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Autor Thema: To boldly go...  (Gelesen 53088 mal)

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Prophet

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To boldly go...
« am: 20.08.2010, 21:58:06 »
Logbuch des Captains, Sternzeit 53222.6
In weniger als einer Stunde wird die Binary an Deep Space Nine andocken. Allerdings wird es ein kurzer aber bedeutender Besuch werden. Die letzten acht Wochen waren wir gezwungen mit einer Minimalbesatzung auszukommen und hier werden auch die fehlenden 36 Mitglieder an Bord kommen, unter anderem der erste Offizier und der Sicherheitschef. Dies wird die Situation sicherlich entspannen auch wenn ich bevorzugen würde mehr als einige Stunden zu haben um diese Crew auf ihre erste Mission vorzubereiten. Andere Kommandanten erhalten Monate in denen sie ihre Crew vernünftig kennenlernen und auf den Dienst vorbereiten können. Ich werde weniger als einen Tag hierfür haben. Aber dennoch bin ich zuversichtlich, da die letzten Wochen gezeigt haben, dass diese Crew sehr wohl in der Lage ist zu funktionieren auch wenn erst die Hälfte anwesend war. Nach Aussage von Lieutenant Delvok sind die Probleme mit dem Schildgitter gelöst auch wenn die Phaseremitter anscheinend immernoch Probleme machen. Es bleibt zu hoffen, dass wir sie nicht so schnell brauchen werden, immerhin begeben wir uns auf eine Mission des Friedens in der Hoffnung, dass die Kämpfe endlich ein Ende gefunden haben. Allerdings befürchte ich, dass es Schwierigkeiten geben könnte. Die Berichte aus dem cardassianischen Raum sind besorgniserregend, aber das wird uns nicht daran hindern zu tun, was wir können.


Captain Erika Benteen beendet die Logbucheintragung und tritt auf die Tür ihres Bereitschaftsraumes zu, die sich mit einem leisen Zischen öffnet. Eine Spur von Stolz liegt in ihren Augen, als sie die Brücke der Binary in Augenschein nimmt, ihres Schiffes. Für einen Augenblick mustert sie die Besatzungsmitglieder, die die einzelnen Stationen besetzen. Die Conn wird von Lieutenant j.g. Dala Kotan gehalten, einer Ktarianerin, die auch schon auf der Lakota diesen posten inne hatte und sich schon damals als äußerst fähig erwies. Neben ihr sitzt dagegen ein unbeschriebenes Blatt an der OPS, Fähnrich Mark Deigner, ein junger Mann von Cestus III, hat gerade erst seine Ausbildung an der Sternenflottenakademie hinter sich gebracht und würde sich erst im Einsatz beweisen müssen, auch wenn er sich während seiner Feldstudien auf der Hood bereits als äußerst einfallsreich gezeigt hat. Zu ihrer linken sind die Augen von Kadett Sel Midon, einem jungen Bajoraner, fest auf die Anzeigen geheftet. Er wagt offensichtlich nicht seinen Blick abzuwenden. Aber auch ohne in seine Augen zu blicken kann Captain Benteen erkennen, dass er äußerst unsicher ist, was auch kaum verwunderlich ist, da er als einer von drei Kadetten seine Feldstudien auf der Binary durchführen würden. Für ihn als Bajoraner würde diese Mission besondere Prüfungen bereit halten, da es schließlich Cardassianer sein würden mit denen die Crew der Binary zu tun bekäme. Die übrigen Stationen sind auf Grund des Mangels an Crewmitgliedern unbesetzt und die wichtigsten Kontrollen auf die OPS Konsole umgeleitet worden. Für einen Augenblick fixieren Erikas Augen den Mann, der den Platz in der Mitte, ihren Platz einnimmt. Lieutenant Chang ist mit ihr zusammen auf der Appalachia gewesen und sie ist froh ihn für ihr neues Kommando gewonnen zu haben. Bevor er aufstehen kann um Platz für sie zu machen, hebt sie beschwichtigend ihre Hand: "Keine Umstände Lieutenant. Miss Kotan, wann werden wir an Deep Space Nine andocken?"
Die Ktarianerin wirft einen kurzen Blick auf ihre Konsole bevor sie antwortet und sich wieder dem Bildschirm zuwendet, auf dem bereits die ehemalige cardassisanische Station zu sehen ist, auch wenn sie derzeit noch sehr klein wirkt: "Wir haben soeben die Nachricht erhalten, dass der untere Pylon 2 für uns freigehlaten wird. Wir sollten ihn in etwa zehn Minuten erreichen. "
Erika Benteen nickt kurz und verläßt die Brücke wieder um in ihren Bereitschaftsraum zurückzukehren. Wie von Lieutenant Kotan angekündigt spürt sie einige Minuten später, wie das leise Summen des Impulsantriebes verstummt. Aus dem Fenster kann sie die Ringe der Raumstation sehen, auf der 36 Männer und Frauen auf die Ankunft dieses Schiffes gewartet haben. Zufrieden lehnt Captain Benteen sich zurück und ergreift das Padd, das auf ihrem Schreibtisch liegt. Bald würden sich auch ihre übrigen Führungsoffiziere zum Dienst melden und bevor es so weit ist, will sie deren Akten ein weiteres Mal gelesen haben.
« Letzte Änderung: 02.12.2011, 12:47:52 von Idunivor »

