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Autor Thema: Geschichtsbuch "Erbe des Feuers: Band 4"  (Gelesen 20121 mal)

Beschreibung: Das Inplay

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Sensemann

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Geschichtsbuch "Erbe des Feuers: Band 4"
« Antwort #15 am: 22.03.2011, 13:05:03 »
Zurvandad, welcher nun ein ziemlich philosophisches Thema mit Naadhira und den restlichen Gefährten in Gang gesetzt hat, denn es ist für nicht arkane Magiekundige schwer zu verstehen, dass Magie wie Nethys selbst zwei Gesichter hat, kann wenigstens beruhigt sein, dass weit und breit keine Gefahr in Sicht ist.

So würde genügend Ruhe und Zeit für das Gespräch bleiben.
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Zahur

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Geschichtsbuch "Erbe des Feuers: Band 4"
« Antwort #16 am: 22.03.2011, 20:57:22 »
Schuld, oder nicht schuld, Magie - gut und böse... nun auf jeden Fall sitzen wir hier nun ersteinmal fest... Gefahr scheint keine zu drohen... zumindest nicht so offensichtlich... soll Zurvandad nur erklären, was er meint, ich verstehe das nicht... boah und immer noch dieser Geschmack im Mund... schrecklich...

Während sich der Mönch vornehm und mehr oder weniger durch das restliche Salzwasser in Mund und Magen dazu gezwungen aus dem Gespräch über die Schuld oder Unschuld Naadhiras und der Gruppe heraushält und den darauf folgenden Worten seiner restlichen Kameraden stumm lauscht, wischt er sich erneut mit dem Ärmel über die rissigen Lippen - das Salzwasser hat ihm nicht besonders gut getan. Gedanken schießen ihm durch den Kopf und so langsam beginnt auch Zahur sich wieder mit der jetzigen Situation abzufinden und vertraut zu machen.

Na hoffentlich geht mir da nicht irgendwann mein "Hammerkopf" aus... Cayden Cailean sei mir gnädig, dass wir hier trotz allem eine freundliche Behausung finden... irgendwie muss ich wohl früher oder später meine Vorräte auffüllen... nun wenigstens können wir hier die absolute Freiheit erfahren... die Freiheit im Gefängnis... davon hat doch mein "Lehrer" immer gesprochen... ja irgend so etwas hat er gesagt: Freiheit - sei es nur so, dass wir sie irgendwie wieder erlangen können... Sami scheint gute Schritte zu machen, was ist da hinten?

Auch Zahur bemüht sich die Entdeckung von Sami zu teilen und sieht sich um, schließlich begibt er sich sogar mit hängenden Schultern über den Strand schlurfend zu ihm. Dort angekommen zieht er die Gurte seines Rucksacks nach - das Wasser und die wilde Reise durch Raum und Zeit müssen sie wohl gelockert haben.

"Sami, du hast Recht, trotz aller schrecklichen Tatsachen, die uns nun gegenüber gestellt werden, müssen wir optimistisch sein... Irgendwie, wir halten schon alle zusammen..."

Knappe und nur ein wenig aufmunternde Worte, die Zahur dem Kleinen mit einem sanften Lächeln auf den Lippen mitteilt. Zu gerne würde er jetzt einen Schluck "Hammerkopf" zu sich nehmen, doch er lässt es - die Gruppensituation scheint ihm so schon leicht angegriffen und innerlichen Streit können sie jetzt wirklich nicht gebrauchen, so erwidert er Naadhira, Zurvandad und dem Rest zustimmend:

"Nun ja, sei Magie gut, sei sie schlecht, ich denke zusammenhalten ist auf jeden Fall schon mal nicht verkehrt... Und nebenbei, ich spüre nicht viel besondere Magie... Gut, vielleicht liegt das auch an mir..."

Iuni und Sami brauchen außerdem meinen Schutz... oder... nein, besser, zumindest will ich versuchen ihnen welchen zu geben, so sie dessen bedürfen...

Selbsttadelnde Worte, die wohl sonst, wenn sie nicht in so einer kurios-gefährlichen Situation wären, nie aus dem Mund des Mönchs gekommen, knapp fährt er fort:

"Wir sollten uns wachsam durch diese Gegend bewegen, und uns langsam nach einem Stützpunkt für unsere Erkundungen umsehen, ich fürchte fast, wir werden länger hier sein - mit oder ohne Feuerbluter - mit oder ohne Rückkehr..."

