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Autor Thema: Kapitel 1.1 - Die R.N.S. Coaltongue  (Gelesen 11765 mal)

Beschreibung: 1. Akt des Abenteuers "The Island at the Axis of the World"

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TKarn

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Kapitel 1.1 - Die R.N.S. Coaltongue
« am: 11.08.2011, 08:04:09 »
Es ist Frühjahr das Jahr 500. Sieben Jahre nach dem Ende des vierten Yerasol Krieges haben die Werften in Flint das erste Risuri-Kriegsschiff, dass ganz allein durch Dampfmaschinen angetrieben wird, fertig gebaut. Der Herrscher von Risur, König Aodhan, ist nach Flint gekommen, um den die erste Fahrt dieses mächtigen Schiffes zu erleben. Dieses Meisterwerk aus Staht, das Königliche Kriegsschiff Coaltongue dient als Abschreckung gegen zukünftige Aggressionen der Nation Danor.

Die "Königlichen Heimat Gendarmerie" wurde beauftragt, die Sicherheit bei diesem Ereignis zu gewährleisten, und Sie haben in den vergangenen Wochen weder Kosten noch Mühen gescheut, dass die Jungfernfahrt ohne Probleme durchgeführt werden kann. Jedoch haben sich die Anzeichen auf ein bevorstehendes Attentat oder einen Sabotageakt verdichtet.
« Letzte Änderung: 25.08.2011, 15:11:54 von TKarn »

TKarn

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Kapitel 1.1 - Die R.N.S. Coaltongue
« Antwort #1 am: 13.09.2011, 09:10:11 »
Der Raum ist ziemlich klein, in dem ihr Euch befindet, jedoch gibt es hier im Hauptquartier nicht wirklich große Räume, um ein Treffen zu veranstalten. Der Raum war insofern zwekmäßig, dass er nur Euch 4 und Stover Delft beherbergen muss. Der hagere Mann, der die vierzig gerade überschritten hat, schaut Euch an. Ihr könnt euch noch daran erinnern, als er Euch damals angesprochen hatte, für die Gendarmerie zu arbeiten - mit Erfolg. Nun steht er vor Euch, schaut Euch an und beginnt dann zu sprechen:

"Nun Leute, ihr wisst eigentlich, um was es geht. Die Einweihung des Schiffes ist von großer Bedeutung für den König. Darum hat er es sich nicht nehmen lassen, diesen feierlichen Akt selbst durchzuführen. Das Gelände ist abgesperrt und die Polizei wird nur 700 Leute auf den Festplatz lassen. Wie bei jedem Ereignis dieser Bedeutung gibt es viele Verrückte, die sich wichtig machen wollen; mit Anschlägen und Sabotage drohen. Eure Aufgabe ist es nun, potentielle Gefahren aufzuspüren und auszuschalten."

Licarion

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Kapitel 1.1 - Die R.N.S. Coaltongue
« Antwort #2 am: 13.09.2011, 21:19:58 »
Licarion gibt mit einem Nicken zu verstehen, dass er seinem Vorgesetzten aufmerksam zugehört hat.
Delfts Angebot, für die Gendarmerie zu arbeiten, ist für ihn ziemlich überraschend gewesen, doch er hat es nur zu gern angenommen. Mit jedem Jahr, das der Erfinder in Flint verbracht hat, ist es schwieriger geworden, gut bezahlte Arbeitsaufträge zu bekommen. Und die Aussicht auf eine feste Anstellung kommt dem Elfen zu diesem Moment ziemlich gelegen. Vor Allem, da seine letzten Kunden ihn nicht gerade großzügig bezahlt haben.
Neben Licarion stehen seine neuen Kollegen: ein schwarzhaariger, blasser Elf, ein bärtiger Mensch und ein kriegerisch wirkender Zwerg. Mit ihnen bekannt hat er sich noch nicht gemacht. Vielleicht ist dafür später Zeit, vielleicht aber auch nicht. Wenn er es sich genau überlegt, hat er eigentlich noch andere Dinge zu tun.
Im Moment steht aber erst einmal Assistant Chief Inspector Delfts Ansprache im Vordergrund.

