Autor Thema: [Prolog] Am Ende alter Lieder  (Gelesen 12267 mal)

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Asera Lenar

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[Prolog] Am Ende alter Lieder
« Antwort #15 am: 09.08.2011, 20:03:49 »
Am Zirkus angekommen, verschafft sich Asera erst einmal einen Überblick über das Zelt, die 9 Wagen vor ihr. In der Hektik des Verschwindens von der Werferin sowie der... Leiche, so absurd es klingen mag, hatte sie alles nur verschwommen mitbekommen. Sie wusste, dass der Direktor und Arantxa miteinder gesprochen hatten. Ob es auch zwischen ihnen eine mögliche Verbindung gibt? Sie schien ja aufgelöst zu sein. Gutes Schauspiel...? Oder kaltblütige Täuschung, um ihre Flucht realistisch zu machen..? Oder vielleicht doch nur eine abgesprochene Vorstellung der beiden, um ihr zur Flucht zu verhelfen? Fragen, die geklärt werden wollen.
Doch zuerst.. wendet sie sich dem Platz zu, den Feuerspucker ins Visier nehmend. Dabei lächelnd.

So geht sie ein paar Schritte auf ihn zu, schaut ihm bei seinem Tagewerk an und lächelt, genießt sie doch das feurige Können des auffälligen Maestro des Fegefeuers. Angst macht er ihr nicht, doch Respekt zollt sie ihm dennoch, denn die Kunst, mit dem Feuer zu spielen, ist eine ganz eigene. Sie streicht sich durchs Haar, die Schritte in Einklang mit dem hölzernen Scheppern auf ihrem Rücken. So legt sie ein wenig Kraft in die Stimme und ruft ihm zu. "Herr der Flammen, Herr der Reigen, komm er her, er soll sich zeigen!", und macht dabei eine heranwinkende Geste, ihr Lächeln kalt und berechnend, und dennoch mit einem einladendem Funkeln in den Augen. Ihre gesamte Kleidung ist schwarz und scheint das Licht das Feuers fressen zu wollen. "Ich habe ein paar Fragen , Feuermeister, und ich hoffe, ihr könnt sie mir beantworten." Sie neigt dabei grüßend das Haupt und legt sich ihre Worte zurecht. Mal sehen, wie kooperativ er ist.
"Musik und Mord... es gehört doch unweigerlich zusammen, oder?"
~Asera

Leolo

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[Prolog] Am Ende alter Lieder
« Antwort #16 am: 09.08.2011, 23:25:24 »
Natürlich lässt Azdaren seinen Begleiter nicht in Ruhe, und schon gar nicht ohne ein Lied.

Aber immerhin kann er schön singen, mit sanfter, klarer Stimme.

Es gab einst ein Mädchen, das segelte fort,
über die See zu ihrem liebstem dort...
da traf Sie drei Leute und diese fragten sie nett,
ob sie etwas Zeit auf der Reise wohl hätt.

Der Schwertmann sagt ihr: ich kenn da ein Spiel,
es ist gar nicht schwer, dazu gehört nicht sehr viel...
Wir drehen ein wenig die Flasche im Kreis,
du trinkst einen Schluck, oder zahlst küssend den Preis.

Der Elf er warnt sie: Ich kenn dieses Spiel,
und ich dacht auch zuerst, dazu gehört doch nicht viel...
Wir drehten ein wenig die Flasche im Kreis,
doch in der Nacht hat der Zwerg mich zum Preis.

Es gab einst ein Mädchen, das segelte fort,
über die See zu ihrem liebstem dort...
da traf Sie drei Leute und diese fragten sie nett,
ob sie etwas Zeit auf der Reise wohl hätt.

Die Schönheit erwiedert: Ich kenn dieses Spiel,
doch um Küsse zu spielen, gibt mir nicht viel...
Drum drehen wir die Flasche ein wenig im Kreis,
bleibt sie bei dir stehen, zahlst du Kleider zum Preis.

Und als ihr Schiff zum Hafen läuft ein,
trägt sie Elfenstiefel, und einen Mantel so fein,
ein Kettenhemd, und auch ein Schwert,
und schenkt sie dem einem der alles ihr wert...


Vergnügt summt er noch etwas die Melodie mit, wobei sich Rosa an ihn anschmiegt.

Wir teilen 70 zu 30.
Wenn du zu den Nonkonfirmisten gehören willst musst du erst einmal so reden wie wir, unsere Musik hören und die gleiche Kleidung tragen.

