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Autor Thema: Falkengrunds letzte Hoffnung: Teil 2 - Kopfgeldjäger und Kräutersammler  (Gelesen 8742 mal)

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Thomas Bondradym

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"Ein "mittleres Ding mit Flügeln und Krallen"? Oh nein, doch wohl kein Drache - " Thomas hat noch nicht viel über Drachen gehört oder gelesen, doch die Gestalten aus Märchen und Sagen sind jedem irgendwie bekannt. Leicht besorgt wendet er sich dem Bau zu und weicht ein paar Schritte zurück. An Cwulluch fast anstoßend, fängt er sich wieder und denkt wieder klarer.

"Verzeiht meine Unbeholfenheit, mein Name ist Tom, ich bin mehr oder weniger zufällig hier in Falkengrund, wo ich Perin, Andarius und - Xavier traf. Ihr sagtet ihr sucht Kräuter als Heilmittel gegen die Seuche? Ein nobles Unterfangen, oder seid Ihr oder einer Eurer Angehörigen daran erkrankt?"

Thomas wirft Xavier einen vielsagenden Blick zu, um ihn auf die Chance, mehr über die Seuche zu erfahren aufmerksam zu machen.
Dabei macht er sich Gedanken, ob er nun Alonso oder Xavier heißt.

"Verzeiht das Verhalten von Perin, er scheint, verständlicher Weise, nicht in jeden Fremden vollstes Vertrauen zu haben."

Thomas setzt sein gewinnbringenstes Lächeln auf, dabei jedoch immer wieder in Richtung Bau schauend.
« Letzte Änderung: 11.02.2011, 23:49:24 von Ravos »

Perin

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Der Gnom schaut auf Xaviers Ansprache kurz zu dem Halb-Ork namens Cwulluch auf. Lässt sich jedoch nicht davon abbringen weiterhin das Loch zu beobachten. Erst auf Cwulluchs Feststellung hin, reagiert er noch nervöser und drängt seine Kollegen. "Seht ihr, seht ihr? Was hab ich gesagt, und nach Schwefel riecht es auch, wenn das nicht unser Wesen ist, dass wir suchen, dann weiß ich auch nicht. Achso, ja, ich bin Perin. Los Leute kommt schon, wir müssen das Ding da irgendwie rausbekommen. Oder wir selbst rein."
Während seiner Rede hüpft Perin dabei immer von einem Bein aufs andere und lässt das Loch nicht aus den Augen.
« Letzte Änderung: 11.02.2011, 23:50:11 von Ravos »

Ravos

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Xavier blickt den wortgewandten und schlagkräftigen Halb-Ork plötzlich aufmerksam und interessiert an, als dieser den Namen der Kräuterkundigen des Dorfes fallen lässt. Er beginnt zu überlegen, irgendwie kommt ihm die ganze Sache nicht ganz koscher vor.

Soso, ein Halbork sucht also jetzt nach einem Heilmittel für die Seuche... einer Pflanze... und diese Laurel scheinbar eine Bekannte von ihm, hat ihn geschickt... na schauen wir mal, was er noch so zu erzählen hat...

Auf die Spitze Cwulluchs, dass sie hier wohl keine Hasen finden werden geht er nicht weiter ein, just in jenem Moment beginnt nämlich auch schon Thomas zu sprechen und nennt dem Fremden all ihre Namen, fragt genauer nach seinem Vorhaben. dann schwankt er nach hinten und stolpert fast. Ein wenig spöttisch blickt Xavier hinüber und doch schleicht sich eine Gänsehaut über seinen sonst so starken Rücken.

Angehörigen daran erkrankt...,

Thomas` Worte hallen wie ein drohendes Echo einer in sich zusammenstürzenden Felsenhalle in seinem Kopf umher. Einige kaum erkennbare Schweißtropfen, und doch sind sie da, bilden sich auf seiner Stirn. Flink wischt er sie weg und wendet sein Antlitz dem ungeduldigen Gnom zu, der inzwischen schon auf und ab hüpft.

Solche Spinner alle zusammen... der eine geht einfach mit, wie wenn das völlig normal wäre... der andere ist scharf aufs schnelle Geld... und dieser Gnom dort sucht wohl einfach das große Abenteuer... ich lache ja wirklich wenn da nur ein Häschen drin ist. Aber dieser Cwulluch... dieser Halbork scheint sich auszukennen... doch... die Tatsache, dass die Seuche so nah sein könnte... sie macht mir Angst...

Perins Verhalten, dem Halb-Ork gegenüber kann Xavier allerdings auch nicht verstehen, und immer noch hat der Gnom die Waffe gezogen.

Natürlich, vorgestellt hat er sich inzwischen... aber das rechtfertigt doch nicht... also nein... wirklich, so etwas...

Doch noch bevor Xavier Perin freundlich darauf hinweisen könnte übernimmt Andarius erneut seinen Part. Dessen Zornesader auf der Stirn ist inzwischen ziemlich angeschwollen, er nickt dem Hinzugekommenen zwar noch einmal höflich zu als sein Name fällt, geht dann aber einen energischen Schritt auf Perin zu und lässt Cwulluch völlig außer acht.

"Perin! Hmrpf!",

nuschelt er noch einmal unfreundlich und ziemlich wirsch. Dann versucht er den kleinen Gnom irgendwie an der Schulter zu erwischen, festzuhalten und ihn gen Boden zu drücken, bis es aus ihm herausbricht:

"P-E-R-I-N! So erreichen wir gar nichts, beruhigt euch doch erst einmal! Und: STECKT ENDLICH DIESE WAFFE WEG!",

Sein Gesicht hat zwischenzeitlich eine dunkelrote Färbung angenommen und wütend blickt er zu seinem Begleiter herab.

Freundchen... jetzt reiß dich endlich mal zusammen... so kann das wirklich nicht weitergehen mit uns... das wird keine glückliche Zusammenarbeit... sonst stecke ich dich mit deinem kleinen Kopf voraus in dieses Loch hier und dann... nein, ruhig Andarius, ruhig.

Andarius lässt Perin wieder los, tief atmet er ein und aus und versucht sich wieder zu beruhigen, dann wendet er sich gen Cwulluch und fragt interessiert und wieder etwas ruhiger:

"Sagt, Cwulluch: Flügel - Krallen? Was wohnt hier, wisst ihr es, könntet ihr uns, was... also wie, ist es gefährlich?",

das er gerade eben noch durch die Gegendgebrüllt hat merkt man ihm kaum noch an, Er hat zwar eine sehr jähzornige und aufbrausende Ader, aber die Vernunft erlangt meist schnell wieder Macht über ihn. Da stehen sie nun also, am späten Nachmittag, inzwischen zu fünft vor einem bauähnlichen Erdloch, in dem sie ein gefährliches Wesen vermuten: der Eingang, uneinsichtig und dämmerig. Doch plötzlich scheint es den Abenteurern, als hätten sie ein leichtes Schwirren vernommen: sehen können sie nichts. Ihre Wahrnehmung scheint nicht getrübt zu sein, der Blick nicht verschleiert und doch, in der kurzen Stille nach Andarius` letzten Satz meinen sie alle deutlich ein Flügelschwingen zu hören.[1]

"Pst, was war das, woher?!",

kurze, knappe Worte Andarius gegen seine Gruppe, auch er hat das Geräusch eindeutig gehört. Der leichte Gruch von Schwefel steigt nun auch den anderen Gruppenmitgliedern in die Nasen und Lungen: Perin hat also recht gesprochen. Irgendetwas stimmt nicht, dieser Schein trügt nicht.

