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Autor Thema: [Kapitel II] Die Zusammenkunft  (Gelesen 47080 mal)

Beschreibung: Die gefallene Stadt

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Lhósson

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[Kapitel II] Die Zusammenkunft
« Antwort #1860 am: 05.06.2011, 11:01:37 »
Da die anderen schon gegangen waren, ruhte nun der Blick der Vampierlady auf Jozef, Donaar und Daren. Sie lächelte beide kalt an. „Oh wie es aussieht wollen drei freiwillig bei mir bleiben. Mit dem trotzigen Drachengeborenen kann ich nichts anfangen. Er könnte, wenn er überhaupt stark genug ist, der Garde beitretgen. Die beiden Menschen hingegen und besonders dieser süße Daren, mit seinen dürstenen Fragen, werden sicher gut zu uns passen.“ Jozef schaute die Lady fragend an. Dann schüttelte er leicht den Kopf und ging zum Eingang des vermeintlichen Geheimganges. „Wollt ihr Wurzeln schlagen?“ fragte er, während er zu Donaar und Daren blickte.

Donaar

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[Kapitel II] Die Zusammenkunft
« Antwort #1861 am: 05.06.2011, 12:15:30 »
Donaar hatte die Fäuste geballt und überlegte. Arogant und aufgeblasen wie diese Vampierlady war würrde sie einen Überaschungsangriff nicht vermuten. Doch ein Dolch ist nicht das gleiche wie ein Plock und selbst  bei dem ist es nur eine Legende das er einen Vampier in die knie zwingen kann wenn er tief in dessen herz gerammt wird. Also folgte der Drachenmagier Jozef auf dem Fuse
TP:  52/52 Heilschübe: 8/8 EP: 5743

Lhósson

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[Kapitel II] Die Zusammenkunft
« Antwort #1862 am: 05.06.2011, 13:06:20 »
Es war auch fraglich ob Donaar so einen dreisten Angriff überleben würde. Schließlich bezeichneten die anderen Drachengeborenen sie nicht ohne Grund als Gott.
Nichts desto trotz wartete er nun neben Jozef auf Daren.

Duam

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[Kapitel II] Die Zusammenkunft
« Antwort #1863 am: 06.06.2011, 08:54:31 »
Bevor Donaar vollends mit Josef verschwunden war, richtete Daren an diesen das Wort.
"Donaar, entschuldigt hättet ihr noch diesen Leuchtsteine bei euch? Und falls dem so ist könntet ihr mir diesen überlassen?"
Ungeachtet dessen wie gern Daren, die Antworten auf seine Fragen hören würde, alleine dort bleiben wollte er doch nicht.
Ganz besonders dann nicht, wenn die Gastgeberin, die zufällig ein Vampire war, nichts dagegen zu haben schien. Doch vorher musste er sich um etwas kümmern, was seine eigene Effizienz behinderte.

Lhósson

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[Kapitel II] Die Zusammenkunft
« Antwort #1864 am: 06.06.2011, 10:26:18 »
Tag 2 – 22:00

So war es nun endlich soweit. Sie konnten diese verfluchte Stadt verlassen. Jozef ließ die beiden jungen Männer vor gehen. Als sie an ihm vorbei gingen lächelte er sie Leicht an. Die Wändes des Ganges, waren scheinbar aus dem selben Material wie die Wände im ganzen Komplex. Jedoch gab es einen Unterschied. Sie waren nicht so gut bearbeitet worden wie die anderen Wände. Überall gab es keine Ecken und Spitzen, wobei die Spitzen mit Leichtigkeit für kleinere Schrammen sorgen konnten. Lange konnte die Gruppe die Wände aber nicht betrachten. Denn schlagartig wurde der Gang finster und der Gesang hörte auf. Das scharrende Geräusch von Stein auf Stein, zeigte an, dass die Geheimtür zugefallen war. Nun zum Glück konnten einige etwas Licht machen, auch wenn dies hier fast mehr störte. Doch viel so zumindest Donaar und Daren auf, dass jemand fehlte. Jozef war nicht hinter ihnen. Als sie zur Geheimtür zurück gingen, vielleicht gar rufend, mußten sie feststellen, dass es hier keinen Mechanismus gab um die Tür zu öffnen. Auch konnten die beiden, selbst zusammen, die Tür nicht aufstämmen, denn es war eine Tür wie im Kristalltischraum, eine Tür aus Stein die ringsum in der Wand verankert war. Zum Glück war der Stein der Tür von beiden Seiten gut behauen, sonst hätten sich die beiden arge Schrammen beim möglichen Versuch die Tür aufzustämmen geholt. Da sie nichts mehr an der Tür verrichten konnten, mußten auch sie den Vorangegangenen folgen.