Der Betrunkene Meister weiß, dass seine Worte sicherlich keine großen Neuigkeiten kundtun, aber wenigstens zeigen sie seinen Kameraden, dass auch er sich einmal zusammenreißen kann und dem Geist der Gruppe fügen kann und es hiermit tut. Zahur ist bereit für einen möglichen Aufbruch, oder aber für eine längere Diskussion über die Magie auf Kakishon, wobei er dazu wohl eher wenig zu sagen weiß - so seine Gedanken.

Zurvandad

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Geschichtsbuch "Erbe des Feuers: Band 4"
« Antwort #17 am: 22.03.2011, 21:08:28 »
Zurvandad erhebt sich und erscheint etwas erleichtert, nun da unmittelbar keine Gefahr in Sicht zu sein scheint. Er wendet sich Naadhira zu.
"In gewisser Weise habt ihr recht. Magie, vor allem mindere Magie, ist zumeist tatsächlich eher ein Werkzeug, dass je nach dem Anwender für gute oder böse Zwecke gebraucht werden kann. Mit der hohen und mächtigen Magie ist es aber etwas anderes.
Seht, nach der Verletzung meines Herren vor Äonen von Jahren ist auch die arkane Kraft gespalten, ebenso wie es Nethys ist. Seit seiner Verwundung existieren somit zwei Seiten der Magie, eine gelenkte, man könnte sagen brauchbare oder beherrschbare Seite, sowie eine chaotische, alles verschlingende Seite. Beim Übertritt auf diese Ebene konnte ich für einen Moment spüren, dass hinter der Fassade dieser friedlichen Landschaft "Zurvandad wendet sich einmal um und deutet auf den Strand und das Meer," viel der chaotischen, oder wenn ihr wollt lebensfeindlichen, Magie in die Erschaffung dieser Zwischenwelt eingeflossen ist. Deshalb meine ich wir sollten auf der Hut sein!"

Durriken

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Geschichtsbuch "Erbe des Feuers: Band 4"
« Antwort #18 am: 22.03.2011, 23:36:47 »
Mit einem leichten Lächeln registriert der Schimmelsprecher die Annäherung Naadhiras und unterdrückt den Impuls, ihre Hand zu drücken, so dass es bei einer leichten Berührung bleibt.
Das Philosophieren über unterschiedliche Seiten der Magie an einem magisch erschaffenen, unwirtlichen Ort, der irgendwie ihr Gefängnis ist, interessiert den Grauen nicht die Bohne und so lässt er seinen Blick schweifen und versucht, die Beschaffenheit der Natur und des Ortes zu erfassen.
Bei Zurvandads Bemerkung, sie sollten auf der Hut sein, nickt er grimmig und fasst seine Waffe, die immer mehr ein Teil von ihm selbst zu werden scheint, fester. "Dann los zu dem Gebäude, von dem Sami sprach. Wer weiß, wer hier die Sandfresser sind!"

Nachdem er drei Schritte in die Richtung des Stegs getan hat, wendet er sich um und wieder offenbart er Gefühle, die er zuvor für sich behalten hätte. "Ich will zurück. Es muss einen Weg geben!" Fast flehentlich wirkt der Blick, den er der Klerikerin und dann Iuni zuwirft, bevor er seine Maske wieder aufsetzt und ausspuckt. "Gnolldreck! Junge, komm, wir gehen vor."

Iuni saba Jin

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« Antwort #19 am: 23.03.2011, 22:53:08 »
"Ja ... auch ich habe Schuld Durriken." sagt Iuni reumütig und schaut weiter auf das Meer. Der einsetzende Tatendrang ihrer Gefährten, die nach einem Ausweg suchen wollen, steckt aber schließlich auch die Halb-Janni wieder an. Langsam erhebt sich Iuni und geht zu ihren Gefährten herüber. "Ich denke du hast recht Zahur." sagt sie "Wenn diese Ebene einst Nex als Rückzugsort diente, dann wird er hier sicherlich einen Palast oder ein Anwesen haben, wahrscheinlich sogar mehrere. Wir sollten versuchen eine Bleibe zu finden, ein Ort der uns während unseres Aufenthaltes hier als Stützpunkt dienen kann wie Zahur vorschlägt ... und wer weiß, vielleicht finden wir dort auch Hinweise wie wir von hier fortkommen können." neugierig blickt Iuni noch einmal den Dschungel an "Ich frage mich derweil auf welcher der Inseln von Kakishon wir gelandet sind? Nunja lasst uns erstmal das Gebäude dort anschauen, offenbar eine Art Anlegestelle wie es scheint."

