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Autor Thema: Kapitel 1 - Schlachtenfluch  (Gelesen 24134 mal)

Beschreibung: Vorgänger und Nachfolger

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Talindra Laelithar

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Kapitel 1 - Schlachtenfluch
« Antwort #210 am: 21.09.2011, 19:24:17 »
Talindra sagt zu den anderen leise am Tisch, als sie ungestört sind:

"Vielleicht ist Myriil Haladar einfach nur neidisch auf uns und unsere Erfolge. Und möglicherweise hält sie unsere Geschichten teilweise für zu abenteuerlich. Das Schwert will sie vielleicht eher in ihren Händen sehen als bei uns. Das alles könnte durchaus ihr Verhalten erklären und wir sollten da nicht zu viel hineininterpretieren, denn ich halte sie trotz alledem für eine wichtige Person, die durchaus Myth Drannor gegenüber loyal sein wird.

Über einen gewissen Paeris Haladar weiß ich nur, dass er einst Faervian geführt hat, mehr weiß ich dazu leider auch nicht.

Aber wir sollten mal zu Nezras kommen und ich will mal analysieren, was wir in einem Kampf mit ihm zu erwarten haben:
Die Verwandlung in einen Leichnam macht das Äußere des betreffenden Wesens härter. Man kann ihn außerdem nur mit magischen Wuchtwaffen effizient attackieren; gegen alle anderen Waffenangriffe ist er ziemlich resistent. Der waffenlose Angriff eines Leichnams richtet etwas Schaden durch negative Energie an und kann das Opfer paralysieren, wenn es nicht robust genug ist, um dagegen anzukämpfen. Niemand von uns dürfte wahrscheinlich anfällig für die Furcht-Aura eines Leichnams sein, aber auch eine solche besitzt er, die gegen manche Wesen wirkt. Leichname sind außerdem schwer zu vertreiben durch göttliche Energie. Leichname sind immun gegen Kälte, Blitze und gegen Verwandlung. Natürlich haben sie als Untote noch eine Vielzahl von anderen Immunitäten, die euch aber sicherlich bekannt sein werden. Die Wahrnehmung und die Heimlichkeit sind bei einem Leichnam besser wie zu Lebzeiten. Einen Leichnam kann man nur dann endgültig besiegen, wenn man seinen sogenannten Phylactery zerstört hat, sonst steht der Leichnam in einigen Tagen wieder auf. Ein Phylactery ist ein wundersamer, magischer Gegenstand, der oftmals eine kleine Box mit Pergamenten von magischen Phrasen ist. Ein Phylactery kann aber auch ein Ring, ein Amulett oder dergleichen sein. Das entscheidet der Erschaffer.

Wenn unsere letzte Prüfung uns Nezras Macht tatsächlich gezeigt hat, dann ist er wahrlich ziemlich mächtig. Er beherrscht wohl Zauber des achten Grades und vielleicht kann er mittlerweile sogar Zauber des neunten Grades. Da Nezras zu einem Leichnam geworden ist, wird er sicherlich Nekromantie-Zaubern gegenüber nicht ganz abgeneigt sein. Nezras hat außerdem viel Beschwörungsmagie gewirkt und keine Illusionsmagie und Verzauberungsmagie gewirkt, das könnte bedeuten, dass er ein Spezialist in der Zauberschule der Beschwörung ist und dass seine verbotenen Zauberschulen eben Illusion und Verzauberung sind. Er hat sowohl starke Defensivzauber, als auch Offensivzauber, das haben wir ja alle gesehen. Sein wahrer Blick Zauber ist ein guter Konter für so gut wie alle meine Illusionszauber. Wirkliche Schwachstellen, was seine Magie angeht, konnte ich außerdem keine feststellen, zumindest im letzten Prüfungskampf hat er für viele Zauber von uns die passenden Konter gehabt. Vor allem seine Magie, die gezielte Zauber auf ihren Anwender zurückwirft, ist sehr mächtig. Nezras ist also ein mächtiger Gegner und durch seine Verwandlung zum Leichnam noch um einiges gefährlicher geworden.

Und ich muss noch etwas zu dem sagen, was Ihr vorher gesagt habt, Vagor:
Zeit ist bei unserer Aufgabe ein wichtiger Faktor. Wenn wir uns zu viel Zeit bei unseren Nachforschungen lassen, könnten derweil schlimme Zeiten für Myth Drannor anbrechen. Es geht um eine sehr wichtige Aufgabe, die wir erfüllen müssen. Es ist daher nicht vermessen den Elfenvater und einen seiner Diener um Hilfe zu bieten. Außerdem ist Caelreth, der betreffende Priester, ein guter Bekannter von Selenia, Taeglyn und mir. Ich sehe also keinen Grund, warum wir seine Dienste nicht annehmen sollten. Seine Erkenntnismagie kann er zwar nur außerhalb von Myth Drannor wirken, aber so viel Zeit, um das zu tun, wird er bestimmt erübrigen können."