 1. Bitte Wahrnehmungs-Würfe von allen, neu.
« Letzte Änderung: 12.02.2011, 00:11:45 von Ravos »

Ravos

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Andarius scheint wirklich etwas gehört und gespürt zu haben und auch Perin, der Gnom spitzt die Ohren. Beide scheinen bemerkt zu haben, das ihr Ziel, was auch immer es sein mag, denn zu sehen ist immer noch nichts, seine Behausung verlassen hat. Die Bedrohung von der Perin gerade eben noch gewarnt hat, scheint Realität geworden zu sein.

Ravos

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Nachdem die Gefährten zwar aufmerksam geworden sind auf die, oder überhaupt ersteinmal eine drohende Gefahr, stehen sie zwar alle mit gespitzten Ohren vor dem kleinen Erdloch, aus dem sich vermutlich das Wesen, das Übel, oder gar die Wesen, herausbegeben haben, mit denen sie es alle gleich zu tun bekommen werden. Zu sehen ist allerdings nichts, die Sinne täuschen die fünf Abenteurer nicht: Irgendetwas stimmt an der ganzen Sache nicht. Auch Perins angestrengter Blick verrät, dass alles irgendwie nicht mit rechten Dingen zugehen kann.


Gnomenfreund... Sieh dich doch um... Freundliche Hügel, schöne Graslandschaften: weiter östlich von hier wachsen heilsame Blumen mit blauen Kelchen geziert: Geh, pflücke sie, rette das Dorf!...


Perin, der Gnom seinerseits kneift plötzlich kurz die Augen zusammen, falls er jetzt nicht gerade eben vollständig geworden ist, dann: Ja, wirklich, er kann eine leise, säuselnde Stimme in seinem Kopf vernehmen. Und sie sagt ihm wo sich ein Heilmittel befindet, für die Seuche, für Falkengrund: Warum eigentlich? Ganz leise spricht die Stimme, wo sie herkommt kann er nicht sagen, aber sie ist einfach da: Und dann wieder verklungen. Die wenigen klaren Worte hallen in Perins Kopf nach und der Gnom wirkt nachdenklich und angestrengt.


"Verdammt, Perin, warum schaust du so, irgendetwas stimmt nicht!..."


deutlich hat der tapfere Andarius die Laute vom Höhleneingang vernommen und auch der Gesichtsausdruck seines Kollegen ist ihm nicht entgangen. Sofort ist er sich der Situation sicher und bewusst darüber, was nun zu tun ist.


Da ist irgendetwas faul... jetzt heißt es handeln... das Wesen, was auch immer es sein mag, scheint seinen, oder zumindest den Bau, den es sich gesucht hat, verlassen zu haben... Kampfesbereit solltest du sein, sobald es sich zu erkennen gibt... zaudere nicht Andarius...


Und während einige seiner Gefährten noch tatenlos herumstehen und vermutlich für sich selbst darüber sinnieren, was nun zu tun sei zieht Andarius geistesgegenwärtig seinen Bogen vom Rücken und legt einen Pfeil auf die Sehne. Gleichenfalls zieht er sich ein paar Schritte zurück, irgendwo nahe bei der Höhle, in so kurzer zeit können selbst die sonderbarsten Wesen keine große Distanz überwinden.


Es muss doch hier irgendwo sein...


Perin schüttelt sich kurz, als er spürt, dass irgendwas seinen Geist versucht zu ergreifen. Perin kannte dieses Gefühl noch aus der Akademie nur zu gut. Sein Lieblingskonkurent hatte sich immer einen Spaß daraus gemacht, mit Hilfe von Zaubern den Gnom zu überzeugen etwas nettes für ihn zu tun. Allerdings hatte Perin mindestens genauso fiese Späße gemacht.
Jetzt geht es aber um wichtigeres. Perin nimmt seine Keule wieder auf und und sieht sich nach seinem Gegner um. Instinktiv bereitet er sich vor, beim ersten Auftauchen, einen Zauber zu werfen.

Cwulluch macht einen Schritt zur Seite während er routiniert seinen Bogen von seinem Rücken nimmt. Mit unglaublicher Geschwindigkeit ist auch die Sehne, die nur am oberen Ende eingehängt war gespannt und aus dem Köcher ein Pfeil aufgelegt. Mit schnellen Seitenblicken vergewissert der Halbork sich, dass er günstig steht. Er atmet einmal tief durch um seinen Puls etwas zu beruhigen.

Noch immer ist nichts von einem möglichen Feind zu erkennen, obwohl die Kampfbereitschaft der Gruppe schon deutlich erhöht ist: Andarius, Cwulluch und Perin sind bereit für das was kommen mag. Plötzlich scheint es Perin, dem gerade schon eine Willensanstrengung abverlangt wurde, als verdunkle sich sein Antlitz leicht: Etwas, irgendetwas musste im Wege sein, ganz dicht bei ihm - doch ehe er sich versieht ist es schon zu spät. Er erblickt das kleine fliegende Wesen direkt neben seiner Schulter: Es ist von einer dunkelroten Färbung und mit kleinen schwarzen Sprenkeln übersät. Lederartige Schwingen bespannen seine Flügel und die Beschreibung von Cwulluch über das restliche Äußere des Wesens ist zutreffend. Auf seinem kleinen Gesicht, eine zu einem bösen Lächeln verzerrte Fratze, kleine spitze Eckzähne und dann spürt Perin auch schon den stechenden Schmerz, Das Wesen hat seinen Stachel an dem sich windenden Schwanz an seinem Hinterleib in seine Schulter gebohrt. Und ihm scheint als pulsiere sein Arm nicht nur wie von einer normalen Stichverletzung. Die Verletzung brennt und das Wesen zieht mit einem hämischen Gekrächze seine natürlich Bewaffnung wieder zurück. Nun flattert er direkt neben der Schulter des kleinen Gnoms. Der Feind, das Wesen von dem Shavaros gesprochen hat, der Gruppe nun also offenbar. Und ein deutlicher Geruch von Schwefel ist nun für alle Abenteurer zu bemerken.

Und wahrlich: das Pochen im Oberarm des Gnomes nimmt zu. Es scheint ihm, als wurde er vergiftet. Sein Blick verschwimmt kurz ein wenig, dann beruhigt sich sein Immunsystem fürs erste wieder. Doch der Schmerz hält an und irgendwie erscheint es dem verletzten Gnom, dessen Mantel sich langsam mit dunkelrotem Blut tränkt, dass sein Reaktionsvermögen eingeschränkt ist. Alles um ihn herum bewegt sich plötzlich so schnell, er scheint stumpf und langsam, fast wie taub hebt er seine Arme ein wenig an, um sie gleich wieder fallen zu lassen. Seine Geschicklichkeit und Gewandtheit hat einen deutlichen Schaden abbekommen.

Als Xavier das kleine bösartige Wesen neben Perins Kopf erblickt zögert er nicht lange, ihm ist klar, dass das jenes Wesen sein muss, von dem Shavaros sprach.

Groß und gefährlich sieht es ja an sich nicht aus, aber es scheint ziemlich agil zu sein... und Perin, nein...

