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Autor Thema: [Kapitel 4] Jagd auf das Herz der Schatten  (Gelesen 57070 mal)

Beschreibung: Im Windschatten des Feindes

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Torn

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[Kapitel 4] Jagd auf das Herz der Schatten
« Antwort #210 am: 04.06.2012, 22:54:19 »
"Ihr macht es euch einfach, Aramil. Zu einfach. Ihr habt auch den Umgang mit Pfeil und Bogen gelernt und könnt mit einer Axt um. Natürlich sorgt eure Ausbildung und eure Erziehung und vielleicht sogar euer Geist dafür, dass ihr nur so viel schießt, dass das natürliche Gleichgewicht gewahrt bleibt. Ihr sortiert die kranken und schwachen Tiere aus mit eurer Jagd. Und vielleicht nutzt ihr eure Axt nur, um totes Holz oder kranke Äste zu schlagen, aber ändert es etwas an der Tatsache, dass man Pfeil und Bogen, Äxte und sogar gezähmte oder verwunschene Tiere nutzen kann, um damit sinnlos und brutal zu schlachten und zu zerstören? Es gibt Priester, die nutzen ihre Heilmagie, um die Armen, Schwachen und Kranken zu erpressen. Es gibt Wesen, auch Mensch und Elf, die nutzen das Wort Frieden, um ihre tyrannische Herrschaft zu legitimieren. Alles kann und wird als Waffe verwendet werden, Aramil!", sagt Torn ernst und geht nicht darauf ein, dass Aramil der Meinung ist, dass Torn verblendet sei. Aramil ist, so findet Torn, mindestens genau so verblendet, wenn er eigene Verbündete opfert, nur damit er sich ein reines Gewissen einreden kann. Aber das Daelkyr-Halbblut äußert dies nicht in der Form. "Ich bin auch kein natürliches Wesen mehr, denn ich trage diese Missgeburt an meinem Arm, das ja. Aber Aramil, trotzdem nutze ich diese Monster, welches sich von mir zu ernähren scheint, gegen meinen Feind. Warum sollte ich die Waffen meines Feindes nicht gegen ihn lenken? Ja, sie hat den Umgang mit dem Untod erlernt, ja, sie hat ihn gegen uns eingesetzt. Was wollten wir an ihrer statt sagen? Dass wir den Umgang mit Pfeil und Bogen gelernt haben und diese auch gegen sie einsetzen? Sie kann ihre Macht wider den Feind werfen und für das Erste schienen wir ihre Feinde zu sein, auch das ist so. Aber deshalb sollten wir uns nicht primitiver als Orks verhalten. Hört euch zumindest an, und wenn ihr dann nicht überzeugt seid, werde ich euch nicht mehr vor dem Bogen stehen."

Luther Engelsnot

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[Kapitel 4] Jagd auf das Herz der Schatten
« Antwort #211 am: 20.06.2012, 19:12:16 »
Der viel ältere Elf gibt letztendlich nach, auch wenn er wohl kein Problem damit hätte die Geduld aufzubringen seinen Gegenüber doch noch zu überzeugen. Aber angesichts der Situation muss Aramil sich etwas zurücknehmen, denn Daine schwebt immer noch in Gefahr und die Frau würde wahrscheinlich wie viele Menschen nicht dieselbe Geduld haben. Er senkt also seine Waffe und nimmt sie aus der Hand. Daine atmet auf und die Frau nähert sich dem Gefährt auf immerhin dreißig Meter, während Violet immer noch, mit Schweiß auf der Stirn, versucht des Elementar unter Kontrolle zu halten. Wie vereinbart wechselt Daine mittels seiner geheimnisvollen Elementarkräfte auf die andere Luftbarke zurück und erzählt ihnen was er erfahren hat. Die Frau wartet dabei immer noch am Steuer, ungeduldig ob der Rest der Gruppe es genauso so sieht und mit Furcht in den Augen. Der Wind ist zwar immer noch stark, flaut aber ab und gibt der Gruppe so die Chance sich mit einer etwas lauteren Stimme mit der Frau zu unterhalten.
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Torn