Quentin J. Chang

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« Antwort #1 am: 22.08.2010, 16:07:17 »
Quentin überwacht den Anflug auf Deep Space Nine und das erfolgreiche Docking Manöver.
"Sehr gute Arbeit Leute." meint er zu der kleinen Brückencrew, "Dann wollen wir mal hoffen, das wir den Dienstplan was flexibler gestallten können. Nun wo die Crew vollständig sein wird." Chang ist erleichtet das es endlich kein Dienst mehr gibt unter Minimalbesatzung. "Etwas mehr Freizeit können wir nach den 8 Wochen gut gebrauchen." Sagt er mit einem Lächeln.

Faren Pol

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« Antwort #2 am: 22.08.2010, 19:53:07 »
Pol beobachtet das Andockmanöver der Binary vom Promenadendeck aus. "Sie ist schon ein stattliches Schiff! Mal schauen, was sie wirklich kann wenn wir erst mit ihr unterwegs sind..." murmelt er vor sich hin. Dann wendet er sich ab und hält zielstrebig auf Quark's zu, um sich noch einen Drink vor dem Abflug zu genemigen.

Lt. Umarev

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« Antwort #3 am: 22.08.2010, 23:39:23 »
Außer Atem schlägt Umarev einen weiteren Angreifer nieder. Dieser war echt hart. Er weiß nicht genau, ob es daran liegt, dass er ausgelaugt ist, oder daran, dass die Angreifer mit der Zeit immer stärker werden. Ein weiterer Cardassianer kommt hinter einem Busch hervor und schießt mit einem Phaser auf ihn. Der Leutenant kann gerade so ausweichen. "Jetzt wird es wirklich haarig.", denkt er sich und rennt in Deckung. Er schleicht sich durch die Büsche und pirscht sich an seinen Gegner an. Er bemerkt nicht, dass sein Gegner ihn schon längst gehört hat und ist dementsprechend überrascht, als ihm eine Phaserpistole an den Kopf gesetzt wird. Der überraschte Sternenflottenoffizier stößt einen andorianischen Fluch aus. Ohne noch weiter zu zögern drückt der Angreifer ab und alles um Umarev verschwindet. Er steht wieder in der leeren Holosuite. Gerade als er das Programm noch einmal neu starten will, kommt eine Nachricht herein, dass die USS Binary angedockt hat. Sein Schiff. Naja, zumindest gehört ihm die taktische Station und die Sicherheit. Er verlässt die Holosuite des Quarks, obwohl er noch etwas Zeit gebucht hat. "Und jetzt erst einmal noch schnell eine Schalldusche, um dem Captain anständig unter die Augen treten zu können."

Delvok

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« Antwort #4 am: 23.08.2010, 20:12:51 »
Delvok hat sich vorgenommen seine ganze Energie im Moment den Phaseremitter zu widmen. Die Sicherheit des Schiffes hat oberste Priorität, denn was einen alles erwarten kann, ist zum momentanen Zeitpunkt ungewiss und man kann einfach nicht ausschließen, dass man doch auf die Phaseremitter angewiesen sein wird. Doch die Sache mit den Phaseremittern würde wohl noch einige Zeit brauchen, die vorzunehmende Einstellung sind sehr zeitaufwendig und komplex. Nur ab und an trinkt Delvok eine Tasse Kaffee. Häufiges Kaffeetrinken ist eine Angewohnheit, die Delvok schon seit dem Dienst auf der Appalachia aufgeschnappt hat. Noch ist er sich nicht sicher, ob er sich überhaupt DS 9 anschauen wird, so viel ist momentan noch zu tun auf der Binary.

