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Autor Thema: Zerbrochene Ketten: Kapitel 1 - Bauch der Bestie  (Gelesen 18022 mal)

Beschreibung: Ein unerwartetes Erwachen...

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Ramirez der Schwarze

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Zerbrochene Ketten: Kapitel 1 - Bauch der Bestie
« Antwort #390 am: 07.09.2012, 16:58:46 »
Mit einem enttäuschten Gesichtsausdruck blickt Ramirez auf die magere Ausbeute, er hatte sich mehr erhofft. Dennoch könnten Teile der Ausrüstung von Nutzen sein, wenn sie die Königin auf ihre Seite ziehen wollten. Mit einem Blick auf die Ersatzmunition der Scharfschützengewehre nimmt er diese und wirft sie Lamira zu. "Ich glaube die kannst du gerade gebrauchen." kommentiert er während er zu seinem eigenen Bolter greift um die Ladehemmung zu beheben. Leider stellt sich das ganze als etwas schwieriger heraus, da sich eine Patrone Unglücklich im Verschluss verklemmt hat. Nachdem er das ruinierte Magazin entleert hat schiebt er das nun mit 6 Kugeln beladene Magazin wieder in die Waffe. Auch dem Astartes bleiben die vernichtenden Blicke der Techpriesterin nicht verborgen, kurzer Hand nimmt er sich alle Funkgeräte auf den Arm und bewegt sich zu der Techpriesterin. Nachdem diese sich um sich und ihren Servitor gekümmert hat spricht er sie auf die Geräte an: "Wir haben ein paar Funkgeräte gefunden. Wenn die nicht auf eine Frequenz fixiert sind können wir von der Inquisition unbeobachtet auch getrennt operieren. Auch können wir so wahrscheinlich ihren Funkverkehr belauschen." stellt er die Vorteile der Geräte ganz klar in den Vordergrund.

Baltasar

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Zerbrochene Ketten: Kapitel 1 - Bauch der Bestie
« Antwort #391 am: 11.09.2012, 15:45:17 »
Baltasar humpelt aus seiner Deckung hervor in der er sich währen des Kampfes Versteckt hat. "Besser die als wir!" und Spuckt auf einen der Akolythen. "Es wird Zeit das wir eine Möglichkeit finden unsere Wunden besser zu versorgen mit diesem verletzten Bein bin ich kaum ein Hilfe."   

Lamira von Kalten

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Zerbrochene Ketten: Kapitel 1 - Bauch der Bestie
« Antwort #392 am: 11.09.2012, 21:05:15 »
Mit den zwei neuen Magazinen ist Lamira nun besser versorgt, als sie es zu Beginn des Kampfes war und eilig lädt sie ihr Scharfschützengewehr wieder durch. Das leichte Summen mit dem sich der volle Ladestatus bemerkbar macht, als sie das neue Magazin aktiviert, hat irgendwie etwas Vertrautes und Beruhigendes an sich.

"Wir bleiben besser vorsichtig. Vielleicht liegt noch ein anderes Team in Reserve verborgen.", weist Lamira die anderen an während sie vorsichtig zu Pulks verbrannter Leiche geht und auf diese hinabblickt. Sie verspürt einen Moment des Bedauerns, den Anflug eines schlechten Gewissens, dass sie ihr Versprechen, so sehr es auch aus Notwendigkeit gegeben worden sein mag, nicht hat einhalten können. Die ehemalige Arbitratorin reibt sich über den Nacken und seufzt leise auf, bevor sie sich wieder zu ihren Gefährten umdreht.

"Bleibt uns noch die Wegbeschreibung... und so wie es aussieht haben wir gerade auch keine große Auswahl was unseren Weg betrifft. Immer voran, heh?"

Lamira muss Baltasar zustimmen, ein sicherer Rastplatz und eine Möglichkeit sich endlich etwas länger auszuruhen und zu versorgen wäre wirklich wünschenswert, aber leider ist es wohl wirklich genau dies: Wunschdenken. Ihre beste Hoffnung bleibt wohl noch immer zu der ominösen "Königin" vorzudringen.

"Ein heißes Bad werden wir dort wohl leider auch nicht finden."

"Also gut...", räuspert sich die Scharfschützin und blickt in die Runde. "Wir nehmen alles mit was wir gebrauchen können und dann nichts wie weg hier. Wenn uns die Schwergen der Inquisition durch den Schädel aufgespürt haben, dann sollten wir so schnell wie möglich einige Distanz zwischen uns und diesen Ort bringen."

Horam der Finstere

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Zerbrochene Ketten: Kapitel 1 - Bauch der Bestie
« Antwort #393 am: 14.09.2012, 10:48:06 »
Nachdem Horam zusammen mit Ramirez die Feinde durchsucht hat entfernt dieser auch die leeren Energiezellen aus den Scharfschützengewehren und geht auf Lamira zu. "Hier wenn wir die wieder aufladen können werden die für dich nützlich sein." Danach fragt er in die runde: "Jemand Interesse an HE- Lasergewehren? Ich kann persönlich dafür garantieren das die ordentlich Schaden anrichten der erste Angriff hatte sogar schmerzen bereitet." Auch bei den HE Lasergewehren entfernt Horam die Energiezellen und legt diese neben den Stapel mit den 3 Ersatz Energiezellen.