Zahur

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Geschichtsbuch "Erbe des Feuers: Band 4"
« Antwort #20 am: 24.03.2011, 13:33:45 »
Chaotisch und lebensfeindlich... Kakishon scheint wirklich ein seltsamer Ort zu sein... hoffentlich erwarten uns hier nicht irgendwelche magieverdorbenen Wesen... Untiere, von dieser seltsamen Magie, nun, überhaupt von Magiefluss in Raum und Zeit beeinflusst... verändert... Zurvandad spricht weise Worte... er scheint sich da ganz gut auszukennen... nun sicherlich nicht verkehrt, wenn einer was mit den Andersartigkeiten dieser Ebene anfangen kann... und diese Rolle von Kakishon... die uns hierher befördert hat... war dann wohl oder übel eine Mischung aus guter und unbeherrschbarer Magie... gefesselt an die Hülle des Artefakts...

"Zurvandad, scheinst dich echt gut auszukennen, Danke für die weisen Worte, so verstehe sogar ich ein wenig von diesem ganzen Magie-Zeugs..."

Zahur würdigt die Worte des Magiekundigen kurz mit einer wahrlich ernst gemeinten Antwort - er selbst versteht ziemlich wenig von Mächten und Fertigkeiten, die nicht durch Alkoholkonsum bedingt sind. Aufmerksam hat er dem kurzen Vortrag seines Kameraden zugehört. Auch Durrikens und Iunis Worte nimmt der betrunkene Mönch, da er völlig nüchtern ist, normal und ohne Hintergedanken auf, schnell antwortet er auch seiner Verwandten:

"Dann sind wir uns wohl einig, wobei die Tatsache, dass wir nicht wissen, auf welcher Insel wir uns befinden wohl auch beachtenswert ist, wie du zurecht sagst. Ich würde aber mal sagen, dass dies hier nicht diese Frostinsel zu sein scheint - zum Glück. Durriken hat Recht, wir sollten los, kommt!"

Wenn wir einen Ort gefunden haben an dem wir bleiben und verweilen können, dann können wir auch Überlegungen darüber anstellen: Wo wir uns befinden, und wie wir von hier wegkommen...

Gedankenverloren tut es der Mönch Durriken gleich und geht auch schonmal einige kurze Schritte voraus in Richtung Steg. Seine Gelenke knacken beim Gehen, scheinbar hat das Salzwasser als Ersatz für den "Hammerkopf" seine Wirkung völlig verfehlt - wie zu erwarten - gut fühlt sich der sonst Betrunkene nicht, aber er lässt sich nichts anmerken, murmelnd fügt er stattdessen hinzu:

"Aber was ist zu tun, was wäre zu tun, wenn wir hier wieder weg sind... dieser Hüter des Feuerbluters erscheint mir doch ziemlich mächtig... Und überhaupt, wenn er sich nicht von selbst von hier weg... also befreien, wie sollen wir dann überhaupt..."

Und etwas lauter lässt er sein Genuschel enden:

"Wir finden einen Weg Durriken, ich könnte mir vorstellen, dass meine Fähigkeiten mich auch an fremden Orten zu orientieren hilfreich sein könnte, doch nun genug des Geredes, voran. Gut hast du das da vorne entdeckt, Sami."
« Letzte Änderung: 25.03.2011, 18:18:03 von Sensemann »

Sensemann

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Geschichtsbuch "Erbe des Feuers: Band 4"
« Antwort #21 am: 25.03.2011, 18:49:37 »
Wenige Schritte und noch weniger Minuten später erreichen die sieben Helden daraufhin das steinerne Haus mit hölzernen Anlegesteg für Boote.

Dabei sind es Naadhira und Zahur, welchen der kurze Marsch über den wunderschönen Sandstrand erstaunlich schwer fällt und die beiden rechtschaffenden Seelen fast zur totalen Erschöpfung treibt, während die restlichen Helden sich wie im Paradies fühlen - wäre da nicht die Tatsache ihrer Gefangenschaft.

Aber vielleicht würde das Haus ja Antworten bereit stellen.