Quentin J. Chang

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« Antwort #5 am: 23.08.2010, 22:00:49 »
Chang steht auf: "Miss Kotan übernehmen Sie. Ich bin auf der Station wenn mich jemand sucht."  
Chang verlässt die Brücke mit dem Turbolift und macht sich auf Deep Space Nine mit einem kleinen Spaziergang zu erforschen.
« Letzte Änderung: 24.08.2010, 12:19:41 von Prophet »

Prophet

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To boldly go...
« Antwort #6 am: 24.08.2010, 12:46:11 »
Während Faren Pol gerade durch die Tür des Quarks tritt, einer der wenigen Orte auf der gesamten Station an dem nicht irgendwelche Kontrollfelder geöffnet waren oder Techniker irgendwelche Computer programmierten, kommt gerade ein Andorianer die Treppe hinunter, die hinauf zu den Holosuiten führt. Einige Schweißperlen stehen auf seinem Gesicht und er eilt zielstrebig an Faren Pol vorbei und verlässt das Quarks.
Die Bar ist nicht sonderlich voll, an der Theke sitzt nur ein einzelner Lurianer, der sich intensiv mit dem Ferengi hinter der Bar unterhält. Zwei Bajoraner stehen am DABO-Rad und beobachten gespannt seine Drehungen, während sie sich an den Latinumstreifen in ihren Händen geradezu festklammern. Einige wenige andere Sternenflottenangehörige sitzen an den Tischen in der zweiten Etage und genießen offenbar ihre Freizeit.
Der Ferengi hinter der Bar wird in diesem Moment des jungen Bajoraners gewahr und löst sich aus seinem Gespräch mit dem Lurianer: "Ah, ein neues Gesicht! Nun, was kann ich für euch tun? Wollt ihr euer Glück am DABO-Rad versuchen, oder kann ich euch mit einer meiner Köstlichkeiten verwöhnen?"

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Umarev eilt durch das nur spärlich besetzte Quarks in Richtung des Habitatrings, wo ihm ein Quartier bis zur Ankunft der Binary zugewiesen worden war. Da das Turboliftsystem wegen der Aufrüstung der Station ebenfalls nicht voll funktionsfähig ist, gelangt er nicht zu dem Ausgang, der seinem Quartier am nächsten ist, sondern muss noch ein ganzes Stück zu Fuß zurücklegen. Auf dem Weg fallen ihm die gelösten Wandverkleidungen und herabhängenden Kabel kaum noch auf. Schon bei seiner Ankunft vor einigen Tagen hatte die Station so ausgesehen und wenn er die Fortschritte richtig einschätzte, dann würde es auch noch einige Zeit dauern, bis sie wieder voll funktionsfähig war. Zumindest sein Quartier ist davon nicht betroffen und die Schallduschen tun glücklicherweise auch noch ihren Dienst.

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Auf seinem Weg zur Luftschleuse begegnet Quentin einer ganzen Reihe Crewmitglieder, die er zuvor noch nie gesehen hatte. Anscheinend hatten einige von ihnen schon an der Luftschleuse darauf gewartet, dass die Binary andockte. Die meisten nicken ihm zumindest zu und der ein oder andere fügt auch ein anerkennendes "Lieutenant" hinzu. Direkt an der Luftschleuse kommt ihm ein junger Mensch entgegen, der unter seiner grauen Uniform wie er selbst das Rot der Kommandooffiziere trägt. An seinem Kragen befindet sich jedeoch neben den beiden kleinen goldenen Kreisen ein weiterer dunkler, was ihn eindeutig als Lieutenant Commander ausweist. Es braucht für Quentin nicht viel um zu erkennen, dass es sich bei dem Mann, der ein wenig älter als er selbst ist, um Samuel Lavelle handeln muss, den Ersten Offizier der Binary, da er der einzige Lieutenant Commander in der Crew ist.

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Im Maschinenraum setzt Delvok zu einer ausgiebigen Diagnose der Phaseremitter an um das Problem, das dafür sorgte, dass die Waffen der Binary nicht auf die für Typ X Phaser der Binary nicht die Leistung und Präzision erreichten, die für sie eigentlich Standard sein sollte.