Der Geheimgang schien immer weiter nach oben zu führen. Ab und an wurde der einfach bearbeitete Boden durch ein Treppenstufen abgelößt, doch das Ende war nicht zu sehen. Für die Gruppe war es eine Ewigkeit bis sie das Ende des Ganges erreichten und tatsächlich. Sie gingen auch eine ganze Ewigkeit denn der Gang war einige Kilometer lang. Am Ende des Ganges standen sie auf einer ebenen Fläche vor einer Steinwand. Sofort wurde murren laut, es sei eher ein Grabgang als ein Ausgang, doch durch Untersuchen der dortigen Steinwände fanden Daren und die Zwerge ein kleinen Kristallknopf. Als sie ihn drückten, begann sich die Steinwand zu bewegen. Sie knirschte und scharte extrem laut, denn die Ohren aller hatten sich an Stille zu sehr gewöhnt. Überraschender Weise strömte, als die Tür sich langsam öffnete, Sand in den Geheimgang. Es war sehr viel Sand und sie dachten fast begraben zu werden. Doch dumpfes Licht drang an ihre Augen. So gruben sie sich durch den Sandhaufen um durch die offene Wand gehen zu können.

Nun waren sie endlich wieder frei. Für Fara bot sich ein doch vertrautes Bild aber für die anderen war es erschreckend und überwältigend zu gleich. Das erste was auffiel waren die drei Monde die am sternenbedeckten Himmel standen. Sie bildeten ein langgezogenes Dreieck und ein jeder leuchtete in einer anderen Frage. Es gab einen roten, einen blauen und einen gelben Mond und jeder dieser drei Monde hatte eine unterschiedliche Größe.
Der Erdboden war im Vergleich mit dem Nachthimmel trist. Vor den Augen alle, breitete sich eine sandbedeckte Fläche aus. Kein Baum und kein Strauch war in der nähe zu erblicken und hinter ihnen erhob sich ein riesiger, spitzer Berg von dessen Spitze ein leichtes unnatürlich blaues Licht ausging. Dieses Licht erreichte aber nicht den Boden wo die Reisenden nun standen. Dafür war es viel zu Schwach.

Von den Temperaturen her, war es noch recht angenehm. Es war frisch aber nicht kalt. Jeder der durch solches Land schon einmal gewandert war, wußte dass sich das schnell ändern konnte.

Mystral Wolkenglanz

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[Kapitel II] Die Zusammenkunft
« Antwort #1865 am: 06.06.2011, 14:29:42 »
Mystral kümmerte sich nicht wirklich darum, dass Jozef verschwunden war. Vielleicht hatte die Vampirin ihn verzaubert, oder er war freiwillig geblieben. Sie konzentrierte sich eher auf die Kinder und Katja während des Weges und suchte sie etwas zu beruhigen, von Vampiren gefangen oder verzaubert zu werden war sicher nicht angenehm. So oder so, wünschte sie Jozef einen netten Untod und konzentrierte sich lieber auf ihr eigenes Leben. Und mit jenem schien es endlich so langsam wieder bergauf zu gehen. Mit einem etwas übermütigen Jubelruf schlug sie mit den Flügeln und flog mehrere dutzend Schritt empor, vor Glück, endlich keine Decke mehr über sich zu fühlen, fast weinend. Dann, als sie sich wieder beruht hatte, landet sie bei den anderen und streckt sich einmal. "Fein fein. Endlich raus aus der Bruchbude, und sogar mit Gewinn. Jetzt lasst uns den Kompass rausholen und von hier verschwinden."
Caela sanguine nigra,
Fates ignifer mortem cantat.
Audite: fatem pericular,
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Donaar

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[Kapitel II] Die Zusammenkunft
« Antwort #1866 am: 06.06.2011, 14:35:35 »
"Guter Vorschlag" stimmte Donaar der Bardin zu nachdem sie sich wieder beruhigt hatte und hohlte den Kompass hervor. "Wir sollten die Nacht ausnutzen um zu reisen und den tag über rasten" schlug er weiter vor "denn ich nehme an das hier ist eine wüste und die Tage in der wüste sind zu heiß um längere wege zurück zu legen"
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Fara Pravo