Maok Schmelzweis

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« Antwort #3 am: 14.09.2011, 16:33:17 »
"Gibt es Hinweise auf konkrete Bedrohungen? Das würde uns die ganze Sache einfacher machen."
« Letzte Änderung: 14.09.2011, 16:39:56 von TKarn »

Gnathius Zerbel

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Kapitel 1.1 - Die R.N.S. Coaltongue
« Antwort #4 am: 14.09.2011, 21:30:32 »
"Ha! Worum es geht wissen wir. Und auch worum es eigentlich gehen sollte!", poltert der Magier los und beginnt scheinbar unkontrolliert mit seinem Finger in der Luft herumzufuchteln.
Sein Stab klopft unrythmisch auf den Boden und die schwere Armbrust, auf seinem leicht gebeugten Rücken, schrabt an der Wand des engen Raums. "Wie oft habe ich Euch bereits meine Pläne vorgelegt und um Unterstützung für meine bahnbrechenden Forschungsprojekte gebeten? Seht ihr denn den visionären Geist meiner Überlegungen nicht? Wir können Menschen und Maschinen verbinden. Die Zeit ist reif. Wir stehen an der Schwelle einer neuen Zukunft! Der Zeitgeist ruft förmlich nach einer Revolution unserer Evolution. Erschaffen wir den Menchanus! Ich benötige doch nur ein winziges Startkapital und Zugang zu... nunja... Versuchspersonen. Es kann gelingen! Es wird gelingen!"

Licarion

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Kapitel 1.1 - Die R.N.S. Coaltongue
« Antwort #5 am: 15.09.2011, 18:58:04 »
Licarions Blick löst sich von Delft, wandert erst interessiert zu dem lauten Menschen, dann in Gedanken versunken zu seiner eigenen Hand. Er sieht es vor sich, klar und deutlich. Blankes Metall und mechanische Gelenke ersetzen das warme Fleisch, nicht Muskeln und Sehnen steuern jede Bewegung, sondern Zahnräder, Druck und Hydraulik. Öl statt Blut. Wahrlich eine Revolution der Evolution. Der Bau komplex, wie ein mit Maschinerie gefüllter Handschuh, doch im Prinzip realisierbar. Im Grunde nicht viel anders als die Greifarme, die Licarion seinem mechanischem Helfer verliehen hat.
Doch der Detailreichtum, den ein Nachbau, wenn nicht sogar eine Neuerfindung eines so vielseitigen Körperteils erfordern würde, scheint nahezu erschlagend. Nicht, dass die Konstruktion einer solchen Maschine ein unüberwindbares Hindernis darstellen würde. Doch das Gewicht des Apparates - und die Eigenschaft des Organischen, sich gegen Fremdkörper zu wehren -, machen die Idee utopisch. Am unvorstellbarsten aber ist die Übertragung der geistigen Willenskraft auf die Metallkonstruktion, was eine wahre Verbindung zwischen Mensch und Maschine vollenden würde.
"Das ist unmöglich."
Verwundert, seine eigene Stimme zu hören, findet Licarion wieder den Weg in die Realität zurück.

Maok Schmelzweis

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Kapitel 1.1 - Die R.N.S. Coaltongue
« Antwort #6 am: 15.09.2011, 21:17:05 »
Maok blickt sich zu dem Menschen um, schaut dann Inspektor Delf an und meint: "Das kann nicht euer Ernst sein."

Variel

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Kapitel 1.1 - Die R.N.S. Coaltongue
« Antwort #7 am: 16.09.2011, 19:51:05 »
"Wenn doch nur alle Bedrohungen für die hier lebenden Menschen so schnell zu finden wären." fügt Variel nach einem Blick auf den Rumfuchtler hinzu, ohne eine Miene zu verziehen. "Ansonsten möchte ich mich der Frage des Zwergen anschließen. Gibt es...noch andere... konkrete Hinweise?"
« Letzte Änderung: 21.09.2011, 16:12:31 von Variel »

TKarn

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Kapitel 1.1 - Die R.N.S. Coaltongue
« Antwort #8 am: 21.09.2011, 13:29:19 »
"Nun, wir können keine Namen nennen, aber es hat sich herauskristallisiert, dass es 4 Gruppen gibt, denen eine Störung des Festaktes gelegen kommen würde. Da sind zum einen die Dockarbeiter, die ihrer Unzufriedenheit damit Ausdruck verleihen, dann wären da noch die Primalisten - eine Gruppe von radikalen Druiden, Fey Terroristen und einige Kriegsveteranen, die damit den Konstrukteur des Schiffes persönlich treffen wollen."

Stover macht eine kleine Pause. "Mehr Anhaltspunkte haben wir nicht."