Quentin J. Chang

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To boldly go...
« Antwort #7 am: 24.08.2010, 23:33:55 »
Chang begrüßt Lavelle entsprechend seines Ranges "Lieutenant Commander Lavelle, Wilkommen auf der Binary, ich bin Lieutenant Chang. " Chang lächelt freundlich, "Wenn sie Captain Benteen suchen, Sie befindet sich in ihrem Bereitschaftsraum. Ich wollte mal mir gerade Deep Space Nine anschauen gehen. Gibt es etwas zu empfehlen was man auf der Station sehen sollte." Chang deutet raus durch die Luftschleuse, ins Innere von der Station.

Faren Pol

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To boldly go...
« Antwort #8 am: 25.08.2010, 09:57:44 »
"Ein Syntohol und etwa Ruhe ist alles, Ferengi!" Anschließend sucht sich Pol einen Tisch im oberen Bereich der Bar, von wo aus er sowohl die Bar als auch den Zugang zum Promedaendeck beobachten kann.

Lt. Umarev

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« Antwort #9 am: 25.08.2010, 11:22:57 »
Nach der entspannenden Schalldusche, zieht sich Lt. Umarev Idrani eine saubere Uniform an und macht sich auf den Weg zum unteren Pylon 2, wo die Binary auf ihn wartet. Er ist schon sehr gespannt, wie sein Arbeitsplatz so aussehen wird und wie wohl Captain Benteen sein wird. Er kennt zwar ihre Akte, aber getroffen hat er sie noch nie.
Bevor er jedoch den Pylon betritt, an den das Schiff angedockt hat, wirft der künftige Sicherheitsoffizier noch einen Blick auf die Binary. Beim Anblick fällt ihm ein menschliches Sprichwort ein. Klein aber fein. Dann setzt er seinen Weg ins Schiff fort.

Prophet

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To boldly go...
« Antwort #10 am: 25.08.2010, 11:32:03 »
Der Erste Offizier lächelt kurz, während er zu einer Antwort ansetzt: "Vielen Dank, Lieutenant. Nun, das Promenandendeck könnte einen Blick wert sein, aber durch die Aufrüstun ist hier alles ziemlich unordentlich und es funktioniert auch nur etwa die Hälfte der Turbolifts. Sie werden also ein ganzes Stück laufen müssen. Aber entschuldigen sie mich jetzt bitte, ich möchte den Captain nur ungern warten lassen."
Lieutenat Commander Lavelle tritt nun an Quentin vorbei um auf die Binary zu gelangen und geht zielstrebig auf eine der Turbolifttüren zu, die an Bord des Schiffes keinerlei Probleme verursachen.

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Der Ferengi zeigt seine spitzen Zähne, während er nickt: "Wie sie wünschen."
Der Barmann wendet sich wieder dem Lurianer zu und spricht diesen gerade so laut an, dass Pol ihn ebenfalls hören kann: "Sternenflotte, wenn noch mehr von diesen Leuten auftauchen, die sich auch in ihrer Freizeit nicht zu amüsieren wissen, dann kann ich den Laden gleich schließen. Oder kannst du mir sagen, wieso die Bajoraner unbedingt dieser langweiligen Föderation beitreten wollen, Morn?"
Die Antwort des Lurianers hört Pol schon nicht mehr, da er bereits an der Treppe angelangt ist, die nach oben führt. Ein wenig später bringt ihm ein anderer Ferengi sein Getränk und verschwindet dann wieder. Allzu viel Interessantes gibt es jedoch nicht zu beobachten, da durch die Aufrüstung die Attraktivität der Station als Reiseziel stark abgenommen hat und der Verkehr durch das Wurmloch aus Angst vor den Reaktonen des Dominions noch immer sehr spärlich ist. Die einzigen Schiffe, die derzeit nach Deep Space Nine kommen sind einige Frachter mit Hilfslieferungen für Cardassia. Da die Administration auf Bajor diese jedoch beaufsichtigt, handelt es sich auch bei ihnen nur um kurze Zwischenstops auf dem Weg von Bajor nach Cardassia.