Xavier nimmt deutlich wahr, dass mit Perin etwas nicht zu stimmen scheint, wie in Trance ruft er seinen Gefährten zu:

"Schnell, schießt es ab, Perin ist verletzt!",

stolpert mehr oder weniger einen Schritt zurück, reiß sich seinen Kurzbogen von der Schulter, feuert einen Pfeil auf die fliegende Kreatur ab - und trifft sie voll. Der Pfeil steckt mitten im Rücken der Kreatur, zwischen den Schulterblättern, beim Ansatz der Flügel: ein kurzes grelles Aufkreischen des Feindes doch keinerlei ersichtliche Wunde. Xavier hatte eigentlich alle seine Kräfte in den Schuss gelegt und wirklich gut gezielt, aber doch scheint das Wesen keinen sichtbaren Schaden davon getragen zu haben.

Verdammt... was ist das nur für ein Viech... Shavaros hat zurecht jemanden geschickt und es nicht selbst damit aufgenommen...

Nachdem das Tier sich gezeigt hat zieht Cwulluch an der Sehne und schließt ein Auge, während sein Blick vom Pfeil auf den Gegner wandert. Beim Ausatmen lässt der Halbork den Pfeil los und er schnellt in Richtung des Wesens.

Doch so gut der Pfeil des Halb-Orks auch gezielt gewesen sein mag, das flatternde Wesen hat er jedenfalls nicht getroffen. Doch von den zahlreichen Angriffen aufgescheucht schwebt es nun etwas mehr auf und ab, bei bestimmten Greifvögeln würde man das "Rüttelflug" nennen, kommt dem naturnahen Cwulluch in den Sinn - und ebenso wird ihm die Gefahr bewusst, welche das mit sich bringt.

Von dem Feind sichtlich überrascht, fasst sich Thomas nach der ersten Schreckenssekunde, in seinem Kopf scheint gähnende Leere, doch folgt sein Körper einem nur allzu gewohntem Algorithmus, das Abschätzen des Feindes und die effektivste Vorgehensweise gegen den Gegner. Für gewöhnlich sind dies Schwachstellen im Körper, Sehnen, bestimmte Muskeln, nicht durch Knochen geschützte Organe. Doch in all der Hektik konzentriert sich Thomas gar nicht darauf, sondern will Blut sehen.

Doch der Angriff Thomas ` verfehlt das Wesen schlicht und einfach.
« Letzte Änderung: 17.02.2011, 14:38:43 von Ravos »

Ravos

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Andarius der ja schon kampfbereit auf irgendetwas Ähnliches gewartet hatte feuert nun auch, nachdem Thomas das furchtbare Wesen so gnadenlos verfehlt hat, einen Pfeil auf den kleinen Flieger ab. Da er allerdings geübt darin ist in den Nahkampf zu feuern fällt ihm dies etwas leichter als seinem Kollegen Cwulluch. Auch er legt, wie Xavier, viel Kraft in den Schuss und versucht den Feind präzise an seiner Meinung nach kritischen Stellen zu verletzen. nachdem er dann seinen Angriff getätigt hat geht er noch einige Schritte zurück um einen besseren Überblick zu erhalten. Doch auch sein Schuss verfehlt den Gegner um Einiges.

Das Wesen scheint nicht nur gefährlich... Es ist es auch...

denkt er sich im Stillen und blickt furchterfüllt auf die kleine Bestie über Perins Kopf.

Sorgsam konzentriert sich Cwulluch nach seinem ersten Fehlschlag. Er zielt sicherheitshalber ein Stück höher um keinen der Fremden im Nahkampf zu verletzen.

"Diesmal aber..." denkt er bevor er den Pfeil fliegen lässt und diesmal fliegt der Pfeil genau in Richtung des kleinen geflügelten Etwas.

"Verdammtes... denkt der Gnom und torkelt ein paar Schritte von dem geflügelten Wesen weg. Sein Arm pocht laut, aber dennoch versucht Perin sich auf seine Zauber zu konzentrieren, unter großer Anstrengung hebt er seinen Arm und beginnt die Magie zu weben. Schließlich feuert er ein lilaglühendes Geschoss auf das Wesen ab, dass zielsicher in die Kreatur einschlägt. "Nimm das, du geflügeltes Ungeheuer!"

Cwulluchs gut gezielter Pfeil trifft das kleine Flatterwesen. Ein ebenso guter Schuss wie von Xavier, wie den Gefährten scheint. Der Pfeil bohrt sich stramm in die zähe Haut des Wesens. Erneut kreischt es aufgeregt auf, doch, die Wunde, welche der Pfeil geschlagen hat scheint ihm nicht viel auszumachen, trotz seines zerbrechlichen Äußeren scheint es die Schmerzen und die Verletzungen einfach zu ignorieren. Mehr Kraft müsste aufgewendet werden kommt dem Halb-Ork in den Sinn, aber die Richtung war schon mal gut.

Nachdem Perin allerdings seinen Zauber, sein magisches Geschoss auf das Wesen abgefeuert hat scheint ein erster Erfolg erzielt. Das Wesen verliert für kurze Zeit die Kontrolle über seine Flugkünste und sackt gut drei Hand breit ab. Wieder ein krächzender Schrei, und dieses Mal ersichtlich, Perins Magie hat dem Wesen geschadet.

Doch als es sich wieder gefangen hat können die Gefährten beobachten wie sich die Verbrennungen durch die Magie Perins langsam wieder schließen, das Wesen scheint über selbstheilende Kräfte zu verfügen. Doch der Kampfesmut der Kreatur scheint ungebrochen. Wütend flattert es wieder aufwärts und bringt sich angriffsbereit neben Thomas` Oberarm in Position, einige Sekunden nur bevor es erneut zusticht, dieses Mal ist Thomas das Opfer seines wilden Angriffs.

Xavier der bei seinem ersten Schuss solches Glück hatte und nun doch zu wenig sichtbaren Erfolg erzielt hat seiner Meinung nach probiert es sogleich noch einmal. Mutig legt er noch einen Pfeil auf die Sehne und ruft Thomas zu:

"Vorsicht, ein Pfeil von mir, duckt euch ein wenig hinweg, auf den kleinen Satansbraten!"

Und mit gekonnter Handbewegung löst er erneut einen Pfeil von seiner Waffe, welcher jedoch nicht einmal annähernd in die Richtung des Feindes geschweige den gen Thomas geht. Während Xaviers Augen diesen Fehlschuss enttäuscht beobachten lässt er seinen Kurzbogen enttäuscht fallen und schwingt sich seinen Rucksack über die Schulter, beginnt seine Geige auszupacken und loszuschnüren.

Warte nur, die werd ich helfen... ich werde ein Lied erklingen lassen, welche den Kampfesgeist meiner Freunde bestärken soll...

"Ein Lied des Kampfes, sogleich werde ich eines spielen, lauscht dann nur gut!"

Von dem Angriff des Wesens mehr als nur verärgert, sucht er nach einer Lücke in der Verteidigung des Monsters, jedoch weiß er, dass er ohne Unterstützung dessen Deckung nicht öffnen können wird. Kampfbereit stürzt sich Thomas auf das kleine flatternde Wesen, den stechenden Schmerz versucht er zu ignorieren. Nach dem Unterleib zielend greift Thomas an, sticht jedoch unter dem Wesen voll ins Leere Mit einem blitzschnellen Schritt bringt sich Thomas außer Reichweite des Feindes und zieht seinen Dolch aus kaltem Eisen, Cwulluch dabei zurufend: "Cwulluch, greift es von eurer Seite an, das wird es verwirren."