Leolo

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[Prolog] Am Ende alter Lieder
« Antwort #17 am: 09.08.2011, 23:33:43 »
Gronk Feuerfresser ist nicht unbedingt was man den fröhlich dreinblickendsten Kerl der Welt nennen könnte. Nein, er sieht abschreckend aus, über und über tätowiert, muskelbepackt wie ein Kriegsmann und mit einer zerschnittenen gespaltenen Zunge und einem Glatzkopf.

Tatsächlich kann er auch ganz lieb sein, wenn jemand ihn kennt. Asera jedoch blickt er nur an und spuckt Feuer in ihre Richtung bevor er zu ihr herüber kommt.

"Mags nicht wenn man mich ruft. Ich komm lieber selber dahin wo ich will." meint er zu ihr mit rauer Stimme die auch gut zu einem Steinriesen passen würde.
« Letzte Änderung: 09.08.2011, 23:34:47 von Leolo »
Wenn du zu den Nonkonfirmisten gehören willst musst du erst einmal so reden wie wir, unsere Musik hören und die gleiche Kleidung tragen.

Asera Lenar

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[Prolog] Am Ende alter Lieder
« Antwort #18 am: 09.08.2011, 23:47:25 »
Asera mustert ihn von oben bis unten. Ein... sagen wir, eigenwilliger Geselle, dieser Feuerspucker. Es lässt sie kalt, dass er sie mit Flammen bespuckt, dennoch schlägt sie warme, versöhnliche Töne an, um das Eis zu brechen. Und um so vielleicht zu den Informationen zu kommen, die sie braucht, um ihren Fall aufzulösen und abzuschließen. Sie lächelt, etwas freundlicher als zuvor, und macht eine Art einladende, offene Geste in seine Richtung. "Ich werde es beherzigen", sagt sie und neigt ganz leicht das Haupt. "Man nennt mich Asera, und... ich habe Fragen zu einem Vorfall, der sich vor kurzer Zeit vorgetragen hat. Ein Mann wurde aus Versehen von einer Messerwerferin erdolcht." Dabei wird sie etwas vertraulicher und lacht innerlich. Vielleicht sollte sie nicht so gehoben mit ihm sprechen und etwas vulgärer werden. Manchmal war es eben doch besser, nur Bauer zu sein statt adelig.
"Jedenfalls... hat's den ja am Hals erwischt, ein zack!, durch. Er hat stark geblutet, und dass muss eine riesige Sauerei gewesen sein. Und du warst ja der, der ihn dann getragen hat...", wobei sie einen mitfühlenden Blick hatte. So viel Blut war wirklich schwer aus Kleidung herauszubekommen. Vorrausgesetzt, man trug welche. Was sie bei dem Feuerfresser jedoch irgendwie bezweifelt. Stark bezweifelt. "...Kennst... du.... eventuell diese Frau, die die Messer geworfen hat? Oder weisst du, wo sie hin ist...? Oder was mit dem Kerl passiert ist, den sie erwischt hat?", fragt sie ihn dann und lässt, ganz subtil, eine Hand an ihr Geldsäckchen wandern, in der es klimpert. Ihr Gesicht lächelt, nur mustern ihre berechnenden Augen den tätowierten Mann.
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~Asera

Leolo

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[Prolog] Am Ende alter Lieder
« Antwort #19 am: 10.08.2011, 00:11:14 »
"Hat mir die ganze Bude vollgesaut der Kerl. Aber was gehts dich an? Wenn du mir was anhängen willst brauchst du nur herkommen. Ich hab den Typen nicht weggeschafft, egal was die alle sagen"

Gronk wirkt aufgeregt, was seinem Aussehen etwas noch bizarres gibt.

"Und damit du es weisst, die kleine ist ein gutes Mädchen. Wenn mir wer was anhängen würde, wäre ich auch abgehauen."
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Asera Lenar

