Autor Thema: Im Palast der sieben Winde  (Gelesen 5025 mal)

Beschreibung: Ein Stufe 15 Abenteuer

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Leolo

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Im Palast der sieben Winde
« am: 21.11.2010, 15:51:38 »
Derweil sich anderswo Abenteuer abspielen setzt sich Rivan der Elfenbarde gemütlich in die Taverne und erzählt ein paar betrunkenen Matrosen und den leichten Mädchen auf ihrem Schoss eine kleine Geschichte.

Kennt ihr das Ostmeer, und die südlichen Lande? Dort wo das Drachenfeuer die zweite Sonne am Himmel erscheinen lässt. Wo in der Nacht ein Stern so hell wie der Mond die Wüste und den Palast des Herrschers bescheint. Dort bin ich gewesen, bin geflogen über die Nebelklippen hinweg, über die kristallene Feste und erfuhr doch nur Grausamkeit und Verzweiflung zu meiner Neugier Lohn.

Lasst mich euch entführen, denn was ich euch erzähle ist nicht minder eine Entführung. Es war Maitakh, die Zeit des Frühlings und Horio der dunkle Prinz führte ein Ritual durch das in jedem Frühling das Land in Schrecken versetzte.

Er raubte die Mädchen. Plündernd zogen seine Schergen durch die Dörfer und Höfe, suchten sich die schönsten Blumen der Wüste als ihre Gespielinnen und des Prinzen Schmuckstücke. Viele tapfere Knaben liessen ihr Leben oder ihre Freiheit beim Versuch ihre Liebste vor dem verrotten im Palast zu bewahren...so auch Astaron, ein Wächter des Ajuntempels der sich in eine der Tempelwahrsagerinnen verliebt hatte.
Wenn du zu den Nonkonfirmisten gehören willst musst du erst einmal so reden wie wir, unsere Musik hören und die gleiche Kleidung tragen.

Zashy Avamiliu

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Im Palast der sieben Winde
« Antwort #1 am: 07.12.2010, 19:08:26 »
So geschah es, das die Schurken die Tempeldienerinnen, Wahrsagerinnen und Jungfern des Ajuntempels im Altarraum an der Rückwand des Tempels zusammengedrängt hatten.
An ein Entkommen war kaum zu denken, denn in weiser Voraussicht hatten sie durch Spione die beiden Hintertüren an den Seiten versperrt und durch die große Haupttür des Tempels strömten gerade die Schurken des Prinzen in den Tempel ein. Panik bereitete sich unter den Frauen aus und auch die gezwungene Ausgeglichenheit der Tempelwächter die doch jetzt schon in der Unterzahl war, konnte sie kaum beruhigen. Jeden Frühling treiben sie ihr schreckliches Unwesen, aber wenigstens die Tempel waren doch bisher sicher vor ihnen?! Wie kann man nur so grausam sein? Kreischten einige.
Nun wurden auch noch einige Frauen aus den anderen Räumen in den Altarraum geschubst und gedrängt, die sich zuvor dort versucht hatten zu verstecken. Es ist vorbei wir sind erledigt, betet an die Götter auf dass wir nicht Unsägliches in ihren Händen erleiden müssen. Keiner ist vor dem Prinzen sicher. Weinend und flehend klammerten sie sich aneinander oder umarmten sich still in der eigenen Einsamkeit ihres grausamen Schicksals.

Doch so einfach wollte eine nicht aufgeben, nur um still und weinend gefangen zu werden war doch diese Hexe nicht zu den Tempelfrauen gekommen. So drängte sie sich durch die Frauen zwischen die Reihen der Wächter um all ihre Macht den Wächtern entgegen zu schleudern, die Chancen waren klein, vielleicht sogar gar nicht vorhanden, aber sie musste es doch wenigstens versuchen. Die Glücke eurer Schicksale werden euch verlassen, wenn ihr Hand an diese Frauen legt. Tiefe Dunkelheit wird euch umfangen und nimmer freigeben, das sehe ich in den Schatten die euch folgen. Möglichst mystisch gibt dies die Hexe von sich, deren Gesicht von einem breiten Schlapphut zur Hälfte verborgen in einem seltsamen Lächeln zu sehen ist. Im Schlapphut sind Löcher aus denen ausgefranste, schmierige Hörner ragen, ihre Gestalt ist gebückt mit einem Buckel auf dem Rücken, ihre Kleider hängen lose an ihr herab und an ihrem Kinn ist eine ekelerregende Warze zu sehen. Mit knorrigen blassen Krallenfingern deutet sie auf die Schergen des Prinzen als sie ihre Worte spricht.Nehmt euch in Acht!
[1]Vielleicht lassen sich nicht alle beeindrucken, aber mit einer Hexenhaften Show ist schon die halbe Miete für die Furchtsamen und Abergläubischen erledigt, wie meine Meisterin immer sagte.
 1. Einschüchtern  1d201d20+20 = (2) +20 Gesamt: 22
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Leolo

