig mit euren festgefahrenen Taktiken anfangen können und weit mehr Erfahrung im Kampf gegen die Drow haben, als der Rest der Truppe. Ihr könnt euch darauf verlassen, dass wir unsere Kräfte nach bestem Wissen einsetzen werden."
Der Kerym nickt zustimmend und blickt dann zu den fünf N'Vaelahr, die bisher wie auch die anderen drei Offiziere schweigend zugehört hatten: "Ich möchte, dass ihr an meiner Seite bleibt, während der Schlacht. Da ein Fey'ri diese Drow anführt müssen wir wohl damit rechnen, dass sie auch die gleiche Taktik anwenden werden, die wir aus unseren Kämpfen gegen sie kennen. Über kurz oder lang werden die Daemonen versuchen unsere Standarte anzugreifen, denn es hat wenig Sinn zu versuchen sie geheim zu halten. Dafür haben wir nicht genug Männer, die mit einem Trupp Daemonen umzugehen wissen. Und wenn es das Schicksal will, werdet ihr auch Kalazar wieder begegenen, denn ich glaube kaum, dass er es sich entgehen lassen wird selbst in die Schlacht anzugreifen."
The only ones who should kill are those prepared to be killed.

Aeryn

  • Beiträge: 1166
    • Profil anzeigen
Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
« Antwort #323 am: 17.11.2010, 18:01:34 »
Wenn Kalazar direkt in die Schlacht eingreift, sollten wir uns vor seinen Zauberstäben schützen. Sie schienen sehr mächtig zu sein.

Aeryn beschreibt die Zaubereffekte so gut wie sie kann und bittet ihre arkan versierteren Gefährten auch die Effekte genauer zu beschreiben sofern es hilfreich ist.

Talindra Laelithar

  • Beiträge: 1338
    • Profil anzeigen
Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
« Antwort #324 am: 18.11.2010, 19:06:53 »
"Wieviele geweihte Waffen stehen uns eigentlich gegen die Daemonen zur Verfügung? Unsere besten Krieger könnten mit solchen Waffen die effizienteste Bekämpfung dieser Wesen darstellen, aber solche mächtigen Waffen stehen meist nicht so ohne weiteres zur Verfügung. Haben wir denn wenigsten einige Öle und Schriftrollen die Waffen kurzzeitig weihen könnten? Ein paar dieser Öle wären für Taeglyn und Filidan sicherlich nicht schlecht. Schriftrollen könnten ja dann auch von Priester und vorallem auch Caelreth als Priester gewirkt werden."

Idunivor

  • Administrator
  • Beiträge: 17026
    • Profil anzeigen
Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
« Antwort #325 am: 18.11.2010, 19:19:36 »
Darieds Gesichtsausdruck zeigt, dass ihm diese Sache beenfalls Sorgen bereitet, antwortet aber dennoch: "Die Priester werden ihr möglichstes tun um sich der Daemonen zu erwehren, aber über allzu viele anderen Utensilien um Waffen zu weihen verfügen wir leider nicht. Die Ritter der Sieben Heiligen Mysterien, die bei uns sind, werden auch ihr möglichstes tun um zu helfen und wir können nur hoffen, dass das ausreicht."
Torinkas nickt entschlossen, sobald Daried geendet hat: "Die Horden der Blutkluft werden gegen die heiligen Pfeile des Nachtjägers nicht bestehen können. Wir werden jeden einzelnen von ihnen ausmerzen."
The only ones who should kill are those prepared to be killed.

Caelreth

  • Beiträge: 516
    • Profil anzeigen
    • FR [3.5] Neue Tränen
Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
« Antwort #326 am: 19.11.2010, 11:14:23 »
Caelreth ist müde, so müde. Wir denn das Kämpfen im Cormanthor nie aufhören? Er kann sich bereits ausmalen wie viele Tote es bei dieser Schlacht wieder geben wird, er hatte es schon öfter mit ansehen müssen ... wie Freunde und Mitstreiter von außerweltlichen Schrecken zerfetzt werden, ein Anblick den er nie vergessen wird. Und eigentlich hatte er gehofft, diese Schrecken nie wiederzusehen. Nun zogen sie gemeinsam mit den Drow gegen die Elfen des Cormanthor. Aber vielleicht war dies ja nun der entscheidede Wendepunkt im Feldzug gegen die Drow? Die Zhentarim waren keine Bedrohung mehr, es verblieb nur dieses eine Übel um den Frieden endlich zu sichern.

Von Torinkas Worten aufgeschreckt, blickt Caelreth auf und schiebt seine Gedanken bei Seite: "Fest steht, dass es unsere Aufgabe sein sollte, so viele Daemonen wie möglich ausschalten. Mit unserer Magie können wir sie verletzen und aufhalten. Jeder Daemon der es bis zu den einfachen Soldaten schafft, wird dort ein wahres Massaker anrichten. Wir können heute viele Leben retten, wenn wir klug vorgehen." mit dem Helm unter seinem Arm blickt er nachdenklich auf die Karte.
« Letzte Änderung: 19.11.2010, 11:14:50 von Caelreth »