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[Prolog] Am Ende alter Lieder
« Antwort #20 am: 11.08.2011, 20:02:32 »
Asera verzieht ihr Gesicht nur zu einem schiefen Grinsen, nicht nur, um den Hühnen zu verunsichern, sondern auch, um ihn paradoxerweise damit zu beruhigen. "Glaub mir, ich will dir nichts anhängen. Ich hätte gar nichts davon. Außerdem glaube ich dir - du hast deinen Teil an dem Abend sicher ehrenhaft geleistet, und das will und kann ich gar nicht anzweifeln. Sag mal...", setzt sie dann an und geht vorsichtig einen Schritt näher, ihn musternd. "Könnte ich zufälligerweise in den Wagen hineingehen, indem du den Kerl hineingeschafft hast? Ich werd nichts anrühren, ich mag mich nur umsehen. In ganz eigener Sache. Du hast nichts zu befürchten, so wahr ich hier stehe!", gibt sie von sich und macht eine respektvoll-gönnerhafte Geste mit den Armen und streicht sich danach die Mähne aus dem Gesicht, die grauen Augen auf den Körper des Hühnen gerichtet. Wer weiss... vielleicht weiss er mehr, als er zugibt. Oder er hat sich sämtliche Schläue aus seinem Kopf weggefackelt im Laufe der Jahre~
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~Asera

Leolo

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[Prolog] Am Ende alter Lieder
« Antwort #21 am: 12.08.2011, 07:36:57 »
"Du hörst wohl nicht zu kleine." meint Gronk in rauem Ton mit seiner kehligen Stimme. Als er sich zu Asera herabbeugt bewegen sich die Tätowierungen an seinem Hals und seinen Armen mit den darunterliegenden Muskeln als ob sie lebendig wären, und der grosse Kerl mustert sie genau.

"Nicht mir wurde etwas angehängt sondern ihr. Ich sags dir nochmal so das es auch kleine neugierige Mädchen verstehen: Ich glaub nicht einen Moment das die Sache so ablief wie sie sagen. Wenn Arantxa Gold wollte, warum ist das dann noch da? Das stinkt doch zum Himmel. Aber ich will immer noch wissen was dich das angeht, ansonsten kannst du dir meinen Wagen höchstens anschauen während ich dich über die Kiste beuge und dir die Seele rausvögel. Klingt doch nach einem lustigem Spass, und vielleicht zeigst du mir am Ende auch den Trick wie man in dieser Stadt auf einmal verschwinden kann."

Gronk wirkt vulgär, ungezogen und wie gemeines Volk. Und er hat sichtlich Spaß daran Leute zu erschrecken. Aber er wirkt nicht dumm oder plump. Etwas an dem Blick mit dem er sie mustert scheint auszudrücken dass er viel mehr hinter Asera vermutet als sie bisher preisgibt.
« Letzte Änderung: 12.08.2011, 08:16:15 von Leolo »
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Darrak Steinschild

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[Prolog] Am Ende alter Lieder
« Antwort #22 am: 12.08.2011, 12:52:48 »
Die Schönheit eines Liedes liegt im Blickwinkel des Betrachters. Oder wohl eher im Hörwinkel.
Darrak ist nicht gerade erfreut über das Geträller des Barden.

70 zu 30? Hm. Ihr wollt diese Laute ... Pah! Ihr 30, ich 70! Das ist das Mindeste, wenn ich dabei auch
noch Euer Geheule ertragen muss.

Asera Lenar

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[Prolog] Am Ende alter Lieder
« Antwort #23 am: 13.08.2011, 12:10:00 »
Der Moment war gekommen. Seine passive Aufdringlichkeit manifestierte sich in den Worten, bei denen sie,sollte sie sie hören, Gerechtigkeit walten lassen sollte. Ein solcher Affront, direkt vor ihr, führte zu einer massiven Verletzung ihrer Ehre, ihres Stolzes. Und launisches, gerechtigkeitsliebendes, vergeltendes Wesen, dass sie ist, führt dieses Verhalten fast immer zu einem Eintrag in ihrem Buch. Und damit zu einem fast garantiertem Todesurteil desjenigen, dessen Namen sie hineinschrieb.
Ihr Blick wird eisig, und auch ihre Betonung ändert sich mit dem Wechsel ihrer Augen zu dem kalten Grau, das sie nur Todgeweihten schenkt. Dennoch muss sie Ruhe walten lassen. Immerhin ist sie durch ihre Gilde auch an Gesetze gebunden. Und sie kann niemanden umbringen, ohne den Namen zu kennen. So geht sie einen Schritt zurück und vertraut auf ihre schauspielerischen Fähigkeiten. Die Maske, die sie wählt, ist eine der ruhigen und zurückhaltenden, nahezu freundlichen Frauen. "Das mit dem Vögeln lassen wir erstmal, großer, tätowierter Mann. Aber lass mich dir einen Handel vorschlagen: Du nennst mir deinen Namen und ich nenne dir meine Absichten. Hier ein kleiner Vorgeschmack. Ich will Arantxa nichts tun. Ich möchte ihr nur Fragen stellen, nichts weiter. Sie wird völlig unverletzt bleiben. Jedoch ist es dafür notwendig, dass ich auch nach den Plätzen gucke, an denen sie gewesen ist oder eben der Mann, den sie aus vollstem Versehen erworfen hat -die Götter haben ihn selig-, damit ich weiss, wo ich sie finden kann. "