Doch auch Thomas scheint es als ob ihm plötzlich die Treffsicherheit abhanden gekommen wäre. Er besitzt zwar noch bessere Kontrolle über sich und seine Gliedmaßen als Perin, aber doch spürt auch er einen leisen stechenden Schmerz im Pulsieren der kleinen Einstichstelle des Wesens. Ein Gift scheint injiziert und seine Wirkung zu entfalten.

Ravos

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Inzwischen sind wenigstens alle kampfbereit... doch auch Thomas scheint jetzt verletzt... dieses blöde Vieh... wirklich... und flink ist es, verdammt flink... noch ein Pfeil, los Andarius... ziele genau...

Erneut legt der Waldläufer einen Pfeil auf und hebt den Bogen an. Mit einem kräftigen Zug spannt er die Sehne und zielt auf den Kopf des kleinen Wesens. Frei über dem grasigen Boden schwebt es nun, gute eineinhalb Meter, die Entfernung stimmt auch: gut für einen kräftigen Schuss.

Na warte, jetzt...

Und im selben Moment lässt Andarius der Bogensehne freien Lauf, der Pfeil fliegt ab in Richtung Flatterwesen. Gespannt blickt Andarius hinterher, auf seinen Erfolg wartend doch sein Angriff verfehlt den kleinen Flieger.

Die Schüsse müssen noch gezielter werden... Vielleicht eine gerade Linie ziehen... dort drüben, vielleicht ist es da besser...

Tapfer und ohne Verlust an Hoffnung und Kampfesmut tritt Andarius einige Schritte nach vorne. Er muss seine Position besser wählen, er scheint sich dem bewusst:

Wir müssen es irgendwie einfangen, reißt es zu Boden!...

Seine Gedanken und Worte sind alles andere als klar, so langsam wird ihm bewusst, warum Shavaros sich nicht selbst mit diesem kleinen...

Teufel...

auseinandergesetzt hat.

Nicht zufrieden mit den Ergebnissen seines wohlgezielten Schußes tut Cwulluch seinen Bogen wieder quer über seinen Rücken und zieht seine große, zweihändig geführte Axt.

"Dann halt, so... wenn das nicht hilft weiß ich auch nicht." denkt er bei sich.

Perin versucht es mit einem weiteren Zauber, der ist zwar lange nicht so stark wie der letzte, aber immer noch besser, als mit der Keule hinzurennen und sich abstechen zu lassen. Also bereitet der kleine Magier seinen Zauber vor und schießt ihn in Richtung des geflügelten Wesens ab. Anschließend macht er sich trotzdem bereit auf das Wesen einzustürmen.

Das kleine Flatterwesen ist sichtlich aufgebracht, durch die zahlreichen Angriffe, welche plötzlich über ihm niederprasseln, und doch weicht es nach und nach geschickt aus.

Elendiges Volk der oberen Welten... Was schleichen sie hier so herum... De Tod werde ich ihnen bringen...

Das Gesicht des schwebenden Feindes verzieht sich abermals zu einer Fratze, die böse zu grinsen scheint und wieder rückt es auf - fliegt den knappen Abstand zu Thomas hinüber, gerade eben erst hatte es ihn schon attackiert. Mehr oder wenig schnell geht all dies und schon schnellt erneut der Stachel des Wesens hervor und sucht Thomas zu verwunden. Erneut gelingt es dem boshaften Wesen den tapferen Abenteurer zu verletzten, schwerer dieses Mal, auch sein Umhang färbt sich nun an den Einstichstellen rot. Wie wenn es sich freuen würde flattert es auf und ab, seinen Stachel zurückziehend, umherzuckend, nochröter gefärbt: vom Blut der Gefährten.

Von dem nächsten Angriff schwer angeschlagen, ist Thomas vollends motiviert, den Kampf einem schnellen Ende zu bringen. "Alles oder nichts, jetzt gilt es. wenn ich ..." Mit dieser Hoffnung sticht Thomas zuerst mit dem Rapier nach dem Wesen, und zieht fast gleichzeitig den Dolch mit der Linken nach.  Wie gewohnt zieht Thomas sich nach seinem Angriff zurück, um sich vorläufig in Sicherheit zubringen. Mehr oder weniger unbewusst, fast schon lächerlich, so scheint ihm dieser Gedanke, ruft er den anderen zu: "Wenn einer von euch dieses Vieh oder was auch immer es ist, Andarius hat vollkommen Recht, versucht es einzufangen."

Nachdem Xavier dann endlich seine Geige aus ihrer Halterung befreit hat und den Bogen spielbereit in der Hand hält, lässt er seinen Rucksack an Ort und Stelle zurück und positioniert sich um, damit ihn seine Kameraden besser hören können.

Die volle Wirkung muss sich entfalten können... meine Musik wird uns helfen... mein Lied ihren Geist, ihren Körper kräftigen... So, hier ist es gut Xavier...

Dann bleibt der Barde stehen - von hier aus, so seine eigene Meinung, erreicht sein Gesang die Ohren aller seiner Gefährten fast perfekt. Die Geige hoch, Ansatz und dann beginnt er ein Lied zu spielen, welches selbst die Kräfte und den Mut der Hoffnungslosesten wieder aufgefrischt hätte. Der zarte Klang von hohen zerbrechlichen Tönen des Instruments wabert durch die Luft und schnell fühlt sich Xavier selbst etwas mutiger und tapferer als zuvor.

Das Flatterwesen in der Luft vor ihm allerdings scheint die Töne und  Laute welche der Holzkasten von sich gibt nicht für besonders schön zu halten. Wild und aufgeschreckt schnellt es herum und starrt in Richtung Xavier.

Ravos

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Andarius, der sich inzwischen in eine bessere Schussposition gebracht hat ist äußerst erfreut über das Instrumentalwerk des Barden. Das sein Gefährte zu so etwas fähig ist hatte er sich nach dem gestrigen Auftritt nie träumen lassen.

Nicht schlecht Xavier... alle Achtung... da kommt doch der Kämpfer im Manne hervor... Spiel nur, spiel... Gut so... und noch ein Pfeil... treffen müsste man halt...

Andarius zweifelt nicht an seinen Fähigkeiten, im Fernkampf ist er eindeutig geschickter als in irgendeinem Handgemenge, laut ruft er zu Cwulluch und Perin hinüber, welche ihre Nahkampfwaffen gezückt haben:

Lasst mir nur eine freie Schussbahn, ich werde ihm einen weiteren Pfeil verpassen!...

Und hoffentlich treffe ich auch...

Die Sehne erneut gespannt, die Augen angestrengt auf das Flatterwesen gerichtet und die Ohren ganz bei der wohltuenden Musik Xaviers. Und doch fliegt der Pfeil erneut vorbei an dem kleinen Wesen. Enttäuschung macht sich kurzfristig auf Andarius` Gesicht breit. Doch den Bogen hält er stark und fest. Die Hoffnung ist ihm nicht genommen, ganz im Gegenteil, sie scheint gerade erst aufzukeimen.

"Denk nach, Perin, denk nach. Wie war das noch in der Akademie? Wenn deine Kampfzauber leer sind, was tut man dann?" Der kleine Gnom grübelt eine ganze Zeitlang, bis ihm die Idee kommt. Er hat zwar keine Zauber mehr, die ihm hier irgendetwas nützen würden, aber er hat immernoch seine gnomischen Fähigkeiten, die ihm so schnell auch niemand nehmen kann. Sofort konzentriert er sich und beginnt eine Fähigkeit zu aktivieren, die unter den verbreiteten Völkern nur Gnome beherrschen. Kurz darauf ertönt ein lauter Adlerschrei vom Himmel und bewegt sich auf das Wesen zu.