Idunivor

  • Administrator
  • Beiträge: 17026
    • Profil anzeigen
Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
« Antwort #327 am: 20.11.2010, 15:06:03 »
Nachdem die Pläne gemacht sind, gehen die Offiziere alle wieder auseinander und beginnen mit den Vorbereitungen für die Schlacht. Es vergehen bange Stunden, in denen die Elfen beginnen sich auf den Brücken und Plattformen in den Bäumen zu verteilen oder am Boden direkt hinter der Mauer aus Gestrüpp Stellung zu beziehen.
Die N'Vaelahr selbst sammeln sich schließlich gemeinsam mit Kerym Selsherryn auf einer der höchsten Plattformen. Von hier laufen drei Hängebrücken zu anderen Plattformen, aber der große Vorteil ist, dass sich von dieser Position aus der Duathamper und das gesamte Kriegslager ohne Schwierigkeiten überblicken lassen.
Von hier können die N'Vaelahr und der sonnenelfische Kommandant die meisten der Krieger sehen auch, wenn einige der Waldelfen zwischen den Blättern der Bäume beinahe gänzlich verschwinden. Am Boden sehen sie die strahlenden Panzer der Speerträger aus Leuthilspar, die direkt hinter der Mauer Stellung bezogen haben und auch die silbernen Schilde von Schwertkämpfer aus Immereska, die sich zu ihnen gesellt haben. Auf den Plattformen und Brücken stehen dutzende Waldelfen aus dem Cormanthor und ebensoviele Elfen von den weißen Stränden Immerdars, deren Panzer in dem Licht der untergehenden Sonne erstrahlen. Zwischen ihnen finden sich immer wieder die Roben von Zauberwirkern und die wehenden Umhänge der Ritter Myth Drannors, die hier stehen um die einfachen Krieger vor den unheiligen Klauen der Daemonen zu beschützen und die Drow mit einem wahren Feuer aus Arkaner Energie zu überdecken, sbald sie versuchten den Fluss zu überqueren. Braern Echorn selbst steht in der Mitte einer Hängebrücke an der vordersten Front, neben ihm zwei Ritter der Sieben Heiligen Mysterien, die ihre Kampfstäbe in den Händen halten und bereit sind jedem Daemonen entgegenzutreten, der es wagt den Anführer der Akh'Faer anzugreifen.
Aneirin Narlbeth hat sich zu den Kriegern am Boden begeben um dort das Kommando zu übernehmen, während Raerth Jidolon zwischen einigen seiner Bogenschützen auf der größten Plattform Stellung bezogen hat und mit seinen scharfen Augen aufmerksam das andere Ufer mustert.
Allein von den roten Umhängen der Shevariten lässt sich zwischen der Soldaten keiner entdecken. Die Rächer warten direkt unterhalb des Standtpunktes der N'Vaelahr, Torinkas gemeinsam mit seinen drei Offizieren an ihrer Spitze. Die Augen der 50 Krieger sind allesamt, wie die des waldelfischen Nikerym auf das andere Ufer fixiert und keine Spur von Emotion lässt sich in ihren Gesichtern entdecken. Doch den N'Vaelahr ist bewusst, dass glühender Hass im Antlitz eines jeden erscheinen würde, sobald der erste Drow sich in Freie wagte und dass dieser Hass erst wieder verschwinden würde, wenn entweder der letzte Drow erschlagen oder ihre Seele nach Arvandor aufgebrochen waren um sich dort dem Kampf ihres Gottes anzuschließen.
Doch am anderen Ufer lässt sich zwischen den Bäumen noch kein Feind erkennen, aber die Elfen wissen alle, dass ihre dunklen Brüder dort sind und nur darauf warten, dass das Licht der Sonne verschwindet und Selûne gemeinsam mit ihren Tränen sanftes Licht über die Bäume des Cormanthor ergießt. Schließlich ist es so weit und die Dunkleheit ergreift den Wald, aber noch immer regt sich nichts auf der anderen Seite und eine unangenehmen Spannung liegt in der Luft. Die nächtlichen Geräusche des Cormanthor scheinen aus Respekt oder Angst vor dem was bevorsteht stumm zu bleiben und eine tödliche Stille liegt über dem Lager, die von nichts unterbrochen wird.
The only ones who should kill are those prepared to be killed.

Aeryn

  • Beiträge: 1166
    • Profil anzeigen
Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
« Antwort #328 am: 20.11.2010, 16:49:02 »
Aeryn blickt von der erhöhten Position aus über das Lager und immer wieder schweift ihr Blick zum Fluss hinüber, wo sie alle den Angriff erwarteten. Aber würde er auch von dort aus kommen? Es stand außer Frage, dass die Fußtruppen der Drow keinen anderen Weg einschlagen konnten, dazu waren es einfach zu viele. Aber vielleicht hatten sich ihre Feinde etwas anderes für ihre dämonischen Mitstreiter ausgedacht? Diese könnten jederzeit in ihrer Mitte auftauchen, das war Aeryn bewusst. Mit entsprechender Anspannung wartete die Walfelfin daher auf den Angriff. Wie immer an ihrer Seite, hat es sich Fang auf dem Boden neben der Waldläuferin gemütlich gemacht.

Talindra Laelithar

  • Beiträge: 1338
    • Profil anzeigen
Kapitel 3 - Jäger in der Nacht
« Antwort #329 am: 20.11.2010, 18:11:54 »
Der Faernaa ist klar, dass wenn ein Angriff kommt dann vermutlich, wenn die Nacht einbricht. Denn in der Nacht hatten die Drow-Streitkräfte die größten Vorteile. Sie hatten zwar die zwei Ultrolothe besiegt, aber der Illusionistin ist auch völlig klar, dass die Masse an Mezzolothen und Canolothen gefährlich genug ist. Angespannt wartet sie auf den Beginn der Schlacht in der Dunkelheit. Innerlich betet die Magierin die ganze Zeit über zu den Seldarine, um einen erfolgreichen Ausgang in der Schlacht.

  • Drucken