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[Kapitel II] Die Zusammenkunft
« Antwort #1867 am: 06.06.2011, 19:02:43 »
Wütend hätte Fara am liebsten gegen die Tür geschlagen, als Jozef zurückblieb. Doch dies würde nichts bringen, genausowenig sich über die Beweggründe klar zu werden. Sie stützt Katja und versucht wie Mystral die Gemüter zu beruhigen. Sie will gern erfahren was passiert war, warum Katja der Vampirin nachgegeben hatte und wie es dazu gekommen war, aber sie will die geschwächte Frau nicht mehr belasten als nötig, vielleicht ergibt sich ja eine Möglichkeit während ihrer nächsten Rast.
Glücklich schaut sie über die Ebene und nach den Monden und kann nachvollziehen, dass die kleine Bardin hoch in die Lüfte flog um ihre Freiheit zu feiern. Der Kompass war ein großes Glück und sie würden hoffentlich gut und sicher reisen nach den ganzen Schocks in der Hauptstadt der Untoten. "Ja lasst uns aufbrechen."

Duam

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[Kapitel II] Die Zusammenkunft
« Antwort #1868 am: 08.06.2011, 08:29:24 »
Der Verlust von Jozef, war natürlich eine Unangenehme Entwicklung, doch konnte es die Freude Darens, darüber, dass sie endlich aus dem Gewölbe herausgefunden haben und das er wusste wie seiner kurzzeitigen Blendung beizukommen war, nicht mindern.
Dies war zwar eine egoistische Sichtweise der Dinge, wie er zugeben musste. Doch Daren hätte es nicht verhindern können, er hätte es nicht mahl sehen können.
Und er würde sich auch nicht die Schuld dafür geben, denn wenn er damit anfing, sich für Ereignisse verantwortlich zu fühlen, für die er keine Schuld trägt, würde er sich auf einen Pfad der Selbstzerstörung begeben.
Doch selbst nachdem er dies alles Rational vor sich selbst, auf einer logischen ebene, ausgebreitet hatte, stellte er fest das immer noch etwas essentielles fehlte. Er konnte die Trauer nicht fühlen, die in solch einer Situation angebracht wäre.
Das einzige was seinen erschöpften Geist augenblicklich beschäftigte war, das sie draußen waren, einen Kompass hatten und...
Daren legte den Stein aus seine Stirn. nun auch eine Lichtquelle hatten.
"Hier habt ihr den Leuchtstein zurück, ich nehme an, dass er nun für einige Zeit leuchten wird, auch ohne dass ihr ihm Energie zuführt."
« Letzte Änderung: 08.06.2011, 12:28:10 von Duam »

Lhósson

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[Kapitel II] Die Zusammenkunft
« Antwort #1869 am: 08.06.2011, 10:59:54 »
Auch die anderen waren sichtlich froh wieder draußen zu sein, nur nahmen sie größeren Anteil am Fernbleiben von Jozef. Die Zwerge fluchten und grummelten in ihrer Sprache. Was wohl daran liegt, dass sie sich verraten fühlen. Derweil hält sich Zoran direkt in der nähe seiner Schwester auf. Diese ist sehr bleich, was auch im Mondlicht zu erkennen ist. Auch spricht sie momentan kein Wort, so wie auch ihr Bruder. Katja ist wie Zoraya gezeichnet. Sie redet nicht und reagiert nur schwach auf die Bemühungen von Mystral und Fara. Meist ist es nur ein Kopfnicken aber wenigstens zeigt dies an, dass sie bei Bewusstsein ist und versteht was die beiden Frauen von ihr möchten.

Kurz zog ein frischer Wind über die Fläche und ein scharrendes Geräusch deutete an, dass sich die Geheimtür schloss. Bald würde diese Tür wieder unter dem Sand begraben sein, was es wohl schwer machen würde sie wiederzufinden. Aber die Gruppe wollte eh aufbrechen und es war ungewiss, wann sie die Stadt wieder betreten würden. Da sich Fara am besten hier auskannte, überließ Brovik ihr die Führung. Sie brauchte also nur noch los gehen und die Zwerge würden ihr folgen.[1]
 1. Wenn ihr dann los geht bitte zwei Wahrnehmungswürfe, und einen Naturwurf

Mystral Wolkenglanz

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[Kapitel II] Die Zusammenkunft
« Antwort #1870 am: 08.06.2011, 11:51:12 »
Mystral nickte und machte sich bereit zu gehen.. stockte dann aber kurz, als ihr ein Gedanke kam. Sie trat zu Zoraya und, nur um sicher zu gehen, will sie einmal etwas die Oberlippe des Mädchens hochschieben und schauen, ob die Eckzähne darunter spitz sind. Die Bleichheit mochte auch durch Angst begründet sein, aber sicher ist sicher.