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Das innere der Binary hält wenig Überrschungen bereit, da die Novaklasse nach den selben Maßgaben konstruiert worden war, wie auch andere moderne Sternenflottenschiffe. Allerdings nimmt sich Umarev keine Zeit für die Erkundung der acht Decks, die sicherlich die ein oder andere Besonderheit bereit hielten, sondern begibt sich direkt zur Brücke. Dort angekommen, sieht er nur einen einzelnen Offizier, eine Ktarianerin im rot der Kommandooffiziere, die an der Conn steht und anscheinend einige der Anzeigen überprüft. Als sie Umarevs gewahr wird nickt sie ihm begrüßend zu: "Willkommen an Bord, Lieutenant. Captain Benteen und Commander Lavelle sind im Bereitschaftsraum."
Dabei deutet sie auf die Tür, die dem Turbolift gegenüberliegt und wendet sich dann wieder der Conn zu.

Lt. Umarev

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To boldly go...
« Antwort #11 am: 25.08.2010, 14:36:21 »
"Danke, Lieutenant." sagt Umarev und wendet sich der Tür zu. "Ich werde sie gleich aufsuchen, um mich vorzustellen." Mit diesen Worten geht er zur Tür des Bereitschaftsraumes und betätigt den Knopf für das akustische Signal des Türöffners. Etwas nervös wippt er auf den Zehen.

Prophet

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To boldly go...
« Antwort #12 am: 25.08.2010, 14:52:58 »
Die Tür öffnet sich Augenblicke später und gibt so den Blick in den kleinen Raum frei. An einer der Wände hängt ein Gemälde und hinter dem Tisch des Captains steht ein Waffenständer in dem ein hölzernes Schwert und ein Metallschwert ruhen. Auf dem Tisch selbst befinden sich die unverkennbaren feinen Linien, die wenn nötig einem Monitor ermöglichen würden sich aus der Tischplatte zu erheben. Direkt daneben liegt ein einfaches Padd, dessen Bildschirm jedoch dunkel ist. Durch das Fenster in der dem Eingang gegenüberliegenden Wand lassen sich die Ringe von Deep Space Nine erkennen.
Die Aufmerksamkeit ziehen jedoch die zwei Personen in dem Raum auf sich, die sich beide soeben von ihren Stühlen erhoben haben. Lieutenant Commander Lavelle, ein junger Mensch steht vor dem Tisch und nickt Umarev zur Begrüßung zu. Das Wort egreift jedoch Captain Benteen, deren Gesichtsausdruck weit weniger herzlich ist, als der von Sam Lavelle: "Lieutenant ch'Idrani, willkommen an Bord der Binary. Ich nehme an sie kennen Lieutenant Commander Samuel Lavelle noch nicht."
Für einen Augenblick zuckt der junge Mann der der vollen Nennung seines Namens und Rangs zusammen, das Lächeln auf seinem Gesicht bleibt jedoch bestehen: "Sam reicht völlig."
Captain Benteen übergeht die Unterbrechung und fährt fort: "Ich freue mich sie willkommen zu heißen. Die letzten Wochen hat Lieutenant Jackson ihre Aufgaben nach bestem Gewissen ausgeführt, aber es ist gut, dass endlich jemand mit mehr Erfahrung an Bord ist. Ich nehme an sie sind mit den Details und speziellen Anfroderungen unserer Mission vertraut?"
Erst jetzt macht der Captain eine Pause, die lang genug ist um Umarev die Möglichkeit zu einer Antwort zu geben.

Quentin J. Chang

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To boldly go...
« Antwort #13 am: 26.08.2010, 22:42:05 »
Chang nickt dem Commander zu als dieser ihn passiert. "Schön ein Stück laufen dann hab ich mein Fitness Training auch hinter mir."
Qentin ruft an einem Terminal den Weg auf und schaut wo welche Turbolifts funktionieren. Dann geht er los Richtung Promenadendeck doch unterwegs stellt er fest das Lavelle recht hat die Station wirkt recht unordentlich.