Doch obwohl das Strandhaus in einem sehr guten Zustand ist (was erstaunlich ist, da der keleshitische Baustil veraltet ist und das über zwölf Meter hohe Haus damit älter sein muss, als alles, was die Helden je gesehen haben), wirkt es aus der "näheren" Ferne schon absolut unbewohnt.
Und dies wohl schon seit sehr langer Zeit, denn nirgends sind Spuren oder gar Schritte im Sand zu sehen.

Außerdem ist selbst aus etwas Entfernung ein erster guter Blick ins unmöblierte Innere des Gebäudes möglich, da zwar die Tür versperrt, aber die Fenster ohne Glas und Vorhang sind.

Aber just in diesem Moment zeigt sich doch Leben in der Nähe des Hauses, denn plötzlich kommt eine enorm große mit bunten Korallen bewachsene Meeresschildkröte aus den hellblauen Wasser mit der nächsten Welle an Land und lächelt wie ein Humanoider die näher kommenden Helden vor dem Haus wartend an.
« Letzte Änderung: 25.03.2011, 20:21:57 von Sensemann »
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Durriken

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« Antwort #22 am: 26.03.2011, 16:44:18 »
Auf dem Weg zur Hüte nickt der Graue bei den Worten des Mönchs. "Ja, wir finden hier raus!"
Als ihm auffällt, dass Zahur und die Klerikerin immer mehr zu kämpfen haben, bietet der Varisianer Naadhira an, sie zu stützen. In einem alten, tief verankerten Reflex, vermeidet er es, sie anzusehen und spricht stattdessen den Bogenschützen an, während er abwartet, ob die Frau sein Angebot annimmt oder ablehnt.

"Zurvandad. Du kennst Dich aus mit dem Dreck hier. Auf was müssen wir acht..." Just in diesem Moment gewahrt er die Meeresschildkröte und bleibt abrupt stehen. Gnolldreck! Was ist das?    

Sami Atif

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« Antwort #23 am: 27.03.2011, 12:19:01 »
Sami geht der kleinen Gruppe ein wenig voran und bemerkt daher kaum, dass einige von ihnen immer schwerer durch den Sand kommen. Erst als Durriken es anspricht, hält er kurz inne und wartet, wobei er seinen Blick weiter nach vorn richtet, als wäre dies der einzige Blick, den er in Zukunft haben möchte. Sein Gesicht ist ungewöhnlich ernst. 'Ich bringe sie hier schon raus. Ich bin das gewöhnt, sie müssen sich noch daran gewöhnen, bis auf Durriken.'

So sieht der Junge jedoch auch, wie die Schildkröte erscheint, von der er sofort fasziniert ist. Zwar überkommt ihn ein leichtes Frösteln, doch eine Schildkröte erscheint ihm nicht gefährlich, vor allem da sie sie anlächelt und keineswegs wirkt, als würde sie sie sofort überfallen wollen. "Sollen wir weiter gehen?" fragt der Junge, wobei er seinen Blick weiterhin auf die Schildkröte richtet, um im Notfall doch sofort reagieren zu können.

Naadhira

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« Antwort #24 am: 27.03.2011, 13:08:49 »
Das Ausgeglichene Bildnis nimmt den dargebotenen Arm gerne an und so kann Durriken erst richtig ermessen wie schwer es der Frau fällt Schritt zu halten. Ihr Kopf ist gesenkt, sie scheint sich darauf zu konzentrieren, einen Schritt vor den anderen zu setzen. "Dies ist kein Ort für eine Dienerin Abadars."
Auch wenn sie erschöpft wirkt, macht sie das Zeichen ihres Gottes, als sie dessen Namen ausspricht. "Zu verschieden ist dieser Ort von ausgeprägter Ordnung. Wir müssen einen Weg hieraus finden sonst bin ich bald eine Last, die alle behindern wird." Dann blickt die Priesterin nach vorne und entdeckt die seltsame Schildkröte. "Soll irgendjemand verhandeln, der einen besseren Eindruck hinterlässt als ich."
Trotz ihrer Worte richtet sich die Frau beim Näherkommen auf. Es ist offensichtlich, dass sie sich dabei Mühe geben muss.