~Nennt man so etwas Notlüge? Wahrscheinlich. Jedenfalls kann ich das mit dem Unverletzt bei dir von Anfang an nicht garantieren, du mieses, tätowiertes Etwas!~

Sie bemüht sich um eine neutrale Miene, ohne ihren Hass durchscheinen zu lassen. Dabei etwas distanzierter zu wirken, scheint ihr dabei ein treffendes Mittel zu sein, und auch das Lächeln ist um einige Grad wärmer, als es ursprünglich gedacht war. Wenn es so weitergeht, würde er sterben müssen, weil er sicherlich einer derjenigen ist, die Fäuste und Hiebe für das einsetzen, was ihnen lieb und teuer ist. Er mag Arantxa, und sein Beschützerinstinkt ist stark, wenn auch vulgär ausgeprägt. Nichts, was man nicht umgehen oder für sich nutzen könnte. Doch wenn er sie angreifen sollte, würde er eines mysteriösen Todes sterben und 'aus Versehen' seinen eigenen Körper mit de Feuer in Brand stecken, was er vor Publikum spuckt. Es würde als Notwehr gelten, sie wäre fein aus der Sache raus und sie hätte einen Zeugen weniger. Nicht, dass sie es wirklich darauf hinauslaufen lassen will, aber sicher ist sicher. Er müsste zumindest so lange am Leben bleiben, bis sie mit dem Direktor gesprochen hätte und die Wagen vorher inspiziert hätte. So viel zu tun in dieser Nacht, und dieser Kerl hielt sie ganz schön lange auf. Niederes Pack, was die Absichten einer einfachen, normalen Frau nicht ausmachen kann. Pah!
"Musik und Mord... es gehört doch unweigerlich zusammen, oder?"
~Asera

Arantxa Velldrak

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[Prolog] Am Ende alter Lieder
« Antwort #24 am: 16.08.2011, 00:24:41 »
Wohin? Wohin? Wo soll ich nur hin?

Ich bin gelaufen, bin weit gelaufen. Wundere mich noch immer über den Weg der hinter mir liegt ohne dass man mich bemerkte, mich aufhielt, mich suchte. Bin ich allein? Wieder allein? Ganz allein in dieser Welt?

Warum bin ich nochmal gelaufen? Achja Jagd, sie würden mich jagen, weil die Schuld bei mir gesucht wird. Wie sie immer beim nächstliegenden gesucht wird.

Wo bin ich hier? Am Hafen? Ja das Meer. Wogende Wellen glätten.

Im Dunkel der Nacht schlich sie sich an einen der unbeanspruchten Piers zurrte ihre Habe unter den Brettern fest und ließ sich ließ sich tief in die Wellen gleiten und schwamm in tiefer bewusster Verbindung zum Wasser um wieder zur Ruhe zu kommen.

Wie gut das tut. Umspült. Gestreichelt. Kühle Frische, umschmeichelnde Fülle.

Als sie vor Kälte fast bibbernd den Wellen wieder entstieg war ihr viel wohler.

Meine Schritte werden mich zurück zum Zirkus führen. Egal was geschieht, warum also nicht gleich vorsichtig zurück? Hier hat es so viele Verstecke, mein Weg wird sicher sein. Auf geht es. Und wenn es über die Dächer geht!

Leolo

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[Prolog] Am Ende alter Lieder
« Antwort #25 am: 16.08.2011, 05:16:08 »
Der Strand ist schwarz. Jahrhunderte lang hat das Meer aus Narhalls Drachensteinboden kleine Bruchstücke abgewaschen, sie sich geholt und zurückgeworfen. Und doch fühlt es sich nicht anders an als anderer Strand, und das Mondlicht lässt ihn fast wie dunkles Silber wirken.