So sich der Verdacht nicht bestätigt, Setzt sich Mystral aber erstmal hin und heißt, die anderen zu warten. Sie stimmt dann ein fröhliches, vergnügtes und beschwingtes Wanderlied an, welches das Vergnügen, auf der Straße zu sein und seinem Ziel entgegen zu eilen, preist. Und auch wenn die anderen vielleicht nicht begeistert der Wanderung entgegenblicken, so mögen sie doch fühlen, wie ihnen jeder Schritt leichter fällt, als würde ein unsichtbarer Rückenwind ihnen in den Nacken blasen. Auch pfeift Mystral während des Marsches das Lied weiterhin vor sich hin.[1]
 1. Travelers Chant: Die Gruppe zählt für strategische Bewegungen als 2 Felder schneller als ihr langsamstes Mitglied (7 Felder in unserem Fall)
Sollten wir während des Marsches Ausdauer-Würfe machen müssen, benutzt Mystral Inspire Competence, um allen +2 auf ihre Ausdauerwürfe zu geben.
Caela sanguine nigra,
Fates ignifer mortem cantat.
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Fates ignifer mortem cantat.

Fara Pravo

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[Kapitel II] Die Zusammenkunft
« Antwort #1871 am: 08.06.2011, 12:16:51 »
Auch wenn dies eigentlich unhöflich ist lauscht Fara den Worten der Zwerge, dass sie enttäuscht und verraten sind ist vielleicht nicht alles, und sie sollte Bescheid wissen was sie erwartet um den anderen die Wege zu erleichtern, Zwerge konnten ungeduldig und unüberlegt sein, besser man ist vorbereitet.
Die Idee von Mystral ist nichtmal unwahrscheinlich und auch das Wanderlied kann nur von großem Vorteil sein, Fara bemüht sich selbst indes Knotenpunkte in der Ferne und am Horizont auszumachen. ~Was nützt es schon, wenn wir den schnellsten Weg zum blauen Tor nehmen, aber alle Wasserstellen verpassen und elendig eingehen?~[1] Die Richtung des Kompasses würde sich einpendeln und sie kann die Abweichungen führen um die Reise möglichst angenehm und so wenig anstrengend zu gestalten wie es ihr möglich ist. Viel würde es nicht sein, aber wenn sie wenigstens genügend Wasser fanden, sollten es auch die geschwächten und von Vampiren malträtierten Kinder überstehen.

Hoffentlich konnten sie in der Ebene auch die Gruppen umherstreifender Untoter rechtzeitig ausmachen und möglichst ausweichen.
 1. Natur 21

Lhósson

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[Kapitel II] Die Zusammenkunft
« Antwort #1872 am: 08.06.2011, 17:00:30 »
Die kleine hatte keine spitzen Eckzähne und so konnte Mystral ihr bewegendes Lied spielen. Dies würde die Reise sicher unterstützen und machte momentan alle eher bewegter, los zu gehen.[1] Was den Leuchtkristall von Daren anging, so hörte der Kristall sofort auf zu leuchten, als er ihn aus der Hand gab.
 1. zu den Wahrnehmung und Natur kommt noch ein Ausdauerwurf
« Letzte Änderung: 09.06.2011, 01:02:29 von Lhósson »

Donaar

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[Kapitel II] Die Zusammenkunft
« Antwort #1873 am: 08.06.2011, 20:50:24 »
Auch Donaar setzte sich in bewegung auf dem marsch durch die wüste[1]
 1. 
Wahrnehmung
d20 = (7) +2  Gesamt: 9
d20 = (12) +2  Gesamt: 14
Naturkunde
d20 = (8) +7  Gesamt: 15
Ausdauer
d20 = (13) +10  Gesamt: 23
TP:  52/52 Heilschübe: 8/8 EP: 5743

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