Iuni saba Jin

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« Antwort #25 am: 27.03.2011, 13:11:00 »
Iuni wird durch das Auftauchen der Schildkröte aus ihren Gedanken gerissen und mustert das große Tier neugierig. Als Sami fragt ob sie einfach weitergehen sollen, bedeutet Iuni ihren Gefährten noch einen Augenblick zu warten. Vorsichtig nähert sie sich dem Tier. Es sah nicht unbedingt feindlich gesinnt aus und Schildkröten sind ja nicht wirklich angriffslustig, aber wer weiß schon wie sich dies auf Kakishon verhält. Iuni nutzt eine der Kräfte ihres Janni-Erbe und beginnt in einem seltsamen Kauderwelsch mit der Schildkröte zu sprechen.[1] "Hallo! Wer bist du denn? Kennst du dich hier aus? Wir könnten deine Hilfe gebrauchen." sagt sie freundlich zu dem Meeresbewohner.
 1. Speak with Animals

Sensemann

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« Antwort #26 am: 27.03.2011, 17:28:47 »
Doch auch wenn Iuni damit schon rechnet eine Antwort zu bekommen, so ist das Flammenorakel dennoch wie ihre Gefährten überrascht über die Klarheit der Worte, welche die Meeresschildkröte mit dem bunten Korallenpanzer an den Tag legt.

Denn eine Sache wird nun erneut sofort noch einmal klar und Iuni nun wohl endlich bewusst: Nichts auf dieser Ebene ist natürlich! Denn alleine Magie hat diese Welt hier erschaffen.
Und Nethys selbst hätte diese Welt nicht anders geformt.

Und so klingen auch die magisch wirkenden Worte der großen Schildkröte - einer magischen Kreatur - etwas kryptisch, aber enorm intelligent für ein Tier::

"Lange Zeit. Lange Zeit.
Vor langer Zeit haben Besucher mich als einen Gruß an ihre Gefangenen auf dieser Inseln hinterlassen.
Und nun sollt ihr durch mich den gleichen und doch einen anderen Gruß erhalten:

Seid gegrüßt und willkommen, mutige Jäger, auf Sarygamysh  - einen Kopf der Hydra!
Hier wird eine Jagd Euren Durst nach Herausforderungen, Gefahr und Abenteuer stillen und eine Geschichte zum Erzählen Euch schenken für Eure Ankunft im Palast der Ruhe.
Eure Aufgabe ist einfach: Jagd den Träger des Goldenen Vlies und nehmt sein Horn Euch.
Es gibt viele Herausforderungen auf den drei Inseln der Schlangen, aber nur durch die Erlangen und Erklingen des goldenen Widderhorns könnt ihr das Schiff rufen, welches Euch bringt zu mir.
Sinnlos ist jedoch Betrug, denn dies ist ein Test - nicht nur für Geschick und Können allein, sondern auch für Mut und List, mehr als rohe Kraft.
Eine Hälfte des Horns braucht ihr für den Laut, um den Fergen hier zum Bootshaus zu rufen.
Der andere Teil gehört Euch als eine Trophäe und Belohnung für Ihren Mut.

So findet lächelnd das Ziel!

Und keine Sorge: Verschwunden sind nun dank Euch all Feind und jeglicher Gefangener.
Wenn auch die Wunden bleiben, die sie in diese Welt geschlagen haben - Wunden, welche sie auch in Eure Heimat nun wieder schlagen werden.

Ich werde Euch mehr erzählen, wenn ihr mich im Palast besucht. Viel zu diskutieren es wird geben.
Dieses Ei sollt ihr dem Fährmann der Galeere geben - er wird dann wissen, wo er Euch hinfahren muss.

Denn kein Wort wird der Ferge mit Euch wechseln. Und auch ich nicht, bis ihr mich gefunden habt!

Horrido! Und Heil auf Eure Jagd!"

Woraufhin die freundliche grinsende Schildkröte ihre Worte enden lässt, schmerzvoll ihr Gesicht verzieht und unter enormen Pressen ein Wassermelonen großes Ei aus einen klaren Edelstein legt, in dessen Inneren ein Regenbogenfeuer brennt.

Ohne ein weiteres Wort und ohne zu warten verschwindet daraufhin die große Meeresschildkröte wieder in den Fluten des sanften Meeres und lässt damit die Helden vor dem Gebäude, welches wohl laut der Erklärung nicht mehr als ein Bootshaus ist, wieder allein zurück.
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Sami Atif

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« Antwort #27 am: 27.03.2011, 17:49:45 »
Sami ist vollkommen überrascht, als die Schildkröte beginnt, zu sprechen. Er hat zwar nicht erwartet, dass sie ganz normal sein würde, aber dass sie tatsächlich reden kann, lässt den Jungen kurz nach Luft schnappen. Aus den Worten der Schildkröte wird er nicht gänzlich schlau. Er versteht nur, dass sie sich auf den Schlangeninseln befinden und dass sie ein Horn finden müssen, um einen Fährmann zu rufen, dem sie das Ei geben müssen, damit er weiß, wohin er sie bringen soll.