Schlussendlich wendet er sich an Varna sobald diese mit der Versorgung von Eugenius und sich fertig ist wobei er dabei respektvollen Abstand hält: "Ich weiß so wie ihr mich anschaut würdet ihr mich lieber Tod sehen. Doch es war notwendig ich musste die Aufmerksamkeit der Feinde auf mich ziehen so das sie nicht auf euch anlegen, den mit den HE- Lasergewehren hätten sie euch innerhalb von Sekunden Bruchteilen in einen brennenden Haufen Asche verwandelt. Und ich möchte euch daran erinnern ohne mich wäre Eugenius schon längst Tod gestürzt in einen Tiefen Abgrund. Darum frage ich euch könntet ihr euch um meine Wunden kümmern." Die Stimme des Astartes bleibt dabei sehr ruhig und sachlich.

Varna a.k.a. Cell9

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Zerbrochene Ketten: Kapitel 1 - Bauch der Bestie
« Antwort #394 am: 16.09.2012, 18:15:46 »
Mit einem dankbaren Nicken steckt Varna die ihr vom mitdenkenden Ramirez überreichten Funkgeräte ein. Sich damit befassen würde die Heretek jedoch an einem anderen Ort, irgendwo, wo die Ketzertruppe nicht so leicht ins Kreuzfeuer genommen werden kann.
Während sie innerlich noch immer kocht und sich auch über den Tod von Pulk ärgert, kommt Horam direkt auf die Maschinenseherin zu. Diese will gerade, trotz einer gewissen natürlichen Furcht vor der über zwei Meter großen Gestalt, zu einer Schimpftirade ansetzen, als der Hexer ihr mit seinen ruhigen Worten unerwartet den Wind aus den Segeln nimmt.
Nach mehreren Sekunden unangenehmer Stille greift Varna das von Aelkens Leiche geborgene Medikit und geht zu dem Astartes herüber. "Wenn ich so eine Warp-Sauerei noch einmal erleben muss, werde ich Euch sicherlich nicht wieder zusammenflicken," kann die Fabrikweltlerin sich eine scharfe Warnung nicht verkneifen, auch wenn sie sich dennoch ans Werk macht und die verlockenden Ideen einer 'alternativen Behandlung', die ihr die Warpstimmen in den Kopf gesetzt haben, beiseite schiebt.
Mit noch immer etwas zitternden Händen versucht die Heretek anschließend, auch Ramirez' Wunden zu versorgen, doch die körperliche und geistige Erschöpfung macht ihr einen Strich durch die Rechnung, und die normalerweise so routinierten Griffe wollen ihr nicht so recht von der Hand gehen.
"Es tut mir leid," schüttelt die Frau schuldbewußt den Kopf, nachdem sie ihr Möglichstes getan hat, und hängt, bereit, von diesem Ort zu verschwinden, den nunmehr ungeladenen Karabiner über die Schulter und sammelt die Energiesense auf. "Das wird doch wieder ein Abenteuer, ohne den kleinen Aaskriecher," wirft die abtrünnige Techpriesterin seufzend einen Blick auf Pulks verschmorten Leichnam.
« Letzte Änderung: 16.09.2012, 18:28:08 von Varna a.k.a. Cell9 »
The Mechanicus does not seek to improve its servants' bodies. It strives to amputate their souls.

Luther Engelsnot

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Zerbrochene Ketten: Kapitel 1 - Bauch der Bestie
« Antwort #395 am: 19.09.2012, 14:15:49 »
Nach der notdürftigen Versorgung machen sich die Ketzer endlich wieder auf dem Weg, um möglichst nicht zu lange an einer Position zu verweilen, nicht nachdem letzten Zwischenfall. Sie folgen dabei der Beschreibung des toten Pulks, denn auf mehr können sie sich nicht verlassen im Moment. Sie durchqueren die große Halle und dahinter öffnen sich die völlig chaotischen, zerstören Decks. Mehrere Ebenen sind eingebrochen, Metallpfeiler ragen kreuz und quer aus den Wänden. Einige Überreste von Treppen, Türen oder Gängen sind ebenfalls zu sehen. Zu ihrem Glück scheinen die Schäden nur intern zu sein, denn Luft ist immer noch vorhanden. Dennoch müssen sie nun nach oben in die höheren Ebenen gelangen und das je schneller desto besser. So beginnen die Ketzer den Aufsteig, wobei Baltasar am meisten Probleme hat. Aufgrund des schlechten Untergrundes, wäre alle per Sprungmodul nach oben zu bringen sehr zeitaufwendig. So nimmt Ramirez erst einmal Baltasar mit, denn dieser wird es kaum schaffen mit seinem kaputten Bein. Der Aufsteig stellt sich als leichter heraus, als gedacht, da die zusammengestürzten Decks viele Klettermöglichkeiten bitten und so nähert sich die Gruppe immer mehr den oberen Decks, während die notdürfitge Beleuchtung langsam der Finsternis weicht.
Leite:
Coriolis: 1001 Sterne zwischen der Finsternis

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