Mit drei großen Schritten überbrückt Cwulluch den Abstand zwischen sich und dem fliegenden Wesen, während seiner Bewegung holt er zu einem mächtigen Schlag aus. Einen kurzen Moment überlegt er mit der flachen Seite seiner Axt zuzuschlagen, wie dieses Spiel bei dem er die anderen Kinder immer beobachtet hatte, man versuchte mit einem Brett einen geworfenen Ball soweit es ging von sich wegzuschlagen. Nie hatte er mitspielen dürfen. Schnell schiebt er den Gedanken beiseite, als er sieht das sich das geflügelte Wesen nach Thomas umsieht. Dies scheint gerade der richtige Moment zu sein, denn seine Axt trifft das Wesen mit unglaublicher Wucht.

Perins Adlerschrei lässt den Kopf des kleinen Wesens nach oben zucken - Unachtsamkeit macht sich schnell breit, Thomas, die drohende natürliche Gefahr von oben - das es lediglich die Fähigkeiten des kleinen Gnoms sind bemerkt das Flatterwesen in seiner Rage nicht. Dann ist es auch schon geschehen - Cwulluch taucht neben ihm auf und trifft das Wesen ziemlich heftig mit seiner Axt. Blut spritzt auf, ein guter Treffer ein harter Hieb - ein tiefer blutiger Riss zieht sich jetzt über fast den gesamten Körper des kleinen Wesens. Ein schriller Aufschrei, es scheint schwer verwundet zu sein und doch, die klaffende Wunde beginnt erneut sich leicht zu schließen, die Ränder manifestieren sich erneut, bilden bereits einen Wundschorf. Dennoch, der Blutverlust ist hoch und dauert an - das Wesen scheint erschüttert und in seiner Handlungsfreiheit eingeschränkt. Wütend wendet der kleine Flatterer, der durch Cwulluchs Hieb fast komplett zu Boden geschleudert wurde sein Köpfchen dem Halb-Ork zu. Erneut steigt das Wesen auf und diesmal ist Cwulluch das Ziel seines gefährlichen Stachels. Und wahrlich, nun trifft es also auch Cwulluch und der Halbork muss mit ansehen, wie das Wesen in Sekundenschnelle auch ihm einen gezielten Stich verpasst. Das Wesen war vermutlich durch die von Perin geschaffene Ablenkung zwar beeinträchtigt, aber der Kampfeswille ums Überleben hat gesiegt.

Durch die Aktionen seiner Mitkämpfer, vor allem durch Xavier's Mut machendes Lied, schöpft Thomas neue Hoffnung und attackiert so schnell er kann den ihm den Rücken zuwenden Feind.Ha, meine Chance! Er zielt mit dem Rapier nach dem Nacken des Wesens, mit dem Dolch versucht er die Stelle, wo er bei einem Humanoiden die Nieren vermuten würde, zu durchstechen.

Sein Lied scheint seine Wirkung gut zu entfalten, mit leuchtenden Augen steht Xavier da und spielt sich förmlich die Seele aus dem Leib: Die Melodie schwankt von langsamen und fast schon wehmütigen Passagen immer wieder um in heroisch-aufmunternde Themen, die fröhlich durch die Lüfte schallen. Mit Freuden nimmt er wahr, dass sowohl Cwulluch, als auch Thomas das Flatterwesen getroffen haben und sogar verwunden konnten - zumindest der Halbork, denn die Wunde, welche Thomas mit seinem Dolch geschlagen hat scheint sich sofort wieder zu schließen. Anfeuernd ruft er den beiden laut zu:

"Gut so, weiter so, mehr Kraft Thomas!"

Der Halbork scheint mehr als du zu besitzen... kräftig und gezielt... ein guter Kämpfer, das muss man ihm lassen...

Ravos

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Nachdem Thomas sich bewegt hat, gleicht Cwulluch seinen Standort an. Doch selbst dies hilft ihm nichts, als ihn ein zuckender Schmerz durchfährt, just in dem Moment als er zuschlagen will. Die Axt zischt weit weg vom Gegner durch die Luft und man kann nur von Glück sprechen, als sie nicht im Bein des Halborks landet.

Und ich muss es einfach wiederholen, faszinierend diese Musik... Xavier inspiriert mich regelrecht zu Heldentaten... gut, dass Perin das Untier ablenken kann... so passt es vielleicht nicht so genau auf... jetzt muss alles sehr schnell gehen...

Und mit geschickten Handgriffen legt Andarius einen weitere Pfeil auf und schickt ihn den anderen hinterher - gut gezielt, versteht sich von selbst, Cwulluch und Thomas stehen nahe bei dem Wesen und versuchen es mit ihren Hieben aus der Luft zu holen. Sein Angriff trifft das kleine Wesen zwar, aber es kreischt nur erneut laut auf. Zusätzliches Blut fließt keines - die Wunde vergrößert sich auch nicht.

Zu wenig Zug, zu wenig Kraft... aber gut geschossen... Mist.

"Wir müssen es aus der Luft holen, los Perin, wir beide fangen es irgendwie ein!"

Dann begibt er sich mit einem Winken gen Perin schnell einige Meter von seiner ursprünglichen Schussposition weg und bereitet sich, schon ein wenig auf dem Hügel seitlich, darauf vor, loszustoßen, sobald der Gnom bereit ist. Seinen Bogen hält er allerdings noch kampfbereit vor sich.

Der Gnom hört den Ruf seines Verbündeten und schreckt dadurch aus seiner Nachdenklichkeit auf. Vorsichtig peilt er den Gegner an und macht seine Keule bereit. Schließlich stürzt er sich kampfesmutig nach vorne, um das Wesen irgendwie auf den Boden zu bekommen. Dazu fuchtelt der Gnom ungeschickt mit der Keule.

Doch Perin schafft es nicht das Flatterwesen zu treffen, das Gift des Wesens scheint seine planmäßige Wirkung voll und ganz zu erfüllen: wirklich ungeschickt stellt sich der Gnom bei seinem Angriff an. Fast müssen Cwulluch und Thomas ein wenig ausweichen, um nicht von der Keule des wildgewordenen Gnoms getroffen zu werden.

Ein spitzer Schrei des feindlichen Wesens und mit gekonnt kräftigen Flügelschlägen, so gut es seine Verletzungen noch zulassen erhebt es sich in die Lüfte. Immer höher fliegt es, bis es sich schließlich schätzungsweise zehn Meter über den Abenteurern befindet. Ein wenig dunkles, zähflüssiges Blut tropft herunter. Und im Vorbeiflug des Wesens an ihren verdutzten Gesichtern, den mit dieser Art von Rückzugsbewegung hatten sie sicherlich nicht gerechnet, scheint es ihnen, die sich recht nah am Feind befinden, dass sich die von Cwulluch geschlagene Wunde noch weiter zu schließen beginnt. Die fleischigen Ränder ziehen sich langsam zusammen: magische Kräfte oder wundersame Eigenschaften müssen hier am Werk sein.