Gnathius Zerbel

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« Antwort #9 am: 21.09.2011, 15:26:40 »
"Hä? Was für Zeug?", fragt Gnathius irritiert in die Runde. "Meine Forschungsgelder, wir waren doch gerade... Primalisten? Fey Terror?" Der Metall Elementarist versteht überhaupt nichts mehr, von dem was hier vor sich geht. Thema waren doch gerade noch seine dutzende Male beantragten Gelder, aber dieser Stover hüllt sich mal wieder in stoisches Ignorieren. Typisch Kronenbeamte, einfälltig in ihrem Geist, wie Ackergäule.

Licarion

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Kapitel 1.1 - Die R.N.S. Coaltongue
« Antwort #10 am: 21.09.2011, 20:40:48 »
Licarion fischt eine Zigarette, von denen er immer ein paar bereits gedrehte bereithält, aus einer seiner Taschen und klemmt sie sich zwischen die Lippen.
"Ich glaube, Ihr habt den Zweck dieses Treffens falsch verstanden", sagt er zu dem eifrigen Forscher, während er ein Streichholz an seinem Gürtel entfacht und die Zigarette anzündet.
Das wurde auch Zeit, denkt Licarion und nimmt genüsslich einen Zug, bevor er sich an Delft wendet.
"Wisst Ihr von Angriffzielen, die taktisch günstig sein könnten? Der Maschinenraum vielleicht?" Seine Augen leuchten auf. Insgeheim hofft er, selbst einmal ein Blick in das Herzstück der Coaltongue zu werfen. "Oder vermutet Ihr, dass sich Attentate nicht gegen das Schiff, sondern den König selbst richten könnten?"

Maok Schmelzweis

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Kapitel 1.1 - Die R.N.S. Coaltongue
« Antwort #11 am: 22.09.2011, 14:20:13 »
"Also die üblichen Verdächtigen," meint Maok und fährt fort: "Nicht sonderlich hilfreich, aber immerhin etwas."

Variel

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Kapitel 1.1 - Die R.N.S. Coaltongue
« Antwort #12 am: 23.09.2011, 10:33:32 »
"Wir sollten uns in jedem Fall mit den sonstigen Sicherheitsvorkehrungen vertraut machen, um mögliche Lücken zu verifizieren. Das könnte uns vielleicht den ein oder anderen Hinweis geben, wie potentielle Attentäter vorgehen könnten."

Variel schaut zu Delft hinüber.

"Ich nehme an, uns liegen die entsprechenden Planungen vor?"

TKarn

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Kapitel 1.1 - Die R.N.S. Coaltongue
« Antwort #13 am: 26.09.2011, 13:29:01 »
Maok geht in sich, was er über die Gruppen sagen kann:

Die Dockarbeiter, diese hart arbeitende Menschen sind meist an ihrer ärmlichen Kleidung zu erkennen. Die Primalisten im Gegensatz tragen meistens Sandalen, haben auffällige Frisuren und tragen verschiedene Symbole. Bei den Feyterroristen handelt es sich meist um Elfen und Halbelfen, die ihr tadelloses Äußeres meist durch Tragen von schmutziger Kleidung zu verbergen suchen. Die Kriegsveteranen sind so Ende 20 oder Anfang 60 und sind besser in Form als die meisten anderen Einwohner der Stadt. Nun, mit etwas Glück sollte man solche Leute herausfiltern können.

"Wie gesagt, konkrete Pläne sind uns nicht bekannt. Eure Aufgabe ist es, unter Einzubeziehung der örtlichen Polizei, die Menge zu beobachten und potentielle Kriminelle auszufiltern. Die Polizei hat die Gegend schon abgeriegelt und wird dann 700 Leute auf den Festplatz lassen.  Begebt euch sich zum Festplatz und beginnt mit der Arbeit."

Maok Schmelzweis

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Kapitel 1.1 - Die R.N.S. Coaltongue
« Antwort #14 am: 26.09.2011, 14:04:43 »
Maok teilt den anderen die Details über die verschiedenen Gruppen mit. Als Delft dann den Einsatzplan noch einmal genauer beschreibt, denkt er kurz darüber nach und meint dann sarkastisch: "Gute Planung. Wenn eine Panik in der Menge ausbricht, können die Leute nur über die Brücke aufs Festland zurück. Ich frage mich, wie viele von ihnen schwimmen können."

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