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[Kapitel 4] Jagd auf das Herz der Schatten
« Antwort #212 am: 21.06.2012, 22:49:46 »
Tornariel nickt Aramil zu. Es bleibt dem Daelkyr-Halbblut nur zu hoffen, dass der Elf nicht urplötzlich den Bogen erhebt und abfeuert. Und während Torn sich mit diesem Gedanken innerlich fast unwillig von Aramil wegbewegt, überkommt es den gebürtigen Halbelfen wieder. Ein Gedanke, ein entscheidender Gedanke. Denn in jenem Moment fällt ihm auf, was er sein muss. Er findet ein Begriff für das, was er ist. Ein Daelkyrblut. Erst jetzt findet er einen Namen für den Symbionten und auf einmal scheint es falsch, dem Elfen für sein Handeln Widerworte geben zu wollen, doch so schnell, wie dieser Gedanke kommt, so schnell ist er wieder verschwunden. Torn blickt verwirrt drein, er kann sich dieses Gedanken auf einmal nicht mehr erinnern. Er weiß, dass da eben noch ein entscheidender Gedanke gewesen ist, doch nun ist er vergangen. Unschlüssig blickt Torn auf den Symbionten und es scheint ihm, als würde der den Bären in sich zufrieden grummeln hören.
"Daine darf für mich sprechen.", sagt Torn stoisch und deutet an, dass er seine Entscheidungsgewalt in Daines Hände gibt und seine Meinung teilt. Der Halbelf kann sich nicht mehr konzentrieren und er kann sich kaum an etwas erinnern. So hält er es für die beste Idee, sich für den Moment selbst zu entmündigen.

Aramil Nailo

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[Kapitel 4] Jagd auf das Herz der Schatten
« Antwort #213 am: 22.06.2012, 12:08:24 »
Gerade weil er sich nicht über die restlichen Fähigkeiten diese Hexe im Klaren ist, behält Aramil die Frau die ganze zeit über im Auge während sich ihre Barke der ihren nähert. Als sie dann so nahe sind das Daine wieder zu ihnen zurück wechselt fragt er diesen: "Was hasst du zur Verteidigung dieser Hexe vorzubringen Daine?" Wobei er weiterhin die Frau finster Anstarrt so das Daine sofort erkennen kann das Aramil nicht von der aktuellen Situation und vor allem von dieser Frau begeistert ist.

Violet Scatterborough

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[Kapitel 4] Jagd auf das Herz der Schatten
« Antwort #214 am: 22.06.2012, 17:07:26 »
Violet hat mit dem Steuern der Luftbarke genug zu tun, und das Gezanke von Torn und Aramil zehrt an ihrer Konzentration. Auch wenn sie beider Seiten Argumente verstehen kann, muss sie über Aramils wenig diplomatische Art innerlich den Kopf schütteln.
"Lasst sie sagen, was sie zu sagen hat, sonst brauchen wir am Ende selbst nekromantische Magie, um sie wieder zum Reden zu bringen," wirft sie kurz ein, ohne sich lange von ihrer eigentlichen Aufgabe ablenken zu lassen; es wäre nicht hilfreich, jetzt vor dem Elementargeist Schwäche zu zeigen.
Als Daine mithilfe eines mystischen Schattensprungs zurück auf die Barke der Ermittler wehcselt, wirft Violet diesem einen kurzen Blick zu und nickt knapp. Sie vertraut durch dem Urteil des jungen Mannes - und würde hoffentlich erkennen, wenn er verhext worden wäre.
Jemand Lust auf eine Tasse Tee?