Angestrengt müssen die fünf Helden nach oben blicken, um das kleine Wesen zu erkennen. Plötzlich scheint es allerdings, als würde es verschwinden, kleine bläuliche Ringchen bilden sich um den Kopf des Fliegers, beginngen sich zu drehen und die Umrisse des Feindes verschwimmen. Einen kurzen Augenblick später nur ist es verschwunden - spurlos. Bis auf ein winziges Detail: erneut sucht sich ein kleiner roter Tropfen seinen Weg zum Fußboden, zumindest sehen Perin und Thomas genau das. Der Rest blickt eher ungläubig und orientierungslos gen leeren Himmel.

Verdammt! Wo ist es hin! Verschwunden, nein, was ist das nur für ein seltsames Wesen, sieht es noch jemand von euch?!"

Kommt mir, wie Magie vor... dieses Wesen muss wirklich über erstaunliche Fähigkeiten verfügen... doch eigentlich müsste seine Wunde noch Blut abgeben... Vielleicht können wir es wenigstens orten... oder aber mit Gegenmagie...

Xavier hat sofort das Geigenspiel unterbrochen und aufgehört, als das Wesen vor ihren Augen verschwindet. Die letzten Töne hallen jedoch immer noch in ihrer aller Ohren nach. Angestrengt und vor allem aufgeregt nervös blickt auch er gen Himmel, auf der Suche nach irgendeinem Hinweis. Dann, ohne jegliche Vorwarnung verpackt er, fast in aller Ruhe, sie scheint ihm wirklich sehr wertvoll und persönlich wichtig zu sein, seine Geige wieder und verstaut sie sicher. Dann stellt er sich leicht gegrätscht hin und blickt wieder gen Himmel, er hebt seine Arme empor und murmelt ein paar leise Worte - eine Zauberformel, um genau zu sein.

"Magum perlustro, in animo... Magum perlustro!

Bei den letzten Worten wird Xavier wieder etwas lauter, auch er hat, für seine Gefährten erkenntlich Magie angewendet, immer noch sehr angestrengt blickt er nach oben, er scheint sich zu konzentrieren. Spürbar geht Wärme von ihm aus, der Zauber scheint seine ersten Wirkungen zu entfalten und sich aufzubauen. Doch noch spricht Xavier kein Wort.

Es funktioniert... mein Zauber sagt mir, dass sich hier irgendwo eine magische Aura befindet... das Wesen setzt tatsächlich Magie ein... ich muss mich konzentrieren... vielleicht kann ich es genauer finden...

"Magie, wie ich es hasse. Wie soll man gegen so was ankämpfen? Doch vielleicht weiß der Barde..." "Habt ihr es gesehen? Es ist immer noch dort wo es verschwand." Thomas Fußstellung scheint sich plötzlich zu verändern, in eine wesentlich defensivere Haltung, mit dem Rapier auf die Stelle deutend, wo der Feind verschwand. "Jetzt haben die, die stark verwundet sind, die Möglichkeit sich vorerst aus dem Kampf zurückzuziehen." Schweißperlen laufen seine Stirn herunter, der Schmerz im Oberarm sticht deutlich, doch noch kann Thomas sich halten und holt in dieser sehr angespannten Atmosphäre erstmal tief Luft.


Ravos

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Mühsam starrt der Halbork mit zusammen gekniffenen Augen in den Himmel.
"Es muss doch irgendeinen Hinweis geben wo dieses Vieh hin ist."
Cwulluch fast seine Axt stärker bereit loszuschlagen, wenn das Wesen in seine Reichweite kommt.

Andarius, welcher sowohl Xaviers Magie als auch die wütend angestrengten Blicke seiner Kameraden und ihre Rufe vernimmt probiert abermals kühl und reflektiert zu sein. Auch er hat momentan keinerlei Idee, wo dieses Wesen stecken könnte, aber, dass dies alles mit Magie zu tun hat streitet auch er im Geiste nicht mehr ab.

Hätten wir nur nie den Auftrag von Shavaros angenommen... hätte ich nur nie Perin getroffen... wäre ich nur nie in diese Stadt gekommen... so ein Mist aber auch... doch jetzt heißt es klaren Kopf bewahren... denk nach Andarius...

"Ich möchte etwas ausprobieren, haltet die Augen offen - greift es an, sobald es auftaucht!"

Der Bogenschütze gibt seinen Gefährten noch kurz diese Anweisung durch, um sich dann weiter hügelaufwärts zu bewegen, fast ganz oben angekommen schließlich bleibt er stehen - sieht sich kurz um - legt seinen Bogen vorsichtig auf den Boden und beginnt mit geschickten Handgriffen sein Seil vom Rucksack loszuschnüren.

Na dann wollen wir mal sehen... Flatterdingsda...

Auch Andarius wirkt nicht unbedingt so, wie er es gerne hätte. Sein Verstand will nicht so ganz mitspielen bei der Tatsache, dass dieses Wesen scheinbar nicht nur abnormale Heilkräfte sondern auch weitere magische Züge besitzt - mit so einem harten Kampf hatte er beim Anblick des kleinen Erdlochs nicht gerechnet.

Perin denkt nach - scharf nach. Er kann das Wesen vielleicht nicht sehen, aber er kann es trotzdem aufspüren. Es würde seine Zeit dauern, aber immerhin könnte er seinen Kameraden sagen, wo es ist. Ein Zauber sucht sich den Weg über die Zunge des Gnoms.

Plötzlich ist, wie aus dem Nichts heraus, erneut ein krächzender Aufschrei zu hören und neben Andarius taucht, für ihn völlig unerwartet, das verwundete Flatterwesen wieder auf. Sekunden später bohrt es nun auch dem tapferen Bogenschützen seinen giftigen Stachel in den Oberarm. Die Verwundungen des Wesens selbst allerdings scheinen sich nach wie vor zu schließen, doch nun ist es wieder für alle sichtbar, direkt neben Andarius, jetzt muss alles sehr schnell gehen, schießt den Gefährten durch den Kopf.

Kurz danach, nachdem der Gegner wieder sichtbar wird, macht Thomas einen Satz vor um wiederum zuzustechen. Glücklicherweise dreht der Feind ihm noch den Rücken zu und ist mit Andarius beschäftigt, das erleichtert Thomas die Sache ungemein. "Hinterhältig - aber effektiv." denkt er sich. Hab ich dich! ruft er, als er mit dem Rapier zusticht. Doch wider einmal scheint Thomas sich seiner Sache sehr sicher, diesmal aber auch zu recht. Ein gerader Durchstich durch den Rücken des  Feindes.

Auch Xavier bemerkt zwar mit dem Einsatz seiner magischen Fähigkeiten die Auren, welche sich in nähster Entfernung von ihm befinden, aber plötzlich bricht die eine völlig unerwartet ab und ein Aufschrei seines Gefährten Thomas lässt den Barden herumschnellen. Scheinbar ist das Flatterwesen wieder aufgetaucht, und wahrhaftig, Xavier ist entsetzt, wieder hat es einen seiner Kameraden getroffen - Andarius scheint verletzt.

Waffengewalt ist vielleicht doch die beste Lösung... ein gezielter Schlag von diesem Halb-Ork und alles wäre erledigt... Xavier, oh Xavier... wo hast du nur, ah, da drüben...

Die Augen weit aufgerissen vor Schreck, so schnell hatte er ein Auftauchen des Gegners eigentlich nicht erwartet, bricht Xavier seine Konzentration und seinen Zauber ab, bewegt sich wieder auf den großen Busch zu, der sich nahe bei den Hügel befindet, dort wo er wenige Augenblicke zuvor seinen Bogen hat fallen gelassen. Dort angekommen hebt er ihn auf und macht sich kampfbereit - sein Blick wirkt äußerst angestrengt, dieses ständige hin und her ist nicht förderlich für seine Zielgenauigkeit, da ist er sich sicher.

