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Autor Thema: Kapitel I - The broken Artefact of Kanisal City  (Gelesen 9588 mal)

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Robin Brighthide

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Kapitel I - The broken Artefact of Kanisal City
« Antwort #60 am: 11.06.2010, 23:28:18 »
Axyra musste bei der ernsten Erklärung von El-Azerje leise lachen, allerdings bemühte sie sich es nicht ausarten zu lassen. Als sich der Mann so förmlich verabschiedete nickte sie ihm nur kurz zu. Sie empfand es als unnötig sich von den Leuten hier zu verabschieden, würden sie sich wohl eh in kürze wieder treffen.
Gedankenverloren richtete sie ihre Blicke wieder gen Himmel.
Wirklich seltsame Leute haben sich für diese Expedition gemeldet. Ob das gut geht? Eine kurzen Augenblick hing sie ihren Gedanken nach, dann schien es so als ob ihr gerade wieder etwas eingefallen wäre. Sie stieß einen lauten pfiff aus und rief in das weite Blau. "EIRU! KOMM HER KLEINE!" Aber es nichts passierte. Und nachdem eine Weile vergangen war rief sie erneut, diesmal etwas energischer, gen Himmel. "EIRU! KOMM HER! ES WIRD ZEIT!". Diesmal schien der Falke auf sie zu hören und flog auf Axyra zu. Als der Vogel näher kam streckte die junge Druidin ihre Hand aus, so dass Eiru darauf landen konnte.
"Du sollst doch hören wenn ich dir etwas sage." wandte sie sich an ihre Begleiterin und noch während sie sprach holte sie mit der anderen Hand, aus einem kleinen Beutel an ihrem Gürtel, etwas Futter. Sie hielt Eiru den Brocken hin und diese machte sich sofort daran an dem Brocken herum zu picken. Mit einem Lächeln sah Axyra ihrer Begleiterin dabei zu.

Darragh

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Kapitel I - The broken Artefact of Kanisal City
« Antwort #61 am: 14.06.2010, 07:39:41 »
Als Wax den Jungen wegschicken will schaut er zuerst verdutzt ihn an, Richten dann eingeschüchtert seinen Blick fragend an Selamin, dreht sich dann um und geht in Richtung des Aufbaus wo es auch unter Deck geht. Die Mönche die sich abseits gehalten haben folgen ihm.
Als sie am Aufgang zur Brücke vorbeikommen „Ah nun sind wir also vollzählig, es freut mich das ihr alle den Weg auf mein Schiff gefunden haben. Und anscheinend bringt ihr auch Wetterglück mit euch. Ich habe gerade die Meldung bekommen das die Flotte morgen Vormittag auslaufen wird. Es wird heute Abend noch ein kleines Abschiedsmahl hier an Deck geben, ich würde mich freuen wenn ihr mir und meinen Offizieren dabei Gesellschaft leisten würden. ... Falls Ihr noch Fragen haben könnt ihr euch gerne an mich oder jemanden aus der Mannschaft wenden. Wenn es uns möglich ist werden wir euch so gut wie möglich weiterhelfen.“ Ein etwa 30 Jähriger Mann in der Uniform der Stadt hat sie von der Stiege aus angesprochen. Er lächelt freundlich, mustert die Gruppe aber sehr genau.
« Letzte Änderung: 16.06.2010, 08:07:29 von Darragh »
When mountains speak
wise men listen.
~John Muir

Selamin

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Kapitel I - The broken Artefact of Kanisal City
« Antwort #62 am: 14.06.2010, 21:54:34 »
Mit 2 schnellen Schritten folgt Selamin dem Jungen und hält ihn an der Schulter fest. "Lass dich nicht einschüchtern. Es wäre mir eine Freude wenn du mir die mir zugedachte Koje zeigen würdest." Bei der Bitte des jungen Mann zuckt er nur knapp mit den Achseln und nickt dann. Dem Jungen an seiner Seite raunt er mit einem Zwinkern zu:"Und ich hatte mich schon so auf einen Abend mit ein wenig Bier und zotigen Liedern gefreut."
« Letzte Änderung: 14.06.2010, 21:55:37 von Selamin »

Adak Peh

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Kapitel I - The broken Artefact of Kanisal City
« Antwort #63 am: 15.06.2010, 12:58:04 »
Adak schaut sich seine Mitreisenden nochmal an und schaut ihnen auch nach, als sie auseinander gehen. Besonders interessant findet den Raubvogel der einzigen Frau der Runde. Die Versorgung eines solchen Vogels auf hoher See, würde sehr schwer werden und was tut der Vertraute im Falle eines Sturms? Nun die Frau würde diese Probleme meistern, da der Begleiter sie wohl schon seid einer geraumen Zeit begleitet. Der Wüstenkrieger würde ein Problem werden, aber nochmal würde sich Adak nicht mit einer Waffe begrüßen lassen. Diese Zurschaustellung von Kampfbereitschaft und dummen Stolz war aber doch amüsant. Der Priester versprach ein guter Begleiter zu werden, da er genug Weisheit und Lebenserfahrung besitzt, solche Situationen lösen zu können. Mit diesem Mann sollte er sich später noch eingehender unterhalten, die anderen beiden haben noch keinen eindeutigen Eindruck hinterlassen, auch hier würde man sich zu einem späteren Zeitpunkt befassen müssen.