Daine

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[Kapitel 4] Jagd auf das Herz der Schatten
« Antwort #215 am: 23.06.2012, 18:20:50 »
Kurz faengt Daine sich nach der Anwendung seiner Faehigkeit und guckt sich dann auf ihrer Barke um. "Alles in Ordnung bei euch?" Da er die ganze vorherige Diskussion nicht mitbekommen hat schaut er Aramil erst etwas fragend an. "Verteidigung? Hexe? Du meinst die Frau? Ich habe mit ihr geredet und sie scheint mehr Angst zu haben als wirklich boese Absichten. Sie hat mir erzaehlt, dass sie erpresst wird und ihre Familie in Gefangenschaft gehalten ist, deswegen ist sie auf diese Reise gegangen. Ich habe ihr versprochen, dass wir versuchen ihr zu helfen, wenn sie uns eine Chance dazu gibt und mit uns redet. Und, auch wenn dir das wahrscheinlich nicht gefallen wird, sie hatte die Chance zu fliehen, hat sich aber dennoch auf ein Gespraech eingelassen. Das hat sie aber nur getan, weil ich ihr versprochen habe, dass sie am Ende dieses Gespraeches frei entscheiden kann, ob sie bei uns bleibt und wir ihr helfen, oder sie alleine weiterzieht, allerdings unter der Voraussetzung, dass sie nicht versucht uns hinters Licht zu fuehren oder zu betruegen.", schliesst Daine, mit Blick in die Runde. Kurz ueberlegt, doch dann fuegt er noch etwas leiser an: "Und....und ich hatte am Anfang unseres Gespraechs ganz fluechtig ein ... seltsames Bauchgefuehl ihrbezueglich, doch ihre Geschichte ergibt Sinn und es war wirklich nur fluechtig...wollte das trotzdem nicht vorenthalten. Seid ihr mit dem ganzen einverstanden?"

Aramil Nailo

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[Kapitel 4] Jagd auf das Herz der Schatten
« Antwort #216 am: 24.06.2012, 11:09:52 »
"Ja ich meine diese Annaaschaei[1], also was hat diese Nekromantin zu ihrer Verteidigung zu sagen. Mit was rechtfertigt sie ihren Frevel gegen das Gleichgewicht und gegen die Natur und wie ist ihre Seele so schwarz und verdorben geworden das sie sich mit der Kunst der Totenbeschwörung befasst?" Mit dieser Nachfrage Konkretisiert der Elf seine Nachfrage an Daine so das dieser Versteht was Aramil mit seiner Frage meinte. Dabei starrt er die ganze zeit weiterhin die Hexe an und er behält sie stets im Auge. Vielleicht erkennt Daine jetzt auch warum die Diskussion so lange gedauert hat da die Frau aus irgend welchen gründen anscheinend den Zorn des Elfen auf sich gezogen hat.
 1. =Elfischer Begriff für Schänderin des Gleichgewichts/der Natur

Torn

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[Kapitel 4] Jagd auf das Herz der Schatten
« Antwort #217 am: 25.06.2012, 18:43:56 »
Das Daelkyrhalbblut kommt langsam wieder zur Besinnung. Stück für Stück wird zumindest seine gängige Art zu denken wieder greifbar, auch wenn er so schnell wieder vergessen hat, was er eigentlich ist. Aber Daines Worte wecken ihn aus diesem eigenbrötlerischem Dämmern, in welches er immer wieder verfallen ist, seit er mit ihnen zusammenreist. Tornariel blickt sich zwischen seinen Gefährten um. Es ist keine leichte Situation, denn keiner seiner Begleiter ist übrig, der mit ihm im Labor gewesen ist. Und wenn gibt es nur noch eine Chance, Makotash wiederzufinden, der dem Irrglauben erlegen ist, er habe Torn befreit, obwohl Torn sich selbst befreit hat und sich dann in Ermangelung an Alternativen mit ihnen zusammenschloss. Davon ist keiner mehr übrig und trotzdem treibt es das Daelkyrhalbblut irgendwie voran, auch wenn er selbst nicht so genau weiß, wie und warum. Aber eines weiß er, nämlich dass er ein Grundvertrauen in jenes legt, was sich ereignet. Er hat ein Grundvertrauen seinen Gefährten gegenüber, obwohl Violett mit dem Elementar kämpfte, obwohl der Ausgang mit der Nekromantenfrau so ungewiss ist, hat er auch Daine gegebenüber und auch in Aramils Fertigkeiten hat er ein Vertrauen, auch wenn Torn und Aramil wohl die beiden Mitglieder dieser Schicksalsgemeinschaft sind, die am wenigsten miteinander gemein haben. Torn findet für seinen Gedanken sogar Worte. Seine kräftige Orkstimme kam leicht gegen jeden Laut an.