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Im Palast der sieben Winde
« Antwort #2 am: 09.12.2010, 00:01:08 »
Furchtsam liessen die abergläubischen niederen Diener der Palastwache die gefangenen Mädchen wieder los, doch ihr grausamer Anführer - ein Wüstennomade den sie Namur nannten liess sich von der Hexe nicht beeindrucken. Mit 3 seiner Gefährten ging er auf sie los um ihre fluchende Zunge für immer zum Verschweigen zu bringen.[1]

 1. Initiative der Wächter: 1d201d20+15 = (6) +15 Gesamt: 21, Initiative Narmur 1d201d20+10 = (2) +10 Gesamt: 12
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Zashy Avamiliu

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« Antwort #3 am: 09.12.2010, 00:10:06 »
Diesen Wagemutigen werde ich auch noch beikommen, vielleicht entmutige ich sie ganz, wenn ich Namur ihren Anführer zur Strecke bringe flammte neuer Mut in der Hexe auf.[1]
 1. Initiative 1d201d20+12 = (3) +12 Gesamt: 15
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Leolo

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Im Palast der sieben Winde
« Antwort #4 am: 09.12.2010, 00:18:59 »
Doch das Ziel ihrer Hoffnungen bleibt zunächst unerreichbar. Stattdessen dringen die drei Wachleute auf sie ein, versuchen ihr den Weg zu dem zernarbtem und von der Wüste ausgemergeltem Hühnen zu verwehren. Die drei umzingeln Zashy und schlagen auf sie ein.[1]

Narmur feuert sie mit grausamen Worten an, fordert den Kopf der Hexe: "Kämpft ihr dreckigen Wüstenratten, und schneidet ihr die Haut in Streifen damit die Sonne ihr Fleisch verbrennt! Tötet das freche Weib für ihre Anmassung über des edlen Prinzen Befehl!"
 1. 1d201d20+22 = (14) +22 Gesamt: 36, 1d201d20+22 = (16) +22 Gesamt: 38, 1d201d20+20 = (14) +20 Gesamt: 34, je 7 Schaden
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Zashy Avamiliu

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« Antwort #5 am: 09.12.2010, 01:07:26 »
Vor kleinen Rattenbissen fürchte ich mich aber nicht und deinen Ratten will ich das fürchten lehren[1], doch DUUUU..... den Schmerz über die drei treffenden Schläge herunterspielend, deutet sie mit einem grausamen Lächeln im Gesicht mit der einen Krallenhand auf den Mann, der ihren Kopf verlangt.
Sie zieht die Finger zusammen als hätte sie ihn ergriffen und stülpt mit der anderen Hand einen Fingerkäfig über die Erste. Ihr fratzenhaftes Lächeln nur vertiefend versucht sie ihn mit einem Bann zu belegen, der ihr genügend Zeit gegen seine Schergen verschaffen dürfte, vielleicht diese ja sogar auch verunsichert. DU redest von Treue zu deinem Prinzen dabei reicht ein Lächeln von mir und du rührst kein Glied mehr.[2]
 1. Minor Action: Greater Hex - alle sichtbaren Feinde im 5 Felder Radius mit Warlocks Curse verfluchen
 2. Kimmeriel's Smile Angriff 1d201d20+17 = (5) +17 Gesamt: 22 Schaden 3d83d8+9 = (7, 5, 8) +9 Gesamt: 29 and dazed until it hits
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Leolo

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« Antwort #6 am: 14.12.2010, 01:33:07 »
Doch die Stiche der Kerle um sie herum setzen der Hexe stärker zu als sie glaubt, ihr Zauber wird von den Angreifern gestört und vermag den Geist des Anführers nicht zu umfangen. Stattdessen blutet die Hexe bald schon angeschlagen aus mehreren Wunden, die ohne den Schutz ihrer Zauberkraft und für weniger geübte Magier wohl schon tödlich gewesen wären.
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Zashy Avamiliu