Sollte die Bedienung noch einmal kommen oder sollten sie sonst irgendwie gestört werden, würde Talindra zwischendrin mit ihrer Ansprache aufhören.
« Letzte Änderung: 21.09.2011, 19:27:47 von Talindra Laelithar »

Selenia

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Kapitel 1 - Schlachtenfluch
« Antwort #211 am: 22.09.2011, 13:25:02 »
Selenia lauscht gespannt Talindras Ausführungen. Die Illusionistin war sehr bewandert in ihren Wissensgebieten, was Selenia sehr schätzte, vor allem, da sie selbst nie soviel Zeit in das Erlernen solch ausführlichen Wissens gesteckt hatte. Das hatte sicherlich auch etwas mit der Art und Weise zu tun, wie sie ihre Magie wirkte, was ja nicht gerade dem traditionellen "Buch Magier" entsprach.

An einer Stelle horcht die Zauberin besonders auf, auch wenn dies ebenfalls keines ihrer Spezialgebiete betraf.

Wuchtwaffen?” Mit einem Blick zu Vagor o Rûn und der Klinge an seiner Seite.

Da sind wir nicht gerade gut gerüstet derzeit, oder?

Tsaer Herbstabend

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Kapitel 1 - Schlachtenfluch
« Antwort #212 am: 22.09.2011, 13:28:47 »
Bei den Ausführungen Talindras wird Tsaer mulmig. Seine Fähigkeiten würden nun mehr denn je auf die Probe gestellt. Doch eines ist ihm nun klar - dieser Gegner war auch ein Gegner seines Volkes. Er würde kaum inne halten, wenn Myth Drannor gefallen ist. Da die Hoffnung der Sy’Tel’Quessir auf ihm lag, musste er sein möglichstes tun um zum Sieg über diesen Feind beizutragen.

Kurz überlegt Tsaer, wie er wohl gegen diesen Feind helfen könnte.
"Sollte es zu einem Kampf kommen, so bin ich sicher, dass ich viele dieser Zauber wieder brechen kann und unsere Wunden schnell schließen kann. Zudem kann ich unsere Widerstandsfähigkeit gegen Zauber aller Art grundsätzlich magisch verbessern. Doch ich denke, wir sollten den Kampf nicht suchen. Solange der Lich uns noch nicht als Gefahr sieht, sollten wir versuchen, alles über ihn herauszufinden und... sein Phylakterion finden. Ich werde Fenmarel so oft wie möglich um seinen Rat bitten, aber das kann ich nur außerhalb des Einflussbereichs des Mythals tun." In den letzten Worten schwingt Sehnsucht mit. "Ich hätte nichts dagegen, bald aufzubrechen" Über das wohin macht sich der junge Elf keine Gedanken.
« Letzte Änderung: 22.09.2011, 13:29:36 von Tsaer Herbstabend »

Vagor o Rûn

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Kapitel 1 - Schlachtenfluch
« Antwort #213 am: 24.09.2011, 00:11:00 »
Vagorrun bemerkt den Blick der Hexenmeisterin auf seine Waffen. Nur wenige Sekunden zuvor hatte er festgestellt wie sinnlos seine Waffen gegen manche Gegner waren, und Untote gehörten ebenfalls nicht zu seinen favorisierten Gegnern. "Ich weiß auch nicht ob diese Klinge etwas gegen Untote ausrichten kann. Sie ist magisch, daran besteht kein Zweifel, allerdings habe ich nie den Zauber gelernt um Artefakte zu bestimmen. Ich werde auf jeden Fall nicht zu einem Keulenschwinger, nur wegen dieses Gegners. Ich bin mir schon nicht sicher bei Faervian ob ich es mit der gleichen Geschicklichkeit führen kann wie meine Rapiere. Auf jeden Fall nicht ohne Training.
Wir sollten auch nicht den Vorteil außer Acht lassen den wir darin haben, zumindest ein Abbild Nezras bekämpft zu haben. Allerdings sind sieben Jahrhunderte eine lange Zeit, wer weiß was sich geändert hat. Also sollten wir unsere Taktik nicht zu starr ausrichten.
Ansonsten glaube ich das Tsaer Recht hat. Wir sollten unsere Bemühungen auf das Phylakterion konzentrieren. Was bringt es uns Nezras zu besiegen nur um ihn einige Tage später erneut erschaffen zu sehen. Und ich denke unser Feind wird ähnliche Probleme haben Nezras zu finden. Und die Hochburgen des Wissens werden ihm nicht so ohne weiteres offenstehen. Ich will die Macht der Weissagungen nicht schmälern, aber auch alternative Quellen sollten in Betracht gezogen werden. Steht uns die Möglichkeit der Teleportation zur Verfügung oder haben wir Kenntnisse von genug Portalen über Faerun verteilt?"

