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IC(6): Salif + Salif = ?

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Radumar:
FELBARR

Drei Tage waren vergangen seit Naels Tod. Drei ereignisreiche und anstrengende Tage. Fincayr lehnte sich zurück in dem etwas zu niedrigen aber sonst sehr bequemen Sessel in Conradius' Haus und überdachte die letzten Tage.
Alle Gruppenmitglieder waren am Ende ihrer Kräfte gewesen, Hilda schwer verletzt und Aruthra ... so wirklich verstand Fincayr die Art ihrer Verletzung immer noch nicht. Dunkle Magie, das auf jeden Fall. Sie hatten beide nach oben gebracht, nach Felbarr. Conradius war sofort bereit gewesen zu helfen und hatte alle Anfragen des Zwergenrates abgewimmelt. Die Leichtigkeit mit der er Hildas Verletzungen kurierte, war höchst beeindruckend für den Schamanen. Conradius war wahrlich ein hoher Diener der zwergischen Göttin der Heilung.
Hilda konnte schon zwei Tage später einen kurzen Vorstoß in die Katakomben vornehmen und bestätigen, dass die Orks Wort hielten. Nach dem "überraschenden" Tod ihres Häuptlings führte die Schamanin Okuna den Rest ihres Stammes aus dem Gebiet der Zwerge.
Aruthra schien ein deutlich komplizierterer Fall zu sein. Conradius hatte versucht Fincayr zu erklären worum es ging, aber seine Art Magie zu verstehen war einfach zu verschieden. Auf jeden Fall schien ihr Zustand stabil zu sein, doch würde sie noch Wochen brauchen sich zu erholen. Soweit er Conradius verstanden hatte, war es wirklich sehr sehr knapp gewesen.

Und dann war da noch das Zepter. Sie hatte es bei Naels Leiche gefunden. Ein Teil hinter der Flammenwand, ein Teil hier, das dritte irgendwo in den Katakomben. Was sollten sie damit anstellen?

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SALIF

Erschöpft, durchgefroren, hungrig, erschüttert. All das war Salif und noch mehr als er endlich die Sicherheit von Felbarr erreichte. Er hatte den Körperdieb verfolgt bis zum Zwergengrab. Eine Gruppe Zwerge war dort dabei, dass Grab wieder zu versiegeln. Was wollte der Dieb dort? Mehr noch ängstigte ihn aber die Anwesenheit von Nalheer Adrigen, Tybrins Bekannter. Salif hatte sie und die beiden Barbarenkinder gesehen, wie sie das Grab betraten. Näher heran konnte er nicht, irgend etwas hielt ihn davon ab dichte als ein paar hundert Schritt an das Grab heran zu fliegen. Der Dieb hatte es sich bei den Zwergen, die "Salif" offenbar erkannten, bequem gemacht. Nachdem er stundenlang erfolglos versucht hatte näher heran zu kommen oder mehr heraus zu finden, blieb nur eine Möglichkeit: zurück nach Felbarr und Hilfe holen ...
Vorbei an den Wachen, suchend umher fliegend in der Stadt. Wie sollte er sie finden? Da, eine vertraute Gestalt. Salif sieht Hilda den Tempel der Heilung betreten. Hinterher ...

Lizk:
Salif

Sein gesamter gefiederter Körper schmerzt vor Erschöpfung und Kälte. Die Muskeln brennen als er sich von dem hölzernen Giebel stößt, um zum Tempel zu fliegen. Ermattet landet Salif einige Schritte hinter der Schwelle und schaut sich resigniert um. Er würde auf die Güte und Scharfsinnigkeit Hildas und der anderen Templer vertrauen müssen. Seine Magie ist erschöpft. Er hatte sich während der erschöpfenden Reise durch die Eiswüste immer wieder mit kleineren Zaubern Wärme verschafft bis ihm die Zauber ausgingen. Er würde sich also erst wieder nach einer Rast verständlich machen können.

soises:
Tybrin

Froh darüber endlich wieder freien Himmel über sich zu haben, dankt der Waldläufer dem Herrn der Jagd dafür, dass sie es lebend aus den Katakomben geschafft hatten. Selbst Aruthra schien sich am Weg der Heilung zu befinden.

Sich die Geschehnisse dieser ereignissreichen zwei Tage durch den Kopf gehen lassend, sitzt der Halbelb auf seiner bunt gescheckten Stute und umrundet weitläufig die Stadt. Später würde er wieder nach Feldbarr hinein reiten um sich mit den anderen zu treffen.