"Daine, ich bin einverstanden, was das Gefühl auch sein mag. Obwohl Mathim in die Tiefe stürzte, fühle ich keinen Groll. Das liegt nicht an seinem Dämonenblut, denn trotzdem versuchte ich ihn zu retten. Aber ich trauere, um jene, die ihr Schicksal nicht wählen können, denn ich selbst bin gematert! Die Frau mag genauso ein Opfer sein. Aber wer von uns will sich anmaßen, in jeder Person den Täter sehen zu können? Wer von uns kann nicht von jetzt auf gleich ein Täter werden? Ich weiß nicht, was hier wirklich vor sich geht, denn ich bin ein tumber Mann mit einem löchrigen Gedächtnis. Die Qualen des Labors lasten schwer auf meinen Schultern, denn sie sind der Beginn meiner Erinnerung. Und doch, trotz aller dieser Hemmnisse weiß ich, dass wir ein wenig Vertrauen brauchen. Alle Wesen, die ich bisher sah, begegneten sich mit tiefsten, oftmals verachtungsvollem Misstrauen. Damit werden wir aber nie Verbündete finden. Ich sage, lasst uns anderen, die so geschädigt scheinen, wie wir es sein mögen, etwas Vertrauen entgegenbringen und geben wir ihnen die Chance, sich zu beweisen und geben wir uns die Chance, uns selbst und unsere Prinzipien zu beweisen dabei. Lasst uns dabei vorsichtig sein und damit rechnen, dass nicht jeder unser Freund sein wird, doch lasst uns nicht jeden potentiellen Verbündeten und jedes Opfer unserer mir noch nicht begreiflichen Feinde in den Khyber werfen, ehe er sich beweisen konnte. Denn so finden wir keine Freunde, und keine Informationen, die uns helfen werden, zu verstehen, warum...wir hier wirklich sind."

Daine

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[Kapitel 4] Jagd auf das Herz der Schatten
« Antwort #218 am: 26.06.2012, 14:27:45 »
Dankbar nickt Daine Tornariel zu. "Ich glaube ich kann euch da zustimmen. Wir brauchen wohl Verbuendete bei dem ganzen und wenn ich eure Geschichte richtig verfolgt habe, dann waere sie nicht die erste, die von unseren Gegenspieler auf unsere Seite getrieben worden ist. Hoffen wir einfach, dass wir uns nicht irren. Aber, " faehrt Daine an Aramil gewandt fort, "sollten wir uns irren, dann glaubt mir bin ich in erster Reihe wenn es darum geht sie aufzuspuehren und ihr die Geschichte auszutreiben. Aber bis jetzt glaube ich ihr, dass ihre Zauber nur zur Selbstverteidigung gewirkt wurden. Sie hatte, berechtigt wie ich finde, Angst, dass wir sie umbringen wollen fuer ihre Taten. Das wir nicht die besten Freunde werden ist klar, aber ich bin gewillt ueber ihre kleine Beschwoerung hinwegzusehen, sei es nun eine Illusion, Beschwoerung oder Nekromantie. Wenn Angst sie getrieben hat, dann wird sie zu drastischen Massnahmen greifen um ihr Ziel zu erreichen. Ich kann von mir nicht behaupten, dass ich es in so einer Situation nicht auch in betracht gezogen haette, wenn es meine einzige Option gewesen waere."

