Autor Thema: Überfall auf die Medani-Enklave  (Gelesen 1969 mal)

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Pavel Bersk

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Überfall auf die Medani-Enklave
« am: 01.05.2011, 19:32:28 »
Hier werden alle wichtigen Angaben zum Überfall auf die Medani-Enklave gesammelt. Den Anfang machen die Angaben im Prolog.

Zitat
Doch in letzter Zeit hat das Gemüt Hamwyns dem Priester Sorgen bereitet. Ein dunkler Schatten war stets über sein Gesicht geschrieben, seine Haltung war geduckt und ein ängstlicher Blick war sein steter Begleiter. Als er ihn darauf ansprach, eröffnete er ihm gar beängstigende Geschichten – Pavel war sich nicht sicher, ob man ihnen Glauben schenken sollte. Von flüsternden Stimmen war die Rede, die des Nachts schauderhafte Wörter mit dem Wind herbeitrugen, knarrende Geräusche in der Medanienklave und ein beständiger Geruch von Verdorbenheit und Krankheit, der dem Halbelf stets in die Nase zog. Dies zog sich über Wochen hin, bis schließlich die Nachricht kam, Hamwyn würde Sayandras Garten verlassen. Ob dies etwas mit seinem Geisteszustand zu tun haben könnte? Was würde den Mann erwarten in Wroat, der Hauptstadt Brelands?

Besonders auffällig war zunächst der Gestank, den man am Tatort riechen konnte:

Zitat
Als die engelsgleiche Gestalt die Tür aufstößt, strömt sogleich ein Schwall ekerlerregend stinkender Luft in den Raum - nun bemerkt auch Pavel den widerlichen geruch deutlich.

Es handelt sich in diesem Abschnitt um auffällige Spuren an der Hintertür:

Zitat
Als Pavel und Casila wieder hineingehen wollen, entdecken sie, dass an den Türen beachtliche Schäden zu vermerken sind: Jemand scheint sich mit einem Brecheisen daran zu schaffen gemacht zu haben, und außerdem gibt es weitere Schlagspuren im Holz, Dellen und Splitter. Sie schließen die Tür, so gut es geht - das Schloss schnappt natürlich nicht mehr zu wegen dem Schaden, und anlehnen ist das Beste, was die beiden tun können.

Hier steht das Auffinden von Shesara d'Medanis Leiche und hier steht auch etwas von dunkelroten Schriften an der Wand:

Zitat
Innen gehen sie zunächst zur rechten Tür. Sie bemerken auf der Tür Spritzer einer rot-schwarzen Flüssigkeit, und einige dunkelrote Fingerabdrücke - es muss sich um Blut handeln! Ein Bild des Grauens eröffnet sich ihnen, als sie die Tür aufstoßen. Wie auch der Flur ist das Zimmer komplett verwüstet, alles ist durcheinandergeworfen, und ein bestialischer Gestank macht das Atmen schwer. An den Wänden stehen mehrere Worte in dunkelroten Buchstaben: "Es ist hier", "Wir werden ihnen nicht entkommen" und "Der Garten wird untergehen". Doch was die beiden noch viel mehr schockiert: Inmitten des Raumes liegt ein Körper - es scheint eine Frau zu sein, mit roten Haaren, mit dem gesicht nach unten gedreht liegt sie in einer Blutlache.

Folgendes betrifft die Suche nach Hamwyn d'Medani im Inneren:

Zitat
Die Suche nach Hamwyn fällt ernüchternd aus für Pavel, denn es scheint keine Spur von ihm zu geben. Zumindest nicht von ihm direkt. Denn als sich der Aureonpriester genauer in dem Raum umschaut, kann er merkwürdige Spuren auf dem Boden entdecken. Zum einen gibt es einige Abdrücke, die denen eines Wolfes oder großen Hundes ähneln, sie sind sowohl in der Blutlache, als auch, in schwächerer Form, in Richtung der Tür zu sehen. Zudem scheint etwas durch den Raum nach draußen geschleift worden zu sein, und es könnte sich dabei um einen Körper gehandelt haben, oder einen ähnlich großen Gegenstand.

Der ganze hintere Teil der Medani-Enklave ist verwüstet. Wichtig ist dabei auch noch folgender Abschnitt und vorallem das Fettgedruckte:

Zitat
Der Rest der Enklave, sprich der andere Raum, ist ebenfalls verwüstet und durchwühlt, alle möglichen Gegenstände liegen auf dem Boden herum und die Schränke sind umgeworfen. Pavel bekommt den Eindruck, als hätte jemand einfach alles was er nur finden konnte herumgeworfen - oder hat das Chaos System, und der Eindringling hat nach etwas gesucht?

Hier steht dann noch der Fund des Einganges zu den Katakomben:

Zitat
Als Pavel erneut ins Freie tritt, um sich den Hinterhof genauer anzusehen, überkommt ihn ein leichtes Frösteln. Auch wenn die Sonne die Stadt tagsüber schön warm hält, noch ist es nicht Sommer, und abends wird es gelegentlich noch recht kühl. Es kostet einige Momente, bis der Beschwörer fündig wird. Doch dann schließlich, zwischen einigen Mülltonnen, entdeckt er etwas, das er für eine Möglichkeit hält. Eine Leiter geht durch ein einfaches Loch hinab in die Katakomben, welche unter manchen Teilen der Stadt gebaut worden waren, und heutzutage tatsächlich als Abwassersystem dienen. Es könnte sein, dass Sir d'Medani hier herunter gebracht wurde. Doch würde Pavel es wagen, sich alleine mit seinem Eidolon aufzumachen, ihn zu retten? Oder...kann er sich eigentlich sicher sein, dass Hamwyn hier überhaupt ein Opfer ist?

Wichtige Fragen, die im Raum stehen:
Wer genau hat die Medani-Enklave überfallen?
Hat man etwas gesucht und wenn ja was genau?
Warum wurde Shesara d'Medani getötet, aber Hamwyn offenbar nicht getötet?
« Letzte Änderung: 23.08.2011, 19:22:01 von Pavel Bersk »

Pavel Bersk

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Überfall auf die Medani-Enklave
« Antwort #1 am: 23.08.2011, 21:31:53 »
Zitat
Wer genau hat die Medani-Enklave überfallen?

Vermutung diesbezüglich:

Diejenige, welche die Fäulniskrankheiten ausgelöst haben, die zum Untergang von Sayandras Garten führen könnten, sind diesselben, die Hamwyn d'Medani entführt haben. Der Grund der Entführung ist noch nicht wirklich geklärt, aber es könnte sein, dass Hamwyn d'Medani als einziger die aufkommende Gefahr schon eine Weile gespürt hat. Warum er- anscheinend- nicht wie Shesara d'Medani getötet wurde in der Medani-Enklave, bleibt weiterhin ein Rätsel.

Möglicherweise sind es Khyberwesen gewesen, die Hamwyn d'Medani entführt haben. Aber ganz sicher kann man sich da noch nicht sein.
« Letzte Änderung: 17.09.2011, 12:20:41 von Pavel Bersk »