Navun'Ylahc Vytharia:
Fincayr

Die Erschöpfung der vergangenen Tage weicht langsam aus den Knochen des Schamanen. Lange hatte er sich mit Conradius unterhalten und versucht zu verstehen, was Aruthra so knapp an den Rande des Todes gebracht hatte. Doch wirklich verstanden hatte er es nicht. Einen großzügigen Bissen von dem Räucherschinken und dem Brot auf dem Tisch nehmend, blickt Fincayr Eotara an. Sie ist die einzige, die derzeit mit ihm hier sitzt.

"Ich mache mir Sorgen um Salif. Seit dem Kampf in den Katakomben habe ich ihn nicht mehr gesehen. Ehrlich gesagt mache ich mir etwas Vorwürfe...
Nachdenklich blickt der Barbar auf den Krug Wasser in seiner Hand und schwenkt ihn sanft.
"...schließlich habe ich ihn laufen lassen. Andererseits war ich einfach am Ende meiner Kräfte. Irgendetwas merkwürdiges ist dort mit ihm passiert. Auch die Aktion mit dem Szepter, das er in die Flammenwand warf... vielleicht waren die Eindrücke und der Druck etwas zuviel für ihn? Ich hoffe aber, dass ihm nichts zugestoßen ist. Die Wildnis ist kein Ort, an dem man einfach so herumspazieren sollte, wenn man nicht wirklich Ahnung davon hat, wie man sich zu verhalten hat."
Indem er sich etwas aufrichtet und zur Seite dreht, renkt sich Fincayr knackend ein paar Wirbel ein, seufzt erleichtert und fährt fort.
"Auch dieses Szepter. Was sollen wir damit anstellen? Wir müssen das dritte Teil eigentlich noch suchen da unten. Ich spüre, dass ich nicht der rechtmäßige Träger bin. Eins hat Salif ja in die Flammenwand geworfen. Das war der erste Teil des Schlüssels, wenn man der Stimme glauben darf. Mich würde außerdem interessieren, ob Naels Teil irgendwelche besonderen Eigenschaften hat. Moment eben..."

Mit einem leichten Stöhnen steht Fincayr auf und holt das Szepterteil aus einer breiten Gürteltasche. Abwägend hält er es in der Hand, versucht zu ergründen, welche Macht in ihm steckt. Es muss wohl etwas komisch für Eotara aussehen, als er das Szepter dann auch noch vor die Schnauze seines für sie unsichtbaren Geisterwolfes Sarkoth hält, der bis dato ruhig neben ihm gelegen hatte.

Radumar:
HILDA und SALIF

Hilda zögert, bleibt stehen, schaut sich um als hätte sie etwas aus den Augenwinkeln gesehen und suche nun danach. Dann entdeckt sie Salif. Erleichterung zeichnet sich auf ihrem Gesicht ab während sie den Arm hebt wie man es bei einem Jagdgreifen machen würde damit er landen kann. Sollte Salif landen, wird er von Hilda kurz am Hals gekrault. Mmm, wie behandelt man eine Eule? Kannst Du mir das sagen? Bist Du überhaupt eine Eule? Aber keine Sorge, Conradius ist sehr klug. Ich habe ihn gebeten mir zu helfen. Er hat da schon ein paar Ideen. Es wird alles wieder gut.

TYBRIN

Es ist zwar kalt draußen aber sonst recht angenehm zum Reiten. Und nach der Zeit in den Tunneln eine unglaublich schöne Abwechslung. Allerdings lässt ihn auch hier draußen die Unruhe nicht ganz los. In der Nacht hatte er geträumt. Tybrin weiß nicht mehr was, aber er war laut schreiend aufgewacht und hatte danach wie vor Kälte gezittert. Inzwischen ging es ihm wieder besser, aber was war das gewesen?

FINCAYR und EOTARA

Das Zepter. Außer Fincayr hatte es in den letzten Tagen niemand berührt. Auch Conradius hatte noch keine Zeit dafür gehabt. Es hatte eine sehr schlichte Form, wie ein Knüppel oder Waffengriff und der Schamane wusste, dass es tatsächlich lange Zeit als Griff für eine Axt gedient.  Die Waffe eines Kriegers. Fincayr grübelte. Ob sie wohl genauso festgelegt war auf einen Träger wie das andere Zepterteil?

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