Langsam streckt Daine den Arm in Aramils Richtung aus und bittet ihn den Bogen wenigstens zu senken, bevor er sich zu der Frau umdreht und seine Stimme ueber den Wind erhebt. "Meine Freunde sind auch gewillt mit dir zu reden! Wir muessen noch viel klaeren, aber wir sind bereit dir zu helfen, deine Familie zu befreien und die zu bestrafen, die dich dazu gezwungen haben.  Wir koennen dir sicher keine Wunder versprechen, doch immerhin koennen wir dir versprechen, dass wir zu unserem Wort stehen werden und nicht Gefallen nach Gefallen fordern werden, so wie unsere Gegner!" . Um moeglicherweise die Bedrohung durch den noch nicht ganz gesenkten Bogen etwas zu mildern, setzt der Elementarbaendiger noch hinterher: "Und lass dein Urteil nicht von dem Bogen trueben. Mein elfischer Reisebegleiter hat ein ureignes Misstrauen gegen Untote, wie er sagt. Aber um unser Ziel zu erreichen werden wir das beseite legen."
« Letzte Änderung: 07.07.2012, 11:41:06 von Daishy »

Luther Engelsnot

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[Kapitel 4] Jagd auf das Herz der Schatten
« Antwort #219 am: 07.07.2012, 14:59:54 »
Die Frau wirkt immer noch sehr nervöse und vorsichtig nach den Worten von Daine. Dennoch steuert sie ihre Luftbarke etwas näher heran, damit sie sich besser unterhalten können. Sie behält die Hände jedoch wie Violet auf der Steuerung und nähert sich nicht nah genug, damit jemand einfach so das Schiff wechseln kann. Dennoch reicht es für eine einfacherer Unterhaltung.
„Wir haben nicht viel Zeit. Was wollt ihr noch? Reicht euch mein Vorschlag nicht uns in Sturmkap unter besseren Umständen zu treffen?“
Fragt die Frau leicht ängstlich und unsicher über die Situation.
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Daine

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[Kapitel 4] Jagd auf das Herz der Schatten
« Antwort #220 am: 07.07.2012, 17:16:57 »
Daine versucht die Frau naeher einzuschaetzen, doch genau wie vorher ueberkommt ihn ganz, ganz kurz, dass ihn irgendetwas stoert. Als wenn es am Rande seiner Gedanken kratzt und es doch nicht schafft ins Licht zu treten. Eine gewisse Zwickmuehle, doch Torns Worte hallen noch in seinem Kopf wieder. "Also gut, ich vertraue euch, in der Hoffnung, dass ihr erkennt, dass wir euch nicht Schaden wollen und die Wahrheit sagen. Schlagt einen Treffpunkt und eine Zeit in Sturmcap vor und wir werden da sein um unser Gespraech fortzusetzen. Ich hoffe sehr, fuer unser beider Zukunft, ihr ebenso ..."

Luther Engelsnot

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[Kapitel 4] Jagd auf das Herz der Schatten
« Antwort #221 am: 08.07.2012, 23:50:37 »
Der Frau nickt und scheint einen Moment zu überlegen, ehe sie dann doch antwortet.
„Ich hoffe doch es gibt eine Zukunft für uns alle. Ich hoffe es wirklich. Lasst mich kurz überlegen.“
Beschwichtigt sie und versinkt noch etwas mehr in Gedanken, während sie sich selbst wieder etwas fasst.
„Die...die Taverne „Die Schiffskatze“, im Distrikt Südturm. Ich brauche jedoch wohl länger als ihr. Sagen wir in drei Tagen? Ich hoffe ich schaffe das.“
Violet kann bei diesen Worten keine Falschheit oder Lügen feststellen.
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Daine