Warum nur... so langsam kann ich verstehen, warum hier ein Kopfgeld ausgesetzt wurde...
« Letzte Änderung: 06.03.2011, 22:14:25 von Ravos »

Ravos

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Das Wesen scheint jetzt ziemlich stark verletzt, wirklich ein geschickter Schachzug von Thomas... so gelenkig kenne ich ihn noch gar nicht... wirklich gut gezielt... und du Andarius? Du hast ein Seil in der Hand... nein, ist das wirklich das Richtige?...

Andarius lässt das Seil sofort wieder fallen, als er einerseits den stechenden Schmerz in seinem Oberarm wahrnimmt und andererseits die neue Verwundung des Gegners sieht. Geschwind tritt er einen Schritt zurück, hebt seinen Bogen vor ihm auf und feuert aus kürzester Distanz erneut auf das kleine Flatterwesen, in der Hoffnung es endlich aus der Luft holen zu können.

"Sauber Thomas, so können wir es besiegen, stich zu, stich nochmal zu!"

Fast ein wenig aufgeregt und euphorisch wirkt Andarius, die Wirkung von Xaviers Musik scheint immer noch anzudauern.

Cwulluch begibt sich rennend zu dem fliegenden Wesen - im Lauf holt er mit seiner Axt aus. Kurz vor seinem Ziel scheint er irgendwo über etwas zu stolpern und genau so gut gezielt ist auch sein Schlag. Er verfehlt den schwer verletzten Gegner um einiges.

Da der kleine Gnom begriffen hat, dass er unter der Wirkung des vermeintlichen Gifts wohl nicht mehr in der Lage dazu ist im Kampf irgendwie auch nur ansatzweise nützlich zu sein - er würde vermutlich nur im Weg herumstehen, so seine eigenen Gedanken - nutzt er die Zeit lieber zum blitzschnellen Nachdenken: trotz seiner schmerzen Verletzung, welche immer noch stark blutet, hat seine Intelligenz nichts an Qualität eingebüßt.

Verdammt, die Aura ist abgebrochen... das Wesen muss wieder da sein, Cwulluch, Thomas: flink. Und du Perin?... das Erdloch... nein...

Perin sieht in just jenem Moment, dass der schwer verletzte Gegner sich auf seinen Höhleneingang als Rückzugsmöglichkeit zu besinnen scheint, der kleine Kopf hat sich gewendet, schaut mit böse funkelnden Augen gen Perin. Blut rinnt an einer Seite herab und tropft zu Boden: Cwulluch schlägt daneben.

Das wäre es gewesen... nein, los Perin, tu irgendetwas...

Der Gnom bricht seine Konzentration und damit seinen Zauber ab, stürzt sich nach vorne und wirft sich vor dem Erdloch zu Boden mit seiner Keule und gar den Bloßen Händen versucht er den Eingang in das kleine Höhlensystem zu zuschütten: jedwege Rückzugsmöglichkeit muss blockiert werden. Zu seinem Glück ist die Erde am Eingang recht locker, doch ganz versperrt ist der Eingang immer noch nicht - ein plötzlich aufkommendes Gefühl von Panik durchflutet ihn.

So weit sind wir gekommen, dass darf nicht geschehen...

Völlig wild geworden vor Zorn und innerer Raserei und inzwischen überströmt von seinem eigenen zähen Blut schlägt das Wesen einige male heftig mit seinen ledernen Schwingen und erhebt sich senkrecht nach oben in die Luft, um, genau wie es Perin erwartet hatte - gnomische Intuition - gen Erdloch, gen Sicherheit zu fliegen. Ganz so sauber und gelenkig allerdings wie am Anfang der unheilvollen Begegnung sieht der Flug nicht mehr aus. Als es dann sein Erdloch beinahe erreicht hat und den Gnom daran herumwerkeln sieht packt es nocheinmal die letzte Kraft - mit Inbrunst stürzt es sich hinunter, den Stachel ausgestreckt dem kleinen Gnom entgegenreckend. Ein gellender Schrei zerreißt die Luft:

Das fürchterliche Wesen hat getroffen, der Gnom schließt seine Augen und sackt augenblicklich zu Boden, eine neue Fontäne Blut schießt aus seinem kleinen Körper - der Feind hat ihn direkt am Hals getroffen - Perin ist bewusstlos und droht zu verbluten!

Und nochmals scheint sich die Situation zu beschleunigen, und zu verschlechtern: Xavier sieht den kleinen Gnom, der eigentlich hier die Führung und die Oberhand haben sollte zu Boden sacken - der kleine Kopf kippt zur Seite und schlägt auf den erdigen Boden auf, sofort bildet sich eine dunkle Blutlache um ihn herum. Wie irre flattert das feindliche Wesen aufgeregt hin und her - es ist wirklich gefährlich.

Nein, Perin!...

PERIN... Nein, jetzt wirst du sterben, elendiges Vieh! Wir müssen Perin außer Reichweite bringen, er verblutet, Thomas, schnell!"

Laut schreit der Bogenschütze auf, er sieht es nicht gern, dass Leute sterben - ob Mensch, ob Gnom - den Tod wünscht er keinem, schon gar nicht überbracht von so einem Scheusal. Geschwind legt er einen seiner Pfeile auf die Sehne, zielt und schießt ihn ab. Allerdings ohne auf das Ergebnis zu achten, stürzt er nach vorne - irgendwie muss man Perin doch helfen können, ihn wegbringen von dem Feind, retten, irgendwie.

Irgendwie!...


"Am einfachsten bringen wir Perin in Sicherheit, wenn wir das Wesen besiegen! Los Leute, noch einmal - " Thomas  ist sich bewusst, das spätestens jetzt alles an einem dünnen Faden hängt. In seiner Ohnmacht rennt Thomas auf den Gegner zu, um ihn mindestens von Perin und Xavier abzulenken. "Anders helfen kann ich auch nicht, bin ja kein Medicus - Mensch, Perin, warum hast du das Loch nur - auf Thomas, Konzentration!" "VERRECKE!" schreit er und und sticht aus dem vollen Lauf auf den Gegner ein. Dabei sticht er allerdings abermals ins Leere.
« Letzte Änderung: 12.03.2011, 11:46:57 von Ravos »

Ravos

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Wieder ist Cwulluch gezwungen seine Position zu wechseln. Als er erneut bei dem geflügelten Wesen ankommt schnauft er, es ist nicht so einfach ständig seine Position wechseln zu müssen und gleichzeitig die schwere Axt schwingen zu müssen.

"So langsam müssen wir das ganze hier beenden." denkt er bei sich während er mit seiner Axt ausholt und sie kraftvoll auf das Wesen niederfahren lässt.

Als der Halb-Ork seine mächtige Axt auf das Wesen herabsenkt, vom Hügel herab und das Wesen sichtlich geschwächt und in die Enge gedrängt, da ist es plötzlich soweit - mit einem letzten lauten Aufschrei, der abrupt endet, nämlich als die scharfe Klinge der Axt das Wesen von oben bis unten aufschlitzt, fällt der kleine boshafte Flieger zu Boden. Mitten auf dem Gesicht des verblutenden Perins landet die schlaffe und zerfetzte Leiche des Flatterwesens. Der leblose Körper rührt sich nicht mehr, das Blut des Gegners vermischt sich mit dem des Freundes. Der Kampf ist vorüber, doch Perin schwebt immer noch in höchster Gefahr - es muss etwas geschehen und zwar schnell, das ist allen Anwesenden klar.