Mit dieser Vielzahl an Gedanken zieht sich Adak auf seine Koje zurück.

Koree

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Kapitel I - The broken Artefact of Kanisal City
« Antwort #64 am: 15.06.2010, 21:48:39 »
"Leider, muss ich hinzfügen, immerhin soll Kamelfleisch angeblich sehr köstlich sein," ging Soral auf einen der sehr raren Scherze seines Begleiters ein. Noch während er, wie schon so oft an diesem Tag, lauthals lachte stellte sich der Kapitän des Schiffes vor.

"Ein Abschiedsmahl klingt sehr verlockend, danke für die Einladung. Ich für meinen Teil nehme sie selbstverständlich an," antwortete der bärtige Mann mit einem freundlichen Lächeln, bevor er ein scherzhaftes, "wird es auch Kamelfleisch geben?", hinzufügte.

El-Azarje

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Kapitel I - The broken Artefact of Kanisal City
« Antwort #65 am: 17.06.2010, 15:06:23 »
"Mein guter Freund Soral, ich habe den Spaß begonnen, aber bitte gebt doch Acht, was Ihr sagt. Kamele sind wichtige Nutz- und Lastentiere und Eure treuesten Freunde. In manchen Regionen sind sie heilig und man sagt, dass der Mensch die 99 Namen des Sonnengottes kennt, der Einhundertste aber nur den Kamelen bekannt sei.". sagt El-Azarje. Er versucht entschieden aber zugleich freundlich zu seinem Gefährten zu sein. Dann richtet er sich getreu an den Kapitän: "Es wäre mir ein Vergnügen, an dem Mahl teilzunehmen.". Eigentlich war es ihm an diesem Abend nicht nach Gesellschaft zumute. Doch war es auch eine gute Gelegenheit, um mehr über seine Gefährten und die Insel zu erfahren, denen er sich für die nächsten, vielleicht Wochen sein Leben anvertraute. "Wie es der EINE will!".

Da der Kapitän das Gespräch anscheinend nicht weiterführen möchte, verabschiedet sich El-Azarje höflich und geht in Richtung seiner Koje, um seine wenigen Habseligkeiten auszubreiten und sich einen Moment Ruhe zu gönnen, den er jetzt dringend braucht.

Omar Hashim

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Kapitel I - The broken Artefact of Kanisal City
« Antwort #66 am: 22.06.2010, 12:27:01 »
Als Wax seine neuen Reisekameraden in die Kabine gebracht und nach dem Kommentar des Südländers dafür gesorgt hat, dass der bärtige Mann mit dem lauten Schlaf möglichst das Bett am anderen Ende des Zimmers bezieht, schnappt er sich seinen Hut und begibt sich wieder hinaus. Der Trubel der Seemänner hält noch immer an, Seile und Taue werden gespannt, die Segel geprüft, gelöst und wieder gebunden, Fässer mit Proviant an Deck geschafft. Unschlüssig bleibt Wax für einen kurzen Moment stehen, sucht sich daraufhin jedoch einen etwas ruhigeren Platz an Deck, wo er niemandem im Weg steht. Eine gewisse Zufriedenheit hat sich in ihn eingeschlichen, seit er dieses Schiff betreten hatte. Es scheint ihm ein wenig so, als ob all diese Männer, die fleißig an Deck arbeiten und die Seefahrt leiten werden, dies nur zu dem Zweck tun, damit er als unbeteiligter Passagier über das Meer segeln kann. Der junge Mann fühlt sich wie in einem Hauch von majestätischer Königlichkeit umgeben. Einbildung, natürlich. Aber es gefällt ihm trotzdem.

An eine Kabinenwand gelehnt greift er in seine Westentasche, holt ein Kartenspiel heraus und beginnt zu mischen, während er noch immer die Arbeitenden beobachtet.

El-Azarje

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Kapitel I - The broken Artefact of Kanisal City
« Antwort #67 am: 24.06.2010, 17:39:22 »
Als El-Azarje seine Habseligkeiten verstaut hat, legt er sich auf seine Pritsche und versucht, sich etwas auszuruhen. Unruhig dreht er sich hin und her, doch kann keinen Schlaf finden. Zu viele Gedanken und Sorgen gehen ihm durch den Kopf. "Was passiert, wenn Soral stirbt?",  "Was passiert wenn ich sterbe?", "Werde ich je die Gelegenheit bekommen, meinen Stamm zu rechnen und wenn es so weit sein sollte, werde ich es wirklich tun?", all diese Fragen gehen im wie in einer Mühle durch den Kopf. Immer wieder taucht der irrationale Gedanke auf, sich während der Nacht einfach von Bord zu schleichen. Doch würde er das tun, wäre er auf alle Zeit entehrt. Nach einer Stunde unruhigen hin- und herwälzen steht er mit einem Ruck auf. "Es gibt keinen Ausweg! Ich muss diese verdammte Expedition begleiten und muss darauf hoffen, lebend zurück zu kehren.". Er braucht jetzt Luft, jeden erbärmlichen Schimmer von Freiheit, den dieses Schiff bieten kann. Eilig läuft er auf Deck und lehnt sich an die Reeling. Wieder diese Kopfschmerzen. Ein paar Mal atmet er schwer ein und aus. Schon besser...

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