Taeglyn

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Kapitel 1 - Schlachtenfluch
« Antwort #214 am: 25.09.2011, 17:51:51 »
Ein Schaudern unterdrückend, lässt sich Taeglyn von der Illusionistin die Einzelheiten des Lichtums erklären. Die langen schwarzen Haare hinter die elfischen Ohren streifend, nimmt der ehemalige Faernil einen grosszügigen Schluck seines Beerenweins und blickt nachdenklich in die Runde und verfolgt wortlos die Einwände und Beiträge seiner Kameraden.

Vagors Einwurf mit einem kräftigen Nicken unterstützend, kann sich auch Taeglyn nicht vorstellen sich von seinen beiden Kurzschwertn zu trennen und dann noch immer effektiv kämpfen zu könnnen.

"Ich denke auch, dass das Phylakterion unsere beste Chance darstellt. Wir sollten Caelreth diesbezüglich befragen.

Apropos... vielleicht wollen wir uns kurzfristig trennen? Möglichwerweise kommen wir schneller voran, wenn Talindra in Begleitung zu dem Corellioniten geht und ich - und wer immer mir Gesellschaft leisten möchte - hier auf den Talieser warte.

Kerzenburg und Silbrig Mond sollten für Selenia ja kein Problem darstellen."


beantwortet er so die letzte Frage des Schwertmagiers.

Talindra Laelithar

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Kapitel 1 - Schlachtenfluch
« Antwort #215 am: 25.09.2011, 18:35:00 »
"Die meisten Phylakterionen sind aus stabilem Material gebaut. Das gesuchte Phylakterion sollte aber mit einer Adamantit-Waffe gut zu zerstören sein. Als Armathoren dürften Selenia, Taeglyn und ich sehr leicht an eine Adamantit-Waffe herankommen. Darum brauchen wir uns keine allzu großen Sorgen machen. Aber erst einmal müssen wir das Phylakterion finden, um es zerstören zu können. Hoffentlich ist das Phylakterion von Nezras nicht wirklich extrem gut geschützt, denn dann würde uns eventuell auch keine Weissagung helfen. Aber Nezras muss eigentlich nicht unbedingt damit rechnen, dass er verfolgt wird und sein Phylakterion in Gefahr ist. Viele werden ihn ja für tot halten und nicht wissen, dass er mittlerweile untot geworden ist.

Wir sollten auf jeden Fall zwei Weissagungen einholen. Eine, in der wir fragen, wo man das Phylakterion finden können und eine andere, wo Nezras, der Verräter, zu finden ist. Wir können ja zuerst das Phylakterion zerstören und dann noch einmal zurückkommen und nach dem Aufenthaltsort von Nezras fragen.

Ich denke auch, dass das Schwert Faervian uns im Kampf gegen einen bösen Untoten sicherlich gute Dienste leisten könnte. Denn wir können uns sicher sein, dass dieses Langschwert sehr mächtig ist. Ihr solltet es gegen Nezras benutzen, Vagor."

Selenia

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Kapitel 1 - Schlachtenfluch
« Antwort #216 am: 26.09.2011, 07:41:48 »
Bei der Erwähnung der Klinge fällt Selenia auf, dass sie ja noch garnicht so recht wussten, was dieses Schwert überhaupt genau an Macht besaß. Die Zauberin greift daher in eine ihrer Taschen und holt ein Monokel daraus hervor und zeigt es den anderen.

Das hier sollte uns helfen zu ergründen, in welcher Weise Faervian uns helfen kann. Es vermag die Macht magischer Gegenstände zu ergründen, wenn man in den arkanen Künsten geschult ist. Darf ich?” erklärt Selenia, die Frage dann an Vagor o Rûn gerichtet.