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« Antwort #7 am: 14.12.2010, 02:14:05 »
Wenn Ratten ihren Platz nicht kennen gibt es immer eine Katze die ihnen denselben gern weist. kreischt die Hexe, streckt ihre Arme zu den Seiten auf ihre Angreifer kneifend zu und katzenartige Mäuler beißen rund um sie aus den Schatten nach den drei Handlangern und selbst ihrem Anführer.
Leide unter der Widerlichkeit Deiner Taten und spüre meinen Zorn. Narmur wird grausamer von den Schattenmäulern attackiert als die anderen auf einen winzigen Handwink hin, während die Mäuler die den Anführer bestürmen ein grimmiges Leuchten erfüllt vom Zorn der teufelsblütigen Hexe gespeist, erfüllt von der Wut über ihre eigene Leichtsinnigkeit und ihren Misserfolg.
Spoiler (Anzeigen)
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Leolo

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« Antwort #8 am: 16.12.2010, 09:43:39 »
Während einer der Handlanger zu Boden sackt weicht der Anführer nur leicht zurück und taumelt kaum. Während die verbliebenen Wachen die Hexe in die Zange nehmen[1] holt er seine gezackte Peitsche hervor und versucht sie um ihre Füsse zu schlagen.[2]
 1. 1d201d20+22 = (3) +22 Gesamt: 25 - Geschummelt!
1d201d20+22 = (8) +22 Gesamt: 30 - Geschummelt! je 7 schaden
 2. 1d201d20+18 = (3) +18 Gesamt: 21 - Geschummelt! gegen Reflex 2d82d8+7 = (1, 7) +7 Gesamt: 15 - Geschummelt! Schaden und niedergeschlagen
« Letzte Änderung: 16.12.2010, 10:34:20 von Leolo »
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Zashy Avamiliu

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Im Palast der sieben Winde
« Antwort #9 am: 16.12.2010, 20:23:50 »
Den ersten Fehlschlag des einen ausnutzend, verschwindet die Hexe in einem Schattengebilde in das der Zweite hineinsticht[1] und auch Narmur verfehlt die entschlüpfende Hexe, die angeschlagen langsam wieder mehr Überblick gewinnt.
Möge die Dunkelheit deinen Geist zerschmettern und auch vor deinen Helfern keinen Halt machen, Narmur. die Hände zu Fäusten ballend und zusammenschlagend entsteht eine Welle der Schatten die auf Namurs Geist einzudringen versuchen und einige kleine Schattenflammen züngeln gierig in Richtung einer seiner Diener.[2] Doch sie bringt auch mehr Geschwindigkeit in den Kampf, konzentriert sich und webt einen weiteren Zauber für den verbliebenen Handlanger. Keine Furcht auch dich habe ich nicht vergessen, oder solltest du gerade deshalb Angst haben? ihre furchteinflößende Stimme versucht direkt am Geist des Handlangers zu rühren, sodass dieser in Sorge um seinen kommenden Tod kaum noch einen Finger rühren können dürfte.[3]
 1. Shadowslip - 7 Felder Teleport, gleichmäßig seitwärts von Anführer und Handlangern weg.
 2. Ring of Pain - Angriff auf Narmur gegen Wille 1d201d20+17 = (12) +17 Gesamt: 29 Schaden bei Treffer 2d102d10+6 = (3, 10) +6 Gesamt: 19 (+ 15 psychic ongoing damage [save ends], beim ersten Fehlwurf springen 10 ongoing psychic Damage auf den Helfer über ebenfalls [save ends]
 3. Action Point [alle unter dem Fluch -2 auf Angriff bis Ende meines nächsten Zugs] - St.A.: Death's Commands - Angriff 1d201d20+17 = (16) +17 Gesamt: 33 Schaden bei Treffer 1d121d12+6 = (2) +6 Gesamt: 8 und dazed bis zum Ende seines nächsten Zugs.
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Im Palast der sieben Winde
« Antwort #10 am: 20.12.2010, 08:25:21 »
Der Plan der Hexe geht auf, Narmur wird schwer getroffen und während er sich unter dem Giff der Schatten windet greifen diese nach einer der Wachen und reissen sie zu Boden. Schreie dringen aus dem Gewirr, dann das knacken eines Genicks und schreckliche Stille.

Narmur blickt mit weit aufgerissenen Augen zu der alten hin und tut dann was alle überheblichen Kerle tun wenn sie Angst bekommen: Er schreit um Hilfe.

"Wachen! Schnell! Eilt zu mir!"