Thomas Bondradym

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Thomas kann im ersten Moment nicht fassen, dass es nun vorbei ist. Immer noch darauf eingestellt, so gut es geht dem Feind auszuweichen, dabei aber aber selbst anzugreifen, kühlt sein Blut mehr oder weniger langsam ab. Bis ihm Perins Situation klar wird. Er greift das Flatterwesen und wirft es von dem verblutenden Perin weg. Trotz allem ist er sich bewusst, das er über keinerlei Fachwissen verfügt, was Wunden verbinden angeht. Insbesondere bei Verblutenden.

"Noch mehr Blut verlieren ist auf keinen Fall gut!"

Angestrengt beginnt er nach Verletzungen zu suchen, mit verzweifelter Stimme sagt er: "Andarius, könnt ihr Perin nicht helfen? Xavier, könnt Ihr vielleicht auf magischem Weg heilen? Cwulluch, wenn ich mich nicht irre; ihr sagtet Laurel sei eure Freundin, könnt Ihr sie nicht  -  verfügt Ihr über Heilerfertigkeiten?" Nach dem er Perin halber begutachtet hat, macht er Platz und kramt in seinem Rucksack nach den Wasserflaschen. "Die Wunden müssen doch ausgewaschen werden, oder?" Bereitwillig hält er die Flasche in die Rund, sie dem zu geben, der danach greift.

Ravos

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Andarius lässt erneut seine Waffe fallen und begibt sich flinken Fußes mit zu Thomas, der neben dem sterbenden Perin steht. Er nimmt das Wasser allerdings nicht an, stattdessen starrt er zutiefst erschüttert auf den stark blutenden bewusstlosen Gnom.

Wie konnte so etwas nur geschehen... verdammt, Thomas hat Recht... wir müssen dem Kleinen schnellstmöglichst helfen... schon mal nicht verkehrt, dass er dieses Drecksvieh entfernt hat...

Mit Tränen in den Augen und wütendem Blick in Richtung besiegtes  kniet sich Andarius neben seinen Kameraden. Er kann es zwar nicht verstehen, warum Thomas nach Wunden sucht, den diese sind nur allzu offensichtlich dort, wo sich die Kleidung des Gnoms am dunkelsten verfärbt hat.

"Cwulluch, hei Cwulluch, kannst du uns nicht helfen? Laurel hat dir doch bestimmt den ein oder anderen Trick gezeigt, schnell!"

Freundlich und irgendwie hoffnungsvoll-verzweifelt ruft Andarius zum Halbork hinüber: Der Bogenschütze kann es immer noch nicht wirklich fassen, wie hart sie dieser Kampf doch alle getroffen hat - den möglichen Tod eines Gefährten - so etwas hatte er bei dem Gedanken an einen Kopfgeldjägerauftrag sicherlich nicht im Sinne. Mit viel Sorgfalt und Umsicht versucht Andarius dann Perin in eine stabilere Lage zu bringen, damit er nicht an seinem eigenen Blut erstickt - doch sein Unterfangen scheint nicht wirklich von Erfolg gekrönt.

Ich kann hier nicht helfen... das geht eindeutig über meine Fähigkeiten hinaus... und das Gift oder was auch immer dieses Wesen im injiziert hat muss ihm ziemlich zugesetzt haben... konnte sich kaum noch rühren der Arme... das hat Perin wahrlich nicht verdient...

"Xavier, steh doch nicht so herum - tu irgendetwas - bitte!"

Xavier steht immer noch wie geschockt und scheinbar zur Salzsäule erstarrt vor der Blutlache in der sich der Gnom momentan befindet, den Blick unversöhnlich auf den leblos-schlaffen Körper des Imps gerichtet, den Thomas von Perin geschleudert hat. Aber er scheint es nicht einmal wahrzunehmen, dass Thomas ihn anspricht.

WAS soll ich nur tun... was sollen wir nur tun... das alles wächst uns doch hier über den Kopf... ich hätte wirklich "daheim" bleiben sollen... das hier ist alles... nein jetzt verzweifel nicht Xavier, hilf, tu irgendetwas...

Und genau als dieser letzte Gedanke sich mit den Worten Andarius vermischt und kurioser Weise gleicht erwacht Xavier aus seiner Starre: Laut schreit er wirr auf, unverständliches Krächzen entfernt sich seiner Kehle, ein heftiger Hustenanfall schüttelt ihn und er dreht sich schützend weg.

Und dann dieser Husten... du hast dich bestimmt angesteckt Xavier... wirklich nein... so geht das nicht... so kann das nicht gehen...

Dann plötzlich, der Husten hat nur schwerlich wieder aufgehört und es ist für alle ersichtlich, dass der vorhin noch allzu tapfere Barde Blut spucken musste - kleine klebrig-rote Klumpen übersähen den Boden - Xavier scheint definitiv nicht gesund zu sein - ein Risiko für die Gruppe? Er selbst ist sich nicht sicher und reagiert deshalb auf seine ganz eigene Art und Weise auf Andarius` Bitte. So schnell es geht packt er seine sieben Sachen vom Schlachtfeld in seinen Rucksack und macht sich rennend auf in Richtung Falkengrund - der Mut der Musik und auch aller anderer Urgründe scheint ihn verlassen zu haben:

"JA! Ich werde Hilfe holen, so schnell es geht, und, und... *hust*: Ich schütze euch, ich fürchte ich bin erkrankt, sucht das Heilmittel, tut es für Perin, für die Bevölkerung Falkengrunds und für mich, bitte, eilt euch!"

Dann verhallen seine Worte langsam in der Ferne, völlig unerwartet und überstürzt kam diese Reaktion Xaviers, doch klar ist, er wird nicht zurückkehren, falls er es überhaupt noch heil und lebendig bis Falkengrund schafft. Die Abenteurer müssen wohl die Situation alleine lösen - Xavier wird ihnen keine weitere Hilfe sein.
« Letzte Änderung: 22.03.2011, 22:56:40 von Ravos »

Ochnar

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Schnell kniet sich Cwulluch neben dem am Boden liegenden Gnom nieder.

"Heb ihn an ich ich muss mir seine Wunde angucken." spricht er während er in die Richtung von Andarius schaut.

"Und du Thomas, siehst du den Baum da hinten? An seinen Wurzeln müsste Moos wachsen, bring mindestens doppelt soviel mit wie die Wunde groß ist." - Der Halbork ignoriert die verwunderten Blicke der beiden: "Lauf, ich weiß nicht wieviel Zeit uns bleibt."

Schnell zieht Cwulluch sich seine Handschuhe aus und beginnt mit Routine die Wunde die Wunde abzutasten und presst das Gewächs vorsichtig aber bestimmt auf die Wunde.

"Moos hemmt die Blutung." erklärt er den beiden verdutzt schauenden Menschen.
« Letzte Änderung: 27.03.2011, 17:20:40 von Ravos »
HP 29/29;  AC 15 Touch 11 FF 14, Ini +1, Fort +6 Ref +3 Will +3 (+1 vs göttlich) Perception -1 Verkleiden (take 10) 22

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