"Träger des Vlies. Weiß jemand, wer das sein könnte, und wo wir ihn finden?" Sami scheint nicht im Mindesten daran zu denken, auch nur zu zögern. Ganz im Gegenteil. Er will am liebsten sofort los legen. So geht er auch an Iuni vorbei und hockt sich vor das Ei, das die Schildkröte gerade eben gelegt hat. Er legt den Kopf schief und betrachtet das Regenbogenfeuer, das im Inneren des Edelstein-Eis brennt, bevor er den Finger ausstreckt, um es zu berühren. Da sie es dem Fährmann geben sollen, glaubt er nicht, dass es gefährlich ist, das Ei anzufassen.

Zahur

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« Antwort #28 am: 27.03.2011, 17:51:31 »
Es zehrt an meinen Kräften mich hier zu bewegen, mich hier zu befinden... es muss dieser Ort sein, diese magischen Auren von denen Zurvandad gesprochen hat... auch Naadhira scheint Schwierigkeiten zu haben... ob wir dem Ganzen irgendwie entgegenwirken können?... es könnte wirklich zu einem Problem für uns werden... die Ordnung dieses Ortes... nein, besser: es scheint keine Ordnung zu geben... es schwächt, es ist anstrengend, nicht nur das Salzwasser in meinem Magen also...

Doch der betrunkene Mönch sagt vorerst nichts über seine Beschwerden und die Erschöpfung, die ihn überkommt: er schweigt und verzieht das Gesicht, mühsam schleppt er seinen Körper vorwärts. Deutlich erkennbar ist zumindest seine körperliche Angeschlagenheit. Als dann die Meeresschildkröte auftaucht ist es nicht an Zahurs Stelle groß Worte zu wechseln. Auch er ist fasziniert von ihrem ersten Anblick, von dem Ei - dem Edelstein in allen Farben des Lichts - und teilweise auch von ihren Worten: so sie ihn gleichenfalls aber auch mit Sorgen und Angst, aber dennoch Mut und Hoffnung belegen. Schweigend wohnt er der Begegnung bei, schwer atmend stützt er die Hände in die Hüften.

Naadhira hat Recht, wir sollten schweigen, Iuni macht das... Iuni... nein, die kann von selbst... ja sagenhaft... nein magisch eher... ja, das muss diese unsagbare Magie... ein seltsames Wesen, zugleich fantastisch... ein Widderhorn, die Inseln, hier wegkommen, ein Test, eine Prüfung, ein Fährmann, mehr Informationen - Palast?... Schildkröte - Wasser - "Hammerkopf" - Durst...

Doch der Mönch kann keinen klaren Gedanken fassen, zu viele zu hohe Worte - für seinen derzeitigen Zustand eine Überforderung, dennoch öffnet er langsam den Mund, als die Schildkröte verschwunden ist:

"Eine Jagd - eine Aufgabe - war uns dieses Wesen wohlgesonnen?... Was sollen wir nun... Ich, ich..."

Zahur fasst sich an den Kopf, ihm wird kurz Schwarz vor Augen, das Bootshaus verschwimmt vor seinem Blick:

"Ich fühle mich nicht Wohl verzeiht, dieser Ort scheint auch für mich nicht geschaffen..."

Und mit diesen Worten schließt Zahur seine Augen und lässt sich sanft in den Sand fallen, im Sitzen versucht er seinen Puls, sein Wohlsein ein wenig zu stärken - beinahe flehentlich blickt er seine Gefährten an. Samis Worte, der sich ebenso zum Ei und zu der Aufgabe äußert scheint der betrunkene Mönch nicht wahrzunehmen - zu sehr packt ihn die Ermattung.


Sensemann

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« Antwort #29 am: 28.03.2011, 14:02:51 »
Währenddessen berührt Sami das kristalline Ei und wundert sich, denn das frisch gelegte Ei fühlt sich trotz des Feuers in seinem Inneren kühl an.
Und auch die eigentlich glatt aussehende Oberfläche fühlt sich bei der ersten Berührung rau an wie die Fußsohle eines Ogers oder wie die Haut einer dunkelelfischen Reitechse.
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