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Zashy Avamiliu

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« Antwort #11 am: 22.12.2010, 02:06:28 »
Lachend die Angst Narmurs bemerkend und stolz, darüber das ihre Hexendarstellung doch so gut funktioniert, zieht sich die Hexe an die Rückwand zu den Frauen zurück, aber nicht ohne ein spöttisches: Solange ich hier bin und diese Frauen schütze kann ihnen nichts geschehen, und ich bin lange nicht so angeschlagen wie ihr glaubt zieht euch lieber gleich zurück. Sich sammelnd schließen sich einige der schmerzhaften Wunden wieder die ihr durch die Handlanger des Nomaden zugefügt wurden.[1]

Aber wie war sie eigentlich hier gelandet in dieser Situation an diesem Ort? Eine Hexe die Tempeldienerinnen schützt, sie scheinen so wenig gemein zu haben?
Naja jeder braucht einen Rückzugsort und die Wahrsagerei und Heilerei gerade mit dem mysteriösen Künsten, wobei 50% des Erfolgs die künstlerische Darbietung der Hexe ausmacht, sind ein lukratives Geschäft. So kam es das die Hexe sich auf der Suche nach einem Sinn in ihrem Leben und anderen viel romantischeren Gründen, die sie aber niemals zugeben würde, sich beim Tempel, der eine gute Heilerin und Wahrsagerin gebrauchen konnte, niederließ.
Ja und nach der ganzen Zeit die hier verging lernte sie die Menschen hier besser kennen, sie schätzen und gern haben, dennoch gab es nur eine Freundin unter den Tempeldienerinnen, die ihre Verkleidung durchschaut hatte und von ihrer wahren Natur wusste: Das sie keine alte, schrumplige, hässliche und obskure Hexe war, sondern eine junge, hübsche, sympathische und clevere Frau. Was die Hexe selbst eher als Fluch ansah, schließlich waren die Erwartungen an eine richtige Hexe eher das Gegenteil ihrer wahren Gestalt, so das sie mehr und besser als all ihre Hexenkolleginnen schauspielen und sich verkleiden musste.
Dennoch war es ihr auch in der darauf folgenden Zeit immer gelungen diese Scharade aufrecht zu erhalten, weite Roben und viel Dreck taten das meiste der Arbeit, all die Ratschläge ihrer Meisterin was Benimm und Verkleidung anging taten den Rest: baden nur des nachts und wenn es keiner sah um nicht aufzufliegen; morgens zuallererst verkleiden und mit den Hühnern aufstehen; eine Warze ziert jede Hexe ungemein - um nur ein paar zu nennen. Nur einen sehr unhexenhaften Wunsch, von dem nur ihre Freundin wusste, hatte die Hexe nie ablegen können, von der wahren Liebe zu träumen, die ihre Fassade durchschauen würde und sie lieben würde nicht nur aufgrund ihres verflucht schönen Körpers.

Dennoch sollte die Ruhe nicht ewig währen, denn der Prinz, der im Land jeden Frühling die jungen Frauen raubte, wagte sich tatsächlich diesmal sogar an die Tempeldienerinnen. Doch ein mutiger kleiner Bote brachte kurz vor dem Überfall die schockierende Nachricht so das sich die Frauen im hinteren Teil des Tempels verbarrikadieren können sollten während die Tempelwächter eine Abwehr weiter vorn errichten um die Schurken aufzuhalten. Doch die Hexe sah gar nicht ein mit den Frauen sich zu verstecken und wollte vorn die Wächter mit ihren Kräften unterstützen, denn schließlich ist sie ja keine junge, zarte, zerbrechliche Blume an denen dem Abschaum des Prinzen so gelegen ist.
 1. Second Wind
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Leolo

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Im Palast der sieben Winde
« Antwort #12 am: 22.12.2010, 02:35:58 »
Aber all dies allein hätte noch nicht gereicht um sie zwischen die Opfer der Begierde zu stecken. Nein, unsere Hexe wäre gewiss entweder fluchend davongelaufen oder aber im Kampf erfolgreich gewesen und hätte diesen Kerlen all das Schwarze in ihren Herzen nur zu gern vors Auge geführt. Im tatsächlichem Wortsinn.

Doch statt einer Gruppe von verteidigungsbereiten Schutzleuten im Glauben Ajuns fand sie nur einen der sich Narmur und seinen Schurken in den Weg stellen wollte. Astaron war noch zu jung um genug Autorität aufzubringen die anderen mitzureissen - und doch liess sich das Feuer in seiner Stimme nicht leugnen.