Prophet

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To boldly go...
« Antwort #14 am: 27.08.2010, 12:18:16 »
Bedingt durch das nur eingeschränkt funktionsfähige Turboliftnetzwerk der Station braucht Quentin beinahe zwanzig Minuten, bis er das Promenadendeck erreicht. Es besteht überhaupt kein Zweifel, dass es sich bei diesem Ort um das Herz der Station handelt, zumindest, was die Besucher angeht. Auch hier sind die Aufrüstungsarbeiten deutlich sichtbar, aber die Besucher und Bewohner der Station lassen sich davon offenbar nicht allzu sehr beeindrucken. Die Geschäfte, die auf dem Deck verteilt sind, sind zwar allesamt nicht gerade überlaufen, aber den ein oder anderen Kunden hat ein jedes. In dem klingonischen Restaurant sitzen einige Gäste und auch die Ferengi-Bar ist zumindest ein wenig besucht. Von seinem derzeitigen Standpunkt aus hat Quentin einen recht guten Überblick über kann die große Vielfalt an Besuchern sehen. Auch wenn nicht allzu viele Leute auf dem Promenandendeck unterwegs sind, so bilden doch die Bajoraner eindeutig die Mehrheit. Aber zwischen diesen Zivilisten und dem uniformierten Stations- und Sternenflottenpersonal gibt es immer wieder Gestalten, die hervorstechen. Ein Takaraner, der gerade aus dem klingonischen Restaurant kommt, zwei Bolianerinnen, die sich den bajoranischen Schrein ansehen. Besonders merkwürdig mutet jedoch ein Paar an, das archaische Militäruniformen mit metallener Panzerung trägt und direkt auf die Ferengi-Bar zusteuert. Sie sind zu weit weg um sie genau zu erkennen, aber Quentin glaubt an der Stirn und dem Hals der Frau, die deutlich kleiner ist als der Mann die dunklen Flecken der Trill zu erkennen. Bevor er sich die beiden genauer ansehen kann, sind sie allerdings schon in der Bar und so aus Quentins Blickfeld verschwunden.

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Während ein Großteil der Manschienenraumcrew die nach der anstrengenden Reise dringend benötigte Freizeit genießt, verbleibt Delvok noch immer im Maschienenraum. Allein Kadett Stefanie Miller, eine junge Frau von der Deneva, unterstützt den Vulkanier dabei jeden einzelnen Phaseremitter und sämtliche mit ihnen verbundene Energiekupplungen zu überprüfen. Kadett Miller eilt durch das ganze Schiff und kriecht durch dutzende Jefferiesröhren um zu den einzelnen Teilen zu gelangen, während Delvok im Maschienenraum verbleibt und von dort aus eine ganze Reihe von Diagnosen durchführt, von denen aber keine irgendwelche Defekte oder Fehlfunktionen anzeigt. Nach einigen fruchtloser Stunden Arbeit tönt schließlich die Stimme von Kadett Miller aus seinem Kommunikator: "Lieutenant, ich glaube ich habe etwas gefunden. Wir konnten keinen Defekt feststellen, weil es keinen gibt. Sie sollten sich die Energiedistributionssysteme ansehen."
Auf den Hinweis der jungen Frau hin tritt Delvok zu der entsprechenden Konsole und musste gestehen, dass dieses Mädchen für einen Kadetten sehr genau wusste wie sie mit dem Schiff umzugehen hatte, da sie ohne Zweifel den Fehler gefunden hatte. Ein kurzer Blick auf die Konstruktionspläne der Utopia Planitia Schiffswerft bestätigt, dass dieses Problem nicht allein auf der Binary, sondern bei jedem Schiff der Klasse vorhanden ist. Der Grund hierfür ist auch nicht allzu schwer zu erraten. Das erste Schiff der Novaklasse war vor nicht einmal zehn Jahren in Dienst gestellt worden und durch den Dominionkrieg war die Reihe für einige Jahre eingefroren worden. Dementsprechend befindet sich die Schiffsklasse noch immer in einer Art Erprobungsphase, zumal das Schicksal eines der ersten Schiffe, der Equinox, noch immer ungeklärt ist. Aber das hier würde eine Herausforderung werden, denn anstatt wie in größeren Schiffen üblich verfügten die Phäserbänke der Binary über keine unabhängige Energieversorgung. Stattdessen waren sie an die Energieversorgung der Sensoren gebunden und da die Hochleistungssensoren der Binary ihren Teil an Energie verlangten, musste die Phaser diesen Preis bezahlen. Auf den ersten Blick sieht Delvok jedoch keine Möglichkeit dieses Problem zu lösen, da es unmöglich ist die zwei Systeme zu trennen ohne das ganze Schiff zu zerlegen. Selbst dann würde es noch eine Rekonfiguration der Primärhülle brauchen um die Effizienz der Phaser entsprechend zu steigern und das ist nicht gerade etwas, was ein einfacher Chefingenieur bewerkstelligen konnte. Delvok würde wohl keine andere Wahl bleiben als den Captain über das Problem zu informieren und einen Bericht an die Utopia Planitia Werften zu schicken, damit die Konstrukteure dort sich eine Lösung einfallen lassen konnten. Von der aber wohl nur zukünftige Schiffe der Novaklasse würden profitieren können.

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