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Autor Thema: Akt 1: Das Erwachen  (Gelesen 16228 mal)

Beschreibung: Ingame-Thread 1

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Scotia

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Akt 1: Das Erwachen
« Antwort #75 am: 06.10.2011, 17:25:32 »
Scotia antwortet nicht auf das Angebot des Verwachsenen. Stattdessen versucht sie ihn niederstarren. Nur langsam beruhigt sich ihr Gemüt, verfliegt ihr Ärger. Aber den Jungen würde sie nicht in Ruhe lassen. Sie spürte, dass mehr an ihm war. Vielleicht war er eines dieser Zeichen, die sie schon ihr ganzes Leben lang beobachtet hatte. Sie wendet sich von dem Krüppel ab, um sich ihrem Essen zu widmen. Sie beißt in das Brot und reißt mit einer Armbewegung ein Stück davon ab, das sie geräuschvoll kaut und schließlich mit einem Schluck aus ihrem Becher herunterspült.
« Letzte Änderung: 06.10.2011, 17:29:13 von Scotia »
"And sin, young man, is when you treat people like things, including yourself. That's what sin is." - Terry Pratchett

Hennen

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Akt 1: Das Erwachen
« Antwort #76 am: 09.10.2011, 13:24:59 »
Hennen fühlt sich bedrängt, sitzt er doch buchstäblich zwischen den Fronten; in einem Streit, den niemand gewonnen kann beziehungsweise will. Deshalb hängt er sich an die Gesprächspfade des Mönchen, der offenbar so viele Dinge zu erzählen weiß, die der Adelssohn so nie für möglich gehalten hätte. Sein ganzes Leben dem bloßen Erhalt von Büchern zu widmen, soetwas hätte Vater oder der König niemals ernstnehmen geschweigedenn akzeptieren können. "Moment, das heißt aber, Eure Leute kümmern sich um das Wissen dieser Welt in einer Art und Weise, mit der andere Menschen ihren Göttern huldigen, oder wie kann man eure Handlungsweise verstehen?"

Faol

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Akt 1: Das Erwachen
« Antwort #77 am: 10.10.2011, 18:03:38 »
"Nun beim ein zwei der ältesten Bibliothekare könnte das durchaus der Fall sein, so wie sie die Bücher behandeln, „ antwortet Faol mit einem leisen Kichern. "Aber eigentlich hat unser Orden nichts mit Religion, Verehrung und jedem Ordensmitglied ist es freigestellt einem Gott seiner Wahl zu folgen, auch wenn die meisten einen Wählen der sich dem Wissen oder der Reise widmen, davon ausgenommen sind natürlich böse Gottheiten oder Dämonen, deren Verehrung zieht den sofortigen Ausschluss aus dem Orden nach sich. Unser Orden gründet sich auf einer Philosophie, die auf der Überzeugung fusst, dass sich sowohl das einzelne Individuum, als auch langfristig die Gesellschaft als ganzes, weiterentwickeln in dem sie lernen und Erfahrung sammeln. Aus diesem Grund ist Wissen das kostbarste Gut und in dem wir es Sammeln und Bewahren fördern wir auch unsere eigene geistige Entwicklung.“

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