Der Blick des Wächters flammt auf als er die anderen sieht welche furchtsam vor der Macht des Prinzen zurückschrecken und ihm ihre Schutzbefohlenen anvertrauen. Oder ist dort mehr? Hektisch, und als ob grosse Sorge seinen Geist umtreibt eilt er zu der Hexe, und flüstert ihr zu:

Du musst fliehen. Sie werden nicht haltmachen vor deiner Robe und deinem Zauber....ich sorge mich sehr. Diese Kerle tun was sie tun aus reinem Spass Furcht zu verbreiten, und wenn sie dich finden werden sie dich aus Spass quälen, egal was sie sehen.

Flieh...ich versuche sie aufzuhalten. Versteck dich bei den Mädchen, vielleicht werden sie dich dort übersehen.


Bis hier hin hatte er sich noch nicht verraten. Es könnte nur übereifriger Heldenmut gewesen sein, oder ehrliches Mitgefühl mit einer alten Frau.

Doch seine nächsten Worte kreisen noch immer in Zashis Kopf.

Wenn sie in dir sehen was ich sehe nehmen sie dich mit sich Wellentaucherin, und der See am altem Hain bleibt unberührt von deinen Bewegungen im Wasser, ungesehen von meinen Blicken. Versteck dich. Los geh!


Und schlimmer noch als die Überlegung das jemand ihr Geheimniss kennt wiegt nun die Frage warum sie gegangen ist. Er muss schon tot sein oder entführt, wenn er versucht hat sie aufzuhalten. Und sie war zu perplex um einfach bei ihm zu bleiben.

Während die Wachen von draussen hineinstürmen kocht die Wut in Zashy hinauf.
« Letzte Änderung: 22.12.2010, 02:37:30 von Leolo »
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Zashy Avamiliu

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« Antwort #13 am: 22.12.2010, 03:39:43 »
Wieso war ich bloß so schockiert wirklich zu gehen?! Ich könnte mich selbst verfluchen für so viel Dummheit. Innerlich die Haare raufend und sich die wildesten grausigen Gedanken machend, über die sich die dunklen Mächte mit denen sie als Hexe paktiert lechzend erfreuen. Doch sich selbst mit Gedanken zu quälen ist nicht angebracht, sie muss herausfinden was geschehen ist, oder sich wenigstens retten falls alles schief geht. Wenigstens das ist sie Astaron schuldig Bin ich das?! Ah, das ist so fürchterlich kompliziert, was er wohl wirklich gedacht und gewollt hätte?! Ich muss es wissen. Bitte, bitte, lass ihn nicht tot sein. Wenigstens die Haltung bewahrend, wenn ihre Gedanken schon so abdriften, strafft sich die Hexe wieder einen neuen schrecklichen Fluch webend um Narmur vor den eigenen Truppen zu fällen.
Ah, ihr kommt genau richtig seht euren Anführer untergehen und flieht bevor euch die gierigen Schatten verschlingen die ihr selbst mit euren Untaten heraufbeschworen habt. All ihr Hass, ihre Verwirrung und ihre Angst über die Situation und ihre vorherige Unentschlossenheit manifestiert sich in purer dunkler Kraft, die nach Narmur verlangt, und ihn in einem Schwall übergießt, ihn zu lähmen und Körper und Geist zu schänden versucht.[1]
 1. Forceful Assault - Angriff gegen Reflex: 1d201d20+17 = (9) +17 Gesamt: 26 Bei Treffer 3d83d8+9 = (5, 6, 2) +9 Gesamt: 22 und dazed [Save ends], wenn ich nicht treffe halber Schaden und nicht dazed, aber in beiden Fällen +2d62d6 = (4, 5) Gesamt: 9 Zusatzschaden durch den Fluch
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Leolo

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Im Palast der sieben Winde
« Antwort #14 am: 17.01.2011, 09:43:15 »
Zashy gelingt ihr Angriff und diesmal lehrt er Narmur Vorsicht. Schwer angeschlagen verteidigt er sich nur noch und versucht auf Zeit zu spielen bis die anderen Wachen kommen. Kurz darauf sieht sie wie die Bewaffneten hereinstürmen und bei ihrem blutendem Anführer Stellung beziehen.

"Da ist die alte Hexe! Fangt sie und bringt mir ihren Kopf!"

Es sind 6 weitere Wachen und um unsere verkleidete Heldin sieht es nicht gut aus.
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