Arantxa muss ein wenig abgetrieben worden sein, denn sie bemerkt schnell dass sie nicht genau an der Stelle wieder auftaucht an der sie ursprünglich losgeschwommen ist. Wie eine Linie aus nichts zieht sich das Pier durch die Nacht, verdeckt die Sterne dahinter. Arantxa sieht die Kisten darauf, hinter denen sie ihre Habe verschnürt hat, die Silhouetten der alten, scheinbar von ihrer Crew allein hier angemachten Schiffe die ihr Deckung gaben.

Der Anblick der Stadt und das leichte Spiel der Wellen im Wind haben sie abgelenkt, ihrem Geist Ruhe geschenkt.

Vielleicht hätte sie den Mann sonst gar nicht bemerkt der still und reglos am Anfang des Piers steht und immer wieder suchend das Wasser abschaut und zum Pier und seinen Kisten herüber.
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Arantxa Velldrak

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[Prolog] Am Ende alter Lieder
« Antwort #26 am: 16.08.2011, 06:41:08 »
Wie elend. Ein Mensch? Machen die nur Ärger?

Langsam zieht sie sich an den Piers entlang durchs Wasser.

Sich hier treiben zu lassen ist einfach. Die Kunst ist es das lautlos zu tun.

Und sie gibt sich gekonnt alle Mühe.

Wer ist das? Was schaut er? Und das wichtigste hat er meine Sachen angerührt? Aber nein, ich denke nicht, die habe ich zu gut versteckt. Er müsste schon danach gesucht haben oder mich beobachtet haben.

Sie versucht unauffällig nahe zu kommen um den Mann zu erkennen.

Azdaren

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[Prolog] Am Ende alter Lieder
« Antwort #27 am: 16.08.2011, 13:16:15 »
Ich werde in der Stadt noch mehr Ausgaben haben. Und ihr solltet bedenken was ihr habt wenn ihr mein Angebot nicht annehmt. 70 zu 30 ist nicht schlecht dafür dass ihr gar nichts habt und ich der einzige bin der weiss wo der Schatz verborgen ist.

Azdaren ist einnehmend, sein Lächeln freundschaftlich und fröhlich. Er hat sichtlich Spass daran mit dem Zwerg zu feilschen und ihm die Vorzüge seines kleineren Anteils zu erklären.

Wenn wir in Narrhall noch Hilfe brauchen werde ich sie von meinem Anteil bezahlen müssen, vorstrecken müssen. Wenn ihr das auch wollt: Nur zu! Wir können alles das wir brauchen auch gemeinsam bezahlen. Aber am Ende wird euch dann vielleicht auch weniger bleiben als diese 30 Anteile.
« Letzte Änderung: 16.08.2011, 13:18:32 von Azdaren »

Leolo

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[Prolog] Am Ende alter Lieder
« Antwort #28 am: 16.08.2011, 14:58:02 »
Gronk blickt Asera abschätzend an. Der Hühne streckt ihr seine gespaltene Zunge heraus und lacht.

Man nennt mich Gronk Flammenzunge kleines Mädchen. Jetzt hast du meinen Namen, also rück raus damit was dich die Sache angeht. Über den Kerl weiss ich fast gar nichts. Ich hab ihn in meinen Wagen getragen und da war er schon tot. Ich könnt es beschwören, aber mir glaubts ohnehin keiner. Hah! Wen kümmert es.

Mir wärs recht wenn der Kerl davongelaufen wäre, dann würde dieser elende Kerl aufhören mit den Direktor zu verhören.


Man könnte meinen Gronk hätte sich nur versprochen und Asera unabsichtlich verraten das jemand beim Zirkusdirektor ist. Doch das Funkeln in seinen Augen und der leichte Ansatz eines Schmunzelns sprechen eine andere Sprache.
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Leolo

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[Prolog] Am Ende alter Lieder
« Antwort #29 am: 19.08.2011, 09:00:36 »
Arantxas Sinne sind scharf, und es fällt ihr nicht schwer nah genug heran zu kommen um zu erkennen dass der Mann jemanden sucht der im Wasser schwimmt. Er sucht sie!

Aber offenbar hat er nicht gesehen wo sie ihre Sachen hingetan hatte. Ansonsten müsste er doch dort hinten bei den Kisten auf sie lauern, wo sie vom Wasser aus keine Möglichkeit hätte ihn zu sehen. Es gelingt ihr bis dort vorn an das Pier zu schwimmen ohne gesehen zu werden, aber der Kerl steht immer noch am Anfang des Stegs und wartet im Dunkel.
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