Vagor o Rûn

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Kapitel 1 - Schlachtenfluch
« Antwort #217 am: 26.09.2011, 15:23:20 »
Vagorrun ist ein wenig mulmig dabei zu Mute Farvian aus der Hand zu geben, aber gleichzeitig ist er neugierig auf die Macht die der Klinge innewohnt. So legt er die Klinge nach kurzem Zögern auf den Tisch, jedoch nicht ohne Selenia zu warnen. “Faervian hat mich geprüft als ich es berührte. Ich weiß nicht warum ich für würdig empfunden wurde, also solltet ihr vorsichtig sein. Es war als wäre mein komplettes Leben an mir vorbei gezogen und bewertet worden.“ Als ihm klar wird das sein gesagtes durchaus auch anders gedeutet werden kann als er es meint beeilt er sich hinzuzufügen: “Nicht das ich andeuten will dass ihr seiner nicht ebenso würdig seid. Ich habe selten eine Bannwirkerin eures Könnens gesehen.“ Trotz aller Disziplin ist ein Hauch von rosa an seinen Wangenknochen zu sehen ehe er den Blick abwendet und Selenia ihrer Analyse überlässt.
“Wenn ich darf würde ich euch gerne in den Tempel des Göttervaters begleiten, sobald die Analyse Faervians abgeschlossen ist“, wendet er sich Talindra zu. “Die Seldarine haben auf uns herab gelächelt und ich möchte ihnen danken und ihren Segen für unsere Reise erbitten.“

Selenia

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Kapitel 1 - Schlachtenfluch
« Antwort #218 am: 26.09.2011, 15:29:24 »
Ich denke nicht, dass es nötig ist, die Klinge zu berühren, auch wenn ich diesbezüglich wenig Sorgen habe,” antwortet Selenia augenzwingernd.

Dann setzt sie das Monokel auf und wirkt eine einfache Zauberformel[1], woraufhin sie die Klinge eine ganze Weile betrachtet, während sie immer wieder etwas murmelt wie... “Hmmhmm...” “Äußerst interessant...” “In der Form habe ich das noch nie gesehen...” “Ja, doch...

Dann ist erstmal einen Moment Ruhe.

Ein sehr schönes Schwert,” bemerkt Selenia schließlich.

Es wird sich nur von einem Arkanisten führen lassen. Offenbar reichen eure Fähigkeiten diesbezüglich aber aus, es muss also kein vollausgebildeter Magier sein. Die Klinge ist mit einer sehr starken Verzauberung versehen, eine der stärksten, mit der man eine magische Waffe versehen kann. Zudem ist Faervian besonders effektiv gegen bösartige Externare und Untote, aber auch gegen böse Wesen allgemein. Man kann einen gezielten Zauber des dritten Grades in der Klinge speichern, der sich dann später zusammen mit einem Schwerthieb auslösen lässt. Außerdem wird man in die Lage versetzt, bis zu dreimal täglich vollkommen gestenlos zu zaubern. Zu guter letzt, aber das sieht man ja bereits, leuchtet das Schwert in einem tiefen Purpur, was man aber mental unterdrücken kann.
 1. Detect Magic
« Letzte Änderung: 30.09.2011, 16:50:28 von Selenia »

Talindra Laelithar

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Kapitel 1 - Schlachtenfluch
« Antwort #219 am: 01.10.2011, 15:56:15 »
"Faszinierend, was Ihr alles über das Schwert herausfinden konntet Selenia. Dieses Monokel muss wirklich ein nützlicher magischer Gegenstand sein, den Ihr da habt."

Dann wendet sich Talindra aber wieder an Vagor: "Ihr dürft mich gerne begleiten, wenn Ihr wollt Vagor. Caelreth ist ein ziemlich freundlicher Elf und es freut mich ihn wieder zu sehen. Ich gespannt, was der Elfenvater ihm berichten wird."


Vagor o Rûn

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Kapitel 1 - Schlachtenfluch
« Antwort #220 am: 02.10.2011, 00:33:04 »
Ehrfürchtig nimmt Vagorrun die Klinge erneut an sich. Nun hatte er einen Eindruck davon wie mächtig Faervian war, und das verstärkte das Gewicht seines Schwures. Nie hatte er eine derart machtvolle Klinge in Händen gehalten. Dankend nickt er der Hexenmeisterin zu, wobei er den gedanken welcher Zauber wohl am nützlichsten in der Klinge ist bei Seite schiebt.
Auch wenn er sich bewußt ist, das er gerade eine äußerst praktische Version eines Hellsichtzaubers erlebt hat, so ist doch das was sie nun vor haben nichts wovon er sich großen Nutzen verspricht. Zu häufig reden Orakel in kryptischen Texten. Aber vielleicht würden sie doch einen klaren Hinweis darauf bekommen wo es galt anzufangen zu suchen.
Als Talindra sich dann schließlich erhob schloß er sich an. Schon jetzt mißfiel es ihm die Gruppe zu trennen, aber die Sicherheit Myth Drannors würde sie schon noch ein wenig schützen.