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[Kapitel 4] Jagd auf das Herz der Schatten
« Antwort #222 am: 10.07.2012, 12:42:32 »
"Ok, Die Schiffskatze. Wir werden da sein. Passt auf euch auf, es sind schon genug Leute fuer diesen Wahnsinn gestorben."
Regungslos bleibt Daine im Wind stehen und schaut der Barke hinterher, waehrend sie in der Ferne entschwindet. Mit einem seufzen dreht er sich dann zu den anderen um und bemerkt erst jetzt, dass einige von ihnen Schrammen haben. "Alles in Ordnung bei euch? Und Entschuldigt Aramil, dass ich euch etwas uebergangen habe, aber ich glaube diese Frau koennte eine Verbuendete werden, wenn wir sie fair behandeln. Ich gestehe meine Ahnung von Magie ist quasi nicht vorhanden, ich kann also nicht wirklich beurteilen, was sie da hervorgerufen hat, aber wenn wir am Ende unserem Ziel naeher kommen sollten wir die Chance nutzen, finde ich. Violet, meinst du wir holen das Luftschiff noch ein? Den ganzen Weg bis Sturmkapp in diesem winzigen Ding koennte unbequem sein, was meint ihr?".

Torn

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[Kapitel 4] Jagd auf das Herz der Schatten
« Antwort #223 am: 10.07.2012, 20:53:55 »
"Nichts ist in Ordnung. Das ist, was uns antreibt und zusammenhält.", antwortet Tornariel auf Daines Frage, ob bei ihnen alles in Ordnung sei, nachdem die Nekromantin aus Reichweite und Hörweite verschwunden ist. Torn berührt mit seinen eigentlichen Hand den Symbionten und entfernt die überschüssigen Reste untoten Fleisches vom Symbionten. "Sie ist eine Chance. Das sehe ich genauso. Denn ich verstehe weder, warum wir hier hineingeraten sind, noch verstehe ich, warum die Wesen, die mich begleiten, wie die Fliegen sterben oder verschwinden. Es sind unzählige Wesen und ich will wissen, woran das liegt. Das lässt mir auch den Willen, jene zu beschützen, denen ich weder traue noch genug kenne. Aber nebst dieser Überzeugung, bin ich mir sicher, dass mich noch mehr untote Lindwürmer einfach zerrissen hätten. Ich brauchte Magie und Glück, um diesen Kampf zu überstehen."

Torn blickte zu Aramil, der bestimmt nicht zufrieden mit dem Ausgang war, ehe er wieder zu Daine blickte. "Wir haben diesen Tiefling verloren. Wir haben die Heilerin verloren. Wir haben Makotash verloren. Und hätten wir auf die Frau das Feuer eröffnet, hätten wir die Chance auf Informationen und vielleicht auch euch, Daine, verloren. Vielleicht hätten die Lindwürmer aber auch Aramil, mich, Violet und den Hund zerrissen. Wir sollten die wenigen Chancen, die sich uns ergeben nutzen und hoffen, dass wir verstehen, warum es jetzt so ist, wie es ist."

Tornariel blickte missmutig über die kleine Barke. "Ich würde zudem bevorzugen, wieder auf das Luftschiff zu kommen. Vielleicht kann man dort meine Wunden verbinden und außerdem ist meine Ausrüstung noch auf dem Schiff, wie mein Schwert."
Nur kurz streifte der Blick des Daelkyr-Halbblutes Violet. "Was ist mit Makotash passiert? Wissen wir darüber nun mehr?"

Aramil Nailo

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[Kapitel 4] Jagd auf das Herz der Schatten
« Antwort #224 am: 11.07.2012, 13:23:29 »
Sichtlich unzufrieden mit der Gesamtsituation hört sich Aramil die Unterhaltung mit der Frau an den Bogen behält er dabei gesenkt in der Hand und den bislang aufgelegten Pfeil schiebt er jedoch zurück in den Köcher. Als die Frau dann verschwunden und außer Reichweite ist schaut sich Aramil erneut die Aktuellen Windverhältnisse an vergleicht diese mit der Richtung von der sie sich vom Schiff entfernt haben und versucht einen aus seiner Sicht erfolgsversprechenden Abfangkurs zum Luftschiff zu ermitteln nach dem er sich ziemlich sicher ist wo lang sie fliegen müssen weißt er erneut Violet den Weg wobei er versucht den Kurs den sich ändernden Windverhältnissen anzupassen während er mit seinen Scharfen Blick den Himmel nach dem Luftschiff absucht.

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