Idunivor

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« Antwort #221 am: 03.10.2011, 11:41:50 »
Auf dem Weg zum Corellon-Tempel

Talindra und Vagorrun verlassen das Gasthaus und begeben sich zum Tempel des Corellon, in der Hoffnung dort auf Caelreth zu treffen. Tatsächlich ist der Priester auch dort und mit dem Tempeldienst beschäftigt.



Im Fliehenden Falken

Die anderen drei warten indessen weiter im Fliehenden Falken und gegen Mittag taucht dann auch endlich Memor Peto, der talisische Historiker, auf. Die drei wartenden Elfen werden von einer der Bedienungen informiert, dass der Mann sich auf einer der äußeren Plattformen befindet und dort sein Mittagessen zu sich nimmt. Inzwischen hat sich das Gasthaus auch ein wenig mehr gefüllt, da einige Bewohner der Stadt her kommen um zu essen.
« Letzte Änderung: 06.10.2011, 09:18:14 von Idunivor »
The only ones who should kill are those prepared to be killed.

Taeglyn

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« Antwort #222 am: 04.10.2011, 10:10:04 »
Sich mit einem neuen Becher Wein aufmachend, begibt sich Taeglyn zu dem Menschen und grüsst ihn freundlich. Ein wenig mit Memor plaudernd, wartet der Mondelf bis der Talieser sein Essen beendet hat und bietet ihm auch gerne an einen Blick auf Faervian werfen zu dürfen, wenn er es wünscht.

Schließlich aber kommt der Armathor zum eigentlichen Grund ihres Besuches:

"Sagt Memor, was könnt ihr mir über Nezras den Verräter erzählen? Ich habe gehört, er soll ein Lich geworden sein..."

Caelreth

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Kapitel 1 - Schlachtenfluch
« Antwort #223 am: 04.10.2011, 13:48:18 »
Der Tempel des Corellon ist eines der größten Gebäude Myth Drannors, wenn auch nicht mit den Ausmaßen des Windeklang Turmes oder des Schloss Cormanthor vergleichbar. Dennoch hat unablässiger Magieeinsatz und viel Arbeit den Tempel binnen weniger Monate von einer Ruine in ein glanzvolles Gotteshaus verwandelt, wenngleich der Prunk vergangener Zeiten noch hergestellt werden muss. Das mit einer Kuppel versehene Gebäude ist von wohl gepflegten Grünanlagen umgeben, Schlingpflanzen ranken sich um die Säulen des Tempel und Glasermeister aus Immerdar haben die Fenster wieder mit aufwändig verziertem, farbigen Glas versehen. Kleine Alkoven halten Schreine für die Götter bereit, welche keinen eigenen Tempel in Myth Drannor haben, doch dominiert wird das Gebäude natürlich von dem Altar und einer Statue Corellons, welche den Elfenvater wehrhaft und mit gezücktem Schwert darstellt.

Tatsächlich ist auch Caelreth anwesend, welcher einige Elfenkinder, wohl gerade unterweist. Der mondelfische Priester hat seine Mithrilrüstung gegen feine, weiße klerikale Gewänder getauscht, um seinen Hals hängt die Mondsichel Corellons, sein heiliges Symbol. Als er Talindra erblickt, läuft er sofort freudig zu ihr hinüber und begrüßt sie mit einer Umarmung "Talindra. Wie schön euch zu sehen. Ich hoffe es geht euch gut? Euer letzter Besuch ist eine Weile her." dann begrüßt er Vagorrun "Mein Name ist Caelreth aus dem Hause Maerdrym. Willkommen im Haus des Elfenvater. Was führt euch zu mir?" fragt er die beiden neugierig und wartet gespannt auf die Antwort.
« Letzte Änderung: 04.10.2011, 13:50:12 von Caelreth »

Selenia

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Kapitel 1 - Schlachtenfluch
« Antwort #224 am: 04.10.2011, 14:24:51 »
Auch Selenia kommt an den Tisch des Gelehrten und begrüßt ihn freundlich.

Seid gegrüßt, Memor, und lasst es euch schmecken. Wir würden gerne ein paar Worte mit euch wechseln, aber lasst euch ersteinmal nicht von uns stören und genießt eure Mahlzeit.

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